Sonntag, 30. November 2014

Alle Jahre wieder



Ich konnts mir nicht verkneifen... Ab Montag gibts wieder meinen Weihnachts-Lieblings-Evergreen!

Mittwoch, 26. November 2014

Mausflaus testet: Bodylotion neutral von CMD

Ich durfte mal wieder was von CMD-Kosmetik testen; diesmal wars die Bodylotion neutral und ein paar Pröbchen:


Produktbeschreibung:
Die Neutral Körperlotion ist eine reichhaltige Feuchtigkeitspflege für sensible oder zu Allergien neigende Haut.
Die leichte Textur zieht schnell ein und hinterlässt ein zartes Hautgefühl.
Wertvolles Salz aus dem Toten Meer wirkt feuchtigkeitsspeichernd und regeneriert irritierte Haut während Bio Mandelöl und Avocadoöl die Haut glätten und sie vor dem Austrocknen bewahren.
Auch als unterstützende Pflege bei Neurodermitis geeignet.
Dieses Produkt ist 100% vegan.
Entspricht den Richtlinien zertifizierter Naturkosmetik.

Kann ich so bestätigen; die Lotion zieht schnell ein, hinterlässt keinen Fettfilm, die Haut wird schön geschmeidig, was für eine feuchtigkeitsspendende Wirkung spricht.
Eine super klassische Bodylotion ohne schnickschnack.

Als Blogger-Special kriegt ihr einmalig von CMD 20% Rabatt auf euren Einkauf wenn ihr den Code BG14cmd eingebt.

Vielen Dank an CMD fürs Zurverfügungstellen!

Montag, 3. November 2014

50 Sätze, die Veganer nicht mehr hören können

hat der Stern anlässlich des Weltvegantags am 1.November zusammengestellt.


Wie viele davon habt ihr schon gehört? Ich komme auf 17. Wer Antworten auf solche Sprüche sucht, wird vielleicht hier fündig.


Freitag, 31. Oktober 2014

Happy Halloween!!

diese wunderbare Zeichnung ist von Linda von vegancomics


Und dass mir bloß keiner die geschnitzten Kürbisse wegschmeißt; denkt dran, wie lecker Kürbis ist!

Samstag, 25. Oktober 2014

Mausflaus testet: "Vegan genießen" von Mäggi Kokta

Der Löwenzahn-Verlag hat mir freundlicherweise ein Rezensionsexemplar des gerade neu erschienenen Buchs "Jeden Tag vegan genießen" von Mäggi Kokta zur Verfügung gestellt.

Umfang: 152 Seiten, gebunden
Preis: EUR 17,95
Beschreibung vom Verlag: 
Mit wenigen Zutaten und etwas Mut zur eigenen Kreativität gelingen vegane Köstlichkeiten ganz einfach. Mäggi Kokta liebt es, unkomplizierte und schnelle Gerichte zu zaubern, die sich zu Hause leicht umsetzen lassen. Die überzeugte Veganerin setzt auf regionale Vielfalt und bringt mit ihren Kreationen vollen Geschmack und viel Abwechslung in die pflanzliche Küche. Vom scharfen Linsenaufstrich über würziges Kräuter-Fladenbrot, pikante Hirselaibchen und erfrischenden Orangensalat mit selbstgemachten Crunchies bis zur unvergesslichen Apfel-Krümel-Torte – Mäggis erprobte Rezeptideen sind ein Muss für alle, denen gesunder Genuss und eine nachhaltige, tierleidfreie Lebensweise wichtig sind!
- einfache und alltagstaugliche Rezeptideen vom Frühstück bis zum Betthupferl
- von der Gründerin des ersten bio-veganen Lebensmittelversandes in Österreich
- wertvolle Einkaufstipps für die vegane Vorratskammer
- alles Wissenswerte für den Einstieg ins vegane Kochen
- zauberhafte Fotos und zahlreiche persönliche Praxistipps

Das beschreibt das Buch schon ziemlich gut: Schwerpunkt ist regionale und saisonale Küche, was genau mein Ding ist, da ich keine Lust habe, 50.000 exotische Zutaten wie bei Attila Hildmann zu organisieren (und v.a. zu bezahlen...). Ich habe allerdings ein anderes Problem; selbst wenn grade überall die Blümchen wachsen; ich will hier in der Großstadt keine Gänseblümchen vom Straßenrand pflücken um damit meine Suppe zu verfeinern. Und "frische Kräuter aus dem Garten" ist bei mir halt auch nicht drin. Aber Gartenkräuter kann man auch getrocknet im Supermarkt kaufen, und Gänseblümchen sind eher für die Optik. Also beim Durchblättern habe ich nix gesehen, was man nicht auch ersetzen oder weglassen könnte.
Das Buch ist hübsch aufgemacht und schön geschrieben. Das macht sich gleich am Anfang bemerkbar; Inhaltsverzeichnis ist nach Jahreszeiten geordnet und somit mit saisonalen Rezepten versehen. Außerdem gibts viele Vegan-Infos, zB die Lagerung veganer Lebensmittel, Milch- und Ei-Alternativen.
Die Rezepte sind eher "bodenständig", also Richtung Hausmannskost. Z.B. Haferflockenbratlinge, Sellerieschnitzel, Knödel, Apfeltorte. Und: Bebildert! Kochbücher ohne Bilder sind wie Winter ohne Heizung ^^ Bei den Hauptgerichten wird viel mit Gemüse gearbeitet, was ich persönlich sehr schätze.

Also für Leute, die gemüselastige, regionale und saisonale Hausmannskost mögen bzw. ausprobieren möchten, genau das richtige!

Samstag, 18. Oktober 2014

Mausflaus testet: Vita rePET Bag

Meine Chico-Bag "Vita" Farbe eggplant
Blogger sein ist schon toll. Wenn man eine gewisse Bekannheit hat; kriegt man öfter mal Anfragen, ob man nicht etwas testen und vorstellen möchte. Bei der Anfrage von rePETbag habe ich mich besonders gefreut; weil ich genau sowas nämlich eigentlich demnächst kaufen wollte und die rePETbags auch noch super ökologisch und schick sind. Ich kannte die vorher nicht; von daher habe ich erstmal neugierig auf repetbags.de geschaut und war ziemlich begeistert.
Einkaufstaschen in vielen Größen und Farben, in vernünftiger Qualität und zusammenstopfbar mit anhängendem Mini-Beutel mit Karbiner-Haken - Perfekt für Einkäufe und sonstige Transporte!
Sowas gibts auch für 1€ in Drogerien, ich vermute aber mal, dass da die Qualität nicht so gut ist; außerdem gibt es da nur normale DIN A4-Formate, meine Vita aber ist rieeeesig; die kann ich sogar verwenden um für eine Trommel Wäsche Klamotten zu meiner Mama-Waschmaschine (ich hab leider immer noch keine eigene...) zu schleppen! Auf den Fotos habe ich einen dicken Leitz-Ordner reingepackt. Der passt da locker rein, man könnte sogar fast 2 reintun. Und man kann die Tasche super über die Schulter hängen, da die Schlaufen groß genug sind. Die Trageschlaufen sind auch nicht bloß so dünne Träger, sondern breit, sodass das Gewicht gut verteilt wird, und man keine Schmerzen/Druckstellen an der Schulter kriegt (alles schon gehabt... Ich schleppe oft schwer). Angeblich trägt sie bis zu 18kg - Kann sein dass die Tasche das kann, aber da ich das nicht kann - jedenfalls nicht ohne Mühe - hab ich da mal keinen Härtetest gemacht, sondern glaube das einfach mal ^^
Dabei ist das Material ziemlich dünn, und man kriegt die Bag tatsächlich in die innen eingenähte Mini-Bag gestopft. Die Mini-Bag hat einen Karbiner-Haken und eine Zugschleife, sodass man sie in der Handtasche festmachen kann, am Gürtel tragen o.ä. Also: Praktisch und funktional in jeder Hinsicht.
Optisch für mich auch gut; ich habe eine etwas unauffällige, aber doch nicht langweilige Farbe gewählt namens "eggplant". Ich muss gestehen, dass ich das googlen musste; wusstet ihr, dass der englische Begriff für Aubergine ist? 

Obwohl sie so toll ist; würde ich sagen, dass der Preis von 12,99€ dafür ganz schön *uff* ist. Allerdings: Es ist ein relativ kleiner Anbieter, also keine Massenware und schon gar kein Billigzeug. Der Hauptgrund für den hohen Preis ist aber, dass es sich um ein aufwändiges Recycling-Produkt handelt; alle rePETs sind hergestellt aus 99% recyceltem Material und zwar aus PET-Plastikflaschen. Wie genau das funktioniert, erfahrt ihr in den FAQ. Daher auch der Name, hat nix mit Pet=Haustier zu tun. Wobei man da sicher auch Haustiere mit transportieren kann :)
Und die Umwelt ist diesen Betrag eigentlich schon wert, finde ich. Es gibt aber auch günstigere Produkte; z.B. die Plastiktütenmonster rePET für 5€, die nicht nur ein süßes Motiv hat, sondern mit der man auch ein Statement machen kann:
Plastiktütenmonster rePet
Das Plastiktütenmonster hat auch seine eigene Homepage mit Infos und Aktionen: plastiktütenmonster.de

Ich kann rePETbags also wirklich uneingeschränkt empfehlen. Und um euch die Kaufentscheidung etwas leichter zu machen; gibts noch einen 10%-Gutschein: einfach "vollvegan.blogspot" beim Warenkorb in das Gutschein-Feld eintragen. Der Gutschein ist gültig bis 30.11.2014. Denkt daran, dass bald Weihnachten ist *g*

Und hier noch mehr Bilder:







Vielen lieben Dank an rePETbags; ich wünsche euch viel Erfolg mit eurem Projekt!

