Samstag, 30. Juli 2011

"Kein Metzger lacht mehr mit dem Herzen"

Das Schlachthaus ist ein Ort, an dem den meisten Menschen übel wird - und doch gibt es ihn nur wegen des Appetits derer, die Wurst auf ihrem Brot wollen. Manchen von ihnen tun die Tiere leid. Um den Schlachter aber sorgt sich niemand. Warum eigentlich nicht? Er hätte es nötig.

Wieso, erklärt der Artikel "Die Rache der Schweine" in der KontextWochenzeitung.

Allzuschnell sind die meisten Veganer und Vegetarier mit Verurteilungen und Verachtung, wenn es um "Mörder" geht; die Schlächter, Metzger, Pelzverkäufer, Tiertransportfahrer, Tierversuchemacher usw. Dass diese Menschen sich ihren Beruf auch nicht immer freiwillig ausgesucht haben, und sich nicht wohl mit so einem Job fühlen, wird da oft vergessen.
Dies ist zwar keine Ausrede, denn trotzdem ist jeder für sein Verhalten selbst verantwortlich, aber ein wenig Verständnis für die Zwänge, die diese Menschen das tun lässt was sie tun, sollte man meiner Meinung nach aufbringen. Und letztlich sind sie nur die Handlanger der breiten Masse, die Tierqualprodukte nachfragen. Deswegen laden die Konsumenten wie ich finde, eine größere Schuld auf sich.

Freitag, 29. Juli 2011

Biggy über sogenannte "Tierfreunde"

Kennst du den typischen Tierfreund? Er ist vielleicht dein Nachbar oder dein Verwandter und begegnet dir täglich. Oder bist du es gar selbst? Ich sage dir, wie er ist, wie du ihn erkennst, wie er denkt und handelt.

Ein super Text, dem ich (leider) voll zustimme!



miese Bewertung für "Naturkosmetik" von Ökotest

Ökotest hat die Inhaltsstoffe sogenannter "Naturkosmetik" getestet und entdeckt, dass leider einiges im Argen liegt: Viele Kosmetika enthalten nur wenig natürliches, dafür aber krebserregende Stoffe und chemische Zutaten, die in der kontrollierten Naturkosmetik nicht erlaubt wären. Das Problem ist, dass die Begriffe „Natur“ und „natürlich“ rechtlich nicht geschützt sind, sodass die Hersteller unverschämt damit werben, auch wenn sich das Produkt kaum von konventioneller Kosmetik unterscheidet. Das Fachchinesisch der meist auch noch in englisch angegebenen Zutatenlisten versteht eh keiner, sodass man mehr oder minder blind auf Bezeichnungen wie "bio", "Natur-" oder "natürlich" vertraut.
Ökotest fand in den Kosmetikprodukten über 15%, teilweise sogar 60% chemische und künstliche Zutaten, u.a. bei Garnier, Schwarzkopf und sogar The Body Shop und Yves Rocher! Wirklich sicher sein kann man sich wohl nur bei den Naturkosmetik-Labels.

Verbrauchern, die grüne Kosmetik kaufen wollen, die diesen Namen verdient, rät „Öko-Test“ zu folgendem Vorgehen:
Echte Naturkosmetik mit dem Gütesiegel „kontrollierte Naturkosmetik“, Ecocert oder Natrue kaufen. Die Produkte sind etwa als Eigenmarken in Drogerien oder Öko-Supermärkten erhältlich und auch vom Preis her eine Alternative zu vermeintlich grünen Kosmetika.

Die ganzen Infos gibts auf der Seite von Ökotest, leider muss man für die kompletten Testergebnisse das Heft kaufen (irgendwie muss sich das ja auch finanzieren, Ökotest verzichtet komplett auf Werbung), aber im Online-Bericht findet man auch in dem kostenlosen Text. Z.B. werden viele natürliche und chemische Inhaltsstoffe aufgelistet, wenn man die Liste mal mit den "Naturkosmetik"-Produkten abgleicht, die man daheim rumstehen hat, ist das vielleicht schonmal aufschlussreich.

Donnerstag, 28. Juli 2011

Dr.Hauschka

Ich hatte bei Dr. Hauschka angefragt, welche veganen Produkte sie anbieten, worauf sie mir gleich per Email eine Liste geschickt haben:

Die Inhaltsstoffe der Dr.Hauschka Kosmetik Praeparate sind ueberwiegend pflanzlichen Ursprungs. Auch Glycerin, Stearinsaeure oder andere Fettbestandteile werden nur aus pflanzlichen Rohstoffen gewonnen. Daneben werden folgende Inhaltsstoffe tierischen Ursprungs verwendet: Bienenwachs, Lactose, Milcheiweiss hydrolisiert, Propolis, Honig, Honigwabe, Seidenpulver, Weiselsaft, Suesswasserperle, Wollwachs und Carmin als Farbstoff in der Dekorativen Kosmetik.

Folgende Praeparate enthalten keinen dieser Bestandteile:
Dr.Hauschka Augenfrische, Citronen Bad, Fichtennadel Bad, Gesichtscreme Melisse, Gesichtsdampfbad, Gesichtsmilch, Gesichtsoel, Gesichtstonikum, Gesichtstonikum Spezial, Gesichtswaschcreme, Intensivkur 01-03, 05, Koerpermilch Citrone, Koerpermilch Quitte, Lavendel Bad, Neem Haarwasser, Neem Nageloel, Neem Nageloel Stift, Neem Oelkur, Pflegeoel Birke Arnika, Pflegeoel Citrone Lemongras, Pflegeoel Mandel Johanniskraut, Pflegeoel Moor Lavendel, Pflegeoel Rosenblueten, Pflegeoel Schlehenblueten, Regenerations Koerperbalsam, Reinigungsmaske, Reinigungsmilch, Rosenblueten Deomilch, Rosmarin Bad, Rosmarin Beinlotion, Salbei Bad, Salbei Deomilch, Dr.Hauschka Med Sensitiv Zahncreme Sole, Dr.Hauschka Med Kinder Sensitiv Zahngel Orange.

Aus der Dekorativen Serie kommen fuer Sie in Frage:
Concealer 01-03, Kajal Eyeliner 02-05, Kajal Eyeliner Duo 01 (weiss/anthracit), 02 (aqua/schwarz).

Außerdem hab ich per Post ein paar Pröbchen und den aktuellen Katalog zugeschickt bekommen:



Was ich bei dem Katalog besonders gut finde, ist, dass hinten nochmal alle Produkte mit ihren Inhaltsstoffen auf deutsch aufgelistet sind, so kann man nochmal kontrollieren ob die Aussage wirklich stimmt und für Allergiker ist das sicher auch praktisch.


Leider ist Dr.Hauschka ne wahnsinnig teure Marke, sodass ich mir wohl nichts von ihnen kaufen werde :-( Aber Qualität und Firmenphilosophie stimmen auf jeden Fall!

Dienstag, 26. Juli 2011

das Kunstfleisch rückt näher...

