Dienstag, 31. Mai 2011

Fußabdruck berechnen

Auf footprint-deutschland kann man seinen Fußabdruck berechnen: 


Der Ökologische Fußabdruck zählt alle Ressourcen, die für den Alltag benötigt werden, und zeigt auf, wie viel Fläche benötigt wird, um all die Energie und Rohstoffe zur Verfügung zu stellen. Anschließend wird dieser Flächenverbrauch auf alle Menschen hochgerechnet und mit den auf der Erde real verfügbaren Flächen verglichen. Somit stellt der Fußabdruck nur quantitativ die CO2 Bilanz dar, sondern auch qualitativ den Flächenbedarf. Zudem ist der Ökologische Fußabdruck ein Angebot- und Nachfrage-Modell, welches anschaulich widerspiegelt, wie groß die Biokapazität der Erde ist (also was wir von ihr nutzen können) und wie viel die Menschheit von ihr nutzt.

 Meiner sieht eigentlich ganz gut aus:


Wobei ich denke, ich könnte noch einiges optimieren... Weniger Kaffee trinken, saisonal und regional einkaufen... Mein größtes Laster sind glaub ich Klamotten, aber da ich das allermeiste bei ebay gebraucht einkaufe, ist das glaube ich nicht ganz so schlimm.
Mich wundert, dass ich bei Wohnen und Energie nicht besser abschneide; ich hab ne superkleine Wohnung, und dementsprechend maximal ein Licht an, habe Energiesparlampen, geringe Strom- und Heizkosten und Duschen halte ich auch relativ kurz. Ist auf jeden Fall interessant, mal den Vergleich zu sehen. Und am Ende kriegt man auch noch angeziegt, wie die Welt aussehen würde, wenn alle so leben würde wie man selbst:

Montag, 30. Mai 2011

Dialog zwischen Veganer und Fleischesser 2


 (V trägt ein Tierrechtsshirt)


F: Bist du Vegetarier?

V: (nickt)

F: Sogar Veganer?

V: Ja.

F: (nickt anerkennend) Find ich gut. Im Grunde weiß ja jeder, dass ihr eigentlich die "besseren Menschen" seid.

V: (guckt überrascht) Krass dass du das so sagst. Wenn ich das selbst sage hört sich das so überheblich an; aber im Grunde ist es ja immer so, dass alles, was man Gutes tut, einen zu einem besseren Menschen macht. Wenn jemand jeden Tag zwei Stunden für die Uni lernt, denk ich ja auch, dass derjenige ein besserer Mensch ist als ich.

F: Boah, ich lern auch viel zu wenig. Bei mir stapeln sich schon die Skripte, und ich hab das Gefühl, dass das was ich lerne gerade nur das wieder aufholen kann, was ich vergesse.


(Es folgen weitere beiderseitige Jammerereien über die Fülle des Lernstoffs und mangelnde Disziplin)

Samstag, 28. Mai 2011

Dialog zwischen Veganer und Fleischesser

(Gesprächsthema: Person X die beide kennen)

V: Ich mag Person X ganz gerne, die ist intelligent, ökologisch eingestellt und auch Veganerin.

F: Also ich kann mit diesem "veganisch" ja nicht viel anfangen.

V: Es heißt "vegan". Mit dem Grundgedanken dahinter, dass man Tiere nicht quälen und töten will, kannst du dich aber schon anfreunden, oder?

(Pause)

F: Ich bin halt Fleischesser. Irgendwo ist es doch die Natur des Menschen, fürs eigene Überleben zu töten. Und die Tiere machen das ja auch.

V: Also in meiner Natur liegt es nicht, zu quälen und zu töten. Bei anderen Menschen mag das anders sein.Und Tiere bekämpfen sich auch gegenseitig. Da kann man auch sagen dass es legitim ist, anderen Menschen den Kopf einzuschlagen.

(Pause)

F: Lass uns das Thema wechseln.

(Schweigen)

Freitag, 27. Mai 2011

Veggie-Parade in Berlin

Am 18. Juni 2011 veranstaltet das Tierrechtsbündnis Berlin Vegan in Zusammenarbeit mit dem VEBU und der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt die wohl erste Veggie Parade in Deutschland.
Die Veranstaltung beginnt um 10:30 Uhr am Berliner Alexanderplatz. Neben Redebeiträgen, Musik und einem Demonstrationszug wird es eine medienwirksame Aktion geben, bei der 50 Personen in Kuhkostümen direkt vor dem Brandenburger Tor auf dem Boden liegend verschiedene Schriftzüge bilden werden.
Alles Weitere auf www.veggie-parade.de.

 Veggie-Paraden gibt es bereits in vielen anderen Ländern:

ich bekenne...

... ich mag Gemüse!






EHEC zum trotz, denn
1.) war zwar der Überträger ein Gemüse, aber es handelt sich nur um eine bestimmte Lieferung mit spanischen Importgurken (Mausflaus berichtete) und
2.) .steht bei osthessen-news
„Auf Salat- und Gemüsepflanzen wird keine Gülle ausgebracht. Das gilt sowohl für den ökologischen Landbau als auch für die konventionelle Landwirtschaft.“ Darauf weist der Hessische Bauernverband (HBV) in Bezug auf die aktuelle EHEC-Diskussion hin.
Die hessischen Erzeuger von Sonderkulturen, dazu gehören z.B. Salate, Gemüse, Gurken, Tomaten und Obst, seien auf den Anbau dieser Kulturen spezialisiert und setzten keine Gülle als Kopfdünger ein. Im Übrigen kämen deutsche Tomaten und Salatgurken derzeit nur aus Gewächshäusern. 
3.) Mussten die Landwirte aufgrund der Medien-Panikmache und Warnungen, man solle Gemüse meiden, ziemliche Einbußen verzeichnen, was ziemlich fies ist.

Donnerstag, 26. Mai 2011

EHEC-Überträger gefunden: Spanische Salatgurken aus Hamburg

... Steht im Hamburger Abendblatt. Und das empfiehlt, jetzt lieber deutsche Gurken zu kaufen. Besonders wenn man aufm Hamburger Großmarkt einkauft.

Schokogurken sind aber unschuldig ;-)

TV-Tipp: Sa, 28.5. 21:40, BR "Animals in Love"

Um 20:15 läuft ja auf Pro7 "Unsere Erde", der geht bis 22:00, danach dann schnell in den Bayerischen Rundfunk schalten und die Tier-Doku "Animals in Love" weitergucken :-)
PS: "Unsere Erde" wird am Sonntag auf Pro7 um 11.00 morgens wiederholt.


Diese Dokumentation zeigt die verschiedensten Wege, einen tierischen Partner zu erobern. Jedes Jahr beginnt das Umwerben in allen Teilen der Erde neu. Die Laute der Paarungszeit zeigen an, dass die Zeit der Balz, der Eroberung und der Liebe gekommen ist. Die tierischen Protagonisten sind dabei nur allzu menschlich: der selbstsichere Don Juan, die opportunistischen Diebe und Blender sowie die Verlierer, die keinen Erfolg haben.

ANIMALS IN LOVE ist eine faszinierende Naturdokumentation über die Verführungskünste und den Liebesakt der Säugetiere, Amphibien und Insekten. Hautnah beobachten wir das vielfältige Liebesleben und sehen, dass nicht nur Menschen auf der Suche nach einem Partner einfallsreich und kreativ sind.


