Samstag, 28. Mai 2011

Dialog zwischen Veganer und Fleischesser

(Gesprächsthema: Person X die beide kennen)

V: Ich mag Person X ganz gerne, die ist intelligent, ökologisch eingestellt und auch Veganerin.

F: Also ich kann mit diesem "veganisch" ja nicht viel anfangen.

V: Es heißt "vegan". Mit dem Grundgedanken dahinter, dass man Tiere nicht quälen und töten will, kannst du dich aber schon anfreunden, oder?

(Pause)

F: Ich bin halt Fleischesser. Irgendwo ist es doch die Natur des Menschen, fürs eigene Überleben zu töten. Und die Tiere machen das ja auch.

V: Also in meiner Natur liegt es nicht, zu quälen und zu töten. Bei anderen Menschen mag das anders sein.Und Tiere bekämpfen sich auch gegenseitig. Da kann man auch sagen dass es legitim ist, anderen Menschen den Kopf einzuschlagen.

(Pause)

F: Lass uns das Thema wechseln.

(Schweigen)

Kommentare:

  1. Hach ja... ;)
    Diese Vorhersehbarkeit ist frustrierend und unterhaltend zugleich.

    AntwortenLöschen
  2. was war dann das nächste thema? :)

    AntwortenLöschen
  3. Und wo kriegst du überhaupt dein Eisen her.

    Außerdem: was würde man denn mit den ganzen Tieren machen, wenn jetzt plötzlich alle vegan würden, na?

    AntwortenLöschen
  4. @claudi
    ich glaube das Wetter ^^

    das beste war ja, dass wir aufm weg zur anti-atom-demo waren... mir lag noch "es liegt in der natur des menschen, atomkraftwerke zu bauen" auf der zunge, aber ich wollt da dann nicht noch weiter draufrumhacken; ich will ja schließlich nicht missionieren...

    AntwortenLöschen
  5. ".. und die Tiere machen das ja auch." Klar, die halten ihr zukünftiges Futter auch in Massentierhaltung bevor sie's fressen, is ja auch praktischer so.

    AntwortenLöschen
  6. Ich hasse solche Unterhaltungen immer mehr. Am Anfang fand ich mich selbst immer total tollerant und konnte drüber hinwegsehen, aber je öfter man in solchen Unterhaltungen steckt, desto mehr nervt es, oder?

    AntwortenLöschen
  7. Aufgrund der Vorhersehbarkeit solcher Unterhaltungen, mache ich mir oft einen Spaß daraus, die Gegenargumente schon vorwegzunehmen. Z. B. soeben das Argument des fleischfressenden Löwen widerlegt (soll er in den Supermarkt gehen und sich ein Tofuschnitzel kaufen? Der Löwe hat keine Wahl. Ich habe eine!), dann greife ich schon vorweg und sage:"Jetzt kommt sicher das Argument, dass für das Soja des bösen Veganers der Regenwald abgeholzt wird." Dies wird i. d. R. dankbar aufgenommen, insbesondere, wenn ich zuvor schon mehrere andere Argumente widerlegt habe. Es wird freudig darauf hingewiesen, wie wichtig der Regenwald für das Klima ist und wenn ich dann, darauf hinweise, dass der größte Teil des Regenwaldes für die Fleischgier der Industrienationen gerodet wird, rattert es im Oberstübchen und es wird verzweifelt nach dem nächsten Argument gesucht. Auch hier leiste ich gerne Hilfestellung. Pflanzen haben auch Gefühle, nur leider sterben auf dem Umweg über die Pflanze, so sie denn Gefühle hat, viel mehr leidensfähige Pflanzen, als wenn ich sie direkt esse usw.... Ist manchmal ganz witzig. Immer öfter muss ich mich aber beherrschen nicht aggressiv zu werden, weil es mich nervt, den immer gleichen Schwachsinn zu hören.