Freitag, 10. Oktober 2014

Mausflaus testet: Xylit vom Regenbogenkreis-Shop

Der Online-Shop Regenbogenkreis hat mir freundlicherweise Xylit zum Testen zur Verfügung gestellt. Und eine Schokomandel gabs auch noch dazu :)


Im Shop findet man vegane Rohkostprodukte, Superfoods, Regenwaldkräuter, Produkte zur Entschlackung, Algen, Bücher und DVDs und "Seelennahrung", was ich am ehesten als Esoterik-Bedarf bezeichnen würde.Von der Produktpalette also nicht ganz das Sortiment, was meinen Geschmack trifft; was ich allerdings toll finde, ist, dass ein Teil des Erlöses für den Regenwaldschutz gespendet wird.

Unter "Inspiration" findet man den shopeigenen Blog, der viele interessante Beiträge rund um Gesundheit, Ernährung, Esoterik, Rezepte, Umweltschutz uvm. hat.

Nun aber zum Xylit: Das ist ein Birkenzucker aus Finnland. Der hier stammt aus Finnland und wird aus Laubholzabfällen, hauptsächlich aus Birke und Buche gewonnen. Dadurch werden also bei der Gewinnung des Xylits keine Bäume gefällt.
Entscheidender Vorteil gegenüber Haushaltszucker: Er hat nur ca. 240kcal/100g (Haushaltszucker liegt bei um die 400kcal).
Außerdem soll er zahnschützende Wirkung haben (Haushaltszucker ist sogar zahnschädigend).
Im Shop und auf der Dose wird deshalb umfassend informiert, wie man ihn als Zahnschutz einsetzen kann:
Zur Kariespropylaxe bietet sich Xylit daher geradezu an. Seine Wirkung basiert darauf, dass Karies auslösende Bakterien im Mundraum von harmlosen Bakterien verdrängt werden. Schädliche Säuren können daher den Zahnschmelz nicht mehr angreifen und Karies kommt gar nicht erst zustande. Offenbar kann Xylit sogar die Mineralisierung des Zahnschmelzes beschleunigen, wodurch bereits bestehende Kariesprobleme behoben werden können.
Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass ein Kariesloch im Zahn durch die Verwendung von Xylit wieder verschwunden ist.

Hm, also ob man damit wirklich Löcher kitten kann, weiß ich jetzt nicht genau; aber Xylit hat laut Wikipedia definitiv in verschiedenen klinischen Studien nachgewiesene kariostatische und antikariogene Wirkung.


Zum Geschmack: Es sieht nicht nur so aus, fühlt sich so an und löst sich so auf; es schmeckt echt wie Zucker!!! Es hat einen "frischen" Menthol-Geschmack, ein bischen wie Hustenbonbons, das ist aber auch der einzige Unterschied. Ehrlich gesagt bin ich froh, dass es zumindest diesen winzigen Unterschied gibt; denn sonst hätte ich gedacht, dass man mir normalen Haushaltszucker untergejubelt hat.... Also ich kann Xylit als Zuckerersatz nur empfehlen. Schmerzhaft ist allerdings der Preis... In größeren Mengen kriegt man es wohl auch etwas billiger; aber das wär dann immer noch das zig-fache von normalem Zucker.

Vielen Dank an Regenbogenkreis fürs Zurverfügungstellen!

Sonntag, 28. September 2014

Blogverlosung: Gewinner

Bei der Blogverlosung haben 19 Leser mitgemacht, an die 23 Lose gingen:


Ausgelost habe ich mit random.org:


Gewonnen hat also Sarah, die ich auch schon angeschrieben habe. Herzlichen Glückwunsch!

Donnerstag, 25. September 2014

in 3 Monaten ist Weihnachten

Und die Supermärkte haben bereits gerüstet. Hier exemplarisch die Aulsage von Penny, aber auch bei Rewe und Netto gibts Weihnachtszeugs. Und ich meine nicht bloß Spekulatius, sondern Weihnachtsmänner usw. Dabei will angeblich ein Drittel der Deutschen ein Verbot von Weihnachtsgebäck im September. Mir isses ja egal solange im Oktober die hübschen Halloween-Sachen reinkommen :)



Mein Lieblings-Advents-Klopapier mit Lebkuchenduft habe ich allerdings noch nicht entdeckt ^^

Reminder: Bis morgen, 24 Uhr, könnt ihr noch an meiner Verlosung teilnehmen!

Freitag, 19. September 2014

5 Jahre vollvegan + Rezi "Vegane Lieblingsküche" + Verlosung

Zu 5 Jahre vollvegan gibts nen 3 in 1 Post:

Genau vor 5 Jahren habe ich meinen ersten Post geschrieben. Und dieses Jahr gilt auch wieder das, was ich schon zum einjährigen Jubiläum geschrieben habe:

Danke an euch alle, v.a. meine 526 Leser!!!

Als kleines Dankeschön verlose ich diesmal das Buch "Vegane Lieblingsküche", das mir freundlicherweise inklusive eines Rezensionsexemplars vom Ventil-Verlag zur Verfügung gestellt wurde. Und damit ihr wisst, was ihr kriegt, erstmal eine ausführliche Beschreibung (Verlosung kommt am Schluss, aber nicht einfach scrollen; schön gucken+lesen :p):

Vegane Lieblingsküche
Sophie Mathisz

Hardcover, mit Farbfotos
160 Seiten
1. Aufl. 2014
19,90 €(D)
ISBN 978-3-95575-028-2


Beschreibung des Verlags:
Kochen, was man kennt – neu interpretiert

Die rein pflanzliche Küche öffnet vielen Menschen ein Tor zu einer ganz neuen Welt an oft noch unbekannten Gerichten und Gaumenfreuden. Mit diesem Buch entdeckt man die Vielfalt veganer Produkte und Zutaten und bereichert mit diesen die eigene Küche – ohne dabei auf die liebgewonnenen Leibspeisen verzichten zu müssen. Vertraute und beliebte Klassiker, von leckeren Vorspeisen über raffinierte Hauptgerichte bis hin zu besonderen Desserts und Kuchen – die »Vegane Lieblingsküche« bietet Rezeptideen mit Leibgericht-Potenzial!
Sophie Mathisz arbeitet erfolgreich als passionierte Küchenfee für ALLES-VEGETARISCH.DE, Deutschlands größten Online-Shop für rein pflanzliche Spezialitäten.

Die hier versammelten Rezepte sind also mehrfach erfolgreich getestet und ermöglichen so ein einfaches und unkompliziertes Nachkochen. Ob für die tägliche Küche oder für ganz besondere Anlässe, »Vegane Lieblingsküche« erweitert kreativ und lustvoll den kulinarischen Horizont.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen! Ich bin ja weder eine große Köchin, noch halte ich mich groß an Rezepte, von daher sind die meisten Kochbücher für mich nicht so geeignet. "Vegane Lieblingsküche" ist aber kein Attila-Hildmann-Style, wo man mit exklusiven Zutaten zu exklusiven Preisen mit exklusiven Küchengeräten exklusive Speisen aufwändig kreiiert, sondern ich nenns mal "bodenständig", also machbar, aber auch kein Idiotenbuch. Als Beispiele möchte ich mal 2 Rezepte posten: 
Beim "Kartoffel-Durcheinander" musste ich erstmal grinsen. Hey, irgendwas mit "Durcheinander", das könnte ich sogar hinkriegen! ^^ 

Sehen die lecker aus oder sehen die lecker aus?!? Dabei sind sie nur aus "normalen" Zutaten, nix wofür man in den Bioladen o.ä. muss, kriegt man alles beim  Discounter/Supermarkt.

Was ich an dem Buch - abgesehen vom Inhalt - toll finde, sind die schönen Bilder. Eigentlich ist ein Kochbuch ohne Bilder doch nix wert; selbst wenn das Rezept vlt gut ist, hat man nicht so viel Lust, es zu machen, bzw. hat keine Vorstellung, wie es "richtig" aussehen soll. Bei "Vegane Lieblingsküche" sind nicht nur die Rezepte illustriert und die Gerichte hübsch angerichtet, auch die Überschriften sind herzig toll gestaltet: 


Am Schluss folgen dann noch Infos zur veganen Ernährung bzw. Veganem Kochen/Backen. Für mich regelmäßig uninteressant, weil ich das schon weiß, aber so eignet sich das Buch auch  gut für Nichtveganer/Veganneulinge:

Falls euch dieser Eindruck noch nicht gereicht hat, kann man beim Ventil-Verlag auch in 14 Seiten reinlesen


So, und jetzt kommt die Verlosung! Dafür beantwortet mir bitte bis zum 26.September diese Frage: 

Was ist euer veganes Lieblingsgericht? 
Mitmachen dürfen alle, die meinem Blog folgen und in Deutschland wohnen. Also nicht bloß "ich hab dich als Lesezeichen", sondern mit irgendnem Feedreader. Ich seh euch dann ja als einen der 525 angezeigten Leser :) Neue Leser sind natürlich auch willkommen.
Hinterlasst im Kommentar bitte eine Kontaktmöglichkeit. Also falls man euch nicht über euer Google-Profil anschreiben kann, hinterlasst eine E-Mail-Addy. Nach Verlosungsende schreibe ich den Gewinner dann an zwecks Adresse. Meldet sich derjenige innerhalb einer Woche nicht, schreibe ich den nächsten an.
Ich mache mir eine Liste mit den Kommentatoren und ordne jedem eine Losnummer zu, ausgelost wird dann mit random.org.
Wenn ihr eure Gewinnchancen erhöhen wollt, dann macht auf eurem Blog/Facebook/Twitter Werbung für mich (bitte den Link im Kommentar posten), dann gibts statt einem gleich drei Lose :) 

Montag, 15. September 2014

So viel Neues für Veganer

Nicht nur, dass die Medien vom Thema Veganismus voll sind; ich habe den Eindruck, dass seit einiger Zeit der Markt mit veganen Produkten geschwemmt wird. Und zwar nicht stillschweigend, sondern oft mit einiger Promo. Scheint so, als hätte die Marktwirtschaft Veganer als Zielgruppe entdeckt.