Schon öfter wurde über In-vitro-Fleisch berichtet, länger wird schon danach geforscht. Eigentlich ist die Entwicklung weitestgehend marktfertig. es fehlt lediglich ein Investor. Aber mit Kunstfleisch will niemand was zu tun haben, es ist unheimlich und eklig. Grundlos, denn:

Rein wissenschaftlich mache es keinen Unterschied, ob ein Stück Fleisch im Stall oder im Brutschrank gewachsen ist: Unter dem Mikroskop sind Kunstfleisch und echtes Fleisch nicht auseinanderzuhalten. Man müsse es eben nur gut vermarkten, damit Leute im Supermarkt nicht das Gefühl haben, irgendeine Monstermasse zu kaufen.

"Monstermasse" würde wohl eher auf echtes Fleisch passen... Wer Tiere quält und tötet ist ja wohl eher ein Monster, als einer, der im Labor mit der Pipette Moleküle zusammenfügt.

Jonathan Safran Foer findet Kunstfleisch gut:

»Wir haben doch längst den Bezug zur Herkunft unseres Essens verloren. Wenn Sie den Gedanken an In-vitro-Fleisch unangenehm finden, dann denken Sie mal über herkömmliches Hackfleisch nach.«

Ein Tier töten, häuten, ausnehmen, zerkleinern, durch riesige Maschinen pressen, verpacken – auch nicht gerade appetitlich. »Das Erfolgsrezept der Massentierhaltung ist die völlige Abstraktion. Abgepacktes Fleisch im Supermarkt hat nichts mehr mit einem Tier zu tun«, sagt Foer, »und genau diese Bereitschaft zur Abstraktion könnte auch Kunstfleisch zu einem Erfolg werden lassen.« Aber was ist, wenn der Mensch doch ein Monster erschafft? Das Frankenstein-Argument? Foer überlegt, doch dann widerspricht er entschieden: »In-vitro-Fleisch ist eine Perversion, ja. Aber ist es schlimmer, als Truthähne zu züchten, die in der freien Natur gar nicht überleben würden, weil sie sich vor lauter Brustfilet kaum bewegen können?«

Der Artikel "Es geht um die Wurst" im Magazin der Süddeutschen ist sehr lesenswert!

Montag, 25. Juli 2011

Radiobeitrag "meine Freundin is(s)t vegan"

Am 30. Juni 2011 stellten die Studierenden der Hochschule der Medien (HdM) auf der MediaNight in Stuttgart ihre Arbeiten vor. Ulrike Armbruster, Fabian Klein, Marvin Pawlowski und Maik Wieczorek des Studiengangs Elektronische Medien (Master) präsentierten ihr Radiofeature „Meine Freundin is(s)t vegan“. Die Projektarbeit gibt einen Einblick in Ernährung, Lebensweise und Partnersuche von Veganern und kann hier angehört werden: Direktlink zum Radiobeitrag.

Im Wesentlichen kommt ein ungleiches Paar zu Wort. Julia lebt vegan, ihr Partner Bastian isst gerne Fleisch – zumindest am Anfang der Beziehung. Wie sich ihre Ernährungsgewohnheiten im Lauf der Zeit ändern und wie gerade Julia auf Vorurteile ihrer Mitmenschen reagiert sind Inhalte des Features.

Viele Veggies werden die angesprochenen Alltagssituationen aus eigener Erfahrung kennen. Auch Kathrin Friedrich, eine der Geschäftsführer_innen des veganen Restaurants „Coox and Candy“ (Stuttgart), kommt zu Wort. 

gelesen beim vebu


Finde den Beitrag ganz gut gemacht, die Veganerin kommt allerdings ziemlich agressiv und dadurch eher unsympathisch rüber. Ihr Freund ist auch nicht viel besser... Aber es liefert doch einige Infos über Veganismus, die Problematik des Veganseins in einer unveganen Welt und zu Gesundheits- und Alltagsfragen.

Sonntag, 24. Juli 2011

bewaffnet für's Gemüsemassaker :D

Der KochForm-Shop war so nett, mich eins ihrer Produkte aus dem Rösle-Sortiment aussuchen lassen zu dürfen. Ich hab da sofort auf die Messer geschielt weil meine irgendwelche Billig-Dinger von vor ein paar Jahren sind, die inzwischen entsprechend stumpf sind. Von daher erschien mir das Rösle-Universalmesser perfekt.



Das Paket war dann auch rucki-zucki da, sodass ich gestern nachmittag den ultimativen Gemüse-Härtetest vollzogen habe: Kohlrabi und Kürbis schneiden! Ich überleg grad ob es noch härteres Gemüse als Kohlrabi gibt. Kürbis? Steckrüben?
Jedenfalls hat das Messer den Test gut bestanden: Es ging sowohl durch den Kohlrabi als auch den Butternet durch wie (Tofu-)Butter, kein Vergleich zu meinen ollen Dingern. Es ist ein bischen so wie wenn man den ganzen Tag Holzschuhe trägt, und dann Sportschuhe anzieht. Oder mit Hanteln joggen geht und die dann weglegt ^^

Butternut (gibts momentan bei Rewe)
auch beim Kohlrabi isses brav
Ich hab ein bischen Angst, dass ich mir vor lauter Übermut noch irgendwann in den Finger säbel (sowas passiert mir nur zu gerne), weil die Klinge auch echt spitz ist, aber das muss ich dann halt mal lernen ;-)

Ein hochwertiges Messer erkennt man ja neben der Schärfe und Stabilität daran, dass es lange scharf bleibt. Aber auch da bin ich ganz guter Hoffnung, weil es ja ein Markenartikel ist, der auch nicht ganz billig ist. Ich werd mir auf jeden Fall Mühe geben, es gut zu pflegen.

Das leckere Gemüse sollte sich in nächster Zeit also gut vor mir verstecken ^^

Samstag, 23. Juli 2011

Nanu, wo kommen denn die ganzen Aufkleber her? Die Veguerilla hat da aber nix mit zu tun!

Wie konnte die Veguerilla-Bewegung eigentlich bisher komplett an mir vorbeigehen? Wahrscheinlich weil die Schweiz nicht gerade nebenan ist. Gelesen habe ich nur Zufall davon, weil eine Schweizer Zeitung drüber berichtet hat:



Veganer überkleben Fleisch-Werbeplakate von Bell mit Stickern

«Vegan is(s)t besser», «vegan schmeckt lecker» und «Fiona. 30.12.2010 bis 29.04.2011. Sie musste für dieses Fleischpaket sterben» sind die Slogans, mit denen die laufende Bell-Werbekampagne überklebt worden ist. Der Fleischverarbeiter wirbt derzeit in Bern und im Rest der Schweiz auf Plakaten für seine Barbecue-Produkte.
Wie den Stickern zu entnehmen ist, steckt hinter der Aktion veguerilla.ch. Betrieben wird die Website von der Veganen Gesellschaft Deutschland, ein eingetragener Verein aus Berlin. Die Aktivisten verstehen sich als Kritiker des gängigen Konsumverhaltens, «bei dem Tiere als reine Produktionsmaschinen betrachtet werden». Gleichzeitig will die Veguerilla auf Alternativen wie Veganismus hinweisen. Veganer verzichten auf den Verzehr und das Tragen sämtlicher tierischer Produkte.