Quelle: http://www.animals-in-love.de

Dienstag, 24. Mai 2011

Plastiktütenverbot

Italien hat's bereits, Deutschland sieht keinen Handlungsbedarf. Jetzt denkt die EU darüber nach und hat daher einen Fragebogen zusammengestellt: Hier kann man bis zum 9. August 2011 an der EU-weiten Befragung (leider nur auf Englisch) teilnehmen und das Plastiktütenverbot voran bringen!



Title
Consultation on options to reduce the use of plastic carrier bags and options to improve the requirements of biodegradability in the Directive 94/62/EC on packaging and packaging waste and the visibility of biodegradable packaging products to consumers

Objective of the consultation:
The objective of the consultation is to gather views and additional information on the environmental, social and economic impacts that might result from measures aiming to reduce use of plastic carrier bags as well as measures to improve the requirements of biodegradability in the Directive 94/62/EC on packaging and packaging waste and the visibility of biodegradable packaging products to consumers.


Ich verlinke eigentlich sehr selten irgendwelche Petitionen oder Umfragen, weil ich denke, dass das meistens im Nichts versickert. Aber das ist eine offizielle Befragung von der EU-Kommission, dem Entscheidungsorgan der EU, was uns nach unserer Meinung fragt, als Basis für die zukünftige politische Richtung.
Ein Plastiktütenverbot wäre eine sehr wirksame Maßnahme von enormem Ausmaß, bedenkt man dass jährlich 3,5Millionen Plastiktüten in der EU verbraucht werden. 

Die Befragung dauert ca. 5min, je nachdem wie ausführlich man die optionalen Fragen beantwortet. Man kann sich aber auch einfach durchklicken. Man sollte sich die Fragen genau durchlesen, denn das Englisch ist nicht ganz einfach zu verstehen. Aber mit Grundkenntnissen durchaus machbar.

Bitte alle mitmachen!!!

Pitahaya (Drachenfrucht)

Die Drachenfrucht wird fälschlicherweise als "Frucht" bezeichnet. In Wirklichkeit ist sie die abgetrennte Nase eines Fruchtdrachens aus dem asiatischen Raum. Die "Frucht" gilt in Deutschland als Delikatesse, ist jedoch wegen den vielen nasenlosen Drachen sehr umstritten und von den Grünen verachtet. 
Die Drachenfrucht wird von einem asiatischen Urvolk geerntet. Die Ernte stellt ein hohes Risiko dar, da sie in die Höhlen der Fruchtdrachen klettern und ihm bei lebendigem Leibe die Nase abtrennen müssen. Bei jeder Ernte gehen gut und gerne 0,002 Erntehelfer in die ewigen Nasengründe ein.Die Bezahlung der Erntehelfer ist bisweilen schlecht,dagegen will aber nun der Betriebsrat(Der sich erfreut noch zu Leben)zusammen mit der RAF vorgehen.Die Erntehelfer haben nun deswegen Hoffnungen ,dass die Löhne bis spätestens zum 31.Feb.2499 mindestens um 0,2% steigen und die Überlebenschance um 0,00001%. 

...sagt zumindest Stupipedia ^^


Unter Klimagesichtspunkten sind Südfrüchte aus Vietnam eine Todsünde, aber ich mach sowas nun wirklich nicht oft, allein schon, weil exotische Früchte teuer sind. Die Woche waren bei Netto aber Pitahayas, auch Drachenfrucht genannt, da habe ich zugegriffen. Zum Essen kann man sie entweder wie eine Kiwi mit dem Messer halbieren und das Fruchtfleisch auslöffeln, oder die Enden abschneiden, die Haut nach unten abziehen und das Fruchtfleisch klein schneiden. Innen ist die Drachenfrucht weiß bis gräulich, mit kleinen schwarzen Kernen gesprenkelt. Hat mich irgendwie an Stracciatella-Eiscreme erinnert. Oder Froschlaich ^^

Der Geschmack ist wässrig (besteht ja auch wie Gurke und Melone zu 90% aus Wasser), leich süß-säuerlich, aber insgesamt doch sehr dezent. Am ehesten wie Melone oder Kiwi.
 Die Teile sind nicht nur hübsch und lecker, sondern laut Wiki auch gesund:

Drachenfrüchte bestehen zu etwa 90 % aus Wasser und enthalten viel Eisen, Calcium und Phosphor. Der Nährwert liegt bei 48kcal bzw 210 kJ/100 g. Sie enthalten die Vitamine B, C und E.


Montag, 23. Mai 2011

TV-Tipp: Sa, 28.5. "Unsere Erde" auf Pro7

"Unsere Erde" - 28. Mai 2011, 20.15 Uhr Pro7

Der britisch-deutsche Dokumentarfilm von Alastair Fothergill und Mark Linfield gilt als die erfolgreichste europäische Naturdokumentation der letzten zehn Jahre. 3,8 Millionen Zuschauer sahen den Film, dessen Produktion ganze fünf Jahre in Anspruch nahm. Die Reise führt vom Nordpol nach Süden – vom ewigen Eis über Tundra und Regenwälder bis hin zur Kalahari-Wüste und zurück an den Nordpol.

Sonntag, 22. Mai 2011

Mausflaus testet Smartbeauty-Haarfarbe

Ich habe eine neue vegane, tierversuchsfreie Haarfarbe gefunden, und zwar von der Marke "Smartbeauty"! Und die haben nicht nur langweilige Naturtöne, sondern auch richtig knallige Farben wie lila oder pink. Die Zeit wo ich noch rumlaufen konnte wie ich wollte, ist leder vorbei, deswegen habe ich bei Smartbeauty angefragt, ob sie mir vielleicht dunkle Haarfarbe zum Testen schicken würden, worauf sie mir netterweise gleich 3 Packungen geschickt haben.Insgesamt finde ich das Unternehmen sehr sympathisch, alle Produkte sind tierversuchsfrei, und die normalen Haarfarben sind auch vegan.
Smartbeauty will auch noch auf andere Weise die Welt verbessern

Unser Grundsatz ist eindeutig: Smart Beauty Produkte werden nicht an Tieren getestet. Wir sind der festen Überzeugung, dass es nicht länger notwendig ist, kosmetische Produkte auf diesem Weg zu testen.
Inhaltsstoffe: Um Ihr Haar zu pflegen, verwenden wir innovative Rezepturen mit sorgfältig ausgewählten natürlichen Inhaltsstoffen (geprüfte organische Extrakte sowie natürliche Inhaltsstoffe, einschließlich Vitamin E&C).
Verpackungen: Wir verwenden umweltfreundliche Verpackungen, welche 100% receycelbar sind sowie PVC-freie Mischsschalen.
CO2-Verschmutzung: Alle Produktbestandteile werden der Umwelt zu liebe in Europa hergestellt.
SEDEX: Smart Beauty ist Mitglied von SEDEX, einer Organisation, die ethischen Datenaustausch anbietet und überwacht.


Angeblich gibt es die Haarfarben auch bei der Drogerie "Ihr Platz", müsste ich mal schauen ob ich die bisher einfach übersehen habe.