Ein paar nenneswerte Beispiele:

Der neue Provamel zuckerfrei mit gerade mal 43kcal pro 100g; das ist für nen Sojajoghurt das Tiefstmaß und kommt schon fast an Magerjoghurt ran.






 


Aus dem Rewe-Regal
Für die, die s vollmundiger und süßer mögen, gibts zwei neue Yofus von Alpro der Linie Cremoso; nämlich Apfelstrudel und Zitronenkuchen. Besonders dick und cremig, und daher mit 117kcal pro 100g eher nix für mich.









Selbst getestet hab ich aber das Alnatura Kartoffel-Pastinaken-Püree. Ist eigentlich Babynahrung, besteht aber nur aus pulverisierten bzw. flockigen Kartoffeln und Pastinaken, von daher kann man es auch super mit heißem Wasser und/oder Sojamilch als Beilage essen. Besonders praktisch, wenn man sich fürs Büro ne Beilage warm machen will, weil 23g halt genau als eine Singel-Beilage passt. Ich fands mit etwas Gemüsebrühe gewürzt sehr lecker. Wobei 1,95€ für 4 Beutelchen nicht grad billig ist.
Gibts auch als Kartoffel-Kürbis-Püree. Apropos Kürbis: Den gabs dazu. Ich glaub das ist der winzigste Mini-Hokkaido, den ich gesehen hab ^^ Überhaupt liebe ich Kürbis. Als nächstes schlemme ich mich durch Spaghetti- und Ufo-Kürbis :)

Außerdem gibt es bei Alnatura einen veganen Soja-Capuccino to go. Eine Umweltsünde, weil Plastik ohne Ende und eine Figursünde, weil Kalorien ohne Ende (43kcal pro 100ml; d.h. der 250ml-Becher hat über 100kcal die man einfach so wegschlürft). Außerdem besteht er zu fast 3/4 aus Sojamilch. In den Bewertungen wird auch überwiegend mehr Kaffee und weniger süß gefordert. Aber gibt ja Leute, die so süßes Schlürfzeug für unterwegs mögen.

Sonntag, 14. September 2014

Mausflaus testet "So geht vegan" von Patrick Bolk

Der Südwest-Verlag hat mir netterweise ein Rezensionsexemplar des frisch erschienenen Buchs "So geht vegan" von Patrick Bolk zur Verfügung gestellt.

Patrick Bolk
So geht vegan!
Der einfache Einstieg in ein veganes Leben
Das 10-Punkte-Programm mit über 100 Rezepten
 
Paperback, Flexibler Einband,
208 Seiten, 19,0 x 24,0 cm
ca. 100 Farbfotos
ISBN: 978-3-517-09278-2
€ 16,99 [D] | € 17,50 [A] | CHF 24,50

Verlag: Südwest

Beschreibung des Verlags:
„So geht vegan!“ hilft, den Start in die vegane Ernährungs- oder sogar Lebensweise zu erleichtern, denn jede(r) hat zu Beginn eine ganze Menge Fragen. Diese werden hier beantwortet, und der Leser bekommt in einem 10-Punkte-Programm, das er ganz entspannt in seinem eigenen Tempo umsetzen kann, alles an die Hand, was er braucht, damit der Umstieg kein Frust wird. Das Buch bietet über 100 wirklich einfach umzusetzende Rezepte, dazu jede Menge Hintergrundinfos, Warenkunde und ganz praktische Tipps zu Einkaufsquellen oder versteckten tierischen Inhaltsstoffen.


Das Buch hält, was die Beschreibung verspricht. Es werden superviele Infos - ich meine, alle wichtigen, die man als Neuveganer braucht - geliefert; sowohl was Nährstoffe, Einkaufsmöglichkeiten, Gesundheit, Produkte, Vegan im Alltag, Kochen und natürlich Rezepte angeht.



Da ich mich mit Veganismus ja ein bisschen auskenne *g* halte ich mich für einigermaßen kompetent um die Fakten auf ihre Richtigkeit zu prüfen. Und ich meine, nix gelesen zu haben, was grob falsch oder fragwürdig wäre. Also kein "B12 ist auch in Sauerkraut" oder "Milch macht krank". Wenn man superkritisch ist, findet man natürlich ein paar gängige Thesen, die so pauschal nicht ganz zutreffend sind, aber das Buch richtet sich schließlich an Anfänger und soll nicht mit tausenden widersprüchlichen Studien verwirren. Ich rede z.B. von der Behauptung für die Produktion von 1kg Rindfleisch bräuchte es 15kg Getreide. Da muss man ja immer beachten, dass es auch Weide-Rinder gibt, und die Berechnung dieser Zahl auch umstritten ist. Das sind aber nur Kleinigkeiten.
Und was die Tipps und Warenkunde angeht, liefert der Autor viele hilfreiche Beiträge gegen die "Aber was kannst du denn dann noch essen?"-Panikmache. Kein Wunder; Patrick Bolk ist Betreiber und Chefredakteur von deutschlandisstvegan.de und hat schon lange einen Blog namens sogehtvegan.de, den ich euch auch wärmstens empfehlen kann. Insgesamt wirkt er auf mich sehr sympathisch.

Dabei ist das ganze schön illustriert. Ich lasse einfach mal ein paar Bilder sprechen:

Wenn ihr aufs Bild klickt, wird es so groß, dass man die Schrift sogar lesen kann :)




Fazit: Das Buch ist hauptsächlich für Neueinsteiger. Die Rezepte sind natürlich auch für alte Vegan-Hasen super; aber eigentlich ist das Buch eher das prädestinierte Geschenk für Leute, die interessiert an Veganismus sind. Das wäre übrigens auch mein Ratschlag; nicht einfach wild in der Gegend verteilen; denn "Ratgeber" haben immer so ein bisschen was von "du solltest mal..."; also Kritik an der Lebensweise des Gegenübers. Sondern an Leute, bei denen man denkt, dass sie Veganismus schon interessiert. Eine super Alternative zum 30-Tage-Programm von Attila. Also eigentlich viel besser :)

Auf der Verlagsseite findet ihr noch mehr Infos, außerdem  eine ausführliche Leseprobe, wenn euch meine noch nicht gereicht hat.

Sonntag, 31. August 2014

Links der Woche VII

Was aktuell so interessant ist:

Süßungsmittel Advantam zugelassen (via Bundesministerium)
Ein neues synthetisch hergestelltes Süßungsmittel wurde von der Sicherheitsbehörde als unbedenklich eingestuft und wurde daher in der EU zugelassen.

Frühstücken wird überbewertet (via stern)
Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit, heißt es im Volksmund - und in Diät-Ratgebern. Denn: Wer morgens isst, nimmt angeblich ab. Britische Forscher haben den Ernährungs-Mythos nun widerlegt. Wird aber wohl noch ne Weile dauern, bis man nicht mehr "aber wenn du morgens nix isst, dann schlingst du mittags alles in dich rein, wenn du dann nicht schon umgefallen bist" zu hören kriegt.

Vegan bei Fast Food-Ketten (via peta2)
Übersicht, was man bei den großen Fast Food-Ketten - sofern man sie nicht auch noch aus anderen Gründen meidet - Veganes finden kann

Fünf Mythen über Veganer (via gmx)
Überraschenderweise ein informativer Artikel, der mit einigen Vorurteilen aufräumt. Schön, wenn das endlich mal durchsickert.

Der bessere Mensch (via Die Eskapistin-Blog)
Die Eskapistin macht sich Gedanken darüber, wieso es besser ist, sich mit sich selbst, als mit anderen zu vergleichen.

Poste niemals Sojajoghurt! Survival-Guide für die vegane Internet-Szene (via Stephie kocht vegan-Blog)
So true! Selbst vielfach erlebt.

Warum glutenfrei für gesunde Menschen sinnfrei ist (via welt)
Aber irgendjemanden gibts halt immer, der dran glaubt.

Fleisch oder vegetarisch? Was ist besser für den CO2-Fußabdruck? (via brigitte)
Das Ergebnis ist jetzt nicht so überraschend. Gut fand ich, dass angemerkt wurde, dass Vegetarier dann einen ähnlich großen CO2-Fußabdruck haben, wenn sie viele Milchprodukte konsumieren. Das wird ja gerne vergessen bei der Rinder-Problematik

Dienstag, 26. August 2014

TV-Tipp: in der Woche ab 1.9. "Das Perfekte Dinner - 100% vegan" auf VOX

Kein Fisch, kein Fleisch, keine tierischen Produkte – denn vom 1. bis 5.9. um 19 Uhr ist “Das perfekte Dinner – 100% Vegan”. Zum Wettstreit um den Titel des perfekten Gastgebers treten in dieser Woche fünf Berliner Hobbyköche an, die nicht nur ihre eigenen Koch- und Gastgeberqualitäten, sondern auch die Vorzüge der veganen Küche und Lebensweise unter Beweis stellen wollen. Und das tun sie an ihren Dinnerabenden so überzeugend, dass selbst Fleischessern das Wasser im Munde zusammen laufen dürfte. 
Tipps und Tricks von Attila Hildmann
Kommentiert und mit zahlreichen Tipps und Tricks angereichert wird ihr Treiben in der Küche vom veganen Starkoch und Kochbuchautor Attila Hildmann. Die Bewertung machen die fünf Konkurrenten aber unter sich aus. Wer wohl am Ende der Woche für sein veganes Menü die meisten Punkte und damit die Gewinnsumme von 1.500 Euro sowie den Titel des besten veganen Hobbykochs der Hauptstadt erhält?
Alle gebe das Beste “Ich bin Attila Hildmann und ich werde euch mit Rat und Tat durch die Woche begleiten, beim allerersten ,perfekten Dinner’ in der veganen Version”, kündigt der Shootingstar der veganen Küche am ersten Dinnerabend bei der 25-jährigen Natalie an.

