Freitag, 1. Februar 2013

KoK Nr.10 & Ox Nr.5

Dass das KoK-Magazin absolut toll ist, habe ich hier ja schon mal erwähnt. Um ein bisschen Promotion zu machen, hat mir der Chefredakteur und Herausgeber Joachim Hiller (nein, das ist nicht der Jo Hiller ausm Fernsehen ^^) die neue Ausgabe und das neue Ox-Kochbuch geschickt. Es ist ja schon fast langweilig dass mie kein einziger bissiger Kommentar einfällt, aber ich finde beides absolut toll!


Kochen ohne Knochen #10 (01/2013)
48 S., A4, 3,50 Euro
Das Magazin für Menschen, die kein Fleisch essen.
www.kochenohneknochen.de


Wie immer eine spannende Mischung aus Interviews und Erfahrungsberichten mit/von Veganern und Vegetariern sowie zu Lebensmitteln, Kochen, Essen und Ernährung allgemein. Und wie gewohnt testen wir Kochbücher und Restaurants und viele vegane Rezepte reizen zum Nachkochen.

 - Megumi Nachev berichtet, wie man sich in Tokyo mit einem veganen Café behaupten kann
- Bilder des Grauens: Der Tierrechtsfilmer Jan Peifer im Interview
- Antoine F. Goetschel: Ein Interview mit dem Schweizer Anwalt und Tierrechtler über sein Engagement (Teil 2)
- Rettet Veganismus die Welt? Antworten von den Wissenschaftlern des SERI-Instituts
- Pseudoerbse: Wer steckt hinter dem beliebten veganen Kosmetik-Blog?
- Hartmut Kiewert: Künstlerische Reflexionen zum Mensch-Tier-Verhältnis
- Krawalla: Von Riot Grrrls, Puppentheater und Veganismus
- Der KoK-Produktcheck: Tofu natur
- und viele andere

Besonders interessiert hat mich das Interview mit Erbse. Ich finde Interviews eigentlich total langweilig, da muss die Person schon ziemlich toll sein, dass ich mich da dranmachen. Und das hab ich in einem Rutsch durchgelesen! Zu ihrer Person brauch ich wohl nix sagen, kosmetik-vegan bzw. blanc et noir dürfte jeder kennen. Im Interview erfährt man Infos über Erbse, ihre weiteren Projekte, ihren (verdammt gutaussehenden - musste mal gesagt werden) Freund, Persönliches und Zukunftspläne.
Witzig fand ich auch den Tofu-Natur-Test, eine kleine Leseprobe:






Und nun zum Kochbuch:

Uschi Herzer und Joachim Hiller
Kochen ohne Knochen – Das Ox-Kochbuch 5
Mehr als 200 vegane Punk-Rezepte

15 x 21,5 cm, 192 S., 9.90 EUR


Ab 3.12. im Onlinehandel und in jeder Buchhandlung (auf Bestellung) erhältlich. Oder versandkostenfrei direkt beim Verlag:
http://www.ox-fanzine.de/web/prod/5476/kochbuecher.241.html

In "Kochen ohne Knochen – Das Ox-Kochbuch 5" gibt’s über 200 Rezepte mit rein pflanzlichen Zutaten, für Beginner und Könner, für Veganer, Vegetarier und Allesesser, von simpel bis anspruchsvoll. Von Punks, nicht nur für Punks.

Wer denkt, es sei schwer beim vegetarischen Kochen auch ohne Eier, Käse und andere Tierprodukte auszukommen, hat die rein pflanzliche, vegane Küche einfach noch nicht ausprobiert.
Joachim Hiller und Uschi Herzer leben seit Ende der Achtziger vegetarisch und seit einigen Jahren völlig tierproduktfrei – und wissen, wovon sie reden. In ihrem neuesten Kochbuch präsentieren sie einerseits Basics für Vorspeisen, Suppen, Salate, Hauptgerichte, Desserts, Torten, Kuchen und Muffins, andererseits aber auch komplette Menüs und aufwendigere Gerichte. In ihrer veganen Punkrock-Küche kommen undogmatisch Fleischalternativen aus Soja und Seitan in Topf und Pfanne, zum anderen zeigen sie aber auch in vielen Rezepten, wie man ganz ohne Anlehnung ans Kochen mit Fleisch, Käse und Co. leckerste Speisen zubereiten kann. Erlaubt ist, was schmeckt und was Spaß macht, denn Veganismus ist nur cool, wenn er ohne erhobenen Zeigefinger auskommt.

