Donnerstag, 27. Januar 2011

vegan gesund ist der Hund

Auf nachrichten.at ist ein Artikel über vegane Hundeernährung zu lesen, der sehr positiv ausfällt: Berichtet wird von einem Tierheim, was die vegane Hundeernährung entdeckt hat, und sehr positive Erfahrungen gemacht hat. Was mich wirklich überrascht hat: Es sind gar nicht mal ethischen Gründe, sondern gesundheitliche!


„Wir haben festgestellt, dass beispielsweise Hautprobleme, die sehr häufig vorkommen, mit veganer Ernährung rasch verschwinden“, sagt der gelernte Tierpfleger.
Mittlerweile bietet Hofner allen Hunden im Tierparadies rein pflanzliches Futter an. „Etwa 80 Prozent nehmen es an, alle anderen füttern wir selbstverständlich mit Fleischnahrung.“ 
Um zu überprüfen, ob seine Tiere alle Vitamine und Mineralstoffe bekommen, die sie brauchen, lässt Hofner regelmäßig Bluttests von Tierärzten durchführen. „Es wurde noch nie ein Mangel festgestellt“, sagt der Heimleiter. Das bestätigt der Neuhofner Veterinärmediziner Fritz Kemetmüller, Präsident der Tierärztekammer Oberösterreich: „Die Hunde vom Tierparadies Schabenreith sind alle gesund, die vegane Nahrung schadet ihnen sicher nicht.“


Ich hatte bisher (ohne mich intensiv mit dem Thema auseinanderzusetzen) den Standpunkt, vegane Hundeernährung ist zwar möglich, da Hunde Allesfresser sind, aber nicht besser, sondern eher schlechter also eine fleischhaltige Kost, weil da (genau wie bei der menschlichen veganen Ernährung) eher die Gefahr besteht, dass man die Nahrung zu einseitig auswählt, und daher leichter Mangelerscheinungen riskiert.
So ganz falsch scheinen meine Vorurteile aber auch nich gewesen zu sein, denn eine Allgemeinempfehlung zur veganen Hundeernährung wird nicht gegeben:

Trotzdem empfiehlt Kemetmüller vegane Ernährung für Hunde nicht generell. „Denn diese Tiere sind grundsätzlich Fleischfresser, und Laien können bei rein pflanzlicher Ernährung sehr viel falsch machen“, argumentiert der Mediziner.

 Im Artikel ist auch die Email-Adresse des Tierheims angegebeben um nähere Infos zu erfragen.
Eine weitere Informationsquelle wäre vegan-hund.de/ Habe die Seite jetzt nicht genau durchgeschaut, aber auf den ersten Blick erschien sie mir hilfreich.

das Bild konnt ich mir einfach nicht verkneifen :-)

Kommentare:

  1. Ich habe die E-mailadresse des Tierheims mal an Bauer Bruno aus der Schweiz weiter geleitet :-)

    Vielleicht hat er ja Interesse daran, mal eine vegan ernährte Töhle zu kosten, und auch den Tierheimen käme das ja zu Gute, wenn generell mehr Hund gegessen würde, bei der Überbelegung überall.

    Habe Bauer Bruno übrigens auch mal hierher verlinkt :

    http://www.antiveganer.org/forum/viewtopic.php?f=15&t=2106

    Danke für den linktip :-))

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  2. Wow, ich habe es geschafft, als Infoquelle für antivegan zu dienen... ich bin berühmt!

    die idee mit den Tierheim-Hunden hab ich schonmal von einem kabarettisten gehört, weiß leider nicht mehr welcher es war.

    paul panzer wollte schonmal katzen kaufen um sie in die bratpfanne zu hauen, der verkäufer war aber wenig angetan:
    http://www.youtube.com/watch?v=5O78daxL870

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  3. Ist das hier eine Witzseite, oder meint Ihr das ernst? Muss mal nachfragen, da absolut alles möglich ist.

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  4. @Anonym
    Ja, Veganismus ist doch total witzig...

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  5. Meine Hunde leben auch vegan:) Und gesund:)

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  6. Ich lebe vegan und setzt mich für Arten/Umwelt/Klimaschutz ein, aber bei der Nachricht "Vegane Kost für Carnivoren (Fleischfresser)" stellen sich mir echt die Nackenhaare hoch. Hunde und Katzen sind Fleischfresser, dafür sollte der Besitzer sich mal das Gebiss, den Körperbau und den Spieltrieb der Tiere anschauen.
    Hunde (Wölfe) haben natürlich einen etwas höheren pflanzlichen Anteil in ihrer Nahrung als Katzen

    Ich bin mit Hunden und Katzen groß geworden, habe mir aber nie selber welche angeschafft. Ich wollte sie natürlich ernähren, wusste aber nicht wie (Dosenfutter, Trockenfutter aus der Lebensmittelindustrie, zu wenig gute Metzgereien).

    Und nun kommt die Moralkeule: Ich bin Veganer geworden, weil 1. um Klima, Tiere und Umwelt zu schützen u. 2. mehr Achtung zur Natur zu bekommen u. von ihr zu lernen. Deshalb sorry, aber auch IHR denkt immer noch ihr seit die Krone der Schöpfung und seit die Herren (Frauen) über eure Mitgeschöpfe. Ihr vermenschlicht sie! Wer nicht damit umgehen kann, dass bestimmte Haustiere Carnivoren sind, der soll sich Pflanzenfresser anschaffen. Und wie denkt ihr eigentlich über Löwen, Krokodile, Greifvögel? Sollen die auch vegan leben?

    Gruß Taena

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    1. @Taena
      Hast du meinen Post überhaupt gelesen?
      übrigens sind hunde keine fleischfresser, sondern allesfresser wie wir. steht auch in meinem post (den du offensichtlich wirklich nicht gelesen hast)

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