Die Menüs und Rezepte der Kandidaten findet ihr *hier*. Klingt echt gut; ich hatte ja befürchtet, dass da viel mit Soja gearbeitet wird, aber nachdem ich mir die Rezepte angeguckt hab; bin ich ziemlich begeistert: Kaum Tofu, dafür viele kreative Sachen. Was ich jetzt nicht so passend finde, war beim "Perfekten Dinner" nen Burger zu machen. Ich gehe mal davon aus, dass der Kandidat dann auch nicht so weit oben landen wird. Zumal der Rest auch nix wirklich besonderes ist: Karottencremesuppe mit wenigen Zutaten; Hummus ist auch eher ein Klassiker, und Gin Tonic in ner Gurke zu servieren... Naja.

Attila Hildmann hätt's für mich nicht gebraucht... Ich halte eh nix von dem Trend, in jede Sendung nen "Experten" aus dem off alles kommentieren zu lassen. Damit wird verhindert, dass der Zuschauer sich selbst eine Meinung bildet, Experte X findet das gut, also muss das wohl so sein. Machen wir uns nix vor; der Durchschnittszuschauer wird von dem, was in so Sendungen gezeigt wird, wohl eher weniger Ahnung haben; aber wenn man ihm eine bestimmte Meinung vorgefertigt präsentiert, verhindert das schon im Ansatz, dass er sich selbstständig damit auseinandersetzt und sich eine eigene Meinung bildet.
Es beeinflusst einen ja schon, wie die anderen Kandidaten das Essen finden, aber die sind keine "höhere Instanz"; wenn dagegen der Oberschlaumeier was sagt, dann ist man eher geneigt, der vermeintlichen Autorität zu folgen.

Und dass Attila seine Rübe in jede Kamera halten muss, geht mir eh auf den Keks. Nicht nur weil er, wenns nicht grad um seinen Porsche geht, in jedem zweiten Satz "Cholesterin" und "gesund" sagt; sondern auch, weil ich seine "frisch-fröhliche Art" nervig finde.

Trotzdem bin ich natürlich gespannt, wie die Kandidaten präsentiert werden, was man über Veganismus erfährt und was man sich an Inspirationen holen kann, und hoffe, dass ich es wenigstens ein paar Mal nächste Woche schaffe, bis 19Uhr daheim zu sein :)

Donnerstag, 31. Juli 2014

Neu: veganes Ciabatta bei Starbucks

Neben diversen veganen/veganisierten Getränken hat Starbucks seit neustem auch ein veganes Sandwich im Angebot (siehe Starbucks-Menu-List und  Meldung der Albert-Schweitzer-Stiftung). Als ich letztens für meinen Standard-tall-coffee-mit-aufgeschäumter-Sojamilch-für-hier (bezahlt mit Starbucks-Card - nach dem 5.Getränk ist man auf der grünen Stufe und kriegt nen kostenlosen Refill; außerdem ein Geburtstagsfreigetränk) anstand, habe ich mal die Theke abfotografiert:



Sieht aus wie die anderen Sandwiches und kostet auch genauso viel: 3,45€. Starbucks-Food ist echt teuer. Und deswegen auch nix für mich. Aber der Homeveganer fands lecker.

Mittwoch, 16. Juli 2014

Der "Skandal" mit dem Wurstkartell

In allen Nachrichten (z.B. in der Zeit) hieß es vor kurzem
Millionen Verbraucher in Deutschland haben offenbar zu viel Geld für Wurst und Schinken bezahlt.
Gemeint ist, dass es ein "Wurstkartell" gab, d.h. die großen Hersteller haben untereinander Preisabsprachen getroffen um den Marktpreis künstlich hochzuhalten. Das ist verboten, weil es der freien Marktwirtschaft widerspricht.
Aber ich finde die Aussage, Wurst und Schinken sei "zu teuer" so makaber. Das Zeug ist doch viel zu billig! Es ist ungesunde Industriescheiße, die massenhaft unter miesesten Bedingungen "produziert" wird; Tiere, Landwirte/Fleischerzeuger/Schlachthofmitarbeiter/Transporteure werden ausgebeutet, um die Produktionskosten zu drücken, dazu kommen noch Subventionierungen und der ermäßigte Mehrwertsteuersatz.
Also der Skandal ist in meinen Augen nicht, dass Verbraucher viel Geld (1kg Böklunder Rostbratwurst kostet 4,80€, das sind noch nicht mal 50cent für 100g!!!) für Fleischprodukte gezahlt haben, sondern dass die Wursthersteller sich das in die eigenen Taschen gestopft hätten.

Und was is die Folge? Wird Wurst jetzt billiger? Super, dann kann der Verbraucher da ja noch mehr zuschlagen...

Toll passt auch die aktuelle Forderung von Ernährungsverbänden, den vollen Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent auf besonders kalorienreiche und ballaststoffarme Produkte (wozu auch Wurst gehören dürfte) zu erheben.

Samstag, 12. Juli 2014

es gibt sie noch, die Vegan-Experimente

Ein neuer Teil in meiner Serie Vegan-Experimente:

Diesmal ist eine Redakteurin vom ECHO die Mutige. In "Vegan auf Probe - Ein Selbstversuch" beschreibt sie ihre mutigen 4 Wochen.
Das erste Frühstück besteht aus Kaffee mit Sojamilch, die "aufdringlich nach Vanille schmeckt" (ja, das ist so bei VANILLEsojamilch, wenn man das nicht will, sollte man nichts mit dem Aufdruck "VANILLE" kaufen!!!) und einem Brötchen mit Margarine und Marmelade, denn mehr gibt der Kühlschrank nicht her (Das Experiment kam wohl völlig überraschend, sodass vorher absolut keine Zeit zum Einkaufen war?!).
Mittags gibt es einen Salat in der Kantine. Weil der schon fertig mit Croutons, Käsestreifen und sonstigem Unfug gespickt ist, muss sie alles einzeln rausklauben. Übrig bleiben strohig schmeckendes Grünzeug und zwei Kirschtomaten. 
Das ist ungefähr so sinnvoll, wie eine Salamipizza zu bestellen und dann den Käse und die Salami rutnerzukratzen und nur den Boden zu essen. Auch da hätte man vielleicht mal vorher gucken können, was die Kantine denn so hergibt; dürfte ja nicht der erste Besuch dort sein.
Nun kommt aber der löbliche Einkauf, und zwar im Bioladen. Überraschung: Dort ist es teuer! Wer hätte das gedacht.
Am dritten Tag ist der Hunger angeblich weg. Ständig ans Essen denken zu müssen, macht sowas von satt. Echt? Ich werd davon immer nur noch hungriger.  So traurig geht es weiter; die Vegane-Fertig-Food-Auswahl ist nicht lecker genug; im Fußballstadion gibts keine Pommes, und auf der Grillfete haben die anderen nur Fleisch vorrätig. Es sei denn, die Party wird von Veganern ausgerichtet: Da stopfe ich mich voll und habe plötzlich wieder Appetit, gibt es doch Köstlichkeiten wie vegane Gulaschsuppen, Linsensalate mit Datteln, Bananen-Muffins und Karotten-Nuss-Kuchen.
Könnte daran liegen, dass Veganer auch vegan essen. Btw wenn die anderen es hinkriegen, sowas zuzubereiten, könnte man das doch vielleicht auch selbst machen und ....mitbringen in Kantine und zu Essenseinladungen? Oder denke ich da jetzt zu weit?
dann folgen noch einige nicht weiter nennenswerte Infos zu Ethik, Gesundheit, Stolpersteinen und Produkten. Witzigerweise schreibt sie zum Thema "Lecker essen"
Na klar, das geht auch vegan. Wenn ich zu Hause bin und viel Zeit habe, mir Kichererbsen-Buletten mit Zucchini-Dip zu machen oder Gurkenremoulade zum Spargel. Die vegane Leberwurst aus pürierten Kidneybohnen als Brotaufstrich scheckt super, die grüne Soße mit Tofu-Rührei macht süchtig. Von all den Currys, Linsen- und Gemüsesuppen ganz zu schweigen. Die Liste an veganen Rezepten ist lang und lecker. 
 Na immerhin. Man muss halt was selbst machen. Doch dann wird gleich wieder gejammert
Mir fehlt das Gelbe vom Ei, Naturjoghurt, der nach Naturjoghurt schmeckt, Milch, die nach Milch schmeckt, und käsiger Käse. Mir fehlt auch ein Stück Leichtigkeit.
Tja, wenn an Eigelb als Leibspeise hat, wird man mit veganer Ernährung wohl nicht glücklich. Das Fazit fällt dann auch entsprechend mau aus:
Sich am Montag überlegen zu müssen, wie man die nächsten Tage vegan über die Runden kommt, ist nervig, zeitraubend und mit einem Vollzeitjob nur schwer zu vereinbaren. Ich habe auch keine Lust auf die vielen Diskussionen mit Allesessern, die unweigerlich kommen, wenn man sich als Veganer outet.
Super, wie die Autorin von sich selbst auf die Allgemeinheit folgert. Weil es in ihrer Kantine nix gibt, haben, können Berufstätige unmöglich vegan leben. Komisch, ich kenn Leute, die sich auch so was von zu Hause mitbringen. Z.B. ihr Wiener Schnitzel vom Vortag. Weil es ihnen in der Kantine nicht schmeckt, sie Geld sparen wollen, die Reste eh wegmüssen o.ä. Oder man geht woanders hin... Und ich kenne auch viele, die abends nach der Arbeit noch selbst kochen. Oder wenn sie keine Lust haben, einfach ne Brotzeit machen.
Und einkaufen dauert vegan auch nicht viel länger, jedenfalls nicht, wenn man irgendwann seine Produktpalette kennt.
Aber gegen die Diskussionen mit den Allesessern hab ich auch kein Heilmittel.Wobei man mit "Ich hab da so n ätzendes Experiment aufgedrückt bekommen, und soll da drüber nen Bericht schreiben" doch eigentlich gar nicht weiter in Argumentationsnot gerät.