Inhalt
- Gebrauchsanweisung
- Schutzhandschuhe
- Pinsel
- Farbpulver und Aktivatorcreme
- Shampoo



Den Hauttest den man eigentlich vorher machen soll, habe ich mir geschenkt, ich hab konventionelle Haarfarbe bisher immer gut vertragen, und ich hab die meist sogar länger als die eingegebene Einwirkzeit draufbehalten, und die Kopfhaut hat auch regelmäßig was abgekriegt. Es ist halt keine Naturhaarfarbe, da muss der Hersteller sowas draufschreiben.
Dafür habe ich mir aufmerksam die Bedienungsanleitung durchgelesen. Ich bin ein großer Befürworter von Bedienungsanleitungen und ich war angenehm überrascht, dass sie ausschließlich in Deutsch, in einer akzeptable Schriftgröße und sogar bebildert war.
Stand aber eigentlich nix anderes drin, als bei anderen Haarfarben, also habe ich gleich losgelegt:
  1. Radio anmachen
  2. schwarzes Tshirt anziehen
  3. Gesicht, Hals und Dekollete eincremen, damit man Farbspritzer leichter entfernen kann
  4. Haare durchkämmen (gewaschen habe ich sie schon heute morgen)
  5. Handschuhe an
  6. Farbe im alten Einmachglas anmischen
  7. Farbe auftragen
  8. Einwirken (empfohlen: 30Minuten)
  9. mit Wasser ausspülen
  10. Shamponieren
  11. Nochmals spülen
  12. Haarkur drauf

Beim Anrühren ist mir aufgefallen dass die Farbe relativ dünnflüssig ist, was den Vorteil hat, dass sie gut durchdringt, und man sie gut einmassieren kann; aber leider auch den Nachteil, dass sie doller spritzt. Außerdem war es relativ wenig Farbe, eigentlich habe ich mit einer Packung nur den Ansatz und ein bisschen was bedeckt. Auf der Packung stand auch, dass man mit einer Haarlänge von mehr als 20cm lieber zwei Packungen nehmen soll. Haarfarben werden zu 99% von Frauen verwendet, und die haben nunmal fast immer lange Haare, insofern finde ich das etwas blöd. Ich fände es am besten, wenn es zwei verschiedene Packungsgrößen gibt; eine für Ansatzfärben bzw. für Kurzhaarige, und eine für Langhaarkomplettfärbung. Das ist nicht nur bei den Smartbeauty-Farben so, aber da ist es mir extrem aufgefallen.
Angenehm fand ich den Geruch, der überraschend mild war. Ich kann mich noch gut an meine letzte Färbung Polypalette erinnern, wo ich mir vorkam wie im Chemiewerk. Geruchsarm heißt aber noch lange nicht gut verträglich, nach ca. der Hälfte der Einwirkzeit hat bei mir die Kopfhaut doch bisi angefangen zu jucken. Ich schmier mir aber leider auch jedes Mal die Kopfhaut mit ein, weil ich feinmotorisch etwas unbegabt bin, und lieber zwei Tage mit nem schwarzen Kopf als wochenlang mit fleckigen Haaren rumrenne. Ich hab dann trotzdem noch brav die 30min abgewartet und bin dann ans Ausspülen gegangen.

nachher

vorher

Ich hatte bei Smartbeauty den Eindruck, dass es die Haare etwas stärker belastet als andere, denn die Haare waren hinterher trotz Haarkur etwas strohig. Ich werde in der nächsten Zeit wohl intensiv mit Spülungen und Kuren arbeiten, denn auf kaputte Haare und Spliss habe ich keine Lust. Im Moment ist die Farbe noch schön dunkel, mal schauen wie lange das anhält.

Fazit:
Als konventionelle Haarfarbe zu empfehlen, sowohl die Qualität als auch die Anwendbarkeit sind gut. Der große Pluspunkt ist natürlich, dass die Farbe vegan+tierversuchsfrei ist.

Hier noch der Link zum Shop:

Kinder essen zu viel Fleisch

Kleinkinder essen einer Studie zufolge zu viel Fleisch, Wurst und Süßes, trinken aber zu wenig. Statt 0,6 bis 0,7 Liter pro Tag, trinken sie nur 0,4 Liter. Auch Gemüse und Vollkornprodukte kommen zu kurz.
Das ist der Ergebnis einer Studie des Forschungsinstituts für Kinderernährung (FKE) in Dortmund.

Verbindliche Regel zur Kleinkindernahrung gibt es nicht. Das FKE gibt aber Empfehlungen für eine „optimierte Mischkost“. Danach sollen Kinder viel pflanzliche Lebensmittel wie Gemüse, Obst, Brot, Kartoffeln, Nudel und Reis essen sowie viel Wasser, ungesüßte Tees oder stark verdünnte Schorlen trinken. Milch, Milchprodukte, Eier, mageres Fleisch, Wurst und Fisch solle mäßig verzehrt werden.

Quelle: focus

Und das einzige, was der Politik einfällt, ist ein staatlich gefördertes Schulmilchprogramm.  Ich würde den letzten Absatz gerne auf Plakate drucken, und in Schulen aufhängen.

Samstag, 21. Mai 2011

bio schlägt regional

In der Abendblattserie "Umweltbewusst essen" wird jede Woche ein Eco-Check für alle möglichen Waren vorgestellt. In Teil 1 geht es um den Kauf von Äpfeln. Der Grundsatz ist klar:

Am besten kauft man Äpfel aus regionaler Herstellung, mit Bio-Siegel, möglichst lose, ohne Verpackung, und vorzugsweise im Herbst.

Aber was macht man den Rest des Jahres? 

Silke Schwartau ist Ernährungsexpertin bei der Hamburger Verbraucherzentrale, sie kann helfen. Nach meinen Angaben erstellt sie ein Punkteschema, unterteilt nach vier Kategorien: Anbauweise. Transport. Verpackung. Lagerung. Da die Verpackung bei Äpfeln nicht so stark ins Gewicht fällt, gibt es hier nur maximal zwei Punkte, in den anderen drei Feldern jeweils bis zu vier.
Das Ergebnis ist zumindest in Teilen verblüffend. Der Bio-Apfel landet ganz vorn, obwohl er einmal quer durch die Republik gekarrt werden muss - dass er von der Streuobstwiese kommt, macht die räumliche Entfernung mehr als wett. Am meisten überrascht dagegen, wie deutlich das Obst aus Neuseeland vor dem aus Südtirol landet. Laut Schwartau tun sich die Farmer von der Südhalbkugel und aus Alto Adige (Südtirol) bei Anbaukriterien wenig, die Zahl eingesetzter Pestizide hält sich laut Experten etwa die Waage. Dafür liegt der Kiwi-Apfel bei Lagerung und Transport vorn. Allerdings nur in Frühjahr und Sommer. Im Herbst wird ein Südtirol-Apfel nicht gelagert, dann liegt er im Gesamtklassement vor dem Cox Orange. Anfang August hingegen, wenn ein angebotener Euro-Apfel ein knappes Jahr der Kühlung hinter sich hat, kommt ein Neuseeland-Apfel seiner Ökobilanz ziemlich nah. Im Einzelfall, so Silke Schwartau, könne es umweltschonender sein, "Made in New Zealand" gegenüber "Angebaut im Alten Land" zu bevorzugen. 


