Dienstag, 17. Januar 2012

Tut mir leid, ich kann eure Blogs leider nicht mehr lesen

... denn die machen dick!

Eine Studie des Max-Planck-Instituts beweist: Wer leckere Speisen auch nur ansieht, bekommt schon Appetit. Das ist für Abnehmwillige so gar nicht hilfreich.

 Egal ob im Geschäft, auf Partys, im Fernsehen oder in der Tageszeitung. Denn allein der Anblick von leckeren Speisen fördert den Appetit. Selbst wenn man eigentlich gar keinen Hunger hat. Was viele bereits vermuteten, ist jetzt wissenschaftlich seriös bewiesen. Vom Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München.
„Die allgegenwärtige Präsenz von appetitanregenden Lebensmitteln in den Medien könnte zur Gewichtszunahme in der westlichen Bevölkerung beitragen“, mutmaßen die Forscher. Schüssler empfiehlt daher Menschen mit Gewichtsproblemen, den Anblick von Bildern appetitlicher Lebensmittel zu vermeiden. 
Quelle: welt.de


Quatsch, ich lese eure Blogs natürlich trotzdem weiter :-) Aber ich finds wichtig, dass man weiß, dass Appetit bzw. Hunger auch von Bildern erzeugt werden kann.
Ich habe schon öfter die Behauptung gelesen "Ich habe es schon ohne Fleisch probiert, aber manchmal verlangt mein Körper danach, da muss ich das dann essen".In den seltensten Fällen sind diese Gelüste sinnvolle Signale des Körpers, oft möchte man etwas essen, weil einem der Bratenduft in die Nase steigt, man bestimmte Situationen mit einem bestimmten Essen verknüpft, oder man kurz vorher ein Bild von einem Burger gesehen hat.
Diese Prozesse laufen so subtil ab, dass wir sie nicht mitkriegen, und dann die Fehlvorstellung haben "Der Körper hat einen Mangel, und sagt mir dass er das jetzt braucht, also richte ich mich danach". Leider werden wir von unserer Umgebung und unserem Leben so fehlgesteuert, dass wir uns nicht auf uns selbst verlassen können. Klar sollte man nicht komplett gegen seinen Körper handeln, aber wenn man mal wieder "Gelüste" hat, sollte man sich fragen "Will ich das wirklich? Ist es sinnvoll xyz jetzt zu essen? Oder folge ich nur gerade einem Reiz?"

Kommentare:

  1. Google mal "Selfish Brain" Theorie. Darüber lese ich gerade ein Buch. Total faszinierend. Ich stehe auf Hirnforschung ;-)
    Angeblich gibt es eine Art "Fehlrpogrammierung" bei manchen Menschen, sodass sie das Signal "Hunger" bekommen, obwohl der Körper mehr als ausreichend versorgt ist. Tatsächlich möchte aber das selbstsüchtige Gehirn, das Organ mit dem höhsten Energieverbrauch im Körper, mehr "Futter".

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  2. ist das nur beim fleisch zu bemerken? vermutlich ist es bei schokolade nicht anders nur verurteilt wird es von der veganen gemeinschaft nicht.

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    1. das geht grundsätzlich bei jedem lebensmittel. ich hatte beim schreiben noch den mcdonalds-beitrag, in dem speziell die agressive werbung erwähnt wurde, deswegen habe ich burger und fleisch als beispiele gewählt.

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  3. Kann man auch umgedreht nutzen, einfach statt Fleischbilder leckere vegane Gerichte angucken (gibt ja genügend fähige Leute mit Blogs im Netz) und schon tropft der Zahn - für die richtige Sache. :D

    Find ich sehr interessant, die Sache mit der Programmierung. Irgendwo hab ich mal gelesen, dass Hunger gar nicht im Bauch fühlbar ist, sondern das wahre Hungergefühl spürt man in der Kehle. Und man soll so lange warten bis man das dort merkt und nicht woanders.

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  4. Das ist mir grad erst wieder passiert. Ich hatte vor 20 Minuten gegessen, las ein paar Blogs und schwupps, hatte ich wieder "Hunger". Ich habe dem aber nicht nachgegeben ;)

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  5. Ja das kenne ich auch, sowohl das Hunger machen auf etwas Veganes, als auch das unterbewusste suggerieren durch Umwelteinflüsse man bräuchte Fleisch. Hauptsache man merkt es!

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  6. ACHTUNG! Das Lesen dieses Blogs kann zu vermehrter Nahrungsaufnahme führen. Wir haften nicht für Gewichtszunahme. ;)

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