Donnerstag, 25. November 2010

europäische Abfallvermeidungswoche


Das Bundesumweltministerium schreibt: 


 Die Europäische Woche zur Abfallvermeidung (European Week for Waste Reduction, www.ewwr.eu), ist ein von der Europäischen Kommission gefördertes Programm und fand erstmalig im Jahr 2009 statt. Deutschland beteiligt sich 2010 zum ersten Mal an der Europäischen Woche zur Abfallvermeidung. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) ermöglicht den vielen positiven Aktionen und Maßnahmen, die in Deutschland bereits Realität sind, die Teilnahme innerhalb der europäischen Themenwoche. Zusammen mit dem Bundesumweltministerium koordiniert der NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.) alle teilnehmenden Projekte (www.NABU.de).

Irgendwie ist die Woche bisher an mir vorübergegangen - Im Moment ist Terror, da sind alle anderen Themen ja irgendwie erstmal untergeordnet.
Müllvermeidung ist nicht nur wichtig weil die Müllberge anwachsen bzw. bei deren Verbrennung CO2 ausgestoßen wird, sondern auch weil bei der Herstellung jedes Produkts Energie und Ressourcen verbraucht werden. Wenn man seinen CO2-Fußabtritt verbessern will, bringt es also auch was, seinen Konsum bezüglich Müllvermeidung zu überprüfen.


Und hier Mauflaus' 20 Tipps zur Müllvermeidung :-)

  1. natürlich nie Plastiktüten mitnehmen, sondern Einkäufe lieber in Stoffbeutel transportieren (die reißen auch nicht so schnell)
  2. Brotbox statt Brottüte, wiederbefüllbare Flasche statt Mini-Tetrapak
  3. Recycling-Produkte kaufen; z.B. Klopapier, Taschentücher, Schreibpapier
  4. Papier doppelseitig verwenden
  5. beim Einkaufen nicht nur auf Preis und Geschmack, sondern auch mal auf die Verpackung achten: Müssen es wirklich einzeln verpackte Pralinen sein oder freut sich der Beschenkte nicht vielleicht genauso über eine simple Tafel Schokolade mit einer kleinen Widmung darauf?
  6. Verpackungen zweckentfremdet verwenden; Schuhkartons als Katzenspielzeug, Plastikdeckel vom Brotaufstrich passen auf geöffnete Konservenbüchsen
  7. Papier/Pappe-Verpackungen sind besser recyclebar als Plastik; Alu ist am bösesten
  8. richtige Mülltrennung vermeidet Müllberge! so kann alles optimal recycled werden. Also schön brav die Pappe vom Yofu-Becher abmachen (da ist extra ne Perforation dafür drin) ;-)
  9. Miniportiönchen nur kaufen wenn es für unterwegs und wirklich notwendig ist, ansonsten Großpackungen bevorzugen. Wenn die Packungen so riesig sind, dass man es nicht schafft das Produkt vorm Verfall aufzubrauchen bringts allerdings auch nix
  10. Nachfüllpacks gibts z.B. für Flüssigseife, Duschgel, Waschmittel, Würzmittel
  11. langlebige Produkte kaufen, ein hochwertiger Rasierer ist auch angenehmer und auf Dauer günstiger als billig-Einwegrasierer
  12. Produkte entsprechend pflegen damit sie lange halten. 
  13. falls doch was kaputtgeht: kann man es reparieren? 
  14. alte Sachen ebayen, aufm Flohmarkt verkaufen oder verschenken
  15. beim Kauf kritisch überlegen "Brauch ich das wirklich oder landet das unbenutzt in der Schublade?"
  16. Geschenke vorsichtig auspacken und nicht aufreißen, dann kann man das Geschenkpapier mehrmals verwenden
  17. auf die Haltbarkeitsdaten der Produkte achten und das Zeug rechtzeitig aufbrauchen
  18. Packungen bis zum letzten Rest aufbrauchen; wenn man vermeintlich leere Shampooflaschen mit etwas warmem Wasser auffüllt, kann man sich oft noch 3 oder 4 mal damit die Haare waschen
  19. Zeitung online lesen, Werbematerial abbestellen, oft genügt ein Anruf. "Bitte keine Werbung"-Schild am Briefkasten spart Papier!
  20. Entdecke deine Stadtbibliothek - wenn man Bücher ausleiht statt sie zu kaufen spart man nicht nur Geld sondern auch Rohstoffe. Manche Bibliotheken nehmen auch Wünsche für Neuanschaffungen entgegen - bei der Gelegenheit kann man gleichmal für Bildung werben und sich vegane Bücher wünschen. Wenn Attila Hildmann erstmal dekorativ in der Kochbücherecke steht, greifen bestimmt auch Fleischesser danach und kochen Tofu-Bolognese nach ;-)

Kommentare:

  1. Tipp 19 funktioniert bei uns leider nicht, man bekommt auch mit Schild Werbung... total nervig. Hier bekommt man sogar ein in Plastik (!!) eingeschweistes Sammelsorium an verschiedenen Werbungen, total dreist!

    Zu Tipp 18: Manchmal entdeckt man beim aufschneiden von Cremetuben noch Reste die man nicht rausgedrückt bekommen hat.

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  2. das ist doch dieser postwurf wo ne fernsehzeitschrift und supermarktanzeigen drin sind, oder? das zählt glaub ich nicht als "werbung" weil es auch informiert... hast es mal mit dem zusatz "keine werbung und keine kostenlose zeitung" probiert?
    aber ist schon mist, letztlich machen die ja was die wollen und wenn man sie nicht auf frischer tat ertappt kann man nur wenig machen.

    stimmt, das mit der creme mach ich auch :-)

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  3. Das sind ja ein paar sehr gute Tipps. Den ein oder anderen werde ich ab sofort auch so umsetzen.

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