Dienstag, 31. August 2010

vegan tötet....

sagt Angelina Jolie:

Angelina Jolie has thrown some negative light on the vegan scene with some comments she reportedly made during a press briefing for her new movie SALT.
“I joke that a big juicy steak is my beauty secret,” she quipped. “But seriously, I love red meat. I was a vegan for a long time, and it nearly killed me. I found I was not getting enough nutrition.”

 bei ecorazzi wird zum Glück gleich noch erklärt, dass es viele gesunde und aktive Veganer gibt, und ein Arzt zitiert, der betont, dass Angelina's Aussage so nicht zutrifft und eine pflanzenbasiernde Diät im Gegenteil sogar zu befürworten ist.
Viele Magazine bringen aber nur das Zitat von Angelina als Kurzmeldung; sodass einem Vorurteil mal wieder Vorschub geleistet wird.

Schönen Dank, Angelina!

Sonntag, 29. August 2010

Alles Gute zum 30sten, Greenpeace!

1980 kam es in Nordenham zur ersten Greenpeace-Aktion in Deutschland - Aktivisten in Schlauchbooten protestierten gegen die Verklappung giftiger Dünnsäure in der Nordsee.
30 Jahre Greenpeace Deutschland - das sind 30 Jahre spektakuläre Aktionen und Erfolge für die Umwelt. Hunderttausende Menschen unterstützen die Organisation heute.  

Zum 30. Geburtstag von Greenpeace Deutschland gibts ne Menge Aktionen:




Für die kommenden 30 Jahre würde ich mir wünschen, dass Greenpeace das Thema Ernährung stärker in den Fokus rückt. Fleisch ist Klimakiller Nr.1, verbraucht Unmengen von Wasser und verschmutzt die Umwelt!

Samstag, 28. August 2010

Folter im Labor

Sie hat von vornherein keine Chance: Erst wird sie in Salzwasser eingeweicht, dann zwischen zwei Elektroden eingeklemmt. Die Schrauben werden fest angezogen, sie  kann sie nicht mehr fliehen, selbst wenn sie dazu in der Lage wäre. Die Nadeln der Messgeräte für Stromstärke und -spannung zucken, als der Mann im weißen Kittel an Folterinstrument die Regler hochdreht. Jeder andere würde jetzt wohl schreien - doch das Opfer bleibt stumm. Bis zu 30 Minuten setzt der japanische Wissenschaftler Dr. Kazunori Hironaka von der Obihiro University im japanischen Hokkaido seine Versuchsobjekte den Qualen aus. 

via tagesschau.de

ok, es geht um Kartoffeln :D Die produzieren nämlich angeblich mehr Antioxidiantien wenn sie unter Stress gesetzt werden. Diese helfen dem Körper gegen Herzkrankheiten und Krebs, die Langzeitwirkung ist allerdings noch nicht erforscht.

Auch wenn es "nur" um Pflanzen geht, mit denen eigentlich niemand zimperlich umgeht, frag ich mich doch, ob an dem ausgelutschten Spruch "aber Pflanzen haben doch auch Gefühlte!" nicht doch ein bischen was dran ist. Wenn Kartoffeln wirklich auf Stress reagieren, dann haben sie vielleicht auch sowas wie Schmerzen dabei? Und nur weil die These von den fühlenden Pflanzen bisher immer nur belächelt wurde, heißt das nicht dass sie falsch ist; es hieß auch lange Zeit, Fische hätten kein Schmerzempfinden; bis dies vor einigen Jahren wissenschaftlich widerlegt wurde.
Mal abgesehen davon find ich den Hype um "functional food" ziemlich nervig. Und als Veganer nimmt man eh genug Antioxidantien zu sich, die sind nämlich massig in Sojasauce enthalten:

Dunkle Sojasauce, die aus fermentierten Sojabohnen hergestellt wird, sei dabei sogar noch um einiges wertvoller als Rotwein und Vitamin C: Laut den Untersuchungen des Teams um Professor Barry Halliwell ist dunkle Sojasauce im Hinblick auf antioxidative Eigenschaften rund zehn Mal wirksamer als Rotwein und rund 150 Mal effektiver als Vitamin C.

