Samstag, 25. Oktober 2014

Mausflaus testet: "Vegan genießen" von Mäggi Kokta

Der Löwenzahn-Verlag hat mir freundlicherweise ein Rezensionsexemplar des gerade neu erschienenen Buchs "Jeden Tag vegan genießen" von Mäggi Kokta zur Verfügung gestellt.

Umfang: 152 Seiten, gebunden
Preis: EUR 17,95
Beschreibung vom Verlag: 
Mit wenigen Zutaten und etwas Mut zur eigenen Kreativität gelingen vegane Köstlichkeiten ganz einfach. Mäggi Kokta liebt es, unkomplizierte und schnelle Gerichte zu zaubern, die sich zu Hause leicht umsetzen lassen. Die überzeugte Veganerin setzt auf regionale Vielfalt und bringt mit ihren Kreationen vollen Geschmack und viel Abwechslung in die pflanzliche Küche. Vom scharfen Linsenaufstrich über würziges Kräuter-Fladenbrot, pikante Hirselaibchen und erfrischenden Orangensalat mit selbstgemachten Crunchies bis zur unvergesslichen Apfel-Krümel-Torte – Mäggis erprobte Rezeptideen sind ein Muss für alle, denen gesunder Genuss und eine nachhaltige, tierleidfreie Lebensweise wichtig sind!
- einfache und alltagstaugliche Rezeptideen vom Frühstück bis zum Betthupferl
- von der Gründerin des ersten bio-veganen Lebensmittelversandes in Österreich
- wertvolle Einkaufstipps für die vegane Vorratskammer
- alles Wissenswerte für den Einstieg ins vegane Kochen
- zauberhafte Fotos und zahlreiche persönliche Praxistipps

Das beschreibt das Buch schon ziemlich gut: Schwerpunkt ist regionale und saisonale Küche, was genau mein Ding ist, da ich keine Lust habe, 50.000 exotische Zutaten wie bei Attila Hildmann zu organisieren (und v.a. zu bezahlen...). Ich habe allerdings ein anderes Problem; selbst wenn grade überall die Blümchen wachsen; ich will hier in der Großstadt keine Gänseblümchen vom Straßenrand pflücken um damit meine Suppe zu verfeinern. Und "frische Kräuter aus dem Garten" ist bei mir halt auch nicht drin. Aber Gartenkräuter kann man auch getrocknet im Supermarkt kaufen, und Gänseblümchen sind eher für die Optik. Also beim Durchblättern habe ich nix gesehen, was man nicht auch ersetzen oder weglassen könnte.
Das Buch ist hübsch aufgemacht und schön geschrieben. Das macht sich gleich am Anfang bemerkbar; Inhaltsverzeichnis ist nach Jahreszeiten geordnet und somit mit saisonalen Rezepten versehen. Außerdem gibts viele Vegan-Infos, zB die Lagerung veganer Lebensmittel, Milch- und Ei-Alternativen.
Die Rezepte sind eher "bodenständig", also Richtung Hausmannskost. Z.B. Haferflockenbratlinge, Sellerieschnitzel, Knödel, Apfeltorte. Und: Bebildert! Kochbücher ohne Bilder sind wie Winter ohne Heizung ^^ Bei den Hauptgerichten wird viel mit Gemüse gearbeitet, was ich persönlich sehr schätze.

Also für Leute, die gemüselastige, regionale und saisonale Hausmannskost mögen bzw. ausprobieren möchten, genau das richtige!

Kommentare:

  1. Wie hoch ist der Sojaanteil bei den Rezepten?
    Hört sich sehr gut an, das Buch...

    LG
    Jessi

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    1. da soja ja nicht gerade eine einheimische pflanze ist *g* wird kaum was mit soja gemacht. gelegentlich kommen pflanzliche drinks bzw. pflanzensahne zum einsatz, aber da kann man ja auch hafer, reis usw. nehmen.

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  2. Ich liebe es, wenn saisonal gekocht wird. Vor allem am Ende des Winters fällt mir oft nichts mehr ein, was ich noch mit Kohl & Co kochen könnte, da sind Bücher immer ganz hilfreich.

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  3. Vegan, bodenständig, gemüselastig, saisonal :) Wow, das klingt nach einem Kochbuch für mich *_*

    " da ich keine Lust habe, 50.000 exotische Zutaten wie bei Attila Hildmann zu organisieren (und v.a. zu bezahlen...). " Haha, geht mir genau so :D

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