Dienstag, 19. Oktober 2010

wie bei Tierdokus betrogen wird

Das wird in dem Spiegel-online-Artikel "Naschen am Kadaver" beschrieben.
Interessant! Ich glaube ja dass nicht nur bei Tierdokus getrickst wird, sondern auch bei allem möglichen anderen. Reality-Soaps machen s vor; und das Publikum will sich nicht eine Stunde langeweilen.

Der Dokumentarfilmer Chris Palmer ist seit 25 Jahren im Geschäft, ihm gelangen spektakuläre Aufnahmen von Tigern, Bären, Delfinen. Nun bekennt der Amerikaner, dass viele der Szenen gestellt waren - und verrät, wie in der Branche getrickst wird.
 

Kommentare:

  1. Das hätte ich jetzt aber nicht gedacht, bin ja jetzt etwas enttäuscht muss ich zugeben. Aber das leuchtet einem dann doch irgendwie ein, dass die Kameraleute nicht monatelang warten, bis das gewünschte Tier "vor die Kamera läuft" und dann noch zufällig ein anderes Tier anfällt. Man kann echt niemandem trauen, schon gar nicht den Medien....

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  2. Naja Reality-Soaps und tricksen. Gestellt ist dort alles, nur was ich unverschähmt finde ist dass sie es alle glauben lassen, dass es Realität wäre...

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  3. Wenn schon mißtrauisch dann auch hier: Der will auch nur sein Buch jetzt verkaufen, vielleicht übertreibt er dementsprechend ja auch etwas ;-)

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  4. klar hat er auch ein kommerzielles interesse, aber das heißt ja noch nicht dass er lügt.
    jedes fernsehmagazin und jeder journalist, der "Skandale" aufdeckt will damit auch Geld verdienen.

    dass Lemminge zu tausenden Selbstmord begehen, beruht übrigens auf einer "Doku" von Disney, die Szene war gestellt... kursiert aber immer noch überall als Gerücht.

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  5. @Mausflaus
    Ist ja auch kein Wunder, wenn das Klischee der selbstmordgefährdeten Lemminge überall hochgehalten wird (z.B. in Spielen, in Comics, etc.). Außerdem wird ja so gut wie keine Gegenaufklärung betrieben, weil in den Tierdokus (auch aus dem Zoo) ja eher der Fokus auf "interessanteren" Tieren wie Eisbären, Löwen, etc. liegt.

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