APG: «Kommt immer wieder vor»
Dank Bernerzeitung.ch/Newsnetz ist die Plakatgesellschaft APG überhaupt auf die Aktion aufmerksam geworden. «Das kommt leider immer wieder vor», sagt Christian Senn, Leiter Region Mitte der Plakatgesellschaft APG, zu der auch Bern gehört. Die APG bewirtschaftet und betreibt in Bern die Standorte, an denen Bell derzeit mit Plakaten wirbt. Gemäss Senn überprüft die APG einmal pro Woche alle Standorte. Wenn nötig säubern Mitarbeiter Plakate und Leuchtsäulen. «Wir behalten uns in solchen Fällen auch vor, Anzeige zu erstatten», sagt Senn.


Auf veguerilla.ch gibts Berichte über weitere Aktionen. Also ich find's ziemlich klasse. Man findet dort auch einen Download-Link, wo man sich die Aufkleber runterladen und selbst ausdrucken und ausschneiden kann (Natürlich NUR für den eigenen Kühlschrank oder Briefkasten!!!). Theoretisch kann man sie sich auch schicken lassen, aber ich glaube nicht dass sie nach Deutschland senden, außerdem finanzieren die das wohl aus eigener Tasche, sodass ich das irgendwie unfair finde. Schließlich haben sie schon den Organisationsaufwand und den ganzen Ärger mit Rechtsstreitigkeiten.

 

Freitag, 22. Juli 2011

da ist nicht genug Tierleid drin!

Die neue Seite lebensmittelklarheit widmet sich ganz dem Verbraucherschutz: Verbraucher können Produkte mit falscher Kennzeichnung, haltlosen Werbeversprechen oder sonstigen Täuschungen melden, welche dann nach einer Konfrontaion mit dem Hersteller auf der Seite veröffentlicht werden. U.a. die "Zubereitung mit Hackfleisch gemischt" von Vivavital.

Hier der erboste Brief des Verbrauchers:

Zuhause, nach dem Studium der Zutatenliste stellte ich fest, das dieses Produkt nur zu 70 % aus Fleisch vom Rind und Schwein besteht und der Rest aus "pflanzlichem Eiweiß" sprich Wasser, Weizenprotein,, Weizenmehl, färbende Lebensmittel wie Rote-Bete, Paprikaextrakt.
Ich fühle mich getäuscht, weil ich glaubte, ein Gemisch aus Schweine- und Rinderhackfleisch zu kaufen und nicht ein mit Weizenmehl gestrecktes Hackfleisch. Der Verpackungsaufdruck mit Hinweis auf 30 % weniger Fett und 30 % weniger Cholesterin für eine bewusste Ernährung ist für mein Verständnis irreführend.

Das geht natürlich gar nicht! Denn schließlich denkt man, man hat 100% Tierleid, CO2-Emmssionen, Umweltverschmutzung und Krankmacher gekauft, und möchte das dann auch bitteschön haben.
Und dann noch ein Hinweis darauf, dass Weizenmehl und Weizenprotein weniger Fett und Cholesterin enthalten, wie kann man nur! Seit wann darf man denn in der Lebensmittelindustrie die Wahrheit sagen? Noch dazu eine, die man überall nachlesen kann und wissenschaftlich fundiert ist:

Obwohl das tierische Eiweiß für den Menschen hochwertiger ist (das heißt, dem menschlichen Eiweiß ähnlicher), sind pflanzliche Eiweißlieferanten wie Soja, Hülsenfrüchte (Linsen, Erbsen, Bohnen), Hafer, Dinkel, Hirse und Kartoffeln zu bevorzugen. Sie enthalten kein Cholesterin und - bis auf wenige Ausnahmen - weniger Purine und Fett.
 (Quelle: netdoktor)

Netto hat sich die Empörung des Verbrauchers zu Herzen genommen und reagiert:

Bei der für September angekündigten Verpackungsänderung ist der Hinweis „mit pflanzlichem Eiweiß“ in größerer Schrift und damit deutlicher erkennbar.Nach wie vor wird unserer Meinung nach jedoch nicht deutlich, dass der ausgelobte geringere Fett- und Cholesteringehalt auf dem Zusatz von isoliertem Weizenprotein und Weizenmehl und nicht auf einer besonderen Fleischqualität beruht. Auch für diesen Kritikpunkt hat der Anbieter eine klarere Darstellung angekündigt.

Wenigstens wird nur die Verpackung geändert und wollen nicht dem Verbraucherwunsch nach mehr ungesundem, klimaschädlichen, tierquälerischen Fleisch nachgeben.

Was die Verbraucherschützer wohl zu Turbotofus veganem Mettigel sagen würden?

Mittwoch, 20. Juli 2011

lebensmittelklarheit.de bricht unter Ansturm zusammen

Auf der vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz eingerichteten neuen Seite für Verbraucher http://www.lebensmittelklarheit.de/ gibts aktuell nur dieses Bild:



Es gibt aber schon ein pdf mit Screenshots der Seite; danach soll es um Schafskäse aus Kuhmilch, Geflügelwurst aus Schwein usw. Also die wirklich wichtigen Themen der heutigen Zeit. Ein bisschen so wie ein staatliches foodwatch.
Aufer der Seite der Verbraucherzentrale Bundesverband gibts ne Pressemitteilung dazu mit weiteren Infos.

Ich hätte übrigens nen (unveganen) Kandidaten für die Meldeliste: "Der große Bauer"-Joghurt. Der ist erstens nicht groß, sondern bloß n 250g Becher (groß wäre ja wohl mal 500g), außerdem kommt die Milch nicht vom Bauern, sondern von der Molkerei bzw. der Kuh, die wiederum nicht von einem Bauern, sondern aus Massentierhaltung stammt.

Das sind so Sachen, wo sich unsereins denkt "100% Tierqual - Was will man denn mehr?".

Montag, 18. Juli 2011

Augen auf beim Salatkauf!

Photoshop machts möglich ^^


Bei Frischzeug muss man echt aufpassen... Ich hab mal frischen Brokkoli geschnitten und mittendrin ne Raupe entdeckt. Ich hab mich dann so gegruselt, weil ich mir ausgemalt hab, dass ich sie genauso hätte zerschneiden können, dass ich seither nur noch Tiefkühl-Brokkoli kaufe. Albern, aber das Trauma überwinde ich nicht :-(

Freitag, 15. Juli 2011

Donnerstag, 14. Juli 2011

Mittwoch, 13. Juli 2011

Kindermagazin "neuneinhalb" über Massentierhaltung


Ich hab ja immer viel zu meckern, von daher wird das hier wohl ein eher Mausflaus-untypischer Post; denn diese Folge von "neuneinhalb" find ich total super! Kinderfernsehen ist eh schon toll, und in dieser Folge geht es um Tierschutz. 