Also am besten bio von der Streuobstwiese, zweite Wahl wären neuseeländische Äpfel. Ich kaufe Äpfel meist bei Rewe und schaue darauf, dass es eine Sorte aus Deutschland ist. Das kann ich mir in Zukunft also sparen.
Leider so komme ich so selten zum Bio-Laden, sonst würde ich Äpfel da kaufen, wobei bio ja nicht automatisch heißt, dass es Streuobst ist, von daher ist der Ratschlag "bio statt regional" pauschal wohl doch nicht so ganz richtig. Aber allein schon wegen den Pestiziden dürfte bio da die erste Wahl sein; bei Sachen wo man die Schale mitisst macht das glaube ich trotz Waschens einen großen Unterschied.

Freitag, 20. Mai 2011

Galileo-Beitrag "mein Leben als Veganer" mit Christian Vagedes

Christian verzichtet bereits seit neun Jahren auf alle tierischen Produkte. Was treibt ihn an, sich so einzuschränken? Und führt das nicht zwangsläufig zu Mangelernährung? Galileo klärt die wichtigsten Vorurteile in Sachen veganer Lebensstil und zeigt, dass Tierprodukte selbst in Produkten stecken, bei denen man es so gar nicht denken würde.



Es werden natürlich erst mal alle Vorurteile aufgegriffen, irgendwelche Passanten werden befragt was sie von Veganern halten. Christian kann das aber ganz gut ausräumen. Super finde ich die Idee, einfach nen Bluttest zu machen, und tada! Christian hat nur leichten Vitamin D-Mangel. Und der Arzt erklärt, dass das so ziemlich alle haben. Schöner Beitrag!

"Veggie no.1" - rein vegetarische Mensa in Berlin

Wow, das wusste ich nicht, die FU Berlin hat Deutschlands erste rein vegetarische Mensa! Und das schon seit Anfang letzten Jahres. Es gibt jeden Tag mindestens ein veganes  Gericht, meist sogar mehr als eines, dazu ein großes Salatbuffet und auch vegane Beilagen zum Kombinieren (Gemüse, Nudeln, Kartoffeln, Reis) und Obstteller.Es gibt z.B. Soja- und Seitanschnitten, Suppen oder chinesische Reispfanne. Ein tägliches Bio-Essen wird auch angeboten, das aber längst nicht an allen Tagen vegan is.
Auf der Seite des Studentenwerks findet man den Speiseplan- Die veganen Gerichte sind mit einem grünen Baum gekennzeichnet. 
In der Mensa können dürfen nicht nur Studis bzw. Beschäftigte der Uni, sondern auch Gäste essen, die müssen sich aber dafür eine Chipkarte zum Bezahlen besorgen. Apropos Bezahlen; ich find die Preise sagenhaft günstig für Mensa-Essen, v.a. wenn man bedenkt dass ein Großteil bio ist."Couscous mit Marokkanischem Gemüseragout" für 1,30€ bis 2,60€ hört sich nicht nur lecker, sondern auch sehr preisgünstig an, selbst wenn man die größte Portion nimmt. 

Und nett sieht's da auch noch aus:

Hier gibts noch mehr Bilder


ICH BIN NEIDISCH!!! Bleibt zu hoffen, dass die "Initiative vegane Mensa" in anderen Unis was bewirken kann.

Donnerstag, 19. Mai 2011

Milch macht Akne

Ich halte nicht viel von den veganen Märchen von der diabetes- und krebsverursachenden, übersäuernden, arterienverstopfenden Milch; das meiste ist Propaganda aus falsch interpretierten, veralteten Studien. Z.B. wird behauptet, Milch verursache Übergewicht; dummerweise gibt es aber auch Studien, die zeigen, dass Milchkonsumenten ein niedrigeres Körpergewicht haben.
Ich glaube es kommt da wie immer entscheidend auf die Dosis an; ich kann mir nicht vorstellen, dass man bei einem geringen Milchkonsum und einer gesunden Lebensweise wirklich Vorteile gegenüber Veganern belegen kann.
Was aber tatsächlich zu stimmen scheint, ist, dass Milch Akne verursacht, das habe ich jetzt auf mehreren Akne-Seiten gelesen. Erst hieß es ja, Akne werde durch fettiges Essen, Schokolade und Chips verursacht (hat mir mein Hausarzt noch erzählt), dann war allgemeine Meinung die Ernährung habe eigentlich kaum Einfluss, und inzwischen ist man vorsichtig dabei, die Milch und Lebensmittel mit hohem glykämischen Index (also mit vielen einfachen Kohlenhydraten, z.B. Weißmehl- und Zuckerhaltiges) mitverantwortlich zu machen.
Akne wird hormonell verursacht, da ist man sich sicher, und Milch spielt eine Rolle:


Dass der Konsum von Milchprodukten Aknesymptome fördern kann, belegen mehrere Studien. In einer Untersuchung aus dem Jahr 2005 wurden 47.000 Teilnehmerinnen, die in ihrer Teenagerzeit unter Akne litten, zu ihren Ernährungsgewohnheiten befragt. Diejenigen von ihnen, die mehr als drei Mal pro Tag Milch in irgendeiner Form zu sich nahmen, gaben an, öfter unter Akneausbrüchen gelitten zu haben als die Mädchen, die selten Milch oder Milchprodukte verzehrten. Der Fettgehalt der Milch spielt dabei anscheinend kaum eine Rolle – im Gegenteil: Magermilch scheint die Akne noch mehr zu begünstigen als Milch mit normalem Fettgehalt. Eine weitere Studie desselben Forscherteams bestätigte die Ergebnisse der ersten Studie.
Da das Fett in der Milch vermutlich nicht das Problem ist, gehen die Forscher davon aus, dass die in der Milch enthaltenen Hormone Akneschübe auslösen. Zwei Gründe führen zu dieser Annahme: Zum einen sind Schwankungen des Hormonspiegels eine der Ursachen für Akne. Zum anderen ist Milch ein wahrer Hormoncocktail, da sie in der Regel von schwangeren Kühen stammt. So sind in der Milch Vorläufermoleküle von Testosteron enthalten. Dieses männliche Sexualhormon ist maßgeblich an der Entstehung von Akne beteiligt.
Milch enthält außerdem den insulin-ähnlichen Wachstumsfaktor IGF-1 (insulin like growth factor), der bei der Entstehung von Akne möglicherweise eine wichtige Rolle spielt, weil er die Produktion des Hormons Testosteron ankurbelt.
Andere Wissenschaftler spekulieren, dass das in der Milch enthaltene Jod die Akne ebenfalls begünstigen könnte.
Fazit: Es gibt einige Studienergebnisse, die darauf hinweisen, dass der Verzehr von Milchprodukten Akne fördert. Es ist also auf jedenfall einen Versuch wert, den Konsum von Milchprodukten einzuschränken bzw. eine Zeit lang ganz auf sie zu verzichten.

Quelle: akne-blog.de

Mittwoch, 18. Mai 2011

"Darum bin ich vegan" by PETA

Der neue peta2 Spot "Darum bin ich vegan" setzt die Zitate großer Denker mittels junger Veganer in einen modernen Kontext. Noch nie war es so wichtig, diese eine Entscheidung zu treffen, die so vieles verändert. 