    AntwortenLöschen
  8. Anonym, das ist auch meine Taktik. Manchmal kommt dann doch dieses nachdenkliche Gesicht meines Gegenüber zum Vorschein, für mich ein kleiner Erfolg. Allerdings gibt es auch genügend Menschen, die dann trotz aller Argumente denken "Ach was, Spinnerei!".

    Ich habe neulich durch Zufall auf einer Party eine andere Veganerin getroffen und das war mal echt erfrischend. Dabei war die Gastgeberin schonmal Vegetarierin, was viele männlichen Gäste anhand des von Gemüse dominierten Buffets dazu veranlasste lautstark zu fragen, wo denn der nächste Dönerladen wäre, sie bräuchten ja Fleisch..dann kamen die Witze..naja..wir hörten drüber weg.
    Es wird immer Leute geben, die sich von anderen Ansichten, egal welches Thema, nicht überzeugen lassen, weil sie genau wissen, dass es einen erheblichen Umschwung in ihrem Leben bedeuten würde.

    AntwortenLöschen
  9. Es ist immer wieder "schön" zu hören, wie Fleischesser sich verteidigen wollen :)

    AntwortenLöschen
  10. @Angel
    wieso "verteidigen"? ich habe ihn doch gar nicht angegriffen. es ging ja darum, dass er gesagt hat, dass veganismus doof ist; insofern war ich diejenige die sich verteidigt hat und erklärt hat, was der hintergrund ist.

    AntwortenLöschen
  11. "V: Also in meiner Natur liegt es nicht, zu quälen und zu töten."

    Das mit dem "quälen" mag ja noch angehen, doch in puncto "töten" kennt diese Person "V" seine eigene "Natur" wohl (noch) nicht sehr gut.

    Es ist nämlich alles nur eine Frage der Umstände, und ich prophezeie hier mal, daß auch noch der sensibelste "ethische" Veganer im nächsten Krieg eines besseren belehrt werden wird.

    Und es gibt ja auch genug Veganer, die keinerlei Problem damit haben, Fleischessern und Jägern den Tod zu wünschen. Und die ALF nimmt es ja sowieso billigend in Kauf, daß bei ihren "direkt Äktschens" Menschen zu Schaden kommen, oder auch getötet werden.

    AntwortenLöschen
  12. ".. und die Tiere machen das ja auch." Klar, die halten ihr zukünftiges Futter auch in Massentierhaltung bevor sie's fressen, is ja auch praktischer so. "

    Wenn die carnivoren Tierarten, z.B. die viel zitierten Löwen, über die dazu notwendige Macht, die Intelligenz und die entsprechenden Techniken verfügen würden, würden sie dies selbstverständlich mit anderen Tierarten machen.

    Eine ständig gesicherte Fleischversorgung dürfte den Löwen nämlich besser gefallen, als das kräftezehrende Jagen, welches in den meisten Fällen ja erfolglos ist.

    Die Natur ist kein Streichelzoo und die Evolution keine Softiveranstaltung.

    AntwortenLöschen
  13. @Anonym
    ich präzisiere: "es liegt nicht in meiner natur, lebewesen zu töten, wenn dies nicht zwingend für mein eigenes überleben notwendig ist".
    und in unserer westlichen zivilisierten welt ist niemand auf tote tiere zur ernährung angewiesen.
    und womit etliche veganer ein problem haben oder nicht, ist mir egal, es ging bei der aussage um MICH, und ich heiße Töten niemals gut.

    und hätte, könnte, wollte, würde bringt nicht weiter. die aussage war "die tiere machen das ja auch" - und das ist nunmal falsch. tiere kennen keine massentierhaltung. ob sie es tun würden oder nicht ist vollkommen irrelevant.
    mal abgesehen davon dass deine these reine spekulation ohne jeden anhaltspunkt ist.

    AntwortenLöschen
  14. @mausflaus:

    "...und in unserer westlichen zivilisierten welt ist niemand auf tote tiere zur ernährung angewiesen. "

    Typisch arrogant-veganer Irrtum.