via netdoktor.at

Mittwoch, 25. August 2010

Gentechnik in Tierprodukten nachgewiesen

Wie eine aktuelle Recherche von Testbiotech zeigt, werden immer häufiger Gen-Abschnitte aus gentechnisch veränderten Pflanzen in tierischen Produkten gefunden. Wissenschaftler aus Italien berichteten im April 2010, dass Gene von gentechnisch veränderter Soja in der Milch von Ziegen aufgespürt wurden. Es wird angenommen, dass diese Gen-Abschnitte aus den Verdauungsorganen über das Blut in Euter und in die Milch gelangten. Auch in den Zicklein, die mit der Milch dieser Ziegen gefüttert wurden, fanden sich die Gen-Fragmente. Nicht nur diese Untersuchungen zeigen, dass sich Gen-Abschnitte aus gentechnisch veränderten Futterpflanzen in tierischem Gewebe nachweisen lassen. Bereits vor einigen Jahren wurde über entsprechende Funde bei Schweinen berichtet. In jüngerer Zeit gelang auch der Nachweis bei verschiedenen Fischarten wie Forellen und Tilapia. Dort fanden sich die Gen-Abschnitte aus dem gentechnisch veränderten Futter in fast allen inneren Organen.
„Die aktuellen Befunde unterstützen diejenigen, die schon seit langem fordern, Lebensmittel wie Fleisch, Milch, Eier und Fisch zu kennzeichnen, wenn sie von Tieren stammen, die mit transgenen Pflanzen gefüttert wurden. Wenn die Untersuchungsmethoden besser werden, kann man entsprechende Rückstände immer leichter nachweisen“, sagt Christoph Then, Geschäftsführer von Testbiotech. „Bisher gelingt dieser Nachweis allerdings längst nicht in jedem Fall. Aus bislang ungeklärten Gründen, die noch untersucht werden müssen, werden die meisten DNA-Reste aus gentechnisch veränderten Futterpflanzen bei Fischen gefunden.“
Verschiedene Wissenschaftler und auch die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA haben bisher abgestritten, dass man entsprechende Gen-Abschnitte finden könne. Es ist allerdings schon seit Jahren bekannt, dass pflanzliche Erbsubstanz bei der Verdauung nicht vollständig abgebaut wird, sondern im Blut und inneren Organen gefunden werden kann. Sogar bei den Nachkommen von Mäusen kann sie noch aufgespürt werden. 

Pressemitteilung von TestBiotech

Dienstag, 24. August 2010

Mausflaus testet Kumato-Tomaten



Ich habe beim hiesigen Rewe beim üblichen Blick ins Frischgemüseregal folgendes entdeckt: Tomaten der Sorte "Kumato". Das ist eine Hybridzüchtung aus verschiedenen europäischen Tomaten (nix Gentechnik).
Der Werbetext des Herstellers Syngenta auf kumato.com:

Die Farbe der Kumato®-Tomaten variiert von dunkelbraun zu goldgrün. Das ist ihr normales Aussehen. Auch wenn sie auf den ersten Blick unreif und bitter wirken, haben Tomaten aus dieser Familie einen echten und intensiven Geschmack.
Sie sind süßer als gewöhnliche Tomaten mit einer säuerlichen Note, was einen leichten Kontrast bildet, und erzeugen ein einzigartiges und feines Geschmackserlebnis. Kumato®-Tomaten sind außerdem saftiger und fester, was sie zur ersten Wahl macht für außergewöhnliche Salate oder andere Rezepte, in denen Tomaten die Hauptrolle spielen.

Herkunftsland ist laut Aufdruck Spanien; also nicht gerade ein regionales Produkt; aber da Supermarkt-Tomaten die ich sonst kaufe auch aus Italien/Spanien/Portugal kommen, macht das in meinem Fall eigentlich keinen großen Unterschied. 
300g kosten 0,99€, das ist für Tomaten sag ich mal "relativ" normal (die günstigsten kosten ca. 1,39€ pro kg, normal ist aber eher 1,49€ pro 500g). Angeblich sollen sie intensiver und süßer schmecken, was sich auch im höheren Nährwert widerspiegelt: laut kumato.de 31kcal/150g, was ca. 34kcal/100g entspricht (normale Tomaten haben ca. 18kcal/100g). Außerdem haben Sie angeblich "einen hohen Gehalt an Kalium, Magnesium und den Vitaminen A und C"; was aber nicht sagt dass er höher ist als der herkömmlicher Tomaten.



Um ehrlich zu sein: sie schmecken eigentlich genau wie normale Tomaten, nur nen Tick süßer. Auch die Konsistenz ist mit den herkömmlichen Supermarkt-Tomaten vergleichbar; also nicht total wässrig, aber eben auch nicht so knackig wie Bio-Tomaten.

Fazit: Hübsche Optik, etwas mehr Süße; dafür ein höherer Preis. Nett, die Kumatos mal ausprobiert zu haben, aber nochmal werde ich sie nicht kaufen.

Montag, 23. August 2010

Bill Kaulitz wurde erwischt!

... und zwar beim Verlassen eines Steakhouses!

die Meldung:


Er wurde von der Tierschutzorganisation PETA per Online-Voting zum "Sexiest Vegetarian 2010" gewählt. Für diesen Titel darf man doch meinen, dass Bill Kaulitz auch wirklich kein Fleisch verputzt und vegetarisch speist. Bisher stand dies auch ausser Frage, kürzlich sind jedoch Fotos aufgetaucht, die etwas ganz anderes nahelegen.