Samstag, 5. Juli 2014

Links der Woche VI

Was diese Woche so interessant war:

Apps für Veganer und Vegetarier vorgestellt auf superveganer.de
Größtenteils kostenlos

Ganz schön bescheuert: Leberwursteis via SWR
ist aber bloß für Hunde gedacht.

Veganismus - Trend oder Wertewandel in der Wormser Zeitung
Eigentlich ein seichter Lifestyle-Artikel, der halt sein muss, weil vegan ja grad Trend ist, aber ich finds bemerkenswert, dass die Einleitung schon klarstellt
Eins vorneweg: Gegen vegane, also rein pflanzliche, Ernährung für Erwachsene spricht nichts – wenn man sich auskennt.
Ok, Schwangeren und Kindern wird im Artikel auch von veganer Ernährung abgeraten, aber dass die da noch auf Nr. sicher gehen wollen, ist ja ok.

Frühmenschen: Der letzte Scheiß vom Neandertaler auf zeit.de
Eine Überschrift nach meinem Geschmack :D
Eigentlich geht es darum, dass die Neandertaler wohl mehr Pflanzennahrung zu sich nahmen, als bisher angenommen. Also nicht täglich ein Mammut, wie uns einige Paleo-Anhänger gerne weismachen wollen. 

Attila Hildmann hat angeblich seit 2 Monaten ne Promi-Freundin, will gala.de wissen
Und zwar die aus GNTM und Dschungelcamp bekannte unbekannte Sarah Knappik.
Also ich halt jetzt nicht viel von Attila, was er von sich gibt ist jetzt nicht wirklich tiefgründig, aber so n Blondchen (womit nicht die Haarfarbe gemeint ist) verwundert mich doch etwas. Da lautete das Credo wohl "Hauptsache vegan". Oder es ist ne PR-Aktion um den Verkauf von vegan for youth zu pushen. Ich gebe das Feld frei für weitere Spekulationen. Veganer Klatsch und Tratsch ftw!

PETA hat Fady Maalouf zum Germany's Sexiest Vegan 2014 gekürt (PM von PETA)
Fady wer?  Der hat 2008 bei DSDS mitgemacht, verrät Wikipedia. Ich finde den jetzt nicht wirklich sexy, aber so bekommt er wenigstens etwas Aufmerksamkeit, nachdem es mit der Musikerkarriere nicht so geklappt hat (wie zu erwarten war, DSDS ist nunmal kein Karrieresprungbrett). Das ist doch auch was schönes.

Der Bio-Supermarkt Basci hat ein Veganes Einkaufs-Navi erstellt.
Also ein Dokument mit veganen Produkten :) Ist allerdings nicht abschließend; z.B. bin ich mir bombensicher, dass Basic mehr als die genannten 8 herzhaften Aufstriche in den Regalen hat.

Samstag, 28. Juni 2014

Food Report prognostiziert Vegan-Trend auch für 2015

Schonmal vom Food Report gehört? Ich auch nicht. Und gelesen habe ich ihn auch nicht, das würde 125€ kosten. Herausgeber sind das Zukunftsinstitut und die Lebensmittel Zeitung (dfv Mediengruppe), Autorin eine "Ernährungsexpertin". Alles was von sogenannten "Experten" stammt, wird von mir erstmal kritisch beäugt, denn so kann sich jeder schimpfen. Den Vegetarismus/Veganismus-Trend von 2014 hat sie letztes Jahr jedenfalls nicht vorhergesehen.
Dafür prognostiziert sie diesen für 2015 unter dem Label "Soft Health", d.h. gesundes, leckeres Essen:
„Vor zehn Jahren waren Veganer die, die sich am gesündesten ernährten und besonders ungesund aussahen. Heute sind sie die neuen Trendsetter.“

Außerdem Trend:
- "Hybrid Food", d.h. es wird alles mögliche gemixt, zb der "Cronut" (Croissant+Donut)
- "Food Pairing": irgendwas mit Aromakombinieren
- "DIY" weil der Verbraucher sich von der Industrie verarscht fühlt.

Ich seh das alles nicht unbedingt - vegan könnte auch wieder verpuffen, wenn die Leute merken, dass das ganz schön anstrengend sein kann ständig nachfragen zu müssen, Mandelmus teuer ist und man gar nicht davon abnimmt (weil Oreos und Pringles halt auch vegan sind).
Bescheuerte Kombinationen haben sich noch nie durchgesetzt; und alles selbstmachen ist auf Dauer doch zu anstrengend.

Ich bin gespannt, ob vegan auch zum "echten" Trend wird, und nicht bloß ständig davon berichtet wird. Denn das ist mein Eindruck: Alle reden drüber, aber dann wird doch die Salami-TK-Pizza gekauft.

Mittwoch, 25. Juni 2014

Links der Woche V

Esst was ihr wollt! Unterstützung statt Zwang und Ausgrenzung bei Essproblemen von Antispe Dresden
Ein informativer und detailreicher Beitrag  über Veganer mit Essstörungen, wie Veganer mit anderen Veganern, die Essstörungen haben umgehen (sollten) und ein Plädoyer für mehr Umsicht und Verständnis.Per Mail bin ich auf diesen interessanten Beitrag aufmerksam gemacht worden (vielen Dank an dieser Stelle). 

In dem Zusammenhang möchte ich auch noch auf diesen tollen Blog hinweisen: http://bulimieneindanke.blogspot.de/
Ich bin gerade dabei, mich von hinten bis vorne durchzuarbeiten (bin gerade bei Dezember 2013 angelangt), weil einfach jeder einzelne Beitrag lesenswert ist. Es werden nicht irgendwelche "ich bin gesund und es ist soooo toll, alles essen zu können"-Lobreden geschwungen und keine Vorurteile verbreitet, sondern im Gegenteil abgebaut. Es ist voll von hilfreichen Tipps und Erfahrungen. Also nicht so "Gönn dir einfach mal was" oder "Iss einfach so viel bis du satt bist"-Dahergerede, sondern konkrete und weitsichtige Ratschläge. Man merkt bei jedem einzelnen Beitrag, dass die Autorin selbst essgestört war und wie viel Mühe sie sich gibt, den Lesern zu helfen.

Stimmt's? Riechen Vegetarier besser? in der Zeit
Ja! Und ich dachte immer Attila Hildmann behauptet das bloß.

Tiere in Zoos leben vegan auf Scienceblogs
Also nicht wirklich. V.a. die Eisbären nicht. Da hat ein Killer-Eisbär eine Krähe gefressen. Ja, gibt's denn sowas?!?

Experten widersprechen Verbraucherschützern "Chlorhühner sind nicht ungesünder" auf tagesschau
Report Mainz hat sich mal schlau gemacht, ob das mit dem Chlorbad wirklich so schlimm ist. Ich fands ja eh schon immer seltsam, dass den Leuten Antibiotika, Salmonellen und Gammelfleisch egal sind, aber sobald es darum geht, dass die gerupften Hühnchen in Chlor getaucht werden (was uns im Schwimmbad auch nicht umbringt, wenn auch in geringerer Konzentration), kochen die Emotionen hoch.

Wer ist der bessere Vegetarier? Glosse in der FAZ
Die Motivation ist nicht egal: Ein amerikanischer Psychologe fand heraus, dass Vegetarier sich gegenseitig scharf beurteilen. Wer nur wegen der Gesundheit auf Fleisch verzichtet, wird kritisch gesehen.

Massenproduktion statt ländlicher Idylle bei „Hofgut“, "Landküche" und …auf Lebensmittelklarheit
Angeprangert wird die heile Welt, die insbesondere Wursthersteller mit Verpackung, Design und Werbung dem Verbraucher einreden wollen. Wer kennt sie nicht, die grasenden Kühe im Grünen?

Dienstag, 10. Juni 2014

TV-Tipp: HEUTE, 10.Juni, 20:15 ZDF Duell "Vegetarier gegen Fleischesser" mit Attila Hildmann

Heute abend wird endlich die verschobene Sendung ausgestrahlt!