    Du scheinst ja die speziellen Ernährungsbedürfnisse aller lebenden Menschen ganz genau zu kennen. Ich erwähnte z.B. schon einmal, daß ich aus gesundheitlichen Gründen seit fast 10 Jahren 100%iger Rohköstler bin. Zuerst war ich dies 2 Jahre lang vegan, dadurch habe ich schwere Mangelerscheinungen bekommen, die ich durch rohen Fisch innerhalb von 48 Stunden behoben habe. Und ich bin beileibe nicht der einzige Rohköstler, der nach einer mehr oder minder langen veganen Phase zu einer rohen Ernährung inklusive Tierprodukten übergegangen ist, einfach aus der Notwendigkeit heraus, überhaupt zu überleben und nicht zu verhungern.

    Für mich kommt eine Rückkehr zur Kochkost nicht in Frage (wie gesagt, aus gesundheitlichen Gründen), und eine ausschließlich rohe Ernährung ist mir nur MIT rohen Tierprodukten möglich.

    Und diese, meine persönlich notwendige Ernährungsform willst du mir als stramme Veganerin natürlich verbieten,nech. Totalitäres Pack...alle miteinander...das Leben irgendeines bescheuerten Tieres über das Leben eines Menschen zu stellen...voll balabala, würde ich sagen, vergisst die eigene Spezies, evolutionäres Loosermodell.

    Soviel zum Thema "Niemand"...


    "..mal abgesehen davon dass deine these reine spekulation ohne jeden anhaltspunkt ist."


    Darf ich fragen, wieviel Lenze die Dame schon gesehen hat ?

    Weil, wenn die Dame auch nur über die geringste Lebenserfahrung und das geringste Naturverständnis verfügen würde, wüsste sie, daß das Leben und die Natur nur so wimmeln von Anhaltspunkten für meine "These".

    P.S.: Lern erstmal richtig deutsch zu schreiben, mit korrekter Groß-und Kleinschreibung. Oder hast du dir diese "Macke" von Schnuffi Vagedes abgeschaut :-)

    AntwortenLöschen
  15. @anonym (robert?)
    wenn du dir diese aussage von einem arzt (ARZT, nicht etwa heilpraktiker, schamane oder was es sonst noch so gibt) schriftlich bestätigen lassen kannst, dann entschuldige ich mich bei dir und nehme alles zurück.
    wenn nein tu ich sie als das ab was es ist: ein blödsinniges hirngespinst. als nächstes erzählst du mir wohl noch was von kleinen grünen männchen und dass die amerikaner gar nicht aufm mond waren?

    ich sehe keine anhaltspunkte für die these, dass löwen massentierhaltung praktizieren würden, wenn sie es könnten. im übrigen ist das eine derart blödsinnige und zu nichts führende diskussion, dass ich wohl nicht mehr antworten werde.

    ps: nein, bei mir ist es reine faulheit. und jmd der loser mit 2 o schreibt, sollte sein maul nicht ganz so weit aufreißen was kritik an sprachfähigkeiten angeht.

    AntwortenLöschen
  16. @mausflaus :

    Nein, nicht "robert", aber danke dafür, daß du mir durch die Erwähnung dieses "roberts" einen Hinweis darauf gibst, daß du wohl schon mal ähnliches von jemand anderem gehört hast. Ich sag ja, es gibt mehr Menschen als man glaubt, die wirklich aus gesundheitlichen Gründen existenziell darauf angewiesen sind, tierisches zu essen, z.B. weil sie Allergien gegen pflanzliches haben. Und auch diesen Menschen wird dann im zukünftigen groß-veganen Reich das Fleischessen verboten, oder was ? Da es auffallend viele Misanthropen unter den Veganern gibt, wäre das wohl zu erwarten.

    Übrigens gehöre ich nicht zu den VEGANEN Rohköstlern, z.B. den "Urköstlern", und insofern spinne ich nicht von "grünen Männchen" und Schamanen rum, sondern halte mich an ernährungsphysiologische Tatsachen.

