Sonntag, 29. Dezember 2013

Weihnachten ist rum und es geht aufs neue Jahr zu!

Liebe Blogleser,

verzeiht, dass ich nicht wie alle anderen Weihnachtsgrüße gesendet habe, aber ich war über Weihnachten lange weg und bin erst gestern vom Hamburg-Trip wiedergekommen. Außerdem finde ich ehrlich gesagt ein bloßes "frohe Weihnachten und so" nicht lohnenswert für nen ganzen Blogpost, zum anderen finde ich Weihnachten eigentlich eh doof. Daher war mein Blog wie die letzten Jahre auch weihnachtsfrei.
Zum neuen Jahr hin bietet sichs aber doch mal an, was zu schreiben, denn es gibt ernährungsmäßig einige Neuerungen, wie ich gelesen habe:
  • Das Regionalsiegel kommt (Mausflaus berichtete)
  • Es gibt eine neue Kennzeichnung der Nährwerte und Allergene
  • Imitate müssen in unmittelbarer Nähe des Produktnamens angegeben werden
  • Werbung mit gesundheitsbezogenen Angaben wird stark eingeschränkt

Ausführlich nachzulesen im ntv-Ratgeber


Außerdem habe ich einen witzigen Artikel gefunden:

McDonald's rät Mitarbeitern von McDonald's ab 

"McResource" hatte schon früher mit gelungenen Einlagen erfreut. Nun hielt McDonald's' Ratgeberseite die Mitarbeiter an, sich gesund zu ernähren. Und es folgte eine Warnung, die an Hochverrat grenzt:
Ein roter Verbotsstempel prangte über Burger und Cola, während ein bunter Haufen Naturalien nahezu glücklich wirkte: "Wählen Sie Obst und Gemüse statt ungesunde fette Speisen." Und dann der Gipfel: "Essen Sie, wo es eine Auswahl von Salaten, Suppen und Gemüse gibt, um bei bester Gesundheit zu bleiben."

Plötzlich war die Seite dann aber offline. War wohl ein bisschen zu viel Ehrlichkeit ^^

In diesem Sinne

Dienstag, 17. Dezember 2013

Glück gehabt, Kaffee ist wirklich vegan

Irgendwann fängt man als Veganer an, über Lebensmittel zu recherchieren und man stürzt von einem "Hilfe, das soll auch nicht vegan sein?!?" ins andere. So Sachen wie das angebliche Rinderblut in Schokolade oder dem Kosmetik-Inhaltsstoff Urea aus Tierurin kann man relativ schnell als Urban Myth identifizieren, aber manchmal sind begründete Zweifel und hanebüchener Unsinn eng beieinander.
Ich habe glaube ich nach ca. 2 Jahren zum ersten Mal im Internet (wo sonst) davon gehört, dass Kaffee angeblich nicht vegan sei. Und es geht jetzt nicht um diese Kaffeebohnen, die von Katzen ausgekackt werden, sondern um normalen Bohnenkaffee. Angeblich soll der mit unveganem Überzugsmittel behandelt werden. Irgendwie habe ich damals nichts so wirklich seriöses zu gefunden; eben bloß diese Überveganer, die gepredigt haben, man solle doch lieber Getreidekaffee trinken. Jetzt hab ich endlich ne Antwort dazu gefunden:
Laut EU-Zusatzstoffverordnung sind für Kaffee folgende Überzugsmittel erlaubt: Bienenwachs (E901), Candelillawachs (E902), Carnaubawachs (E903) und Schellack (E904).Bienenwachs und Schellack sind tierischer Herkunft – Schellack wird aus den Ausscheidungen der so genannten Gummischild-Lacklaus gewonnen. Candelillawachs und Carnaubawachs sind dagegen pflanzlicher Herkunft.Diese Überzugsmittel werden bei Rohkaffee verwendet, um dessen „Fließfähigkeit“ zu verbessern, wenn er beispielsweise nach dem Entkoffeinieren eine stumpfe Oberfläche aufweist.Nach Auskunft des Kaffeeverbandes sind Überzugsmittel auf Kaffee als Verarbeitungshilfsstoffe anzusehen. Sie werden dem Kaffee vor dem Rösten zugesetzt, haben im gerösteten Kaffee keine technologische Wirksamkeit und sind vermutlich auch nicht mehr in nennenswerter Menge vorhanden, da sie durch den Röstvorgang weitgehend entfernt werden.Verarbeitungshilfsstoffe sind nicht kennzeichnungspflichtig.Der Kaffeeverband teilte weiterhin mit, dass bei dem in Deutschland verkauften Kaffee allenfalls Carnaubawachs eingesetzt wird. Es ist dem Verband kein einziger Hersteller bekannt, der ein anderes Überzugsmittel einsetzt.Sie können daher davon ausgehen, dass der in Deutschland gekaufte Kaffee vegan ist, also ohne vom Tier stammende Überzugsmittel hergestellt wurde.

manchmal ist die Seite lebensmittelklarheit doch zu was gebrauchen :-)

Samstag, 7. Dezember 2013

Deichmann-Haul: Mal wieder Stiefel

Hier mein Haul of the Day (*omg* das klingt wie eine von den kaufsüchtigen Modetussis):



Alles Synthetik!


Nicht, dass ich nicht schon genug Stiefel hätte, aber keine, die so hoch sind, und außerdem nicht in dunkelrotem Lackleder. Bei der Gelegenheit habe ich noch ein paar andere Syntethik-Boots abfotografiert; die ich zwar auch schick fand, mir aber doch zu ausgeflippt sind:













Bevor sich jetzt wieder eine "Deichmann ist doch voll scheiße" bzw. "Das ist vlt Kunstleder, aber woher weißt du, ob die vegan sind?!?"-Disku entspannt, verweise ich präventiv auf die Posts einschließlich Kommentare
das Lederproblem
Neues zum Lederproblem
Tussicontent: Stiefelsaison
Produktanfrage Deichmann
Es geht doch nix über neue Schuhe

Freitag, 15. November 2013

die Sache mit dem "rein pflanzlich"

Leider steht auf Lebensmitteln meistens nicht "vegan", selbst wenn sie's sind. Gelegentlich entdeckt man "vegetarisch" oder "rein pflanzlich". Aber noch nicht mal da kann man sich drauf verlassen, denn das heißt nur, dass die Hauptzutaten nicht tierisch sind. Sowas wie Aromen können trotzdem tierischen Ursprungs sein, und auch "Wasser" findet man häufig auf solchen Lebensmitteln, obwohl Wasser nicht aus Pflanzen gewonnen wird (sondern aus Wasserbüffeln). 
Die Verbraucherschutzseite "lebensmittelklarheit" hat kürzlich die als "rein pflanzlich" deklarierte "becel classic"-Margarine an den virtuellen Pranger gestellt, weil das enthaltene Vitamin D aus dem Wollfett von Schafen gewonnen wird.

 

Als langjähriger Veganer weiß man natürlich, dass das mit dem Vitamin D immer ne Sache ist, wo man eigentlich nachfragen müsste, wenn man sichergehen will, dass es vegan ist; aber genau das sind so Stolpersteine, über die man  sich am Anfang oft ärgert. Von daher finde ich die Veröffentlichung gut; man hätte vielleicht noch dazuschreiben sollen, dass Vitamin D sehr häufig aus tierischer Quelle stammt, und nicht nur bei der einen Margarine problematisch ist.

Wenn man sicher sein will, dass ein Produkt vegan ist, dann empfiehlt es sich, vorher zu recherchieren; die größten Datenbanken sind rezeptefuchs.de, nixwieveg.de, und der PETA-Einkaufsguide.


So, und jetzt verabschiede ich mich erst mal für 2 Wochen in den Urlaub. Im Dezember melde ich mich wieder *wink*

Sonntag, 3. November 2013

Jippie, endlich wieder ein veganer Selbstversuch!

Anlässlich des Weltvegantags am 1.11. hat eine NDR-Journalistin das Abenteuer gewagt, und bei mir für einige Facepalm-Reaktionen gesorgt.
Und das geht direkt beim Frühstück los; O Wunder, es ist ja gar nix Veganes im Kühlschrank!

Ein veganes Frühstück gibt mein Kühlschrank nicht her - Müsli mit Wasser wäre die einzige Möglichkeit. Also lade ich meinen Freund, der normalerweise morgens gern Salami, Mett und Teewurst isst, zum veganen Frühstück in einem Teehaus in Hamburg-Eppendorf ein. Wir bestellen Dinkel-Pfannkuchen, Hirse mit Vanilleschaum und ein Sandwich mit Räuchertofu. Ein gesundes Frühstück zum Runterkommen. Total lecker, besonders das Sandwich, ist unser Fazit.
Keine Aufbackbrötchen und ein Glas Marmelade da? Egal, war zumindest ganz schlau, das Frühstück den Profis zu überlassen. Mittags geht das leider nicht:

Die NDR Kantine bietet heute zwei vegetarische Gerichte an: Blumenkohl mit Semmelbröseln und Nudeln mit Wok-Gemüse. Aber ist das auch vegan? Nein. In den Bröseln ist Butter, in den Nudeln Ei. Also esse ich Salat mit Sojasauce und trockene Kartoffeln. Traurig sieht das aus. Und glücklich macht es auch nicht. Sehnsüchtig schaue ich auf den buttergetränkten Blumenkohl meiner Kollegin und habe wilde Gedanken an Sauce Hollandaise, schmelzende Butter oder überbackenen Käse.
Die typische "Ess ich halt nen Salat"-Notlösung. Man hätte höchstens noch Kartoffeln mit Wok-Gemüse kombinieren können. Ich würde nen Salat ja auch so nem in Butter ersoffenen Blumenkohl vorziehen, aber damit stehe ich wohl alleine da.

Außerdem plagt mich die Frage: Wie gesund ist vegan leben eigentlich? Das frage ich Manfred James Müller, Leiter der Ernährungswissenschaften an der Universität in Kiel. "Veganer haben ein geringes Risiko für Herzinfarkt und Darmkrebs", sagt er. Allerdings müssten sie darauf achten, dass sie genügend Vitamin B12, Jod und Calcium zu sich nehmen. Nur während der Schwangerschaft, der Stillzeit und der Kindheit sei eine vegane Ernährung kritisch. Erkenntnis: Veganer müssen nicht nur drauf achten, was sie essen, sie müssen auch wissen, was in ihrem Essen drin ist oder eben fehlt.

