Freitag, 10. Oktober 2014

Mausflaus testet: Xylit vom Regenbogenkreis-Shop

Der Online-Shop Regenbogenkreis hat mir freundlicherweise Xylit zum Testen zur Verfügung gestellt. Und eine Schokomandel gabs auch noch dazu :)


Im Shop findet man vegane Rohkostprodukte, Superfoods, Regenwaldkräuter, Produkte zur Entschlackung, Algen, Bücher und DVDs und "Seelennahrung", was ich am ehesten als Esoterik-Bedarf bezeichnen würde.Von der Produktpalette also nicht ganz das Sortiment, was meinen Geschmack trifft; was ich allerdings toll finde, ist, dass ein Teil des Erlöses für den Regenwaldschutz gespendet wird.

Unter "Inspiration" findet man den shopeigenen Blog, der viele interessante Beiträge rund um Gesundheit, Ernährung, Esoterik, Rezepte, Umweltschutz uvm. hat.

Nun aber zum Xylit: Das ist ein Birkenzucker aus Finnland. Der hier stammt aus Finnland und wird aus Laubholzabfällen, hauptsächlich aus Birke und Buche gewonnen. Dadurch werden also bei der Gewinnung des Xylits keine Bäume gefällt.
Entscheidender Vorteil gegenüber Haushaltszucker: Er hat nur ca. 240kcal/100g (Haushaltszucker liegt bei um die 400kcal).
Außerdem soll er zahnschützende Wirkung haben (Haushaltszucker ist sogar zahnschädigend).
Im Shop und auf der Dose wird deshalb umfassend informiert, wie man ihn als Zahnschutz einsetzen kann:
Zur Kariespropylaxe bietet sich Xylit daher geradezu an. Seine Wirkung basiert darauf, dass Karies auslösende Bakterien im Mundraum von harmlosen Bakterien verdrängt werden. Schädliche Säuren können daher den Zahnschmelz nicht mehr angreifen und Karies kommt gar nicht erst zustande. Offenbar kann Xylit sogar die Mineralisierung des Zahnschmelzes beschleunigen, wodurch bereits bestehende Kariesprobleme behoben werden können.
Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass ein Kariesloch im Zahn durch die Verwendung von Xylit wieder verschwunden ist.

Hm, also ob man damit wirklich Löcher kitten kann, weiß ich jetzt nicht genau; aber Xylit hat laut Wikipedia definitiv in verschiedenen klinischen Studien nachgewiesene kariostatische und antikariogene Wirkung.


Zum Geschmack: Es sieht nicht nur so aus, fühlt sich so an und löst sich so auf; es schmeckt echt wie Zucker!!! Es hat einen "frischen" Menthol-Geschmack, ein bischen wie Hustenbonbons, das ist aber auch der einzige Unterschied. Ehrlich gesagt bin ich froh, dass es zumindest diesen winzigen Unterschied gibt; denn sonst hätte ich gedacht, dass man mir normalen Haushaltszucker untergejubelt hat.... Also ich kann Xylit als Zuckerersatz nur empfehlen. Schmerzhaft ist allerdings der Preis... In größeren Mengen kriegt man es wohl auch etwas billiger; aber das wär dann immer noch das zig-fache von normalem Zucker.

Vielen Dank an Regenbogenkreis fürs Zurverfügungstellen!

Kommentare:

  1. ich liebe den regenbogenkreis und ich habe gaaanz viele sachen von denen daheim. klar, ist teuer, aber dafür alles bio oder wildsammlung, größtenteils rohkostqualität und ideal, wenn man vegan seinen nährstoffbedarf gut abgedeckt haben will, finde ich. mein absoluter lieblingsshop. was du eso nennst, ist bei mir meine innere einstellung, aber matthias langwasser will gar keinen bekehren. somit kann sich jeder im angebot das raussuchen, was er braucht: die einen nur "äußerliche" nahrung, die anderen auch seelennahrung. was ich besonders bemerkenswert beim regenbogenkreis finde ist die innere firmenkultur. wenn lübeck nicht so weit weg wäre und ich berlin nicht so lieben würde, wöllte ich da arbeiten.
    ganz liebe grüße und danke für deine produktvorstellung, xylit hatte ich noch nicht, vielleicht probier ich das auch mal ;-)

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  2. Hast du Xylit mal im Kaffee oder Tee probiert? Merkt man wirklich keinen Unterschied zu Zucker? Ich habe es hin und wieder mit Stevia versucht, aber das schmeckt mir leider überhaupt nicht.

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  3. probiert schon, aber eigentlich finde ich das xylit dafür zu schade. ich habe mich da so an süßstoff gewöhnt, dass mir der mittlerweile am besten schmeckt, und er löst sich auch besser auf.
    im kaffee kommt der menthol-geschmack nicht ganz so gut, aber ich finde ihn dezent genug, um nicht schlecht zu schmecken. stevia hat mich bisher auch nicht überzeugt; ich glaub da muss man sich dran gewöhnen...

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    1. Danke. Süßstoff mag ich auch nicht, also bleibe ich wohl beim Zucker. Der eine Löffel im Espresso ist auch wirklich kein Problem für mich :) Aber hätte ja sein können, dass es mal eine Alternative gibt ...

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