Mittwoch, 29. Juni 2011

Mnemes Blogparade: Meine Lieblings- Lebensmittel

Mneme hat zur veganen Blogparade aufgerufen, Frau Jupiter und Zachia haben auch schon mitgemacht.Hier die Regeln:

EDIT: Eine sehr gute Idee, auf die ich leider, leider nicht gekommen bin:
ICH STARTE HIERMIT EINEN AUFRUF: Ich würde mich freuen, wenn all die veganen Blogger unter euch auch eine solche Liste anfertigen würden. Der Einfachheit halber würde ich auch kosmetische Produkte und alles, was euch sonst noch so einfällt mit aufnehmen. Eben alle Produkte, die ihr eh schon immer mochtet und (zufällig) vegan waren, Dinge, die ihr erst mochtet, oder erst entdeckt habt, als ihr vegan wurdet.
Ich würde mich freuen, wenn ihr alle fleißig mitmacht, wie lang die Liste ist, ist egal. Ich denke, wir bekommen da eine ganze Menge Tolles zusammen!
Wenn ein paar Listen zusammengekommen sind, werde ich die nochmal in einem Extra-Posting sammeln um allen einen guten Überblick zu gewährleisten.
Viel Spaß und jetzt legt los!


1. Kaffee: Morgens 2-3 Tassen und der Tag fängt gut an :-)

2. passend dazu: Süßstoff! der von ja! ist ohne Laktose


3. Schokopudding: mit Sojamilch aufgekocht ein schnelles und leckeres Dessert mit viel Calcium


4. Hokkaido Der Grund wieso ich mich immer auf den Herbst freue

5. Tomaten: Konnte ich früher gar nicht leiden. Keine Ahnung wieso.

6. Auberginen: Mneme mag die auch!

 7. Taifun Räuchertofu: Herzhaft lecker aufs Brot oder angebraten

8. Sojasauce: Ich würze praktisch alles damit. Meistens kauf ich die Datu Puti mit Calamansi im Asialaden

9. Alpro Yofu Heidelbeere: Braucht man glaub ich nix mehr zu sagen, oder?

10. saure Gurken: Nein, ich bin nicht schwanger!


11. Kartoffelpüree: die rucki-zucki-Beilage geht immer!

12. Tütensuppe: die von Alnatura schmeckt nicht so tütig.


13. unverzichtbare Kosmetik: pflanzliche Haarfarbe von Sanotint

Montag, 27. Juni 2011

ökokorrekte Sommererfrischung (sogar bio!)

Packung Tiefkühlgemüse ausm Aldi auf Beine/Füße legen und das Frischegefühl genießen ^^ So war die Tüte rechtzeitig zum Abendessen aufgetaut und die Mikrowelle hat nicht so lange gebraucht - Also Energiesparen in doppelter Hinsicht :-)

Sonntag, 26. Juni 2011

TV-Tipp: ab Mo, 27.6., 19:25Uhr 3-teilige WISO-Doku über Lebensmittel im ZDF

"Alles lecker oder was?" ZDF-Dokumentation über Lebensmittel zwischen Werbung und Wahrheit
Erste von drei "WISO"-Dokus zu aktuellen Verbraucherthemen


Mainz (ots) - Mit drei "WISO"-Dokumentationen greift das Wirtschaftsmagazin des ZDF in diesem Sommer aktuelle Verbraucherthemen auf. Vom 27. Juni 2011 an wird es zur gewohnten Sendezeit des wöchentlichen Magazins, montags um 19.25 Uhr, eine 45-minütige monothematische Dokumentation geben. Verständlich aufbereitete Informationen, die Aufdeckung von Missständen und die Warnung vor Betrügereien sind wie bei der klassischen Magazinform auch Markenzeichen der "WISO"-Dokumentationen. Die Themen sind: Panschereien bei industriell hergestellten Lebensmitteln, Tricks der Urlaubsbranche, mit denen Touristen Traumreisen versprochen werden, und der fortgesetzte Betrug an Bankkunden, die statt Bera¬tung minderwertige oder spekulative Produkte erhalten.
Den Auftakt macht am Montag, 27. Juni 2011, 19.25 Uhr, der Film "Alles lecker oder was? Lebensmittel zwischen Werbung und Wahrheit" von Kai Dietrich und Mario Shabaviz. Nach offizieller Lesart ist die Lebensmittelproduktion in Deutschland bestens überwacht, alles ist gesetzlich geregelt, Verbrauchertäuschung ausgeschlossen. Doch der Skandal um Dioxine in Futtermitteln Anfang 2011 und zuletzt die EHEC-Infektionen zeigten, dass keineswegs alles lückenlos kontrolliert ist. Die Dokumentation begibt sich auf Spurensuche im Milliardenmarkt der Nahrungsmittel-Multis. Dabei geht es unter anderem um Lebensmittel, die unter der Bezeichnung "Functional Food" oder "Medical Food" angeblich Krankheiten bekämpfen oder verhindern, zum Beispiel Joghurts, die gegen Verdauungsstörungen, oder Margarine, die als Cholesterinsenker wirken soll.
Legale Tricks sind ein weiterer Schwerpunkt der Sendung: Neben Formfleisch und Klebeschinken gibt es inzwischen Formfrüchte, bei denen einzelne Fruchtstücke aus Fruchtmus "hergestellt" und dann mit Pflanzenextrakten gefärbt und aromatisiert werden. Von "Fruchtillusion" sprechen Verbraucherschützer. Die Autoren fragen auch nach den Versprechungen der Politik, die Verbraucher besser zu schützen. Was wurde aus der Reform des bisher weitgehend wirkungslosen Verbraucherinformationsgesetzes?

zdf.wiso.de

Freitag, 24. Juni 2011

es hat sich ausgepandat

Am Mittwoch lief die Reportage über die Machenschaften des WWF "der Pakt mit dem Panda" auf der ARD. Trotz der späten Stunde haben ihn anscheinend viele gesehen; viele Veganblogger haben darüber berichtet und die Reportage hat auch ein großes Medienecho hervorgerufen.
Ich war auch ziemlich schockiert, ich hätte nie gedacht, dass die Tigerprojekte des WWF so sinnlos, mensch- und tierschädigend sind und der WWF Gentechnik-Konzerne unterstützt! Der Macher hat schon mehrere Grimme-Preise bekommen, er ist also keiner von diesen Sensationsjournalisten, die Fake-Bilder einspielen, und durch wilde Behauptungen Meinungsmache betreiben. Im Gegenteil, er befragt Mitarbeiter des WWF, die sehr aufschlussreich sind, und den WWF alles andere als gut dastehen lassen.
Wer die Reportage noch nicht gesehen hat, sollte dies unbedingt nachholen!