Wie die "Bild" -Zeitung berichtete, sei der Tokio Hotel -Frontmann und Spargeltarzan kürzlich von Paparazzi erwischt worden, als er gerade das "STK Steakhouse" in Los Angeles verliess. Das freute Bill Kaulitz natürlich überhaupt nicht und legt den Verdacht nahe, er könnte heimlich Fleisch verputzt haben. Andererseits bieten Steakhäuse ja auch lecker Salat und Backkartoffel.

der kleine Hinweis am Ende ist ja wirklich ein geistiger Höhenflug. Damit hätte man sich die Meldung auch sparen können, oder?

P.S.: Soll ich euch mal was verraten? Ich war letzens im McDonalds!!! und zwar aufm Klo!

Sonntag, 22. August 2010

Grüne fordern Tütensteuer

Nein, nicht für diese Tüten sondern für diese hier

schreibt rp online:


Die Grünen wollen Einkaufstüten aus Plastik zurückdrängen. Dafür sollten diese mit einer Abgabe von bis zu 25 Cent belegt werden, sagte die umweltpolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag, Dorothea Steiner. Mit dem Geld solle dann mehr Forschung für das Recycling von Plastikmüll finanziert werden. Es gehe um Abfallvermeidung und Ressourcenschutz, schließlich würden die Tüten aus Erdöl hergestellt. Der Handel sprach sich dagegen aus. "Wir lehnen das ab", sagte eine Sprecherin des Handelsverbands Deutschlands (HDE). In Deutschland lägen Plastiktüten nicht einfach im Gelände herum wie in anderen Ländern. Außerdem würden viel weniger Tüten verbraucht. Es seien pro Kopf und Jahr 65; dagegen seien es in den USA 300, in England 290.


Die Steuer ist längst überfällig; Plastiktüten werden aus Erdöl hergestellt, und was bei der Förderung von Erdöl alles schiefgehen kann, hat man ja in letzer Zeit gesehen; außerdem wird so Müll vermieden (entgegen der Aussage in der Meldung seh ich sehr wohl öfter mal Tüten in der Gegend rumliegen) und letztlich sogar Geld gespart: die Tüten sind bisher zwar kostenlos (zumindest in Klamottenläden); die Preise der Klamotten werden aber so kalkuliert, dass die Tüte da schon mit drin ist. Ohne Tüte hat der Shop weniger Kosten und kann die Preise senken. Allerdings steht da auch nicht, dass der Kunde die 25cent zahlen muss wie z.B. beim Dosenpfand; es könnte auch so sein, dass der Betrag auf den Herstellerpreis draufgeschlagen wird, und für den Kunden die Tüten weiterhin kostenlos sind.
Ob das ne Steuer oder Abgabe sein soll, geht leider auch nicht klar hervor; es würde mich schon wundern wenn es wirklich eine "Abgabe" wäre, denn bei Abgaben besteht ein Anspruch auf eine zweckgebundene Gegenleistung, während der Staat Steuereinnahmen verjubeln kann wie er lustig ist.

Doof wäre nur, dass ich dann anfangen müsste, mir Mülltüten zu kaufen - bisher nehm ich da nämlich immer die Plastiktüten von meinen Shopping-Touren ^^

Samstag, 21. August 2010

Messe für Vegetarier: die "VeggieWorld" 2011

Nach dem durchschlagenden Erfolg der Veggie-Street-Days kriegt die "Generation fleischlos" ihre eigene Messe: die Veggie World! Die Homepage veggieworld.de ist noch ziemlich leer, aber durch die Presse geht die Ankündigung schon:

Eine neue Messe für vegetarische Produkte soll im kommenden Jahr in Wiesbaden stattfinden. Die „VeggieWorld“ spricht nach Angaben der Veranstalter als erste Messeveranstaltung Vegetarier sowie an fleischloser Ernährung Interessierte an. Sie findet vom 11. bis 13. Februar zeitgleich zur Gesundheitsmesse Paracelsus statt. Für Herbst 2011 seien zwei weitere «VeggieWorld»-Messen geplant, die Orte will der Vegetarierbund Deutschland (VEBU) noch benennen. Veranstalter der „VeggieWorld“ ist die Düsseldorfer Agentur MCO GmbH. 

via lebensmittelpraxis.de


coole Sache - Wiesbaden ist nur nen Katzensprung weg; die Messe werd ich mir sicher nicht entgehen lassen!

Donnerstag, 19. August 2010

hammer Artikel in der Zeit!