    AntwortenLöschen
  17. @Anonym
    Nein, es gibt keinen einzigen Menschen, der aus gesundheitlichen Gründen auf Fleisch angewiesen ist. Nenne mir bitte eine seriöse Quelle, die dies behauptet. Allgemeiner Konsens von Ernährungswissenschaftlern, der DGE und ähnlichen Gesundheitsorganisationen ist, dass eine vegetarische Ernährung JEDEM möglich ist.

    ich kenne veganer mit sojaallergie oder fruktoseintoleranz, das geht alles. und es gibt keine generelle allergie gegen pflanzen

    AntwortenLöschen
  18. @Anonym
    wenn nicht Robert, dann Stefan?

    AntwortenLöschen
  19. Also ich kenn eine Vegetariern (seit gut 10 Jahren), die sich aus ärztlicher Sicht nun aber ab und an wieder mit ein wenig Fleisch & Fisch ernähren soll, weil sie auf so gut wie alles, was in vegetarischen/veganen Alternativprodukten drinnen ist, allergisch reagiert. Außerdem auch auf einen Großteil von Obst & Gemüse.
    Das ist natürlich hart (egal ob vegan oder nicht), aber ich finde, dass solche Fälle sowieso immer ausgeschlossen sind wenn man über die Allgemeinheit redet. Und deshalb versteh ich die ganzen letzten Kommentare nicht - von beiden Seiten.

    Das ist wie die hätte/würde/sollte/könnte-Fragen. Ja, wahrscheinlich würde ich eine Käsebretzel essen, damit ich nicht sterbe. (Bei Fleisch wird's kritisch, das ekelt mich wirklich)
    Sobald ich aber die Wahl habe (und das ist der Knackpunkt), empfinde ich persönlich (!) es für logisch, mich für die vegane Variante zu entscheiden. Und solange irgendwelche Ausreden auf falschen Tatsachen, Faulheit oder (sorry) Dummheit basieren, muss ich allerdings Mausflaus zustimmen. Ich bin der Meinung, wer seinen Verstand einsetzt und sich mit der Thematik auseinander setzt, der weiß, was zu tun ist. Wenn's nicht anders geht, dann Pech, aber das ist kein Grund, Menschen zu verurteilen.

    AntwortenLöschen
  20. @Anonym:
    niemand braucht vegetarische/vegane ersatzprodukte. man kann auch ohne tofu und seitan perfekt gesund leben.
    wenn sie auf einen großteil von obst/gemüse allergisch ist, ist es natürlich schwierig, aber selbst da muss man halt kreativ werden, im gemüseladen alles durchprobieren, verschiedene getreidesorten, kartoffeln usw. essen.
    die vegane lebensmittelwelt ist so vielfältig, selbst wenn die hälfte wegfällt ist die noch riesig.
    und irgendwelche ärzte, die keine ahnung haben, und lieber mal zu fleisch raten, sind kein beleg.
    aber du hast recht, in solchen fällen habe ich verständnis, wenn leute sich nicht vegan/vegetarisch ernähren.
    aber zu behaupten, es gäbe menschen, die fleisch zwingend zum überleben bräuchten, ist einfach kompletter blödsinn. gerade diese rohkost-gurus sind total verblendet und glauben irgendwie daran, dass die kraft des tieres auf sie übergeht wenn sie dessen hirn löffeln oder so.

    AntwortenLöschen
  21. Liebe Mausflaus, wenn ich mich mit "eingefleischten" Nicht-Veganern über die Themen Tierschutz, Tierrechte und Veganismus unterhalte, versuche ich wie Du möglichst immer ganz arg freundlich zu sein und mich an meine "Step-by-step-Strategie" http://world-of-pd.blogspot.com/2011/03/step-by-step-oder-alles-oder-nichts.html zu halten. Wenn dann allerdings trotzdem gesagt wird, ich sei intolerant, komme ich nicht umhin, meine letztendgültige Meinung zu sagen und auch darauf zu beharren: TOLERANZ UND VERSTÄNDNIS HÖREN GRUNDSÄTZLICH DA AUF, WO LEIDEN ANFÄNGT! L. G., PD