Links zu den Videos:

Links zum Medienecho:

Der WWF hat auch einen Erkllärungsversuch veröffentlicht, der allerdings ziemlich lasch ist. Man sollte sich die kläglichen Rechtfertigungsversuche aber ruhig mal durchlesen *Link zum WWF-Faktencheck*

Außerdem hat er sich rechtlich dagegen gewährt, nachzulesen im  Wikipedia-Artikel zu "Der Pakt mit dem Panda":

Der WWF strengte vor Ausstrahlung des Filmes am 22. Juni 2011 in der ARD sechs Unterlassungserklärungen gegen den Film an.
Die ARD musste die in der ursprünglichen Pressemeldung vom 11. Mai 2011 enthaltene Aussage, wonach das ARD-Team auf Borneo (Indonesien) „kein einziges Orang-Utan-Schutzprojekt des WWF“ gefunden habe, zurückziehen. Gleiches galt für die Formulierung: „Der WWF nimmt Geld von den Unternehmen und verschafft ihm das Gütesiegel für nachhaltige Produktionen“, soweit dadurch der Eindruck erweckt würde, das Unternehmen würde gegen Geldzahlung ein WWF-Gütesiegel für nachhaltige Produktionen erhalten. Die ARD hat sich gegenüber dem WWF Deutschland zur Unterlassung dieser Aussagen im Zusammenhang mit dem Film verpflichtet.
Der WWF äußerte sich bereits im Vorfeld des Filmes, als dessen genauer Inhalt noch nicht bekannt war: „In den Ankündigungen gibt es drei Behauptungen, die schlichtweg falsch sind.“.
Zu den Unterlassungserklärungen sagte Huismann der tageszeitung: „Das liegt daran, dass der WWF nicht will, dass über diese Dinge öffentlich diskutiert wird. ... Immerhin ist das WWF-Symbol, der Panda, laut Marktforschung die viertglaubwürdigste Marke der Welt.“ Das bringe allen Beteiligten etwas.


Mir hat der WWF mal wieder vor Augen geführt, wie wichtig Umweltschutz ist. Die Bilder vom brennenden Regenwald und den riesigen Plantagen waren erschreckend eindrucksvoll. Ich werde in Zukunft mehr als vorher versuchen, Palmöl zu meiden! Wenn ich nur wüsste, wie... Ich weiß es gibt Listen, aber die sind doch noch arg kurz. Ich hoffe die Reportage beweg auch einige Hersteller dazu, auf Palmöl zu verzichten!

so true

Donnerstag, 23. Juni 2011

Kleinvieh macht auch Mist

Rewe/Netto
Penny
Rewe/Netto
Aldi

Okay, das um was es geht ist noch nicht mal "klein", sondern eher "mini", aber irgendwann wird auch mini zu klein und klein wird zu groß.
Bis auf Plastiktütenboykott (was manchmal gar nicht so einfach ist, letztens musste ich die Kassiererin regelrecht anbrüllen, weil sie so ins Einpacken vertieft war, dass sie meinen zweimaligen Hinweis, ich bräuchte keine Tüte, überhört hat) und keinen Coffee-to-go mehr zu konsumieren bin ich was Müll angeht, doch ne ziemliche Umweltsau.
Da ich meinen Müll ordentlich trenne, fällt mir auf, dass ich ziemlich viel für den gelben Sack habe. Shampooflaschen, Essigflaschen, Konservendosen, Sojamilch-Tetrapaks, Taschentuchverpackungen.... Für das meiste seh ich nicht so die Alternative; da diese Verpackungen doch entscheidende Vorteile haben bzw. nicht anders verkauft werden. Gibts irgendwo Taschentücher-Nachfüllpacks?
Zumindest für eine Plastikverpackung hab ich ne Alternative gefunden: Pudding! So ziemlich alle Puddingmarken sind in Papiertütchen eingepackt, außenrum ist nochmal ne Zellophanhülle. Der von Dr.Oetker ist glaube ich "nur" in nem Plastiktütchen.
Jetzt habe ich entdeckt, dass der Pudding von Aldi in normalen Papiertütchen verpackt ist, und das ganze in einem stabilen Karton steckt. Find ich viel praktischer zum Stapeln und seh auch sonst keine Nachteile (außer man kommt so wie ich heute aufm Heimweg in nen Platzregen *grummel*). Da alle Marken absolut identisch sind, was Preis und Inhaltsstoffe angeht, und sich die Discounter untereinander auch nicht viel nehmen, werd ich in Zukunft öfter mal zum Aldi tingeln :-)

Mittwoch, 22. Juni 2011

auch ich habe endlich den award!

Nachdem so ziemlich alle Blogs aus meiner Liste den Award bekommen haben, habe ich ihn jetzt von Claudi überreicht bekommen.

Regeln: Erstelle einen Post, in dem du das Award-Bild und diese Anleitung postest. Außerdem solltest du zum Blog der Person verlinken, die dir den Award verliehen hat, und sie per Kommentar in ihrem Blog informieren, dass du ihn annimmst und ihr den Link deines Award-Posts hinterlassen.
Danach überlegst du dir 3- 5 Lieblingsblogs, die du ebenfalls in deinem Post verlinkst & die Besitzer jeweils per Kommentar-Funktion darüber informierst, dass sie getagt wurden und ihnen den Link des Posts angibst, in dem die Erklärung steht.


Liebe Blogger: Das Ziel dieser Aktion ist, dass wir unbekannte, gute Blogs ans Licht bringen. Deswegen würde ich euch bitten, keine Blogs zu posten, die ohnehin schon 3000 Leser haben, sondern talentierte Anfänger & Leute, die zwar schon ne Weile bloggen, aber immer noch nicht so bekannt sind.