„Vegetarier gegen Fleischesser“ / „ZDFzeit“ bittet Attila Hildmann und Alfons Schuhbeck zum Duell am Herd

Rund sechs Millionen Deutsche leben vegetarisch – Tendenz steigend. Doch was bringt vegetarische Ernährung für die Gesundheit, für die Natur und unser Gewissen? Antworten wird „ZDFzeit“ am Dienstag, 10. Juni 2014, 20.15 Uhr, in der Dokumentation „Vegetarier gegen Fleischesser – Das Duell“ auf den Tisch bringen. Dabei gibt es Unterstützung vom Shooting-Star der veganen Küche, Attila Hildmann, und von Fernsehkoch und Fleischliebhaber Alfons Schuhbeck. Die Frage, ob man Fleisch essen soll – oder darf – führt immer wieder zu hitzigen Debatten. Eine kurzfristige Verschiebung der Sendung „Vegetarier gegen Fleischesser“ im April brachte dem ZDF auf den Social-Media-Plattformen heftige Reaktionen ein. Manche Kritiker auf Facebook und Twitter vermuteten gar, die Fleischindustrie habe versucht, Einfluss auf die Sendung zu nehmen. Jetzt können sich die Zuschauer endlich selbst ein Bild machen.
„ZDFzeit“ zeigt erstaunliche Fakten und geht so manchem Mythos ums Fleisch auf den Grund. Was ist dran am Vorurteil, dass strenge Vegetarier unter Mangelerscheinungen leiden? Stimmt es wirklich, dass die Leidenschaft für gute Steaks, verglichen mit der Freude an knackigem Salat unsere Umwelt um ein Vielfaches belastet? Geht tatsächlich Lebensfreude verloren, wenn man kein Fleisch mehr isst? Und wer lebt länger – die Fleischfreunde oder die Vegetarier?
"ZDFzeit" macht die Probe aufs Exempel: Vier leidenschaftliche Fleischesser und vier überzeugte Vegetarier müssen gegeneinander antreten. Sie werden betreut und bekocht vom bajuwarischen Fleischliebhaber Alfons Schuhbeck und von Attila Hildmann, dessen vegane Rezepte sich wachsender Beliebtheit erfreuen. Unter Anleitung der beiden Spitzenköche ernähren sich die Teams 30 Tage lang großzügig von Fleisch – oder streng vegetarisch. Währenddessen müssen sie unter Anleitung ein straffes sportliches Trainingsprogramm einhalten.
Am Ende des Experiments wird unter wissenschaftlicher Beobachtung Bilanz gezogen: Wer hat mehr Ausdauer dazugewonnen? Wer hat die besseren Blutwerte? Wer fühlt sich besser? Und was passiert bei einem unverhofften Rollentausch – wenn Vegetarier plötzlich Tiere essen und Fleischesser ohne Steak auskommen müssen? Bei „ZDFzeit“ wird Bilanz gezogen und kein Ergebnis im Kochtopf versteckt. 
http://zeit.zdf.de
http://twitter.com/zdf

Quelle: Presseportal ZDF

Freitag, 6. Juni 2014

PETA sucht Germany's Sexiest Vegan 2014

Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. sucht „Germany‘s Sexiest Vegan 2014“. Das große Online-Casting zur Wahl der attraktivsten Veganer/-innen in den Kategorien „Frau“, „Offen“ und „Mann“ beginnt ab heute auf Sexy.PETA.de. Die „offene“ Kategorie lädt all jene zur Teilnahme ein, die sich hinreißend, aber nicht im klassischen Sinne männlich oder weiblich fühlen. Dabei sein ist ganz unkompliziert! Einfach den Fragebogen im Internet ausfüllen, ein Foto hochladen und schon hat man die Chance auf den begehrten Titel. Bei der Wahl zählt nicht nur das schöne Äußere, auch das Engagement für die Rechte der Tiere hat Gewicht. Nach einer Vorauswahl durch die PETA-Jury werden die fünf Finalisten jeder Kategorie in einem Online-Voting durch die PETA-Fangemeinde gewählt.
Die Gewinner werden am 30. Juni 2014 auf PETA.de präsentiert und dürfen ein Jahr lang den heißen Titel tragen. Zudem gibt es traumhafte Preise zu gewinnen: Die Erstplatzierten erhalten ein fantastisches PETA-Fahrrad, auf die Zweitplatzierten wartet ein Gutschein für das „Veggiehotel Krone“ und die Drittplatzierten dürfen sich über eine tolle Tasche gefüllt mit PETA-Geschenken freuen. Bewerben darf sich jeder, der vegan lebt und mindestens 18 Jahre alt ist. Teilnahmeschluss ist der 13. Juni 2014.
Quelle: peta.de

Früher gab's bloß den sexiesten Vegetarier, jetzt gibt's anscheinend genug Veganer, dass man dafür nen eigenen Contest macht.
Mein Tipp: Sich in der Kategorie "offen" bewerben, da gibts bestimmt nicht so viele Teilnehmer ;)

Montag, 2. Juni 2014

Woran merkt man, dass wir WIRKLICH zu viel Fleisch essen?

Ein Wursthersteller sagt es. Und zwar der Chef der "Rügenwalder Mühle", das ist das mit der nervigen Teewurst-Werbung und der idyllischen Windmühle auf der Packung. Schon 2013 hatte sich der Firmeninhaber positiv zum Veggie-Day geäußert; ist also kein Marketing-Trick. 
Bisher verkauft der Betrieb jährlich Fleischprodukte für 170 Millionen Euro.
Die Aussage, dass der Markt für Fleischprodukte sinke, kann ich nicht ganz nachvollziehen; denn der Fleischkonsum ist in Deutschland ungebrochen hoch. Bio sieht er nicht als Alternative, denn es gebe in Deutschland weniger als 5 000 Bioschweine pro Woche – zu wenige. „Selbst wenn wir die alle bekämen und fingen morgen um fünf Uhr an, dann hätten wir um 6.30 Uhr kein Fleisch mehr.“
Eine mögliche Zukunft sieht der Firmeninhaber aber in Sojaprodukten. *Omg* vegane Teewurst von der Rügenwalder Mühle?!? Sojaprodukte scheinen allerdings echt n Zukunftstrend zu sein; kürzlich hat ja Aldi grad rausposaunt, künftig Vegetarisches/Veganes V-Label zertifizieren zu lassen.

Kommen vielleicht bald Zeiten, in denen Vegetarier/Veganer keine Randgruppe mehr sind? In denen man sich seinen Tofu nicht selbst zur Grillparty mitbringen muss; weil mindestens die Hälfte des Grillguts ohnehin Soja/Seitanzeug ist? Oder stellt euch mal vor, wie geil es wäre, wenn nicht die vegetarischen Produkte gekennzeichnet würden, sondern die Sachen die Fleisch enthalten. Weil man die im Supermarkt nämlich mit der Lupe suchen muss.
Irgendwann vielleicht. Gleich nachdem ein Atommüll-Endlager gefunden und kalorienfreie Schokolade erfunden worden ist

Sonntag, 25. Mai 2014

Links der Woche IV

Nicht alle wochenaktuell, aber manchmal findet man ja auch ältere Sachen, die interessant sind :)

Sonntag, 11. Mai 2014

Kanzlerin Merkel, das Gemüse-Vorbild

Schon von Merkels Ernährungsumstellung gehört/gesehen? Die Kanzlerin hat abgenommen. Der Stern fragte sich schon "Ist die Kanzlerin etwa Opfer des Schlankheitswahns geworden?"

In Konferenzen gibts statt Mettbrötchen nur noch Möhren, Paprika und Lauchstangen. Und das fällt natürlich auf. Und wird maßlos überbewertet (zumindest von der Süddeutschen):

"Für die Grünen bedeutet das nur, dass nach dem Atom- auch der Fleischausstieg ein lupenreines Unionsthema ist. Für Merkels Mitstreiter ist die Lage ernster. Zwar hat die Kanzlerin lediglich anordnen lassen, Schnittchen und Kekse künftig für sie außer Reichweite zu platzieren, doch muss man das auch als subtilen Aufruf zur Disziplin verstehen, schließlich ist kaum ein Essen so symbolbefrachtet wie der Sitzungs- Snack."

Erstens ist es bloß ein Gerücht, dass Merkel, Kalorienkram verboten hätte, und außerdem ist es eine blöde Unterstellung, dass jeder der eine bestimmte Ernährungsweise befolgt, diese auch gleich allen anderen aufdrücken will. Und wir reden hier von Pausensnacks im Kanzleramt. Da ist es wohl etwas zu früh, um von einer Gemüse-Revolution zu reden.
Ich prognostiziere ohnehin Jojo-Effekt...

Dienstag, 6. Mai 2014

CMD Mineralpeeling

CMD war so nett, mir die Mineral-Serie zum Testen zu schicken:


Die Mineral Serie eignet sich besonders für fettige und Mischhaut. Und das trifft sich gut, denn ich habe fettige Haut, die ein wenig in Richtung Mischhaut tendiert.Wobei meine Haut leider nicht nur fettig ist, sondern auch schnell schuppt; d.h. stark austrocknende Produkte sind tabu.
Ich habe bekommen:
- Handcreme
- Gesichtscreme
- Feuchtigkeitsmaske
- Peelingcreme

Zur Handcreme kann ich nur sagen: Es ist eine ganz normale Handcreme. Ich habe da nix besonderes festgestellt.
Die Gesichtscreme war mir persönlich zu fettig fürs Gesicht; ich brauche im Gesicht Feuchtigkeit, Fett ist da schon genug.
Die Feuchtigkeitsmaske war also genau richtig; sie pflegt gut und die Haut war kein bisschen fettig oder schuppig. 
Das Peeling hatte ich mir extra ausgesucht, weil ich sowas am dringendsten brauche. Ich habe zwar nen Peeling-Handschuh, aber der nimmt die Haut schon arg mit, das ist fast schon wie Schmirgel-Papier. Die Peelingcreme war dagegen angenehm mild und ich muss hinterher nicht mal ne Feuchtigkeitscreme auftragen.
Das Walnußschalenpulver, das unter den Inhaltsstoffen der Peelingcreme an dritter Stelle steht, scheint wohl für die Peelingleistung zuständig zu sein, fühlt sich auch etwas sandig an. Besonders gut: Es ist ein natürliches Peeling; in konventionellen Peelings sind als Schleifkörper oft winzige Plastikteilchen, die dann im Wasser und damit in der Umwelt landen, weil sie vom Kärwerk nicht rausgefiltert werden.
Ich würde sie mir allerdings wohl trotz der guten Wirkung nicht kaufen; denn die 10,50€ für 50ml ist sie mir dann doch nicht wert. Was ich mir glaub ich noch gewünscht hätte, wäre etwas mehr bzw. leckerer Duft. Die Sachen riechen nur ganz leicht etwas frisch. Also nicht unanangehm, aber eben kaum wahrnehmbar. Ich bin da glaube ich etwas Balea-verseucht; weil ich häufig Zeug nehme, wo man mit syntethischen Duftstoffen (Himbeer, Kirsch, Vanille...) regelrecht betört wird. Aber das ist halt konventionelle Kosmetik, bei NK-Kosmetik geht sowas nicht. Und "Mineral" riecht generell eher frisch und nicht so intensiv.

