Samstag, 14. Januar 2012

Ferienjob in der Fleischfabrik

Ferienjobber in der Fleischfabrik
Menschen mit Nebenjob kennen die besseren Geschichten. Hier erzählt Kurt davon, warum das Wort Fleischeslust für ihn einen üblen Beigeschmack hat. 

Quelle: jetzt.de, das Magazin der sueddeutschen


Super interessanter Bericht, auch wenn er relativ kurz ist. Aber die Sache mit der Bürste ist schon bezeichnend... Gute Horrorstory, die man Leuten, die gerade in ne Wurstsemmel beißen, erzählen kann :D

Kommentare:

  1. "Gute Horrorstory, die man Leuten, die gerade in ne Wurstsemmel beißen, erzählen kann"

    Gähn...meinst du etwa, in einer Fakefleisch-oder Gemüsekonservenfabrik läuft das anders ?

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  2. Tja, dann isst man eben keine Fakefleischprodukte (und in Gemüsekonserven kann man Fremdkörper ja wohl leicht erkennen...), so einfach ist das! :)

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  3. Da kann ich mich Faena nur anschließen. Zumal Gemüsekonsveren rein vom Nährwert her relativ unnütz sind. Wenn, dann sollte es schon TK sein, wenn man nichts Frisches kauft.
    Und so langweilig kann es ja dann doch nicht gewesen sein, wenn Herr/Frau Anonym (Bernd?!) es kommentieren muss. Schon schlimm, wenn man sich seine Zeit mit Bloglesen vertreiben muss, für deren Inhalte man sich eigentlich gar nicht interessiert ...

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  4. das ist allerdings ein irrglaube, dosengemüse und TK-Ware ist besser als sein Ruf; denn das gemüse wird da schonend zubereitet und haltbar gemacht, während frisches gemüse oft erst ne weile liegt und vitamine verliert, bis es beim verbraucher landet:

    "Wer das Gemüse hingegen kochen möchte, kann ebenso gut zu Dosenprodukten greifen, sagt Günter Wagner. „Hier gibt es nur einen deutlichen Unterschied: Dosengemüse hat durchschnittlich etwas weniger Vitamin C, enthält dafür aber meist etwas mehr Folsäure.“
    Insgesamt betrachtet sei Dosengemüse jedoch besser als sein Ruf: „Fertig zubereitet besitzt es nahezu genauso viele Vitamine wie frisches Gemüse - immer vorausgesetzt, es wird nur kurz erhitzt.“
    Das gilt ohnehin für alle Gemüseprodukte: Je länger sie vor sich hin köcheln, desto mehr Vitamine gehen verloren, darum sollte auf längeres Warmhalten möglichst verzichtet werden. "
    http://www.welt.de/gesundheit/article9946876/Tiefkuehl-und-Dosengemuese-sind-besser-als-ihr-Ruf.html

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  5. Hmm, also vor ein paar Wochen in unserer Humanernährungsvorlesung hat der Prof gemeint, dass Dosengemüse relativ nutzlos sei (außer Tomaten, die sind im Winter v.a. den Frischen vorzuziehen). Dass TK-Ware besser ist als sein Ruf, dürfte inzwischen auch hinlänglich bekannt sein, das wollte ich auch nicht schlechtreden. Und du hast natürlich recht, dass frisches Gemüse, welches schon lange lag, viele seiner Vitamine etc verloren hat.

    Lg Federchen

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    1. hm, das steht aber eigentlich überall, und ich find die erklärung auch einleuchtend:
      "Eine schnelle Weiterverarbeitung nach der Ernte sorgt dafür, dass das Gemüse möglichst frisch bleibt. Zudem verhindern kurze Verarbeitungswege größere Vitaminverluste: Das Gemüse wird kurz blanchiert und wandert dann zusammen mit einer Mischung aus Wasser und Salz oder Zucker in die Dose. Diese wird luftdicht verschlossen und pasteurisiert. Die Konserve schützt die empfindlichen Vitamine vor dem Einfluss von Sauerstoff und Licht. Im verzehrfertigen Zustand liegt der Vitamingehalt von Dosengemüse daher fast genauso hoch wie bei seinen zubereiteten frischen Artgenossen. Vorausgesetzt, der vorgegarte Konserveninhalt wird nur kurz erhitzt. Langes Kochen laugt das Gemüse aus."
      http://eatsmarter.de/magazin/stimmt-das-eigentlich/dosengemuese-enthaelt-keine-vitamine.html

