Montag, 21. Januar 2013

Welcher Typ Vegetarier bist du?

Laut einer Psychologin, die im Artikel "Wenn Fleisch Ekel auslöst: Die Vegetarier-Typen" zitiert wird, gibt es drei Arten von Veggies:

1.) der moralische Vegetarier

Die erste Gruppe sei die größte, mehr als jeder zweite Vegetarier esse aus moralischen Gründen kein Fleisch - meist um keine Tiere zu töten. Auch wer ökologisch argumentiert, etwa mit dem Treibgas Methan, das bei der massenweisen Rinderzucht in großen Mengen freigesetzt wird, gehört zu den moralischen Vegetariern.
Bei dieser Gruppe spielen Emotionen eine große Rolle, sagt Kristin Mitte. „Der Ekel vor Fleisch kommt hier über die moralische Ablehnung zustande.“ In dieser Gruppe sei auch der Ärger über Fleischesser und der missionarische Eifer, andere von ihrer Ernährungsweise zu überzeugen, am stärksten ausgeprägt.

2.) der Gesundheitsvegetarier

Aus gesundheitlichen Gründen verzichte etwa ein Drittel der Vegetarier auf Fleisch. Zu dieser Gruppe zählen Menschen, die sich wegen der Fleischskandale dem Gemüse zugewendet haben oder auf ärztlichen Rat das Fleisch weglassen. Bei Gesundheitsvegetariern sei das Thema am wenigsten emotional aufgeladen, sagt Mitte.

3.) der emotionale Vegetarier

Bei emotionalen Vegetariern, die die kleinste Gruppe darstellen, nimmt der Ekel keinen Umweg über die Moral, sondern ist tatsächlich körperlich empfundene Übelkeit. Meist handele es sich um Menschen, die insgesamt schnell mit Ekel reagierten.


Ich bin dann wohl 1. Wobei ich es seltsam finde, dass behauptet wird, bei moralischen Vegetariern würden Emotionen eine große Rolle spielen - das wären doch dann emotionale. Ich bin eigentlich wenig emotional und Ekel vor Fleisch habe ich eigentlich auch nicht wirklich. Wobei; so ne rötlich ausgeleuchtete Fleischtheke oder n Spanferkel sind schon irgendwie widerlich.

Ich hab mal ne kleine Umfrage erstellt:




Meine erste Umfrage - ich hoffe  das mit dem Einbinden hat geklappt, auch wenns nicht sonderlich hübsch aussieht

Mittwoch, 16. Januar 2013

Was ich einfach mal so loswerden wollte

  1. Ich bin nicht vegan weil ich Tiere liebe (Spinnen igitt!), sondern weil ich es ethisch für falsch halte, andere Lebewesen zu quälen bzw. zu töten. Ich kann auch ne ganze Menge Menschen nicht leiden und würde ihnen sogar gerne mal eine reinhauen; aber ich tue es nicht, weil ich auch das für objektiv falsch halte.
  2. Ich bin auch nicht vegan, weil ich mich vor Fleisch ekel. Das tue ich nicht, weder an der Wursttheke noch im Restaurant oder bei Schlachtvideos. Ich bin was das angeht ziemlich emotionslos. 
  3. Mein Blog heißt nicht "vollvegan" weil ich der super Oberveganer bin, der zu 100% vegan ist. Ich mache gelegentlich mal Ausnahmen bei besonderen Situationen (mein vielbescholtetenes Joghurt-Dressing im Urlaub), mache nicht ständig Produktanfragen und meckere auch nicht, wenn der Dönermann meine Falaffel mit derselben Zange anpackt wie die Frikadellen. "Vollvegan" war eine spontate Wortkreation, genau wie Mausflaus. Die anderen Ideen waren glaube ich "Vegantussi" oder "geil und vegan".
  4. Ich höre öfter, dass ich ja so angenehm vegan bin und gar nicht militant wäre, und ich denke mir dann immer dass das doch falsches Lob ist... so nach dem Motto "du bist so schlecht, dass ich mich neben dir gar nicht minderwertig fühlen muss". Der Hauptgrund, wieso ich nicht "missioniere" ist ein ganz egoistischer: Ich hab einfach keinen  Bock drauf. Ich bins echt leid den Leuten alles zu erklären und versuchen Tipps zu geben; nur um dann ein "mir schmeckts halt" zu hören.
  5. Vielleicht sollte ich nicht so bequem sein, und öfter mal klartext reden, anstatt wegzuschauen. Vielleicht würde das aber auch überhaupt nichts bringen und ich habe genau das richtige Maß.
  6. Ich bin Egoist. Ich stelle meine eigenen Bedürfnisse auch mal über die von anderen.
  7. Es geht mir nicht ums Prinzip. Mein Handeln ist geleitet von der Frage "Was ist sinnvoll?"
  8. Ich poste in letzter Zeit weniger als früher. Irgendwie sind mir etwas die Themen ausgegangen und ehrlich gesagt auch die Lust, mich ernsthaft mit Vegan-Themen auseinanderzusetzen. Zum einen weil für mich nichts mehr wirklich neu ist, zum anderen weil es eher frustrierend ist. Zum neuen Tierschutzlabel wüsste ich nicht viel mehr beizutragen als "Was für eine riesen-Heuchelei, und dann auch noch vom Tierschutzbund!!". Da würde ich euch wohl nichts neues erzählen, und nur um sich gegenseitig beizupflichten, wie schlimm Tierausbeutung ist, blogge ich nicht. 
  9. Mich nervt die aktuelle Taggeritis.Wenn man "11 Dinge über mich" googelt sind auf den ersten 30 Seiten fast nur veganblogs. Wenn ihr was über euch erzählen wollt, les ich das gerne, aber sich nur deswegen was aus den Fingern zu sagen, weil einem wer den Auftrag gegeben hat, sich so lange hinzusetzen, bis man irgendwelche Belanglosigkeiten zusammengekratzt hat ist nicht wirklich spannend zu lesen.
  10. Ich hab euch aber trotzdem lieb :-) V.a. meine 399 Mitglieder! Und ich hab Glück dass ich erst bei Punkt 10 bin, wärens 11 geworden wär das doch etwas paradox ^^