    AntwortenLöschen
  22. Oh Hilfe, was für eine Diskussion O.O' Ich wollte nur kurz darauf hinweisen, dass Ärzte sowieso die falsche Anlaufstelle für Ernährungsempfehlungen sind, denn die werden meines Wissens im Studium ganze 3 Stunden zu dem Thema informiert. Das war's.
    Ökotrophologen würde ich da schon eher trauen =)

    Und meiner Meinung nach sind Ausnahmefälle natürlich ausgeschlossen von der Forderung, nur noch vegan zu leben. Falls es denn wirklich solche einen Fall geben sollte, wo zu wenig Veganes in Frage kommt, um gesund zu bleiben. Was ich speziell kritisiere ist, dass die Massentierhaltung Überhand genommen hat und es einfach nicht gesund ist. Weder für uns, noch die Tiere, noch die Umwelt. Und es geht ja beim Veganismus nicht nur darum, dass einem die Tiere leid tun. Man bekämpft damit auch ganz nebenbei den Welthunger. Aber so weit denken wohl einige nicht ;)

    Alles Liebe, Miri

    AntwortenLöschen
  23. @mausflaus :

    Nein, auch nicht "Stefan".

    Aber da du ja offensichtlich alles besser weißt, werde ich mich hier nicht weiter äußern. Nur soviel noch :

    Ich leide an einer Soja-Gluten-Milch-Histamin-und Eiunverträglichkeit, und außerdem bin ich ROHKÖSTLER (!!!), da ich mich vor fast 10 Jahren mittels (veganer) Rohost und wochenlangem Fasten von einer schweren und angeblich unheilbaren Krankheit geheilt habe.

    Nach 2 Jahren vegane ROHKOST (!!!) habe ich (logischerweise) MANGELERSCHEINUNGEN bekommen, und seitdem esse ich auch rohen Fisch und rohes Fleisch.

    Mein Speiseplan besteht auf Grund meiner vielfältigen Nahrungsmittelnverträglichkeiten aus
    noch maximal 15 verschiedenen Lebensmitteln.

    Kartoffeln, Hülsenfrüchte und andere pflanzliche Eiweißträger nützen mir rein gar nichts, da ich, wie gesagt, auch nichts gekochtes vertrage.

    Und jetzt wollt ihr Veganer also ankommen, und mir mein LEBENSNOTWENDIGES Stück Fleisch/Fisch wegnehmen...

    Ich denke mal, daß ihr verstehen werdet, daß ich mir dieses nicht gefallen lasse, und mein Stück Fleisch gegen euch verteidigen werde. Und wenn es sein muss auch bis auf´s Blut.

    So, und jetzt amüsiert euch noch gut, ihr Kindsköpfe, und träumt weiter euren "Bambiknutschtraum".

    AntwortenLöschen
  24. Nachtrag (vom Rohköstler):

    Ich nehme sogar ein Medikamet(DAOSIN)gegen meine Histaminunverträglichkeit,daß hilft sogar einganz kleines bisschen, und dreimal dürft ihr raten, woraus es gemacht wird :

    Aus SCHWEINENIEREN !!!

    Hahaha...und dieses Medikament wollt ihr mir natürlich auch streichen, gelle...

    (Mensch, fahrt bloß zur Hölle, ihr Deppen)

    AntwortenLöschen
  25. Lieber Rohköstler da oben. Wenn du so viele Unverträglichkeiten hast, dann iss doch bitte einfach, was gut für dich ist.
    Von uns kommt bestimmt keiner angerannt und zerrt dir dein Stück Fleisch weg. Ich persönlich würde dafür nicht bis aufs Blut kämpfen und wundere mich erstens über deine Aggressivität, zweitens über deine Unterstellungen und drittens über diese vermutlich provozieren wollende Großschreibung.
    Du wirst ja wohl zugeben müssen, dass dein "Fall" ein höchst seltener ist und man von allen Menschen, die es sich ihre Lebensmittel weitestgehend aussuchen können erwarten kann, dass sich dies mit Respekt für Leben tun. Das schließt sowohl fremdes (menschliches und tierisches) als auch das eigene ein. Und da es auch vegane und gesunde Rohköstler gibt, ist der Begriff "logischerweise" bei dir wohl auch etwas hochgegriffen.

