Mittwoch, 24. Oktober 2012

Alnatura und seine Mitarbeiter








Mitarbeiter der Öko-Supermarktkette beklagen „modernes Sklaventum“. Die Konzernzentrale ist erschreckt: Sie glaubte alles in ihren Filialen bisher in schönster, vorbildlicher Ordnung.
Bei der Öko-Supermarktkette Alnatura läuft nach Meinung von Mitarbeitern einiges schief. „Wir trauern um den Spirit von Alnatura“, ist ein offener Brief von Mitarbeitern überschrieben. Kollegen würden zu Dumping-Löhnen eingestellt, vertraglich zugesicherte Absprachen wie ein freier Samstag pro Monat würden nicht eingehalten. Kranke Mitarbeiter, vor allem jene, die noch in der Probezeit seien, würden von Filialleitern aufgefordert, trotz Krankheit zu arbeiten. Gehaltserhöhungen würden nach Sympathie der Chefs gezahlt, Misstrauen und Missgunst untereinander vergifteten die Arbeitsatmosphäre. „Das moderne Sklaventum hat sich bei Alnatura durchgesetzt“, klagen die Mitarbeiter.

Den ganzen Artikel gibts auf fr-online


Alnatura war ja schonmal wegen seiner Mitarbeiterpolitik in der Kritik, damals gings um zu geringe Löhne (sieht Post "Ökokapitalist Alnatura"). Die Sache jetzt scheint aber nur eine Filiale zu treffen; assige Chefs gibts überall. Und wenn da der Filialleiter etwas "übermotiviert" ist, kanns schon passieren, dass der mal sagt, dass man auch mal mit Kopfschmerzen das Regal einräumen kann.Ein faules Ei verdirbt den ganzen Brei... Und die Medien stürzen  sich gerne auf die vermeintlich Guten. Kennt man ja; da löst jeder noch so winzige Fehltritt gleich ne Lawine der Empörung aus ;-)

Kommentare:

  1. Klingt nicht gut, aber schwarze Schafe gibt's über all :-/ Hoffentlich sind es nur wenige schwarze unter vielen weißen. (Irgendwie klingt das rassistisch :D)

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  2. Ich komme immer mehr von den Alnatura Produkten ab. Wenn ich mir die Zutaten durchlese, sträubt sich in mir alles, etwas davon zu kaufen. Klar, praktisch ist es, denn man bekommt sie in jedem DM aber ich verzichte immer öfter darauf, weil die Marke sich immer mehr von dem entfernt, was ich zu leben versuche.

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  3. meinst du palmöl? das finde ich in der tat blöd und würde da auch mehr erwarten als so wischi-waschi-aussagen wie "für unser palmöl wird der regenwald nicht abgeholzt" (weil aber nicht genug palmöl da ist, muss dann aber für andere der regenwald abgeholzt werden)

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  4. Ach Mennö, je tiefer man gräbt umso mehr findet man. Mir hängen die Aufstriche z.Z. gerade ausm Hals raus; irgendwie schmeckt ja alles gleich. Nur bloße Reformhaus und Bioladeneinkäufe kann ich beim besten Willen nicht stämmen. Und wieder die Frage; was ist denn dieses "im Rahmen der Möglichkeiten"?! *seufz*

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  5. selber machen ;-) ich find ja alle diese pasteten langweilig; ein einheits-grau-braun und einheitsgeschmack. da machen die ministückchen pilz oder pfeffer nicht viel aus.
    hast du mal die aufstriche vom supermarkt probiert? penny hat zb 2 vegane aufstriche für 99cent (gurke-paprika und champignon).
    von gut&gerne hab ich auch mal einen bei rewe gesehen: http://www.rezeptefuchs.de/vegane_produkte/Gut_._Gerne_Pflanzlicher_Aufstrich_Curry-Ananas_26790 war aber absolut nicht mein geschmack.

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  6. Das ist überall so - egal ob im Büro, Supermarkt oder sonstigen Arbeitsstellen...warum sollte es also bei Alnatura anders sein? Glauben die, deren Chefs sind heilig? Mal ehrlich, die oben genannten Tatsachen treffen bei uns im Büro original zu - interessiert das irgendjemanden? Nö^^ Und bei Alnatura wird Wind drum gemacht...

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