Donnerstag, 31. März 2011

das war die Frankfurt-pelzfrei 2011

Ich habe jetzt endlich die Fotos hochgeladen und die besten rausgesucht. Leider war das Licht nicht wirklich gut; die Sonne kam nur selten raus. Insgesamt hat's aber echt mal wieder Spaß gemacht, und ich hatte auch den Eindruck dass die Demo größer war als die Jahre zuvor.
Die Demo war laut, aber friedlich, es gab keine Zwischenfälle und Presse war auch da.Wer sich ausführlich informieren möchte, sei auf den Demobericht der OGPI verwiesen. Ein schönes Video gibt's auch: 



Und hier nun die Fotos:








mein Lieblingsbild - die Vegan-Polizei :-)





edit 4.April: Gesichter verwischt. Danke für den Hinweis!

Dienstag, 29. März 2011

SpiegelTV-Reportage über Vegetarier enttäuscht

Danke für eure zahlreichen Kommentare! Im Wesentlichen habt ihr schon alles dazu gesagt; im Großen und Ganzen war die Reportage wie erwartet enttäuschend.


Los ging's mit der Autorin von "Kein Steak ist auch keine Lösung", die das ist was ich als "Bambi-Vegetarierin" bezeichne. Sie berichtet von dem traumatischen Erlebnis, als ihr Kaninchen irgendwann nicht mehr im Stall war, und die Eltern irgendwelche Ausreden dafür erfunden haben. Ihrer Meinung nach bringe Vegetarismus aber nix fürs Klima, halt nur für die niedlichen Flauschis.

Anschließend wird im Rahmen des Themenkreises "Hardcore-Vegetarier" über Vantastic Foods berichtet, einen veganen Versandhandel. Ein paar der Fleischersatz-Produkte werden dann einem Gourmetkoch gezeigt, der natürlich entsetzt ist. Lustig war; dass er das Zeug roh kostet, und natürlich entsetzt ist. Ähm, ja, dass so etwas roh nicht schmeckt und Gummi-Konsistenz hat, liegt in der Natur der Sache; deswegen bereitet man sowas ja auch zu. Und ich möchte mal sehen wie der auf einem Stück rohen Hühnchen rumkaut.

Dann wird noch Polemik-Pollmer befragt, was er von veganer Ernährung hält. Der erzählt dann erstmal Horrorstorys vom b12-Mangel, den Veganer notwendigerweise kriegen, weil in rein pflanzlicher Nahrung ja kein b12 ist. Dass man das supplementieren kann, was auch der Großteil der Veganer tut, wird mit keiner Silbe erwähnt.
Mit Pollmer haben sie sich einen ziemlich umstrittenen Lebensmittelchemiker (also noch nicht mal nen Ernährungswissenschaftler; für das Thema "Gesundheit" ist der so qualifiziert wie ein Pinguin zum Kühemelken) rausgesucht, der gerne mal irgendwelche wilden Theorien verbreitet, die sonst niemand vertritt. Den nehme ich nicht mehr ernst, seit er mal in der ARD erzählt hat, dass in China Eier aus Kalk und Laktose von Arbeitern zusammengebastelt werden, weil das billiger ist als echte Hühnereier, und dann nach Europa exportiert werden. Google hat mir dann verraten, dass das ein Hoax ist - irgendein Witzbold hat mal Bilder vom Eierbasteln gefakt und diese verbreitet; und manchmal findet sich halt noch ein Depp der das ungeprüft glaubt.
Dann wird noch ein Arzt befragt, der dann was von Darmproblemen bei Vegetariern und davon, dass Veggies gar nicht gesünder wären als Omnis. Vielleicht sollte man ihm mal ne Statistik vorlegen.

Die Personenauswahl wird noch schlimmer: Weiter geht's mit Brigitte Rondholz, der Ur-/Rohköstlerin, die meinen Fremdschämmodus auf die oberste Stufe bringt. Sie wird beim Kräutersammeln und Radfahren im Wald begleitet. Der Sprecher erzählt, dass sie für ihre Ernährung Südfrüchte einfliegen lässt, und auf die Frage, ob das denn nicht etwas "unnatürlich" und klimaschädlich sei, entgegnet sie, dass die Flugzeuge ja sowieso fliegen und heutzutage halt alles nicht so optimal sei.
Ähnlich gehaltvoll ist auch was die Dame mit dem "Kosenamen" Igitte selbst über ihren Auftritt denkt: Link zum Urkost-Blog

Sebastian Zösch vom VEBU äußerte sich im Interview noch zur vom VEBU propagierten "Fleischsteuer", wozu Pollmer erwähnte, das sei ja so wie mit den armen diskriminierten Rauchern, die dürften heute ja auch nirgendwo mehr qualmen.

Später ging's noch um vegane Hundeernährung, wo zwar jetzt nichts direkt negatives berichtet wurde, die Hundebesitzerin wurde beim Kartoffelkochen für den Hund gezeigt, aber der Hunde lag so platt auf dem Boden und hat mit traurigen Augen hochgeguckt; ich glaub die meisten Zuschauer werden sich gedacht haben "der arme Hund!".

Fazit: Ein wirres Durcheinander von Polemik, platte Thesen und wenig Infos. Hoffentlich haben's nicht so viele Leute gesehen ;-)




Die vegane Gesellschaft hat's auch aufgeregt, und will deshalb auf der Seite http://www.nahrungsfakten.de/ demnächst ne Gegenüberstellung bringen. Deren Konzept scheint irgendwie zu sein, sich alle Domains wegzuregistrieren und mit veganen Inhalten zu füllen; bis einem überall nur noch hellgrün-rosa-bunte Schrift mit vegan-Propaganda entgegenspringt ^^

Dänemark beschließt Fettsteuer

Die Regierung hofft, so den Konsum von Lebensmitteln mit einem hohen Gehalt an gesättigten Fettsäuren zu senken. Dazu wird ein Kilo solcher Fettsäuren mit einer Steuer von 16 Kronen (ca. 2,15 Euro) belegt. Das führt dazu, dass ein Paket Butter oder ein halber Liter Schlagsahne 30 bis 35 Cent oder knapp 20 Prozent teurer werden. Bei Käse und Fleisch steigen die Preise je nach Fettgehalt um drei bis sechs Prozent, die Sechserpackung Eier wird umgerechnet 20 Cent teurer. 
 Die Fettsteuer ist unter Ernährungsexperten umstritten. Sie kritisieren, dass nun auch Lebensmittel teurer werden, deren Konsum trotz eines hohen Fettgehalts empfehlenswert sei, wie Nüsse, Olivenöl und eine Reihe von Molkereiprodukten. Solche Einwände wurden teilweise dadurch berücksichtigt, dass es nun eine nicht besteuerte "Bagatellgrenze" von 2,3 Prozent an gesättigten Fettsäuren gibt und beispielsweise Vollmilch gar nicht besteuert wird. Auch Fisch, der gesättigte wie ungesättigte Fettsäuren enthält, wurde ganz von der Steuer ausgenommen. 