Bei einem einzigen Tag vegan dürfte das Gesundheitsrisiko sich in Grenzen halten. Die Aussage des Ernährungswissenschaftlers finde ich ganz okay.

In der Hoffnung, dass mein Abendessen ausgewogener sein wird als das Mittagessen, mache ich einen Einkaufszettel. Ich habe Gäste eingeladen. Es soll Nudeln mit Bolognese und mit Käse-Spinat-Sauce geben. In meinem Stamm-Supermarkt stehe ich gestresst vor dem Kühlregal. Ist was Tierisches in dem Tiefkühl-Spinat? Sind die Fette im Tomatenmark pflanzlich? Gibt es veganen Käse? Ich bitte eine Verkäuferin um Hilfe. Sie geht die Zutatenlisten mit mir durch. Ganz schön anstrengend das Einkaufen, wenn man keine Ahnung hat.
Wie kann man denn bitte einen Tag eine fremde Ernährungsform praktizieren und sich am Abend schon befähigt fühlen, danach zu kochen?!? Das Vorgehen zeigt, dass sie sich null mit veganer Ernährung auseinandergesetzt hat, sondern die Vorstellung hat, dass sie einfach kocht wie immer und die Tierprodukte durch vegane Produkte ersetzt. Veganes Essen ist aber keine Ersatzernährung, sondern was eigenständiges. Und hätte man für ein Essen, was explizit vegan sein soll, nicht vielleicht was anderes, als etwas, dass schon im Namen nen Haufen Tierprodukte trägt, auswählen können?
Im veganen Supermarkt in Hamburg findet sie dann aber doch alles.

Als Testesser für mein veganes Menü habe ich ein paar Freunde eingeladen: drei Männer und drei Frauen. Ein weiterer Freund hat entschieden abgesagt: "Veganes schmeckt nicht", meint er. Was werden die sagen, die sich an mein veganes Essen trauen? Auf dem Tisch stehen: Chips, Cracker, Schokolade, Parmesan, Brot, zwei Sorten Nudeln mit Sauce, pflanzliche Chicken-Nuggets und Zwiebelmett - selbstgemacht aus Reiswaffeln.

Tja, so ist das wenn man vorher groß ankündigt, dass alles vegan ist - da wird gleich die Nase gerümpft.

Auch die Bolognese schneidet nicht schlecht ab. "Aber da fehlt was hinten raus", kritisieren die Testesser.
Ich wette, wenn die nicht gewusst hätten, dass es vegan ist, hätten sie bloß gesagt "Schmeckt irgendwie anders als sonst, aber lecker". 

Absolut fertig gemacht werden die Chips ("Schwach auf der Brust"), die Nuggets ("Schmecken nur nach Panade") und die teure Schokolade ("Wie die billige im Adventskalender"). Und mein zwiebelmettliebender Freund kann sogar was Nettes über die vegane Mettalternative sagen: "Nicht mit Mett vergleichbar. Aber sonst ein guter Brotaufstrich." Fazit der Gäste: "Es war lecker - trotzdem."
Na toll. Da wurde jetzt EINE Sorte Chips gekauft, die haben nicht geschmeckt und jetzt sind gleich alle veganen Chips doof. Das Zwiebelmett nix mit Mett zu tun hat, sondern bloß so aussieht, teile ich.
Das Fazit ist ein bisschen traurig. Zumal die Gäste jetzt für alle Zukunft eingehämmert haben, bloß nie vegane Chips oder Schokolade zu kaufen. Schmeckt ja nicht.

Und wie ist mein veganer Tag gelaufen?, frage ich mich, als ich zwischen Geschirrbergen in der Küche sitze. Mein Kopf sagt: "Das war anstrengend." Noch nie hab ich so viel über Essen und die Produkte, die ich kaufe, nachgedacht. Ich war beim Kochen und Einkaufen selten auf so viel Hilfe angewiesen wie heute. Ständig musste ich nachfragen oder recherchieren. Mein Bauch sagt: "Das war fast immer lecker." Besonders das vegane Frühstück und das selbst gekochte Essen haben geschmeckt.
Einen Tag lang irgendwas neues zu machen ist immer anstrengend...Und wenn man sich ein bisschen besser vorbereitet hätte, hätte man vlt auch nicht so viel Hilfe gebraucht. Dem Fazit hört man an, dass im Hinterkopf wohl "Was ein Glück dass der Mist endlich vorbei ist" herumgeisterte:

Fazit: eine großartige Übung, um bewusster zu leben. Aber: Morgen freue ich mich auf meinen Lieblings-Wollpulli und eine Currywurst.

Also weiterleben wie zuvor, höchstens vielleicht mal zum Frühstücken in das vegane Restaurant gehen.


Nachzulesen ist der Bericht >hier< Da gibts auch ne Fotostrecke.

Mittwoch, 30. Oktober 2013

neues Label für regionale Produkte ab 2014

Ich versuche in letzter Zeit mehr regional einzukaufen, wobei ich den Begriff sehr weit auffasse; ich bin schon froh wenn ich Tomaten aus Holland/Belgien oder Eisbergsalat aus Deutschland finde. Da freue ich mich, wenn es zertifiziert regionale Produkte geben wird, die man auf den ersten Blick durch das Logo erkennt:

Regionale Produkte: Neues Logo ab 2014

Das „Regional­fenster“ informiert künftig Verbraucher in ganz Deutsch­land über die Herkunft von Lebens­mitteln. Ab 2014 soll das blau-weiße Logo in ganz Deutsch­land auf Etiketten und Lebens­mittel­verpackungen zu sehen sein. Dafür müssen sich Anbieter jedoch einem strengen Zulassungs­verfahren unterziehen. test.de informiert.
Probelauf war erfolg­reich


Lebens­mittel aus der Region sind beliebt. Immer mehr Verbraucher geben an, Produkte aus der näheren Umge­bung zu bevor­zugen. Ab kommendem Jahr erhalten sie beim Einkauf eine neue Orientierungs­hilfe: das „Regional­fenster“. Nach einer im April 2013 abge­schlossenen Test­phase in fünf Regionen Deutsch­lands soll das blau-weiße Logo (siehe Bild) ab 2014 auf Lebens­mittel­verpackungen im ganzen Bundes­gebiet prangen – etwa auf Marme­laden­gläsern, Joghurt­bechern, Fleisch- oder Wurst­verpackungen.
Herkunft der Haupt­zutat zählt

Das Regional­fenster informiert Verbraucher über die Herkunft der Zutaten sowie über den Verarbeitungs- und Verpackungs­ort. Macht etwa bei zusammengesetzten Produkten die Haupt­zutat mehr als die Hälfte des Gesamt­gewichts aus, muss diese Zutat zu 100 Prozent aus der angegebenen Region kommen. Entwickelt wurde das Regional­fenster vom gleichnamigen Verein. Ihm gehören Land­wirte an, Regional­initiativen, Lebens­mittel­hersteller und -händler. Mit dem Logo wollen sie die einheitliche und verläss­liche Kenn­zeichnung regional erzeugter Produkte ermöglichen.
Trans­parenz für Verbraucher

Was als Region gilt, definieren die Lebens­mittel­hersteller selbst. Auf dem Etikett müssen sie die Region genau benennen. Dabei können sie sich auf ein Bundes­land fest­legen oder auf einen Land­kreis. Aber auch Formulierungen wie „aus dem Radius 50 Kilo­meter um Fulda“ sind zulässig.
Jedes Produkt wird kontrolliert

Für die Lebens­mittel­anbieter ist die Nutzung des Regional­fens­ters freiwil­lig. Wer es auf seine Produkte drucken will, muss ein strenges Zulassungs- und Kontroll­verfahren durch­laufen (mehr unter www.regionalfenster.de). Bis Früh­jahr 2014 sollen mehrere hundert Produkte zertifiziert sein.
 Quelle: test.de vom 25.Oktober 2013

  Hört sich allerdings so an, als ob die Zertifizierung verschwindend wenige Produkte schaffen werden, und wohl eher sowas wie Käse, Fleisch oder Fisch. Doof finde ich, dass die Hersteller "regional" selbst definieren müssen, die Kriterien aber auf der Packung abdrucken müssen. Dann muss man ja doch wieder umdrehen und lesen.

Sonntag, 27. Oktober 2013

Haustierhaltung reglementieren?

Diese Tiere will der Senat in Hamburg verbieten

Am Dienstag will der Senat eine neue Verbotsliste beschließen, nach der viele Tiere nur noch mit spezieller Genehmigung gehalten werden dürfen. Tierschutzverein rechnet mit Ansturm auf Tierheime.

Hamburg. Skorpione, Hyänen und zwei Meter lange Krokodile sind als Haustiere auch heute schon vergleichsweise unbeliebt – künftig dürfen sie ohne entsprechende Genehmigung in Hamburg aber überhaupt nicht mehr gehalten werden. Nach Abendblatt-Informationen plant der Senat, am morgigen Dienstag eine neue Gefahrtier-Liste zu verabschieden, auf der fast 100 ungewöhnliche und nicht ganz ungefährliche tierische Mitbewohner aufgeführt sind.

Würgeschlangen, giftige Spinnen, Warane, Wolfshunde und Großbären landen ebenso auf der neuen Gefahrtier-Liste wie Wölfe, Pumas und Orang-Utans.

"Manche Tiere sind so gefährlich, dass man sie nicht einfach so zu Hause herumlaufen lassen sollte", begründet der SPD-Gesundheitsexperte Martin Schäfer die geplanten neuen Regeln. "In den falschen Händen werden solche Tiere schnell zur Gefährdung der Allgemeinheit."

Wer ein Gefahrtier halten will oder bereits eines besitzt, muss sich eine Genehmigung von der Behörde holen. Dafür sind unter anderem ausreichende fachliche Kenntnisse und der nötige Platz für eine sichere und artgerechte Haltung des Tieres nachzuweisen.
Tierschutzverein rechnet mit Ansturm auf Tierheime

Personen, die beispielsweise straffällig geworden sind oder an psychischen Krankheiten leiden, sollen in der Regel keine Genehmigung bekommen.