Die Akteure sind fünf junge Veganer (Matthias von HEAVEN SHALL BURN, Sebastian von MYRA, Nico von WAR FROM A HARLOTHS MOUTH, Nessi und Hendrik von Peta2) die eindrucksvolle Tierrechtszitate berühmter Persönlichkeiten sprechen und damit zeigen, dass der vegane Gedanke keine Eintagsfliege ist. 



Krass, eine Peta-Kampagne, die ohne billige unglaubwürdigen Promis, Holocaust-Vergleich und Sexismus auskommt. Den obligatorischen Schock-Bildern ist Peta allerdings treu geblieben, wobei ich die durch die Verfremdung noch halbwegs erträglich finde.

Auf der Seite Darum bin ich vegan kann man sich auch noch das Making-Off anschauen

Dienstag, 17. Mai 2011

vegane palmölfreie Produkte


Für Palmöl wird der Regenwald abgeholzt, einen umfassenden, sehr informativen Beitrag findet ihr auf pdeudoerbse.de
Leider ist Palmöl fast überall drin; in Brotaufstrich, Schokoriegeln, Kosmetik, Putzmitteln uvm. Es muss auch nicht explizit als "Palmöl" bzw. "Palmfett" deklariert werden, sondern ist in der Zutat "pflanzliche Öle/Fette" oftmals für den Verbraucher unsichtbar enthalten. Die paar palmölfreien Produkte rauszusuchen ist sehr mühselig, deswegen richtet man sich am besten nach den Listen, die andere zusammengesucht haben:

Ein Kleid aus Tofu

Viel besser als das blöde Fleisch-Kleid von Lady Gaga: "Tofu Dress" getragen von Holland’s Next Top Model, Kim Feenstra!

die ganze Fotostrecke gibts auf flickr


17. April 2011 - Holland's Next Topmodel Kim Feenstra kam in einer sehr einzigartige Kreation bei der Premiere des Musicals Zorro: ein Kleid aus Fleischersatz hergestellt. Kim-Kommentare zum Kleid: "Ich bin Flexitarier, esse nur selten etwas Fleisch. Das ist gut für meine Gesundheit, die Umwelt, Natur und Tierschutz. "


Das ganze ist eine Aktion von der Organisation "Natuur & Milieu", die die Seite ikbenflexitarier.nl initiiert hat, ich glaub das ist niederländisch für "Ich bin Flexitarier".




Mehr Infos gibts auf http://www.ikbenflexitarier.nl/
Leider ist alles auf niederländisch, aber wenn man ganz schnell drüberliest, dann versteht man s trotzdem einigermaßen ^^ Ansonsten gibts noch http://translate.google.de

Montag, 16. Mai 2011

TV-Tipp für heute abend: letzter Teil der "Deutschland isst"-Serie

Heute abend um 21 Uhr auf der ARD gibts den letzten Teil der Serie "Deutschland isst..." mit Tim Mälzer
Thema in Folge 3: Alles frisch?

Heutzutage muss alles, was wir essen und trinken, "frisch" sein. Entsprechend ist so ziemlich alles, was wir in den Supermarktregalen finden, mit eben diesem Prädikat ausgestattet: Das Angebot reicht von der "Frischmilch" über "frisches Gemüse", "frisches Obst" und "frisches Fleisch" bis hin zum industriell verpackten "Frischkäse". Aber was ist eigentlich "frisch"? Was heißt überhaupt "frisch"? Und wann kommt es denn tatsächlich auf "Frische" an?
ARD-Koch Tim Mälzer lässt sich auch im dritten Teil der Dokumentation "Deutschland isst ..." auf eine umfangreiche Recherche ein. Er stellt fest, dass der Begriff "frisch" gar nicht gesetzlich geschützt ist. Daher dürfen sogar Chips, tiefgefrorene Pizzas und fertige Salatsaucen als "frisch" bezeichnet werden.
Dagegen darf ausgerechnet die frisch gemolkene Milch nicht "Frischmilch" genannt werden, sondern trägt den umständlichen Namen "Vorzugsmilch". "Frischmilch" heißt nur die industriell gefertigte, erhitzte und bearbeitete Milch.
Tim Mälzer besucht Bauern, Lebensmittelhersteller, Biologen, Mediziner, Politiker und Kinder, um einen möglichst umfassenden Überblick über frisches Essen zu gewinnen. Dabei lernt er die modernsten Hilfsmittel kennen. So kann er unter einem Spezialmikroskop beobachten, wie in einer fertig abgepackten Salatmischung Vitamine aus dem Salatblatt auslaufen und zugleich Bakterien ungehindert eindringen.
ARD-Koch Tim Mälzer findet heraus, welche Milch wirklich die frischeste und gesündeste ist. Er lässt sich erklären, woran man frisches Fleisch erkennt. Und er stellt fest, worauf man beim Einkauf von Obst und Gemüse wirklich achten muss.
Schließlich unterzieht sich Tim Mälzer dem Selbstversuch. Eine Woche lang ernährt er sich ausschließlich mit frischer Nahrung. Verbessert die Frischkur seine Gesundheit? Oder schadet sie ihm sogar? Professor Jürgen Lademann von der Berliner Charité verspricht ihm, mit einem modernen Messinstrument die Antwort zu finden. Ob die dem ARD-Koch gefallen wird?


die vergangene Folge kann man sich in der ARD-Mediathek anschauen

jagende Tierärzte?

Auf einen solche stößt die vegane Kolumnisitin der Frankfurter Rundschau, Hilal Sezgin, und wundert sich.

Derselbe Malte eröffnete mir kürzlich, dass er seinen Jagdschein mache. Ich konnte es zunächst nicht glauben: Ob er wirklich jagen wolle? Ja, denn er habe keine ethischen Probleme damit, Rehe und Wildschweine zu schießen, und auch keine mit der für die Tiere besonders aufreibenden Treibjagd. Mal abgesehen davon, wie man über das Unterthema Jagd denkt: Stimmt es nicht nachdenklich, dass ein Mensch, der von Berufs wegen Tiere heilt, dieselben Hände auch zum Töten gesunder Tiere einsetzt? Wie lautet überhaupt das Ethos eines Tierarztes, im Vergleich zu dem eines Menschenarztes?

Nachzulesen auf fr-online.de


Ich weiß nicht, ob ich bei so einem Tierarzt bleiben würde. Fachlich mag er ja gut sein, aber ich würde ihm nicht mehr vertrauen können, dass er stets das beste für das Tier will. Vielleicht stehen bei ihm dann doch eher wirtschaftliche Interessen im Vordergrund, oder wenn eine Tierkrankheit eine für ihn aufwändige und unangenehme Arbeit bedeutet, schlägt er lieber einschläfern vor? Oder er packt das Tier grob an, weil es ja nur ein Tier ist, und das darf man quälen und töten? Nichts anderes ist eine Drückerjagd.
Ich kann es ja noch halbwegs nachvollziehen, wenn jemand Tiere tötet, weil er es aus irgendwelchen Gründen für nötig hält. Aber Jagd ist vorrangig der Spaß am Töten. Da zwingt sich niemand hin weil er sich aufopfert um den Wald zu retten.