Quelle: taz


Das mit den Ausnahmen für Vollmilch und Fisch ist natürlich blöd, aber ansonsten: geilomat! Gesättigte Fettsäuren kommen fast ausschließlich in tierischen Lebensmitteln vor, so dass diese teurer werden. 
Hintergrund ist zwar der Gesundheitsaspekt und nicht etwa Tierethik oder das Klima, aber beidem kommt die Steuer auch zugute, da durch die steigenden Preise die Nachfrage sinken wird. 


Sowas sollt's mal bei uns geben - Aber wenn man sich mal anschaut wie die Politik vor der Atom- und Landwirtschaftslobby hier kuscht wird das wohl eine Utopie bleiben.

Montag, 28. März 2011

neue vegan-vegetarische Community

Veganio.de ist eine neue Internetseite, die Veganern, Vegetariern und alle Interessierten eine Plattform zum Austauschen von Informationen und Ideen bietet.

Die Seite bietet Informationen über die Folgen der Massentierhaltung, die Bedeutung der Fleisch-, Milch- und Eierproduktion im Hinblick auf Gesundheit, Klimawandel, Umwelt und Tierschutz. Auch die Themen, die besonders Veganer interessieren, wie Kleidung und andere Produkte ohne Leder und Pelz, sollen hier Platz finden.

Quelle: suite101

Auf den ersten Blick sah mir die Seite sehr sympathisch aus, deshalb habe ich mich gleich mal angemeldet.
Ist noch nicht viel los, aber aller Anfang ist bekanntlich schwer.



PS: Einen Demobericht von der Frankfurt-pelzfrei am Wochenende kommt auch noch, aber texten, Bilder aussuchen und hochladen ist mir grade zu zeitintensiv.

Samstag, 26. März 2011

TV-Tipp: Mo,28.3. SpiegelTV-Reportage über Vegetarier

"Spiegel"-TV - Reportage - Feindbild Fleisch - Vegetarier auf dem Vormarsch
23:00 - 23:30, 28.3.2011 - SAT.1

Ihre Stimmen werden lauter, und sie werden immer mehr: Menschen, die auf Fleisch verzichten. Vegetarier. Sechs Millionen sollen es laut dem Vegetarierbund inzwischen in Deutschland sein. Galten Fleischverächter früher als eine mitleidig belächelte Minderheit, ist es spätestens seit den Bestsellern von Jonathan Safran Foer ("Tiere essen") und Karen Duve ("Anständig essen") hip und cool, tierische Lebensmittel komplett vom Speiseplan zu streichen. Gammelfleisch- und Dioxin-Skandal tun ein Übriges, Konsumenten den Fleischverzehr madig zu machen. Vegetarismus ist Mainstream geworden, nicht gerade bei Hartz-IV-Empfängern, aber zumindest in "besseren" Kreisen. Wie es scheint, haben Vegetarier einleuchtende Argumente auf ihrer Seite: Wer sich fleischlos ernährt, für den müssen keine Tiere sterben. Vegetarier tun etwas für die Gesundheit, für die Umwelt und den Klimaschutz. Vor allem aber für ihr gutes Gewissen. Doch leben Vegetarier wirklich gesünder, wenn sie sich von Rohkost statt von Rindersteak ernähren? Retten sie den Planeten, wenn sie Tofuburger anstelle von Tafelspitz essen? Stoppen sie den Klimawandel, wenn sie den Sauerbraten durch ein Sojaschnitzel ersetzen? Die meisten Vegetarier sind überzeugt von der Richtigkeit ihrer guten Sache, und viele vertreten diese Überzeugung mit religiöser Inbrunst. SPIEGEL-TV-Autor Ralph Quinke hat sich in der Szene umgesehen, hat Vegetarier, Veganer und Urköstler kennengelernt, er hat vegetarische Restaurants und einen veganen Online-Shop besucht, dessen Umsatz sich in wenigen Jahren verzehnfacht hat. Zu Wort kommen aber auch Ernährungswissenschaftler, Köche und Autoren, die davor warnen, Vegetarismus als Allheilmittel für die Probleme unseres Planeten zu sehen. Sie sagen: Zwar sollten wir unseren Konsum von tierischen Produkten drastisch reduzieren. Aber kein Fleisch ist auch keine Lösung. Es muss einen dritten Weg geben 


Die Biggy hat zuerst ins Programm geschaut - Danke!

Bin echt gespannt auf die Reportage, ich habe allerdings die Befürchtung, dass die wieder hauptsächlich irigendwelche Spinner zeigen, wenn ich schon was von "religiöser Inbrust" lese, dann klappen sich mir schon die Fußnägel hoch. Gerade das mit den Urköstlern wird doch wieder ein Ausflug ins Kuriositätenkabinett.
Ich prognostiziere die Sendung endet mit dem Fazit: Wir müssten alle ein bischen weniger Fleisch essen und was an den Produktionsmethoden ändern, aber vegan braucht man nicht werden, da riskiert man nur Mangelerscheinungen.

Freitag, 25. März 2011

ganz schön peinlich, liebe Bahn!

Aus der aktuellen Speisekarte Februar/März 2011 der Bahn, zu finden unter
http://www.bahn.de/p/view/service/zug/bordgastronomie/angebot.shtml

Am Ende dann noch der nette Hinweis

Na, ob die Mitarbeiter das wirklich wissen, wenn noch nicht mal die Bahn selbst was mit dem Begriff "vegetarisch" anfangen kann?