Erzähle uns außerdem 10 Dinge über dich.

Ich freu mich darüber, allerdings wird es schwierig, die Regeln zu erfüllen. Problem 1: Man kann bei blogger gerade keine Bilder hochladen. (das Veganio-Bild habe ich per html-code eingefügt). Aber da ihr den Award ja eh schon alle habt, wisst ihr ja wie das Bild aussieht ;-)
Problem 2: 3-5 tolle, neue Blogs zu finden, die den Award noch nicht gekriegt haben ist nahezu unmöglich.
Also falls ihr mal so nen Award machen solltet; bitte vermeidet das inflationäre Nominieren von Blogs; es kommt schnell zu Mehrfachnennungen, und wenn ihn wirklich JEDER kriegt, ist der Award auch irgendwie nichts besonderes mehr.
An sich sind so Awards toll, so kann man zeigen welche Blogs man mag, und ich habe tatsächlich dadurch einige neue Blogs kennengelernt, die ich auch direkt in meine Leseliste aufgenommen habe!

Da den Award ja schon so ziemlich alle haben und ich etwas den Überblick verloren habe, wer den Award alles schon hat, verleihe ich den Award den Veganio-Blogs, erreichbar unter http://www.veganio.de/blogs.


Veganio ist eine recht neue, aber umso nettere Veganer-Community mit vielen Infos rund um den Veganismus, Rezepten, Restaurants, einem Forum, Neuigkeiten und eben der Möglichkeit, über vegane Themen zu bloggen.

Mir liegt diese Plattform besonders am Herzen, weil sich das Veganio-Team wirklich viel Mühe gibt, und einen tollen Rahmen geschaffen hat, den aber noch viel mehr User ausfüllen müssen! Außerdem ist Veganio keine von den Communities wo zensiert wird, oder Leute die "nicht vegan genug" sind, kritisiert werden.

Und hier nun die 10 Dinge über mich:
  1. Ich würze beinahe alles mit Sojasauce.
  2. Leidvermeidung hin oder her; Mücken erschlage ich gnadenlos.
  3. Ich mag keine Avocados.
  4. Mein Lieblingsgetränk ist Kaffee.
  5. Manchmal denke ich ich denke zu viel
  6. Ich gucke täglich Verbotene Liebe.
  7. Wenn ich eins nicht abkann ist es Fußball.
  8. Das einzige was ich noch ätzender finde als Fußball ist Formel 1.
  9. Ich bin bekennender Ebay-Junkie.
  10. Ohne die Blogger-Welt würde mir echt was fehlen.

Dienstag, 21. Juni 2011

neuer Recycling-Burger entwickelt

Forscher entwickelt aus Kot "Fleisch" für Burger

Geht es nach dem japanischen Forscher Mitsuyuki Ikeda, dann wird schon bald aus menschlichen Exkrementen künstlich hergestelltes Ekel-"Fleisch" zu Burgern verarbeitet. Laut einem Bericht der englischen Tageszeitung "Daily Mail" sieht der Wissenschaftler seinen "Shit Burger" als ideale Möglichkeit, Abwässer sinnvoll zu recyceln.

Auf die Idee kam Ikeda laut eigenen Angaben, als sein Forscherteam den Auftrag erhielt, sich Gedanken darüber zu machen, wie man die Abwässer der Millionenmetropole Tokio recyceln könne. Die Exkremente, so seine Idee, seien bestens als Nahrung geeignet, da sie wegen der Massen an Bakterien viele Proteine enthielten, die man extrahieren könne. Die Erreger selbst seien aber völlig ungefährlich, weil sie im Rahmen der Produktion durch Erhitzen abgetötet werden, versichert der Forscher im YouTube- Video.


Damit die im Labor erzeugten "Shit Burger" auch wie Rindfleisch schmecken, wurden sie mit Soja und rotem Farbstoff versetzt. Neben den aus den Exkrementen extrahierten Proteinen (63 Prozent) enthält das Recycling- "Fleisch" noch Kohlehydrate, Lipide und Mineralien.

Beruhigend: Allzu bald dürfte die Erfindung Ikedas noch nicht zwischen den Burger- Brotscheiben landen, denn zurzeit ist die Herstellung des künstlichen Ekel- Fleischs zehn bis 20 Mal teurer als durchschnittliches Rindfleisch…

Quelle: krone.at


Wieso beruhigend? Das ist doch mal super - Recycling at it's best! Hört sich zwar bisi eklig an, aber wenn man bedenkt dass die Kacke normalerweise auf den Feldern landet und da auf dem Gemüse verteilt wird.... Und Fleischesser können erst recht keinen Ekel vorschieben, denn normale Wurst wird in den Tierdarm gepresst, und da gehen ja auch die Exkremente durch.Und Eier kommen auch ausm Hühnerarsch... Und ich hab mal gehört, dass jeder Tropfen Wasser im Rhein sieben mal getrunken wird... die Kläranlage macht's sauber.
Also wenn das tatsächlich klappt würd ich's essen.

Montag, 20. Juni 2011

TV-Tipp: Mi, 22.6. ARD "Der Pakt mit dem Panda - Was uns der WWF verschweigt"

Das Erste, 22.06.2011, 23.30 - 00.15 Uhr

Der Pakt mit dem Panda - Was uns der WWF verschweigt
Ein Film von Wilfried Huismann