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  6. Komisch ... da muss ich wohl noch mal nachhaken.
    Weshalb man aber auf jeden Fall vom Dosengemüse absehen sollte, ist die häufig eingesetzte Zitronensäure (o.a. Säuren) als Konservierungmittel. Die Säuren können je nach Dose die Innenwände angreifen und Metalle herauslösen. Besonders, wenn die Dosen schon angedellt sind, was ja leicht mal passiert beim Transport.
    Allerdings schmeckt mir Dosengemüse auch nicht besonders :D

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    1. soweit ich weiß braucht die zitronensäure aber sauerstoff um zu oxidieren, und dosen sind ja luftdicht verschlossen, d.h. es wird erst problematisch wenn man die dose aufmacht und rumstehen lässt.
      außerdem zählt unter "dosengemüse" ja auch das gemüse im glas; zb erbsen, karotten, bohnen gibts auch oft in gläsern, und ich glaube nicht dass irgendeine chemische reaktion mit glas funktioniert ;-)

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    2. Ui, da kennt sich aber jemand aus :) Darf ich mal fragen, was du beruflich machst? Es ist ja aber auch so, dass die Dosen nicht unter Vakuum verschlossen werden und du immer noch Restsauerstoff hast, z.B. auch im Wasser, das oft die der Dose dabei ist. Dieser Prozess ist dann halt begrenzt, aber durchaus möglich. Deshalb stirbt jetzt aber keiner an Dosengemüse - in der Regel ^^ Unter Dosengemüse hatte ich jetzt auch wirklich nur das in Dosen und nicht im Glas gemeint. Wobei du da den Lichteinfall dabei hast ;) Außer es ist Braunglas.

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    3. in der Dose, meinte ich.

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    4. Mich stört an Konserven immer der Zucker, der zugesetzt wird, weil ich eigentlich den Zuckerkonsum (Industriezucker, natürlicher Zucker in Obst und manchenm Gemüsesorten ausgenommen) reduzieren will und wenn, dann nur Zucker zu mir nehmen möchte wenn ich was Süßes esse, und nicht wenn ich Gemüse esse.
      Wieso wird denn KOnserven immer Zucker zugesetzt?

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    5. *lach* meine Schwester ist Chemikerin, ich hab mit sowas eigentlich nix zu schaffen, nur durch sie krieg ich so das ein oder andere mit.

      ob dadurch wirklich gesundheitlich bedenkliche stoffe entstehen, ist ja auch noch die frage; der mensch braucht ja auch eisen, kupfer usw. als nährstoffe; aber wahrscheinlich nicht in solchen hohen dosen wie die dosenwand da abgibt.
      ich geh mal von aus, dass lichtbefall allenfalls dafür sorgt, dass weniger vitamine drin sind? ansonsten kann ich mir nicht vorstellen, dass da irgendwas giftiges entsteht.

      aber ehrlich gesagt mach ich mir um so zeug weniger sorgen, ich tröste mich immer damit, dass ich zumindest keine antibiotika, dioxin, wachstumshormone usw. aufnehme :-)

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    6. @Faena
      mich auch. der Zucker dient aber als Konservierungsmittel, das Zeug bleibt dann besser frisch. außerdem mögen die menschen gern süß, also kommt das auch in dosen rein. in erster linie dient es aber der haltbarkeit....
      aber man kann noch froh sein wenns bloß zucker ist. in bio-kram ist oft honig drin, weil ja angeblich gesünder bzw. viele auf "naturprodukte" stehen

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    7. In Bio-Kram ist leider viel zu oft "Vollrohrzucker" und dergleichen drinnen, was für mich im Sinne einer gesunden Ernährung nicht in Frage käme. Honig scheint den meisten Herstellern zu teuer zu sein.

