Freitag, 1. Juli 2011

Radsportler will vegan die Tour de France bestreiten

... berichtet welt-online. Naja, fast: Zabriskie will gelegentlich Lachs essen, um die Eisenaufnahme zu erhöhen. wtf...? Mit nem Eisenpräparat kriegt man das doch auch so locker auf Höchstwerte. Aber er macht das ja auch nicht aus ethischen Gründen , sondern weil er Tierprodukte nicht verträgt. Aber so n fast veganer Tour de France-Fahrer wär auch schon toll...

Ne vegane Leistungsradsportlerin gibts übrigens schon: Dr. Katharina Wirnitzer!

edit: Noch n Artikel auf tagesschau.de:

Alberto Contador verzichtet auch bei der Tour komplett auf Fleisch, David Zabriskie will den Ritt durch Alpen und Pyrenäen sogar vegan durchstehen. Andere Profis lassen kontrollieren, was auf ihre Teller kommt. Der Grund ist eine Fleisch-Phobie im Fahrerfeld.
Seit geraumer Zeit esse er kein Fleisch mehr, ließ der dreifache Tour de France-Sieger Alberto Contador spanische Journalisten wissen. Der nach wie vor doping-verdächtige Radprofi, war bei der vergangenen Frankreich-Rundfahrt positiv auf das in Europa verbotene Kälbermastmittel Clenbuterol getestet worden. Das wirkt offenbar nach.
Verdaut ist der Fall noch nicht. Der Spanier ist sich allerdings nach wie vor keiner Schuld bewusst – angeblich war ein kontaminiertes, aus der Heimat importiertes Steak der Grund allen Übels gewesen.


Schon krass, dass Tiermastmittel noch im Menschen nachweisbar sein sollen... Könnte natürlich auch nur ne Schutzbehauptung sein. Aber dass es überhaupt für möglich gehalten wird, sagt ja schon einiges über das angeblich so gut kontrollierte Lebensmittel Fleisch aus!

Kommentare:

  1. und wieder : veganisch !! * Zehennägel hochklappen fühlt* LG Zachia

    AntwortenLöschen
  2. *gg*
    Man freut sich ja über jede Kleinigkeit... die Welt bekommt bestimmt ein paar Leserbriefe.

    AntwortenLöschen
  3. @Zachia
    "Veganisch" ist mir auch aufgefallen, naja... die tagesschau hat "vegan" geschrieben. ist doch beruhigend, dass unsere rundfunkgebühren doch für was gut sind ^^

    AntwortenLöschen
  4. In diesem konkreten Fall halte ich das für eine Ausrede des betreffenden Fahrers. Der wurde nicht das erste mal erwischt. Vor einigen Jahren hatte einer nachdem Kokain nachgewiesen wurde, behauptet, seine Tante aus Kolumbien hätte ihm Kekse geschickt, die müssten kontaminiert gewesen sein und ein ein Tour de France Sieger, dem kurz darauf der Sieg wieder aberkannt wurde erklärte seine hohen Testosteronwerte damit, dass er am Vorabend mehrere Biere und Wiskhey getrunken hätte. Aber dennoch ist es positiv, dass darüber berichtet wird, dass solche enormen Spitzenleistungen auch ohne Fleisch möglich sind. Von wegen Fleisch ist ein Stück Lebenskraft.

    AntwortenLöschen