Mittwoch, 16. November 2011

ein Grund mehr, Fußball zu hassen

Die Ukraine "säubert" im Vorfeld der EM 2012 die Straßen von Hunden!

Die EM 2012 steht vor der Tür - die künftigen Austragungsländer Polen und die Ukraine bereiten sich schon auf die Festlichkeiten vor. Dabei hat sich die Ukraine zum Ziel gesetzt, die Anzahl der heimatlosen Tiere zu dezimieren, um der Welt nicht zeigen zu müssen, wie viele heimatlose Tiere auf ukrainischen Straßen leben und leiden. Die populationsreduzierenden Maßnahmen der Behörden sind aber alles andere als human: Die Tiere werden vergiftet, erschossen oder gar lebendig verbrannt. Für letztere grausame Methode steht den Behörden in Lysychansk, Mariupol und anderen ukrainischen Städten ein mobiles Krematorium zur Verfügung, welches sogar im Staatsfernsehen beworben worden ist. Die Tiere werden eingefangen, angeschossen oder betäubt und direkt in den Verbrennungsofen geworfen!

Ukrainische und schweizer Tierschützer - allen voran die Organisationen SOS Animals Society Kiev und SOS CHATS NOIRAIGUE - kämpfen seit Jahren für die gewaltfreie populationsreduzierende Geburtenkontrolle in der Ukraine (Neuter & Release - Kastrieren und Wiederaussetzen der Tiere an ihrem Ursprungsort) und gegen die Massenmorde an heimatlosen Tieren. Sogar die UEFA kritisiert die Machenschaften der ukrainischen Behörden scharf und hat den Tierschützern finanzielle Unterstützung zur Kastration der Tiere gewährt. Die ukrainischen Behörden reagieren auf die Proteste der Tierschützer bislang mit vernichtenden Taten: Sie üben Druck auf die Tierschützer aus, den internationalen Protest zu stoppen!


Was Sie tun können

Bitte helfen Sie den Tieren in der Ukraine und unterstützen Sie unseren Protest gegen die Massentötungen von heimatlosen Hunden. Schreiben Sie an die Ukrainische Botschaft in Deutschland, sich für eine humane Geburtenkontrolle und gegen die grausamen Tötungen auszusprechen!

Botschaft der Ukraine in der Bundesrepublik Deutschland
Botschafterin Natalia Zarudna
Albrechtstraße 26
10117 Berlin
Telefon: 030-28 88 70
Fax: 030-28 88 71 63



Quelle: peta

Kommentare:

  1. Nur aus reiner Neugier: was sind die weiteren Gründe, Fußball zu hassen? Ich mag Fußball nämlich sehr gerne :) (was nicht heißt, dass ich das oben beschriebene nicht furchtbar finde, aber das hat ja nichts mit dem Sport an sich zu tun)

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  2. Weitere Gründe? Mir fällt da gleich eine ganze Hand voll ein, z.B. die Unmöglichkeit für einen Fußballer, sich als schwul oder depressiv (siehe Robert Enke) zu outen ohne dass dieser "Schwächling" dann den ganzen Hohn der Medien zu spüren bekommt und dann wahrscheinlich unter 'nem Vorwand aus der Mannsschaft fiegt. Ein Fußballer muss stark und "männlich" sein - oder schon mal 'nen bekannten schwulen Fußballer gesehen?

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  3. @LaMadame
    Anonym hat schon einiges genannt (ich glaub das ist nicht der "anonym", der hier sonst rumtrollt), dazu kommt, dass ich in frankfurt wohne, d.h. ich krieg regelmäßig mit wenn die eintracht spielt. dann hängt nämlich ne horde besoffener gröhlender Fans am Bahnhof, die alles verdrecken und auch gern mal aggressiv sind.
    dazu kommt, dass fußball stark kommerzialisiert ist, damit wird richtig viel geld gemacht. die spieler verdienen millionen, dazu das ganze merchandising, und die öffentlichen zahlen ein heidengeld dafür dass sie die spiele übertragen.

    also fußball an sich find ich gar nicht so schlimm, aber das ganze drumherum nervt ;-)

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  4. Finden Sie nicht, dass Sie sich auf nicht bestätigte Aussagen stützen? Was ist wenn bei der ganzen Diskussion überhaupt nichts dahinter steckt?
    http://medwedew.de/massentotung-von-hunden-in-der-ukraine-alles-nur-erfunden-9995/

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  5. "dazu kommt, dass fußball stark kommerzialisiert ist, damit wird richtig viel geld gemacht. die spieler verdienen millionen, dazu das ganze merchandising, und die öffentlichen zahlen ein heidengeld dafür dass sie die spiele übertragen."

    Entschuldige, aber wenn etwas global wird, dann wird es auch kommerziell, sonst kann es nicht global bleiben.

    iPhone ist ja auch nur ein Handy oder ein kleiner PC. Wird aber zu einem Statussymbol kommerzialisiert. Und man kann noch Hunderte Beispiele nennen.

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  6. hmm... ich kann mir schon vorstellen, dass die Geschichte wahr ist.

    Für derartige Massenveranstaltungen geht man in einigen Ländern buchstäblich über Leichen. Was mit der WM in Anfrika einher ging war mir auch nicht ganz Eines.

    Aber es gibt natürlich auch eine Gegenseite, die versuchen könnte das zu vertuschen. Zugeben wird es die Ukrain bestimmt nicht und auch der Fußballverband wird Interesse daran haben, so ein Gerücht aus der Welt zu schaffen.

    Was Fußball angeht, so ist es zumindest ein Sport mit Unterhaltungswert. Schrecklich unnötig finde ich die Formel 1, worin ich außer Langeweile und jede Menge Abgase gar nichts sehe :P

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  7. Ich kann die Kritik an der Kommerzialisierung und die Dominanz eines fragwürdigen Männlichkeitsideals, das zur Diskriminierung anderer Konzeptionen von Männlichkeit oder gar Geschlecht führt, absolut nachvollziehen. Für mich hat das jedoch nichts mit dem Sport an sich zu tun, sondern nur einer bestimmten Art, ihn zu leben (die allerdings die Mehrheit darstellt, das stimmt leider). Ist ein bissel wie die Religion an sich u. die entspr. Kirche dazu.....analytisch muss man es manchmal trennen, aber es wäre auch naiv, so zu tun, als lasse es sich immer trennen, das sehe ich ein.

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  8. @Anonym
    ich find iphones usw. auch nicht so super. außerdem werden die nicht durch meine gebühren finanziert.

    @Kata
    werde das mal checken, danke für den link. anscheinend ist die ukraine aber inzwischen eh von ihrem tun abgerückt...

    @LaMadame
    genau das meine ich mit "fußball an sich ist okay, nur das drumherum nervt" ;-)

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