Freitag, 13. Februar 2015

TV-Tipp: Freitag, 27. Februar um 21:45 Uhr auf arte "Zucker oder Fett: Was schadet mehr?"

Eine zu fett- und zuckerhaltige Ernährung hat schwere Folgen für die Gesundheit und begünstigt Krankheiten wie Krebs, Fettleibigkeit, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Doch was ist schlimmer: zu viel Zucker oder zu viel Fett? Der Dokumentarfilm geht dieser Frage anhand eines Selbstversuchs nach.

In den westlichen Gesellschaften hat sich die fett- und zuckerhaltige Ernährung zu einem echten Problem für die öffentliche Gesundheit entwickelt. Krankheiten wie Krebs, Fettleibigkeit, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind auf dem Vormarsch und jährlich für 35 Millionen Todesfälle weltweit verantwortlich – mehr als die Infektionskrankheiten. Doch was ist schlimmer: zu viel Zucker oder zu viel Fett? Diese Frage beantwortet der Dokumentarfilm auf wissenschaftliche und zugleich spielerische Weise, und zwar mit einem doppelten Selbstversuch.

Chris und Xand Van Tulleken sind eineiige Zwillinge in den Mittdreißigern, haben die gleichen Gene und einen ähnlichen Lebenswandel. Einen Monat lang testeten sie die Auswirkungen von Fett und Zucker auf den eigenen Körper. Der eine nahm eine stark zuckerreiche und fettarme Nahrung zu sich, der andere eine fettreiche Nahrung ohne Zucker. So konnten sie sicher sein, dass die Veränderungen in ihrem Körper ausschließlich auf die Ernährung zurückzuführen sind. Bei ihrem Experiment wurden sie von einem Ernährungsberater begleitet, ließen Gewichts- und Körpermasseschwankungen untersuchen, ihren Blutdruck, Cholesterin- und Blutzuckerspiegel messen und unterzogen sich physischen und kognitiven Leistungstests – mit teils überraschenden Ergebnissen.

So räumt der Film mit einigen Klischees der Ernährungswissenschaft auf: Die Kalorien aus Kohlenhydraten sind nicht etwa „schlimmer“ als die aus Fett, und der Konsum von Fett macht nicht unbedingt dick. Gefährlich sind vielmehr die Auswirkungen der Kombination aus Fett und Zucker. Diese löst im Gehirn kein Völlegefühl aus und führt zu einer regelrechten Abhängigkeit. Wer abnehmen beziehungsweise nicht zunehmen will, sollte also vor allem auf den Fett-Zucker-Mix verzichten. Doch genau der steckt in den meisten Fertiggerichten und ist die Geschäftsgrundlage der Lebensmittelindustrie.

Quelle: arte

Kommentare:

  1. Oh, das klingt ja richtig interessant! Ich freu mich schon.

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  2. Danke das werde ich mir auch anguggen :) ich reduziere ja seit gut einem Jahr Industrienahrung. Ich sehe das nämlich genauso, dass weder viele KH noch viel Fett wirklich dick machen wir Essen allgemein nur zu viel von allem und das vor Allem weil Fett und Zucker in jeder Industrienahrung drin steckt egal ob vegan oder nicht vegan. Warum z.b. muss Sojamilch mit Zucker und anderen Bestandteilen versehen werden. Da braucht man sich dann nicht wundern wenn man zu nimmt oder gar krank.

    Liebe Grüße

    Sandy

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  3. Das Problem ist ja, das viel einfach nur die falschen Fette essen... Nüsse oder Avocados haben auch viel Fett- machen aber nicht dick. LG

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    1. natürlich wird man auch von (zu viel) "guten fetten" dick, die liefern schließlich auch energie. das wär echt super sonst, ich würde nur noch mandelmus ausm glas löffeln...

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