Sonntag, 15. Mai 2011

Abstimmen für mehr Tierschutz in der EU

Auf meine-landwirtschaft.de  kann man entscheiden, wofür zukünftig EU-Subventionen verwendet werden sollen. Man hat 100 Euro und verteilt die auf 10 Punkte, z.B. faire Preise, Exportsubventionen, für Großunternehmen. Ein Punkt ist "für echten Tierschutz". Ich hab meine 100Euro natürlich dafür ausgegeben! Meiner Meinung nach ist der Begriff zwar falsch (echter Tierschutz wäre nur eine vegane Landwirtschaft), aber "ein bischen Tierschutz" ist besser als wenn der komplett hintenrunterfällt. Der Tierschutz liegt auf Platz 2 (auf der 1 ist ökologische Landwirtschaft), trotzdem wär's super, wenn noch mehr Leute dafürstimmen!
Man gibt auf der Abstimmungsseite die Beträge ein, trägt Name und Emailadresse ein, und klickt auf "Abstimmen". Damit die Stimme gezählt wird, muss man dann noch den Bestätigungslink in der Email anklicken. Dauert keine 2 Minuten, und ich glaube dass das wirklich etwas bringt, da es sich um einen Zusammenschluss mehrerer Organisationen handelt (u.a. demeter, WWF, Schrot&Korn, komplette Liste gibt's hier), die bestimmt mehr Druck ausüben können als nur eine allein.

Hier gehts zur Abstimmung:  

klick aufs Banner oder hier



Hier der vollständige Text der Info-Seite: 

Ab 2014 setzt die Gemeinsame Agrarpolitik der EU (kurz GAP genannt) einen neuen gesetzlichen Rahmen für die Landwirtschaft. Es geht um viel: die fundamentalen Weichenstellungen für Klima, Umwelt und die Qualität der künftigen Lebensmittelversorgung – sowie 56 Milliarden Euro Subventionen.
Auf den Kopf umgerechnet etwa 100 Euro zahlt jeder EU-Bürgerin und jeder EU-Bürger jährlich in diesen gigantischen Umverteilungstopf ein.  Was wir im Gegenzug erhalten, könnten wohl die wenigsten von uns klar benennen. Zweifellos aber setzen die Milliardensummen wichtige Anreize in einem Wirtschaftszweig, der Millionen von Menschen beschäftigt und von grundsätzlicher Bedeutung für unser aller Gesundheit, Wohlergehen und Lebensqualität ist.
Stellt sich die Frage:  Wofür soll dieses Geld verwendet werden? Die Initiative "Meine Landwirtschaft - Unsere Wahl", eine Partner-Organisation von Slow Food Deutschland, die sich für eine kleinteilige und nachhaltige Landwirtschaft einsetzt, bietet Ihnen die Möglichkeit Ihre 100 Euro (virtuell) so zu verteilen, wie Sie es für richtig halten. Alle Optionen sind möglich (bis hin zur Subventionskürzung). Stimmen Sie ab, und setzen Sie ein Zeichen für eine Reform der EU-Agrarpolitik in Ihrem Sinne!

aktuelles Lieblingszitat VIII

Veganismus und der damit verbunde Tier- und Umweltschutz ist eine Sache, die uns alle angeht. Ich will auf keinen Fall eine militante Ökoterroristin werden, die alle für verrückt halten, ich will niemanden bekehren und niemandem ein veganes Leben aufschwatzen. Was ich versuche ist, euch allen da draußen einen Ruck zu geben. Es geht darum, ein Bewusstsein für unsere Umwelt zu entwickeln. Werdet eurer Verantwortung bewusst, die ihr der Erde, den Tieren und den Menschen gegenüber habt.


Nela am 12.5.2011 auf ihrem Blog von "green seven"

Samstag, 14. Mai 2011

"Das erste tierische Ding das ich aß, war ein Ei. Es war wahnsinnig köstlich. Ich habe fast geweint und mir noch einmal eins gegriffen."

Eine lange Überschrift, aber ich fand das Zitat* so krass.... Hintergrund:

Ginnifer Goodwin will nicht mehr Veganer sein!


Die Schauspielerin erklärte jetzt, sie hätte jahrelang auf Fleisch und tierische Fette verzichtet, nun wolle sie aber nicht mehr. Warum? Aus gesundheitlichen Gründen. Laut "showbizspy.com" sagte Goodwin wörtlich: "Ich bin kein Veganer mehr... Ich lerne und wachse und verändere mich - auch wegen meiner Gesundheit. Also muss ich jetzt lernen einige tierische Dinge in meine Diät einzuplanen. 

gelesen auf fan-lexikon


Das letzte was mir als Veganer fehlt, sind Eier. Die schmecken doch nach nix, ich würde die am ehesten mit Naturtofu vergleichen, sowohl Konsistenz als auch Geschmack. Ich hab Verständnis wenn jmd Veganismus zu mühevoll ist, gerade bei einem Beruf wo man häufig auf externes Essen angewiesen ist, und nicht die Autorität/Möglichkeit hat, vegane Wünsche durchzusetzen. Und weil einige unvegane Sachen eben doch lecker sind, und man darauf nicht verzichten möchte. Aber das sollte man dann auch einfach so sagen, und nicht die Gesundheit vorzuschieben, oder behaupten, Eier wären soooo lecker. So bleibt bei einem hängen "Veganismus ist ungesund und schmeckt nicht".



 * Das Originalzitat auf showbizspy lautet “The first thing I ate was an egg that I found from a humane farm… and I scrambled it up. It was the most delicious thing I’ve ever eaten. I felt like a hypocrite and I cried and then I scrambled up another one.

Tofinée, die Tofu-Praline

Osnabrück. Pralinen sind süß. Ihr zarter Schoko-Schmelz zergeht auf der Zunge, danach entdeckt der Gaumen weitere Aromen wie Chili, Mandel –und Tofu. Geht nicht? Geht doch. Vier Studentinnen haben eine Praline aus dem Soja-Produkt entwickelt. Bei einem Wettbewerb haben sie damit Platz vier belegt.

Wer ist bloß auf die Idee gekommen? Tofu schmeckt doch nach nichts und ist von gummiartiger Konsistenz. Doch Janina Weidner, Alisa Schwesig, Kira Wriggers und Petra Cybulski ficht das nicht an. „Wir haben im vergangenen Semester ein Projektseminar über Tofu gehabt, da hat sich das im Gespräch über den Wettbewerb einfach so ergeben“, erinnert sich Kira Wriggers nüchtern. 
In der Jury saßen Vertreter von Unternehmen wie Lindt und Dr. Oetker.


Quelle: noz


Ok, vegane Pralinen gibts schon, nämlich von princess-chocolate, außerdem die vegane Chocolaterie "vegantisch" (die haben aber nur Schokorigel) aber ne tolle Idee! Wär schon toll wenn Lindt oder Oetker sich die Idee schnappen und das als Konkurrenz zu Mon Chérie auf den Markt bringen...

Freitag, 13. Mai 2011

Widerstand gegen Veggie-Day

Vegetarischer Tag in der Mensa am Park – Juristen grillen 1.000 Würstchen zum Protest

Falafel mit Joghurt-Limettendip, Curry-Gemüsepfanne und Tofusteak mit mediterranem Gemüse – am 5. Mai gab es ausschließlich fleischlose Gerichte in der Mensa am Park. Doch nicht bei allen Studenten stieß der sogenannte Veggie-Day auf Wohlwollen. Die Mitglieder des Fachschaftsrates Jura wollten sich nicht vom Studentenwerk vorschreiben lassen, was sie essen. Deshalb versorgten sie fleischhungrige Studenten vor der Mensa mit Würstchen.

