Sonntag, 27. Februar 2011

neue Studie zu Katzenernährung

Hauskatzen bevorzugen auch heute noch einen Speiseplan, dessen Nährstoff-Zusammensetzung der von Mäusen oder Vögeln entspricht. Das haben britische, australische und neuseeländische Forscher jetzt durch Experimente gezeigt, bei denen die Tiere zwischen Futterarten mit verschiedenem Gehalt an Fett, Eiweiß und Kohlenhydraten wählen konnten. Die Katzen bedienten sich dabei an den verschieden Futterquellen - offenbar, um die optimale Nährstoffmischung zusammenzustellen, wie die Wissenschaftler beobachteten.

Die Analyse offenbarte keine klare Vorliebe der Tiere für eine bestimmte Futterart - vielmehr fraßen die Katzen mal hier etwas und mal da etwas. Die Mischung des Katzenmenüs war jedoch immer etwa gleich: Die Tiere fraßen 26 Gramm Protein, 9 Gramm Fett und 8 Gramm Kohlenhydrate.

 Quelle: welt.de


Ich frage mich, ob man daraus Schlüsse über die Geeignetheit von veganem Katzenfutter ableiten kann.
These 1: Die Nährstoffkombination kann man auch mit veganen Nahrungsmitteln erreichen. Kommt es allein auf das Mengenverhältnis der Nährstoffe an, ist es egal, ob es sich um pflanzliche oder tierische Bestandteile handelt
These 2: Es kommt nicht nur auf das Verhältnis der Nährstoffe zueinander an, sondern auch um die Nährstoffqualität. Die bevorzugte Nahrung der Katze sind Beutetiere, also tierisches Eiweiß usw. Also braucht die Katze auch tierisches Eiweiß, pflanzliches ist nicht optimal.
These 3: Wenn die Katze automatisch das für sie beste Futter wählt, dann könnte man im Experiment feststellen, ob das vegane Katzenfutter gut für sie ist, indem man das "ideale" tierische Katzenfutter anbietet, und daneben das vegane.

Aber ist es wirklich so, dass die Katze das für sie besten Futter wählt? Der Mensch ernährt sich ja auch am liebsten von Schokolade, Chips und Gummibärchen, und Katzen sind vielleicht auch nicht vernünftiger. Wenn die ein Leckerli hingehalten kriegen, dann gieren sie auch danach und lassen ihr Nassfutter stehen.


Fazit:
Ich hab nach wie vor keine Ahnung. Nach wie vor glaube ich aber, dass man mit herkömmlichen Katzenfutter eher auf der sicheren Seite ist.


13 Kommentare:

  1. Also ich glaube kaum, dass Katzen wirklich wissen, was gut für sie ist, dann würden meine Katzen ja nicht immer versuchen Styropor zu fressen, oder Salat, Brot usw. Das machen sie einfach, weil sie ewig verfressen bzw Banane im Kopf sind :D
    Aber das Futter, was ich jetzt füttere ist schon recht hochwertig und man merkt, dass sie es lieber fressen als anderes. Ich denke allerdings schon, dass die Instinkte den Katzen sagen "FLEISCH"^^ Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie veganes Katzenfutter jemals bevorzugen würden, die wollen halt den Fleischgeschmack, weil der denen instinktiv sagt: das ist gut für dich. über nährstoffzusammensetzungen denken sie ja nicht nach :D

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  2. Meine Katze hat gestern eine Packung Lakritz gefunden und verspeist. Da ist 0 Protein drin (laut Verpackung), vorgestern hat sie meine Apfelkücherl gefressen (...), bzw die Reste die sie in der Küche gefunden hat; ansonsten holt sie sich Karottenstrünke aus dem Biomüll (...) und nagt daran rum und zieht mir auch schonmal scheibenweise die Vurst vom Brot.
    Sie zieht veganes TroFu tatsächlich herkömmlichem vor, Nassfutter kommt ihr dagegen nur fleischhaltiges in die Schüssel.
    Ansonsten probiert sie sich durchaus mit Begeisterung durch meine Nahrungsmittelauswahl; davon mal abgesehen lässt sie ihr Futter durchaus für Leckerli stehen, allerdings auch für Gummibärchen (...) oder Chips (...), vielleicht bin ich aber auch nur ein schlechtes Vorbild...?

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  3. Wie dekadent...Veganer halten sich Haustiere und zerbrechen sich den Kopf darüber, wie sie ihre Ideologie auch noch auf reine Carnivore übertragen können...während woanders auf der Welt Menschen gibt, die sogar froh wären, wenn sie Katzenfutter zum Essen zu hätten.

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  4. Also ich bin der Meinung, dass man Katzen nicht vegetarisch oder vegan ernähren sollte... Das ist eben die Natur der Katze, dass sie sich von Fleisch ernähren. Wir Menschen haben ja die Wahl, aber eine Katze dagegen nicht. Aber in Katzenfutter sind doch eh fast nur Schlachtabfälle enthalten, dafür wurden ja jetzt nicht extra Tiere geschlachtet!?