Ob die letzten fleischskandale, das ausklingende Sommerloch und das Erscheinen des Vegetarismus-positiven Buchs von Jonathan Safran; was gerade in den Medien diskutiert und hochgelobt wird, eine neue Vegetarismus/Veganismus-Welle auslösen werden? so viel positives wie man zur zeit über fleischfreie ernährung bzw. negatives über fleischkonsum liest lässt das auf ein echtes Umdenken in der Bevölkerung hoffen! es scheint mir fast so, wenn man den folgenden Artikel in der Zeit liest:

unter dem Titel "Vegetarismus: Tiere sind auch nur Menschen" (was allein die Überschrift schon für ein Statement im Sinne der Tierrechtsbewegung ist, ist schon unglaublich) werden auf 4 (!!!) Seiten der Umgang der Menschen mit Tieren, die ethischen/praktischen Begründungen diskutiert und neue Perspektiven aufgezeigt.
Dabei werden glasklar die üblichen vorgeschobenen Argumente der Fleischesser ("Tiere fressen eben Tiere", "der Mensch hat schon in der Steinzeit Fleisch gegessen" usw) nacheinander ausgehebelt und ein Plädoyer für die vegetarische/vegane Ernährung gefällt:

"Auch die Mär, dass der Mensch von Natur so eingerichtet sei, dass er sich nur mit Fleisch gesund erhalten kann – noch vor wenigen Jahren häufig in seriösen Publikationen nachzulesen –, ist, abgesehen von kleinen Problemen bei einer dauerhaft veganen Ernährung, reiner Unsinn. Die Ernährungswissenschaft hat inzwischen nichts mehr gegen eine völlig fleischfreie Kost einzuwenden."

es werden aber nicht nur mit der Gesundheit argumentiert; auch ethische Aspekte werden ausführlich diskutiert.

kleiner Auszug:

Die Entscheidung ist bereits gefallen. Der Mensch genießt das Recht auf leibliche Unversehrtheit. Das Recht des Tieres, das wir ihm einräumen, besteht demgegenüber darin, vor dem Zerstückelt- und Ausgenommenwerden durch einen Metallbolzen, der ihnen den Schädel spaltet, betäubt oder an einem Haken kopfüber aufgehängt durch ein elektrisches Wasserbad gezogen zu werden.
Das Ungleichgewicht der Rechte springt ins Auge, wird aber außer von einigen Tierethikern wie Peter Singer, Tom Regans, Helmut F. Kaplan, Ursula Wolf und den unermüdlich, teils auch radikal kämpfenden Tierrechtsorganisationen wie Peta kaum infrage gestellt. Es ist die Grundlage dessen, was wir als Normalität bezeichnen. Aber was, wenn wir uns einfach geirrt haben? Ist es möglich, dass, was seit Jahrtausenden als normal gilt, dennoch ein ungeheueres Unrecht ist?
Ja, es ist möglich. Die Gründe, die wir für das eklatante Ungleichgewicht der Rechte zwischen Mensch und Tier geltend machen, sind allesamt windig.


Ich hab mir den Artikel gleich ausgedruckt und bring ihn am Wochenende meinem Vater mit, der zwar Gesundheitsvegetarier ist, aber mir oft genug mit "aber dann sterben Schweine/Rinder/Hühner doch aus wenn sie niemand mehr züchtet" kommt :-)

Nachtrag zum vegan-vegetarisches Sommerfest in Berlin

Anfang des Monats habe ich hier auf das vegan-vegetarische Sommerfest in Berlin am 21.August aufmerksam gemacht.
Jetzt habe ich zufällig noch eine Info dazu auf dem Blog von dem Tierrechtsklamottenhersteller "Roots of Compassion", gefunden; die ich euch nicht vorenthalten möchte:

Mit Bedauern haben wir soeben festgestellt, dass auf diesem Fest das UL-nahe Netzwerk “Initiative zur Abschaffung der Jagd” vertreten sein wird. Wir haben 2009 erneut die Distanzierungserklärung gegenüber der Sekte “Universelles Leben” unterzeichnet, in der es unter anderem heißt:
Eine Tierrechts- bzw. Tierbefreiungsbewegung, die es ernst meint mit einer herrschaftsfreien Gesellschaft, kann solch eine Organisation an ihrer Seite nicht dulden. Wir fordern dazu auf, sich von UL und Nebenorganisationen zu distanzieren. Mit dem UL und Assoziierten darf es keine Zusammenarbeit (mehr) geben. Das bedeutet: Kein Weiterverbreiten von Broschüren und Werbung, kein Verlinken im Internet, keine Duldung von UL und seinen Transparenten, Schildern, Info- und Lebensmittelständen, Redebeiträgen etc. auf Aktionen/Demonstrationen und keine wirtschaftliche Kooperation oder karitative Unterstützung (z.B. Spende auf die so genannten „Gabenkonten“).
(Distanzierungserklärung April 2009)
Da wir diese Erklärung ernst nehmen, werden wir beim Vegan-Vegetarischen Sommerfest mit unserem Stand nicht vertreten sein. Wir halten eine Zusammenarbeit mit dem Universellen Leben und sympathisierenden Organisationen für eine emanzipatorisch ausgerichtete Tierbefreiungsbewegung für kontraproduktiv. 