„Wir wollen uns bei unserem Mittagessen nicht bevormunden lassen“, begründet Anna Zeiler vom Fachschaftsrat Jura die Aktion. Mit dem großen Grill direkt vor der Mensa wolle die Fachschaft ein Zeichen setzen, sagt Zeiler, auch wenn dieser Protest eine gewisse Portion Ironie beinhalte. „Unsere Aktion ist nicht bierernst gemeint“, sagte sie. 1.000 Würstchen haben die Fachschaftsmitglieder eingekauft. Doch die Resonanz fiel wider Erwarten verhalten aus. Mehr als die Hälfte blieb am Ende übrig.

Quelle: lvz campus online


Und wenn einem vorgeschrieben wird, Fleisch zu essen, weil es kein/wenig anderes Angebot gibt, dann ist das keine Bevormundung?  *kopfschüttel*

Hilfe, ich bin Blog-süchtig!

Den ganzen Tag schon ging blogger.de nicht, dabei hatte ich Ideen für mindestens 3 Beiträge!
Ok, das ist übertrieben, aber ich hab meine Bloglist und den "Neuer Post"-Button vermisst. Ich hab die Zeit aber genutzt und ein wenig mit gimp rumgespielt und mir einen Banner gebastelt:


Ich bin da leider völlig untalentiert, aber ich glaube es erfüllt seinen Zweck. Wer möchte, darf ihn gerne irgendwo einbinden.

Test2:

Dienstag, 10. Mai 2011

Radio-Interview mit Veganerin

Claudi ist aus München, seit Jahren Vegetarierin und seit Anfang des Jahres Veganerin seit sie "Fleisch Essen" gelesen hat.

In ihrem Blog "claudi goes vegan" berichtet sie über ihre Erfahrungen als Veganer, dem Leben mit ihrem Fleisch essenden Freund und jeder Menge nützlicher Tipps zum Einstieg ins vegane Leben. Natalie hat mit ihr über den Blog und die Lebenseinstellung gesprochen – Fazit: Du bist NIE allein!



Ich finds toll - positiven Veganismus rüberbringen, ohne zu belehren oder irgendwelche Schauermärchen zu erzählen *Daumen hoch*

ne Bio-Capri-Sonne: "Schorly"

Capri-Sonne Bio-Schorly überrascht: 60 Prozent Fruchtmix aus Apfel, Cassis und Kirsche und einem Spritzer Zitrone, gemischt mit 40 Prozent Quellwasser – sonst nichts. Und das alles in Bio-Qualität, wie das deutsche und europäische Bio-Siegel bestätigen. Bio-Schorly ist die erste stille Schorle von Capri-Sonne und ist ab Mai in Bio-Verbrauchermärkten, Drogerien und im ausgewählten Lebensmitteleinzelhandel erhältlich. Nicht nur der Inhalt ist eine Premiere, auch die Verpackung ist speziell für das neue Getränk entwickelt worden. Der wiederverschließbare 250-ml-Trinkpack zeichnet sich – ganz im Capri-Sonne Stil – durch Flexibilität und Leichtigkeit aus und schützt den hochwertigen Inhalt vor Licht und Sauerstoff. Damit ist Bio-Schorly der ideale Begleiter für Schule und Freizeit.

Quelle

Also genaugenommen 250ml Fruchtsaft mit Wasser verdünnt. Und das für 0,79-0,89 €. Kann man sich da nicht einfach zu hause Saft mit Wasser verdünnen und abfüllen. Und bei Alnatura gibts schon lange 0,33l-Saftpackungen in Bio-Quali, auf die man zurückgreifen kann. Und ehrlich gesagt: Ne Schorle braucht doch Bizzl! Ansonsten ist es doch eher wie Eistee.
Fazit: Überteuert und überflüssig. Aber wenn man doch mal nachts am Bahnhof steht und am verdursten ist, ist man vielleicht ganz dankbar über nen halbwegs gesunden Bio-Drink. Falls es die Dinger am Automat geben soll. 

PS: Eigentlich ist es kein Fazit sondern ein Vorurteil. Ein Produkttest ohne Test. Aber man muss nicht immer die Hand auf die Herdplatte legen um festzustellen dass sie heiß ist.

PPS: Ne Produktanfrage wg Klärung bzw. möglicher Zusatzstoffe müsste man auch erstmal machen.

Sonntag, 8. Mai 2011

Die Wahrheit über Honig!

In der Powerpoint-Präsentation wird die Produktionsweise von Honig schön erklärt. Um die Präsentation anzuschauen braucht ihr das Programm Powerpoint, wenn ihr auf den Link klickt, öffnet sich die Präsentation.



Viel Spaß beim Anschauen!

Freitag, 6. Mai 2011

neues veganes Eis bei Edeka Süddeutschland!!!

Fraunhofer-Forscher haben »Lupinesse« – die rein pflanzliche Köstlichkeit, frei von Laktose und Cholesterin, dafür mit wertvollem Lupineneiweiß entwickelt. Das Eis kommt am 9. Mai 2011  in vier neuen Sorten - Vanilla-Cherry, Strawberry-Mousse, Walnut Dream und Choco-Flakes - bei Edeka Südbayern und Südwest in die Kühlregale.

Mehr Infos in der PM des Fraunhofer-Instituts

Und hier könnt ihr euch schonmal optisch den Mund wässrig machen



Da werden sich die veganen Südstaatler aber freuen - Kauft das Zeug fleißig ein, damit es bald in ganz Deutschland zu haben ist!!!
Die anderen müssen sich wohl mit den altbekannten veganen Eis-Sorten begnügen...

edit 7.5.:
 Achtung, Strawberry ist nicht vegan, dort ist laut Zutatenliste echtes Karmin (=Farbstoff aus zerstoßenen Läusen) enthalten!!! 
Danke für den Hinweis, claudi, habe ich total übersehen.

noch mehr Alicia Silverstone :-)

Quelle: peta
Da einige (mich eingeschlossen) sie zu mögen scheinen, hier noch ein Linktipp: Alicia Silverstone in der "freundin"
Da es um die Promotion ihres Kochbuchs "Meine Rezepte für eine bessere Welt" geht, ist das ganze eher kochlastig, das Interview ist leider auf ein paar kurze Statements à la "Mein Essen muss dirty, sexy und funny sein" beschränkt. Dann gibts noch ein veganes Küchen-Abc, was für Veganer nix neues bietet, aber für freundin-Leserinnen sicher ne gute Idee ist .

Donnerstag, 5. Mai 2011

Ernährungsmythos: Salz ist ungesund

Bisher hieß es, Salzkonsum verursache hohen Blutdruck, und man solle möglichst salzarm essen. Bei Fertigessen wird immer wieder bemängelt, dass darin viel Salz enthalten ist, bei der Nährwertampel sollten solche Produkte sogar mit rot gekennzeichnet werden.
Jetzt ist eine Studie veröffentlicht worden, die zum Ergebniss hatte, dass Salz sich kaum auf den Blutdruck auswirkt, außerdem fanden die Wissenschaftler heraus, dass zu wenig Salz schädlicher für Herz und Kreislauf sein kann als zu viel.