Über eine andere Fehldeklaration kann man in diesem Blog lesen; eine Sauce war als vegetarisch deklariert; ein Blick in die Zutatenliste verriet aber das böse Wörtchen "Rindfleisch".

Donnerstag, 24. März 2011

TV-Tipp: Fr, 25.3. auf 3sat "Das Klonschnitzel"

3sat, Freitag, 25.03., Magazin/Dokumentation 20:15 - 21:00 Uhr 
 
Das Klonschnitzel
Was künftig auf unseren Tellern landet



Ein Schnitzel von einem geklonten Rind oder dessen Nachkommen, das klingt nach einem schlechtem Scherz oder Science-Fiction, ist aber in Amerika schon Realität: In den USA gibt es Tausende von Klonrindern und Klonschweinen mit Millionen von Nachkommen. Dort werden Tonnen von Steaks und Koteletts gegessen, die von den Nachkommen von Klonen stammen. Den Amerikanern ist das in der Regel egal. 'Wir haben nur gute Steaks und schlechte Steaks', sagt ein Farmer, 'ob geklont oder nicht, das spielt keine Rolle.' Der Handel mit Samen der Superzuchtbullen ist längst global, auch der Samen von Klonen wird aus USA und Südamerika um die Welt verkauft. Genauso wie Fleisch in die EU importiert wird. Noch ist der Handel mit geklontem Fleisch in Europa nicht erlaubt, aber lässt sich das überhaupt noch kontrollieren? Kann der Verbraucher Fleisch der Nachkommen geklonter Tiere überhaupt erkennen?

Die Dokumentation 'Das Klonschnitzel' berichtet über das Problem mit dem Klonen in der Tierzucht weltweit.

Mittwoch, 23. März 2011

Lieblingszitat VIII

Porc.jpg Schwein

Ein Glück, dass die Legitimität der Fleischgewinnung nicht an der Intelligenz des zu verwertenden Wesens festgemacht wird, denn dann müsste das Schwein eigentlich tabu sein. Es schneidet, was es den Grips betrifft, besser ab als alle anderen hier aufgeführten Tierarten zusammen und bringt im Kontext sogar manche Menschen ins Schwitzen. Schweine werden aber bewertet, wie auch Menschen bewertet werden: Nach ihrem Aussehen. Und da schneiden die borstigen, hässlichen Fettklösse wiederum schlechter ab als alle anderen hier aufgeführten Tiere. Daher wird Schweinefleisch geradezu hemmungslos in riesigen Massen produziert. Würde jemand seinen Hund so halten, wie ein Schwein üblicherweise "produziert" wird, käme der Besitzer jahrzehntelang ins Gefängnis. 

http://www.stupidedia.org/stupi/Fleisch#Schwein


Danke für den Hinweis, Moeri! Fand das spontan auch so treffend und beißend kritisch formuliert; obwohl Stupipedia ja eigentlich nur ne Blödel-Seite ist.


Ne kleine Anekdote: 
Ein Bekannter von mir hat mal erzählt dass er früher Kaninchen hatte (also die typischen "Mein Haustier ist ja soooo süß"-Erzählungen), und NIE Kaninchen essen würde, weil er das nicht übers Herz brächte. Wenn`s in seiner Familie an Weihnachten Hasenbraten gab, hat er gegen alle Widerstände durchgesetzt, dass er stattdessen ein Schnitzel gemacht bekommt.
Mein Kommentar darauf "Ach so, Schweine darf man essen, weil sie nicht niedlich sind?"

Ein paar Monate später ist er Vegetarier geworden und meinte, nachgedacht hätte er schon früher drüber, aber der letzte Anstoß wäre mein Kommentar gewesen.



Montag, 21. März 2011

Was ist eigentlich Tofu?

Tofu

Tofu (Abkürzung von Tonnenfutter also Essen für die Tonne) ist das Fleisch des so genannten Tofuhuhns. Dieses ist vor allem im asiatischen Raum weit verbreitet und wird dort schon seit Jahrhunderten neben Katzen und Hunden als Hauptnahrungsmittel verwendet. In Europa wurde es vor allem durch Vegetarier und Veganer bekannt.
Das Tofuhuhn ist ein hauptsächlich im brasilianischen Urwald beheimatetes Säugetier, welches ca. 30 cm groß wird. Die Pflanzenfresser leben in großen Familienverbänden und gelten als sehr intelligent. Pärchen bleiben ein Leben lang zusammen (25-30 Jahre), Einzelexemplare verenden qualvoll und haben nur 1-2 mal im Leben ein Junges, welches ca. 5 Jahre gesäugt wird. Tofus gehören zu den besonders gefährdeten Spezies, da sie vom Menschen wegen ihres Fleisches gejagt, mit primitiven Knüppeln betäubt und dann bei lebendigem Leibe gehäutet werden. Auf diese Weise wurde nahezu die gesamte Tofupopulation ausgerottet. Sie gelten vor allem in westlichen Industrienationen als Delikatesse. Ureinwohner verehren die friedfertigen Wesen als Götter des Glückes, des Lichtes und als Seelenwärter des Jenseits.

Geschichte

Der Ursprung des Tofu liegt im asiatischen Raum und hat sich über die Jahrhunderte weltweit ausgebreitet. Jedoch ist unklar woher ganz genau es kommt. Die Liu An Theorie besagt, dass es sich hierbei um Sojabohnen handelt, die mutiert sind, um besser vor dem natürlichen Feind, dem Menschen weglaufen zu können. in den letzten Jahren ist die Population des Tofuhuhns drastisch zurückgegangen, da sein Fleisch vor allem bei Vegetariern und Veganern sehr beliebt ist. Bis heute wird das Tofuhuhn selbst von antispeziesistischen Gruppen wegen ihrem unersättlichen Hunger auf das nahrhafte Fleisch des Tieres als minderwertige Art denonziert und gejagt.

Aussehen

Das Tofuhuhn hat zwei Beine und zwei schwach ausgeprägte Flügel mit denen es nur kurz, tief und sehr langsam fliegen kann. Da es von der Sojabohne abstammt hat es auch kein Gesicht und kann sich nur aufgrund seines natürlichen Bewegungsmelders orientieren.

