Dienstag, 15. März 2011

Vorsitzender der Veganen Gesellschaft im "Tischgespräch" der taz

Ich bin war bzw. bin immer noch etwas kritisch, was die VGD angeht. Bunte, teure Werbung, ständig ist sie in den Medien, während andere schon viel ältere große Tierrechtsverbände kaum gefragt werden. Die VGD ist für mich sowas wie das vegane PETA (wobei Peta ja schon ziemlich vegan ist).
Im taz-Blog "Tischgespräch" lernt man den Vorsitzenden der VGD, Christian Vagedes, besser kennen. Und ich muss sagen: sympathisch!
Inhaltlich klar pro vegan, aber sehr gemäßigt.
Optisch finde ich ihn durchschnittlich und etwas zu hm, spießig? glatt? So n bisi Typ Guttenberg ^^ Aber auf die Optik kommt's zwar eigentlich nicht an. aber wenn man Veganer repräsentiert, ist es doch gut ein insgesamt positives Bild abzugeben, sonst heißt es schnell, Veganer wären blass, ungewaschen, kränkelnd usw. Menschen bestätigen schließlich gerne ihre Vorurteile.
Morgen erklärt Vagedes dann, wieso Vegetarismus nicht mehr zeitgemäß ist, da bin ich mal gespannt, ob etwas radikalere Thesen kommen.


Kommentare:

  1. Och, ich find die vgd gar nicht so verkehrt. Es stimmt schon, die sind die ziemlich bunt und allgegenwärtig, aber die Arbeit die die leisten finde ich wirklich gut. Und die Leute da bisher scheinen durchweg sympathisch und kompetent zu sein. Vagedes wirkt wirklich sehr "seriös" ;) aber gerade das macht die Organisation so massenmedientauglich und trägt mit dazu bei, dass Veganismus ernst genommen wird.

    Was wiederum schade ist, ich persönlich schenke einen aalglatten Anzugträger nicht automatisch mehr Vertrauen als einem langhaarigen oder tätowierten Punk, "Ökofreak o.ä. ;)

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  2. Hallo,
    ich denke, dass es aus diesem Grund gut ist, dass ein so 'normaler' Mensch den Veganismus vertritt.
    Ja, es ist echt schade, dass viele Leuten wie ihm gleich mehr vertrauen würdew, sind doch alles Menschen.
    Na dann bin ich mal gespannt, was der morgen genau sagt...
    Ich muss sagen, dass ich das mit dem B12-Test nicht so ganz verstanden habe, ich dachte immer, man müsste das supplementieren. Vielleicht sollte ich mir mal das buch besorgen, das es zu dem Thema gibt.
    Ganz viele Grüße

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  3. Ich finde gut, was er im Tischgespraech gesagt hat, leider reagiert er oft auf Facebook in Diskussionen nicht so ruhig und verstaendnisvoll.

    Fuer mich ist es unglaublich schwierig einzuschaetzen, wie tolerant die VGD ist und inwieweit sie eben mit anderen "unveganeren" Organisationen zusammenarbeiten wollen oder nicht. Trotzdem ist es schoen, dass es eine neue Plattform gibt :)

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  4. @ Schneeflocke:

    Man muss auch supplementieren, das ist ganz wichtig!! Vagedes sagt halt, dass man die Werte auch regelmäßig überprüfen lassen sollte; daran führt kein weg dran vorbei.

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  5. "Man muss auch supplementieren, das ist ganz wichtig!!"

    Eben...und schon allein daran kann man eindeutig erkennen, daß die vegane Ernährung NICHT über alle Nährstoffe verfügt, die ein Mensch so braucht, nech :-)

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  6. @anonym:
    es handelt sich um EIN EINZIGES Vitamin, was der Mensch nicht in ausreichender Menge herstellen kann.
    kein Grund, den Veganismus als solches abzulehnen. sonst könntest du auch behaupten, Sport wäre ungesund, weil alle Leistungssportler Nahrungsergänzungsmittel nehmen müssen, weil sie gar nicht so viel essen können wie sie wieder ausschwitzen.

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  7. @Mausflaus
    Ich habe da mal eine unverschämte Bitte an dich, die mir aber sehr am Herzen liegt. :) Du schreibst ja, es gibt reichlich ältere vegane Organisationen. Hast du vielleicht eine Art "Überblick" parat und könntest davon innerhalb eines Artikels berichten?
    Wäre sicherlich interessant zu wissen. Habe mich selbst mit den meisten Organisationen noch gar nicht so auseinandergesetzt.