Quelle: focus

Seltsamerweise wird aber genau dieses Vorurteil gerade einmal wieder verbreitet; nach einer aktuellen Untersuchung sind in Deutschland “ernährungsmitbedingte Krankheiten für 68 Prozent, also mehr als zwei Drittel der Todesfälle verantwortlich”, berichtet die “Welt” unter Berufung auf die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE).
Darin heißt es u.a.:

Kochsalz gilt als Risikofaktor für Bluthochdruck, der wiederum zu den größten Risikofaktoren für Infarkte und andere Herzerkrankungen zählt. 

Quelle: welt

Mittwoch, 4. Mai 2011

Rezension von "Deutschland isst... immer Fleisch?"

Da hatte ich extra die Sendung als TV-Tipp gepostet, aber leider habe ich erst in der Mitte der Sendung reingeschaltet. Zum Glück waren nicht alle so schusselig - die fleißige vegane Bloggerin Pseudoerbse hat eine tolle Rezension geschrieben, der ich mich uneingeschränkt anschließe.




Die Sendung kann man sich hier in der ARD Mediathek online anschauen.

Infos zur Sendung "Deutschland isst... mit Tim Mälzer" 

Dienstag, 3. Mai 2011

"Veganer ist schlimmer als Schwul-sein"

Auf der "Deutschen Welle" ist ein Artikel über Veganer veröffentlicht worden, den ich sehr lesenswert finde: 

"Sojacreme-Torte und fleischlose Wurst"

Der Artikel ist sehr vegan-positiv, die Autorin besucht einen Veganerbrunch und berichtet völlig vorurteilslos über das leckere Essen und ihre Begegnungen, u.a. ist auch Kim Wonderland da.

Traurig fand ich folgenden Bericht eines Veganers: 

Vegan – das ist für viele eine Lebenseinstellung. Sie schweißt zusammen, grenzt aber auch aus, wie Daniel berichtet, der als Lehrer an einem Dortmunder Gymnasium arbeitet: "Ich habe weniger Probleme mit meinem Schwulsein gehabt, als mit dem Veganer-Sein; man wird als Veganer doch häufiger komisch angeguckt."

Der Vergleich hört sich erstmal etwas krass an, aber genau so ist es doch, oder? Schwul ist "normaler" als vegan, allein schon wegen der Häufigkeit. Und inzwischen ist es in der Bevölkerung doch einigermaßen durchgesickert, dass man in einer toleranten Gesellschaft keine Schwulen ausgrenzen, diskriminieren oder beleidigen darf. Bei Veganern hingegen hat keiner Skrupel blöde Sprüche zu bringen, sich über mögliche Umstände zu beschweren, und offen zu sagen "du spinnst!". Man stelle sich mal vor, wie jmd sich als Schwuler outet, und dann kommt der Spruch "schwul heißt doch "zu blöd um eine Frau abzukriegen"" (analog zu "Vegetarier ist das lateinische Wort für "zu blöd zum Jagen""). Ich find's blöd wenn man sich selbst so als das Opfer sieht, und die ganze Welt um einen herum böse ist. Es gibt auch genug positive Beispiele, wo Leute toll reagieren, aber ich glaube wir haben noch ein ganzes Stück Aufklärung vor uns, bis Veganismus gesellschaftlich akzeptiert wird.

Montag, 2. Mai 2011

pro7 goes vegan!

Unglaublich... Im Rahmen der pro7-Aktion "green seven" stellt "Nela" von Fleisch und Fisch auf vegan um und bloggt drüber

Herzlich willkommen Ihr Lieben, hier auf meinem Blog. Ich freue mich, dass Ihr mich in den nächsten Wochen auf meinem veganen Weg begleiten werdet. Ich bin selbst gespannt, auf was ich mich hier eingelassen habe. Klingt nach einem Experiment, doch das würde die Sache kleiner machen als sie ist. Es ist mein voller Ernst. Nach jahrelangem Fleisch- und Fischkonsum, nach etlichen Litern Milch, nach tausenden von Eiern und schubkarrenweise Joghurt, Butter und Quark möchte ich auf alle tierischen Produkte verzichten und jetzt kommt´s: Nicht nur in der Ernährung, nein, auch Klamotten, Schuhe, Taschen, Decken müssen ab jetzt vegan sein – mein KOMPLETTES Leben wird vegan. Warum ich das mache, werdet Ihr hier erfahren. Wo es mich hinführt? Ich werde hier berichten. Am 1. Mai geht's los.

 -> Hier gehts zu Nela's Blog

Also noch n schlecht geplantes, halbherziges Vegan-Abenteuer? Das Mädel scheint ganz sympathisch zu sein, und es auch ernst zu meinen, trotzdem fragt sie am ersten Tag im Supermarkt nach Hefeflocken, wo ich schon am liebsten schreien würde "GOOGLE!!! "Hefeflocken kaufen" eingeben, dann kriegst du die Antwort, dass es Hefeflocken nur im Reformhaus, Bioladen, Apotheke und online gibt!!!"
Aber man soll die Hoffnung ja nie aufgeben - vielleicht wird's ja doch noch was!

Freispruch für die österreichischenTierrechtsaktivisten

13 Tierrechtsaktivisten wurden im Mai 2008 festgenommen, vorgeworfen wurde ihnen die Beteiligung an einer kriminellen Organisation Paragraf 278a des österreichischen Strafgesetzbuches. Heute, nach knapp drei Jahren (!!!) nach der Haus-Durchsuchungen und Inhaftierung, sind alle Angeklagten des Tierschutzprozess in Österreich freigesprochen worden.

Begonnen hat der Alptraum mit mehreren Hausdurchsuchungen, anschließend kommen zehn Personen in Untersuchungshaft. Ihnen werden "zahlreiche Brandstiftungen, Gasanschläge und andere schwere Sabotageakte auf Lebensmittelkonzerne, Bekleidungshandelsketten, pharmazeutische Unternehmen, Produzenten landwirtschaftlicher Produkte und jagdliche Einrichtungen" vorgeworfen. Die Beschuldigten seien zudem "verdächtig, radikale Mitglieder einer militanten, unter mehreren Pseudonymen verdeckt auftretenden und international vernetzten Personengruppe zu sein".
Obwohl die Beweislage mehr als dünn ist, bleiben die Tierrechtsaktivisten in Untersuchungshaft, angeblich bestehe Verdunkelungs- und Tatbegehungsgefahr. Nach einigen Monaten werden nach und nach die Aktivisten enthaftet. 2009 werden 13 Aktivisten angeklagt, sechs davon ausschließlich nach Paragraf 278a StGB, sieben weitere u.a. wegen Nötigung und Sachbeschädigung.
Am 2.Mai 2011 erfolgte endlich der Freispruch, sämtliche Anklagepunkte wurden fallengelassen. Die Richterin übte harsche Kritik an der Vorgehensweise von Justiz und Ermittlern, es hätte ein  Verwaltungsstrafverfahren ausgereicht, außerdem liege gar keine kriminelle Organisation vor. Dazu hätten die angeklagten Tierschützer viel zu "basisdemokratisch" agiert. Mit anderen gewaltbereiteren Aktivisten zu sympathisieren, sei nicht strafbar.

Antirep 2008
 Weitere Infos findet ihr beim Klick aufs Banner