Der WWF gilt als größte Umweltschutzorganisation der Welt. Fast grenzenlos ist das Vertrauen in seine grünen Projekte. Mit aufrüttelnden Kampagnen zielt der WWF direkt auf´s gute Gewissen der Spender – alle sollen sich beteiligen wenn aussterbende Arten geschützt und das Klima oder der Regenwald gerettet werden.
Vor 50 Jahren wurde der WWF gegründet – am 11. September 1961. Heute ist der WWF die einflussreichste Lobbyorganisation für die Umwelt – weltweit. Dank bester Kontakte zur Politik und zur Industrie. Eine ständige Gratwanderung zwischen Engagement und Käuflichkeit. Ein ganzes Jahr arbeitete der Dokumentarfilmer Wilfried Huismann an einem Film, der das grüne Bild des WWF entzaubern wird. Hinter der Öko-Fassade entdeckte der Autor während seiner Dreharbeiten weltweit Geschichten voller Sprengkraft. Sie handeln von vertriebenen Völkern, abgeholzten Regenwäldern und dem großen Geschäft mit dem grünen Umweltsiegel.
 Wilfried Huismann verfolgt auf seiner Reise die Spur der Spenden. Zum Beispiel in Indonesien. Der WWF sammelt für den bedrohten Orang-Utan auf Borneo. Vor Ort findet das ARD-Team kein einziges Orang-Utan Schutzprojekt des WWF. Im Gegenteil: Der WWF kooperiert mit einem Konzern, der die letzten Wälder im Herzen Borneos rodet, um Palmölplantagen anzulegen. Dabei sterben die Organ-Utans. Der WWF nimmt Geld von dem Unternehmen und verschafft ihm das Gütesiegel für „nachhaltige Produktion“. Kritiker sehen darin einen modernen Ablasshandel.
 Weltweit schließt der WWF Partnerschaften mit großen Firmen aus dem Energie-und Agrobusiness. Sogar gentechnisch manipuliertes Soja des Chemieriesen Monsanto hat den Segen des Panda bekommen. Hilft der Deal des WWF mit der Industrie, die letzten noch intakten Ökosysteme der Welt zu retten, oder beschleunigt er ihre Vernichtung? Die Dokumentation will die Geheimnisse des WWF ergründen. Sie wird zur einer Reise ins Herz des grünen Empire und sie erschüttert den Glauben an den Panda.

Sonntag, 19. Juni 2011

das "gute" konventionelle Tierfutter

Viele sind entsetzt, wenn VeganerInnen ihre Tiere vegan ernähren - "Das arme Tier", "Das ist doch unnatürlich!" "Katzen vegan zu ernähren ist Tierquälerei!" sind da einige der Reaktionen die mir schon begegnet sind.
Hunde sind omnivore wie wir, da war ich schon lange der Überzeugung, dass man die prima vegan ernähren kann. Bei Katzen bin ich nach wie vor etwas skeptisch, da diese carnivore, d.h. Beutetierfresser sind. Will man sie vegan ernähren, muss man Taurin supplementieren, was nicht ganz unproblematisch ist.
Nachdem ich allerdings den Artikel "der letzte Fraß" in der welt gelesen habe, bin ich mir aber nicht mehr so ganz sicher ob nicht die Dosenöffner die schlimmeren Tierquäler sind. Was da berichtet wird, was für ein Dreck im Dosenfutter ist... Da ist es vielleicht immer noch besser, für Tiere selbst zu kochen/backen, als diesen "Gourmet Thunfisch-Pâté" mit Geschmacksverstärker, Konservierungs-, Farb-, und Zusatzstoffen zu servieren.


Die Futterkonzerne überbieten sich mit Kreationen für jedes Tier, für junge und alte Hunde, für Dicke und Diabetiker, für Kurzfell-, Langfell-, Blaufell-Katzen. "Die Futterindustrie füttert die Tiere mit vermenschlichten Menüs", schreibt der Ernährungskritiker Hans-Ulrich Grimm, Autor des Buches "Katzen würden Mäuse kaufen". Bekömmlich und gesund scheine das nicht zu sein. "Immer mehr Vierbeiner leiden an menschlichen Krankheiten: Diabetes, Allergien, Krebs."
Dass mit den Umsatzzahlen der Futterindustrie die Krebsrate bei Haustieren massiv angestiegen ist, behaupten inzwischen viele Tierärzte. In den oft liebevoll designten Futterschalen werden vor allem Abfälle aus der Lebensmittelproduktion verwertet, "Schlachtabfälle der Kategorie 3, was an sich nicht schlecht sein muss", sagt die Veterinärin und Ernährungskritikerin Jutta Ziegler. Sie beobachtet vor allem die Diät- und Trockenfutter der großen Hersteller mit Misstrauen: "Macht man sich die Mühe, den Inhalt zu entschlüsseln, sieht man, dass oft kein Fleisch drin ist." Trotzdem werde es als hochwertiges Diätfutter verkauft. "Steht Fleischmehl drauf, sind wenigstens Fleischabfälle drin. Steht Geflügelmehl drauf, sind gemahlene Krallen, Borsten, Schnäbel und Federn drin." Um den Geschmack zu überdecken, würden dem Futter vor allem künstliche Geschmacksstoffe zugesetzt. "Die Tiere sind nicht dumm. Ohne Geschmackskorrekturen würden sie diesen Müll niemals anrühren."


 Link zum ganzen Artikel "der letzte Fraß" auf welt.de

Samstag, 18. Juni 2011

Bloggen macht Spaß

Und als "Schmankerl" kriegt man manchmal noch was geschenkt! Ich hab beim häfft-Verlag nachgefragt, ob sie mir was zusenden würden, und noch am selben Tag eine nette Email zurückbekommen. Und einige Tage später lag dann der Chäff-Timer bei mir im Briefkasten!
Hübsches Design, praktisch und brauchbar - ein großes Dankeschön an den Häfft-Verlag :-)

Ich hab bin ja jetzt nu schon ne Weile aus der Schule raus, aber für die SchülerInnen unter euch kann ich einen Blick in den häfft-Shop empfehlen, es gibt diverse auf die Fächer geschnittene Schulhefte sowie Schreibwaren und anderen Schulbedarf. Die Produkte sind ganz witzig aufgemacht und erscheinen von guter Qualität.
Leider hab ich im Moment keine Handy-Kamera, daher hier nur das Bild aus dem Online-Shop:

der neuste Lebensmittelskandal ist wieder Fleisch


Der gestern in Frankreich bekannt gewordene Fall von Darminfektionen durch einen seltenen Typ von Coli-Bakterien weitet sich aus. Mittlerweile sind sieben Kinder an der schweren Darminfektion erkrankt. Eines von ihnen befindet sich einem gesundheitlich kritischen Zustand. Die Kinder hatten Hacksteaks der deutschen Supermarktkette «Lidl» gegessen.