Arten


Das Tofu wird in mehre Gruppen unterteilt. Hier die drei Hauptgruppen (der Rest ist unwichtg):

Normaler Tofu

Was ist an Tofu schon normal? Jedenfalls fällt unter diese Kategorie aller Tofu, der nach nichts aussieht und nach nichts schmeckt. Auch Würfeltofu. Der Name rührt von der Erscheinungsform des in Würfel geschnittenen Tofu her, nicht von der rückwärtigen Ausscheidungsform. Im Idealfall schmeckt Tofu nach Pappkarton oder weißem Gummiband.

Stinkender Tofu

Dieses Tofu hat einen sehr unangenehmen Geruch und stinkt nach überreifem Harzer Käse. Manche beschreiben den Geruch auch als „faulig“. Aber es gibt trotzdem Menschen die ihn als wunderbar bezeichnen, diese haben leider auch noch nie Fleisch in ihrem Leben gegessen. Angeblich soll die Kruste beim Braten des stinkenden Tofu besonders knusprig werden.

Tausend - Schichten - Tofu

Wie der Name schon sagt, besitzt dieses Tofu 1000 Schichten. Die braucht es auch, da es in den kalten Regionen des Himalajas lebt. Deswegen ist es auch schwer zu fangen, weil es erst ab 5000 m Höhe anzutreffen ist. Angeblich hat es sich dort vor dem Menschen zurückgezogen, aber leider ist dieser ihm gefolgt. Charakteristisch für das Tausend - Schichten - Tofu ist seine gelbe Farbe.

Eroberung der westlichen Länder

In den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts wurde das Tofu auch in Europa beliebt, vor allem bei bekifften Hippies, da man als Fleischesser den Geschmack, welcher angeblich nach alten Socken schmeckt, des Tofu in nüchternen Zustand niemals ertragen könnte. Deshalb ist das Tofu auch bei Vegetariern und Veganern beliebt, da sich bei diesen durch den Fleischverzicht die Geschmacksknospen auf der Zunge zurückgebildet haben. Zudem werden diese mit der Zeit geistig mehr und mehr unzurechnungsfähig. Das wird vor allem durch merkwürdiges Verhalten deutlich, wie z.B. Fleischesser zum Vegetarismus zu überzeugen. Dabei wird nicht einmal vor dem eigenem Haustier halt gemacht. Außerdem passt das Tofuhuhn zu der Philosophie von Vegetariern und Veganern nichts mit einem Gesicht zu essen, da es von Natur aus ja keins besitzt.

Zubereitung

Tofu wird bei Vegetariern und Veganern meist als Fleischersatz oder Ersatz für Milchprodukte verwendet. Eigentlich ist es das Hauptnahrungsmittel, neben Pflanzen, von Vegetariern und Veganern. Bei normalen Menschen dient es als Schuhsohle, da bei diesen alle Geschmacksknospen voll ausgeprägt sind und sie es unappetitlich finden.

Aus Stupidedia, der Enzyklopädie ohne Sinn!

Sonntag, 20. März 2011

bescheuerte Werbung

französischer Fleischhersteller Charal

Samstag, 19. März 2011

noch eine Woche bis zur Frankfurt-pelzfrei-Demo

Fur&Fashion-Demo / Frankfurt Pelzfrei

Samstag isses soweit.... Wer sich nicht alleine hintraut oder noch irgendwelche Infos braucht, schreibt mir nen Kommentar ;-)

 Das diesjährige Mobi-Video finde ich extrem dumm, ich kann die Antifa nicht ab und halte mich auch vom black block fern. Braucht aber trotzdem keiner Angst haben, auf der Frankfurter Demo ist noch nie was passiert...

Freitag, 18. März 2011

wieso ich hunde essen würde

Nein nicht ich; trotz des dazu passenden Blogbildes, sondern der Autor des gleichnamigen Beitrags im taz-blog "Tischgespräch". habe ich mal erwähnt dass ich den Blog gut finde? ^^
 
Obwohl weder Tierrechtler noch Tierliebhaber, zeigt er glasklar die herrschende Doppelmoral auf und führt dem Leser die Willkürlichkeit der Unterscheidung zwischen "Nutztieren" und "Haustieren" vor Augen. 
 

PS: Das war's jetzt an Hinweisen auf den Tischgespräch-Blog, in Zukunft müsst ihr ihn selber lesen :-P

Donnerstag, 17. März 2011

Was ist eigentlich Milchsäure?

Strukturformel der Milchsäure
Im taz-blog "Tischgespräch" gehts um Milchsäure; Herkunft, Herstellung, Vorkommen....
Schöner und verständlich geschriebener Beitrag - und das Thema Milchsäure ist ein Basic im Vegan-Wissen! 



Mittwoch, 16. März 2011

"Vegetarismus ist veraltet"

Gestern gings im taz-blog "Tischgespräch" um den Vorsitzenden der VGD (Mausflaus berichtete); heute erklärt Vagedes wieso er Vegetarismus nicht mehr für zeitgemäß hält. Und wieder liefert er eine sympathisch gemäßigte, aber doch klare Position. Er hat mich sogar ein bischen umgestimmt; ich selbst war lange Jahre vorher Vegetarierin und habe bisher eher die "kleine Schritte"-Position vertreten, v.a. weil ich dachte dass die Menschen überfordert sind und sofort abblocken, wenn man so einen radikalen Schritt wie den völligen Tierproduktverzicht fordert. Vagedes' Antwort auf genau die Frage, ob man die Menschen nicht überfordere, wenn man möchte, dass sie gleich vegan werden, finde ich überzeugend:


Ich glaube nicht, dass man die Menschen überfordert, weil die Alternativen ja schon da sind. Man muss den Menschen sagen, dass diese Möglichkeiten existieren, dass man sich daran gewöhnen kann und dass es total Spaß macht.


Stimmt schon irgendwie - die Zeiten wo es Tofu nur im labberigen weißen Block überteuert im Reformhaus gab, Alnatura, vegan-wonderland und Produktdatenbanken im Internet noch nicht existierten, und man vegane Produkte nur per Zufall im Supermarkt entdecken konnte, sind schon lange vorbei.