Moderator Johannes wundert sich, dass ein Biohuhn 10€ kostet, ein Normales nur 2,35€. Wie kommt dieser Unterschied zustande?  Erst schaut er sich einen Biohof an, anschließend geht’s zu Wiesenhof, die mit „naturnahen Bedingungen“ werben.Im Stall oder besser gesagt, in der Halle mit den 39.000 Küken löchert er den „Bauern“:
„Und wann kommen die Hühner dann nach draußen?“
„Gar nicht.“
„Das heißt, die sehen nie das Tageslicht?“
„Dafür haben wir ja die Fenster, das ist ja Vorschrift.“
„Na da können die aber schwer rausgucken.“
(Und wenn’s keine Vorschrift wär, gäbs mit Sicherheit noch nicht mal die Fenster)
 „Tut ihnen das eigentlich manchmal leid?“
„Ja selbstverständlich tut mir das leid, aber so sind halt die Bedingungen.“
Dann erklärt er noch was das von Wiesenhof propagierte „naturnah“ bedeutet:
„Naturnah bedeutet, dass die Tiere naturnahe einstreu haben, dass die Tiere jederzeit futter- und wasserzugang haben, was sie in der natur ja auch haben.“
(Oh, echt? Hühner haben immer eine Trinkschale und Körner mit dabei?)
 Dann werden die gesetzlichen Vorgaben erläutert: Bei der Bodenhaltung reicht eine DinA4-Sseite pro Huhn.
Am besten fand ich zum Schluss die Frage „Und wenn sich die Verbraucher entscheiden würden, mehr auszugeben, würden sie dann auch anders produzieren?“
„Ja, selbstverständlich, wir machen ja das, was der Verbraucher nachfragt.“
Und zum Schluss gibt’s sogar noch etwas Tierrechtsgedankengut:
„Mich hat es ja ehrlich gesagt etwas nachdenklich gemacht, dass die Hühner nur als Produkt betrachtet werden. Aber wenn ich nur bereit bin, 2,35€ auszugeben, dann muss ich auch in kauf nehmen, dass die aus der Massentierhaltung kommen.“

Mir hat zwar ein bisschen der Hinweis „Oder man verzichtet halt mal aufs Hähnchen, es gibt ja auch noch andere leckere Sachen, und viel Fleisch ist sowieso ungesund“ gefehlt, aber ich finds schon mal wahnsinnig gut, dass eine Kindersendung das Thema kindgerecht darstellt! Ich glaub allerdings nicht, dass das hauptsächlich Kinder sehen, wenn man sich mal die Auf Gästebucheinträge auf neuneinhalb.wdr.de/ durchliest, dann hört sich das nicht so an wie typische Teenies. Z.B. schreibt MacMurder:

Bei Wiesenhof in Möckern werden täglich über 100.000 Hühner geschlachtet. Man kann sich gut vorstellen, wie wichtig Hygiene in einem solchen Betrieb ist. Dazu gibt es erwartungsgemäß ganz exakte Vorgaben. Damit keine Keime entstehen, sollte das geschlachtete Geflügel auf vier Grad Celsius gekühlt werden. Den Betrieb in Möckern interessiert das nur wenig. Die vorgeschriebene Temperatur wird immer wieder überschritten.
Veterinäre haben 0,8 Sekunden Zeit, um ein krankes oder verunreinigtes Tier zu erkennen und auszusortieren.

 Katharina scheint mir dagegen ein echter Teenie zu sein:

WIR ESSEN SCHON SEIT JAHREN KEIN GEFLÜGEL MEHR!!
UND FLEISCH KOMMT AUCH NICHT MEHR AUF DEN TISCH!!!

Dienstag, 12. Juli 2011

Strumpf-Post (OT)

(Vorwort: Man beachte das tolle Wortspiel in der Überschrift: ich habe eine Strumpfhose mit der Post geschickt bekommen und poste drüber ^^)

Ich habe als Testprodukt eine Strumpfhose von Kunert&Hudson Fashion geschickt bekommen! Genauer gesagt eine Hüftleggins, wobei ich finde, dass sie kaum anders als eine blickdichte Strumpfhose wirkt, nur dass sie halt unten offen ist. Ich hab jetzt nur mal ein Foto von der Packung gemacht, ich möchte irgendwie keine Fotos in Unterwäsche von mir im Internet haben ;-)



Passen tut sie auf jeden fall; sie schnürt weder ein, noch kneift sie. Ich glaube gekauft hätte ich sie mir wohl trotzdem nicht, da die Preise im Online Shop für mich doch etwas zu hoch sind wenn ich bedenke dass ich Strumpfhosen nicht sooo oft anziehe, und ich auch gerne mal auf Untergründen sitze, wo leicht Risse oder Laufmaschen reinkommen können. Die Strumpfhose ist aber echt gut verarbeitet, sodass ich glaube, dass sie ne ganze Weile halten wird. Das Material ist 95% Polyamid und 5% Elasthan. Zum Glück braucht man sich zumindest bei Strumpfhosen keine Sorgen zu machen, dass sie nicht vegan sein könnten :-)

Hier der Link zum Onlineshop
Und natürlich gibts auch ne Facebook Seite

Montag, 11. Juli 2011

wer will an einem Vegan-Dokufilm teilnehmen?

Casting Call Deutschland

Im Rahmen eines internationalen Dokumentarfilmprojektes zum Thema Veganismus suchen wir Personen aus dem Ruhrgebiet, Raum Münster, Osnabrück, oder Bielefeld im Alter von 15 bis 35 Jahren, die seit kurzem vegan leben oder vorhaben, vegan zu leben. Die Dokumentation wird Veganer und Veganerinnen aus verschiedenen Ländern vorstellen und die ethischen, gesundheitlichen und ökologischen Gründe untersuchen, die Menschen dazu bewegen sich auf rein pflanzlicher Basis zu ernähren. Wenn du interessiert bist, sende uns bitte eine E-Mail an casting (at) veganthemovie.com mit einer kurzen, persönlichen Schilderung warum du vegan lebst oder leben möchtest, wie lange Du schon vegan lebst, sowie einige Infos zu deiner Person und was du im Moment beruflich / schulisch, etc machst. Wir freuen uns auf deine E-Mail!

http://www.veganthemovie.com/casting/


Na los, wer von euch kommt aus dem Ruhrgebiet?

TV-Tipp: Mi, 13.Juli, 20:15 SWR: Der Pakt mit dem Panda

Wer die Doku über den WWF noch nicht gesehen hat, kann sie sich am Mittwoch zur Prime Time im SWR anschauen. Ansonsten gehts nach wie vor online, Links findet ihr hier: *klick*

Freitag, 8. Juli 2011

love green = beruhige dein schlechtes Gewissen

Es gibt zur Zeit ne Sat1-Kampagnen namens "love green", Teil davon sind einige Werbespots, die auf Sat1 gezeigt werden:



Nette Idee, wenn mir das ganze nicht wieder nach ner "Öko ist grade voll im Trend", à la "green seven" von galileo vorkommen würde.
Die Leute fühlen sich wie die Könige, weil sie einmal mit dem Fahrrad zum Bäcker statt mit dem Auto gefahren sind (was natürlich nix mit den steigenden Spritpreisen, sondern nur mit der Liebe zur Natur zu tun hat), oder mal nen Salat essen (am besten einen mit Putenstreifen. Pute ist ja nicht so schlimm wie Rind, weil die nicht pupsen).

Allein schon wenn ich diese Yuppie-Mediensprache in den FAQ lese

Was ist Love Green?
Die erste crossmediale Initiative, die deutschlandweit die Mitte der Bevölkerung für das Zukunftsthema Nr. 1 begeistern möchte.