Wer nicht weiß was es mit der Sekte "Universelles Leben" auf sich hat, informiert sich am besten bei dem umfassenden Wikipedia-Artikel dazu.

Ich möchte keinen Rat für oder gegen den Besuch des Festes aussprechen; ich finde nur, man sollte um die Problematik wissen; wie man damit umgeht bleibt jedem selbst überlassen.

Mittwoch, 18. August 2010

dick und nett

Je netter Frauen sind, umso schneller nehmen sie zu, behauptet die US-Psychologin Karen R. Koenig.
Die Erklärung:

 Frauen, die es immer allen recht machen wollen und sich für andere aufopfern, gönnen sich selbst nichts - außer Essen. Das wird nämlich als einzige Belohnung zugestanden.
Wer sich immer voll und ganz für andere einsetzt, ganz egal ob im Job oder bei der Familie, dem fehlt die Zeit für ausgewogene, gesunde Ernährung. Die Notlösung ist oftmals Fast Food oder der Griff zum Schokoriegel.
Außerdem wird Essen oft mit Liebe gleichgesetzt, meint Koenig: "Oft sehen wir uns nach Liebe, wenn Hunger am Abend das Letzte und am Morgen das Erste ist, woran wir denken."
Frauen haben oft dann ein Problem, wenn es ums Nein-Sagen geht. Althergebrachte Geschlechterbilder, wenn auch nicht mehr zeitgemäß, bestimmen oftmals das Verhalten der Betroffenen. Man möchte gerne als freundlich und hilfsbereit gesehen werden und vergisst sich dabei aber selbst.



gelesen bei krone.at


ein Glück dass ich gut Nein sagen kann, eigentlich kann ich sogar besser Nein als Ja sagen ^^ Was ist eigentlich mit "netten" Männern? Gibts die nicht?

Dienstag, 17. August 2010

Aufruf zur Meat-is-Murder-Demo, Sa, 21.August in Wittlich

MEAT IS MURDER


Samstag, 21.08.2010
Demobeginn: 14 Uhr
Treffpunkt: Stadthaus


In Deutschland werden pro Tag mehr als 1,7 Millionen Tiere in Schlachthöfen getötet. Ca. 2800 Tiere sind es pro Tag im Schlachthof der SIMON-FLEISCH GmbH in Wittlich. Wir werden auf die unvorstellbare Menge von Tieren aufmerksam machen, die täglich für uns Menschen in Schlachthöfen hingerichtet werden. Keine andere Form der Tierausbeutung ist quantitativ gesehen für so viel Leid und Tod verantwortlich wie die Nahrungsmittelproduktion. Wir fordern eine sofortige Schließung des Schlachthofs in Wittlich und an allen anderen Orten.

Kommt zahlreich nach Wittlich und unterstützt die Proteste!
Die Fleischindustrie gehört abgeschafft und zwar sofort!

In Wittlich (bei Trier) findet zeitgleich zu unserer Demo eine Kirmes mit dem Namen "Säubrennerkirmes" statt. Die dortige Haupt-"Attraktion" (wenn man es mal so nennen will), ist das Grillen& Verzehren von Schweinen. Einer "Legende" nach wurde Wittlich einst von Feiden umzingelt. Die Stadttore wurden aus Mangel an Bolzen mit einer Möhre verschlossen. Angeblich kamen nachts Schweine und fraßen die Möhre weg, weshalb die Feinde in die Stadt konnten. Nach der Belagerung wurden alle Schweine  zusammengetrieben und verbrannt (daher auch der Name Säubrenner). Um diese Legende zu feiern, wird alljährlich dieses "Spektakel" bei der Kirmes nachgestellt.

Infos unter  http://www.saveanimals.lu/meatismurder/



Montag, 16. August 2010

Kinder mögen kein Gemüse

und das ist die Schuld der Eltern denn die führen ihr Kind in frühen Jahren nicht an eine gesunde Ernährung heran. Fast-Food-Gerichte kommen in den Familien öfter auf den Tisch als gesundheitlich vertretbar ist. Alles muß schnell gehen, selbst zum gemeinsamen Essen bleibt keine ausreichende Zeit.
Die Kinder kriegen stattdessen ein stark salzhaltiges, fettreiches mit Konservierungsstoffen und Geschmacksverstärkern zugesetztes Essen vorgesetzt, am Wochenende gibts statt einem Picknick am Spielplatz ein Happy Meal neben der McDonalds-Rutsche und sogar Kindergeburtstage werden Bei BurgerKing&co gefeiert.Und so kommt man dann auch auf 1,7 Millionen übergewichtige Kinder in Deutschland.
Besonders schlimm: Was man von klein auf lernt, behält man auch im Erwachsenenalter bei.
Deswegen wird in der welt-online geraten:

Jungen und Mädchen sollten von klein auf an eine gesunde Kost herangeführt werden, mahnte daher die Ernährungsberaterin Sigrid Piotrowski von der Awo Sano, einer Tochtergesellschaft der Arbeiterwohlfahrt. „Denn Gewohnheiten aus der Kindheit halten meist ein Leben lang.“ Eltern sollten mit den Kindern gemeinsam einkaufen und entscheiden, was auf den Tisch kommt. Auch sollten Kinder in der Küche mit anfassen.
"Dann trauen sich die Kleinen auch eher, mal Unbekanntes zu probieren“, meinte Piotrowski.

interessant finde ich auch die Kommentare, die bei dem Artikel abgegeben wurden:

14.08.2010,
antiveganer sagt:

Na weil der mensch nun mal kein grasfresser ist - deshalb vielleicht.

öhm ja. Sehr gehaltvoll. Etwas plausibler finde ich

15.08.2010,
Geschmacksache! sagt:

Warum mögen Kinder lieber Pizza und Pommes? Das Geheimnis: Salz und die richtigen Gewürze! Würde man der Zubereitung von Gemüse ebenso viel Aufmerksamkeit widmen wie bei Pizza, dann würden Kinder Gemüse ebenso gern essen. Die "richtigen" Zutaten entscheiden über den Geschmack!

Man sollte das meiner Meinung nach aber auch nicht überbewerten; ich hab mich als Kind z.B. geweigert; Obst zu essen, und bei Gemüse war ich auch mäkelig. Mein Lieblingsessen war Schnitzel mit Pommes. Und meine Eltern haben oft versucht mich zu Obst/Gemüse zu bewegen; was ich aber immer bis auf wenige Ausnahmen abgelehnt hab. Erst in den letzten Jahren, als ich angefangen habe, selbst zu kochen, bin ich zum Gemüse-Junkie geworden.
Das Kinder-Gemüse-Problem gabs ja schon immer,  und prinzipiell lässt sich das auch damit erklären, dass Kinder Süßes am liebsten mögen, weil der Geschmack an die süße Muttermilch erinnert, und Babys noch viel mehr Geschmacksknopsen besitzen, sodass sie Bitteres noch bitterer als wir wahrnehmen.

Das schlimmste was man machen kann, ist, Kinder dazu zu zwingen, etwas zu essen was sie nicht mögen. Das entwickelt ein vollkommen gestörtes Essverhalten und sorgt eher für noch mehr Ablehnung.

Samstag, 14. August 2010

schweinische Fotostrecke


Sehen kann man das in dem preisgekrönten Buch von Designerin Christien Meindertsma – es hat 2009 den Index Award in der Kategorie Spielerisches Lernen gewonnen. Hier finden sich insgesamt 185 Dinge, die alle eins gemeinsam haben: das Schwein mit der Nummer 05049. Über drei Jahre lang verfolgte die 29-jährige, dänische Designerin die Wege der einzelnen Bestandteile eines einzigen Schweins und musste erkennen, dass es mit Fleisch und Knochen nicht getan ist. Dabei diente das Schwein eines Bauern aus dem Bekanntenkreis als Ausgangspunkt. Aus den Borsten macht man Pinsel, im Kuchen ist Schweingelatine, Kalzium aus den Knochen kommt in den Yoghurt, Schweinfett findet sich im Autolack, Hämoglobin aus Schweinblut gewonnen wird in Zigarettenfiltern verwendet und so weiter und so weiter. Einerseits könnte man denken: Wenigstens wird alles verwertet und landet nicht einfach auf dem Müll. Andererseits wird schnell klar: der moderne Mensch von heute, egal wie reflektiert und allwissend er sich fühlt, weiß nicht was in seinem Essen steckt und auch sonst sind im die Produktionswege geläufiger Alltagsprodukte schlichtweg unbekannt. So ist das Buch Pig 05049 eines das aufrütteln will aber nicht mit dem Zeigefinger anprangert. 


und hier noch als video: 


PIG 05049 from Christien  Meindertsma on Vimeo.

Freitag, 13. August 2010

"manchmal fühlt es sich schrecklich an, Vegetarier zu sein"

titelt der Spiegel. Nein, die Aussage ist nicht, dass es schlimm ist, Tierausbeutungsprodukte wie Milch und Eier zu konsumieren, sondern dass es schwer ist, jmd vor den Kopf zu stoßen, indem man seine liebevoll gekochte Fleischmahlzeit nicht isst.
Hört sich jetzt erstmal nicht so super an; das Interview in dem dies geäußert wird, ist aber sehr lesenswert.
Es stammt von dem "Ess-Ethiker" Jonathan Safran Foer, dessen Buch "Eating Animals" jetzt auf Deutsch veröffentlicht wurde (da heißt es "Tiere essen"). Der Spiegel hat auch noch nen Artikel drüber geschrieben.