Veganer müssen heutzutage weder auf Süßigkeiten noch auf Grillwürstchen verzichten, es gibt im Internet umfassende Informationen und Ratschläge, Rezeptesammlungen und Produktlisten. Veganismus ist also nicht mehr so schwierig wie früher; ich würde sogar sagen, dass Veganismus ungefähr so ist, wie es vor 5 Jahren der Vegetarismus noch war.

Was ich nervig finde, ist, dass Vagedes sich auf die "Veganismus so gesund und Veganer sind viel fitter und toller und überhaupt"-Schiene begibt. Das stimmt so einfach nicht; es kommt darauf an wie man sich vorher ernährt hat, und wie man sich als Veganer ernährt.
War man vorher McDonalds-Dauerkonsument und isst nun vermehrt selbstgekochte Gemüsepfanne und Kürbissuppe mag das der Gesundheit und Fitness förderlich sein; aber jmd der sich halbwegs ausgewogen ernährt hat, wird durch den Tierproduktverzicht kaum einen Gesundheitsgewinn verbuchen können.

Trotzdem insgesamt ein positiver Beitrag!

http://blogs.taz.de/tischgespraech/2011/03/15/vegetarismus_ist_veraltet_interview_mit_christian_vagedes_2/

Dienstag, 15. März 2011

Vorsitzender der Veganen Gesellschaft im "Tischgespräch" der taz

Ich bin war bzw. bin immer noch etwas kritisch, was die VGD angeht. Bunte, teure Werbung, ständig ist sie in den Medien, während andere schon viel ältere große Tierrechtsverbände kaum gefragt werden. Die VGD ist für mich sowas wie das vegane PETA (wobei Peta ja schon ziemlich vegan ist).
Im taz-Blog "Tischgespräch" lernt man den Vorsitzenden der VGD, Christian Vagedes, besser kennen. Und ich muss sagen: sympathisch!
Inhaltlich klar pro vegan, aber sehr gemäßigt.
Optisch finde ich ihn durchschnittlich und etwas zu hm, spießig? glatt? So n bisi Typ Guttenberg ^^ Aber auf die Optik kommt's zwar eigentlich nicht an. aber wenn man Veganer repräsentiert, ist es doch gut ein insgesamt positives Bild abzugeben, sonst heißt es schnell, Veganer wären blass, ungewaschen, kränkelnd usw. Menschen bestätigen schließlich gerne ihre Vorurteile.
Morgen erklärt Vagedes dann, wieso Vegetarismus nicht mehr zeitgemäß ist, da bin ich mal gespannt, ob etwas radikalere Thesen kommen.


aktuelles Lieblingszitat VII

"Es ist unmöglich, in unserem Zusammenleben mit den Tieren alles richtig zu machen. Doch gibt uns das noch lange nicht das Recht, alles falsch zu machen."


Die Antwort auf das Totschlagargument, man könne nun mal nicht alles perfekt machen, und hundertprozentigen Veganismus gäbe es nicht.


gelesen im Zeit-Artikel "Tiere sind auch nur Menschen" vom 16.8.2010

Sonntag, 13. März 2011

Krötenwanderung hat begonnen

Es ist Krötenwanderung! Bitte vorsichtig fahren wenns nachts übers Land geht, oder am besten gar nicht. Ich mag die Glitscheviecher hüpfend nämlich viel lieber als platt. Einige Sorten sind auch vom Aussterben bedroht.
Wer beim einsammeln und rübertragen helfen will, kann in der Datenbank vom Nabu gucken, wo Krötenzäune aufgebaut sind.
 


Mausflaus testet: Eau de Toilette von Alverde

Ich bin ja sonst nicht so kosmetikverrückt, aber jetzt habe ich mir doch mal was Neues gegönnt: Das neue Eau de Toilette "oriental touch" von Alverde.

Ich wollte einen neuen Duft, aber bitte günstig, vegan, tierversuchsfrei und wohlriechend. Bei "blanc et noir", einer wirklich tollen Infoseite, die die liebe Pseudoerbse zum Thema Kosmetik und Tierversuche gemacht hat, bin ich bei der Liste mit veganer, tierversuchsfreier Kosmetik fündig geworden. Also gleich ab zu dm und schauen ob das Zeug auch gut riecht.

Es gibt noch zwei andere Düfte der Linie; "flower dream" und "lemon love", oriental touch hat mir aber am besten gefallen. Der Duf ist blumig, herb, süß, nicht zu schwer, und hält lange an.




Produktdaten:
Hersteller: dm
Marke: alverde, die Naturkosmetik-Eigenlinie von DM
Standort: Naturkosmetikabteilung
Preis: 9,95€
Packungsgröße: 50ml

Inhaltsstoffe
Alcohol, Aqua (Water), Parfum (Essential Oils), Limonene, Benzyl Salicylate, Linalool, Coumarin, Farnesol, Citral, Eugenol, Benzyl Alcohol
(Rohstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau)

Angaben des Herstellers
Oriental Touch – Märchenhaft sinnlich. Eine einzigartige Duftkreation für die besonderen Augenblicke!
Das Alverde Eau de Toilette Oriental Touch betört die Sinne durch seine märchenhafte Komposition.
Die spritzig-frische Raffinesse der Bergamotte und der aphrodisierenden Ylang-Blüte betört die Sinne, gefolgt von einer fruchtigen Note aus Melonen.
Die Duftkreation aus Vanille und der kulinarischen Tonkabohne umhüllt diesen anspruchsvollen Duft mit einer zauberhaften Sinnlichkeit wie aus Tausend-und-einer-Nacht, abgerundet mit der unverwechselbaren würzigen Note von Sandelholz.


Meine Meinung:
Das wichtigste: Der Duft riecht gut. Der Preis ist auch vollkommen okay, es ist schließlich Naturkosmetik.
Auch den Flakon finde ich hübsch und praktisch. Was mich etwas stört, ist der Pumpmechanismus, der nicht so fein nebelt wie ich es gerne htte. Dadurch lässt sich das Eau de Toilette nicht ganz exakt dosieren, weil bei jedem Knopfdruck eine zu große Menge erwischt. Da das Aroma aber doch etwas kräftig ist, und ich es hasse wie die Pest wenn Frauen als Duftbaum durch die Gegend laufen, ist das doch ein deutlicher Kritikpunkt. Was ich auch etwas ungewöhnlich finde, ist, dass es keine Verschlusskappe gibt, soweit ich weiß trocknen die Düsen vom Pumpmechanismus aus wenn man es lange nicht benutzt. Gut, so groß ist die Flasche nicht, aber blöd ist es trotzdem. So kann man den Flakon auch nirgendwohin mitnehmen.