Wow, nicht nur Fernsehspots, die werden auch auf youtube hochgeladen! Und einen Blog gibt es auch. Nee wie innovativ... Das war ja noch nie da. Das heißt doch; bei "Green Seven".


"Möchte Love Green, dass ich meinen Lebensstil komplett ändere?
Natürlich nicht. Love Green ist hellgrün. Soll heißen: Wenn sich jeder ein bisschen nachhaltiger und bewusster verhält, dann erreichen wir zusammen schon viel. Love Green möchte hier inspirieren, anregen und begeistern. Also beim nächsten Einkauf das Auto zuhause lassen und auf Plastiktüten verzichten. Nur ein kleiner Schritt, aber ein guter Anfang."

Nein, NATÜRLICH möchte Love Green NICHT; dass sich ernsthaft was verändert. Man stelle sich mal vor die Leute verzichten um Strom zu sparen auf den Fernseher. Wer soll dann den ganzen Sat1-Schrott gucken?
Steht Love Green einer politischen Partei nahe?
Nein. Wir sind unabhängig. Nur so bewahren wir unseren neutralen Blick auf die Dinge.

Private Fernsehsender sind ja auch bekannt für ihre Unabhängigkeit und Objektivität.


Ist Love Green eine Aktion von SAT.1?
Nein. SAT.1 ist der Initial-Ermöglicher und TV-Partner von Love Green. SAT.1 wird von Juli bis September 2011 die TV-Spots von Love Green zeigen. Und das Thema redaktionell in diversen Sendeformaten begleiten.

Also Sat1 ist quasi das, was Monsanto für den WWF ist. Rein zufällig laufen dann auch alle Spots nur auf Sat1, und kein anderer Fernsehsender berichtet drüber.

Ich weiß nicht ob ich grad schlechte Laune hab, aber gerade eben geht mir dieses "wir sind ja sooo korrekt und retten die Welt mit teuren Biorestaurants und coolen teuren Taschen aus LKW-Plane" mächtig auf den Keks. Getreu dem Motto "Ethik muss man sich leisten können"
Was mich am meisten nervt ist das Motto "Wir retten die Welt. Jeder ein bisschen".
Das ist einfach falsch. Wenn wir uns ein bisschen mehr Mühe geben, schaffen wir es vielleicht, die radikal schnelle Zerstörung der Welt um eine winzige Kleinigkeit hinauszuzögern. Mehr als eine Galgenfrist ist das aber nicht. Und wenn das dann auch noch so Mini-Trippelschritte wie bei Love Green sind, wo einmal aufs Steak verzichtet wird, und sich aus Freunde darüber dann fünfmal die Woche gebadet wird, dann geht das mit dem Weltuntergang flotter als diese Pseudo-Ökos "Lifestyle of Health and Sustainability" sagen können.

Donnerstag, 7. Juli 2011

neue Lebensmittelkennzeichnung

Gestern vom EU-Parlament beschlossen:
 
  • Keine Ampel, aber verbindliche Nährwertangaben in der bekannten Tabelle bezogen auf 100g auf der Rückseite. Vorne darf weiterhin eine (willkürliche) Portionsgröße angegeben werden. Ausnahme: Alkohol
Find ich vollkommen ausreichend.Die Ampel ist eh unsinnig (rot für Pflanzenöl und Apfelsaft?!?) Packung umdrehen kriegt glaub ich jeder hin. Aber wieso ne Ausnahme für Alkohol? Das war wohl die Wein- und Bierlobby
 
  • Allergene müssen in der Zutatenliste fett gedruckt werden.
Praktisch, dass Milch und Eier Allergene sind. So kann man Produkte schon auf den ersten Blick aussortieren.
 
  • Analogkäse und Formfleisch muss auf der Vorderseite gekennzeichnet werden.  Analogkäse = „Hergestellt mit Pflanzenfett“, Klebefleisch = „Aus Fleischstücken zusammengefügt“
 Weniger interessant. Ich verstehe sowieso nicht, was an Analogkäse und Klebefleisch so schlimm sein soll. Ob das jetzt geschreddertes und zusammengeklebtes totes Tier oder totes Tier am Stück ist... Ich hätte lieber ne Aufschrift "enthält Tierleid".
 
  • Die Herkunft von Frischfleisch muss angegeben werden. Geplant war eigentlich auch eine Kennzeichnung von verarbeiteten Fleischprodukten, Milch und Milchprodukten, das konnten sie aber nicht durchboxen.
Wichtiger hätte ich gefunden, Eier als Käfig/Bodenhaltung bzw. Freilandhaltung zu kennzeichnen. Wen interessiert denn die Herkunft von Fleisch? Zumal das ja auch etwas schwierig ist, ich gehe davon aus, dass Maggi&co mehrere Zulieferer haben, und dann nicht bei jeder Palette ein neues Etikett drucken können.
 
  • Schriftgröße 1,2mm
 Bisher gings ja auch.Viel ärgerlicher find ich es, wenn man z.B. bei Schokolade erst die Lasche halb aufbiegen muss, damit man was lesen kann, oder weiße Schrift auf rotem Untergrund lesen muss.
 
  • In 3 bis 5 Jahren solls losgehen.
Wenn ein neuer Knut geboren wird, schafft es die Industrie innerhalb von einigen Wochen, neue Knut-Produkte auf den Markt zu werfen. Aber ein paar Angaben auf die Verpackung drucken dauert Jahre??? 
 
 
Mehr Infos auf essen-und-trinken

habe ich mal erwähnt, dass ich Alicia Silverstone gut finde?

Ich finde, sie ist ne absolute Vorzeige-Veganerin, und das hat sie ihrer Haltung zu veganer Kinderernährung nur noch bestärkt:, ihren Sohn will sie nämlich auch vegan ernähren, ohne ihn dazu zu zwingen: 

“Bear was grown on vegan food and we'll continue nourishing him with a healthy diet,” she told the British edition of OK! magazine. “He'll be eating an organic plant-based diet. I intend to take great care of his precious new baby body so I'm committed to giving him nothing but the purest and most healthy food possible. We want to keep his immune system strong so that he'll be super healthy – which is just one of the many reasons he'll eat vegan.”
While Bear will be brought up as a vegan, Alicia will understand if he wants to change his diet when he is older, conceding that it will be “up to him”.
“Of course I want him to have a healthy life and be compassionate and sensitive towards the Earth and all living creatures. I'll just let whatever happens naturally occur,” she added.

Quelle: musicroom

Finde ich haargenau richtig so. Nur Bear Blu finde ich als Namen ziemlich panne.

Mittwoch, 6. Juli 2011

vegane Revolution in der Sportlerernährung?

Der (fast) vegane Radsportler Zabriskie könnte die Sportlerernährung revolutionieren!


