Mittwoch, 6. März 2013

Pferdefleischskandal in Island

Lebensmittelkontrolleure in Island haben bei Tests im Zuge des Pferdefleisch-Skandals erstaunliches entdeckt: In keinem der überprüften Produkte stimmten Inhaltsangabe und Inhalt überein. In einer Fleischpastete fanden sie überhaupt kein Fleisch.

In der "Fleischpaste" beispielsweise war statt des vermuteten Pferdefleisches überhaupt kein Fleisch verarbeitet. In "Italienischen Lamm- & Rindklößen" fanden die Kontrolleure keine Spur von Rindfleisch und im "Französischen Knoblauchteller" spürten sie allerlei Dinge auf, nur eben kein Knoblauch. Diese überraschenden Einsichten hat die Lebensmittelaufsicht "Mast" beim Test von 16 Produkten im Gefolge des Pferdefleisch-Skandals gewonnen.

Ende Februar hatten die Lebensmitteltester mit den Untersuchungen begonnen, weil sich der Pferdefleisch-Skandal mittlerweile über ganz Europa ausdehnte. Bei der Analyse der Fleischpaste konnten die Kontrolleure auf der Suche nach möglicherweise nicht deklarierten Pferdefleischanteilen "überhaupt keine DNA-Spuren von Säugetieren" ermitteln. Von Island, wo nur 320.000 Menschen, aber fast 100.000 Pferde leben, wird Pferdefleisch offiziell exportiert.
Quelle: spon


Ich hoffe die Pastete wird deswegen nicht zurückgerufen. Wär ja witzig wenn die am Ende sogar vegetarisch wäre. Wobei sie ja nur auf Säugetiere getestet haben; vielleicht hat einer Hühnerbeine Fischgräten reingeschreddert ^^

Kommentare:

  1. Hmmm, lecker XD
    Ich finde die Skandale langsam richtig witzig.
    Vielleicht fangen jetzt auch die letzten endlich an sich mal Gedanken über den ganzen Fraß zu machen.

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  2. Nicht, dass die bald Pferdefleisch in den Sojawürstchen finden ;D

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