Donnerstag, 1. September 2011

gefährliche Killerkuh - Wann begeht sie den nächsten Mord?

Der bayerischen entlaufenen Kuh Yvonne (die neben einer Facebook-Gruppe mit 27.000 Nutzern übrigens einen eigenen Wikipedia-Artikel hat!) flogen die Herzen ja förmlich zu, viele Menschen setzten alles daran, um sie sanft wieder in die menschliche Obhut zu geleiten.
Hier in Hessen geht man nicht so zimperlich mit abtrünnigen Kühen um, hier wird eine im Lahn-Dill-Kreis entlaufene Kuh polizeilich gesucht:

Polizei sucht weiter gefährliche Kuh
Die Kuh habe sich so weit ins Dickicht der Wälder zwischen Odersberg und Münchhausen zurückgezogen, dass sie bisher nicht auffindbar sei, sagte Polizeisprecher Guido Rehr von der Polizeidirektion Lahn-Dill am Donnerstag gegenüber hr-online. Auch die Suche mit einem Hubschrauber und Streifenwagen habe keinen Erfolg gebracht.
Deshalb will man das Problem jetzt anders lösen: Mit der Besitzerin der Kuh habe man sich darauf verständigt, die Herde in die Nähe jenes Orts zu treiben, an dem am Dienstag die Leiche der 57-jährigen Spaziergängerin aus Driedorf (Lahn-Dill) gefunden worden war. Die Hoffnung: Die Kuh kommt aus dem Dickicht und findet zur Herde zurück.
Spurensuche an der Kuh geplant

Gelingt dieses Vorhaben, soll die Kuh von einem Tierarzt betäubt werden. Dann könnten die Ermittler mit der Spurensuche an dem Tier beginnen, sagte Rehr weiter. Man erhoffe sich, Haut- und Kleidungsfasern des Opfers zu finden, um den tragischen Vorfall weiter aufklären zu können.
Ob die Kuh danach getötet werden soll, ist noch nicht entschieden. Fakt ist: Sowohl die Polizei als auch die eigene Besitzerin halten das Tier für gefährlich. Eine endgültige Entscheidung über die Tötung der Kuh müssen Staatsanwaltschaft und Veterinäramt treffen.
Nicht zum Abschuss freigegeben

Die Kuh sei allerdings nicht zum Abschuss freigegeben, erklärte Polizeisprecher Rehr. Bei der Suche am Mittwoch habe die Polizei zwar auch auf die Unterstützung von Jägern gesetzt, die das Tier im Zweifel hätten erschießen können. Für die Bevölkerung gelte das aber in keinem Fall. Sichtet man die Kuh, soll man die Informationen an die Polizei weitergeben - und nicht eigenmächtig handeln.
Zuletzt sei die Kuh mit ihrem vier Tage alten Kälbchen in den Wälder zwischen Odersberg und Münchhausen gesehen worden. Sie war von ihrer Weide nahe Odersberg ausgebüchst

Quelle: hr-online vom 1.9.2011


Hier handelt es sich ja um keine sanfte Kuh, sondern um eine Killerkuh! Die hochgradig gefährliche Bestie hatte zuvor eine Spaziergängerin zu Tode getrampelt:

Wie genau sich der Zusammenstoß zwischen der Spaziergängerin und der Kuh zugetragen hat, kann wohl nicht mehr festgestellt werden. Das Ergebnis der Obduktion ist aber eindeutig: Die Frau starb an den inneren Verletzungen, die sie sich beim Zusammenprall mit der Kuh zugezogen haben muss.
"Die Verletzungen haben binnen kurzer Zeit zum Tod geführt, sie müssen also auch auf der Wiese passiert sein", sagte der Wetzlarer Staatsanwalt Frank Späth am Mittwoch hr-online. Die Frau habe keine Chance gehabt. Die Polizei wurde unterdessen mit weiteren Ermittlungen beauftragt.

Quelle: hr-online vom 30.8.2011

Hier das Fahndungsfoto:
Wanted! hessische Problemkuh
Ein Kopfgeld wie auf Kuh Yvonne (Am 13. August 2011 setzte die Bild-Zeitung eine Belohnung von 10.000€ aus für Hinweise, die zum Fang der Kuh führen. Sie solle dabei nicht verletzt werden) ist zwar nicht ausgesetzt, aber der Dank der Bevölkerung ist demjenigen sicher, der sie vor dieser bestialischen Killermaschine rettet!

Außerdem könnte es ja auch eine Vampirkuh sein, eine blutrünstige Spezies, die sogar in einem eigenen Spiel thematisiert wurde:


Kommentare:

  1. Es gibt nicht nur ein Fahndungsfoto, sondern sogar ein Video ;) Weitere Infos auf www.mittelhessen.de Wobei ich mich ja frage, was man auf einer eingezäunten Wiese zu suchen hat auf der Kühe stehen.

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