Samstag, 12. Januar 2013

Tierrechtsdemo “Wiesbaden pelzfrei” am Samstag, 26.Januar 2013


Wiesbaden, die hessische Landeshauptstadt und Standort mehrerer
Nobelbekleidungsläden, die teilweise recht viel Echtpelzprodukte im
Angebot haben, ist viel zu selten der Schauplatz von Tierrechtsprotesten.
Pelztierfarmen gibt es in Hessen keine mehr, doch die pelzverarbeitende
und -verkaufende Industrie ist hier um so mehr vertreten – ebenso die
Fur&Fashion Frankfurt GmbH und das Deutsche Pelzinstitut. Lasst uns in
Wiesbaden ein klares Zeichen gegen Pelz und alle weiteren
Tierausbeutungsformen setzen! Die Demoroute wird an einen Pelzgeschäft und
einer ZARA-Filiale vorbeiziehen. Da Pelz nur eines von vielen
Tierausbeutungsprodukten ist, richtet sich der Protest auch gegen andere
Aspekete, die auch im Rahmen dieser Tierrechtsdemonstration adressiert
werden. Im Anschluss an die Demo wird es vegane Snacks und am Abend noch
eine Tierrechts-Party geben, also bringt viel Zeit mit.

Weitere Informationen: wpf.tierrechtsdemo.de

und so sah's 2011 aus: http://vollvegan.blogspot.de/2011/01/eindrucke-von-der-wiesbaden-pelzfrei.html
letztes Jahr hab ich wohl keine Fotos gemacht. 

Samstag, 5. Januar 2013

Radiosendung über Veganismus

Bei der letzten Radiosendung "fit und gesund" auf hr info war das Thema "Veganismus - die bewusste Form zu essen". Es wurden Attila Hildmann, der Besitzer vom Veganz, die Besitzerin eines neuen veganen Frankfurter Cafés und eine vegane Redakteurin vom Sender interviewt.
Eine echt gute Sendung, in der viele Vorurteile gegenüber Veganismus abgebaut wurden, und sogar meine Vorurteile gegenüber Attila Hildmann: ich habe ihn ja oft dafür kritisiert, dass er immer nur den Gesundheitsaspekt von Veganismus erwähnt und in jedem zweiten Satz das Wort "Cholesterin" benutzt, aber diesmal hat er auf die "Warum vegan?"-Frage mit "Neben den gesundheitlichen Gründen gibt es natürlich auch noch ethische Gründe...." geantwortet. Auch sonst kam er sehr sympathisch rüber.
Ich kann die Sendung echt empfehlen, kann man sich *hier* als podcast anhören bzw. downloaden. Gebühren für gutes Programm ^^

Donnerstag, 3. Januar 2013

Man




Autor: Steve Cutts

gefunden bei Pixella

Balea Professional Oil Repair

Nachdem ich festgestellt habe, dass ich, obwohl meine Haare schnell nachfetten, leicht schuppige Kopfhaut bekommen habe, hab ich nach möglichst milder Haarpflege gesucht. Bei den Alverde- und Lush-Produkten die ich bisher hatte, hatte ich das Gefühl, dass sie ziemlich austrocknen und die Haare strohig machen, deswegen habe ich direkt bei den Balea-Sachen geschaut und mich dann für das Professional Oil Repair-Shampoo entschieden. Es pflegt auch echt gut, ist silikonfrei und duftet schön. Meiner Kopfhaut geht es seither viel besser und die Haare sind viel weicher.
Deswegen wollte ich mir eigentlich noch die dazugehörige Spülung holen, hab aber im Regal in der Eile wohl daneben gegriffen und die nicht vegane Professional Repair+Pflege-Spülung erwischt. Na toll. Inzwischen habe ich sie auch schon benutzt. Dass sie nicht vegan ist, habe ich erst gemerkt als ich die Produktseite zum Verlinken rausgesucht habe. Wer rechnet denn auch damit, dass die Spülung mit Öl vegan ist, die ohne unvegan?


Ich brauch die jetzt halt noch auf, als nächstes werd ich dann wirklich die Oil Repair-Spülung nehmen. Kosten übrigens je 1,45€ (im Shampoo sind 250ml, in der Spülung 200ml), was zwar teuer als die normalen Balea-Produkte ist, aber eigentlich immer noch echt günstig.