Was noch positiv anzumerken ist, ist dass alle veganen Produkte als solche mit einem kleinen Blatt mit der Aufschrift "vegan" gekennzeichnet sind.



Vielen Dank an CMD fürs kostenlose Zurverfügungstellen der Produkte!

Dienstag, 29. April 2014

Regionalfenster - war wohl nix

Seit Anfang 2014 gibt es ja das neue Siegel namens "Regionalfenster" (Mausflaus berichtete). Ehrlich gesagt hab ich das noch nirgendwo im Supermarkt entdeckt. Dafür aber der WDR, obwohl auch der ziemlich suchen musste. Aber selbst wenn man tatsächlich das blaue Logo irgendwo erspäht, ist das noch nicht viel wert:
"Beim Regionalfenster ist es ja so, dass die Region kleiner als Deutschland sein muss. Das ist die einzige Vorgabe, die es gibt. Das heißt dann aber auch, dass wenn ich ein Produkt hier kaufe mit dem Regionalfenster, dass es vielleicht 500 km entfernt erzeugt wurde. Das ist für uns keine Regionsdefinition, die wir sinnvoll finden", sagt Brigitte Hilcher von der Regionalbewegung e.V.

*Hier* gehts zum Beitrag von "markt"

Freitag, 25. April 2014

Salatdressings

Seit wann reden eigentlich alle nur noch von "Dressing"? Ich hab das als "Salatsauce" kennengelernt... 

In der aktuellen Schrot&Korn (April) ist ein Artikel über Bio-Salatdressings, in dem mehrere Dressings vorgestellt werden. Online gibts den Artikel auch. Veganen Dressings wird ein ganzer Absatz gewidmet:

Milchfreie Spezialitäten nicht nur für Veganer

Sehr viele Salatdressings im Naturkostfachgeschäft sind vegan und tragen einen entsprechenden Hinweis. Klar, Kräuter und Gewürze, Essig und Öl sind pflanzliche Lebensmittel und somit tier-frei. Man findet im Bio-Regal aber auch Dressings vom Typ French- oder American-Dressing, die üblicherweise Milchprodukte und/oder Ei enthalten. Hier setzen die Hersteller statt auf Milch und Ei auf Soja in Form von Sojacreme und Sojajoghurt. Manchmal geht es aber nicht ohne Milchprodukte. Anbieter Saucenfritz, der seit Februar ein fertiges Dressing für „Caesar Salad“ anbietet, hat sich zum Beispiel gegen die ursprünglich geplante Sojacreme in der Rezeptur entschieden. Der Versuch, damit ein leckeres veganes Dressing zuzubereiten, sei geschmacklich misslungen, erklärt Jan Daniel Fritz. Man habe sich schließlich für Joghurt entschieden. Der Originalsalat aus Römersalat, Croûtons, nach Belieben Avocado und Tomaten werde eh mit Parmesan und eventuell Sardellen gegessen, so Fritz. Da müsse die Soße dann nicht unbedingt vegan sein. Einzelne Salatdressings im Bio-Regal enthalten auch Zutaten vom Tier, etwa Honig oder, wie die Salatsoße „Sylter Art“, Eigelb.

Und hier die vorgestellten Fertigdressings: *klick*

Vegan davon sind:
  • BELTANE Salatdressing Wildkräuter mit Himbeeren
  • EMILS FEINKOST Orangendressing
  • HERBARIA Für Caesar Salad
  • LEBENSBAUM Salatdressing Dill-Kräuter
  • SAUCENFRITZ Kürbisingwer Bio Gourmetsauce
  • SONNENTOR Alles im Grünen Kräutermischung
  • VITAM Nordic Dressing

Dressing ist allerdings so einfach, das man das auch schnell in ein paar Minuten gezaubert hat (sogar ich). Ich mach das so:

2 EL Senf
4 EL Essig
1 EL Öl
1 EL Gemüsebrühe
3 EL Sojadrink
Pfeffer
Kräuter (Basilikum, Dill, Liebstöckel, Bärlauch)....

Variation: + 2 EL Tomatenmark oder 4 EL Yofu

Einfach alles mischen und über den Salat gießen und ziehen lassen.

Montag, 14. April 2014

Pst, weitersagen! In Frankfurt eröffnet bald das "extravegant"



 

Ich sag dann mal weiter :) Bisher ist es im Inneren dunkel, an den Scheiben kleben aber schon Zettel mit dem Hinweis auf die Neueröffnung.... Und eine Facebook-Seite hat das "extravegant" auch schon.
Der Standort ist in Bornheim auf der Berger Straße, ungefähr in der Mitte zwischen den U-Bahn-Halten "Bornheim Mitte" und "Höhenstraße", also unweit vom Veganz. Früher war da ein Cupcake-Laden drin.
Das ganze soll ein Bistro werden, welches ausschließlich Bio und Fair Trade anbietet (und natürlich vegan). Konkret heißt das Kaffee, Tee, Kuchen, Gebäck, belegte Brötchen, Shakes, Salate, Müsli u.ä.
Ich vermute mal, dass das Preisniveau bei dem Anspruch (bio+fair trade) wohl nicht gerade niedrig sein wird.Was ja angemessen ist; ich finde es allerdings etwas schade, dass die allermeisten (wenn nicht sogar alle) explizit vegan-Angebote im oberen Preissegment sind.
Es wird mit Hochdruck am Innenleben gearbeitet, und Ende April soll dann wirklich neueröffnet werden. Ein konkretes Opening-Date steht noch nicht.
Das Motto "Alles aus Liebe" scheint nicht bloß ne Floskel zu sein; die Facebook-Seite ist wirklich liebevoll gemacht mit Fotos von den tollen Kreationen und Infos über den Laden. Besonders süß finde ich, dass die Mitarbeiter einzeln vorgestellt werden. Insegesamt vlt n bisschen arg viel Liebe; bei zu viel hellblau, rosa und tütütü geht bei mir der Prinzessinnen-Alarm an ^^

Ich werd bestimmt mal reinschauen und einen Kaffee mit Sojamilch auf der Terrasse genießen. Bei Öffnungszeiten von 7:30 bis 18 Uhr sollte das zu schaffen sein :)

Sonntag, 13. April 2014

aktuelles Lieblingszitat XXII

"Flexitarier" bedeutet doch nichts anderes als "Ich esse gerne Fleisch, möchte mich aber von anderen Fleischessern moralisch abheben. Leider kriege ich es nicht hin, ganz auf Fleisch zu verzichten, weil ich schwach bin, also brauche ich einen Ausdruck, der einerseits meine moralische Überlegenheit zeigt, mir aber andererseits noch ermöglich, mit Genuss totes Tier zu essen."

gelesen im ck-forum

Sonntag, 23. März 2014

Reformhauszeitschrift "Ab heute vegan"

Im Zuge der Ambition, vermehrt Veganer als Kundschaft anzusprechen, hat die Reformhauszeitschrift ein Sonderheft vegan rausgebracht. Bei meinem Reformhaus lag das draußen in dem Ständer wo auch die normale Reformhauszeitschrift liegt, deswegen habe ich einfach mal eins mitgenommen. Erst als ich das Cover abfotografiert hab, ist mir aufgefallen, dass da oben rechts ein Preis von 1,50€ draufsteht, und das im Online-Shop auch so ausgepreist ist. Keine Ahnung, ob meine Filiale da was verbummelt hat, oder ob erwartet wird, dass man reingeht und die Zeitschrift auf den Tisch legt. Da ich nicht mit Vorsatz gehandelt habe, ist es jedenfalls kein Diebstahl gewesen ;)



Auf den 23 Seiten sind (neben einiger Werbung):
  • 2 Seiten Meldungen, Terminkalender, Kurzinfos
  • 2 Seiten Bericht "Ich bin dann mal vegan", über Gründe und gesundheitliche Aspekte des Veganismus
  • 1 Seite Überblick über wichtige Nährstoffe
  • 1/2 Seite Umweltschutz
  • 1 Seite über die ersten Veganer
  • 1 Seite Interview über Gesundheitsaspekte mit einem Ernährungswissenschaftler
  • 2 Seiten Interview mit Björn Moschinski + Rezept für Brennessel-Kartoffel-Suppe
  • 3 Seiten Rezepte
  • 1 Seite Lesetipps
  • 2 Seiten Interview mit Attila Hildmann + Rezept für Apfel-Hafer-Tower mit Kiwisoße
  • 2 Seiten über vegane Kosmetik im Reformhaus
  • 1 Seite über die Kooperation von Reformhaus und VEBU
  • 1 Seite über vegane Klamotten

Ich hab's tatsächlich komplett gelesen, um hier kompetent zu informieren *g* (normalerweise blättere ich sowas nur durch und les bloß quer bzw. nur ganz wenige Berichte komplett); hat sich aber ehrlich gesagt nicht wirklich gelohnt.
Die Interviews waren langweilig, es wurden die üblichen Grundsatzfragen gestellt. Die Ausführungen zur Gesundheit waren zwar okay, so nach dem Motto "ein bisschen muss man schon aufpassen, ausgewogene Ernährung ist wichtig, aber im Prinzip geht das auch mit vegan" und die Meldungen waren jetzt nicht weltbewegend.
Für Neuveganer bzw. Vegan-Interessierte bestimmt geeignet, aber ich würd kein 1,50€ dafür zahlen.