Der Hamburger Tierschutzverein rechnet für den Fall, dass die Regelung am Dienstag tatsächlich beschlossen wird, mit einem Ansturm auf Tierheime.

"Wir haben zwar keine uneingeschränkten Kapazitäten, appellieren aber an alle Tierhalter, ihr Tier auf keinen Fall auszusetzen, sondern bei uns abzugeben, so dass weder Leid für das Tier noch eine Gefahr für andere entsteht", sagt Claudia Stück vom Hamburger Tierschutzverein.

Derzeit leben etwa 99 Exoten im Tierheim an der Süderstraße. Nicht alle davon seien giftig, doch bräuchten viele natürlich spezielle Temperaturen und eine besondere Luftfeuchtigkeit, so Stück. "Da sind unsere Kapazitäten natürlich begrenzt."

Sollten durch die neue Regelung tatsächlich deutlich mehr Tiere abgegeben werden, müsse man mit der Stadt in Verhandlung treten, um gegebenenfalls neue Räumlichkeiten zu schaffen.
Quelle: abendblatt vom 21.Oktober 2013


Wieso gibts das nicht überall und mit allen Tierarten?

Antwort: Weil die Menschen es als ihr Recht ansehen, mit Tieren umzugehen wie sie lustig sind und sich in ihrer Freiheit eingeschränkt sehen, wenn nicht mehr Hinz und Kunz Meerlis und Miezis im Wohnzimmer halten darf.

Ich fände es gut, wenn nur Haustiere halten dürfte, wer genügend Platz, Zeit und Kenntnisse hat. Es ist bei Tierheimen Standard, dass Hausbesuche gemacht werden, wenn ein Tier vermittelt werden soll, und gefragt wird, wie man Zeit für das Tier hat, wer sich im Urlaub drum kümmert usw.
Natürlich ist das in der Realität (noch) nicht durchsetzbar. Wer sollte das alles kontrollieren? Und viele Tiere müssten den Tierhaltern eigentlich weggenommen werden, die Tierheime würden überquellen, was ja auch nicht Sinn der Sache ist. 

Freitag, 25. Oktober 2013

Leseraufruf zur veganen Themenwoche bei der "Zeit"

Veganismus – Ethik oder Dogma?

Ab dem 28. Oktober widmen wir uns eine Woche lang dem Thema Veganismus. Dabei interessieren uns nicht nur die Meinungen von Experten, sondern auch die unserer Leser.

Während unserer Themenwoche Veganismus – Ethik oder Dogma? (28.10. bis 3.11.2013) widmen wir uns unterschiedlichen Aspekten veganer Lebensführung und lassen Befürworter und Kritiker zu Wort kommen. Wir wollen ein Bild ermitteln: Wie weit ist Veganismus in unserer Gesellschaft angekommen?

Dabei können Sie uns helfen. Zum einen, indem Sie sich rege und offen für unterschiedliche Positionen an den Debatten beteiligen, die wir zum Teil als Livedebatten mit Experten führen und über den Hashtag #echtzeit über unseren Twitter-Account ankündigen. Zum anderen, indem Sie uns Ihre Erfahrungen mitteilen – vorausgesetzt, Sie leben vegan oder haben dies einmal getan.

Folgende Punkte interessieren uns besonders:

Beweggründe: Warum haben Sie sich für eine vegane Lebensführung entschieden? Wie hat dies Ihr Leben verändert? Haben Sie das Gefühl, ein besserer Mensch geworden zu sein? Oder haben Sie sich inzwischen wieder vom Veganismus abgewandt? Aus welchen Gründen?

Soziales: Wie reagiert Ihr Umfeld auf Ihre Entscheidung, vegan zu leben? Ist die soziale Akzeptanz in städtischen Umfeldern größer als in ländlichen? Wie funktioniert das, wenn in einer Partnerschaft nur einer vegan lebt?

Praktisches: Wie leicht oder schwer fällt es Ihnen, vegan zu leben? Wie ist die vegane Infrastruktur (Supermärkte, Restaurants) in Ihrer Nähe? Welche Produkte mögen Sie besonders, welche fehlen Ihnen? Bitte senden Sie uns Ihre Beiträge über das Leserartikel-Formular. Ausgewählte Beiträge werden wir im Rahmen der Themenwoche veröffentlichen. Bitte achten Sie darauf, dass Ihr Beitrag keinen Kommentarcharakter hat, sondern eine subjektive Schilderung Ihrer eigenen Lebenswelt darstellt. Gibt es besonders viele Einsendungen zu einem bestimmten Aspekt, werden wir Leser zu Leserdebatten oder Google Hangouts einladen.

Quelle: Zeit vom 22.Oktober 2013


Na da bin ich ja mal gespannt. Ich befürchte, es werden sich die typischen Pro/Contra-Diskussionen, die mit dem üblichen "Es ist schon viel getan wenn wir weniger Fleisch essen" enden, entfalten. Aber vielleicht sind ja auch ein paar interessante Berichte dabei, wie es sich vegan lebt. Sowas les ich gerne :)

Ernährungsunterricht



Erinnert mich an diese Schlagzeile :
Die Welt 01.04.2011
Lehrer lassen Kaninchen vor den Augen der Schüler schlachten
Blutiger Projektunterricht in Gemeinschaftsschule Ratekau löst Sturm der Entrüstung aus.

Das Tier wurde danach auf dem Schulhof gegrillt und den Kindern zum Verzehr angeboten

Samstag, 12. Oktober 2013

Links der Woche III


    Was ich diese Woche so im www entdeckt habe

    • Das Betrachten von vielen Essensfoto kann satt machen, haben US-Forscher jetzt herausgefunden. Angeblich wirkt die optische Überdosis auf das Gehirn so, als habe es all die Mahlzeiten tatsächlich gerochen oder geschmeckt. Eventuell lasse sich der Effekt auch zum Vorteil nutzen, indem man auf diese Weise den Hunger bei Diäten zügelt. „Hat man eine Schwäche für bestimmte ungesunde Dinge, etwa Schokolade, und will sich am Essen hindern, könnte man sich einfach mehr Bilder davon ansehen“, so die Forscher. Hm, ich dachte eher das Gegenteil, dass einem beim Anblick leckerer Speisen das Wasser im Munde zusammenläuft.
    • TV-Tipp für Mittwoch, 23.Oktober, 13:15 im SWR:Vegetarisch leben - weit mehr als nur ein Fleischverzicht!Ist aber bloß ne Wiederholung, man kann sich das Video auch auf youtube anschauen
    • Zeit-statt-Zeug: Weihnachten ist in 10 Wochen, da geht die lästige Geschenkesucherei bald wieder los. Aber das 3.Handy? Den 6.Schal verschenken? Auf der Seite gibts süße Ideen, wie man anderen ohne Konsumschlacht eine Freude machen kann. Und im Shop, der eigentlich keiner ist, weil man nix bezahlen muss, kann man das Geschenk direkt absenden. 


    Samstag, 5. Oktober 2013

    CO2-Bilanz von Getränkeverpackungen

    Ich bin vorwiegend Leitungswasser- bzw. Kaffeetrinker, trotzdem hat mich schon vor 2 Jahren interessiert, welche Getränkeverpackung ökologischer ist. Jetzt habe ich nen aktuelleren und genaueren Artikel gefunden:

    CO2 Bilanz von Glas, PET & Co – Was ist wirklich umweltschonend?

    Wie der Titel verrät, wurden in erster Linie die CO2-Emmissionen berechnet, im Text steht aber auch ein bisschen was zum Thema Ressourcen. Was wohl nicht einberechnet wurde, ist der Transportweg, aber der ist ja auch bei jedem Produkt anders. So gibt es ein kurzes und knackiges Fazit, was man glaub ich im Alltag als grobe Richtlinie verwenden kann:

    Umweltschonendste Verpackung für Getränke
    1. Mehrwegflasche Glas
    2. Mehrwegflasche Plastik
    3. Getränkekarton
    4. PET-Flasche
    5. Einweg Glasflasche
    6. Weißblech- bzw. Aluminiumdosen

    Dienstag, 1. Oktober 2013

    TV-Tipp: HEUTE, 1.Oktober, arte: 3 Sendungen zum Konsumverzicht

    Bei arte gibts heute gleich drei interessante Sendungen:

    Weniger ist mehr - Die Grenzen des Wachstums und das bessere Leben
    Dienstag, 01. Oktober um 20:15 Uhr (52 Min.)
    DIE GRENZEN DES WACHSTUMS UND DAS BESSERE LEBEN In einem Selbstversuch will die Journalistin Karin de Miguel Wessendorf herausfinden, wie zukunftsfähig ihr eigener Lebensstil ist. In Deutschland, Frankreich, Spanien und England geht sie der Jahrhundertfrage nach: Wie können wir trotz begrenzter Ressourcen einen Lebensstandard aufrechterhalten?


    Zero Waste - Null Müll
    Dienstag, 01. Oktober um 21:10 Uhr (52 Min.)
    Zero Waste - Null Müll will Neapel in Zukunft produzieren. Der Filmemacher Raffaele Brunetti begleitet in seiner Dokumentation den Bürgermeister der süditalienischen Stadt, Luigi de Magistris, der vor seiner Wahl verkündete, die Stadt vom Müllproblem und aus den Klammern der Mafia zu befreien und Neapels Müllproduktion gegen Null zu bringen ...


    Durchgecheckt! Wachstum um jeden Preis?
    Dienstag, 01. Oktober um 22:05 Uhr (90 Min.)
    WACHSTUM UM JEDEN PREIS? 'Durchgecheckt!' ist ein neues Wirtschaftsmagazin im Doku-Format. Sämtliche Themen rund um die Welt der Wirtschaft werden auf den Punkt gebracht, historisch abgeklopft und auf den Prüfstand gestellt. Im Mittelpunkt der ersten Ausgabe stehen die Vor- und Nachteile eines globalisierten Wirtschaftswachstums.

