Donnerstag, 24. März 2011

TV-Tipp: Fr, 25.3. auf 3sat "Das Klonschnitzel"

3sat, Freitag, 25.03., Magazin/Dokumentation 20:15 - 21:00 Uhr 
 
Das Klonschnitzel
Was künftig auf unseren Tellern landet



Ein Schnitzel von einem geklonten Rind oder dessen Nachkommen, das klingt nach einem schlechtem Scherz oder Science-Fiction, ist aber in Amerika schon Realität: In den USA gibt es Tausende von Klonrindern und Klonschweinen mit Millionen von Nachkommen. Dort werden Tonnen von Steaks und Koteletts gegessen, die von den Nachkommen von Klonen stammen. Den Amerikanern ist das in der Regel egal. 'Wir haben nur gute Steaks und schlechte Steaks', sagt ein Farmer, 'ob geklont oder nicht, das spielt keine Rolle.' Der Handel mit Samen der Superzuchtbullen ist längst global, auch der Samen von Klonen wird aus USA und Südamerika um die Welt verkauft. Genauso wie Fleisch in die EU importiert wird. Noch ist der Handel mit geklontem Fleisch in Europa nicht erlaubt, aber lässt sich das überhaupt noch kontrollieren? Kann der Verbraucher Fleisch der Nachkommen geklonter Tiere überhaupt erkennen?

Die Dokumentation 'Das Klonschnitzel' berichtet über das Problem mit dem Klonen in der Tierzucht weltweit.

Kommentare:

  1. Was interessiert´s den Veganer. Er isst doch sowieso keinerlei Fleisch.

    AntwortenLöschen
  2. Brrr, was die alles mit ihrem Fleisch machen. Echt schlimm. Ich finde, statt E10 sollte Deutschland mal über die Fleischindustrie informiert werden (wenn die meisten sich ja nicht von selbst dafür interessieren). Es wird Zeit, dass das mal zum Thema gemacht wird, aber die Lobby ist sicher zu stark um sowas zuzulassen. Schade. Danke jedenfalls für deinen Hinweis, finde ich immer wieder gut =)

    AntwortenLöschen
  3. Oh, ich hätte nicht gedacht, dass es schon so weit ist, ich dachte die forschen immer noch herum...

    Übrigens esse ich kein Fleisch, eben weil es mich interessiert.

    AntwortenLöschen
  4. @moeri: am geilsten finde ich ja das argument gegen e10, dass das ja unmoralisch sei, dafür getreide zu vernichten, und ich denk mir dann immer "hallo??? FLEISCH???" wie viel getreide wird da bitte für vernichtet, das interessiert die ganzen ach so moralischen autofahrer komischerweise nicht

    AntwortenLöschen
  5. @Mausflaus: Habe gestern noch vergeblich versucht, jemandem klar zu machen, wie viel Getreide für ein Kilo Fleisch draufgeht. Und wie viel Wasser. Zum Regenwald bin ich nicht mehr gekommen, weil mir dauernd das Wort abgeschnitten wurde. Mir wurde gesagt, ich hätte einen an der Waffel ^^ Achja? Ich würde sagen, Menschen, die Kühen die Milch klauen und sie trinken haben einen an der Waffel. Alles Sache der Erziehung. Leider. Und ich habe den Eindruck, dass man, wenn man den Regenwald ins Spiel bringt, komplett nicht mehr ernst genommen wird, weil irgendwie viele glauben, WIR wären die Romantiker. Dabei wollen doch die Fleischkonsumenten an grüne Wiesen glauben, auf denen ihr (Bio-)Fleisch heranwächst und nach einem langen, glücklichen Leben in den sonnigen Alpen dann ganz vorsichtig geschlachtet wird... Ja klar -.-'

    AntwortenLöschen