Montag, 17. März 2014

Mausflaus testet: Claudis Buch "Rohvegan"


Ich bin wohl die Allerletze, die Rohvegan auch endlich mal rezensiert. Ich komm halt so selten zum Bücherlesen (Internet ist viel interessanter ^^). Dabei muss man sagen, dass Rohvegan auch für weniger Lesebegeisterte geeignet ist, denn das Buch ist in einer frischen, leichten Sprache geschrieben, es werden viele interessante Erfahrungen geschildert und Tipps gegeben. Also kein abstraktes Dogmengeschwafel, Studienvergleiche o.ä.; sondern einfach "aus dem Leben". Eigentlich so wie Claudis Blog, nur auf Papier ;)

Das Buch startet mit einer kleinen Einführung in die  rohvegane Welt, was sehr sinnvoll ist, weil ich z.B. von rohvegan eigentlich nur wei, dass das heißt, dass Nahrungsmittel nicht mehr als 40 Grad erhitzt werden.
Die Autoren werden vorgestellt, denn am Buch mitgewirkt hat auch die Ernährungsberaterin Sonja Reifenhäuser, womit auch die ernährungswissenschaftlichen Aspekte des Selbstversuchs berücksichtigt werden. Dann folgen allerlei Infos rund um Veganismus, Ernährung, Rohkost

Es folgen 50 einfache Rohkostrezepte, von grünen Smoothies über Hauptgerichte wie Lasagne oder gefüllte Pilze bis hin zu Desserts wie Chia Pudding und Obsttörtchen mit Macadamiaboden. Und mit "einfach" ist wirklich einfach gemeint; also so dass es jeder umsetzen kann. Keines der Rezepte ist länger als 5 Sätze, trotzdem kann man mit den Beschreibungen was anfangen. Als Beispiel möchte ich die Gemüsespaghetti nennen:


Ok, man sollte einen Spirali haben, aber ansonsten braucht man für die Rezepte eigentlich nur Mixer, Pürierstab, und die übliche Kücheneinrichtung (Schüssel, Besteck....). Und zur Not geht auch ein Sparschäler.

Das Buch endet mit einem persönlichen Rückblick. Ich glaube die Überschrift  darf ich mal vorwegnehmen, ohne zu viel zu spoilern: Rohkost rockt :)

Zum Schluss muss ich noch das schöne Design des Buches loben, das ganz im Stil ihres Blogs gehalten ist. Dass ich das Claudi-Schaf auf dem Cover geil finde, brauch ich glaub ich nicht noch erwähnen ^^ Dazu der Holz-Hintergrund und ansprechende Fotos, auf denen die Speisen sehr appetitlich aussehen, ohne dass viel Deko nötig ist.

Ein dickes Plus gibts von mir auch noch für die Umweltfreundlichkeit:

Erschienen bei "Compassion Media"; Preis 13€. Kaufen kann man das Buch online, angeblich auch im Laden, aber ich fürchte da wird man allenfalls in speziellen Läden wie dem Veganz fündig. 

Fazit: „Rohvegan“ von Claudia Renner ist ein toller Ratgeber für alle, die sich für rohvegane Ernährung interessieren, aber keine Ahnung haben. Das schöne Design macht das Buch außerdem zu einem hübschen Geschenk. 

Vielen Dank an Claudi für das tolle Buch! 

Samstag, 8. März 2014

des einen Freud ist des anderen Leid

Was hat die Meldung, auch in Deutschland wären Oreo-Kekse jetzt vegan, bei den Veganern für Freudenstürme ausgelöst.... Doch nicht alle finden das gut. Auf dem Verbraucherportal Lebensmittelklarheit wurde eine Verbraucherbeschwerde veröffentlicht, in der genau das moniert wurde:

Die Aufmachung der Verpackung sowie die Werbung suggerieren, dass die Füllung zwischen den Kekshälften Milch enthält. Im Internet findet sich die Produktbezeichnung "Kakaokekse mit einer Crèmefüllung mit Vanillegeschmack (29 %)", der auf der Verpackung allerdings fehlt (Anm. der Redaktion: Diese Verkehrsbezeichnung steht in kleiner Schrift und als eine von acht Sprachen unterhalb der Nährwerttabelle auf der Verpackung). In der sehr kleinen Zutatenliste findet sich dann nur der Allergie-Hinweis "Kann Spuren von Milch enthalten".
Herr S. aus Rottendorf vom 08.12.2013

Quelle: http://www.lebensmittelklarheit.de/cps/rde/xchg/lebensmittelklarheit/hs.xsl/8824.htm

Punkt 1: Die Kekse haben eine weiße Füllung und auf der Abbildung ist ein weißer Schweif. Unten das soll wohl wirklich ein Milchsee. So wie bei Milka die Milka-Kuh auf der Weide steht. In Milka-Schoki ist aber nu auch kein Gras drin.

Punkt 2: Wtf??? Es ist Süßkram. Den isst man weils lecker ist und nicht wegen besonders toller Inhaltsstoffe. Zumal bei Oreos ja nicht - wie z.B. bei Kinderschokolade - mit dem "Guten aus der Milch" o.ä. geworben wird.
Und dass Milch nicht nennenswert gesund ist - zumal in so Minimengen und mit ordentlich Zucker, Fett und Zusatzstofen - brauchen wir glaub ich nicht reden.

Die Verbraucherzentrale stellt sich natürlich schützend vor den Verbraucher, und stimmt ihm zu, dass die Aufmachung irreführend sei. Zum Glück knickt der Hersteller nicht ein, sondern erklärt in einer Stellungnahme:

OREO Fans genießen unsere Kekse nach dem bekannten Ritual „Drehen, lecken, eintauchen“. Die Milch auf der Verpackung soll auf den 3. Teil hinweisen – Eintauchen in Milch. Über die Produktzusammensetzung informieren wir vollständig auf der Verpackung. Ab Mitte 2014 optimiert: „Serviervorschlag – Mit Milch genießen“ wird auf der Verpackung stehen; die Zutatenliste wird noch deutlich lesbarer.

Eine Möglichkeit wäre ja noch, die Creme so herzustellen *g*


Freitag, 7. März 2014

Mausflaus testet "Vegane Backträume"

Brigitte Bach von Deutschland is(s)t vegan  hat ein veganes Backbuch geschrieben, was mir freundlicherweise vom Löwenzahn-Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt wurde: 

 

Aus der Beschreibung:
Vegane Backträume 
Kuchen, Kekse und andere Leckereien!

„Vegane Backträume“ präsentiert über 40 Rezepte, die von österreichischen Klassikern wie Apfelstrudel oder Polsterzipf, über Newcomer wie Cupcakes oder Bagels bis hin zu feinem Teegebäck reichen. Neben einfachen Rezepten für Backanfänger, finden sich auch aufwändigere Kreationen für Fortgeschrittene, die ihrer Experimentierfreude – nicht zuletzt mit den zahlreichen Austausch – und do-it-yourself-Tipps – freien Lauf lassen können. Der Einleitungsteil des Buchs zeigt, welche Zutaten anstelle von Eiern, Butter, Topfen und Obers für beste Backergebnisse sorgen und mit welchen einfachen Grundregeln veganes Gebäck gelingt.

Brigitte Bach: Vegane Backträume. Kuchen, Kekse und andere Leckereien.
Löwenzahn Verlag 2014. 

17,95 Euro
ISBN 978-3-7066-2541-8
Was beim ersten Durchblättern auffällt, ist, dass alles hübsch bebildert und das Layout ansprechend gestaltet ist.Inhaltlich gibt es zunächst einen Einführungsteil, der sich nicht nur aufs Backen bezieht. Z.B. wird in "Vegan und alles ist gut?" zu einem bewussten Umgang mit Zutaten aufgerufen. Es gibt außerdem einen ausführlichen Teil zur Frage, wie veganes Backen gelingt und welche tierischen Produkte wie ersetzt werden können, inkl. eine Ei-Ersatz-Tabelle.Am Ende gibt es noch Verpackungstipps und ein Glossar.

Die Rezepte sind sowohl Klassiker, als auch Eigenkreationen.



Das weltleckerste Rezept überhaupt:



Ein bisschen blöd finde ich, dass die Zutatenlisten sehr umfangreich sind, und auch die Anfänger-Rezepte nicht soooo anfängertauglich. Außerdem wird vorwiegend mit pseudo-gesunden Zutaten gearbeitet wie Rohrohrzucker, Agavendicksaft oder Dinkelmehr. Ich finde das etwas nervig, denn Saccharose bleibt Saccharose, egal in welcher Konsistenz. Ist ja irgendwie grad so Trend, Zucker zu verteufeln und dafür anderes Süßzeugs zu verwenden, und den Eindruck zu vermitteln, man würde was Gesundes verwenden. Klar, wenn man's weiß, dann kauft man einfach normalen Zucker, aber wenn man sich nicht so auskennt, weiß man vlt nicht, ob die Rezepte dann auch funktionieren/schmecken. Mit Dinkelmehl ist es ähnlich; das ist zwar tatsächlich gesünder als Weizenmehl, aber auch nur geringfügig. Und viele mögen den Geschmack nicht so sehr.

Zweiter Kritikpunkt: Ich finde das Design zwar ganz hübsch; aber es ist doch arg mädchenhaft. Schon das Cover ist ja in schnörkeliger lila Schreibschrift auf rosa Hintergund und ein schnuckeliger Cupcake im Hintergrund. Soll definitiv eher Frauen ansprechen. Klar sind Frauen was Backen und v.a. Veganismus angeht die Hauptzielgruppe, aber muss man immer alle Klischees erfüllen?

Also wer auf Mädchen-Backen steht, ist mit dem Buch bestens bedient :) 


Brigitte hat auch einen eigenen Blog names B.B's Bakery, in dem ihr euch schonmal einen ungefähren Eindruck von Brigittes Backkünsten verschaffen könnt und im Making of lesen könnt, wie es zum Buch kam.