Fazit:
Vegan-tierversuchsfrei-günstig-wohlriechend :-)

Freitag, 11. März 2011

und auch Fische fühlen

Von meinem treuen anonymen Kommentator bin ich bei meinem letzten Post auf folgenden aktuellen Spiegel-Artikel über die Empfhindungsfähigkeit von Fischen hingewiesen worden:


Schlechte Nachrichten für Freunde des Angelsports: Fische sind offenbar weit mehr als bloße Reflexmaschinen. Sie nehmen Schmerzen bewusst wahr und leiden unter ihnen. Forscher fordern deshalb, sie mit Vögeln und Säugetieren auf eine Stufe zu stellen.

Das ist nicht nur unangenehm für die Pescetarier (die eigentlich Normalesser sind die halt keinen Fisch essen und meiner Meinung nach nicht als Vegetarier bezeichnet werden können), sondern auch für Angler und Fischer:

"Es gibt aber eine Menge Gründe, weshalb die Leute nicht wollen, dass über Schmerz bei Wirbellosen nachgedacht wird", konstatiert Elwood.
Besonders Hobbyfischer und Sportangler fürchten, dass Gesetze ihr einst grenzenloses Vergnügen an der Fischjagd weiter reglementieren könnten.

Da Fische aber hässlich sind und man ihnen ihr Leiden nicht ansieht, dürfte die Forderung der Wissenschaft wohl folgenlos bleiben:

"Wenn wir uns bei der industriellen Nahrungsmittelproduktion Gedanken über den Schutz von Schweinen und Hühnern machen, sollten wir die Fische nicht ausklammern", moniert die Wissenschaftlerin.
 

Mittwoch, 9. März 2011

Hühner zeigen Gefühle


Empathie im Hühnerstall
Forscher beobachten Ansätze von Einfühlungsvermögen bei Geflügel


Ist ihr Küken gestresst, reagiert eine Glucke mit Herzrasen und anderen Anzeichen für eine Stressreaktion. Offenbar merkt die Mutter also sofort, dass mit dem Nachwuchs etwas nicht stimmt, sagen die Wissenschaftler. Damit erfüllen Hühner die Grundvoraussetzung für Empathie: Die emotionale Verfassung des Kükens beeinflusst die Mutter, die daraufhin ähnliche Verhaltensweisen aktiviert. Die Ergebnisse sollen in Zukunft helfen, mit Tieren in der Zucht und bei Laborexperimenten besser umzugehen, schreiben die Veterinärmediziner.


gelesen bei wissenschaft.de


Eine Erkenntnis, die für die konventionelle Hühnerhaltung wohl keine Rolle spielt; die meisten Hennen lernen ihre Küken nie kennen...

Dienstag, 8. März 2011

TV-Tipp: Mi, 9.3. Doku über Auslandstierschutz im SWR

Ist das wirklich sinnvoll? Hunderetter - Deutscher Tierschutz für den Rest der Welt?

Sendung am Mittwoch, 09.03.2011, 20.15 bis 21.00 Uhr

Die "betrifft"-Dokumentation gibt einen intensiven Einblick in die Welt der Auslandstierschützer. Er zeigt Idealisten und Kritiker der Rettungsaktionen und diskutiert die Frage, ob der jährliche Massenimport von Hunden wirklich sinnvoll ist.


mehr Infos zur Sendung gibts auf der SWR-Seite

12.März Konstanz-pelzfrei-Demo

Mir zu weit weg, aber vielleicht kommt ja wer von euch ausm Süden :-)


Für den 12. März 2011 haben Tierrehtsaktivist_innen aus Süddeutschland eine Demonstration in Konstanz am Bodensee angekündigt. Die Konstanz Pelzfrei 2011-Demo richtet sich gegen die Pelzindustrie und die Verwendung von “Pelzwaren” durch die Modebranche. Die Demonstration beginnt um 14 Uhr auf der Marktstätte Konstanz. Zur Mobilisierung wurde auch ein Video  erstellt: hier anschauen.
.
Das Demonstrationen dieser Art nicht nur das Potential haben, Passant_innen über die Hintergründe der Pelzindustrie aufzuklären, sondern auch Druck auf Modegeschäfte ausübt  zeigte unlängst eine Demonstration in Maastricht (Niederlande). Dort kündigten 4 Geschäfte nach einer kraftvollen Demo von 150 Leuten an, in Zukunft auf die Verwendung von Echtfellprodukten zu verzichten (Aktionsbericht mit Links zu Videos und Presseberichten: hier)

Ankündigung der OGPI


mehr Demotermine unter www.tierrechtstermine.de

Montag, 7. März 2011

Sendung mit der Maus feiert 40.Geburtstag

... wie man mit einem Klick auf das heutige google feststellen kann :-) 

 

Ich guck die ja immer noch gerne - der kleine Maulwurf und Shaun das Schaf sind Kult! Sehr cool finde ich ja auch den "neuen" Moderator Ralph Caspers, Armin und Christoph mag ich hingegen nicht so.

toller Mausbeitrag : Sojamilch




Sonntag, 6. März 2011

TV-Tipp: Nano Spezial am 10.März "Wie viel Fleisch verträgt die Welt?"

nano spezial: Wie viel Fleisch verträgt die Welt? Reportage über unseren alltäglichen Fleischverzehr

Donnerstag, 10. März 2011, 18.30 Uhr, 3sat



Für die Einen ist es Genuss pur: das saftige, herzhafte Stück Fleisch.
Für die Anderen ist es einfach nur widerlich, ein "Tier" zu essen. Vegetarier und Fleischesser, das waren bisher unvereinbare Gegensätze. Die nächste Woche beginnende Fastenzeit und der letzte große Lebensmittelskandal um Dioxin verseuchtes Tierfutter lassen jedoch auch so manchen Fleischesser aufhorchen, die Fronten weichen auf. Fleisch ist lecker, wie es hergestellt wird allerdings nicht: Massentierhaltung ist inakzeptabel und vor allem der große Bedarf an Rindfleisch belastet das Klima. Die Rinder stoßen in hohen Mengen CO2 aus.