Quelle: tagesschau.sf

Ich gebe zu, ich verspüre etwas Genugtuung :-) Gerade weil einige Fleischliebhaber ja ob der EHEC-Problematik triumphierten dass der Öko-Fraß ja jetzt auch ungesund sei, und EHEC wäre ausgleichende Gerechtigkeit.
Also nur dass das nicht falsch verstanden wird, ich freue mich natürlich nicht darüber dass Menschen krank geworden sind.Gerade dass es Kinder getroffen hat, die sich ihre Hacksteaks wohl nicht selbst ausgesucht haben, tut mir leid.

Die nächste (etwas) positive Meldung ist, dass Fleisch teurer wird:

Steigende Lebensmittelpreise dürften nach Einschätzung der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) im kommenden Jahrzehnt die Einkommen der Verbraucher belasten. Schuld daran seien eine gestiegene Nachfrage nach Nahrungs- und Futtermitteln sowie Biokraftstoffen, höhere Erzeugerkosten, aber auch ein schwächeres Wachstum. Getreide könnte im Vergleich zu den Jahren 2001 bis 2010 inflationsbereinigt um etwa 20 Prozent teurer werden, Fleisch sogar um 30 Prozent, heißt es in einem am Freitag in Paris veröffentlichten OECD-Bericht zu dem Thema
Den gleichen Trend gebe es im Fischereisektor, der erstmals in den Ausblick mit aufgenommen wurde. Der Fischfang auf hoher See dürfte bis 2020 sogar sinken, so dass in vier Jahren wohl Zuchtbetriebe die Hauptquelle für Speisefisch bilden werden. Im Jahr 2020 dürfte knapp die Hälfte der gesamten Fischereiproduktion (also auch Fische für Futter und industrielle Nutzung) aus Aquakulturen stammen, schätzen die Autoren der Studie.

 Quelle: stamdard.at

Positiv nur auf den ersten Blick, weil es v.a. die Armen trifft und die Preise von Getreide, Reis, Mais usw. auch steigen. Seltsam, dass Soja nicht genannt wird. 

Freitag, 17. Juni 2011

Video von der Fleischerei Kläffer

Ich stell das mal unkommentiert hier rein, wenn ich was dazu schreibe verdirbt das den Effekt. Vertraut mir einfach und guckt es euch an, es ist nur kurz und auch die "Bambi-Veganer" unter euch werden es ertragen können.

aktuelles Lieblingszitat IX

Ich schätze das Argument "Das haben wir schon immer so gemacht" außerordentlich, zeugt es doch von einem großen Konformitätswillen und dem Ignorieren der Fähigkeit zur Weiterentwicklung.


Spiegel-Artikel "Wir werden sterben, was soll`s" über den heutigen Umgang mit Tieren 
(der übrigens sehr zu empfehlen ist)

Mittwoch, 15. Juni 2011

neue palmölfreie Margarine von Soyatoo!

Margarine enthält oft Palmfett, für das Regenwald gerodet wird. Millionen von Tieren verlieren dadurch ihren Lebensraum, sterben, werden vertrieben, dies bedeutet auch Landraub und die Vertreibung der einheimischen Bevölkerung. Soweit ich weiß gab es bisher keine einzige Margarine, die palmöl frei ist.

Nun aber endlich eine Lösung:

Ganz neu von Tofutown: Die leichte, leckere Tofubutter.
Drei Zutaten und sonst nichts!
Nur echt mit der deutschen Tofubutter-Adlerente!


Inhaltsstoffe:
* Tofu (Trinkwasser, Sojabohnen*, Nigari)
* Trinkwasser
* Sonnenblumenöl*



http://www.soyatoo.de/de/unsere-produkte/tofubutter/


"deutsche Adlerente"??? Lol....

Das Soja von Tofutown finde ich übrigens auch ethisch gut vertretbar:

Tofutown.com verarbeitet ausschließlich Sojabohnen aus kontrolliert biologischem Anbau (EG VO 2091/92). Tofutown.com macht nur Kontrakte mit Anbauern und Importeuren, die eine GMO (Genetically Modified Organisms) Analyse und ein EG-Bio Zertifikat für ihre Produkte vorweisen, und die Identität ihrer Sojabohnen vom Samen bis zur Ernte nachweisen können. Bei Tofutown.com  werden derzeit Bio-Sojabohnen aus Österreich, Brasilien, Ungarn, Italien, und Frankreich verarbeitet. 

Quelle: soyatoo

TV-Tipp: HEUTE, 15.Juni 21:45Uhr hart aber fair "Essen gefährdet Ihre Gesundheit - welchen Lebensmitteln kann man noch trauen? "

Alarm um Gurken und Salate, Sprossen, die von Keimen wimmeln – durch die EHEC-Seuche sind gerade gesunde Lebensmittel in Verruf geraten. Was soll ich noch essen, fragen verzweifelt die Kunden. Welche anderen Gefahren lauern in Lebensmitteln? Oder hat uns die Angst vor dem Keim am Ende hysterisch gemacht? 

 Gäste:
  • Ilse Aigner, Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucher
  • Ranga Yogeshwar, Wissenschaftsjournalist
  • Bärbel Höhn, Grünenpolitikerin
  • Gerhard Schulz, Interessenvertreter der Obst- und Gemüsebauern
  • Alexander Herrmann, Spitzenkoch
 ARD "hart aber fair" 

Hm, Ranga Yogeshwar ist dabei, den mag ich sehr gerne. Aber die Sendung ist an sich v.a. wegen des unerträglichen Moderators Plasberg meistens doch ziemlich enttäuschend. Mal gucken ob ichs gucke ^^

Dienstag, 14. Juni 2011

TV-Tipp: HEUTE, 14.Juni 23:45Uhr "Menschen bei Maischberger": Schluss mit schlank: Lieber dick als auf Diät?

