Sonntag, 8. August 2010

Moral und Handeln

Konsumenten bevorzugen Öko, kaufen aber billig Das Institut für Handelsforschung (IFH) in Köln hat das Konsumentenverhalten der Deutschen hinsichtlich sozialer, ökologischer und preislicher Aspekte untersucht und kommt zu einem erstaunlichen und widersprüchlichen Ergebnis: Obwohl über drei Viertel der Konsumenten nach eigenen Angaben beim Einkaufen Wert auf eine umweltverträgliche Herstellung der Waren legen, kaufen sie weiterhin bevorzugt im Billig-Discounter ein. Und das obwohl 23,9% der Verbraucher ausdrücklich Kinderarbeit ablehnen und faire Arbeitsbedingungen, soziale Mindeststandards und eine ökologische Unbedenklichkeit bei den Produkten wünschen. 54,5% der Befragten gaben sogar an, dass ihnen diese Aspekte beim Einkauf “sehr wichtig” seien.
Andere Studien haben laut IFH gezeigt, dass der Großteil der Verbraucher auf Schadstoffe in Textilien achtet und nach eigener Aussage dazu bereit ist, für “nachhaltige und bessere” Produkte einen höheren Preis zu zahlen. Dennoch entscheiden sich die meisten Konsumenten für den Gang in den Discounter. “Im Grunde möchte der Kunde ein reines Gewissen beim Kauf haben, aber im Ergebnis entscheidet er sich für den günstigeren Preis”, so IFH-Geschäftsführer Boris Hedde. 

gelesen bei dailygreen



Erinnert mich an "du hast ja recht, aber Fleisch schmeckt so gut". Irgendwo hat halt doch jeder seine Leichen im Keller. Bei mir sind's zwar keine Tierleichen, aber ein paar Grad Klimaerwärmung, zerstörte Landschaften, umgekippte Seen, u.ä. hab ich sicher auch aufm Kasten.

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