Freitag, 9. Dezember 2011

neue Richtwerte für Vitamin D

»Insgesamt 82 Prozent der Männer und 91 Prozent der Frauen erreichen die empfohlene tägliche Zufuhr von Vitamin D nicht«, heißt es in der Nationalen Verzehrsstudie II des Bundesforschungsinstituts für Ernährung und Lebensmittel aus dem Jahr 2008. Angesichts dieser Lage hat sich die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) dazu entschlossen, ihre Referenzwerte für die empfohlene tägliche Zufuhr an Vitamin D zu überarbeiten. Noch im Laufe des Dezembers sollen die neuen Richtwerte bekannt gegeben werden. 

Das Problem ist nur: Über die Nahrung bekommen die meisten Deutschen nicht einmal genug Vitamin D, um die bisherigen Referenzwerte der DGE zu erreichen.
Leider genügt in Nordeuropa die UV-B-Strahlung im Winter jedoch nicht, um einen ausreichenden Vitamin-D-Spiegel im Blut zu garantieren. Seit die meisten Menschen in Büros arbeiten, legen sie auch im Sommer nicht genügend Vorräte des Stoffes an.
Eine höhere Tagesdosis ließe sich praktisch nur noch durch die Einnahme von Tabletten oder durch künstlich angereicherte Nahrungsmittel erreichen. Bisher wird Vitamin D in Deutschland nur manchen Margarinen und Kinderjoghurts zugesetzt. Eine Versorgung der gesamten Bevölkerung, das zeigt die Nationale Verzehrsstudie, lässt sich so nicht sicherstellen. 


Quelle: zeit

Kommentare:

  1. Die Angaben gehen ja sowie so bei allen Vitaminen/Mineralien etc. stark auseinander. Das hängt vom Institut ab, wer hats bezahlt, wie sind die Testpersonen drauf usw....
    Früher habe ich mich davon total verunsichern lassen, mittlerweile glaube ich ehrlich gesagt, dass man niemals so wirklich da hinter steigen wird, weil die Menschen so extrem unterschiedlich sind. Ich nehme schon mein Leben lang fast nichts in ausreichender Menge zu mir (zumindest nie lange am Stück) und kenne auch viele andere menschen bei denen das so ist. Da es mir aber gut geht, ist mir das echt nicht mehr wichtig.

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  2. Die beste Möglichkeit ist, die Haut zur Produktion von Vitamin D anzuregen. Das funktioniert über UV-B-Bestrahlung. Da die natürliche Sonne im Winter viel zu schwach ist, kann man sich ohne Probleme die Bestrahlung in einem gut geführten Sonnenstudio holen.

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