Ein Buch sowohl für Menschen, die bereits Erfahrung mit vegetarischer und veganer Küche haben, als auch für Neueinsteiger und neugierige Allesesser. Inklusive „Das Einmaleins der veganen Ernährung“ von Dr. Markus Keller sowie Infos zu Veganismus und Tipps und Tricks zum Umstieg. Illustriert wurde das Buch von Rautie, der auch das Cover entworfen hat.

Wie bei den vier bisherigen Kochbüchern gibt es auch diesmal wieder Gastrezepte aus der Musik- und Vegan-Szene. Kriminalbiologe Mark Benecke zeigt, wie man einen leckeren "Reste-Auflauf" zubereitet, Mille von der Essener Thrash-Legende KREATOR hat sein Rezept für Tofuscheiben mit Wurzelgemüse rausgerückt, von Ayurveda-Koch Volker Mehl ("Koch dich glücklich") kommt ein leckeres Gnocchi-Gericht, der Berliner Vegan-Koch Björn Moschinski vom Restaurant Kopps schenkte uns sein legendäres Eiersalat-Rezept, Kurt Ballou von CONVERGE schrieb uns seine Anleitung für Mango-Tofu-Reis auf, der DJ und Stunt-Performer Frank Castro spendierte seinen "Coco Loco Chicorée", Sebastian Zösch vom Vegetarierbund verriet die Zubereitung seiner Lieblingslasagne, "Mac & Cheeze" ist der vegane Rezeptklassiker von Yvonne Ducksworth von JINGO DE LUNCH, Davide Zolli von der venezianischen Band MOJOMATICS zeigt uns, wie man originale Penne mit rotem Pesto zubereitet. Von Florian Boge vom Vegan Strength-Sport-Team stammt die "Vegan Strength-Pizza", der vegane Ahrtal-Winzer Michael Fiebrich teilt mit uns sein Blumenkohl-Curry, und Derek Archambault von DEFEATER erstaunt mit fischfreiem Thunfisch-Salat, und von Megumi Nachev, die in Tokyo das DevaDeva Café betreibt, stammt der Tofu Cheesecake.

Meine Meinung:
Ich mag keine Hochglanz-Kochbücher oder Kochbücher wo man tausende exotische, überteuerte Zutaten braucht und dazu eine Starkoch-Kücheneinrichtung. Das Ox 5 ist ganz anders! Einfach gehaltene Rezepte, die in einer lockeren Sprache beschrieben werden, dazu werden zu einzelnen Zutaten Alternativen angegeben und Infos zu den einzelnen Zutaten bzw. zu Zubereitungsarten gegeben.
Für knapp 10€ kriegt man rund 200 Rezepte - wovon einige zugegeben echt einfach gehalten sind, z.B. Rosmarin-Kartoffeln oder Countrypotatoes, aber die einfachsten Rezepte sind oft die besten, außerdem richtet sich das Kochbuch auch nicht unbedingt an eingevleischte Veganer, sondern an Leute die sich mit Veganismus noch nicht so auskennen (die 4 Vorgänger-Ox'e waren "nur" vegetarisch) und einfach neugierig sind.
Mir hat es schon Spaß gemacht, dass Buch überhaupt zu lesen, weil es wirklich nett geschrieben ist. Es werden auch einige Infos zum veganen Kochen und Veganismus allgemein gegeben.
Was ich ein bisschen schade finde, ist dass die meisten Rezepte nicht bebildert sind. Den "Matschsalat" hätt ich z.B. gern gesehen, ich stell mir da einfach ne Schüssel Pampe vor (die ja nicht unlecker sein muss, aber halt eher unsexy aussieht):



Ich würde das Kochbuch v.a. zum Verschenken an Vegan-Interessierte empfehlen bzw. Leute die sich mit Kochen nicht so auskennen. Müssen nicht unbedingt Punks sein, auch als Spießer hat man Freude an dem Buch ;-)

Danke an den Verlag! 

Kommentare:

  1. Vielen Dank fürs Kompliment :D WHOOP WHOOP

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  2. Ich freue mich immer total auf die KoK, aber irgendwie nehm ich nach der Lektüre doch nichts daraus mit. Vielleicht schafft das ja Div, wenn's denn man analog wird.

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