Ein Thema was nicht primär was mit vegan zu tun hat, mich aber sehr interessiert. Ich hoffe es wird kein Dicken-Bashing oder unreflektiertes "dick sein ist total super". Immerhin ist zumindest ein Arzt dabei:


Barbara Becker (Fitnessexpertin aus Florida)
"Deutschlands First Fitness Lady" nannte sie kürzlich ein Sportmagazin, weil sie in den letzten Jahren fast eine halbe Million Pilates- und Yoga-DVDs verkauft hat. "Sport führt nicht nur zu einem straffen Körper, sondern stärkt auch den Geist", glaubt Barbara Becker, die im Mutterland der Fitnessbewegung, den USA, lebt. "B. fit in 30 Tagen" verspricht die Exfrau von Boris Becker mit ihrer neuen gleichnamigen DVD.

Moritz A. Sachs (Schauspieler, "Lindenstraße")
"Da wackeln die Pfunde", so wurden die Überraschungsfinalisten der RTL-Tanzshow "Let's dance" bejubelt: Der "Lindenstraße"-Star und die Sängerin Maite Kelly. Moritz A. Sachs landete im "Hüftgoldfinale" auf Platz 2. Im inoffiziellen Abnehmwettbewerb aber lag er vorne. Das monatelange harte Tanztraining verschaffte dem Schauspieler einen Gewichtsverlust von zwölf Kilo. Jetzt will Klausi Beimer – das ist seit über 25 Jahren seine zweite Identität – "das Frustessen" stoppen und weiter abnehmen.

Beate Wedekind (Journalistin und Autorin)
"Ich habe schon so oft gedacht, ich hätte es geschafft – und immer wieder zugenommen. Man nennt mich Madame Jo-Jo", sagt die Starjournalistin ("ELLE", "Bunte"). Seit ihrer Jugend kämpft sie mit dramatischen Gewichtsschwankungen von bis zu 35 Kilo, oft innerhalb weniger Monate. Zur Zeit versucht Beate Wedekind wieder abzunehmen: "Diesmal nicht aus Eitelkeit, sondern aus gesundheitlichen Gründen."

Dagmar von Cramm (ARD-Ernährungsexpertin)
"Insgesamt sind in Deutschland 66 Prozent der Männer und 51 Prozent der Frauen übergewichtig", klagt die Ernährungswissenschaftlerin (u. a. "ARD-Buffet"). Der Grund: "Die Menschen essen zu viel, zu süß, zu fett und vor allem zu oft." Die Übergewichtigen tragen auch eine Mitschuld, so von Cramm: "Klar ist das einfacher gesagt als getan. Aber ich kann meinen Mund entweder aufmachen oder auch mal zu lassen."

Dr. Gunter Frank (Arzt)
Er ist der Arzt, dem Übergewichtige vertrauen. In seiner Praxis warnt Dr. Gunter Frank täglich vor Diäten und heilsversprechenden Abnehmmethoden. "Die Leute haben inzwischen Angst vorm Essen, weil man ihnen eingeredet hat, dass Schlanksein, Fitness und gesunde Ernährung der Schlüssel zur Gesundheit ist", sagt der Heidelberger Mediziner und Autor ("Lizenz zum Essen"). Sein Credo: "Alles tut gut, was schmeckt."

Bernhard Ludwig (Kabarettist)
Einen Tag essen, einen Tag nicht essen – mit dieser unorthodoxen Methode hat der österreichische Kabarettist nach eigenen Angaben großen Erfolg beim Abnehmen. "In wenigen Monaten habe ich so über 20 Kilo abgenommen und halte das Gewicht ganz ohne Jo-Jo-Effekt", behauptet Bernhard Ludwig. Auch wenn die Methode nicht wissenschaftlich untersucht ist, für den ehemaligen Medizinstudenten bedeutet sie das Ende vom "Aufspecken durch Diäten", was ihm ein Gewicht von 114 Kilo einbrachte.


Quelle: ARD "Menschen bei Maischberger"

Sonntag, 12. Juni 2011

Samstag, 11. Juni 2011

Mineralölrückstände bei Kellogg's Cornflakes

Eine Untersuchung von 17 Sorten Cornflakes des Verbrauchermagazins Öko-Test hat nun ergeben, dass viele Cornflakes Mineralölrückstände enthalten. Diese stammen offenbar aus den minerlölhaltigen Farben in den Verpackungskartons, die von dort in die Cornflakes gelangen. Mineralöle können sich im Körper anreichern und dort zu Schädigungen an der Leber und den Herzklappen führen. Manche Bestandteile der Mineralölgemische stehen unter Verdacht, krebserregend zu sein. Jürgen Stellpflug, seines Zeichens Chefredakteur von Öko-Test, findet das Untersuchungsergebnis “besonders ärgerlich”, denn solche Verunreinigungen sind heutzutage vermeidbar. Das zeigen einige Anbieter, die ihre Verpackungskartons inzwischen mit mineralölfreien Farben bedrucken.
Überraschend ist, dass ausgerechnet die Cornflakes ihres Erfinders Kellogg’s am schlechtesten abgeschnitten haben und als einzige Sorte im Test die Note “mangelhaft” erhielten. Nicht nur, dass hier die erwähnten Mineralölrückstände nachgewiesen wurden, hier fanden die Tester auch aromatische Kohlenwasserstoffe, die ebenfalls als mögliche Auslöser für Krebs gelten.

Quelle: dailygreen


Die mangelhaften Cornflakes sind die veganen "Kellogg's Cornflakes - Die Originalen":



Ökotest rät dazu, Cornflakes nur in Folienverpackung (also KEINE Pappverpackung, nur mit Plastik verpackt) zu kaufen. Also eigentlich sollte man Cornflakes gar nicht kaufen, weil die ziemlich zuckerhaltig sind und nur leere Kohlenhydrate liefern.

Aber immerhin weiß ich jetz, wie Cornflakes erfunden wurden ^^


Die Cornflakes erfunden haben der Arzt John Harvey Kellogg und sein Bruder William Keith Kellogg in Battle Creek im US-Bundesstaat Michigan im Jahr 1894 - durch Zufall: Gekochter Mais war versehentlich über Nacht stehen geblieben. Wegschmeißen wollten die Brüder die Masse nicht. Stattdessen drehten sie sie durch eine Walze und trockneten sie mittels Wärme zu Flocken. Die schmeckten zunächst fade und verkauften sich erst gut, als sie mit Zucker und Malz aufgepeppt wurden. 