    LG

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  8. @erbse:
    hm, ich dachte da v.a. an die ganzen tierrechts-initativen; Tierrechtsinititative Saar, Köln, Frankfurt, sowie Hamburg-, karlsruhe-, Mannheim-, München-, Berlin-vegan usw. ehrlich gesagt möchte ich ungern einfach nur die links reinstellen, weil ich da vorher schon genau schauen möchte, wer welche positionen vertritt, maqi ist zb sehr alt und bekannt, aber für die möchte ich ganz sicher keine werbung machen.
    die meisten sind ja auch lokale verbände, die in erster linie für die leute in dem jeweiligen umkreis interessant sind.
    bundesweit fallen mir da nur die ärzte gegen tierversuche, peta und der vebu ein. und das sind ja keine rein "veganen" verbände.

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  9. @ Anonym
    Dass B12 Problem betrifft auch nicht-Veganer (prozentual haben von nicht-Veganern sogar viel mehr Menschen B12-Mangel als Veganer, weil die einen um das Problem wissen und die anderen in der Regel nicht.) und wir haben es einzig und allein der industrialisierten Landwirtschaft zu verdanken.
    Hingegen stehen Fleisch- und Milchprodukte in Zusammenhang mit verschiedenen Krebstypen, koronaren Herzkrankheiten, Diabetes etc. Da finde ich es wesentlich angenehmer zu supplementieren.

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  10. @Mnme:
    die Dosis macht wie immer das Gift - auch Soja, Antioxidantien (in Pflanzen enthalten), Ballaststoffe können Krebs fördern. Eigentlich gibt es nichts, was nicht irgendeine krebsart begünstigt. also das ist kein gegenargument...
    wieso muss veganismus unbedingt "besser" sein was gesundheit angeht? meiner meinung nach ist eine ausgewogene vegane ernährung genauso gut wie eine omnivore, nicht besser und nicht schlechter. aber für vegane ernährung müssen keine tiere leiden, darauf kommts an!

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  11. "meiner meinung nach ist eine ausgewogene vegane ernährung genauso gut wie eine omnivore, nicht besser und nicht schlechter. aber für vegane ernährung müssen keine tiere leiden, darauf kommts an!"

    Seh ich genauso, wobei ich behaupten würde, dass ich mich vegan gesünder ernähre als vorher, das ist aber vermutlich bei jedem unterschiedlich.

    Ich hätte da mal ne Frage: Ich habe jetzt mehrere Male gelesen, dass Vitamin D ein nicht zu unterschätzendes Problem sei (nicht nur was vegane Ernährung anbelangt, sondern alle Ernährungsformen, vor allem wegen des Vitamin-D-Winters), was natürlich gegen die "Natürlichkeit" aller Ernährungsformen spricht, das aber mal nur am Rande. Hast du da zufällig irgendwas kluges zu gelesen?

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  12. @Tisi
    finde ich sehr gut, dachte schon ich krieg jetzt den geballten protest, weil für viele die gesunde vegane ernährung ne heilige kuh ist...
    also mein stand der dinge ist, dass ne halbe std unter sonneneinstrahlung am tag ausreichend ist, um keinen mangel zu kriegen; und dass synthetisches vitamin D sogar ungesund ist weil krebserregend oder so.
    ich hab jetzt mal schnell gegoogelt und folgendes gefunden:

    250g Champignons decken den Tagesbedarf

    Es reicht in den Sommermonaten bereits eine relativ geringe Sonnenbestrahlung aus: Drei mal 15 Minuten pro Woche genügen, um die benötigte Vitamin D-Menge bereitzustellen. Wenn fünf Prozent der Haut unbedeckt sind (etwa Gesicht und Hände), dringt genug UV-Strahlung in die Haut ein

    http://www.onmeda.de/lexika/naehrstoffe/vitamine/vitamin_d-taeglicher-bedarf-2257-3.html

    onmeda ist so ne gesundheitsseite, zwar nicht wirklich wissenschaftlich, aber doch relativ anerkannt. also ich mach mir da keine sorgen... ich mag champignons :-)

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  13. Ich lese in letzter Zeit immer wieder, dass die Menge an Vitamin D viel zu gering angegeben wird und bei uns ein Vitamin-D-Winter herrscht, also im Winter nicht genügend Vitamin D gebildet wird, weil die Strahlung gar nicht ausreicht.
    Zudem sollen laut Studien ca. 50-90% der Deutschen einen klinisch relevanten Vitamin-D-Mangel haben, das gibt mir schon zu denken. Grade was Pilze angeht habe ich auch schon gelesen, dass das nur für solche gilt, die im Sommer in der Sonne getrocknet würden. Ich hab da den Eindruck, dass mindestens genauso viele Mythen auf dem Markt sind wie bei B12...