      Ich glaub übrigens nicht an gesunde Konserven, das Zeug ist einfach nur tot. Bis auf Oliven oder Kapern wüsste ich jetzt auch nichts, was man nicht frisch oder zumindest nur tiefgekühlt bekommen könnte.

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  7. Zu Säuren als Konservierungsmittel greifen Metalle in Dose an:

    Konservendosen sind von innen meist mit Kunststoff beschichtet um genau dies zu verhindern, sonst würde doch direkt ein Oxidatiosvorgang (Rost) beginnen.

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    1. Daher der Hinweis mit den Dellen in der Dose ;) Ist mir schon klar, dass nicht sofort Oxidationsvorgänge stattfinden. Mir ging es auch nicht ums Rosten (Reaktion mit Eisen und Stahl), sondern das Herauslösen anderer Metalle. Aluminium aus Alu-Dosen z.B.

      LG Federchen

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  8. @eve
    und welchen vorteil hätte honig...? ist doch auch bloß gelöster zucker.

    @Anonym
    nee, die kunststoffschicht ist nur drauf, damit NACH dem öffnen nix oxidiert, vorher ist die dose ja luftdichtverschlossen, sodass da gar keine chemische reaktion stattfinden kann. als die dose erfunden wurde gab es ja noch gar keinen kunststoff, demnach hätten die leute ja sonst nur rostiges gemüse gehabt ;-)

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    1. "nee, die kunststoffschicht ist nur drauf, damit NACH dem öffnen nix oxidiert, vorher ist die dose ja luftdichtverschlossen, sodass da gar keine chemische reaktion stattfinden kann."

      Da spricht anscheinend mal wieder der vegane Sachverstand. Oxidation kann selbstverständlich auch ohne Luftsauerstoff stattfinden, oder was glaubst du, warum Metalle auch unter Wasser rosten ?

      Die Kunststoffbeschichtung in Konservendosen ist dazu da, eben zu verhindern, daß (durch Oxidation gelöstete) Zinkpartikel in den Gemüseinhalt übergehen, das war nämlich früher noch so, deshalb wurde diese Beschichtung ja erfunden. Übrigens löst sich aus dieser Beschichtung im Laufe der Zeit Bisphenol A :-)

      Aber so ist das halt mit dem gemeinen Veganer : Von nichts ´ne Ahnung, aber immer schön die große Klappe haben...

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    2. "Heutzutage sind die meisten Lebensmitteldosen mit einem Lack überzogen. Dies erkennt man daran, dass sie eine weisse bzw. gelbliche Kunststoffschicht auf der Innenseite aufweisen (vgl. Abbildung). Nur noch wenige Lebensmittel wie Ananas, Tomatensaucen, Pelati und Spargeln werden in unbeschichteten Weissblechdosen aufbewahrt. Diese sind auf der Innenseite verzinnt. Bei einer geöffneten Dose kommt die metallische Innenfläche in Kontakt mit dem Sauerstoff aus der Luft. Dies führt bei unbeschichteten Dosen zu Korrosion. Dadurch werden die Metalle gelöst und gelangen in das Füllgut. Geöffnete Dosen ohne Beschichtung sollten daher raschmöglichst entleert werden. Das Füllgut kann in einem für Lebensmittel geeigneten Behältnis für kurze Zeit im Kühlschrank aufbewahrt werden. Geöffnete Dosen mit Beschichtung hingegen können für kurze Zeit direkt im Kühlschrank aufgewahrt werden."
      http://www.klzh.ch/faq/detail.cfm?id=49

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  9. PS: Metalle rosten im Wasser, weil im Wasser auch Sauerstoff enthalten ist. Was glaubst du, wie Fische sonst atmen könnten?

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  10. @Mausflaus
    "und welchen vorteil hätte honig...? ist doch auch bloß gelöster zucker."