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  5. In herkömmlichem Katzenfutter ist, davon mal abgesehen, so gut wie kein Fleisch drin, sondern meistens pflanzliche Nebenerzeugnisse, tierische Nebenerzeugnisse (Schnäbel, Hufe,...) und hmmmm Klärschlamm! (Geflügelkot wurde mittlerweile verboten...). Wundert mich schon lange, dass kein Mensch stutzig wird, dass von güntigem Supermarktfutter ca 10% des Katzenkörpergewichtes täglich gefressen werden. Rein vegane Katzenernährung halte ich für problematisch, allerdings auch die Fütterung mit billigem Futter, aus naheliegenden Gründen, was meine Katze allerdings so nebenher frisst kann ich so genau nicht kontrollieren. Würde sie draußen rumlaufen, würde sie sich ihre Karottenstrünke eben woanders besorgen... *hrhrhr*

    Herzlichen Glückwunsch übrigens, Mausflaus, zu deinem Troll, der wohl mit seinem Textverständnis ein hervorragendes Beispiel für die Ergebnisse der Pisa-Studie ist :D

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  6. Wenn ich mir dieses Futter-Überlegungen ansehe, bin ich immer so froh, dass ich kein Haustier/Katze habe. Ich glaube, damit wäre ich total überfordert.
    Aber interessant ist das Ergebnis auf jeden Fall.

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  7. ich tue mich beim Thema Katzen vegan ernähren auch sehr schwer. Ausprobiert habe ich es allerdings mit dem veg. Trockenfutter AMI Cat, was meine 2 Katzen jedoch nicht angerührt haben.
    Inzwischen verfüttere ich nur noch das Nass- und Trockenfutter von defu (Futter aus den Bio-Demeter-Richtlinien), indem kein Fleisch aus der Massentierhaltung enthalten ist.

    Gibt es u.a. bei meinem Tierarzt zu kaufen, beim Futterhaus und bei Zooplus im Versand

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  8. @Tisi: ja, der ist echt super ^^ wundert mich eh, dass auf antivegan noch kaum über mich hergezogen wird.

    @anonymer Troll:
    "Wie dekadent...Veganer halten sich Haustiere und zerbrechen sich den Kopf darüber, wie sie ihre Ideologie auch noch auf reine Carnivore übertragen können...während woanders auf der Welt Menschen gibt, die sogar froh wären, wenn sie Katzenfutter zum Essen zu hätten. "

    Wie dekandent... Trolle zerbrechen sich den Kopf darüber wie sich andere Menschen Gedanken über etwas machen... während es woanders auf der Welt Menschen gibt, die sogar froh wären, wenn sie Katzenfutter zum Essen hättn.

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  9. "Wie dekandent... Trolle zerbrechen sich den Kopf darüber wie sich andere Menschen Gedanken über etwas machen..."

    Mitnichten zerbreche ich mir den Kopf darüber, über was sich andere Menschen Gedanken machen, sondern ich bekämpfe Veganer...wenn´s sein muss bis auf´s Blut.

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  10. @Anonym
    anscheinend ja schon, sonst würdest du hier nicht deinen Senf dazugeben.

    ja nee, also diese Veganer.... die wollen ja keine Tierausbeutung... das geht ja mal gar nicht!

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  11. Zum Thema Katzenfutter entdeckte ich letztens ein Buch, vielleicht wäre das für den einen oder anderen was (ob es gut ist, keine Ahnung)

    "Katzen würden Mäuse kaufen - Schwarzbuch Tierfutter" von Hans-Ulrich Grimm.

    Link: http://www.buecher.de/shop/buecher/katzen-wuerden-maeuse-kaufen/grimm-hans-ulrich/products_products/detail/prod_id/23816587/


    Gelesen hab ich es nicht, eventuell aber lesenswert :)

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  12. katzen sind und bleiben fleischfresser und soweit ich informiert bin, benoetigen sie auch fleisch um das fuer die "sehfaehigkeit" noetige taurin herzustellen. das kann ihr koerper nicht alleine so wie bei anderen saeugetieren. haben katzen ein defizit an "taurin", werden sie irgendwann blind. ich denke, dass man einer katze, die rausgeht und sich da mit tierischem versorgt, ruhigen gewissens vegetarische oder auch vegane kost zufuettern kann. anders sieht es jedoch bei reinen wohnungskatzen aus, da waere ich sehr vorsichtig.
    ich selbst bin uebrigens auch ueberzeugte vegetarierin, fuettere meine (noch wohnungs-)katzen dennoch mit fleisch. mein kater liebt allerdings auch ueber alles bananenchips !?!

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  13. @Anonym
    bei veganer Katzenernährung wird das Taurin supplementiert. Ob das die perfekte Lösung ist, ist dann nochmal ne andere Frage, da man ja nicht genau weiß, wie viel eine Katze benötigt und wie gut synthetisches Taurin umsetzbar ist.

    Geschmäcker sind halt verschieden; Hunde lieben ja auch Schokolade und meine Katzen haben mir gerne mal Kartoffelschalen geklaut ^^

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