    Was Ernährung generell angeht: Ich denke du hast recht, die Dosis macht das Gift. Jeden Tag 3x Soja in sich reinschaufeln ist bestimmt ähnlich ungesund wie 3x Fleisch. Man kann sich mit allem ungesund ernähren und vermutlich nahezu jedes Lebensmittel in gesunden Maßen konsumieren. Es gibt zu allem tausend Studien und Gegenstudien und um ehrlich zu sein plane ich meine Ernährung nicht haarklein genug, als dass ich mich auf irgendwelche seltsamen Experimente einlassen wollen würde. Manche Organisationen neigen ja dazu zu allem nur "China Study" sagen zu wollen, das macht mich schon wieder stutzig...

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  14. Hier noch ein Link zum Vitamin-D-Winter :)

    http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/skelett_und_weichteilkrankheiten/article/571566/10-minuten-taeglich-sonne-winter-vitamin-d.html

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  15. Ich sehe das Gesundheitsthema genauso wie ihr, Mausflaus und Tisi. Veganer machen sich oft womöglich einfach weitreichendere Gedanken generell um ihre Ernährung, sodass sie im Schnitt gesünder leben.

    @ Tisi
    Zu Vitamin D vertraue ich auf die Aussagen von Veganes Auge: http://veganesauge.wordpress.com/2010/02/12/vitamin-d-warum-das-sowohl-kein-thema-fur-veganer-ist-als-auch-besonders-fur-veganer/#more-818 und http://veganesauge.wordpress.com/2009/12/15/interna-sterogyl-veganes-vitamin-d2-aus-frankreich/

    Ich selbst supplementiere Vitamin D (allerdings unregelmäßig, weil ich zugegebenermaßen etwas nachlässig und faul bin), weil ich nur wenig draußen bin und sowieso kaum Sonne abbekomme. Im Sommer sowie auch im Rest des Jahres. Und ich habe bei mir beobachtet, dass Vitamin D regelmäßig genommen stimmungsaufhellend wirkt.

    LG

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  16. "...es handelt sich um EIN EINZIGES Vitamin, was der Mensch nicht in ausreichender Menge herstellen kann."

    Erstmal können die im menschlichen Dickdarm aktiven Bakterien zwar eine geringe Menge B 12 synthetisieren, doch leider leider kann der Mensch diese aus dem Dickdarm nicht resorbieren.

    Und zweitens gibt es bei veganer Ernährung zumindest zusätzlich noch die Vitamin D und die Zink Problematik.

    Ich empfehle da für Vitamin D die regelmässige Einnahme von LEBERTRAN (100 Gramm enthalten mindestens 330 mycrogramm) und für die Zinkversorgung natürlich ROTES Fleisch, Innereien oder auch ab und zu mal ´ne Auster :-))


    Aber schluckt ihr man lieber eure Nahrungsergänzungspillen.

    Daran allein sieht man schon, daß der Veganismus ein durch und durch künstliches Gebilde ist, zudem es im Übrigen zur Zeit noch keinerlei Generationen übergreifende "Langzeitstudien" gibt.Im Gegensatz zur omnivoren Ernährung, die sich schon seit mindestens einigen hunderttausend Jahren bewährt hat.

    Es bleibt dabei : Eine rein pflanzliche Ernährung enthält von Natur aus keinerlei verwertbares Vitamin B 12 und viel zu geringe Mengen an Vitamin D und Zink.

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  17. Wenn man die Beiträge die vorher verfasst wurden auch mal liest, dann wird der eigene nicht so peinlich uninformiert, oder sind neuerdings etwa 50-90% der Deutschen Veganer oder essen bedeutend zu wenig Fleisch? Wie sonst ließe sich der durch Studien bestätigte Vitamin-D-Mangel erklären, wenn dieses doch in ausreichender Menge in Fleisch enthalten wäre?
    Was Zink angeht empfehle ich Tante google nach zinkhaltigen Lebensmitteln zu befragen. Im Übrigen auch zu den gesundheitlichen Aspekten von Lebertran, bevor man den unreflektiert weiterempfiehlt.
    Und jetzt mal zu den Langzeitstudien:
    Es wird ja gerne behauptet, dass sich die Menschen "schon immer" so ernährt hätten. Das ist vollkommen falsch. Wir haben keine aussagekräftigen Langzeitstudien zur momentan vorherrschenden Industrienahrung und grade die Gießener Rohkoststudie beweist wohl, dass das auch nicht das Gelbe vom Ei zu sein scheint. Allerdings legen Langzeitstudien ja nun scheinbar zumindest nahe, dass Vegetarier gesünder leben als Nicht-Vegetarier, woran das liegt? Dazu gibt es verschiedene Meinungen, aber anstatt auf Veganblogs rumzutrollen und nichts anderes zu tun zu haben als jedes Mal irgendein Lebensmittel aus totem Tier zu promoten könnte man seine Zeit auch sinnvoller nutzen.