Seinen Rat
"Man sollte versuchen, sich so in der Welt zu bewegen, dass man Leiden reduziert. Ein gutes Leben bedeutet, sich im Spiegel anzusehen und sagen zu können: Das bin ich, und ich bin nicht perfekt, aber ich versuche, achtsam mit den Dingen umzugehen, die wirklich zählen." 
beherzigen aktuell leider noch nicht viele Leute, wie das Statistische Bundesamt zeigt:

Im ersten Halbjahr 2010 wurden in Deutschland gut 3,9 Millionen Tonnen Fleisch gewerblich produziert; das waren 4,1% oder 153 900 Tonnen mehr als im ersten Halbjahr 2009. 


das heißt im letzten halben Jahr waren das:
  • 28,5 Millionen Schweine
  • 1,8 Millionen Rinder
  • 438 100 Schafe
  • 11 700 Ziegen
  • 4000 Pferde
  • 679 800 Tonnen Geflügel (die waren s wohl nicht wert einzeln gezählt zu werden)

Klonfleisch kommt nach Deutschland

natürlich nicht offen, das würde der deutsche Fleischgenießer wahrscheinlich nicht so klasse finden, aber heimlich und leise machen sich die Klon-Produkte in Europa breit. So titelt die Welt
"Klonfleisch und Klonmilch sind längst im Handel"

Aber was ist das Problem am Klonen? Eine interessante Meinung dazu ist in einer Glosse in der zeit zu lesen:

Warum fordern dennoch 23 von 27 EU-Staaten, darunter Deutschland: Man müsse »Tierschutz, Tiergesundheit und Ethik« besser berücksichtigen?Tatsächlich hat bisher der Großteil der Klone Missbildungen. Das klingt schrecklich, aber taugt es auch als Argument gegen eine neue Technik der züchterischen Auswahl? Der Vorbehalt mag empfindsam scheinen, ist aber naiv. Denn auch ohne Klonen ist das Leiden seit Jahrzehnten ein ständiger Begleiter der Agroindustrie: Kühe sind längst zu Milch-Reaktoren, Schweine zu eingepferchten Muskelmasse-Maximierern optimiert worden. Das ist kein Geheimnis, sondern gesellschaftliche Realität. Mit jedem Fleischkauf beim Discounter wird sie legitimiert und gefördert. So zynisch es klingt, ein paar behinderte Kälbchen mehr oder weniger fallen da kaum ins Gewicht.
Natürlich kann jeder Verbraucher etwas für bessere Bedingungen tun. Und die Erfolgsgeschichte des sechseckigen EU-Biosiegels oder der Siegel von (deutlich strengeren) Erzeugergemeinschaften wie Bioland dokumentiert eine wachsende Bereitschaft dazu. Nur damit lässt sich eine Industrie reformieren, zu deren Logik neben vielen altbekannten Übeln künftig auch Zuchtklone zählen.
Und wer – aus welchen Gründen auch immer – partout das Klonen selbst ablehnt, soll darüber gleich an der Kasse abstimmen können. Um so viel kritischen Konsum zu ermöglichen, müsste die EU nicht mehr tun, als rasch eine Kennzeichnung vorschreiben. Wenn schon nicht als Siegel, dann wenigstens im Kleingedruckten. 

Mittwoch, 11. August 2010

Leidensreport einer Vegetarierin

in der Berliner Mopo war ein echt lesenswerter Bericht einer Vegetarierin, der lustigerweise (obwohl, eigentlich ist es gar nicht so lustig), haargenau das schildert, was ich hier ja auch schon berichtet habe und irgendwie jeder von uns Veggies kennt. Gut, mir hat noch nie jmd Fischsauce untergejubelt, aber ansonsten finde ich mich in dem Bericht zu 100% wieder:

*editiert*
der Beitrag ist nun in den kostenpflichtigen Bereich gerutscht, daher habe ich den Auszug den ich hier drin hatte, gelöscht; ich glaube das gibt sonst rechtliche Probleme. Tut mir leid

Report Mainz

Und schon wieder berichtet Report Mainz über einen Tierschutz-Skandal, diesmal geht es um Putenmastanlagen und die verantwortliche Politikerin, nämlich die NRW-Landwirtschaftsministerin von der CDU.