Bislang galt der Konsum von tierischem Eiweiss als unentbehrlicher Baustein im Ernährungsplan eines Tour-de-France-Teilnehmers. David Zabriskie vom Team Garmin-Cervélo macht sich nun aber auf, der Wissenschaft das Gegenteil zu beweisen. Zabriskie nimmt während der 25-tägigen Fahrt über 3403,5 Kilometer nur pflanzliche Produkte zu sich, mit einer kleinen Ausnahme. Er beabsichtigt, zweimal pro Woche geringe Mengen Lachs zu essen, um seinem Eisenhaushalt ein wenig auf die Sprünge zu helfen.
Das Unternehmen des Weltklasse-Zeitfahrers ist überaus bemerkenswert, da die Sportmediziner davon ausgehen, dass sich die Muskeln am besten erholen, wenn ein Athlet viel Fleisch und Milchprodukte zu sich nimmt. Das Eisen, das in rotem Fleisch enthalten ist, sorgt für die Produktion von Hämoglobin, einem Bestandteil der roten Blutkörperchen, die den Sauerstoff in die Muskulatur transportieren.
Als Zabriskies Teamchef Jonathan Vaughters von der Diät seines Fahrers erfuhr, war er zunächst sehr skeptisch. Er erlaubte sie nur unter der Bedingung, dass der 1,83 Meter grosse und 67 Kilogramm leichte Athlet regelmässig sein Blut untersuchen lässt. Als sich jedoch zeigte, dass Zabriskies Blutwerte sich nicht verschlechterten und er noch immer über gleich viel Hämoglobin verfügt, zerstreuten sich Vaughters' Bedenken.
Um seinen Speiseplan zusammenzustellen, konsultierte Zabriskie den Triathleten Brendan Brazier und den Motorradrennfahrer Ben Bostrom, die beide Veganer sind. Brazier, Autor eines Buches über vegane Ernährung, machte den Radprofi auf einen von ihm erfundenen Protein-Shake aufmerksam, der unter anderem aus Hanf- und Flachssamen besteht. Bostrom riet ihm, sich nicht zu sehr auf den Begriff «vegan» zu versteifen und etwas Fisch in die Ernährung zu integrieren.

Quelle: bazonline

Dienstag, 5. Juli 2011

laut Vebu 42 Millionen "Teilzeit-Vegetarier" in Deutschland


Eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Vegetarierbund Deutschland (VEBU) und der Firma Tofutown* kommt zu folgenden Ergebnissen:

  1. Deutschland kennt Tofu. Drei von vier Befragten (75%) geben an, Tofu zu kennen.
  2. Eine Mehrheit der Deutschen (52%) isst an drei oder mehr Tagen pro Woche kein Fleisch.
 Berlin / Tofutown Wiesbaum. 30.06.2011. Tofu ist jung, weiblich und gebildet. Am meisten bekannt ist Tofu unter Menschen jüngeren und mittleren Alters: 84 % der 18- bis 29-Jährigen und 86% der 30- bis 44-Jährigen kennen das vegetarische Sojaprodukt. Frauen sind zu 81 % mit Tofu vertraut. Interessant ist, dass auch im Osten (70%), bei Männern (69%), bei älteren Menschen (58%) und Hauptschülern (66%) das Produkt sich eines erheblichen Bekanntheitsgrades erfreut.

Eine immer größere Mehrheit der Deutschen ist dem Fleisch gegenüber kritisch eingestellt. Knapp zwei Drittel (65 %) aller Frauen und 38% der Männer sind laut eigenen Angaben bereits Teilzeitvegetarier. Auch bei Älteren (63%) und bei Menschen mit Hauptschulabschluss (53%) ist die Zahl derjenigen, die angeben an mindestens drei Tagen pro Woche kein Fleisch zu essen, deutlich in der Mehrheit.


Bewusstes Schönreden oder ist der Vebu tatsächlich so verblendet?
  • Wer stellt denn bitte eine so blöde Frage wie "Kennen Sie Tofu?"??? Ich kenne auch Eisbein mit Sauerkraut, Schweinshaxe und Bockwurst, aber welchen Aussagegehalt soll das haben? 
  • 75% ist ziemlich schwach dafür, dass es um ein normales Nahrungsmittel geht. Erinnert mich ein bischen an die Umfrage in England, die ergab, dass Robbie Williams in Großbritannien bekannter ist als Jesus ^^
  • "Eine Mehrheit der Deutschen (52%)..." - Wow welche überwältigende Mehrheit
  • "...isst an 3 oder mehr Tagen in der Woche kein Fleisch" - Ja, und an den restlichen Tagen morgens Wurstbrot, mittags Wiener Schnitzel und abends gegrilltes Hühnchen! 
  • Mit den Umfragen ist das so ne Sache. Wie oft haben wir schon erlebt, dass die Leute erzählen "ich esse ja nur ganz wenig Fleisch"? Menschen neigen dazu, sich besser darzustellen als sie sind und ihre Fehler zu vertuschen. 
  • Die Modeworte "Teilzeitvegetarier" bzw. "Flexitarier" sind echt panne. Das sind Leute, die ganz normal Fleisch essen. Sonst nix. 
  • Welcher "Trend zum Vegetarischen"? Die Leute essen genau wie immer, das sieht man an den stagnierenden Fleischverbrauch-pro-Kopf-Zahlen und ich hab auch noch kein Steakhouse gesehen was pleite gemacht hätte. Dass jetzt alle behaupten, so wenig Fleisch zu essen, ist allein der Mode geschuldet.
  • Wissen die Leute oft gar nicht was sie da essen. "Wie bitte, in der Geflügelwurst ist Schwein drin?" Die Gutfried-Cervelatwurst war nicht umsonst für den Windbeutel 2011 nominiert. Normalesser achten nicht auf die Zutatenliste. Wenn in der Lasagne Fleisch ist, auf dem Salat Putenstreifen und im Fertigeintopf Fleischklößchen merken die das gar nicht.
  • Es gab mal ne Zeit, da war es normal, nicht jeden Tag Fleisch zu essen.
  • Mit Suggestiv-Fragen kann man einiges erreichen: Auf "Essen Sie öfter als 3mal die Woche Fleisch" antwortet man natürlich mit nein, weil so viel Fleisch isst man ja nicht, und wenn man Ja sagen würde, steht man als fressorgienfeierndes Monster da. Außerdem ist ja bestimmt nur so ne richtige Portion Steak oder ein ganzes Hühnchen gemeint, und nicht die mickrige Scheibe Wurst.


Lieber Vegetarierbund, das war vielleicht gut gemeint, aber im Ergebnis echt peinlich!

Film "Der Zoowärter" - Tierquälerei bei den Dreharbeiten

Als der Sitcom-Schauspieler Kevin James bei Wetten dass...? war, hab ich mir nix dabei gedacht, hatte auch noch nichts über den Film gehört. Anscheinend haben echte Tiere mitgespielt, für die die Dreharbeiten ziemliche Tierquälerei war, wie in einer Pressemitteilung von PETA zu lesen ist:

PETA fordert Tierfreunde auf, den Film zu meiden

Gerlingen, 5. Juli 2011 – Ab dem 7. Juli kommt der neue Film mit Kevin James „Der Zoowärter“ in die Kinos. Recherchen von PETA zufolge hatten die tierischen Schauspieler in dem Film allerdings nichts zu lachen. Während der Dreharbeiten verstarb eine Giraffe, die zudem monatelang in einem engen Verschlag gelebt haben soll. Die US-Firma „Have Trunk Will Travel“, die die Elefantendame Tai für den Dreh stellte, wurde dabei gefilmt, wie Mitarbeiter der Firma Tai und andere Elefanten schon im Jahr 2005 mit Elefantenhaken und Elektroschocker verprügelten, damit sie in Filmen wie „Der Zoowärter“ gefügig sind. Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. bittet alle Tierfreunde, auf einen Kinobesuch dieses Films zu verzichten.

