Sonntag, 14. September 2014

Mausflaus testet "So geht vegan" von Patrick Bolk

Der Südwest-Verlag hat mir netterweise ein Rezensionsexemplar des frisch erschienenen Buchs "So geht vegan" von Patrick Bolk zur Verfügung gestellt.

Patrick Bolk
So geht vegan!
Der einfache Einstieg in ein veganes Leben
Das 10-Punkte-Programm mit über 100 Rezepten
 
Paperback, Flexibler Einband,
208 Seiten, 19,0 x 24,0 cm
ca. 100 Farbfotos
ISBN: 978-3-517-09278-2
€ 16,99 [D] | € 17,50 [A] | CHF 24,50

Verlag: Südwest

Beschreibung des Verlags:
„So geht vegan!“ hilft, den Start in die vegane Ernährungs- oder sogar Lebensweise zu erleichtern, denn jede(r) hat zu Beginn eine ganze Menge Fragen. Diese werden hier beantwortet, und der Leser bekommt in einem 10-Punkte-Programm, das er ganz entspannt in seinem eigenen Tempo umsetzen kann, alles an die Hand, was er braucht, damit der Umstieg kein Frust wird. Das Buch bietet über 100 wirklich einfach umzusetzende Rezepte, dazu jede Menge Hintergrundinfos, Warenkunde und ganz praktische Tipps zu Einkaufsquellen oder versteckten tierischen Inhaltsstoffen.


Das Buch hält, was die Beschreibung verspricht. Es werden superviele Infos - ich meine, alle wichtigen, die man als Neuveganer braucht - geliefert; sowohl was Nährstoffe, Einkaufsmöglichkeiten, Gesundheit, Produkte, Vegan im Alltag, Kochen und natürlich Rezepte angeht.



Da ich mich mit Veganismus ja ein bisschen auskenne *g* halte ich mich für einigermaßen kompetent um die Fakten auf ihre Richtigkeit zu prüfen. Und ich meine, nix gelesen zu haben, was grob falsch oder fragwürdig wäre. Also kein "B12 ist auch in Sauerkraut" oder "Milch macht krank". Wenn man superkritisch ist, findet man natürlich ein paar gängige Thesen, die so pauschal nicht ganz zutreffend sind, aber das Buch richtet sich schließlich an Anfänger und soll nicht mit tausenden widersprüchlichen Studien verwirren. Ich rede z.B. von der Behauptung für die Produktion von 1kg Rindfleisch bräuchte es 15kg Getreide. Da muss man ja immer beachten, dass es auch Weide-Rinder gibt, und die Berechnung dieser Zahl auch umstritten ist. Das sind aber nur Kleinigkeiten.
Und was die Tipps und Warenkunde angeht, liefert der Autor viele hilfreiche Beiträge gegen die "Aber was kannst du denn dann noch essen?"-Panikmache. Kein Wunder; Patrick Bolk ist Betreiber und Chefredakteur von deutschlandisstvegan.de und hat schon lange einen Blog namens sogehtvegan.de, den ich euch auch wärmstens empfehlen kann. Insgesamt wirkt er auf mich sehr sympathisch.

Dabei ist das ganze schön illustriert. Ich lasse einfach mal ein paar Bilder sprechen:

Wenn ihr aufs Bild klickt, wird es so groß, dass man die Schrift sogar lesen kann :)




Fazit: Das Buch ist hauptsächlich für Neueinsteiger. Die Rezepte sind natürlich auch für alte Vegan-Hasen super; aber eigentlich ist das Buch eher das prädestinierte Geschenk für Leute, die interessiert an Veganismus sind. Das wäre übrigens auch mein Ratschlag; nicht einfach wild in der Gegend verteilen; denn "Ratgeber" haben immer so ein bisschen was von "du solltest mal..."; also Kritik an der Lebensweise des Gegenübers. Sondern an Leute, bei denen man denkt, dass sie Veganismus schon interessiert. Eine super Alternative zum 30-Tage-Programm von Attila. Also eigentlich viel besser :)

Auf der Verlagsseite findet ihr noch mehr Infos, außerdem  eine ausführliche Leseprobe, wenn euch meine noch nicht gereicht hat.

1 Kommentar:

  1. Oh, das Essen auf den Bildern sieht verdammt lecker aus! Ich mag solche Bücher, wo alle wichtigen Infos schön aufbereitet dargelegt werden - natürlich kann man heute alles, was man wissen will auch im Internet finden, aber ich nehme da lieber ein Buch zur Hand - Die Faulheit dankt. ;)

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