Quelle: ökotest.de

Freitag, 10. Juni 2011

Video übers Sexen von Küken



"Egal ob Käfig- oder Bioeier: am Anfang sind die Küken, und nur die weiblichen müssen ihr kümmerliches Dasein als Legehennen fristen. Die männlichen werden, da es für die Fleischproduktion spezielle Züchtungen gibt, nicht mehr gebraucht, aussortiert und vergast oder vermust. 45 Millionen jedes Jahr alleine in Deutschland."

Das Video ist von einer ZDF-Doku von 2010, also noch relativ aktuell, und auch seriös. Das schick ich gerne weiter, wenn mal wieder "ich kauf nur noch Bio-Eier" kommt

Donnerstag, 9. Juni 2011

der VegAnnalein-Blog

Hallo liebe vegane Blogger-Community!

Wenn ich mich mir eure Leselisten anschaue, dann sehe ich, dass wir größtenteils dieselben Blogs verfolgen. Kein Wunder, so groß ist die vegane BloggerInnen-Community nicht. Aber einen habt ihr noch nicht, und das muss sich schleunigst ändern!

Auf VegAnnalein bloggt seit Ende Mai ein neues Veganer-Küken, hier die Selbstbeschreibung:

Ich bin 17 Jahre jung, gehe in die 12. Klasse und bin eine waschechte Hamburgerin ☺. Oh mann...warum nur hört sich "Hamburgerin" so fleischlastig an? Genau das möchte ich nämlich nicht sein, weswegen  ich auch seit Ostern diesen Jahres Vegan lebe, nachdem ich schon 10 Jahre Vegetarierin war.


Ich werde versuchen regelmäßig besonders leckere oder auch mal nicht ganz so leckere (zum Frustabbau) Rezepte, Produkttests, Gedankengut und ähnliches zu posten und hoffe, wenigstens eine/r von Euch interessiert sich dafür ☼.

Ich finde den Blog toll,  weil ich Berichte über die Neuveganer-Zeit immer spannend finde, und gerade als Jugendliche, wo man sich gegen Eltern, Mitschüler, Lehrer usw. durchsetzen muss und noch nicht alles allein entscheiden darf, stell ich es mir schwierig vor, vegan zu leben. Der Blog ist abwechslungsreich und Annalein hat nen sehr netten Schreibstil. Sie scheint ohnehin insgesamt sehr nett zu sein, z.B. hat sie ihrer Mama ein tolles veganes Lunchpaket gemacht und ihrem Papa zum Geburtstag eine vegane Marzipantorte gebacken, die ja wohl mal oberhammer aussieht! Ich finds krass, dass es Leute gibt, dass jemand ie mit 17 schon so gut kochen kann. Ich kenn Leute Mitte 20, die noch nie nen Kuchen gebacken haben. Ich glaube so eine Tochter hätten sich meine Eltern gewünscht ^^

Außerdem muss man dem Nachwuchs ja eine Chance geben ;-)


Dienstag, 7. Juni 2011

Sprossen unschuldig

Die Sprossen waren's wohl doch nicht. Puh. Trotzdem ist erstmal die ganze Bio-Branche in Verruf geraten, die Zeit titelt "Die Ehec-Epidemie zeigt, dass Bio gefährlich sein kann". Währenddessen rennen die Leute an die Fleischtheke und Gemüse wird nach wie vor links liegen gelassen (außer von mir!), laut hr-online mit dramatischen Folgen:

"Unsere Bauern sind völlig unverschuldet in eine wirtschaftliche Notlage geraten und aufgrund der dramatischen Umsatzeinbrüche von bis zu 80 Prozent über alle Produktgruppen hinweg in ihrer Existenz gefährdet". 

Dabei ist Fleisch auch nicht sicher:

WHO-Experte Donato Greco sagte der italienischen Zeitung «La Repubblica» (Samstag): «Der Erreger ist üblicherweise im Darm von Rindern zu finden und damit auch in rohem Fleisch wie Tartar oder schlecht gekochten Hamburgern.» Er habe noch nie derart gefährliche Darmkeime auf Obst und Gemüse festgestellt.
Wäre Rindfleisch die Quelle für den gefährlichen Keim, könnte das auch mit der massiv Beigabe von Antibiotika in Tierfutter zu tun haben, sagte er. Dadurch seien die Bakterien zusätzlich resistent geworden.

Quelle: stern


Alles sehr unerfreulich...  Wieso hat eigentlich noch niemand einen terroristischen Angriff in Erwägung gezogen? Rache für die Freude von Angela Merkel über den Tod von Bin Laden oder so...

Montag, 6. Juni 2011

Wende bei EHEC: Sprossen von bioveganer Hofgemeinschaft

Okay, das hätte ich nun wirklich nicht erwartet; die Quelle des EHEC-Erregers scheint aller Wahrscheinlichkeit nach ein idyllischer, kleiner bioveganer Saatgutbetrieb zu sein. Ausgerechnet...!

Auf der Homepage des Gärtnerhofs Bienenbüttel ist zu lesen


Aus dem vegetarischen Gedanken, keine Nutztiere zu halten und zu töten, benutzen wir keine tierischen Düngemittel wie Gülle, Mist oder Horn, sondern setzen auf einen pflanzlichen Bodenaufbau. Die Grundlage unseres Anbaus ist die Dreifelderwirtschaft mit einem Brachejahr in jedem dritten Jahr.
Hier entwickeln wir durch vielseitige Gründüngung mit Leguminosen, blühenden und stark wurzelnden Pflanzen eine fruchtbare Bodengare. Auf diesem gesunden Boden wachsen unsere Feldfrüchte ohne chemischen „Kunstdünger“ und ohne Gentechnik.  Verschiedene Gemüsearten düngen wir  zusätzlich mit organischem Dünger pflanzlichen Ursprungs.
Gemäß unserer biologischen Überzeugung verwenden wir natürlich keine synthetischen Düngemittel oder Spritzmittel. Im Einsatz sind: Handhacke, Hackmaschinen, Grubber, Pflanzenextrakte und natürlich das Jäten auf den Feldern! Als biologischen Pflanzenschutz setzen wir Blühstreifen, Knicks und Gehölze ein. Hier entwickelt sich ein natürliches Gleichgewicht für unsere Felder.