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  18. @ Tisi:

    Mit Langzeitstudien meine ich GENERATIONENÜBERGREIFENDES, also zumindest mal Großeltern, Eltern, man selbst und Kinder. Ich wüsste nicht, daß es weltweit auch nur eine einzige Familie gibt, in der zumindest die Eltern und die Kinder von Geburt an (und ohne "Ausnahmen) vegan sich ernähren.

    Falls es so eine Familie nämlich tatsächlich geben sollte (was nicht der Fall ist), wäre diese schon längst DAS Propagandazugpferd der veganen Ideologie, nech :-))

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  19. @Anonym

    nichts anderes habe ich behauptet, als dass es diese generationsübergreifenden Studien auch für alle anderen heute üblichen Ernährungsformen nicht gibt, gar nicht geben kann, weil die wissenschaftliche Disziplin gar nicht lang genug existiert.
    Ich weiß im Übrigen nicht ob du über die Religion der Jains informiert bist, aber die ernähren sich sogar noch um einiges "extremer" als die hierzulande üblicher Weise vertretenen Veganer, weswegen sie zum Beispiel für Studien bezüglich Knochendichte bei "strengen lebenslänglichen Veganern" herhalten müssen. Ob sich die nun auch vollkommen ohne Ausnahmen ihr ganzes Leben lang vegan ernähren möchte ich nun nicht beschwören, halte ich auch für gänzlich unmöglich, auch wenn die nichtmal im Dunkeln essen um nicht versehentlich irgendein Insekt zu verschlucken. Im Übrigen sind die sogar Fruktarier (Fruganer?) und das wohl seit mehr als 2000 Jahren. Nun möchte ich der Vollständigkit halber hinzufügen, dass die moderne Ernährungswissenschaft davon ausgeht, dass das indische Klima diese Ernährungsform positiv begünstigt, offensichtlich sind sie aber noch nicht ausgestorben.
    Ich brauche im Übrigen kein Propagandazugpferd, wenn du das was ich oben geschrieben habe richtig liest, dann wirst du feststellen, dass es mir zum einen schnurz ist wer was isst, weil ich überhaupt kein Sendungsbewusstsein besitze (und entsprechend auch nicht auf anderer Leute Blogs herumtrolle, nech ;) ) und es für mich zum anderen vollkommen ausreichend ist, dass es eben mittlerweile genügend Studien gibt, die nahelegen, dass vegan leben nicht zwangsläufig zum sofortigen Ableben führt. Ich postuliere nirgendwo, dass ich es für gesünder halte vegan zu leben, an sich habe ich lediglich das Interesse, dass man mich und meine Ernährungsweise in Ruhe lässt, meine Entscheidung, meine Gesundheit und wenn jemand ernsthaft meint, dass ich mir schwerwiegend schade, darf er/sie/es gerne seinen/ihren Kopf darüber schütteln, mich aber doch bitte das machen lassen was ich möchte, ist ja schließlich nicht verboten.

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  20. Ich hab die komplette China Studie gelesen, also ich gehe schon davon aus, das es besser ist, wenn der Konsum von tierischen Produkten gegen 0 läuft.
    Das heißt natürlich nicht, dass vegan per se besser ist. Aber ich denke eine ausgewogene vegane Ernährung ist immer noch einen Tick besser als eine ausgewogene omnivore Ernährung.

