Mittwoch, 17. Juni 2015

Mausflaus testet: basische Körperpflege

Keimling Naturkost (das sind die mit dem Vitamix) war so nett, mir einige Produkte aus ihrer Kategorie "basische Körperpflege" zur Verfügung zu stellen, und zwar (von links nach rechts):


pH-Cosmetics basische Haarspülung
pH-Cosmetics basische Beinlotion
pH-Cosmetics basisches Peeling

Ehrlich gesagt bin ich kein Anhänger von diesem Säure-Basen-Geunke, von daher spar ich mir mal jegliche Ausführung zu angeblich zu "saurer" Kosmetik. Wen es aber genauer interessiert, kann die Hintergründe im Info-Flyer des Herstellers nachlesen.


Alle pH Cosmetics Produkte für die basische Körperpflege sind:
  • frei von Erdölprodukten
  • frei von Unreinheiten
  • frei von tierischen Produkten
  • frei von alkoholischen Lösungsmitteln
  • frei von Konservierungsstoffen
  • frei von alkoholischen Zusätzen
Die Haarspülung ist ohne Silikone, das Peeling ohne Mikroplastik, sondern mit natürlichen Schleifpartikeln.
Also selbst wenn man nicht an dieses Basisch-Heilversprechen glaubt, kriegt man tolle, pflegende Produkte mit hochwertigen Inhaltsstoffen, die auch noch vegan gekennzeichnet sind.
Ich fand die Produkte alle toll; das Peeling peelt gut, ohne dass es einem die Haut wegätzt, die Haarspülung macht die Haare toll weich und kämmbar, ohne sie allzu sehr zu beschweren und die Beinlotion hat eine perfekte Konsistenz, sodass man sie gut am Körper verteilen kann, sie zieht gut ein und hinterlässt keinen Fettfilm. Nur weil die "Beinlotion" heißt, heißt das ja nicht, dass man sie nicht auch für was anderes als die Beine nehmen könnte ;)
Die Produkte riechen allesamt dezent frisch und angenehm. Als ich die Flaschen geöffnet habe, hatte ich zuerst die Assoziation "Saunaaufguss", also so Richtung Fichte. Aber nicht so intensiv wie in der Sauna, sondern wirklich dezent. Kommt wohl von den Frischpflanzenextrakten und den Pflanzenölen; synthetische Aromen sind laut Zutatenliste nicht drin.
Was ich noch positiv hervorheben möchte, ist, dass die Flaschen zwar aus Plastik sind, aber verpackt war alles ausschließlich in Papier! Ich ärger mich immer, wenn ich tonnenweise Knisterfolie in einem Paket finde. Das Keimling-Paket war nur mit Papier ausgelegt, und die Flaschen noch in Papier eingewickelt. Find ich eigentlich auch überflüssig, da das echt stabile Dinger sind, aber erhöht die Spannung beim Auspacken *g*

Also ich kann die Produkte durchweg empfehlen. Allerdings sind sie ganz schön hochpreisig; 7 bis 14€ pro 100ml. Von daher habe ich mich natürlich doppelt gefreut, dass Keimling mir die Sachen kostenlos zur Verfügung gestellt hat. Vielen Dank dafür!

Dienstag, 9. Juni 2015

Lesetipp: veganes Teeniebuch "Ich liebe dich, Lorelai", von Fenia Kubin

Diesmal kein wirklicher Test, sondern ein relativ blinder Tipp, da ich das Buch nicht selbst gelesen habe. Die Autorin Fenja Kubin hat mich angeschrieben mit der Bitte, ihr Buch zu promoten, und ich fand die Sache unterstützenswert, sodass ich es zumindest einen Blogpost wert fand.

"Ich liebe dich, Lorelai" ist eine Teenie-Erotik-Romanze mit der Besonderheit, dass die Protagonisten ganz nebenbei vegan leben. (Und die, die es nicht tun, entwickeln sich ganz nebenbei zu Veganern.)
Die Idee dahinter ist, auch Romane zu schreiben, die das Thema Vegan wie selbstverständlich in die Mitte der Gesellschaft rücken. Der Text ist für Omnis wie für Veganer :)
Kein Zeigefinger, das Wort "vegan" kommt nur im Anhang vor. Vordergründig ist es also eine ganz normale Teenie-Erotik-Lovestory, in der die Figuren eben keine Milch trinken und kein Fleisch essen.

Ich mag weder Teenie noch Erotik noch Lovestory, sodass es für mich persönlich nix ist, egal wie gut es geschrieben ist. Aber wenn man zur Zielgruppe gehört bzw. jmd davon kennt, könnte ich mir vorstellen, dass es eine gute Idee ist. Gerade wenn man einem Teenie den Veganismus etwas schmackhaft machen will, ohne gleich zu "missionieren". Dadurch, dass weder im Titel, noch in der Beschreibung das böse Wörtchen "vegan" auftaucht, kann man jmd etwas Veganes unterjubeln. Und allein schon, dass die Teenies wie selbstverständlich Pizza mit Hefeschmelz essen, sorgt unterbewusst dafür, dass man vegane Ernährung als normal ansieht. Das sind ja genau die Tricks, mit denen die Werbung arbeitet; je häufiger man etwas gesehen/gehört hat, desto eher ist man bereit es zu akzeptieren. Das nennt man subtil :)

Das Taschenbuch mit 402 Seiten kostet 8,99€, das ebook auf amazon 2,99€; ist also auch nicht teuer. So wie ich das verstehe, ist es wenn man einen kindle hat, auch kostenlos in der amazon-online-Bibliothek auszuleihen.
Und es gibt natürlich eine Leseprobe.

Zum Schluss noch die Links: