Montag, 31. Dezember 2012

2012/2013


Zusammengefasst: 2012 war das Jahr zwischen 2011 und 2013.

Und 2013?
  • Das Veganz eröffnet im Januar eine Filiale in Frankfurt!
  • Es ist Bundestagswahl! 
  • Ich will unbedingt die 400 Leser-Marke knacken!!!


Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch und ein schönes 2013!

Dienstag, 25. Dezember 2012

zu Weihnachten auf Wein achten

Erstmal frohe Weihnachten und so. Ich finde ja bloße Weihnachtsgrüße öde, deswegen nutze ich die Gelegenheit gleich um ein bisschen Werbung für vegane Weine zu machen:

Delinat ist ein Schweizer Weinversand, der sich auf Bio-Weine spezialisiert hat. Wobei man dazusagen muss, dass es sich bei meinen Weinen nicht um das bekannte EU-Biosiegel handelt. Der Delinat-Wein stammt aus kontrolliert biologischem Anbau nach den Delinat-Richtlinien, die angeblich strenger sind als die aktuellen EU-Bio-Normen und von unabhängigen Bio-Kontrollstellen zertifiziert sind, es gibt sogar ein eigenes Bio-Garantiesiegel. Teilweise sind die Weine auch demeter-zertifiziert und Weine aus der EU haben auch das EU-Biosiegel.
Seit kurzem gibt es eine Rubrik mit veganen Weinen, die über 150 Weine umfasst. Zudem bietet die Weinsuche im Onlineshop die Möglichkeit nach dem Kriterium "vegan" zu filtern – auch in Kombination mit anderen Filtern.Vegetarisch sind die Delinat-Weine alle; die Delinat-Richtlinien verbieten den Einsatz von Gelatine.
Interessant ist vielleicht auch noch die Rubrik Bio-Spezialitäten, in der man u.a. Aronia-Produkte,  Öle und Spirituosen findet.

Folgende Weine habe ich bekommen:


von links nach rechts
Meinklang Grüner Veltliner
Canta Rasim
Pasión Delinat
DELSECCO

Obwohl bio sind die Weine gar nicht mal so teuer, die Preise der Weine die ich bekommen habe, liegen zwischen 5 und 7 Euro.

Da ich nicht gerade ein Vieltrinker bin, habe ich noch nicht alle Flaschen probiert, aber den Pasión Delinat gabs an Heiligabend. Ich bin kein Weinkenner, von daher kann ich euch bloß sagen, dass es ein spanischer Rotwein ist und er fruchtig, würzig und ganz leicht süß geschmeckt und bei mir für nen guten Schwips gesorgt hat (ich vertrag kaum was). Das sage ich aber bei so ziemlich jedem Rotwein ^^
Delinat hat aber zu jedem Wein umfangreiche Infos auf der jeweiligen Wein-Seite gesammelt, die etwas hilfreicher sind als meine dilletantische Umschreibung. Dort findet man
  • Link zu Weingut und Region
  • Auszeichnungen
  • Degustationsnotizen
  • Informationen zur Geschichte des Weins
  • Kundenbewertungen
  • Analysewerte
  • Genusstipps, etc.

Den Delsecco gibts dann zu Silvester :-)
Delinat hat übrigens 9 vegane Perlweine; soweit ich weiß ist der einzige "Sekt", der sonst vegan ist, der Prosecco von Rapunzel. Rotkäppchen, Freixenet usw. sind leider laut Produktanfragen alle negativ. Insofern lohnt es sich vielleicht für den ein oder anderen Veganer, bei Delinat zu bestellen.

Vielen Dank an Delinat für die großzügige Weinlieferung!

Sonntag, 23. Dezember 2012

Soja, Palmöl, und was sonst noch?

Früher war der Schwarze Peter bloß beim Soja, weil deswegen der Regenwald abgeholzt wird. Inzwischen schießen sich v.a. Veganer immer mehr auf Palmöl ein und prangern Palmöl in Lebensmitteln, in Kosmetik usw. an. Dabei glaube ich, dass z.B. in Shampoo ziemlich wenig Palmöl drin ist (denn Shampoo ist ja nicht ölig), trotzdem wird sich nach Haarseife oder DIY-Shampoo umgeguckt und das bewährte Balea-Shampoo schweren Herzens verbannt.
Da frage ich mich schon nach der Verhältnismäßigkeit. Umweltbewusstsein schön und gut, aber ist es nicht etwas verblendet, wenn man nur aufs Palmöl achten und ansonsten mit Scheuklappen einkaufen geht?
Es gibt noch viel mehr Probleme; eins davon sind Haselnüsse aus der Türkei und Zimt aus Madagaskar, wie die Doku aus der “ZDFzoom”-Reihe "In der Weihnachtsbäckerei – Die dunkle Seite unserer Plätzchen" kürzlich zeigte:
Auf der Gewürzinsel Madagaskar bietet sich ein erschütterndes Bild tiefer Armut. Kinder und Jugendliche, viele unter 14 Jahre alt, arbeiten auf den Gewürzplantagen und in den Fabriken für einen Hungerlohn. Sechs Tage pro Woche schuften sie und verdienen meist nur wenige Euro im Monat.

Aus der Provinz Ordu in der Türkei stammen über 80 Prozent der weltweiten Produktion an Haselnüssen – ein Hauptbestandteil der Weihnachtsbäckerei. Gigantische Plantagen ziehen sich durchs Land, der Einsatz von Chemikalien ist an der Tagesordnung. Das Problem: Nüsse schimmeln sehr schnell, deshalb habe man als Produzent oftmals nur die Wahl zwischen Schimmel oder Fungiziden, heißt es. Doch finden sich die Giftstoffe auch noch in den Weihnachtsbackwaren, die wir essen? “ZDFzoom” kommt zu erschreckenden Ergebnissen.

Die Sendung kann man sich *hier* in der ZDF-Mediathek anschauen.

Auch noch aktuell: Weihnachtssterne:
Alles andere als eine Weihnachtsgeschichte: Die deutsche Firma Dümmen aus Rheinberg verletzt in El Salvador massiv Arbeits- und Menschenrechte. Dümmen hat dort 25 Millionen US-Dollar in eine Plantage investiert und baut unter skandalösen Bedingungen auf 122 Hektar Pflanzen für den Export an.
Der Arbeitsdruck ist extrem hoch. Im Falle der Weihnachtssterne muss jede ArbeiterIn pro Stunde vier Pakete mit jeweils 105 Setzlingen schneiden, chemisch behandeln und verpacken. Regelmäßig müssen die Messer, die an einem schweren Werkzeuggürtel um den Bauch getragen werden, desinfiziert werden. Vom ständigen Kontakt mit den Chemikalien haben die ArbeiterInnen aufgequollene und verfärbte Finger. Laut Aussagen von ArbeiterInnen wird die Chemikalie Vapam eingesetzt. Deswegen müssen sich die ArbeiterInnen übergeben und fallen teilweise in Ohnmacht. Die Aufseher beruhigen: “Daran gewöhnt ihr euch schon.”

Andere problematische Produkte:
  • Kakao
  • Kaffee
  • Schnittblumen 
  • Südfrüchte
  • Plastik
  • Benzin (E10)
  • Elektronikartikel (es gibt übrigens eine "faire Maus". Tolles Projekt!)

Was ich euch sagen will: Ich will euch nicht vorschreiben wo ihr euch engagiert und was ihr kauft. Ich finde es nur schade, wenn jmd sich ein Bein ausreißt, um ein Produkt zu vermeiden was zu 1% böse ist - vereinfacht ausgedrückt - während er ohne Nachzudenken hunderte andere Produkte konsumiert, die zu 10% böse sind, obwohl es da vielleicht viele Alternativen gibt, die man ohne größere Mühe verwenden könnte.
Wenn man sich ein bisschen daran orientiert, wo man mit möglichst wenig Aufwand möglichst viel erreichen kann, tut man sich selbst und auch der Umwelt/Tieren/Menschen was Gutes.

Kamia Naturkosmetik - Pflegeprodukte selbst kreieren

Kamia fresh natural cosmetics hat mir netterweise angeboten, ihre Produkte zu testen. Ich durfte mir nicht nur selbst was aussuchen, sondern sogar selbst kreieren!
Gestern kam das Paket an:



Sympathisch fand ich erstmal, dass ausschließlich Pappe und Papier als Verpackungsmaterialien eingesetzt wurden, es ist echt ärgerlich wenn alles einzeln in plastik verpackt ist, und dann nochmal als Füllmaterial Plastikfolie beigelegt ist, da tuts zusammengeknülltes Papier doch genauso gut.
Die Produkte selbst sind in Plastikflaschen, da geht das leider schlecht anders. Und wenn man sie im gelben Sack entsorgt, werden sie auch recyclet.

Bekommen habe ich ein Gesichtsreinigungsset. Auf dem Etikett steht extra "für Mausflaus", was ich echt süß finde. Die Sachen sind nämlich wirklich persönlich; man kann beim Creator beim jeweiligen Produkt Wirkstoff und Duft je nach Geschmack und Hautbeschaffenheit zusammenstellen.

 

Dazu wurden auch noch Infos mit den Wirkstoffen, Zutaten und Anwendungshinweisen mitgeschickt:

Toner-Gel
Gesichtscreme



Das Gesichtsreinigungsset besteht aus einer Reinigungscreme und einem Gesichtstoner. Ich habe beides am selben Abend zur Abendreinigung ausprobiert und bin ziemlich begeistert.
Als erstes hat mir gefallen, dass es sich um Spender handelt - kein lästiges Gequetsche aus der Tube und Portionieren, sondern einmal auf den Spenderkopf gedrückt und man hat die richtige Menge.
Die Reinigungscreme schäumt zwar wenig, reinigt aber doch gut - "sanft und vitalisierend" triffts also genau. Ich hatte den Eindruck als ob sie leicht rückfettend ist; ist ja auch eine Creme und kein Gel.
Den Toner habe ich danach aufgetragen. Eigentlich ist der eher für morgens damit die Haut frisch bleibt, abends sind eher Nachtcremes die der Haut Feuchtigkeit spenden angesagt; aber ich wollte die Sachen halt unbedingt ausprobieren. Der Toner war sehr flüssig und ließ sich daher gut auftragen. Ich hatte erst Bedenken dass ich zu viel genommen habe, aber  das Zeug ist ruckzuck eingezogen. Die Haut hat sich danach sehr angenehm angefühlt, überhaupt nicht fettig (damit hab ich sonst leider zu kämpfen), aber auch nicht ausgetrocknet. 

Noch ein paar Infos zu Kamia: 
Die Marke kamia - fresh naturalcosmetics präsentiert sich seit August 2012 auf dem Markt der Naturkosmetik. In der Bamberger Manufaktur stellen 7 Mitarbeiter frische, individuelle Pflegeprodukte nachhaltig und transparent her. Es werden zu 100% natürliche und fair gehandelte Inhaltsstoffe verwendet. Die kamia Pflegeprodukte sind vegan und werden von den Kundinnen* persönlich unter www.mykamia.com kreiert.
Alle kamia Pflegeprodukte werden im Rahmen der EU-Kosmetikverordnung auf Hautverträglichkeit und gesundheitliche Unbedenklichkeit geprüft - dies geschieht für uns selbstverständlich ohne Tierversuche.
* die Produkte sind eigentlich relativ "neutral", sowohl was das Design als auch den Duft angeht. Ich seh eigentlich keinen Grund wieso das spezielle Frauenprodukte sein sollen. Da schlägt wohl das Rollenklischee zu....

Insgesamt finde ich alles aber sehr sympathisch. Wie viel der behaupteten Liebe tatsächlich drin ist, weiß ich nicht, aber die Produkte und der Service sind echt super. Auf der Homepage sind auch noch viele gute Infos zu Produkten, Kosmetik, Inhaltsstoffen usw. Dadurch dass der eigene Name auf dem Produkt steht, wird es auch irgendwie was besonderes, auch wenn man letztlich ja nur eine der vorgegebenen Kombinationen zusammengestellt hat. Wegen der Individualisierung eignen sich die Sachen sicher auch gut als Geschenk. Ok, für Weihnachten wirds wohl etwas knapp ^^

Ich werde mal die Langzeitwirkung abwarten, aber fürs erste bin ich geneigt, mir die Produkte dann sogar nachzukaufen - obwohl das eigentlich absolut nicht meine Preisklasse ist. Aber für faire, hoch qualitative Produkte, die das Hautbild verbessern (mein Aussehen ist mir doch ganz schön was wert) würde ich mir den Luxus mal gönnen.

Vielen Dank nochmals an kamia für das tolle Weihnachtsgeschenk!

Freitag, 21. Dezember 2012

schon alle Geschenke beisammen?


Quelle ruthe.de


Wer ernsthaft speziell vegane Geschenke sucht kann mal auf der umfangreichen Liste bei vegpool gucken. Und wenn ihr direkt über den Werbelink auf der Seite kauft, dann verdient Kilian auch noch ein bisschen was dran ;-)

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Fertiggerichte besser als Starköche

Zumindest was die Gesundheit angeht.

Insgesamt fünf Kochbücher hatten sich die Forscher der Newcastle University und des Nationalen Gesundheitsdienstes NHS angesehen, zwei davon aus der Feder Jamie Olivers, die anderen von den ebenfalls britischen Fernsehköchen Lorraine Pascale, Nigella Lawson und Hugh Fearnley-Whittingstall. Sie waren im Dezember 2010 die bestverkauften Rezeptfibeln aller Fernsehköche bei der britischen Version des Bestelldienstes Amazon.
Aus den Kochbüchern wählten die Wissenschaftler 100 Rezepte für Hauptmahlzeiten aus, die sie mit 100 Fertiggerichten aus drei großen Supermarktketten verglichen. Den Fettgehalt, den Anteil ungesättigter Fettsäuren. Die Menge an Salz, die Menge an Zucker, die darin enthalten war. Den Anteil an Ballaststoffen und natürlich die Anzahl der Kalorien.

Süßer, fettiger, eiweißreicher und ballaststoffärmer
Die Fertigmahlzeiten, so das Ergebnis, schnitten in der Studie deutlich besser ab als die Feinschmeckerrezepte der Küchenmeister. Die nämlich waren süßer und fettiger, eiweißreicher, energiehaltiger und ballaststoffärmer als die Produkte der Supermärkte.

Quelle: Spon

Ich glaub das gilt auch für etliche vegane Kochbücher (Vegan for fit mal ausgenommen); in Sachen Gesundheit dürfte ein Sojapudding einem von Kims Cupcakes überlegen sein ;-) Aber ich halt eh nix von "Fastfood = schlecht, selbstgemacht = toll". Es ist doch irgendwie einleuchtend, dass ne Dose Erbseneintopf von Alnatura deutlich mehr Vitamine und Ballaststoffe und weniger Fett als ein selbstgebratenes Schnitzel mit Rahmsoße hat. 

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Ayami - veganer Keksversand

Dieses Mal mache ich voll uneingennützig ohne was dafür zu kriegen (außer vielleicht einen Dank ^^), Werbung. Einfach weil ich das Projekt toll finde, Madeleine nett gefragt hat und ich mich freuen würde wenn Ayami durch meinen Post etwas "Starthilfe" bekommt. Und das Logo ist soooo süß!!!
(Apropos Werbung: Ich hab die Google-Ads abgeschaltet. Der Blog liest sich viel angenehmer ohne die riesigen Werbebanner und McDonalds-Anzeigen, oder?)

"Ayami" ist ein noch gaaanz neuer veganer Keksshop. Lasst euch nicht vom "at" in der Domain abschrecken, der Shop ist aus Deutschland, angeblich war bloß keine .de oder .com-Domain frei.

Die Idee: Mit veganen Keksen die Welt retten! Naja, nicht ganz ^^ 
Kein Tier soll für meine Produkte leiden und sterben, darum sind alle Kekse vegan und werden nur von freiwilligen, menschlichen Testpersonen probiert. Durch das Weglassen tierischer Bestandteile und dem Verwenden möglichst vieler, biologisch abbaubarer und recyclebarer Verpackungsmaterialien leiste ich einen wichtigen Beitrag für den Tier- und Umweltschutz, gegen Ressourcenverschwendung und gegen Menschenrechtsverletzung.

Mit dem Verkauf veganer Kekse lässt sich gewiss nicht die Welt retten, dafür aber verbessern. Jedes Mal, wenn zu einem veganen statt einem tierischen Produkt gegriffen wird, ist das ein Erfolg und ein Schritt in eine grüne Zukunft. 

Die veganen Kekse werden in guter alter Handarbeit hergestellt und sind frei von:

- Palmöl
- tierischen Inhaltsstoffen
- Gentechnik
- Geschmacksverstärkern
- Salz
- künstlichen Farbstoffen
- Antioxidationsmitteln
- Konservierungsstoffen
- Feuchthaltemitteln
- künstlichen Aromen
- Säureregulatoren
- Stabilisatoren

Im Moment gibt es 12 Kekssorten, die in 250g-Packungen verkauft werden. Preis pro Packung ca. 3-6€. Dazu kommen Versandkosten von 2,50€ für eine Packung, bei mehreren 5€.
Dafür dass es Handarbeit ist, ist das echt billig! Man muss ja bedenken, dass Domain und Strom auch noch was kosten und die Bestellungen müssen bearbeitet, verpackt und zur Post gebracht werden müssen, was auch einige Zeit und Mühe braucht. Wär ich BWLer würde ich mal checken, ob der Businessplan so wirklich richtig ist ;-)


PS: Ganz besonders freut mich, dass Madeleine meine "blödeste Sprüche-Liste" bei ihren Aufklärungtexten verwendet hat. Ich fühl mich immer ein ganz klein bisschen wichtig wenn ich zitiert werde :-)

Sonntag, 9. Dezember 2012

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Food Porn

Aufgetischt und abgelichtet
Auch schon Food-Porner?
Ob knusprige Schenkel oder heiße Brüste - immer mehr Menschen zeigen, was sie essen. Bevor sie mit Messer und Gabel zuschlagen, zücken sie Handy oder Kamera, um das vollendete Kochwerk auf dem Teller abzulichten und ins Internet zu stellen. Food-Porn nennt das der Insider.

Interessantes Video darüber, was Food Porn eigentlich ist, und wie Köche es finden, wenn im Restaurants öfter mal die Kamera gezückt wird. Denen ist das mitunter nämlich sogar unangenehm; nicht nur weil das Blitzlichtgewitter die übrigen Gäste stört, sondern weil man nie weiß was mit den Bildern gemacht wird, wie sie geworden sind, und wo sie landen... Und im Internet bleibt alles für die Ewigkeit.

Montag, 3. Dezember 2012

ich glaub Lush ist nix für mich: Fresh Farmacy-Gesichtsseife

Ich habe im Faires Leben-Blog über den Gesichtsreiniger "Fresh Farmacy" von Lush einen begeisterten Erfahrungsbericht gelesen, der mich dazu bewogen hat, den auch mal auszuprobieren. Normalerweise lasse ich mich nicht so einfach von Reviews überzeugen (die meisten finden ja einfach alles total super), aber Bloggerin Ricarda scheint ähnliche Haut wie ich zu haben und bei ihr hats gut geholfen. Die Kundenbewertungen, die man online liest, waren auch größtenteils positiv (4,5 von 5 Sternen).

Ich bin in der glücklichen Lage, über einen Lush-Shop in der Nähe zu verfügen. Als ich rein bin, bin ich auch direkt angesprochen worden, ob ich was bestimmtes suche. Darauf wurde mir der Tisch mit der Gesichtspflege präsentiert. Empfohlen wurden mir die Gesichtsreiniger, als ich nach Fresh Farmacy gefragt habe, wurde mir gesagt, dass das eine Gesichtsseife sei, und der Unterschied halt wäre, dass Seifen die Haut stärker austrocknen können, aber wenn ich damit kein Problem habe und meine Haut eh schnell nachfettet, könnte sie mir den auch empfehlen.

Leider ist meine Haut nicht nur fettig, sondern schuppt trotzdem, wenn ich s mit dem Reinigen übertreibe. Von daher wollte ich mir nicht gleich die ganzen 100g kaufen und habe gefragt ob ich ein Pröbchen haben könnte. Ich hatte mir vorgestellt, dass die mir da mit nem Messer bisi was von dem Riesen-Block abkratzt, und nicht, dass die da so großzügig ist. V.a. wenn man überlegt, dass 100g satte 7,95€ kosten, da sind die 18g die ich bekommen habe schon über nen Euro wert. Beschwert hab ich mich jedenfalls nicht ^^

War aber auch gut, dass ich s mir nicht gleich gekauft habe, denn so begeistert war ich von der Seife dann nicht. Ich habe mir zum Gesichtsreinigen immer einige Bröckel von dem Seifenstück abgebrochen, damit ich nicht die ganze Seife anfeuchten und wieder trocknen lassen muss; das finde ich doch etwas unhygienisch. Die Seife hat relativ schlecht geschäumt, aber trotzdem gut gesäubert. Leider hat die Haut danach doch ziemlich gespannt, sodass ich sie danach eincremen musste (normalerweise creme ich mein Gesicht nie ein). Die Probe werde ich zwar noch aufbrauchen, aber ich glaube auf Dauer ist das nix. Ich habe zwar in einigen Erfahrungsberichten, die Haut würde sich dran "gewöhnen", aber da hab ich auch nach einigen Wochen (zugegeben unregelmäßiger Nutzung) nix von gemerkt. 
Insgesamt finde ich die Lush-Produkte nicht so dolle; sie sind relativ teuer, aber eigentlich nix besonderes. Ich glaub ich werd in Zukunft eher auf balea setzen.

 

Montag, 26. November 2012

Sonntag, 25. November 2012

Quarks&Caspers übers Thema "Kaufen"


In der Sendung vom 20.11.2012 ging's bei Quarks&Caspers ums Kaufen: Wie Kinder uns zum Geldausgeben bringen und warum zu viel Auswahl unglücklich machen kann. Die Tricks der Datensammler, die mit Kundenkarten herausfinden, ob Werbung im Internet uns zum Kaufen verführt hat. Kaufen – 7 Dinge, die man wissen sollte!

Besonders interessant fand ich, wie dargelegt wurde, dass zu viel Auswahl unzufrieden macht. Man denkt automatisch, man habe sich aus dem Angebot nicht das allerbeste ausgesucht.  Und 80% unserer Kaufentscheidungen sind unbewusst, auch wenn wir uns immer einbilden, wir würden rational abwägen und würden die ganzen Tricks durchschauen.

Außerdem finde ich den Moderator Ralph Caspers (aus Wissen macht Ah! und der Sendung mit der Maus) einfach unglaublich cool :-)

>Hier< gehts zur Sendungsseite
>Hier< kann man sich das Video in der ARD-Mediathek ansehen und
>Hier< alle Sendungen als Podcast zum Download

Freitag, 23. November 2012

Mausflaus zeigt Haut gegen Pelz


Die Kampagne ist so bescheuert, dass sie einfach nur geil ist:
Unter dem Motto „Zeig Haut. Gegen Pelz.“ startet die internationale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN heute eine große Onlinekampagne gegen sieben große Modeunternehmen, die noch Echtpelz verkaufen. 
Jeder Tierfreund kann online seinen nackten Stellvertreter (Nacketar) kreieren und auf die Straße schicken. Im Visier der Demonstranten sind Firmen wie Armani, Burberry, Prada oder Closed.



Und so sieht Nackedar Mausflaus aus:


Wenn ihr auch Teil der Kampagne werden wollt, klickt auf meinen Aktionslink, dann krieg ich Punkte und kann Extras freischalten ^^

Donnerstag, 22. November 2012

Veggiefant

Nachdem LaLa vom "Ein besserer Mensch werden"-Blog bei ihrem Aldi-Raubzug die Veggiefanten entdeckt hat, hab ich die auch mal abgegriffen. Fast hätte ich sie übersehen, weil die Tüten zwischen Joghurt-Fruchtgums und Beeren-Bonbons lagen.

 



Achtung: Es ist Bienenwachs drin, strenggenommen also nicht vegan! Bienenprodukte sind für mich aber irgendwie Tierprodukte zweiter Klasse, weil Bienen in Freiheit leben und ihnen keine Schmerzen zugefügt werden. Ich würde jetzt keine Bienenwachskerzen kaufen, aber wenns irgendwo als letzte Zutat angegeben ist, würd ichs trotzdem kaufen, wenns keine Alternative gibt, und bei Gummizeugs gibts da nicht viel.
Eine Produktanfrage habe ich auch nicht gemacht, wegen Aromen und Fruchtsaft.
Positiv auffallend ist, dass gar keine Farbstoffe enthalten sind, sondern diverse Pflanzenextrakte.
Negativ auffallend ist, dass hauptsächlich Zucker drin ist - deswegen auch "Schaumzucker mit Fruchtgummi" -  aber so ist das halt mit Gummizeugs; und man isst das ja auch nicht um Vitamine zu sich zu nehmen

Ich find's cool, dass explizit damit geworben wird, dass sie vegetarisch sind - es ist überhaupt mal ne Sensation wenn daran gedacht wird, dass gelatinehaltige bzw. mit Gelatine gefilterte Produkte nicht vegetarisch sind. Ich habe mir als Vegetarier auch lange Zeit keine Gedanken über Gummibärchen gemacht.
"ohne tierische Gelatine" ist vielleicht etwas doppeltgemoppelt, weil Gelatine IMMER tierisch ist, aber das weiß auch nicht jeder.

350g kosten 0,89€, das ist ein absoluter Top-Preis. Eigentlich gibts ja auch keinen Grund, wieso vegetarische Gummitiere teurer sein sollten als welche mit Gelatine, Pektin ist zwar teurer als Gelatine, aber das dürfte wohl kaum rechtfertigen, dass ne Minitüte vegane Gummibärchen in Vegan-Shops mindestens 1,50€ kostet.


Für die meisten Veganer wegen dem Bienenwachs wohl nix, aber vielleicht ist es ja für nen Vegetarier im Aldi-Süd-Gebiet ne Alternative zu Katjes.

Mittwoch, 21. November 2012

Tiertötungen am Set von "Der Hobbit"

Im Dezember kommt „Der Hobbit: Eine unerwartete Reise.“ in die Kinos, und ich hatte eigentlich fest vor, den anzuschauen - die Herr der Ringe-Filme waren toll (das Buch weniger), und wenn die Verfilmung vom kleinen Hobbit nur halb so gut wird, wie die Trilogie, dann fände ich den Kinobesuch schon lohnenswert.
Und jetzt les ich

Der Hobbit: Unerwartete Grausamkeit

Missbrauch und Vernachlässigung von Tieren führten während der Filmproduktion mutmaßlich zu zahlreichen Todesfällen
Stand: November 2012
Wenn Der Hobbit im Dezember in die Kinos kommt, werden die Zuschauer ein Abenteuer in einer faszinierenden Fantasiewelt zu sehen bekommen. Mit Fantasie und Fiktion hatte der Tiermissbrauch, der allem Anschein nach während der Dreharbeiten stattfand, jedoch reichlich wenig zu tun. Insgesamt wurden mutmaßlich fünf Pferde, 12 Hühner, ein Pony und mehrere Ziegen und Schafe verletzt oder getötet.

Quelle: peta.de


Hm, mein erster Gedanke war "Wayne? Am Set wurden wahrscheinlich auch Hunderte Hühner, Kühe und Schweine verspeist.... Die Schauspieler sind ja nicht alle Veganer. Dazu Pelze, Leder, Trinkhörner und lebende Tiere am Set.... Alles nicht gerade tierfreundlich.
Sind die paar Tiere mehr dann wirklich soooo der Skandal? Natürlich ist jedes Tier wichtig, aber ich finds doch irgendwie seltsam, wenn wegen einigen wenigen Tieren, die für die Unterhaltung leiden, so ein Aufriss gemacht wird, die täglich millionenfach gequälten und getöteten Tieren für die Nahrungsmittelproduktion dagegen niemanden wirklich interessieren (außer den paar Vegetariern/Veganern).
Und Produkte mit Tieren sind genauso unnötig wie Filme mit Tieren.

Ich finds trotzdem ganz gut, dass PETA die Sache thematisiert, denn es ist eine Gelegenheit, das Thema Tierleid in die Medien zu bringen - ohne diesen Aufhänger hätten ein paar tote Hühner niemanden interessiert.

Ich werd mir den Film ansehen, zumal die Frage ist, ob die Vorwürfe von PETA wirklich so stimmen - Peter Jackson hat auf seiner Facebook-Seite schon ein Statement veröffentlicht, in dem er die Vorwürfe bestreitet.

Montag, 19. November 2012

milk or drink?

gefunden bei facebook/vegetarische.restaurants

Über 60 Pflanzendrinks - und das sind noch nicht mal alle, Bjorg-Sojadrinks, Alpro Waldfrucht, die von Netto (biobio) und Aldi hab ich nicht entdeckt, und einige Sorten von Provamel fehlen.

Es ist echt Wahnsinn, wie groß das Angebot an Tierproduktalternativen geworden ist. Vor 10 Jahren gab's Tofu nur im Reformhaus zu Luxuspreisen - und auch nur den labberigen Naturtofu im Glas! Und heute kriegt man in jedem Discounter oder Supermarkt mind. eine Sorte Tofu und Pflanzendrinks.
Ich glaube ja, in weiteren 5 Jahren wird das Pflanzendrink-Regal in Supermärkten genauso groß sein wie das Kuhmilch-Regal - bei Alnatura ist das glaube ich jetzt schon der Fall. Ich werde am 19.November 2017 mal Bilanz ziehen ;)

Sonntag, 18. November 2012

Mausflaus macht nen Ölwechsel - Bioöle von bioplanète



Ich mag's ja nicht, alles in Öl zu ersaufen, aber Pflanzenöle liefern essentielle Fettsäuren, sodass es gerade als Veganer wichtig ist, diese zu sich zu nehmen. Normalerweise kaufe ich im Supermarkt normales Rapsöl, aber die Öle von bioplanète haben mich neugierig gemacht, daher habe ich mich gefreut, dass bioplanète mir 3 hochwertige Bio-Öle zum Testen geschickt hat.Und zwar:


Außerdem lagen noch ausführliche Broschüren bei mit vielen wichtigen Infos:



Was ich daraus gelernt habe:
  • Leinöl wird aus Leinen (auch Flachs genannt) gewonnen.
  • Leinöl ist beson­ders reich an unge­sät­tigten Fett­säuren. Kein anderes Spei­seöl hat so viel essen­ti­elle Lino­len­säure (Omega 3) wie Leinöl. Es nimmt daher eine wich­tige Rolle beim Cho­les­terin-Stoff­wechsel und dem Aufbau der Zell­mem­branen ein.
  • Leindotteröl wird aus Leindottersamen ("Flachsdotter") gewonnen.
  • Leindotteröl ver­sorgt den Körper mit wert­vollen essen­ti­ellen Fett­säuren, her­vor­zu­heben ist vor allem der hohe Gehalt an Alpha-Lino­len­säure vom Typ Omega 3.
  • Brennwert: 900kcal/100g o_O

Und wie waren die Öle?
Ich habe alle auf nem Teelöffel mal pur getestet (würde ich sonst nie machen - Öl pur....!!) und ehrlich gesagt nur bei O'range nen leicht fruchtigen Geschmack ausmachen können. Für ein fruchtiges Salatdressing ist das glaube ich gut geeignet. Überhaupt sollte man das Öl nicht erhitzen, da dann die Fettsäuren kaputtgehen. Also eigentlich verwendet man alle drei am besten nur für Salate.

Vielen Dank an bioplanète für das Testpaket!

Samstag, 17. November 2012

aktuelles Lieblingszitat IX

Niemand interessiert sich dafür, ob du genügend Eiweiß zu dir nimmst – bis du sagst, dass du dich vegetarisch oder sogar vegan ernährst. Dann musst du erklären, was du tust, um deinen Eiweißbedarf zu decken und dir deine Gesundheit nicht durch einen akuten Eiweißmangel zu ruinieren.

Quelle: bevegt-Blog


So true! Der Rest des Beitrags "Eiweiß, Protein, Aminosäuren – ein Grundkurs für Veggies" ist übrigens echt informativ und erklärt verständlich alles Wichtige zur Eiweißversorgung, u.a. biologische Wertigkeit, Tagesbedarf, Proteinkalorien.

Ich empfehle übrigens immer noch Kindneybohnen für Eiweißjunkies :-)

Freitag, 16. November 2012

Neues zum Leder-Problem

Neues Futter für das vieldiskutierte Leder-Problem: In der zeit ist heute ein Artikel erschienen, der sich mit dem Thema befasst, und mit einigen Vorurteilen aufräumt, z.B. Leder wäre bloß ein Abfallprodukt und außerdem nachhaltiger als Kunstmaterlialien:
Handelt es sich bei diesem Leder um Nebenprodukte der Fleisch verarbeitenden Industrie? Lediglich zu 60 Prozent, sagt Peta. 40 Prozent der weltweiten Schlachtungen landen nicht auf dem Teller, sondern dienen einzig der Lederherstellung. Die Gleichung Leder als Abfallprodukt gilt vor allem in Indien nicht – viele Hindus essen dort kein Rindfleisch. Da sich die Lederindustrie die günstigen Lohn- und Warenkosten in Schwellenländern wie Indien zunutze macht, geht auch dort inzwischen Rentabilität vor Rinderschutz. Heilig sind die Kühe also auch in Indien längst nicht mehr, wenn der wirtschaftliche Druck und die Nachfrage aus Europa und Amerika wachsen.

Okay, da haben sie einfach nur Peta zitiert,  aber das sind ja auch im Wesentlichen die Fakten, und von den Herstellern selbst ist überhaupt nicht zu erfahren, woher die ihr Leder beziehen. Der Verband der Lederindustrie informiert noch
"Lederkleidung wird zu 99 Prozent aus dem Ausland importiert", sagt Reinhard Schneider, Geschäftsführer des VDL. Die wichtigsten Exportländer sind laut Information des VDL und des Statistischen Bundesamtes Italien, Brasilien, Polen, Österreich, Uruguay und Indien.

Den Schluss finde ich auch sehr schön:
Wenn immer mehr kleine Designer auf Nachhaltigkeit und Transparenz umstellen, wann sind dann die Großen der Branche dran? Wann kommt die Hermès Kelly-Bag nicht aus Exoten-, sondern aus veganem Leder für einen Bruchteil des bisherigen Preises in die Läden? Eine zugegeben wenig wahrscheinliche, aber sehr lebewesenfreundliche Vorstellung. 


Montag, 12. November 2012

aktuelles Lieblingszitat XVIII

Hab eben nen Veganer kennengelernt. Hab ihm erzählt, dass Bildung wichtiger sei als Herkunft. Egal wo Vegan liegt, er sei hier willkommen.

  Sooooo schön doof!

Sonntag, 11. November 2012

Testpaket Purvida

Ich habe beim Natur-Produkte-Versand Purvida gefragt, ob sie mir was Veganes schicken würden, und habe nicht schlecht gestaunt als ich den Karton aufgemacht hab - so viel Großzügigkeit hätte ich echt nicht erwartet. Hier der Inhalt:


  1. Spacebar Hanf
  2. Spacebar Chorizo
  3. Bio-Cranberry-Energie-Bällchen
  4. Bio-Orangen-Energie-Bällchen
  5. Walnuss-Fruchtschnitte
  6. getrocknete Bio-Mango
  7. Mineralerde 
  8. Logona-Entspannungs-Maske

uuuuund weil sie so toll ist kriegt sei ein eigenes Bild: die Sante-B12-Zahnpasta!!! 

meine Meinung:
Spacebars sind super für unterwegs - quasi ein veganes Bifi. Ich finde sie pur zu würzig, aber wenn man sie in ein längliches Brötchen legt, hat man einen veganen Hot Dog :-)
Die Bällchen waren richtig lecker, sind glaube ich sowas wie Rohkost-Pralinen. Sie bestehen hauptsächlich aus getrockneten Früchten und Nüssen, und liefern daher viele Nährstoffe. Man sollte aber nicht vergessen, dass man es trotzdem mit einer Süßigkeit zu tun hat (338kcal/100g bzw. 65kcal pro Bällchen)
Die Walnussfruchtschnitte ist sowas wie die Bällchen zwischen zwei Oblaten gepresst. Auch sehr lecker.
Die getrockneten Mango-Streifen waren relativ zäh, hat mich etwas an diese Kaustreifen für Hunde erinnert ^^ Hätte ich vielleicht lieber in Wasser einweichen sollen?
Mineralerde und Maske habe ich noch nicht verwendet - das werde ich beim nächsten verregneten Novemberwochende nachholen.
Die B12-Zahncreme wollte ich mir eigentlich eh schon kaufen, da meine Tabletten gerade alle sind und sie ja in aller Munde ist (man beachte das tolle Wortspiel ^^). Außerdem ziehen mich rosa Aufschriften magisch an *g* und dann ist sie auch noch leicht rosa eingefärbt wie ich beim Testen feststellte. Also allein deswegen ist sie schon toll :-) Sie riecht und schmeckt ganz angenehm, halt nicht nach Kräutern wie die meisten Zahnpastas.


Und weil Purvida so nett zu mir war, noch ein paar Werbe-Infos:
  • Der Shop ist übersichtlich, gut sortiert und hat hilfreiche Artikelbeschreibungen.
  • Es gibt eine eigene Rubrki "vegetarische Spezialitäten"
  • Vegane Produkte sind gekennzeichnet
  • Die Preise erscheinen mir normal, die B12-Zahnpasta ist mit 4,85€ sogar 10 Cent günstiger als im Laden bzw. anderen Online-Shops.
  • Ab 45€ gibts versandkostenfrei
  • Aktuelle Aktion: Eine Entspannungsmaske gratis zu jeder Bio-Rose & Bio-Aloe Tagescreme & Nachtcreme!
  • Zu jeder Bestellung je 10g WurzelKraft fruchtig würzig gratis.

Fazit: Ein toller Online-Shop, wenn man hochwertige Produkte möchte und es einem hauptsächlich um Trockenobst geht.

Vielen Dank nochmal an Purvida für das großzügige Paket!

Freitag, 9. November 2012

Palmöl-Steuer

Focus online titelt zwar plakativ "Frankreich will "Nutella-Steuer" einführen", aber es geht nicht nur darum, ungesunde Produkte zu besteuern, sondern auch aus Umweltgünden Palmöl teurer zu machen:
(...)
Gleichzeitig will der französische Senat Hersteller wie Ferrero dazu anregen, weniger Palmöl zu verwenden. Für den exzessiven Anbau der Ölpalme, aus der das in der Industrie so beliebte Palmöl gewonnen wird, wurde in vielen Gegenden massiv Regenwald gerodet.

Yvey Daudigny, einer der Autoren des „Nutella-Zusatzes“ und Prüfer im Sozialausschuss sagte in „Le Monde“, er halte den Beschluss für ein wichtiges Signal an die Nahrungsmittelindustrie, sich auf die Suche nach Ersatzstoffen und neuen Rezepturen zu machen, die weniger schädlich für die Umwelt und den menschlichen Körper seien.

Find ich ne richtig gute Idee, umweltschädliche Produkte zu besteuern, und Palmöl ist besonders schlimm. Und eine Steuer wäre da auch sehr effektiv, Palmöl wird v.a. deswegen so gerne verwendet weil es von allen Ölsorten am billigsten ist. Würde es teurer, würden die Hersteller wieder Raps-, Sonnenblumen- oder Sojaöl verwenden, so wie sie das auch vor dem Palmöl-Boom gemacht haben.

Wobei ich mich frage ob es wirklich besser wäre, wenn in Nutella statt Palmöl Sojaöl drin wäre - dafür wird der Regenwald doch genauso gerodet? Und die riesigen Raps-Monokulturen hierzuladen sind in Sachen Ökologie auch nicht gerade vorteilhaft.

Donnerstag, 1. November 2012

Blumen zum Weltvegantag



Ich hab sie aber nicht wegen dem Weltvegantag bekommen der heute ist, sondern ich hab zwei Monate Krankheitsvertretung gemacht und heute war der letzte Tag.

Ich fand den Strauß zwar eine nette Geste, aber ich finde bevor man scheiß-Geschenke macht, macht man lieber gar keine. Wenn man schon nicht den Geschmack des zu Beschenkenden kennt, kann man ja immer noch Gebrauchsgegenstände verschenken; ich hätt mich über nen Pack Kugelschreiber, nen Kalender oder USB-Stick mehr gefreut.
Nicht nur dass der Blumenstrauß hässlich ist, er war bestimmt teuer, ist garantiert nicht fair trade bzw. ausm Gewächshaus und mit Pestiziden verseucht, und die Ökobilanz dürfte auch nicht allzu gut ausfallen. Und dann halten Blumen auch nur ein paar Tage.

Egal, euch allen nen fröhlichen Weltvegantag

Grafik von pseudoerbse

Mittwoch, 31. Oktober 2012

neues "Vegan Basics"-Faltblatt vom VEBU

Der VEBU hat ein echt gutes Faltblatt "Vegan Basics" herausgegeben, wo Tierproduktalternativen aufgelistet sind und kurz die Gründe für eine vegane Ernährung genannt werden. Seriös, kompakt, ansprechend!

*Hier* der Link zum Download, ansonsten kann man es auch beim VEBU-Shop bestellen


An der Stelle kann ich übrigens auch die Infoseite vom VEBU zum Thema B12 empfehlen.


Ach ja; Happy Halloveen! :-)


Dienstag, 30. Oktober 2012

die Sache mit dem "Spuren"-Aufdruck

Wie kommen "Spuren" überhaupt zustande?

Gelegentlich kommt es in der Lebensmittelproduktion zum unbeabsichtigten Eintrag von
Spuren bekannter Allergene: Wird beispielweise eine Vollmilchschokolade nach einer Nussschokolade hergestellt, können Nusspartikel in die Vollmilchschokolade übergehen. Dieser
Übergang ist von den Herstellern nicht beabsichtigt, kann aber nur mit hohem Aufwand vermieden
werden. Da jeder Hersteller für die Sicherheit seiner Produkte haftet, wird der mögliche
Eintrag von Allergenen in Lebensmitteln manchmal vorsorglich gekennzeichnet.


Gibt es einen Unterschied zwischen  "kann Spuren von .... enthalten" und "enthält Spuren von..."?

Ich habe von einem Lebensmittelchemiker folgende Antwort erhalten:
Beides ist nur ein Hinweis, dass potentiell produktionsbedingt Spuren drin sein können. Bei "enthält Spuren von..." hat der Hersteller das Produkt mal im Labor untersuchen lassen und es wurden Spuren der aufgedruckten Allergene gefunden. Das muss aber nicht heißen, dass das immer noch so ist.
Bei "kann Spuren von ... enthalten" denkt der Hersteller dass es möglich wäre, dass Verunreinigungen vorkommen, weil in der Anlage mit den Allergenen gearbeitet wird, ist aber zu faul/geizig, das untersuchen zu lassen, also sichert er sich mit dem "kann..."-Aufdruck ab.


Welche "Spuren" werden überhaupt gekennzeichnet?

 Die 14 Hauptallergene:
  • Glutenhaltige Getreide (d.h. Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Dinkel, Kamut) sowie daraus hergestellte Erzeugnisse
  • Krebstiere und Krebstiererzeugnisse
  • Eier und Eiererzeugnisse
  • Fisch und Fischerzeugnisse
  • Erdnüsse und Erdnusserzeugnisse
  • Soja und Sojaerzeugnisse
  • Milch und Milcherzeugnisse (einschließlich Laktose)
  • Schalenfrüchte (d.h. Mandel, Haselnuss, Walnuss, Kaschunuss, Pecannuss, Paranuss, Pistazie, Macadamianuss, Queenslandnuss) sowie daraus hergestellte Erzeugnisse
  • Sellerie und Sellerieerzeugnisse
  • Senf und Senferzeugnisse
  • Sesamsamen und Sesamsamenerzeugnisse
  • Schwefeldioxid und Sulfite
  • Lupine und
  • Weichtiere (Mollusken), sowie Erzeugnisse daraus.


Also für mich ist beides akzeptabel. Zum einen bliebe sonst nicht mehr viel übrig, zum anderen glaube ich nicht, dass man damit viel bewirken würde. Selbst wenn man nur noch Produkte ohne Tierprodukt-Spuren kauft, heißt das ja nicht, dass der Hersteller nicht auch Tierprodukte produzieren würde - er macht das dann halt bloß in einer anderen Betriebsstätte. Zudem ist beim Fehlen des Aufdrucks ja noch lange nicht gesagt, dass das vermeintlich spurenfreie Produkt nicht doch welche enthält; denn gekennzeichnet werden müssen nur die Allergene - und da gehört z.B. Fleisch nicht dazu.

Diese Spuren sind mir aber doch lieber :-)

vegane Produktliste tegut


Ich bin eigentlich kein Fan davon, Unternehmen mit Kundenanfragen zu nerven - aber in dem Fall sieht man mal, was auch eine doch eher überschaubare Konsumentengruppe wie Veganer erreichen kann, wenn sie am selben Strang ziehen: Bei tegut haben anscheinend so viele Veganer um eine Liste mit veganen Produkten bei tegut gebettelt, dass diese jetzt eine veröffentlicht haben:

Die vegane Liste stellt eine Zusammenstellung veganer Alternativen zu tierischen Produkten dar. Darüber hinaus gibt es natürlich noch generell vegane Produkte, wie z. B. Reis, die aber aufgrund ihrer Selbstverständlichkeit nicht mit aufgenommen wurden. Produkte, die laut der Zutatenliste zwar vegan sind, aber Spuren tierischen Ursprungs enthalten könnten, sind nicht mit aufgenommen worden.
Ok, das find ich übertrieben - Produkte mit "kann Spuren von ... enthalten" sehe ich trotzdem als vegan an - und die allermeisten Veganer glaub ich auch. Selbst in der Datenbank von rezeptefuchs werden diese als vegan gelistet. Sollte man vielleicht mal an tegut schreiben. Mithilfe ist sowieso gefragt:
Wie kann ich selbst Produkte für die vegane Liste einreichen?
Wenn ihr im tegut… Markt einkauft und ein Produkt seht, dass vegan ist und in die Liste der veganen Produkte aufgenommen werden sollte, schreibt den Produktnamen einfach als Kommentar unter diesen Beitrag. Wir werden die Liste in festgelegten Abständen erweitern und zum Download bereitstellen. Wir freuen uns, wenn sich möglichst viele tegut… Kunden beteiligen und wir gemeinschaftlich die Liste weiterentwickeln können. Daher nutzt die Weiterempfehlen-Funktion unserer Seite im rechten oberen Bereich, um die Liste auch an Bekannte und Freunde weiterzuleiten.

*Hier* der Link zum Beitrag. Und *hier* der Direktlink zum Download der vegan-Liste im pdf-Format

Montag, 29. Oktober 2012

50cent-Gutschein für Alpro-Produkte zum Ausdrucken

Alpro Kennenlern-Aktion
Jetzt Gutschein über 0,50€ Probierrabatt ausdrucken und sparen!

Kennen Sie schon unsere Joghurtalternativen? Sie schmecken nicht nur fruchtig-lecker, sondern enthalten auch Pflanzenkraft, sind eine hervorragende Eiweißquelle und von Natur aus laktosefrei. Das macht sie so herrlich leicht bekömmlich. Probieren Sie selbst! So wird‘s gemacht: 1. Gutschein runterladen. 2. PDF ausdrucken. 3. Alpro-Produkt einkaufen, Gutschein in teilnehmenden Supermärkten vorlegen und 0,50€ Probierrabatt erhalten.
http://www.alpro.com/de/probieraktion

Gutschein kann man *hier* runterladen. Gilt für alle Alpro-Produkte, nicht nur die neuen Kirschdinger. Rewe ist bei den Läden leider nicht dabei, aber Edeka, tegut, toommarkt uvm. Pro Einkauf kann man nur einen Gutschein einlösen, da muss man dann halt öfter einkaufen gehen ^^ Und bis Juni 2013 ist ja noch Zeit :-)

Sonntag, 28. Oktober 2012

der Herbst bietet die volle Kürbisvielfalt


Ich habe mir gestern beim Gemüsehändler meines Misstrauens (der mit den Zuchienie ^^) Kürbis gegönnt -für unverschämt günstige 1€ pro kg. Leider keine weiteren Angaben.


Der erste ist klein und kugelrund (ca. 600g, ungfähr so groß wie hokkaido), glatte Schale, aber nicht sehr hart und in einem leuchtenden Gelborange mit leichten Sprenkeln und dabei sehr lecker (gebacken im Ofen).

Ich musste ziemlich lang recherchieren, bis ich rausgefunden habe, welche Sorte es ist: Ich tippe auf einen Ambercup. Es gibt ja unglaublich viele Kürbisarten, tausend verschiedene Bezeichnungen und bei den Nährwerten ist es noch unübersichtlicher. Kürbisse sind zwar alle gesund und lecker (bis auf Zierkürbisse!), aber ich bin halt auch neugierig was ich da esse.
Hübsch aussehen tut er auch noch :-)

Kürbis Nr.2 war schon leichter zu recherchieren: Es handelt sich um eine Bischofsmütze alias Patisson

Schmeckt wie Hokkadio, die Schale ist aber härter, sodass man sie nicht mitessen kann, was ziemlich viel Arbeit bedeutet - Ich habe erst versucht ihn zu schälen, aber dann entnervt aufgegeben und die Spalten dann einfach so in den Ofen geschmissen und halt hinterher nur das weich gewordene Kürbisfleisch "rausgelutscht". Sollte man nur machen wenn man alleine isst, da das Ausspucken der Kürbisschalen nicht wirklich appetitlich aussieht ^^

Kürbis Nr.3: der altbewährte Hokkaido. Brauch ich glaub ich nix zu schreiben - einfach in Scheiben schneiden und in den Ofen legen. Mit etwas Salz/Gewürzen bestreut genießen. Und man braucht ihn nicht zu schälen, da die Schale schön weich wird.




Außerdem hab ich noch helle Zucchini ausprobiert (ebenfalls für 1€ das kg), hat aber eigentlich genauso geschmeckt wie normale. Sieht bloß hübscher aus :-)

Donnerstag, 25. Oktober 2012

spread it around



In Frankfurt waren einige fleißige Tierrechtler am Werk, die earthlings-Kreidetags trifft man an vielen Orten (siehe Bericht im okayfrankfurt-blog)

Mittlerweile gibt es sogar eine Facebook-Aktion dazu:

Kreide-Botschaften in der ganzen Stadt - jeder in seinem Stadtteil
Einige Frankfurter sind gerade sehr erfolgreich dabei, die ganze Stadt mit "EARTHLINGS.COM" - Kreide-Botschaften zu verschönern.

Jetzt kritzeln wir ganz Deutschland mit den Botschaften voll!

Und so geht's: Jeder schreibt einfach in nächster Zeit so oft es geht und überall EARTHLINGS.COM mit Kreide auf die Böden oder auf andere Flächen.
Los geht es sofort. Wir hören erst auf wenn auch wirklich JEDER die Botschaft gelesen hat! ; )


Wenn wir es tatsächlich schaffen, dass die Botschaften bald überall zu sehen sind (so wie in Frankfurt), werden die Leute anfangen, sich darüber zu unterhalten: "Weißt Du, was sich hinter dem Link verbirgt?" / "Hast Du Dir den Link schon angesehen?".....Viele werden auf die Seite gehen uns sich den Film ansehen....

Ohne großen Aufwand kann so viel erreicht werden : )


Also deckt Euch mit Kreide ein und habt sie möglichst immer bei Euch! Los geht's.....

Wichtig: Schaut euch bitte diese Seite mit Tipps für die Kreideaktion an. In manchen Städten ist das Kreidemalen leider verboten. Informiert euch:
Danke, für diese tolle Idee an die Frankfurter! : )

 
 Und hier noch der Link zum Film zum Onlinegucken auf youtube

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Alnatura und seine Mitarbeiter








Mitarbeiter der Öko-Supermarktkette beklagen „modernes Sklaventum“. Die Konzernzentrale ist erschreckt: Sie glaubte alles in ihren Filialen bisher in schönster, vorbildlicher Ordnung.
Bei der Öko-Supermarktkette Alnatura läuft nach Meinung von Mitarbeitern einiges schief. „Wir trauern um den Spirit von Alnatura“, ist ein offener Brief von Mitarbeitern überschrieben. Kollegen würden zu Dumping-Löhnen eingestellt, vertraglich zugesicherte Absprachen wie ein freier Samstag pro Monat würden nicht eingehalten. Kranke Mitarbeiter, vor allem jene, die noch in der Probezeit seien, würden von Filialleitern aufgefordert, trotz Krankheit zu arbeiten. Gehaltserhöhungen würden nach Sympathie der Chefs gezahlt, Misstrauen und Missgunst untereinander vergifteten die Arbeitsatmosphäre. „Das moderne Sklaventum hat sich bei Alnatura durchgesetzt“, klagen die Mitarbeiter.

Den ganzen Artikel gibts auf fr-online


Alnatura war ja schonmal wegen seiner Mitarbeiterpolitik in der Kritik, damals gings um zu geringe Löhne (sieht Post "Ökokapitalist Alnatura"). Die Sache jetzt scheint aber nur eine Filiale zu treffen; assige Chefs gibts überall. Und wenn da der Filialleiter etwas "übermotiviert" ist, kanns schon passieren, dass der mal sagt, dass man auch mal mit Kopfschmerzen das Regal einräumen kann.Ein faules Ei verdirbt den ganzen Brei... Und die Medien stürzen  sich gerne auf die vermeintlich Guten. Kennt man ja; da löst jeder noch so winzige Fehltritt gleich ne Lawine der Empörung aus ;-)

Montag, 22. Oktober 2012

wieder was gelernt:

Ich bin davon ausgegangen, dass bei abgepackten Lebensmitteln die Inhaltsangabe fast aufs Gramm genau stimmt - schließlich werden Nahrungsmittel maschinell produziert und abgefüllt. Ne Ausnahme wäre vielleicht Brot, weil der Teig nicht so genau dosiert werden kann, oder Obst/Gemüse/Pilze, weil die nunmal nicht perfekt einheitlich wachsen. Jetzt habe ich auf Lebensmittelklarheit gelesen, dass die Gramm-Angabe, lediglich eine "Nennfüllmenge" ist:

Für die Nennfüllmenge gilt dabei das sogenannte Mittelwertprinzip. Danach muss die Nennfüllmenge im Durchschnitt eingehalten werden, d. h. über- und unterfüllte Verpackungen sind in vorgegebenen Grenzen erlaubt. Für den Verbraucher ist die Zulässigkeit einer gekauften unterfüllten Verpackung nicht nachprüfbar. Eine Festlegung, dass die auf der Verpackung angegeben Menge mindestens erreicht werden muss, wäre eine gute Lösung im Interesse der Verbraucher.

Praktischerweise gibts in so ziemlich jedem Supermarkt/Discounter Kundenwaagen, wo man alles mögliche drauflegen kann. Also falls man's genau wissen will kann man da auch mal die Brötchenpackung drauflegen. Wobei es bei ner 500g-Packung Käse auf 15g mehr oder weniger ja wohl nicht ankommt; so viel Käse wird selbst in einer Großfamilie nicht schnell genug gegessen bevor er schimmelig wird, sodass bestimmt einiges davon im Müll landet.

Wen's genauer interessiert, der kann sich ja mal die Fertigpackungs-Verordnung zu Gemüte führen.


Was ich auch nicht wusste: "hergestellt in" heißt nur, dass der letzte Verarbeitungsschritt dort gemacht wurde, d.h. die einzelnen Zutaten können von sonstwoher kommen (z.B. Erdbeeren aus China im Fruchtjoghurt - sofern überhaupt Erdbeeren drin sind und nicht bloß Aromen).

Samstag, 20. Oktober 2012

Produktanfrage Deichmann

Nachdem ich bei meinem letzten Stiefel-Post gefragt worden bin, ob ich wisse ob Deichmann auch veganen Kleber verwendet, habe ich mal meine faulen Finger bewegt und eine Produktanfrage an den Kundenservice geschickt, die mir noch am selben Tag beantwortet wurde:

Sehr geehrte Frau Mausflaus,

generell sind all unsere Synthetik und Textilschuhe vegan.
Jedoch können wir auf Grund der Vielzahl an Produkten nicht alle Bezugsquellen zu 100% nachvollziehen.
Da wir unsere Schuhe nicht selbst herstellen können wir keine Garantie darauf geben.

Mit freundlichen Gruessen
Ihr deichmann.com-Team

Nadine Oelschner
bestellung@deichmann.com 

Ich denke mal, ne genauere Antwort wird man von Schuh/Klamottenfirmen wohl nicht bekommen. Für mich sind Deichmann-Schuhe vegan und basta :-P

Freitag, 19. Oktober 2012

TV-Tipp: Themen-Wochenende Ernährung auf zdf.neo "All you can eat?"

zdf.neo ist ein ziemlich cooler Alternativsender (ich liebe neo paradise!!!), an diesem WE dreht sich alles um s Thema Ernährung. In den meisten TV-Programmen wird zdf.neo gar nicht aufgeührt, am besten online auf der zdf.neo-Seite nach.


"All you can eat?"
Mainz (ots) - Was ist gesundes Essen? Ist Bio wirklich besser? Und was hilft gegen Fettleibigkeit? Diesen und weiteren Fragen rund um das Thema Ernährung widmet sich ZDFneo am Samstag, 20. Oktober, und Sonntag, 21. Oktober 2012, in dem Programmakzent "All you can eat?".
Am Samstag präsentiert ZDFneo vier BBC-Dokumentationen: "Essen auf der Überholspur" um 15.45 Uhr zeigt, welcher Aufwand dahinter steckt, Supermärkte täglich neu und pünktlich mit Lebensmitteln zu füllen. Mit Fettsucht beschäftigt sich die Dokumentation um 18.00 Uhr: In "Für immer dick?" enthüllt die Chirurgin Gabriel Weston die überraschende Wahrheit über Fettleibigkeit. Vom Einfluss der Hormone auf den Appetit über die genetischen Veranlagungen bis hin zu Magenverkleinerungen zeigt der Film die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Fettsucht. 


In "Wie gesund isst du?" um 18.45 Uhr wird erklärt, warum die Art und Weise des Teekochens wichtig für die Gesundheit ist, ab welcher Menge Eier ungesund sind und wie Milch die Muskeln regeneriert. Moderatorin Cherry Haley trennt Fakten von Fiktion und rückt das Nahrungsangebot in ein vollkommen neues Licht. Welche kulturgeschichtliche Bedeutung das Kochen hat, zeigt die vierte BBC-Dokumentation "Nahrung fürs Gehirn" um 19.30 Uhr. Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das sich von gekochten Speisen ernährt. Was heute so untrennbar zur menschlichen Kultur gehört, war am Anfang ein Faktor, der maßgeblich zur Entwicklung der körperlichen und geistigen Fähigkeiten des Menschen beigetragen hat. 


Ebenfalls am Samstag will Michael Mosley ab 16.30 Uhr wissen, wie er fit und schlank werden kann. In "Mach mich schlank!" und "Mach mich fit!" überprüft er effektive und einfache Wege zum Gewichtsverlust und testet seine körperlichen Belastungsgrenzen, um fit zu werden. Am Sonntag um 10.40 Uhr zeigt die Dokumentation "Der Bio-Mythos - Ist Öko wirklich besser?", wie Bio mittlerweile zum "Big Business" geworden ist, und welche Konsequenzen das für die vermeintlich gesünderen und umweltfreundlicheren Bio-Produkte hat. In zwei Folgen von "Was essen wir morgen?" ab 13.25 Uhr will Jimmy Doherty herausfinden, wie die Landwirte dieser Erde in Zukunft planen, die Welt zu ernähren, und ob Gentechnik wirklich eine Lösung für das globale Ernährungsproblem ist. Um 16.25 Uhr versucht das Team um Ernährungsberaterin Lucy Jones in "Mach mich gesund! - Der Ernährungscoach" Patienten Biss für Biss zur Seite zu stehen, um zu zeigen, dass Krankheiten auch durch eine andere Ernährung besiegt werden können.

Donnerstag, 18. Oktober 2012

Tussicontent: Stiefelsaison

Nahezu zeitgleich mit den ersten Lebkuchen und Spekulatius werden die Sandalen aus den Schuhläden geräumt und die Stiefel einquartiert. Da ist dann auch eher was für mich dabei. Und tada! Ich habe spontan ein Paar gefunden, was mir auf Anhieb gefallen hat.
Endlich wieder richtige Schnür-Stiefel! Mit Reißverschluss, ohne lästiges Schnüren! Und Absätzen! Und zwar welchen, die nicht klappern! Quasi die Tussi-Variante von Springern ^^ Hier der Link zur Produktseite.

Die Seite vom Deichmann-Shop ist ziemlich gut gemacht; man kann nach Schuharten, Materialien, Preis etc. sortieren; ich habe an nem Langeweile-Tag im Büro mal die Stiefel-Rubrik durchforstet, und diese sind mir sofort ins Auge gesprungen. Und nach einem Klick auf "Produktbeschreibung" war die Kaufentscheidung eigentlich schon so gut wie getroffen....

Produktbeschreibung

  • mit Reißverschluss Schaftweite: 36 cm
  • Absatz: 5,0 cm
  • Farbe: schwarz

Material


Obermaterial

Innenmaterial

Laufsohle
PU
Synthetik
Textil TPR

Gestern war ich dann im Laden und musste nur noch an der Stiefel-Wand gucken und anprobieren. Es mindert den Shopping-Stress enorm wenn man nicht erst ewig Läden durchstromern muss, um zu schauen ob s was gibt was einem halbwegs gefällt, erschwinglich ist, und selbst wenn dann ist es meistens Leder oder nicht deklariert.
Ich hatte sie heute auch direkt an - zum Glück war Minirock-Wetter :-) Für Leute mit breiten Waden sind sie allerdings nix, da sie nicht wirklich verstellbar sind (die Schnallen sind zugenäht).

Und weil erfahrungsgemäß bei Schuhen immer das Thema Leder versus Kunstleder aufgeworfen wird: http://vollvegan.blogspot.de/2011/04/das-lederproblem.html