Donnerstag, 20. Oktober 2011

Cherimoya!

Cherimoya hat nichts mit Chaya, Cheyenne oder Chachacha zu tun, sondern ist eine Frucht. Der Name kommt vom indianischen "Chirimuya", was "Kühle Samen" bedeutet.
Habe sie im Supermarkt im Sonderangebot gesehen, und mich verführen lassen. Ist irgendwie spannend, etwas Exotisches, was man überhaupt nicht kennt, zu testen :-)
Außen
Außen sind Cherimoyas grün, dadurch dass sie geschuppt sind, sehen sie etwas aus wie Artischocken. Die Schale ist aber viel dünner, man muss aufpassen dass sie nicht zermatschen.

Laut Wikipedia wird sie angeblich geschält und von den inneren Samen befreit und so pur oder mit ein wenig Zitronensaft genossen. Ich hab sie aber einfach wie eine Kiwi ausgelöffelt, weil Schälen und Kerne entfernen echt ne Sauerei geben würde. Zumal man ziemlich viele und große Kerne hat, ist also ein bisschen wie Kirschen essen... Also am besten nicht in der Öffentlichkeit essen, ich find diese Spuckerei ziemlich eklig.

Und innen
Der Geschmack hat mich ziemlich umgehauen, sie sind extrem lecker!  Es ist schwierig, einen Geschmack zu beschreiben, ich würde sagen sie schmeckt mild-süßlich; eigentlich gar nicht so wie man sich Obst vorstellt. So eine Mischung aus Birne, Banane und irgendwie sahnig. Ich glaube wenn man nur das Fruchtfleisch aus einem Schälchen löffeln würde, würde man fast meinen, man würde geschmolzenes Milcheis essen. 

Angebaut werden Cherimoyas hauptsächlich in Spanien. Und wer jetzt versucht ist, mit dem Finger auf mich zu zeigen und "Klimasünder!!!" zu schreien, der sei daran erinnert, dass Bananen, Kakao und Kaffee auch nicht gerade von um die Ecke kommen, aber täglich bedenkenlos in Massen konsumiert werden. Ich lasse mir kein schlechtes Gewissen einreden, weil ich mir alle Jubeljahre mal den Luxus gönne, Südfrüchte zu konsumieren. Da bin ich mir selbst wichtiger; zumal Veganer eh schon Klimaschützer sind, da darf man dann schonmal über die Stränge schlagen und lebt trotzdem noch um einiges umweltfreundlicher als der große Rest.

Kommentare:

  1. Also ich finde alles was ausd Europa kommt ist noch okay. Natürlich ist es noch besser, wenn man vom Baucer um die Ecke sein gemüse bezieht. Aber Spanien geht schon noch.
    Was ich nicht verstehe sind im Bioladen Äpfel aus Neuseeland neben Deutschen Äpfeln. Und das im Herbst!

    Cherimoyas muss ich auch unbedingt mal wieder essen. Das letzte mal ist inzwischen wahrscheinlich schon etwa 7 Jahre her... da es die im Laden ja nur selten gibt, stolpert man da nicht so oft drüber. Ich weiß aber noch, dass ich die samals auch absolut köstlich fand. Hatte damals eine Rohkostphase.

    AntwortenLöschen
  2. meine letzte cherimoya ist so etwa vier jahre her, fand sie damals auch nicht sooo lecker, aber vielleicht sollte ich mal wieder - mag ja inzwischen so einiges, was ich früher eklig fand.
    cherimoyas nennt mensch auch "zimtapfel" - und sie schmecken ja wirklich etwas zimtig. und sind die kerne nicht total hübsch? aaahhh....

    AntwortenLöschen
  3. @Birdie
    im Herbst ist das echt dumm, aber zu anderen jahreszeiten sind äpfel von weiter weg angeblich sogar klimafreundlicher; weil für die lagerung heimischer äpfel auch viel co2 ausgestoßen wird, und dann teilweise der co2-ausstoß vom importieren geringer ist. stand mal im alnatura-magazin.
    ich könnte mir auch vorstellen, dass es in deutschland gar nicht genug bioware gibt, und deshalb aus dem ausland eingekauft werden muss.

    AntwortenLöschen
  4. Hahaha...in Spanien ist der Anbau von Cherimoyas Schuld daran, daß der Grundwasserspiegel abgesenkt wird. Und nicht die Viehhaltung.

    Aber macht ihr man so weiter. Ihr Veganer werdet diese Welt schon noch kaputt kriegen. Veganer betreiben Wasserverschwendung ohne Ende...und das alles nur für ihre hirnrissige Ideologie...äh...Idiotie...

    AntwortenLöschen
  5. @Anonym
    und da veganer bekanntlicherweise die einzigen sind, die obst aus spanien essen...

    und das mit der absenkung des grundwasserspiegels NUR aufgrund des obstanbaus würde ich auch bezweifeln; und viehhaltung dürfte in spanien auch ein problem sein

    AntwortenLöschen
  6. "und da veganer bekanntlicherweise die einzigen sind, die obst aus spanien essen... "

    Veganer essen nun mal viel zu viel Obst und Gemüse und sind deshalb für die Wasserproblem dieser Welt verantwortlich.

    Außerdem bekommen sie deshalb viel öfter Diabetes als Omnis (hat mir mein Arzt gesagt) und belasten die Krankenkassen dadurch unnötig.

    Ehrlich gesagt, bin ich dafür, daß Veganismus grundsätzlich verboten wird, und ich werde mal eine Petition anregen, mit dem Ziel, Veganismus grundgesetzlich zu verbieten.

    AntwortenLöschen
  7. "Veganer essen nun mal viel zu viel Obst und Gemüse und sind deshalb für die Wasserproblem dieser Welt verantwortlich."
    Es gibt genug nicht-Veganer die ebenfalls viel Obst & Gemüse essen, das Argument ist ja sehr schwammig. Wie viel Wasser braucht man denn für die Tiere die du isst, plus deren Futter?

    "Außerdem bekommen sie deshalb viel öfter Diabetes als Omnis (hat mir mein Arzt gesagt) und belasten die Krankenkassen dadurch unnötig."
    Oh, dein Arzt hat das gesagt, zum Glück haben Ärzte ja immer recht! Ich kenne keinen einzigen Veganer mit Diabetes und sehr viele Omnis mit.
    Mein Arzt und drei Ernährungswissenschaftler haben mir versichert, dass das schon in Ordnung ist. Man findet immer irgendwen, der irgendwas sagt.

    AntwortenLöschen
  8. oh, da kann ich direkt dagegenhalten. ein verwandter von mir hat nämlich diabetes und hatte bei seinem letzten check-up einen arzt vor sich sitzen, der anbetracht seiner deutlich verbesserten werte schier sprachlos war und ankündigte, demnächst bei all seinen diabetes-patient/innen mit ihm anzugeben, mit seinem wörtlich "veganen diabetiker mit dem traumwerten". joa.

    ach. amüsant so.

    AntwortenLöschen
  9. one out of thousands.

    btw: falsch machen kann mans immer. vegan, vegetarisch, omnivor - nicht davon ist automatisch gesunde ernährung.

    AntwortenLöschen