    Donnerstag, 26. September 2013

    Mausflaus testet: Schüttelsalat für Zwischendurch

    Stolze 2,99€ hat mich der Becher gekostet - allein schon deswegen wird das eine einmalige Sache für mich bleiben. Bio hin oder her - aber für so ein Portiönchen Salat ist das einfach zu viel. Und zu viel Plastik.
    Aber en Detail: Der Schüttelsalat von Käpplein Bio ist laut Homepage vegan und laktosefrei. Übrigens nicht nur der, sondern das ganze Sortiment. Ich habe ihn zufällig beim Rewe entdeckt, und zusammen mit nem Brötchen gekauft. So für die Mittagspause ist das schon praktisch; Einfach schütteln damit sich die Soße verteilt, Deckel abmachen und mit der beigefügten Plastikgabel essen.
    Das Dressing schmeckt wirklich lecker, besonders die Kartoffelstücke fand ich gut. Aber seht selbst:






    Montag, 23. September 2013

    Begriffe vegan/vegetarisch rechtlich schützen

    Erfreuliches Update zum Thema Begriffe vegan/vegetarisch gesetzlich schützen:

    Der Bundesrat hat am Freitag, 20.09.2013, einen Entschließungsantrag verabschiedet, mit dem eine bessere Kennzeichnung von vegetarischen und veganen Lebensmitteln erreicht werden soll. Der VEBU (Vegetarierbund Deutschland) ist aktiv, um die Debatte weiter voranzutreiben.
    “Mit dem Beschluss des Bundesrates sind wir einen Schritt weiter auf dem Weg zur eindeutigen Kennzeichnung der Begriffe ‘vegan’ und ‘vegetarisch’. Der Europa- und der Agrarausschuss des Bundesrates haben den niedersächsischen Antrag sogar noch ergänzt. Die Länder haben heute die Kommission zu schnellem Handeln aufgefordert und darüber hinaus die Bundesregierung gebeten, eine kurzfristige nationale Lösung zu prüfen”, sagte Till Strecker, VEBU-Verantwortlicher für Politikkontakte und Repräsentant des europäischen Dachverbands vegan-vegetarischer Organisationen, der European Vegetarian Union (EVU).
    “Die Menschen, die vegetarisch oder vegan leben, rücken nun auch bei Politik, Wirtschaft und Wissenschaft in den Fokus der Aufmerksamkeit. In Deutschland leben mittlerweile über sieben Millionen Vegetarier, das sind 8-9 Prozent der Bevölkerung, Tendenz steigend. Darunter leben etwa 800.000 Menschen vegan. Diese Menschen fordern ihr Recht auf gute Informationspolitik und die Möglichkeit zu einer selbstbestimmten Ernährung ein. Sie werden zunehmend gehört und wahrgenommen. Der VEBU begleitet diese Entwicklung maßgeblich”, sagte VEBU-Geschäftsführer Sebastian Zösch.
    Die Begriffe ‘vegan’ und ‘vegetarisch’ sind zurzeit nicht rechtsverbindlich definiert, weder in Deutschland noch auf europäischer Ebene. Dies führt zu Unsicherheiten bei Verbrauchern und der Wirtschaft. Die EU-Kommission wurde durch die Lebensmittelinformationsverordnung dazu verpflichtet, Definitionen der Begriffe ‘vegan’ und ‘vegetarisch’ zu erlassen. Dazu wurde keine Frist gesetzt. Diesen Prozess voranzubringen, ist dem VEBU und seinen europäischen Partnern wichtig. Zusammen setzen sie sich seit längerem für eine verlässliche Kennzeichnung veganer und vegetarischer Lebensmittel ein. Immer mehr Hersteller möchten auf den wachsenden Bedarf reagieren und eindeutig vegane und vegetarische Lebensmittel anbieten. Da verlässliche Kriterien, die ein veganes oder vegetarisches Produkt erfüllen muss, fehlen, entwickeln Händler und Produzenten zunehmend ihre eigenen Definitionen. Diese stimmen unter Umständen nicht mit den Erwartungen von Veganern und Vegetariern überein.
    Echte Wahlfreiheit beim Lebensmitteleinkauf gibt es nur durch ehrliche Information, das betonte auch Niedersachsens Verbraucherschutzminister Christian Meyer, auf den der Entschließungsantrag im Bundesrat zurückgeht. Wichtig dabei ist eine Definition, die dem Bedarf von Veganern und Vegetariern entspricht. VEBU und EVU stehen dazu in engem Kontakt mit Entscheidungsträgern in Deutschland und auf europäischer Ebene.
    Beschluss des Bundesrates hier abrufbar
     Quelle

    Ansonsten besteht für mich momentan was Politik angeht, wahrlich wenig Anlass für Jubel...

    Donnerstag, 19. September 2013

    4 Jahre vollvegan

    Genau vor 4 Jahren habe ich meinen ersten Post geschrieben. Und dieses Jahr gilt auch wieder das, was ich schon zum einjährigen Jubiläum geschrieben habe:


    Danke an euch alle, v.a. meine fast 500 Leser!!!

    In letzter Zeit ist es hier etwas ruhiger geworden. Das liegt zum einen daran, dass mir nicht so viel einfällt, zum anderen daran, dass ich momentan beruflich ziemlich eingespannt bin. Bedingt dadurch ist bei mir Veganismus auch nicht so ein großes Thema, es läuft halt so nebenher. Solche Phasen hatte ich früher aber auch schon, irgendwann kommt wieder eine Zeit, in der ich wieder vegan-aktiver bin :-)

    Mittwoch, 18. September 2013

    Mausflaus testet die neuen Provamel-Drinks

    Provamel hat mir seine neuen Drinks zum Testen geschickt:

    v.l.n.r.:          Mandeldrink (natural)            Dinkeldrink        Reis-Mandel-Drink

    Mandeldrink natural

    Witzigerweise wollte ich Mandeldrink von Provamel schon vor 2 Jahren testen, habs dann aber doch nicht gemacht, weil er mir zu teuer war. Das war allerdings die gesüßte Variante. Toll, dass ich das jetzt nachholen konnte.
    Überraschung: Der Mandeldrink schmeckt nach Mandeln ^^ Er ist obwohl ohne Zuckerzusatz leicht süßlich und nussig. Ich mag diese leicht nussige Note, die er Kaffee verleiht, schmeckt ein bisschen so wie wenn man diese Monin-Sirups verwendet.
    Was etwas doof ist, ist dass er deutlicher als bei Sojamilch heterogen ist, d.h. unten ist er ziemlich dickflüssig, während man oben ne dünne Plörre hat. Also immer gut durchschnütteln!
    Mit 37kcal/100ml ist er relativ kalorienarm, vergleichbar mit normaler Sojamilch. 
    Der Liter kostet im Laden 2,99€, was ich ziemlich gesalzen finde, wenn man bedenkt, dass man Sojamilch in Bio-Quali für unter nen Euro kriegt. Allerdings schmeckt er auch deutlich leckerer, ist angeblich CO2-neutral produziert und Mandel ist generell teurer als Soja.
    Kaufempfehlung? Ja, wenn man nicht aufs Geld schaut.


    Dinkeldrink

    Der Drink ist ungesüßt, und das schmeckt man auch. Er schmeckt deutlich nach Getreide und dadurch etwas bitter, ähnlich wie Haferdrink. Muss man mögen. Mein Fall ist es jetzt nicht so, zumal er mir auch noch - trotz schütteln - etwas wässriger als andere Drinks schien.
    Obwohl kein Zucker zugesetzt ist, hat er auf 100ml 49kcal und enthält 5g Zucker. Dafür hat er mit 1,2g aber auch deutlich weniger Fett als andere Pflanzendrinks.
    Kaufempfehlung? Eher nicht. Außer man steht auf Getreidegeschmack.


    Reis-Mandel-Drink

    Die Kombination aus Reis und Mandeln hört sich etwas abenteuerlich an, ist aber sehr lecker. Der Drink schmeckt deutlich süßer als der Natural (ist ja auch Agavensirup drin, was sich dann auch in 78kcal pro Liter niederschlägt), vollmundig und cremig. Wenn man ihn pur trinkt, würde ich ihn verdünnen.
    Kaufempfehlung? Ja, wenn man nicht auf Geld oder Kalorien achtet.


    Hier noch ein Nährwerte- und Zutatencheck:







    Vielen Dank an Provamel fürs kostenlose Zurverfügungstellen der Produkte!

    Sonntag, 8. September 2013

    Mausflaus testet Mückenvertreiberpflanze "Neptune"

    Ich habe von dem Online-Shop Greenmerlin ne ziemlich abgedrehte Sache zum Testen bekommen, nämlich "Neptune", eine Pflanze, die Mücken vertreiben sollt. Wtf???? Hier die Beschreibung



    Pflanze "Neptune" von Greenmerlin
    Neptune ist eine ungewöhnliche Wasserpflanze, die vom Grund der Nordsee kommt und allein von Luft lebt. Sie braucht kein frisches Wasser, keine Erde, keinen Dünger.
    Es ist ein Wunder der Natur: Nachdem man die Pflanze aus dem Wasser geholt hat nimmt sie schnell eine sehr leuchtende smaragdgrüne Farbe an.
    Ihr üppiges Laub macht sie zu einer sehr dekorativen Pflanze. Sie nimmt dann eine Art langsame Zersetzung vor, im Verlauf dessen Sekrete ausgesondert werden, deren Geruch Mücken abschreckt (ohne dass dieser Geruch von Menschen oder Haustieren wahrnehmbar ist).

    Die Pflanze Neptune ist eine Zimmerpflanze, die zwar etwas Sonne aber keine direkte Sonneneinstrahlung verträgt.

    Bester Standplatz: Halbschatten.

    Sie muss nicht gegossen werden: ihre Wirksamkeit beruht auf ihrer langsamen Zersetzung und nicht auf ihrer Entwicklung.

    Eine Pflanze wirkt in einem Raum mit einer Grundfläche von 40qm 6 Jahre lang.
    (Wirksam gegen Mücken, aber nicht gegen Fliegen – entsprechend der Kommentare einiger Kunden).