    Honig beinhaltet noch das volle Spektrum von Vitaminen, Enzymen, Aminosäuren und weiß der Geier was. Industriezucker hat dagegen gar nichts davon. Vollrohrzucker und Rohrohrzucker sind nur schöner klingende Begriffe dafür, ersterer wird stundenlang verkocht bis alles andere raus ist, zweiterer wird zentrifugiert und gewaschen, wodurch man weißen Zucker erhält.

    Ich respektier eure ethischen Bedenken dabei, aber gesundheitlich halt ich Honig klar für die bessere Lösung. Wenigstens in Bio-Wurstsorten könnten sie's verwenden, wenn sie schon nur wegen der dummen Farbe/Umrötung nicht ganz darauf verzichten wollen. :/

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    1. Liebe Eve,
      das hat nichts mit ethischer Ausrichtung zu tun. Die von dir genannten gesunden Stoffe sind im Honig nur 'in Spuren' vorhanden, da er hauptsächlich aus Zucker (Saccharose, Glucose, Fuctose, Maltose etc) besteht.
      http://www.lwg.bayern.de/bienen/info/produkte/28707/linkurl_12.pdf
      Hier findest du eine Übersicht. Dass Honig so gesund sei, ist ein sich hartnäckig haltender Trugschluss in der Bevölkerung.

      Lg Federchen

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    2. Danke, aber die Zusammensetzung von Honig ist mir bestens bekannt. Selbstverständlich wirst du Enzyme oder Aminosäuren nur in Spuren finden (was auch sonst), genauso wie Antibiotika in konventionellem Fleisch nur "in Spuren" vorhanden sind. Und die Tierbestandteile in gelatinehaltigen Süßigkeiten sind auch bestenfalls "in Spuren" da. Vernachlässigbar? ;)

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    3. ich konsumiere auch produkte wo draufsteht "kann spuren von milch/eiern/fisch/etc enthalten", aber gelatine in gummibärchen ist eine feste zutat und keine spur mehr; da wird schon eine gewisse menge überschritten.
      es kommt immer drauf an, um was für einen stoff es geht. zb genügt ein einziges spermium um eine eizelle zu befruchten (also eine "spur von sperma") um schwanger zu werden, aber eine "spur von eisen" bringt zb gar nix, weil man eben seine 15mg am tag benötigt. und genau das ist es eben beim honig; es ist zu wenig an nährstoffen drin, als dass es irgendeine bedeutung für den körper hätte. deswegen ist honig gesundheitlich dem zucker nicht vorzuziehen. das kannst du auch überall nachlesen, federchen hat dir ja auch ne gute infoseite verlinkt.

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  11. "PS: Metalle rosten im Wasser, weil im Wasser auch Sauerstoff enthalten ist."

    Ich finde es aber schön, daß du das nun auch endlich begriffen hast(in deinem Alter, in der Schule nicht aufgepasst?...vom Gnadenhof geträumt ?)

    Und was deine "Quelle" anbelangt-"Diese sind auf der Innenseite verzinnt"

    Einer "Quelle", welche noch nicht einmal den Unterschied zwischen Zinn und Zink kennt, und behauptet, Konservendosen wären innen mit dem hochgiftigen Zinn beschichtet,kann man wohl kaum Glauben schenken.

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  12. natürlich rostet metall im wasser, aber die situation in der dose ist ja ne andere; da ist ein luftdichtverschlossener raum; da kann nix von außen dran. die dose hält so ungefähr den "status quo" aufrecht. stell dir ne coladose vor; die zischt ja auch erst wenn man sie aufmacht.

    "1. Verzinnen des Feinblechs
    Da Eisen sehr schnell mit Sauerstoff zu Rost reagiert, muss die Oberfläche aller Gegenstände aus Blech geschützt werden. Normalerweise wird dazu Zink verwendet, das anstelle von Eisen mit Sauerstoff reagiert und so das Eisen schützt.
    Die dabei entstehenden Zinkverbindungen stören jedoch die Qualität von Lebensmitteln, sodass bei Dosen zur Konservierung von Lebensmitteln das teurere Zinn verwendet wird."
    http://www.swisseduc.ch/chemie/wbd/modul2.html

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