3sat-Moderator Ingolf Baur ist für "nano spezial" unterwegs und fragt in der Reportage "Wie viel Fleisch verträgt die Welt?", woher das Fleisch auf unserem Tisch stammt, welche Auswirkungen der menschliche Fleischverzehr hat und wie sich der Mensch in Zukunft ernähren sollte. In einem Interview im 3sat-Pressetreff äußert sich Baur skeptisch über die jetzigen Essgewohnheiten: "Wir laufen auf eine Welt zu, in der die Armen mit den Tieren um die Nahrung konkurrieren müssen." Er habe wenig Hoffnung, dass das System der Massentierhaltung mit all seinen schlimmen Begleiterscheinungen reformierbar sei.

Dazu kommt, dass viele Menschen auch deshalb hungern müssen, weil statt Getreide Viehfutter in großen Mengen angebaut wird. Ist Fleischessen vor diesem Hintergrund auf lange Sicht überhaupt noch zukunftsfähig? Diese Frage stellen sich mittlerweile sogar die Vereinten Nationen. In ihrem Auftrag suchen Wissenschaftler weltweit nach Alternativen. Heute bleibt vor allem die Wahl, vegetarisch zu essen, oder aber auf ganz andere Nahrungsmittel zurückzugreifen, zum Beispiel eiweißreiche Insekten.
Donnerstag, 10. März 2011, 18.30 Uhr, 3sat

Samstag, 5. März 2011

ohne Tierqual schmeckts halt nicht

In der Frankfurter Rundschau, die eigentlich leicht links bzw. grün angehaucht ist und die ich auch sehr schätze, ist in der Rubrik "Freizeittipps" (???) heute ein selten dämlicher Artikel über vegetarische Ersatzprodukte erschienen, in dem die Autorin Fleischimitate aus Soja probiert.
Da die leidenschaftliche Fleischliebhaberin vom Kochen keine Ahnung hat schmeckt es ihr dann auch nicht. Daraus zieht die Dame dann natürlich das Fazit "Das kann nicht funktionieren". 
Völlig fassungslos hat mich die Begründung gemacht, die ich wortwörtlich zitieren möchte:


Weizeneiweiß und Soja sind nun mal kein Fleisch, sie sind ihm nicht einmal ähnlich.
Alles, was echtes Fleisch ausmacht, haben sie nicht: die Textur, den Geruch, den Saft, das Blut. Sie sind keine Symbole. Fleisch steht auch für Wohlstand, für Macht, und der archaische Glaube, der Esser könne sich mit dem Fleisch die Kraft des Tieres einverleiben, ist auch heute nicht fern. Das alles fehlt dem Imitat.


Link zum Artikel "Die Wurst ohne Wurst"


Freitag, 4. März 2011

vegan essen bei Subway

Subway ist zwar eine Fastfoodkette, aber doch etwas gesünder und leckerer als McD, Burker King &Co. Und wenn man sich als Veganer nicht komplett ins soziale Abseits schießen möchte, wenn man mal unterwegs was essen will, dann ist das glaube ich noch das kleinste Übel. Um sicher zu gehen habe ich bei Subway Deutschland eine Produktanfrage gemacht, denn nur beim US-Subway gibt es online Zutatenlisten, diese sind aber nicht dieselben wie in Deutschland. So wie in den USA oreo's ja auch vegan sind, in Deutschland aber nicht :-(


Für Vegetarier gibts bei Subway 3 Optionen (mal abgesehen von Keksen und Muffins:
  • Veggie Patty Sandwich (mit Gemüsebratling),
  • Veggie Delite Sandwich
  • Veggie-Delite-Salat.

Für Veganer gibts nur noch 2 Optionen, denn im Veggie Pattie ist Ei drin. Der Salat ist ziemlich überteuert und macht auch nicht wirklich satt, deswegen gehe ich lieber aufs Veggie Delite ein:

Das Veggie Delite Sandwich gibt es wie alle Subway Sandwiches in 15cm und 30cm-Variante. In der 15cm-Version kostet es 2,69€, damit ist es auch das günstigste Sandwich, das bei Subway erhältlich ist. Auf dem Veggie Delite ist außer dem üblichen Subway-Gemüse, nämlich

  • Gurke
  • Tomate
  • Salat
  • Essiggurke
  • roter Zwiebel
  • grüner Paprika
  • Oliven
  • Pepperoni
nur noch Käse enthalten. Der Käse kommt zuerst drauf wenn man das Brot ausgewählt hat, also direkt beim Brot schon explizit sagen, dass man KEINEN KÄSE möchte!! Es gibt 5 verschiedenen Brotsorten und Wraps, von denen aber nur die Wraps und 3 der Brotsorten vegan sind:
  • Vollkornbrot
  • Sesambrot
  • Italian White
  • Wraps
auf dem Werbefoto siehts natürlich viel besser aus als in echt

Zum Schluss kommt die Soße drauf, laut Produktanfrage ist aber nur die Barbecue Sauce. Man kann aber auch Essig/Öl drauf kriegen. Ich lass mir meistens nur Salz/Pfeffer draufmachen, dann trieft das Sandwich auch nicht so und man schmeckt das Gemüse besser raus. 


Fazit:

  • geschmacklich find ich's okay, ich mag am liebsten das Vollkornbrot (was übrigens kein echtes Vollkorn ist
  • preismäßig ist es noch einigermaßen im Rahmen
  • die Ladeneinrichtung ist angenehm (laut Wiki ist das angeblich "Toskana-Stil") und es stinkt nicht allzu stark nach fettigem Fleisch wie in der Dönerbude oder bei McD
  • kalorienmäßig hat man mit einem Veggie Delite ohne Käse und ohne Soße hat laut US-Subway Nährwerttabelle 235kcal verputzt, was ein echter Diät-Snack ist

ein Tipp noch zum Schluss
Die Mitarbeiter tragen beim Belegen der Sandwiches Handschuhe, d.h. vorher haben sie vielleicht Fleisch angefasst. Wenn das für euch ein Problem ist, dann fragt einfach nett ob er/sie bitte die Handschuhe wechseln kann weil ihr euch vor Fleisch ekelt. Den Mitarbeitern isses ja egal wie oft sie die Handschuhe wechseln.