    Eigenschaften:
    Höhe: 11 cm
    Durchmesser des Topfes: 4,5 cm

    Dass es Pflanzen gibt, die Mücken nicht mögen, hatte ich schonmal gehört. Aber die Beschreibung von Neptune liest sich ja wirklich abenteuerlich. Noch abenteuerlicher sieht sie aus, sie kam in einem kleinen Päckchen:

    Anscheinend ist die Pflanze sehr robust. Ehrlich gesagt war ich ja erstmal skeptisch, ob es überhaupt eine echte Pflanze ist, die sah so nach Plastik aus und fühlte sich auch etwas so an. Aber wenn man sie genau befühlt, merkt man doch, dass es nicht typisches Plastik ist, ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll, aber es kommt mir wie eine organische Struktur vor.
    Der Topf ist aus dünnem Plastik, darin ist nicht etwa Erde, sondern ein grünes Vlies (glaube ich zumindest dass man das so nennt). Die Pflanze hat tatsächlich wie beschrieben einen leichten Eigengeruch, der mich etwas an Algen erinnert.
    Über ihre Wirksamkeit kann ich ehrlich gesagt gar nicht wirklich wassagen; ich habe sie jetzt seit ca. 1 Woche, und mich hat seither keine einzige Mücke gestochen - aber ich habe auch selten Mücken. Eher mal im Hochsommer wenn ich nachts mit offenem Fenster schlafe und das Licht noch lange an ist, aber ansonsten plage ich mich eher mit Fliegen und Bienen rum. Da hilft sie allerdings wirklich nicht.
    Auf der Seite sind 5 Kundenbewertungen, die je 5 Sterne vergeben haben, und behaupten, dass sie nunmehr mückenfrei sind. Da die Pflanze ja so einfach verpackbar ist, werde ich sie wenn ich mal in irgendwelche Mückenregionen fahre einfach ins Reisegepäck stecken und da testen.
    Bis dahin ziert sie erstmal meinen Bildschirm :-)

    Vielen Dank an Greenmerlin fürs kostenlose Zurverfügungstellen!  

    Montag, 2. September 2013

    Andre hasst Veganer

    .. dabei ist er selbst Veganer. Aber er mag keine Veganer, die veganer als die anderen Veganer sein wollen und ihm hinterherrufen "Du hast ja ne Cola in der Hand, die nicht fair trade bist - DU BIST JA GAR KEIN RICHTIGER VEGANER! Und du trinkst Sojamilch von Alpro, die zu nem Konzern gehören, der auch Tierprodukte produziert, damit unterstützt du die Tierqualindustrie!"


    Ok, es ist etwas nervig wie der Typ rumkrächzt, aber die Sprüche sitzen :-P

    Sonntag, 1. September 2013

    neue vegan-Blogs Nr.13

    Ich hänge thematisch noch ein bisschen im Sommerloch, aber vegane Blogs gehen zum Glück immer. Wobei viele schneller wieder sterben als man gucken kann...
    (Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5, Teil 6, Teil 7, Teil 8, Teil 9, Teil 10, Teil 11 und Teil 12 gab's bereits.

    reine vegan-Blogs:


    http://www.luebeck-vegan.de/
    Über Veganismus im Norden und im Allgemeinen

    http://www.vchangemakers.de/
    V Change Makers ist eine Initiative, die sich mit der Aufklärung über den Konsum von tierischen Produkten und den damit verbundenen negativen Konsequenzen widmet und häufig neue Nachrichten, Tipps und Infos postet.

    http://vegandoc.blogspot.de/
    Der ganz normale vegane, yogische, läuferische, ärztliche Alltagswahnsinn.

    http://www.veganier.de/
    Maxi bloggt alles mögliche zum Thema vegan. Und sie mag Sanotint genauso gern wie ich :-)

    http://traineatlove.blogspot.de/
    Ein Blog über Sport, vegane Ernährung und Selbstliebe.

    http://niemblog.de/
    Sabrina bloggt über allerlei ethische Themen. Und da gehört Veganismus auch zu.

    http://entspannt-vegan.blogspot.de/
    Schon über ein Jahr ist es her, dass Silja alles umgeworfen habe und seitdem die vegane Welt erkundet. V.a. mit leckerem Essen

    http://veganessy.wordpress.com/
    Als letztes zu Besuch bei (wirklich) glücklichen Kühen. Es werden aber auch vegane Feste, Restaurants, der heimische Herd uvm. besucht

    http://hello-tofu.blogspot.de/
    Einer meiner neuen Favorits, weil es viel um Produkte und Lifestyle geht, und immer so tolle Fotos dabei sind.

    http://myveggiepill.blogspot.de/
    In Nancys Blog geht es um: leckere Gerichte, Sport, Gesundheitstipps, Veganismus, Restaurants und Cafe‘s, Tipps und Tricks für einen gesunden Alltag und um die kleinen Dinge im Leben

    http://bluemchenrevolte.blogspot.de/
    Schon beim Titel "Wir essen Blümchen, keine Seelen" musste ich schmunzeln :) 

    http://vegan-tagein-tagaus.blogspot.de/
    Tierleidfreier Blog mit vielen Rezepten, Produkttipps und Riiiiiieeesen Fotos

    http://vegan-mom-de.blogspot.de/
    Hier findet man Rezepte, Attilas Vegan for Fit, Hintergrundinfos zu Ernährungsphysiologie speziell für Kinder und in der Schwangerschaft, Tipps für veganes Leben in München und Stuttgart, and all about Yoga&Love

    http://vlowers.blogspot.de/
    Vegan life&work. Der letzte Post ist schon einen Monat her, ich hoffe da geht's noch weiter...

    vegan-related Blogs:


    http://www.butterzart.com/Ein Blog mit vielen Themen, die eine Familie beschäftigen. U.a. die Vegan for Fit-Challenge, die die Familienfrau macht.

    Sonntag, 18. August 2013

    Vegetarisch, vegan, tot: Warum Fleischesser sich Sorgen machen

    Ich bin Veganer, aber im Geheimen! Seit ich versuche vegan zu leben, passieren nämlich merkwürdige Dinge: Menschen, die ich kaum oder gar nicht kenne, machen sich Sorgen um mein Blutbild, meine Eisenwerte, meine Eiweißaufnahme und meinen Vitaminstatus.
    Haha, wer von uns kennt das nicht? Und neuerdings muss man die Leute ja auch immer noch beruhigen, dass man ihnen ihr Schnitzel  gar nicht vom Teller reißt; der Veggie-Day scheint ja der größte Skandal dieses Sommerlochs zu sein.
    Der ganze Beitrag ist so pointiert formuliert, da merkt man, dass ein richtiger Texter am Werk war. Ich liebe v.a. den Schluss:
    Warum verschränken wir bei jeder guten Idee bockig die Ärmchen und schieben beleidigt die Unterlippe vor?
    Wer den Veggie-Day als unerträgliche Bevormundung empfindet, der kann ja heimlich zu Hause noch ein Würstchen essen und sich über diesen kleinen persönlichen Staatsboykott ins Fäustchen lachen. Revolution!

    Montag, 12. August 2013

    Aufruf von Linda von Vegancomics: EURE Unterstützung für MEIN Diplom zum Thema Veganismus!

    Weil Linda so tolle Comics macht und es tatsächlich Leute gibt, die meinen, aber nicht Lindas Blog verfolgen (was ich gar nicht verstehen kann), hier ihr Aufruf, sie bei ihrer Diplomarbeit zu unterstützen:

    Ok, ich habe jetzt wirklich einen kleinen Anschlag auf euch vor. Wie ihr vielleicht wisst, studiere ich Kommunikationsdesign und mache nun mein Diplom (der Abgabetermin ist Anfang nächsten Jahres).
    Eins ist natürlich klar - das Diplomthema soll definitiv was mit Veganismus zu tun haben. Am Besten wäre ein Thema, dass viele Leute dazu bewegt mehr über Veganismus nachzudenken.
    Die letzte Zeit habe ich hin - und her überlegt, was mache ich?
    Natürlich sollte es auch etwas mit Comic und zeichnen sein... nur was?

    Und dann kam mir die Idee! Ich habe doch so viele tolle Leser/innen, warum soll ich nicht ihre Geschichten, ihre Gedanken zum Veganismus zeigen bzw. zeichnen?
    Die Idee war geboren und sie entwickelte sich weiter und weiter und weiter. Und ja, jetzt traue ich mich einfach euch zu fragen...


    Darf ich zeichnen was Veganismus für EUCH bedeutet?

    Wie das abläuft:

    1. Ihr schickt mir einen kurzen Satz, eine Textpassage, die von euch verfasst wurde oder auch nur ein Wort, das ausdrückt was Veganismus für euch bedeutet. Vielleicht sieht man daran ja auch was euch dazu bewegt hat vegan zu werden...

    2. Ihr schickt mir ein Foto in guter Auflösung (300dpi, grob geschätzt 2500x1500 Pixel, gerne auch größer). Das Foto kann euch zeigen, muss aber nicht! Es kann auch einfach ein Foto von etwas sein, das ihr mit Veganismus verbindet (zb. ein leckeres von euch kreirtes Essen oder ein Tier, das ihr besonders mögt).

    3. Wichtig ist, dass ihr die Rechte an Text und Foto besitzt und ihr mir die Nutzungsrechte übertragt. Mit dem Zusenden eurer Zeilen u. Fotos bestätigt ihr das.

    4. Außerdem müsst ihr euch damit einverstanden erklären, dass ich beides an meiner Hochschule zeigen und gegebenenfalls auch veröffentlichen darf...

    5. ... denn ich würde das später gerne als Buch drucken. Vielleicht gefällt die Idee ja einem Verlag? Und falls nicht, werde ich es einfach selbst drucken, so. :P

    6. Mit Hilfe von Text u. Foto (und mit dem was wir vielleicht in der Mail besprochen ahben), kreiere ich einen kleinen Comic oder eine Zeichnung.
    7. Schickt mir alles an vegancomics@yahoo.de !

    Am Ende wird alles zusammengefasst und es entsteht ein buntes Buch mit vielen Anregungen zum Thema Veganismus.

    Und was habt ihr davon?

    1. Jeder von euch kriegt "seine" Zeichnung oder "seinen" Comic per Mail zugeschickt!

    2. Ihr helft mir einen Traum zu verwirklichen.

    3. Ihr helft dabei das Thema Vegansimus präsenter zu machen. Zusätzlich möchte ich nämlich noch kleine Infobroschüren usw. gestalten. Und natürlich auch vegane Muffins o.ä. anbieten, sodass sich die Profs gleich während der Prüfung selbst vergewissern können, dass Veganes einfach wunderbar ist.

