Mittwoch, 20. März 2013

Rezension "Meine liebsten Wildpflanzen rohköstlich"

Der Ulmer-Verlag hat mir ein Rezensionsexemplar von “Meine liebsten Wildpflanzen – rohköstlich. sicher erkennen, vegan genießen” von Christine Volm geschickt.


144 S., 85 Farbfotos, € 19,90
Wildpflanzen finden, kennenlernen und rohköstlich genießen

- Unschlagbar gesunde Kombination: wild, roh und vegan
- Ernte-Tipps und Gourmet-Rezepte für das ganze Jahr
- Über 40 Pflanzen im Porträt mit raffinierten Rezepten

Die Ernährungsberaterin Dr. Christine Volm stellt über 40 ihrer favorisierten Wildpflanzen und deren speziellen gesundheitlichen Nutzen vor. Sie zeigt, wo sie zu finden sind, welche Merkmale die Pflanze unverwechselbar machen und wie sie vegan und rohköstlich verwendet werden können. Zudem wird genau erklärt, wie man die wertvollen Nahrungsmittel auf nachhaltige Weise erntet und dosiert. 

Ich hab ja nicht viel Ahnung von Rohkost und nur Rohkost wär auch nix für mich, aber ich bin sehr neugierig und wissbegierig was diese Ernährungsweise angeht.

Das Buch ist ein Kombination aus Rohkostratgeber, Wildkräuterkunde und Rezepten. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Pflanzen, die man nicht gerade im Garten hat, aber in der freien Natur finden kann, so man sie denn kennt. Ein Großteil des Buches ist sag ich mal "Pflanzenkunde", es geht darum, welche Wildpflanzen man essen kann, wo man sie am besten sammelt, wie sie schmecken und etwas über Inhaltsstoffe und deren Wirkweise.
Es werden über 40 Wildpflanzen vorgestellt mit konkreten Rezepten. Ich habe ehrlich gesagt nichts davon 1:1 nachgekocht, weil es halt als Stadtkind, zumal im Winter schwierig ist, Wildpflanzen zu kriegen - man will ja nicht gerade am Bürgersteigrand pflücken wo schon Hunde draufgepisst haben und Zigarettenstummel liegen. Die Rezepte bestehen aber nicht nur aus Wildpflanzen, die Grundlagen sind meistens normale rohe Sachen wie z.B. Hokkaido, daraus wird dann eine leckere rohköstliche Suppe.

Ein paar Beispiele (es lag grad Schnee aufm Fenster, deswegen ist die Quali so mies, in echt sind die Farben viel natürlicher und kräftiger):




Das Buch ist zwar nicht ausschließlich an erfahrene Veganer oder Rohköstler gerichtet, sondern  spricht auch Neugierige und Neulinge an, die ihren Speiseplan gesund erweitern, neue Zutaten kennenlernen oder alternative Rezepte ausprobieren wollen, aber für den gewöhnlichen 0815-faul-und-unbegabt-Kocher wie mich ist es eher ungeeignet. Ich habe es eher als Sachbuch als als Kochbuch gelesen. Das Buch ist gut geschrieben, die Aufmachung ist ansprechend, Rezepte und Pflanzen sind hübsch bebildert

Hier ist die Buch-Seite des Verlags dazu.
Und bei Book2look kann man die ersten 22 Seiten probelesen.
Die Autorin hat übrigens auch einen tollen Blog: http://tine-taufrisch.blogspot.de/

1 Kommentar:

  1. Hey :)

    Interessanter Buchtipp, Danke für die Vorstellung.

    Greg:)r

    AntwortenLöschen