Was ich noch auf Wiki gelesen hab:
Der Firmenname entsteht aus der Kombination des englischen Wortes „sub“, einer Abkürzung für „Submarine Sandwich“, welche wegen ihrer länglichen Form so genannt werden (submarine englisch für U-Boot), mit der Wortpartikel „way“, da dies zum US-amerikanischen Wort für U-Bahn (subway) passt, und die ersten Restaurants mit einem auf U-Bahn-Netzplänen basierenden Dekor ausgestattet waren.
 
Auch den Punkt "Kritik" sollte man sich auf Wikipedia mal durchlesen.

Donnerstag, 3. März 2011

Gerade bei Tisi gelesen

Die vegane Gesellschaft Deutschland verlinkte gestern auf ihrer Facebook-Seite den Aufruf an einer Studie teilzunehmen.
Interessant dürfte die Teilnahme vor allem für diejenigen sein, die sich in ihrem Ernährungverhalten unsicher sind und die gerne eine realistische Einschätzung der eigenen Nährstoffzufuhr hätten.
Eine Anreise ist nicht notwendig.




Hallo,mein Name ist Daniel Jahns und ich studiere Ökotrophologie an der Hochschule Anhalt. Im Rahmen eines Forschungsprojektes der Hochschule wird eine Studie zum Ernährungsverhalten von Veganern durchgeführt und dafür brauche ich eure Hilfe.
Wenn ihr selber vegan lebt, und Lust habt daran teilzunehmen, meldet euch bitte unter vegstudie2011@hotmail.de.
Falls ihr selbst nicht vegan lebt, aber Leute kennt, die es tun, bitte ich euch diese von dem Projekt zu erzählen.
Genauere Details zur Studie werden dann im Laufe zu euch geschickt, da das Zustandekommen der Studie auch von der Anzahl der Teilnehmer abhängt. Doch so viel sei gesagt: Für die Studie muss für sieben Tage sämtliche zugeführte Nahrung dokumentiert werden.
Die Teilnehmer sollen für ihre Mühe natürlich auch eine Belohnung erhalten, die aus einer persönlichen, kompletten Übersicht der Nährstoffzufuhr besteht, die auf der Basis eurer zugesandten erstellt wird und euch dann zugesandt wird. Darüber hinaus tragt ihr durch eure Teilnahme zur Aufklärung über diese Ernährung und damit auch ein weiteres Stück zur Akzeptanz jener bei.
Ich hoffe, dass ich euer Interesse wecken konnte und ihr euch zahlreich meldet.
Mit besten Grüßen
Daniel

Mittwoch, 2. März 2011

das ist die Lebensmittelindustrie von heute

Ich habe auf Zeit-online einen langen, aber sehr lesenswerten Artikel über die Lebensmittelindustrie gefunden:  



Der Artikel beschreibt die Tricksereien und Mechanismen der Lebensmittelindustrie, welche Trends es gibt, und was sich die Unternehmen alles ausdenken, um ihre Produkte an den Mensch zu bringen.
Es wird mit allen Mitteln gearbeitet, und der Konsument macht mit, Hauptsache das Essen ist billig. Dass dabei die Qualität auf der Strecke bleibt, merkt er gar nicht.

Wer seinen Absatz, Umsatz und Gewinn steigern will, hat zwei Möglichkeiten: Entweder bringt er seine Kunden dazu, immer mehr in sich hineinzustopfen – oder wenigstens mehr dafür zu bezahlen.

Eine Strategie ist es, immer neue bzw. scheinbar neue Produkte auf den Markt zu werfen; sei es probiotischer Joghurt, cholesterinsenkende Margarine oder aromatisiertes Wasser.
Die Cholesterinsenkende Margarine ist auch ein Beispiel für eine weitere Strategie: Nahrungsmittel mit vermeintlichem Gesundheitsnutzen, sogenanntes "Functional Food".
Strategie Nummer 3: Die Werbung.

Die Werbung lügt, wenn sie glückliche Kühe suggeriert, die von bärtigen Latzhosenträgern gehütet werden. Keine Kuh wird mehr von Hand gemolken. Kein Almbauer rollt am Morgen den Käse ins Tal, und auch der Maître Chocolatier von Lindt bindet den Schokoladenhasen nicht persönlich die Glockenschleife um. Der Koch ist das Fließband.

Es bleibt aber nicht bloß bei Werbung, die Industrie hat da noch ganz andere Tricks auf Lager:

Wenn in manchen Eierkartons kleine Hühnerfedern liegen, ist das kein Zufall. Es ist das Konzept, Millionen von Kunden mit industriell produzierten Eiern zu beliefern, ihnen aber das glatte Gegenteil vorzugaukeln.

Ähnlich läuft es bei Obst und Gemüse, das massenweise in den Kühllagern großer Umschlagplätze wie der Duisburger Fruchtunion verteilt wird. Bis zu 180000 Kisten werden dort jeden Tag umgepackt, meist für die Supermärkte des Metro-Konzerns. Mit dabei waren auch schon mal Paletten voller Champignons in kleinen Holzkörbchen. Und damit es aussieht, als sei Großmutter damit gerade erst aus dem Wald gekommen, hat vorher irgendwer in jeden Korb ein Eichenblatt gelegt.
Dabei wachsen die Champignons für den Supermarkt am besten in großen, dunklen Hallen. Auf Pferdemist und Stroh.

Wie krass ist das denn bitte? Ich sehs oft bei Bio-Kartoffeln, dass die erdiger sind als die konventionellen, obwohl es dafür keinen Grund gibt; waschen kann man die genauso gut, aber das sieht dann ja so sauber und "unöko" aus.
Ich hatte mal ein Steinchen in einem Bohnenglas, zum Glück haben meine Zähne keinen Schaden genommen. Ich glaub aber, dass hat da niemand extra reingeworfen ^^

zugegeben das ist ein Fake :-)