„Wer sich ein Ticket für diesen Film kauft, bezahlt unmittelbar die skrupellosen Leute, die Tiere gequält oder dies in Auftrag gegeben haben. Wildtiere treten in der Unterhaltungsbranche, ob Film oder Zirkus, niemals freiwillig auf“, sagt PETAs Kampagnenleiter und Wildtier-Experte Peter Höffken. PETA hat in der Vergangenheit schon mehrfach den Einsatz von Wildtieren in der Unterhaltungsindustrie kritisiert und Misshandlungen aufgedeckt. Die Tierrechtsorganisation fordert deshalb Produzenten auf, grundsätzlich auf den Einsatz von echten Wildtieren am Set zu verzichten.

Montag, 4. Juli 2011

Welche Getränkeverpackung ist ökologischer?

Ich bin auf eine Studie des Umweltbundesamtes über die Ökologie von Getränkepackungen gestoßen. Ich hab mich gefragt, was denn nun wirklich besser ist; Glas kann zwar wiederverwendet werden, ist aber schwerer und muss gespült werden. PET wird aus Kunststoff hergestellt und eingestampft; Tetrapaks bestehen hauptsächlich aus Papier, müssen aber aufwendig getrennt werden.

Zusammengefasst ist das Ergebnis der Studie:
  • Mehrweg-PET ist besser als Mehrweg-Glasflasche
  • ob Mehrweg-Glasflasche oder Tetra-Pak ist egal
  • Einweg-Glas und Dosen sind am schlechtesten

Eine etwas ausführlichere Darstellung gibts im Kurzbericht:

Die Ergebnisse der Auswertung lassen zusammengefasst folgendes Bild erkennen:
  • Die bestehenden PET-Mehrwegsysteme sind gegenüber den bestehenden Glas-Mehrwegsystemen in den Getränkesegmenten Mineralwasser und CO2-haltige Erfrischungsgetränke aus Umweltsicht vorzuziehen.
  • Zwischen den bestehenden Glas-Mehrwegsystemen und Getränkekartonverpackungs-Systemen lässt sich in den Getränkesegmenten Mineralwasser, CO2-freie Getränke und Wein mit der hier durchgeführten Bewertungsmethode kein umfassender ökologischer Vor- oder Nachteil erkennen.
  • Glas-Einwegsysteme sowie Getränkedosensysteme aus Weißblech und Aluminium zeigen bei den kohlensäurehaltigen Erfrischungsgetränken gegenüber vergleichbaren Mehrwegsystemen deutliche ökologische Nachteile.
  • Diese Umweltbelastungen liegen in Größenordnungen, die denen von einigen 10.000 bis einigen 100.000 Bundesbürgern verursachten entsprechen oder im Bereich um 0,1% der Gesamtbelastung in Deutschland.

Die Untersuchungen lassen aus Sicht des Umweltbundesamtes folgende Empfehlungen zu:
  • Die Getränkedistribution (Transportprozesse) trägt zu einem erheblichen Maße zu den Ergebnissen der Ökobilanz bei. Dies wird bei Mehrweg-Verpackungssystemen bereits aus den vorliegenden Ergebnissen deutlich. Bei einer Einbeziehung des Füllgutes wird sich diese Relevanz der Distribution voraussichtlich auch bei Einwegverpackungen erweisen. Bei weiteren umweltpolitischen Aktivitäten im Getränkeverpackungsbereich sollte der Bereich der Distribution stärker in den Vordergrund gerückt werden.
  •  Die zur Beantwortung noch offener Fragen notwendige zusätzliche Berücksichtigung des Füllguts in der Ökobilanz sollte in die in der 2. Phase zu bearbeitenden Szenarien einbezogen werden.

Aber die beste Verpackung ist immer noch keine Verpackung; also Wasser aus der Leitung.

Sonntag, 3. Juli 2011

Schächtverbot in den Niederlanden

In den Niederlanden ist gerade ein Schächtverbot beschlossen worden. Die ganzen Veganer/Tierschützer/Tierrechtler haben sich natürlich drüber gefreut. Nennt mich paranoid, aber mein erster Gedanke war "So hat das bei Hitler damals auch angefangen". Mein zweiter Gedanke war, wie verlogen und scheinheilig das Schächtverbot ist. Gerade in den Niederlanden stehen einige Tierfabriken, wo Tiere auf engstem Raum ohne Tageslicht in riesigen Mastställen gehalten werden, und dann womöglich noch auf mehrstündige Tiertransporte geschickt werden. Und dann regt man sich drüber auf, dass es eine kleine Gruppe von Menschen gibt, die Tiere töten, ohne sie zu betäuben? Man hat keinerlei Bedenken, Tiere ihr ganzes Leben lang zu quälen, aber wenn s darum geht, dass Tiere ohne Betäubung geschlachtet werden, empört man sich. Als ob's auf die zwei Minuten Todeskampf dann noch ankommt. Mal ganz abgesehen davon, dass auf herkömmlichen Schlachthöfen oft nur stümperhaft betäubt wird; der Elektroschocker wird oft falsch angesetzt, Bolzenschüsse gehen daneben, und das Wasserbad mit Strom, durch das Hühner gezogen werden, erreicht seinen Zweck auch oft nicht, wenn die Hühner am Band rumzappeln.

Einen sehr lesenswerten Kommentar, der genau meine Meinung trifft, hat Hilal Sezgin, eine publizierende Türkin und Veganerin in der taz verfasst:


Es gibt keine sanfte, "humane" Tötung von empfindungsfähigen Lebewesen, die leben wollen. Die Tiere werden von ihren Familien getrennt, in Enge transportiert und - egal ob schonend, betäubt oder nicht - ihres Lebens beraubt!
Genau darüber sollten wir streiten. Grundsätzlich. Nicht auf dieser Pipifaxebene, auf der deutsche Tierschutzvereine regelmäßig gegen das Schächten wettern und auf ihren eigenen Sommerfesten teilweise noch Würstchengrill anbieten! Und nicht so frömmelnd wie manche Muslime, die schwärmen, die Tiere bekämen doch vorher noch die "Basmallah"-Segensformel ins Ohr geflüstert.
Es ist typisch für rassistische und ausgrenzende Diskurse, dass sie andere in vermeintliche Zwickmühlen zwingen. Ich plädiere dafür, sich nicht darauf einzulassen. Stattdessen: ein gesetzliches Ja zur Gleichberechtigung der Religionen - und ein moralisches Nein zum Fleischessen. Wir können beides haben - und beides brauchen wir genauso dringend.