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  21. @Mnme:
    Wow, du hast die ganze englische Fassung durchgeackert? Ich war da leider viel zu faul für.
    Woraus resultiert die Erkenntnis, dass vegane Ernährung besser ist als omnivore; und was war die Referenzgröße? sprich; wenn man die perfekte vegane ernährung mit nem Fast food junkie vergleicht isses kein wunder. und welche aspekte wurden alle untersucht? oft sind studien da sehr einseitig, und beleuchten nur eine bestimmte komponente, z.b. Herz-Kreislauf-Krankheiten, lassen aber andere Aspekte wie z.B. osteoporose oder bestimmte krebsarten außer acht.
    würde mich mal interessieren; vielleicht schreibst du ja auch mal n blogbeitrag drüber wenn du lust hast :-)

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  22. "nichts anderes habe ich behauptet, als dass es diese generationsübergreifenden Studien auch für alle anderen heute üblichen Ernährungsformen nicht gibt, gar nicht geben kann, weil die wissenschaftliche Disziplin gar nicht lang genug existiert."

    Die omnivore Ernährungsform ist nun aber mal gar nicht auf irgendwelche wissenschaftlichen Studien angewiesen, welche beweisen oder widerlegen, daß sie zur generationenübergreifenden Ernährung von Homo Sapiens geeignet ist oder nicht.

    Dies hat die omnivore Ernährungsform schließlich in alle den hunderttausenden von Jahren, in der die sie von Wesen der Gattung Homo praktiziert wird, ausgiebigst bewiesen. Ansonsten wäre der Mensch nämlich nie entstanden oder aber schon wieder ausgestorben.

    Für eine vegane Ernährung steht ein solcher Beweis allerdings noch aus, und er wird auch niemals erbracht werden.

    Und die Jains sind im Allgemeinen LAKTOVEGETARIER :

    "Orthodoxe Jains verzichten ferner auf jegliches Gemüse, das nicht in den Lehrschriften als essbar erwähnt wird, also auf Kartoffeln, Tomaten, Blumenkohl, Kraut, usw. Ihre Hauptnahrung bildet dann MILCHPRODUKTE, Weizen, Reis, Hülsenfrüchte."

    http://www.hinduismus.ch/?Andere_in_Indien_entstandene_Religionen


    Es gibt und gab in der Weltgeschichte nun mal kein einziges sich vegan ernährendes Volk, ohne tierische Eiweiße (und sei es aus Milch) geht´s nun mal nicht :-))

    Im Übrigen spricht die "China-Studie" für eine omnivore Ernährung mit einem moderaten (See-) Fischanteil, und nicht für eine vegane.

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  23. So wie nicht alle Buddhisten Vegetarier sind, sind nicht alle Jains Veganer, das ist schon richtig, mehr aber eben auch nicht. Es gibt auch buddhistische Schulen die vegane Ernährung fordern, am Rande bemerkt.
    In dem Fall hilft dir übrigens Tante google, sowie auch die englischsprachige Wikipedia mit weiteren Nachweisen. Wenn dus aber wirklich weder glauben kannst noch willst, dann kannst du ja bei der deutschen Vertretung der Jains anrufen, die Homepage bietet auch eine Telefonnummer.

    Zu dem anderen Punkt habe ich oben schon alles geschrieben und auch ganz ehrlich keine Lust das weiter mit dir zu erörtern.

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  24. @ Mausflaus
    Hahaaa, das lese ich jetzt erst :D
    Aber die China Study gibt es mittlerweile auch auf Deutsch, solch ein wissenschaftlichens Buch hätte ich mir auf Englisch auch nicht angetan. Aber es ist doch ziemlich leicht, eigentlich ist alles auch für "Anfänger erklärt", ich hab fast alles verstanden.
    Es ist ja auch recht teuer, wenn du magst leihe ich dir das mal aus und du kannst es lesen oder überfliegen. Ist nur mit ziemlichen vielen Anmerkungen a la "unbedingt Papa sagen" versehen ;)

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  25. @Mneme:
    oh, dachte du hast deinen Blogbeitrag wegen mir geschrieben ^^ egal :D

    auf der hp kann man das 1. kapitel des buches lesen, und ich fand das schon ziemlich mühselig zu lesen, von daher würde ich auch das ganze buch nicht durchlesen.
    und ehrlich gesagt interessierts mich dann auch nicht sooo sehr; mir reicht es zu wissen dass ich vegan gesund sein kann.

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  26. Hehe, es war tatsächlich nur so, dass ich da so nochmal drüber nachgedacht hab. aber passt ja perfekt ;)

    Joar, kann ich schon verstehen. Ist ja auch ein dicker Schinken (muhahaaa) und die Erkenntisse können Veganer eh recht egal sein^^ Aber vielleicht schreib ich mal ne etwas ausführlichere Review speziell dazu, wenn das Buch wieder bei mir ist. Mal gucken.

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