Weitere Infos unter tierschutznews.ch


Update: Oder doch nicht? 

Die Quelle für den gefährlichen Ehec-Keim ist noch immer nicht gefunden: Die ersten 23 Proben aus dem verdächtigen Betrieb im Kreis Uelzen sind frei von Ehec, das gab das niedersächsische Verbraucherministerium bekannt. 

Quelle: spiegel.de

Donnerstag, 2. Juni 2011

TV-Tipp: Do, 9.6. 21:40, SWR Odysso "Massenware Fleisch"

Odysso-Sendung am Donnerstag, 09.06.2011, 22.00 bis 22.30 Uhr

Willkommen im Schweinland. Klare Nummer Eins beim deutschen Verbraucher ist und bleibt Schweinefleisch gefolgt von Hühnchen und Puten. Überhaupt essen wir viel Fleisch: 60,5 kg pro Kopf und Jahr. Zu viel, denn unser Verlangen nach Fleisch verursacht gelinde gesagt – Probleme.

Von den vielen Betrügereien und Fleischskandalen mal ganz abgesehen: Trotz vieler Vorschriften bedeutet Massentierhaltung noch immer zu oft Leiden. Wie lässt sich das ändern? Auf einem Forschungsgut bei Hannover suchen Wissenschaftler nach tierfreundlicheren Lösungen. Odysso hat eine der größten Hühner-Fabriken besucht. Lassen sich wirtschaftliche Interessen und Tierschutz wirklich verbinden? Und vor allem: Gefährdet die Massentierhaltung womöglich die menschliche Gesundheit?


Quelle: swr

Mittwoch, 1. Juni 2011

moderner Ablasshandel beim Klima

Vielfach wird mit CO2-Neutralität geworben; meistens heißt das jedoch einfach, dass für CO2-Schleudern ein Aufpreis verlangt wird, um dann mit dem Geld Klimaprojekte zu finanzieren. Die Idee ist einfach: Für das Klima ist es egal, wo klimaschädliches CO2 ausgestoßen und wo es eingespart wird. Also ist etwas nicht nur dann "klimaneutral", wenn gar kein CO2 ausgestoßen wird, sondern auch wenn negative Auswirkungen durch positive ausgeglichen werden.
Was am Ende zählt, ist die Bilanz; also wird berechnet, wie viel CO2 durch die Herstellung des Produkts oder durch die Dienstleistung entstanden ist und dann, wie viel es kostet, diese Menge in einem Klimaschutzprojekt einzusparen.

Zuerst wurde dies bei Flugreisen eingeführt, und jetzt auch beim Hessentag:

Wer zum Hessentag vom 10. bis 19.Juni mit dem Auto nach Oberursel fährt, zahlt für seine Abgase.
"Erstmals in seiner 50-jährigen Geschichte wird der Hessentag klimaneutral gefeiert", sagte Bürgermeister Brum (SPD) am Dienstag. Die CO2-Emissionen sollen während des Fests so niedrig wie möglich gehalten werden. Busse und Bahnen pendeln im engen Takt nach Frankfurt. Für "nicht zu vermeidende Emissionen" kauft die Stadt CO2-Zertifikate für Aufforstungsprojekte in der Dritten Welt. Hierfür sollen die Parktickets für Pkw 50 Cent mehr kosten. 

Quelle: hr-online


Es gibt sogar "klimaneutrale Wurst": Die "Superwurst" von Ökoland. Mit dem hübschen Slogan "Superwurst rettet die Welt". Und so geht Weltrettung: 

  • Die Treibhausgasemissionen werden vom Bauernhof bis zur Ladentheke in einer Dokumentation erfasst.
  • Gemeinsam werden gezielte Maßnahmen zur Treibhausgasreduzierung erarbeitet und von Ökoland umgesetzt.
  • Unvermeidbare Treibhausgas-Emissionen werden durch den Kauf von Klimazertifikaten ausgeglichen.
  • Durch den Kauf der Klimazertifikate finanzieren wir Klimaschutzprojekte in Entwicklungsländern, die sonst nicht möglich wären. Soziale wie ökologische Verhältnisse der lokalen Bevölkerung werden verbessert.
  • Ökoland unterstützt durch den Kauf von Klimazertifikaten ein Projekt zur umweltfreundlichen Energierzeugung aus Biomasse in Indien. In diesem Projekt wird Biomasse aus landwirtschaftlichen Reststoffen (überwiegend aus Senfpflanzen) zur umweltfreundlichern Energieerzeugung verwendet.

Auf der Seite superwurst.de wird einige Presse verlinkt bzw. zum Download bereitgestellt, die die Superwurst natürlich alle total super finden. Sogar die Schrot&Korn, das Magazin was von Alnatura herausgegeben wird, findet's super: *Link zum Artikel*
Tröstlicherweise sehen das die Verbraucher etwas anders:

Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Prognos zeigte: Werbung mit Klimaschutz kann das Kaufverhalten beeinflussen. Danach spielt es für 69 Prozent der Befragten eine Rolle, ob Werbung einen Hinweis darauf enthält. Aber: Die Werbung muss glaubwürdig daherkommen. Das Bild mit der fliegenden, personifizierten „Superwurst“ löste bei über 80 Prozent der Befragten eher Misstrauen aus.

Quelle: test.de


Ich finde, diese Kompensationszahlungen fürs Klima haben was von Ablasshandel, bei dem Industrie und Verbraucher sich ein reines Gewissen kaufen, was nichts anderes ist als Greenwashing. Das Wichtigste ist doch, Treibhausgasemissionen möglichst zu vermeiden oder wenigstens zu vermindern, denn das schafft einen Anreiz neue Verfahren und Produkte zu entwickeln, die das Klima schonen, und nicht bloß die negativen Auswirkungen durch irgenetwas ausgleichen.  Kompensieren kann immer nur die zweitbeste Lösung sein.
Deswegen auch aus Klimaschutzgründen llieber Sojawurst, denn die verursacht schon bei der Produktion weniger klimaschädliche Gase als Fleisch-Wurst!