    Hier mal als Beispiel, wie das bei mir aussehen würde:
    Ich würde dieses Foto wählen:


    Mein Text: Ich möchte keine artfremde Muttermilch mehr trinken.
    (Als ich erfahren habe, dass wir da eigentlich Muttermilch trinken, weiß Gott warum mir das davor nicht bewusst war, wurde ich vegan.)

    Darauß könnte ich zb. einen Comic machen, der zeigt wie das wirklich abläuft bei der "Milchproduktion".

    ----------------------------------

    Ich würde mir wünschen, dass sich mindestens 50 Menschen melden und Text + Foto schicken. Das würde mich sooo freuen!
    Das Projekt wird später auch in einer Ausstellung präsentiert und ich glaube einfach, dass viele verschiedene Meinungen umgesetzt in meinen Comics, zeigen WIE vielfältig und leicht umsetzbar Veganismus doch eigentlich ist.

    Es ist einfach eine Möglichkeit Veganismus den Menschen "auf andere Weise" näher zu bringen.
    Würdet ihr mitmachen? Falls ja, wäre es toll, wenn ihr mir eine Mail schickt und diesen Beitrag teilt.

    Mausflaus testet: Chia-Samen von Sachia

    Leider kann ich immer noch über Blogger keine Bilder hochladen, deswegen musste ich sie jetzt extern hochladen und einbinden, was für mich als Digital Immigrant etwas kompliziert ist und nicht wirklich gut geworden ist, aber ich wollte mit diesem Post nicht mehr so lange warten, bis Blogger das vielleicht irgendwann mal hinkriegt (ja, ich bin genervt)

    Die liebe Carmen von Sachia hat mir schon vor Wochen das neue Trendzeug, Chia Samen zum Ausprobieren zur Verfügung gestellt. Ein Kochbuch habe ich auch noch dazubekommen, aus dem ich mir viele gut Informationen und Rezeptmöglichkeiten herausgeholt habe. Es ist zwar nicht vegan, aber als Veganer weiß man ja schon, wenn da Milch steht nimmt man Sojamilch, statt Butter Margarine usw.  Ich habe von Chia-Samen bisher immer nur von anderen gehört und wollte sie schon lange mal ausprobieren. Bisher habe ich mal Flohsamen aus dem Reformhaus gekauft, die ja auch aufquellen, leider aber ähnlich teuer sind.






    Man kann die Chia-Samen natürlich direkt im Sachia-Shop bestellen. Ich bekam 1 großes Glas  schwarze Samen zum Testen, außerdem kleine Portionsbeutel, die genau eine Tagesration Chia Samen enthalten.  Tagesration? Da habe ich mich auch erst mal gewundert.


    Fakt ist, dass überall der Warnhinweis gegben wird, man solle maximal 15g am Tag konsumieren. Ist das so ein Teufelszeug? Was passiert wenn man mehr nimmt? So ein 15g-Pack ist echt winzig, davon kriegt man noch nicht mal ne Tasse Pudding. Nachdem ich mir die Finger wundgegoogelt habe, und nix gefunden habe (und ich bin die Obergoogelina, ich finde sonst immer was!), habe ich bei Carmen mal nachgefragt.Die EFSA hat Ende 2010 die Chia Samen als NovelFood zugelassen, damals als Zugabe mit 5 % in Brot. Januar 2013 wurde die Zulassung erweitert und festgelegt, dass Chia Samen verwendet werden dürfen: 10 % in Backwaren, 10 % in Cerealien, 10% in Nüssen und Früchten und 15 g pur als empfohlene Tagesdosis.
    Carmen meinte, im Prinzip wurde eine Erweiterung gemacht, jedoch nicht ausführlich geprüft und hinterfragt,"warum gerade 15 g" da könnte auch 30 oder 100 g stehen. Das einzige, was passieren könne, wenn man nicht genug trinke, sei, dass man Verstopfung bekomme. 
    Beruhigt mich :-)  Was mich weniger beruhigt ist, dass solche Grenzwerte anscheinend ziemlich willkürlich festgelegt werden, aber das ist eine andere Geschichte...

    Noch ein paar Infos zu Chia-Samen:
    Chia-Samen gehören zu den Superfoods. Sie sind cholesterin- und glutenfrei und enthalten in hohem Maße OMEGA-3 und OMEGA-6 Fettsäuren, außerdem auch Vitamine, Antioxidantien und Mineralstoffe. Für Veganer stellen Chia-Samen eine optimale Möglichkeit dar, ihre Omega-Versorgung zu gewährleisten.
    Chia-Samen haben eine hohe Quellfähigkeit, ich glaube man kann sie ganz gut mit Flohsamen vergleichen, nur dass ich der Meinung bin, dass sie länger zum quellen brauchen. Ich verwende sie als Beigabe ins Müsli oder ich mache Chia-Pudding, wobei ich es eher (nicht abwertend) als Schleimzeugs bezeichnen würde.
    Rezept von Biggy für ca. 1 Tasse
    • 4 EL Chia-Samen
    • 1 EL Kakaopulver
    • ca. 250 ml Pflanzendrink
    Die Zutaten in eine Schale geben, gut verrühren und ca. 30 Minuten quellen lassen. Zwischendurch immer mal wieder umrühren. Anschliessend die Masse in den Standmixer geben und kurz durchmixen - fertig ist der unglaublich leckere Pudding.

    Es gibt allerdings noch einige weitere geniale Verwendungsmöglichkeiten, wie man im Kochbuch nachlesen kann. Mein Eindruck ist, dass man sie einfach überall reinschmeißen kann: In Suppe, Brotteig, Shakes, Kekse, Omelett, Joghurt... Also im Prinzip alles was ein bisschen Flüssigkeit hat. Hier noch zwei Inspirationen ganz nach meinem Geschmack (schnell&idiotensicher ^^):






    Vielen Dank an Sacchia fürs kostenlose Zurverfügungstellen und den netten Kontakt!

     EDIT: Ich könnt ausflippen, in der Blogger-Vorschau hats mir alle Bilder korrekt angezeigt, und als der Post fertig war, nur noch die weißen Kacheln... Keine Ahnung woran das liegt. Ich habe sie bei pic-hoster.net hochgeladen, bei imageshack wars auch nicht besser. Würde tumblr oder flickr nen Unterschied machen? 
    EDIT": Danke VMS, damit klappt's! Könnte auch sein dass ich vorher per Hand nen falschen Code genommen hatte, bei kostenlos-hochladen.net kriegt man den ja praktischerweise schon fertig geliefert.

    Freitag, 9. August 2013

    Links der Woche II

    Weil es so viel Interessantes gab ein Sammelpost zu allem was ich gerne gelesen habe und mit euch teilen möchte:

    "Vom Frühstück als Schutz vor Herzinfarkt und ähnlichem Quatsch" beim tellerandblog
    Gerne zitiert wird eine aktuelle amerikanische Studie; leider wird aus der Aussage, dass Frühstücker gesundheitlich besser dastehen als Nichtfrühstücker, aller möglicher Blödsinn abgeleitet. Die Männer, die auf ihr Frühstück verzichten, hatten häufiger Vollzeitjobs, waren seltener sportlich aktiv, häufiger Raucher und stärkere Alkoholkonsumenten als die übrigen Befragten. Aus diesem Gebilde von untrennbaren Faktoren jetzt das Frühstück herauszupicken, ist abenteuerlich.

    Costa Rica: Zoos werden 2014 aus Tierschutzgründen geschlossen via rp-online
    Costa Rica hat bereits Zirkussen die Tierhaltung untersagt und das Jagen für Privatpersonen verboten.
    Juhu!!

    Veggie Day: Wie man aus alten Fleischabfällen der »Bild«-Zeitung Nachrichten macht bei Stefan NiggemeierDie BLÖD empört sich, die Grünen würden zum Fleischverzicht zwingen. Nicht nur dass das Blödsinn ist, weil die sich lediglich dafür ausgesprochen haben, Veggie Days bzw. vegetarische Angebote staatlich zu fördern; die Meldung ist auch von gestern vorgestern irgendwann aus grauer Vorzeit.

    Und im tellerand-Blog gibts auch noch eine Erklärung, wieso die Empörung so groß ist

    Vegan-Buddy: Jeder Teller zählt Artikel in der FR

    Die BLÖD füllt das Sommerloch mit falschen Meldungen und billiger Polemik, die FR schreibt über das Konzept des Vegan Buddys und stellt einen vor.

    Shorty Vegan Guide zum Download auf averyveganlife
    Tipps, Tricks & Fakten, damit jeder schnell und unkompliziert eine Übersicht zum Thema Veganismus bekommen und Teil der veganen Revolution werden kann


    Pic-Hoster.netEs gibt jetzt auch brandneu eine Sojasahne von Alnatura!
    Und hier gibts die anderen neuen Produkte von Alnatura

    Toxfox - Der Kosmetikcheck vom BUND
    Fast ein Drittel der Kosmetik- und Körperpflegeprodukte enthält hormonell wirksame Chemikalien, die die Gesundheit schädigen können. Unser ToxFox findet für Sie heraus, ob ein Artikel betroffen ist. Einfach die Artikelnummer eingeben und gleich erfahren, ob hormonell wirksame Chemikalien enthalten sind.

    Sind Veganer die schlechteren Bodybuilder? via Fitnessmagnet
    Fitnessmagnet - und das ist eine Fitnessseite, also nix Veganerlobby oder so - beantwortet die (rhetorische) Frage mit einem klaren Nein

    10 hilfreiche Tipps für Veggie-Aktivisten vom VEBU
    Die Stanford University veröffentlichte kürzlich eine Slideshow mit zehn Verhaltensweisen, die bei der Beeinflussung unserer Mitmenschen besonders ineffektiv sind. Der VEBU hat diese auf die vegetarische Bewegung übertragen und überlegt, wie Veggie-Aktivisten ihre Schritte besser abwägen und ihr Handeln erfolgsversprechend gestalten können.

    Veganer Special - Vegan in Kantine, Büro und Mensa auf dem Jugendportal der Krankenkasse provonvaBKK
    Eine überraschend positiv eingestellte und informative Infosammlung.

    http://www.vegi-rebels.de/ 
    Eine Seite die einfach mal erwähnt werden muss, allein schon wegen des süßen Häschen-Logos!