    Also iss dein Stück Fleisch und mach dir nicht keine Sorgen darüber, wer etwas dagegen haben könnte.

    AntwortenLöschen
  26. @anonym
    mangelerscheinungen bei veganer rohkost sind nicht zwingend nötig. ist schwierig, aber geht. da gibts genügend beispiele. nur weil du es nicht hingekriegt hast, vegane lebensmittel so zusammenzustellen, dass du alle nährstoffe hast, heißt das nicht dass es unmöglich ist.
    mit soja-gluten-histamin isses natürlich schwierig, aber machbar.
    hülsenfrüchte und andere "pflanzliche eiweißträger" muss man übrigens nicht zwingend kochen; erbsen, kohlrabi, fenchel, sellerie kann man zb super roh essen. und was ist mit nüssen? die liefern auch viel eiweiß. pilze haben auch etwas eiweiß. und von einer krankheit/unverträglichkeit, bei der man nichts gekochtes essen kann, habe ich auch noch nie gehört. wie heißt der medizinische fachbegriff dafür?
    ich will dir das fleisch nicht "wegnehmen". ich möchte dass du dich informierst, neues ausprobierst, und nach alternativen suchst.
    zb wäre eine alternative zu fleisch ei, das dürfte ja wohl massig eiweiß enthalten, und dafür müsste zumindest kein tier geschlachtet werden (bzw. zumindest weniger als für ein brathähnchen).
    wieso überhaupt diese eiweiß-begeisterung? so viel braucht man davon nun auch wieder nicht. ich ess kaum sojaprodukte und hab trotzdem keinen eiweißmangel.
    wie mnme ganz richtig sagt; dein fall ist höchst selten (wenn er denn wirklich so ist, mich würde mal die ansicht eines dich behandelnden arztes interessieren)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Löwen und Antilopen kochen doch auch nicht.. o.O Warum willst du also extra Energie fürs Erhitzen von Wasser verschwenden? Das ist wie immer Tee kochen, wenn man auch Leitungswasser trinken könnte -.-'

      Und - es gibt Situationen da braucht man halt mehr Eiweiß pro Essmenge - wenn man Muskeln aufbaut, große Muskelmengen erhalten will, nicht so viel essen kann (weil man z.b. einen sinkenden Umsatz hat weil man Behindert ist, Alt wird, einen sehr empfindlichen Magen hat, etc.), oder besonders viel und abwechslungsreich Essen muss (Schwanger, Stillend, einige Krankheiten, etc.).
      Und jemandem der nicht klassische Ersatzprodukte essen kann vorzuwerfen das müsse er ja nicht, man selber würde freiwillig darauf verzichten.. das ist einfach zynisnisch es ist ja wie jemandem vorwerfen er solle gefälligst aufhören rumzuweinen nur weil seine Katze krank ist, man selber habe ja nie ein Haustier gehabt und würde deswegen auch nicht weinen!

      Löschen
    2. löwen und antilopen bloggen auch nicht. mir ist egal was löwen oder antilopen machen. und wieso soll ich keinen tee kochen wenn ich den mag?

      nein, es gibt keine situation wo man mehr als 0,9g EW pro kg körpergewicht braucht; mehr kann der körper nämlich gar nicht verwerten. und selbst wenn, das geht auch locker vegan. und auch veganes essen geht hochkalorisch (schokolade, chips, bratkartoffeln...). außerdem liefert eine gut geplante vegane ernährung alle nährstoffe (b12 muss supplementiert werden).
      ich finde es albern, rumzuheulen weil man keine tütensuppe essen kann/darf. lebensqualität ist nun wirklich was anderes.

      Löschen