Montag, 17. Januar 2011

Fuchs schießt auf Jäger

Ich finde es eigentlich daneben, wenn man sich über die Verletzung anderer Menschen lustig macht oder gar darüber freut; aber bei dieser Meldung musste ich doch schmunzeln:



Verkehrte Welt: Fuchs schießt Jäger ins Bein

Notwehr einmal anders: Nach dem er von einem Jäger angeschossen wurde, hat sich ein weißrussischer Fuchs erfolgreich selbst verteidigt - spontan schlug er auf den Abzug des Gewehrs und schoss auf seinen Widersacher.

MINSK (dpa). Ein angeschossener Fuchs hat in Weißrussland mit einem überraschenden Pfotenhieb die Flinte eines Jägers ausgelöst und den 40-Jährigen schwer am Bein verletzt.
Der Waidmann hatte das Tier in einem Wald bei Grodno verletzt und wollte ihm mit dem Gewehrkolben den "Todesstoß" versetzen, berichteten mehrere Medien in der Hauptstadt Minsk am Donnerstag.
Als sich der Jäger über den Fuchs beugte, schlug dieser reflexartig auf den Abzug der Waffe. Die Kugel durchschlug den Schenkel des Mannes. Während der Jäger in eine Klinik gebracht wurde, lief der nur leicht verletzte Fuchs davon.

gelesen auf ärztezeitung.de


Ob das der Rezeptefuchs war? ;-)
Spontan hat mich das auch an "The Right to Arm Bears" erinnert...

Kommentare:

  1. Ausgleichende Gerechtigkeit würd ich mal sagen. ^^ Das Tier hat sich einfach mal gewehrt, auch nciht schlecht.

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  2. Es gibt doch auch Elefanten, die nach Jahren Pflege wiedererkennen, die sie mal gequält haben und denen dann eins über die Rübe ziehen. Bzw, ist nicht einer sogar gestorben?
    Da sieht man mal wieder, den Respekt vor der Natur zu verlieren zahlt sich langfristig nicht aus.

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  3. Tiere werden einfach unterschätzt, das beweist es doch mal wieder sehr "treffend" (im wahrsten Sinne!)...

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