    Und der schönste Comic dieser Woche kommt von Linda von Vegan Comics (die übrigens inzwischen auch nen eigenen Shop mit süßen Buttons, Tshirts, Taschen usw. hat)
     



    PS: Ich kann bei blogger keine Bilder mehr hochladen.Wenn ich auf Bild einfügen klicke, öffnet sich zwar das Pop-up, bei "Hochladen" ist aber bloß noch ein weißes Fenster. Von ner url einbinden ging auch erst nicht, dann hab ichs bei einem Bild doch geschafft, obwohl die Meldung kam "Bei der Verarbeitung ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später erneut."
    Jmd ne Idee? Den Blogger-Speicherplatz habe ich glaube ich noch nicht aufgebraucht, und selbst wenn müsste ja zumindest externes hochladen funzen.

    Mittwoch, 31. Juli 2013

    Markt-Trendreporter: Wie lebt es sich „vegan“?

    Am Montag lief mal wieder das Verbrauchermagazin "Markt", ich lad mir immer den Podcast runter, deswegen hab ich erst jetzt gesehen, dass da ein Bericht über Veganismus drin ist!
    Ist sogar relativ gut weggekommen, bloß die Ärztin, die den Veganer und den Reporter untersucht hat, war sehr negativ eingestellt, und hat immer davon gefaselt, Veganer müssten Tabletten schlucken, würden leicht nen Mangel kriegen, und als der Veganer dann leichten Eisenmangel hatte, haben sich Arzt+Reporter natürlich bestätigt gefühlt.
    Das Frühstück hat ihm nicht wirklich geschmeckt, er hätte gerne Nutella gehabt. Schade dass sie ihm keine Chocoreale oder den tollen Schoko-Aufstrich vom Rewe hingestellt haben. 
    Der Reporter war aber total begeistert, wie gut das vegane Grillzeug geschmeckt hat, wollte aber letztlich nicht auf seine Lederschuhe und Eis aus der Eisdiele verzichten.

    Immerhin wurde mit dem Vorurteil, vegan sei teuer, aufgeräumt: Das Team war fürs Grillen einkaufen und es stellt sich heraus, der Preisunterschied ist gering. Die Fleischvariante kostet 18,35 Euro. Die Veganer haben 19,71 Euro gezahlt.

    Nachlesen kann man den Beitrag hier. Da gibts auch das Video zur Sendung.

    Donnerstag, 25. Juli 2013

    über die Geschichte des Vegetarismus

    ... ist gestern unter der Überschrift "besser essen" ein informativer Artikel in der zeit-online erschienen.


    Mittwoch, 24. Juli 2013

    neue Studie: Anteil Vegetarier/Veganer in Deutschland

    Universitäten Göttingen und Hohenheim veröffentlichen Studie zum Fleischkonsum in Deutschland:
    Mit 3,7 % hat sich der Anteil der Vegetarier in Deutschland innerhalb von 7 Jahren verdoppelt. 13,5 % der Deutschen würden dagegen mehr Fleisch essen, wenn es billiger wäre, so das Ergebnis einer repräsentativen Befragung der Universitäten Göttingen und Hohenheim. Dazwischen gibt es eine große Bandbreite von Menschen, die bewusst wenig Fleisch essen (Flexitarier, 11,6%) oder ihren Fleischkonsum reduzieren wollen (9,5%). Insgesamt lässt sich bei 60 % der Deutschen eine generelle Bereitschaft für einen geringeren Fleischkonsum feststellen. Die deutsche Agrar- und Fleischwirtschaft solle daher verstärkt auf geringere Mengen und dafür höherere Qualität setzen, so der Rat der Autoren.
    Nur eine sehr kleine Gruppe von unter einem halben Prozent lebt vegan. Im Vergleich zur letzten repräsentativen Erhebung, der Nationalen Verzehrsstudie II aus dem Jahr 2006, hat sich der Vegetarieranteil damit ungefähr verdoppelt. 
    Quelle: Uni Hohenheim (hier der 10seitige ausführliche Artikel dazu)

    Allerdings:
    Von den Vegetariern isst ungefähr die Hälfte Fisch. 
    Bleiben knapp 2% echte Vegetarier. Und 0,3% Veganer. Das sind bei einer Bevölkerung von 80 Millionen gerade mal 240.000 Veganer. Dabei wird immer von 800.000 Veganern geredet.
    Das andere sind wischi-waschi-Aussagen à la "ich würd ja gern, aber...". Und "innerhalb von 6 Jahren verdoppelt" hört sich zwar viel an, aber man hat ja quasi bei Null angefangen.

    Ich will jetzt nicht den Miesepeter spielen, aber ich sehe da keinen Grund für Freudensprünge.

    aktuelles Lieblingszitat XXI

    „Je weniger die Leute wissen, wie Würste und Gesetze gemacht werden, desto besser schlafen sie!“

    von Otto von Bismarck

    Mittwoch, 10. Juli 2013

    Lieblingsgemüse Tomaten?

    Tomaten sind Lieblingsgemüse der Deutschen

    Rot und rund: Kein Gemüse mögen die Deutschen lieber als Tomaten. 21 Kilo isst jeder im Jahr. Meist werden die Tomaten aber nicht frisch, sondern als Sauce, auf Pizza oder als Ketchup gegessen.
    Deutsche essen mehrere Kilo Tomaten pro Jahr. Wie die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) mitteilte, lag der durchschnittliche Tomatenkonsum jährlich bei knapp 21 Kilo pro Kopf. Das gilt nach vorläufigen Schätzungen für das Wirtschaftsjahr 2012/13, das am 30. März endete. Damit ging der Konsum leicht zurück. Im Vorjahreszeitraum waren es noch knapp 25 Kilo gewesen.

    Mit deutlichem Abstand folgten Möhren, von denen die Deutschen 8,2 Kilo im Jahr zu sich nahmen. Der durchschnittliche Deutsche verzehrte auch gut 7,7 Kilo Zwiebeln jährlich.

    Zwei Drittel der Tomaten werden verarbeitet verzehrt, ein Drittel frisch. Die meisten Tomaten kommen nicht aus Deutschland, sondern aus den Niederlanden, Spanien, Belgien oder Italien. Wichtigstes Lieferland außerhalb der EU ist Marokko.
     
    Wundert mich, ich dachte, da kämen Kartoffeln an erster Stelle. Wobei die oft nicht als Gemüse angesehen wird (obwohl sie laut Wiki-Artikel eines ist), sondern als eigenständige Art. 
    Ansonsten ist es klar, dass Tomaten vorne sind; selbst auf der fleischlastigsten Pizza ist Tomatensoße und die Fritten im McD isst keiner mit Mayo. 
    Tomaten mag ich v.a. im Sommer. Heute Mittag hab ich mir nen schönen Tomatensalat gemacht; ich hatte überhaupt keine Lust auf was Warmes oder ne Scheibe Brot. Ansonsten hab ich aber eigentlich eher andere Präferenzen, ich hab mal meine Top 10 aufgelistet:
    1. Karotten
    2. Kürbis
    3. Kohlrabi
    4. Auberginen
    5. Zucchini
    6. Steckrüben
    7. Eisbergsalat
    8. Tomaten
    9. Erbsen
    10. Bohnen (weiße/Kidney)

    Dienstag, 9. Juli 2013

    Biodukte

    Biodukte.de ist ne Datenbank für Bio-Produkte; man kann nach PLZ suchen, und dann nochmal eingrenzen, ob man Lebensmittelladen, Hofladen oder Wochenmarkt sucht. Die jeweiligen Locations sind anklickbar und verraten dann genauen Standort, Öffnungszeiten und ne kurze Beschreibung.
    Im Prinzip wie veganguide.org nur halt für Bio :-)

    Mittwoch, 3. Juli 2013

    TV-Tipp: So, 7.Juli 2013 19:30 ZDF: Terra X - Wie wir leben - Unsere Ernährung

    Deutschland - Wie wir leben (3/3)

    Unsere Ernährung: Domäne der Frauen

    Bei den Deutschen ist der Supermarkt vor allem das Revier der Frauen, denn sie trifft 86 Prozent der Kaufentscheidungen in der Familie. Doch während sie im Supermarkt regelmäßig neue Ideen für den Speiseplan entdeckt, kann sich der Mann dafür kaum begeistern. Wie eh und je interessiert er sich vor allem für eines: die Fleischtheke.

    Der tägliche Einkauf – für manche eine Freude, für andere eine Last und für alle unumgänglich. Doch was wir kaufen ist, rein statistisch gesehen, gut vorhersehbar. Ganz oben auf dem Speisezettel: Fleisch und Wurstwa­ren. Vor allem dann, wenn die Männer einkaufen, denn die verzehren durchschnittlich doppelt so viel Fleisch wie die Frauen. Doch ein Blick in die Geschichte zeigt, dass das keineswegs immer so war. In Zeiten des Bevölkerungswachstums war nicht genügend Raum für die Schweinehal­tung vorhanden, Fleisch war ein Luxusgut. In Zeiten schwindender Bevölkerung, wie beispielsweise den großen Pestwellen, konnten wiederum mehr Schweine gehalten werden, und Fleisch war für jedermann erschwinglich.

    Die Geschichte hat in vielerlei Hinsicht unseren Ge­schmack geprägt. Ob man lieber süß statt sauer isst, lieber Kaffee oder Tee trinkt oder die Nudel der Kartoffel vorzieht – alles hängt von der historischen Entwicklung des Landstriches ab, in dem man lebt. Der Lebensmitteleinkauf ist für die meisten Deutschen erschwinglich. Etwa ein Zehntel der Einkünfte werden heute für die Ernährung ausgegeben. Kaum weniger investieren wir in Freizeitaktivitäten und Unterhaltung.

    Quelle: zdf

    Dienstag, 2. Juli 2013

    Frauenzeitschriften können auch anders

    Nach dem superätzenden Artikel über Veganismus in der Bild der Frau liefert die Petra den Beweis, dass Frauenzeitschriften nicht bloß Klischees, unfähige Journalisten und Gejammere können:

    Selbstversuch: Vegan leben

    Knapp 700.000 Deutsche verzichten bereits auf Fleisch, Milch, Eier & Co. Nur wird das Leben dadurch nicht unnötig kompliziert und fad? PETRA-Autorin und Käseliebhaberin Yvonne Adamek hat es ausprobiert und lebte einen Monat vegan.

