Mittwoch, 28. März 2012

Arte-Videos "Dürfen wir Tiere essen" zum online gucken

Ich habe meinen TV-Tipp, den “Dürfen wir Tiere essen?” arte-Themenabend von gestern natürlich geguckt, und fand ihn ganz gut. Sehr seriös, viele Infos; sowohl Tierschutz, als auch Umweltprobleme, miese Arbeitsbedingungen, Klimawandel, Verbraucherverhalten, Genuss, Statistiken, Gesundheit uvm. kamen zur Sprache. Aber ich glaube am meisten haben die Bildaufnahmen bewirkt; Schweine in der Schlachtbucht und halb federlose verkrüppelte Hühner bleiben eher im Gedächtnis als die Zahl wie viel CO2 ein kg Fleisch verursacht.
Einige Äußerungen waren eher zum Gähnen; z.B. der Typ der meinte wir hätten uns nur so weit entwickelt, weil wir Fleisch gegessen hätten, und wenn wir darauf verzichten sei das ein Rückschritt.Die anschließende Gesprächsrunde war auch ziemlich mau.

Alle Filmbeiträge findet ihr hier auf arte.tv

Kommentare:

  1. Ich fand den Themenabend gestern auch super, besonders aufgeregt hat mich aber dieser eine Typ der immer vom Markt geredet hat. Blödes gegrinse. Zu deinem Kommentar: Geburtstag hab ich erst in ein paar Tagen, gestern hab ich meinen Ausstand gefeiert. Trotzdem danke ^^
    Ich hab keinen normalen Kuchen gemacht, waren beide vegan (siehe ein paar Posts zuvor). Aber ich hab mir einen Spaß daraus gemacht so zu tun als könnte einer davon unvegan sein um meinen Kollegen zu zeigen, dass es schwer ist, einen Unterschied zu erkennen (:

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    1. ups, okay. hatte sich so nach geburtstag angehört...

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  2. Ich schau sowas nicht mehr, das ist wie Internetdiskussionen zu dem Thema lesen: Am Ende reg ich mich wieder auf und das ist schlecht für die Herzgesundheit ;)

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  3. Die Diskussion habe ich auch weggelassen, aber aufgenommen. Also meint ihr nicht ansehen und löschen? Die Filme vorher fand ich aber gut gemacht, sogar den Anfang. Die haben nicht sofort die "Keule" rausgeholt ;-)

    Am schönsten fand ich die Szene mit der deutschen Familie, wo die beiden Töchter eh vegetarisch essen und die Eine meinte: "... jetzt ist es abwechslungsreicher als normal" und dreht sich dann zu ihrem Vater um "Entschuldigung" :-) Da kann man ahnen, was es da immer vorher gab. Deutsche Hausmannskost und die wurden wohl mit den Beilagen großgezogen.

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    1. Die Diskussion kannst du dir gerne ansehen, wenn du dich ein bisschen aufregen willst. Daran hat nämlich neben einer Tierrechtsaktivistin und einem Agrarmenschen auch eine Anthropologin teilgenommen, die meinte, "da Tiere den Begriff Tod nicht kennen, empfinden sie beim Schlachten auch keine Angst"....arggg...

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  4. Ich habe mir die Doku auch angeschaut und fand sie ziemlich gut. WIe in einem Kommentar unter dem Stream aber vermerkt wurde, ist es schade, dass diese auf ARTE ausgestrahlt wurde, dessen Publikum dem Thema bereits eher aufgeschlossen sein wird. Bezeichnend fand ich den Sprecher des EU-Agrarkommissars der Markt will es so... diese Einstellung an der Position, die als einzige in der Lage ist etwas an industrialisierter Fleischproduktion zu ändern spricht leider nicht für eine baldige Änderung der Umstände. Ich bin aber gespannt welche Entwicklung China nehmen wird.

    Die Familie die gezeigt wurde finde ich schizophren: wie passt den die Aussage des Vaters, dass er nichst vermisst hätte und sogar überlegt hat weiterzumachen damit zusammen, dass er sich auf seine Fleischportionen (trotz aller Informationen) wieder freut!?

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    1. Genau das hat mich auch traurig gemacht... wäre doch ein schönes Fazit gewesen, wenn die Eltern auch was (mehr) daraus gelernt hätten...

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  5. Ich fand die erste Doku sehr gut, weil es alle negativen Aspekte des Fleischessens gezeigt hat, nicht nur die Tiere. Was allerdings gefehlt hat war ein Bericht über Fische, denen gehts ja in den Aquakulturen bzw Jauchegruben auch nicht viel besser.

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  6. Ich mochte den ersten Teil, der war durchaus noch informativ (Franzosen sind das Böse!). Der zweite Teil war aber enttäuschend, da ging es doch eigentlich nur um Fleisch- und Milchimitate, wovor's mich persönlich eben ziemlich graust. Ist doch schade, wenn potentiellen Vegetariern die Botschaft mitgegeben wird, dass so die Alternative ausschauen würde. Und das gehobene Restaurant mit 7-Gänge-Menü war ja ein absoluter Witz, da bestand ein Gang aus einem Bissen Gemüseraspel, das sah einfach nur traurig aus. Und bei der Gesprächsrunde hab ich bald abgeschalten, die erschien mir ziemlich wertlos.

    Alles in allem fand ichs aber gut, vorallem dass meine carnivoren Eltern sichs auch angesehen haben und meine Mutter anscheinend auch erreicht hat. Ich hoffe ja, dass in Zukunft ab und an mal was Vegetarisches auf den Tisch kommt (für den Anfang)...

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  7. Witzig fand ich, dass in dem Film tatsächlich meine Heimatstadt (Straelen) vorkam, als es um die verdreckten Böden ging. 18mal höhere Nitratbelastung als eigentlich zulässig. Wundert mich auch gar nicht, wenn man im Frühling da durch die Gegend fährt stinkt es monatelang bis zum Abwinken nach Gülle.
    Ich hoffe, mein Vater reibt das seinen Kollegen schön unter die Nase, höhöhö ;D

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