Quelle: taz

Samstag, 2. Juli 2011

WWF empfiehlt "delfintödlichen" Dosenthunfisch

Seit "der Pakt mit dem Panda" wissen wir, dass der WWF Gentechnik und Regenwaldrodung unterstützt. Aktuell empfiehlt er auch noch bei Edeka verkäuflichen Thunfisch, bei dessen Fang etliche Delfine sterben:

Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) warnt vor „delfintödlichem“ Dosenthunfisch, der in deutschen EDEKA-Filialen verkauft wird. Beim Fang der in den Dosen verarbeiteten gefährdeten Gelbflossen-Thune sterben jedes Jahr über Tausend Delfine. Nach offiziellen Angaben starben allein 2009 etwa 1300 Delfine beim Fang der jetzt auch bei EDEKA erhältlichen Thunfischware, wobei Umweltschützer und viele Experten von einer weit höheren Dunkelziffer sprechen.

Besonders fatal für die Glaubwürdigkeit aller Ökolabel und Lebensmittelzertifizierungsprogramme ist, dass dieser Thunfisch vom WWF als ökologisch unbedenklich empfohlen wird“, erläutert Ulrike Kirsch, Leiterin des SAFE-Thunfischkontrollprogramms der GRD. „EDEKA und WWF machen sich mitschuldig am grausamen Beifangtod unzähliger Delfine“.

weitere Infos bei der Gesellschaft zur Rettung der Delfine


Ich ärger mich grad wieder, dass ich bei den Bionor-Aufstrichen immer ein gutes Gefühl hatte, weil da das Panda-Logo draufgedruckt ist. Und die WWF-Fledermaus die bei mir an der Zimmerdecke baumelt gefällt mir irgendwie auch nicht mehr so gut (obwohl sie echt niedlich ist).

Freitag, 1. Juli 2011

Radsportler will vegan die Tour de France bestreiten

... berichtet welt-online. Naja, fast: Zabriskie will gelegentlich Lachs essen, um die Eisenaufnahme zu erhöhen. wtf...? Mit nem Eisenpräparat kriegt man das doch auch so locker auf Höchstwerte. Aber er macht das ja auch nicht aus ethischen Gründen , sondern weil er Tierprodukte nicht verträgt. Aber so n fast veganer Tour de France-Fahrer wär auch schon toll...

Ne vegane Leistungsradsportlerin gibts übrigens schon: Dr. Katharina Wirnitzer!

edit: Noch n Artikel auf tagesschau.de:

Alberto Contador verzichtet auch bei der Tour komplett auf Fleisch, David Zabriskie will den Ritt durch Alpen und Pyrenäen sogar vegan durchstehen. Andere Profis lassen kontrollieren, was auf ihre Teller kommt. Der Grund ist eine Fleisch-Phobie im Fahrerfeld.
Seit geraumer Zeit esse er kein Fleisch mehr, ließ der dreifache Tour de France-Sieger Alberto Contador spanische Journalisten wissen. Der nach wie vor doping-verdächtige Radprofi, war bei der vergangenen Frankreich-Rundfahrt positiv auf das in Europa verbotene Kälbermastmittel Clenbuterol getestet worden. Das wirkt offenbar nach.
Verdaut ist der Fall noch nicht. Der Spanier ist sich allerdings nach wie vor keiner Schuld bewusst – angeblich war ein kontaminiertes, aus der Heimat importiertes Steak der Grund allen Übels gewesen.


Schon krass, dass Tiermastmittel noch im Menschen nachweisbar sein sollen... Könnte natürlich auch nur ne Schutzbehauptung sein. Aber dass es überhaupt für möglich gehalten wird, sagt ja schon einiges über das angeblich so gut kontrollierte Lebensmittel Fleisch aus!

Award für "das-ende-der-märchenstunde.de"

Ich habe von der schlampengöttin (die ich übrigens auch gerne lese) den Super-Blog-Award verliehen bekommen. Dankeschön! Nachdem gerade erst in meiner Bloglist der Kreativblogger-Award rumgegangen ist, will ich jetzt nicht Runde 2 der Award-Manie einleiten. Deswegen halte nicht an die Regeln und nominiere nur einen einzigen zufällig neu entdeckten Blog, der euch bestimmt auch noch unbekannt ist:

"Das Ende der Märchenstunde" mit dem Untertitel "Wie die Industrie die Lohas und Lifestyle-Ökos vereinnamt".

Die Autorin Kathrin Hartmann publiziert u.a. für taz, Frankfurter Rundschau und die Titanic und hat ein gleichnamiges Buch geschrieben.
Ich fand den Blog so super, dass ich mir gleich das Buch bestellt habe! Sobald es da ist, werde ich anfangen es zu lesen, sodass ich in einigen Wochen hier hoffentlich schon eine Rezension posten kann.

Der Blog jedenfalls enthält auf jeden Fall viele interessante Beiträge über korrekten Kunsum, Ökologie, Veganismus/Vegetarismus, Tierschutz und Konsum. Aktuelle Themen sind z.B. der Bericht der Schlachthaus-Praktikantin, der gerade von der Albert-Schweitzer-Stiftung veröffentlicht wurde, die WWF-Problematik, Kinderarbeit bei Ikea, Pelz, Jonathan Safran Foers "Tiere essen", Greenwashing bei diversen Unternehmen.

Ich bin von dem Blog so begeistert, weil er alles kritisch hinterfragt und dabei trotzdem gut zu lesen ist. Z.B. wird im "WWF-Faktencheck im Faktencheck" klar aufgezeigt, wie scheinheilig, die Behauptungen des WWF bezüglich der ihm vorgeworfenen Praktiken sind.

Besonders gelungen finde ich den Kommentar zu einem sz-Artikel, der über die Ökodiktatur jammert:  

Es gab Zeiten, da durften Eltern, Pfarrer und Lehrer Kinder prügeln, Chemiekonzerne ihr Gift in Flüsse schütten, Normalbürger ihre Waschmaschine in den Wald schmeißen und Jäger wilde Tiere schießen, bis sie ausgestorben waren. Es soll sogar mal erlaubt gewesen sein, Sklaven zu halten und indigene Völker abzuknallen. Doch diese Zeiten sind zum Glück vorbei: denn der Mensch lernt mitunter aus seinen Fehlern und ist in der Lage, mit Vernunft, Empathie und Intelligenz Entscheidungen zu treffen, die dem Wohle der Allgemeinheit dienen und ihre Unversehrtheit garantieren anstatt schlicht seine privaten Interessen über die der Allgemeinheit zu stellen, koste es, was es wolle: Man nennt das Zivilisation. (...) Schon klar, wenn man auf der Seite der Gewinner steht, ist es nicht schwer, bei Armut, Ausbeutung und Leid anderer beide Augen zuzudrücken.(...)

Die große Mehrheit scheißt sich ziemlich wenig um die Zustände auf unserem Planeten. Aber stattdessen sind diejenigen, die unentwegt nicht-existente Genussverbote belärmen, die Weinerlichsten von allen. Vielleicht liegt es ja daran, dass all das gar nichts mit Exzess zu tun, sondern schlicht mit Respekt- und Rücksichtslosigkeit (..) Zerstörung muss aber schon sein - denn wenn man sein Leben nach dem Recht des Stärkeren führt, muss selbst die gute Laune jemand anders so richtig weh tun.

Sehr informativ ist auch das Glossar, wo in Kurzform bekannte Labels, Unternehmen und Begriffe wie "bluewashing" oder "Sweatshop" erklärt werden.