    Schon den Einstieg find ich witzig und treffend:
    Wollen Sie am Kaffeetisch mit Freunden und Verwandten mal so richtig für Gesprächsstoff sorgen? Dann verkünden Sie doch einfach, dass Sie jetzt für einen Monat vegan leben. Zuerst werden alle ungläubig staunend die Augen aufreißen, gefolgt von einem quälend lang gezogenen "Ähhh, warum?". Erst danach spalten sich die Reaktionen in zwei Lager auf: super und bescheuert. Mehr Meinungen gibt es zu diesem Thema nicht. Trotzdem hat jeder etwas dazu zu sagen. Bis auf Oma vielleicht. Die winkt nur vielsagend ab und seufzt: "Na, dann mach ich dir demnächst eben Huhn."

    Die Autorin schlägt sich ganz gut, die veganen Rezepte kommen in der Familie gut an, allerdings nimmt sie auch über 2kg ab und isst viel mehr Gemüse.  

    Das Fazit ist nicht nur positiv; ihr Umfeld lässt sie deutlich spüren, dass die nun die "Spaßbremse" ist, mit der man nicht mehr gescheit essen gehen kann. Aber so ist das halt leider...

    Freitag, 21. Juni 2013

    TV-Tipp: Dienstag 25.06.2013, 20:15 ZDF "Wie gut ist unser Fleisch?"

    Wie gut ist unser Fleisch?
    Der große Test mit Sternekoch Nelson Müller


    Sommer, Sonne, Grillgenuss. Für uns Deutsche bedeutet Fleisch noch immer höchster Genuss - 65 Kilogramm kommen pro Kopf jährlich auf den Teller. Billig und gut soll es sein, am besten schon mariniert und grillfertig.
    "ZDFzeit" und Sternekoch Nelson Müller stellen die Qualitätsfrage: Wie gut ist das Fleisch aus dem Supermarkt? Kann es mit der Metzgerware mithalten? Und haben die Produzenten aus den Fleischskandalen gelernt?


    Nelson Müller besucht Bauern und Großkonzerne und untersucht die Umweltschäden der Fleischproduktion. Dazu gibt der Sternekoch Tipps zum richtigen Grillen. Damit Fleisch essen echter Genuss bleibt.
    Nelson Müller ist Sternekoch aus Essen. In seinem Restaurant kommen nur erlesene Zutaten frisch gekocht auf den Tisch - oftmals Fleisch. Er wählt häufig das Fleisch besonderer Rassen und achtet darauf, nur die besten Stücke zu servieren. Wenn Nelson Müller mit seinen Freunden grillt, bringt jeder sein Fleisch mit. Meist fertig mariniertes aus dem Supermarkt.
    Schweinenacken ist das liebste Grillfleisch der Deutschen. Im Supermarkt ist es fertig zubereitet und abgepackt. Aber ist es dort auch billiger als beim Metzger? Und hat der Metzger wirklich die bessere Qualität? Nelson Müller macht den direkten Vergleich - und findet heraus, woher das Fleisch jeweils stammt.
    Zu viel Fleisch essen ist ungesund, heißt es. Aber welche Bestandteile sind es denn, die als riskant eingestuft werden? Und ist es nicht vielmehr eine Frage der Zubereitung? Nelson Müller schaut bei seinem kleinen Fest auf die Grille rechts und links. Dort sammelt er Fleischproben und lässt sie auf Acrylamid und krebserregende Substanzen untersuchen. Im Anschluss gibt er praktische Tipps zum richtigen Grillen.
    Nelsons Gäste wissen, dass Fleischproduktion als einer der schlimmsten Klimakiller gilt. Fleisch ist aber nicht gleich Fleisch. Nelson Müller findet heraus, dass Schwein, Huhn und Kuh höchst unterschiedliche Auswirkungen auf unser Ökosystem haben.
    Zum Vergleichsessen legt Sternekoch Nelson Müller unterschiedliche Fleischsorten unterschiedlicher Herkunft auf seinen Grill. In einem Blindtest sollen seine Gäste herausfinden, was am besten schmeckt. Wie gut ist unser Fleisch? Und wo bekommen wir wirklich gute Qualität?

    Film von Thomas Lischak
    Dienstag 25.06.2013, 20:15 - 21:00 Uhr
    Länge: 45 min.
    Dokumentation, Deutschland, 2013
    Wiederholung Mi: 26.06.2013, 01:05 Uhr
    Quelle: zdf


    Ethische Aspekte werden wohl eher untergehen, aber vielleicht ist genau das der Trick, die ganzen Fleisch-Fetischisten, die sich nie, nie eine fleischkritische Doku ansehen würden, und darauf hoffen, dass sie Tipps kriegen ob die Würstchen bei Edeka oder bei Rewe knackiger sind, auch mal mit Massentierhaltungs-Bildern zu konfrontieren.

    Freitag, 14. Juni 2013

    regional einkaufen?

    Inspiriert durch die Serie Der Kommissar im Kühlschrank hab ich in letzter Zeit vermehrt versucht, regional einzukaufen. Gestern hab ich auf dem Markt Bei nem Biobauern aus dem Umland Topinambur und Pastinaken gekauft, ansonsten hab ich versucht, in Bioladen und Supermarkt was zu finden. Bioladen ist aber erfolgloser als gedacht; zwar deutsche Kartoffeln (wieso sind Bio-Kartoffeln eigentlich immer so dreckig? Kann man die nicht waschen??), aber Karotten gab es nur (!) aus Ägypten. Auberginen und Zucchini gabs da auch nur aus Spanien, sodass ich die dann lieber bei Penny gekauft hab, da haben sie nur die Hälfte gekostet.
    Außerdem gabs bei mir heute, wie schon zweimal diese Woche Eisbergsalat; den gab's nämlich bei Rewe für 59cent im Angebot. Und er kommt aus Hessen!


    Ansonsten war ich aber ziemlich erfolglos. Man hat sowieso - wenn überhaupt - nur bei frischem Obst und Gemüse ne Auswahl; bei allem Verpackten steht allenfalls drauf wo es produziert bzw. verpackt wurde, nicht aber wo die Rohstoffe herkommen. Bei nem Tomatenmark habe ich mal die Aufschrift "mit Tomaten aus Italien" entdeckt; und bei Rewe Bohnen im Glas mit dem Aufdruck "Aus der Region" (was diese "Region" dann aber war, stand nicht drauf).
    Auf der Seite www.kommissarimkühlschrank.de gibts ne Händlersuche, bei der man den Umkreis nach regionalen Anbietern durchsuchen kann, der spuckt mir als nächstens den 7km entfernten gelegenen Dotterfelderhof aus. Der verkauft aber auch aufm hiesigen Wochenmarkt, allerdings bloß Brot und Käse.
    Außerdem nen 8km weiten Forellenhof aus; alles andere ist über 20km entfernt. Im Fernsehen setzen sich die Familien dann einfach ins Auto und fahren raus aufs Land um da im Hofladen einzukaufen, aber ich habe kein Auto und ich find das auch ziemlich hirnrissig; nix zu kaufen was außerhalb nem Radius von 50km produziert wurde, dann aber 40km zu fahren.

    Manchmal entdecke ich per Zufall was Regionales bzw. was zumindest aus Deutschland kommt, aber ich hab keine Lust am Anfang der Woche alle Supermärkte abzuklappern und zu schauen ob Aldi diese Woche eine Lieferung Tomaten aus Deutschland hat. Zumal das dann Gewächshaus ist und von der Ökobilanz vielleicht auch nicht viel besser als welche aus Italien.

    Die einzige Idee, die mir noch gekommen ist, wäre bei Sojaprodukten drauf zu achten, da habe ich  nämlich ne Liste gefunden, woher die Hersteller ihr Soja beziehen:
    Alnatura
    Herkunft: Österreich, Frankreich, Italien, Kanada, China und Europa, außer Sojasauce (Kanada, Argentinien, USA)
    Quelle: http://www.alnatura.de/de/fragen-produkte


    Alpro
    Herkunft: Frankreich, Kanada und andere (ausdrücklich nicht Brasilien)
    Quelle: http://www.alpro.com/de/faq


    Berief Feinkost (Soja Fit)
    Herkunft: EU und Indien
    Quelle: Anfrage (25.03.2013)


    Bio-Zentrale
    Herkunft: China
    Quelle: Anfrage (26.03.2013)


    granoVita
    Herkunft: Österreich
    Quelle: http://www.granovita.de/granoVita/aktuell/index.php?we_objectID=685


    Hofgut Storzeln
    Herkunft: Bodensee
    Quelle: http://www.hofgutstorzeln.de/sojaprodukte-und-mehr/produkte.aspx


    Joya
    Herkunft: Österreich
    Quelle: http://www.joya.info/ueber-joya/soja-aus-oesterreich/


    Lord of Tofu
    Herkunft: Ausschließlich Deutschland
    Quelle: http://www.lordoftofu.com/produkte.html


    Provamel
    Herkunft: China und Kanada
    Quelle: http://www.provamel.de/DE_DE/Soja


    Rapunzel
    Herkunft: Italien, Frankreich, China
    Quelle: http://webshop.rapunzel.de/Huelsenfruechte_3466.html


    Taifun
    Herkunft: 50% Oberrhein (Deutschland), ansonsten Lombardei (Italien), Burgund (Frankreich), Niederösterreich, aber auch kleines Anbaugebiet in Brasilien
    Quelle: http://www.taifun-tofu.de/de/sojaanbau/taifun_tofu_leitlinien.php?NID1=2&NID2=1&NID3=0 


    Vantastic Foods
    Herkunft: EU (texturiertes Soja aus Deutschland, Österreich, Frankreich, Belgien, Finnland)
    Quelle: Anfrage (25.03.2013)


    Viana
    Herkunft: Großteil Österreich, kleiner Teil Italien
    Quelle: http://www.viana.de/ueber-viana/soja-einfach-gut/

    Quelle: niemblog


    Hat jemand ne Idee was man sonst noch regional einkaufen kann?