Die von ihrem Mann geleitete Mastkükenbrüterei in Ahlhorn soll Tiere an zwei Betriebe in Mecklenburg-Vorpommern geliefert haben, die Tierschutzauflagen missachten. Das berichtete das ARD-Magazin "Report Mainz" am Montagabend und zeigte Bilder, auf denen sich Tiere gegenseitig Federn und Augen ausgepickt hatten. Die Aufnahmen waren im April und Juli von Tierschützern gedreht worden. "Das ist eindeutig Tierquälerei", sagte Tierarzt Karl Fikuart von der Bundestierärztekammer.

Dienstag, 10. August 2010

Kampf gegen Riesenschlachthof

Keine Frage, Massentierhaltung ist scheiße. Besonders schlimm ist wenn immer neue, größere Mastanlagen gebaut werden. Aber dagegen mit Brandanschläge wie in Niedersachsen ankämpfen? Bitte nicht!

So gehts richtig: Feldbesetzung!

Leider ist das Camp der "gegen Hühner Armee Fraktion", wie die taz titelt, heute geräumt worden.

Die Online-Petition vom Vebu gegen den Bau des Schlachthofes gibts aber immer noch!

Hintergrund:

Bei voller Auslastung der Anlage sollen in Wietze 130 Millionen Tiere im Jahr geschlachtet werden - das wären umgerechnet 356.000 Hühner pro Tag. Die Schlachttiere sollen nach Angaben des Investors, der Firma Emsland Frischgeflügel, aus 400 neuen Mastställen für je 40.000 Hähne kommen.

"Das ist ein Millionenmord an sämtlichen Lebewesen. Es geht ja nicht nur um die Tiere, da ist auch die Belastung der Umgebung durch die ganzen Lastwagen und die Abholzung des Regenwaldes für das Futter", erläuterte einer der Besetzer. Mit der Anlage und den Mastbetrieben gingen, so die Befürchtung mehrerer Bürgerinitiativen, Lärm- und Geruchsbelästigung, die Gefahr von Tierseuchen sowie Feinstaubemissionen einher. 
 

http://www.soylent-network.com/doku/bilder17/IMG_9317_RGB_300dpi.jpg
noch unbetäubte Hühner am Band - Bild von soylent-network

Montag, 9. August 2010

bunte Oliven

Die Stiftung Ökotest hat im August Oliven getestet. Zwar wurden keine Pestizidrückstände gefunden, allerdings wurde bei manchen schwarzen Oliven mit zu viel Färbemittel nachgeholfen wurde, wie z.B. bei den schwarzen Oliven von Lidl. Nicht alle schwarzen Oliven sind von Natur aus schwarz, zum Teil werden sie noch grün (also unreif) geerntet und durch eine Behandlung mit Sauerstoff gefärbt. Um die Farbe zu stabilisieren, werden Eisensalze verwendet, diese kann man anhand des Eisengehaltes im Test nachweisen.
Auch gefärbte schwarze Oliven dürfen einfach nur als “schwarze Oliven” bezeichnet werden, ein eindeutiger Hinweis auf die nachträgliche Färbung ist nicht vorgeschrieben. Wenn man wissen will, ob es sich um reife, also schwarz geerntete oder aber gefärbte Oliven handelt, muss auf der Zutatenliste des Produkts nachschauen: Bei geschwärzten Früchten wird die Färbesubstanz Eisen-II-Gluconat aufgeführt.

Schon strange; wer würde bei Oliven "Schönfärberei" im wahrsten Sinne des Wortes erwarten? 

Hier gehts zum vollständigen Testbericht

Sonntag, 8. August 2010

Moral und Handeln

Konsumenten bevorzugen Öko, kaufen aber billig Das Institut für Handelsforschung (IFH) in Köln hat das Konsumentenverhalten der Deutschen hinsichtlich sozialer, ökologischer und preislicher Aspekte untersucht und kommt zu einem erstaunlichen und widersprüchlichen Ergebnis: Obwohl über drei Viertel der Konsumenten nach eigenen Angaben beim Einkaufen Wert auf eine umweltverträgliche Herstellung der Waren legen, kaufen sie weiterhin bevorzugt im Billig-Discounter ein. Und das obwohl 23,9% der Verbraucher ausdrücklich Kinderarbeit ablehnen und faire Arbeitsbedingungen, soziale Mindeststandards und eine ökologische Unbedenklichkeit bei den Produkten wünschen. 54,5% der Befragten gaben sogar an, dass ihnen diese Aspekte beim Einkauf “sehr wichtig” seien.
Andere Studien haben laut IFH gezeigt, dass der Großteil der Verbraucher auf Schadstoffe in Textilien achtet und nach eigener Aussage dazu bereit ist, für “nachhaltige und bessere” Produkte einen höheren Preis zu zahlen. Dennoch entscheiden sich die meisten Konsumenten für den Gang in den Discounter. “Im Grunde möchte der Kunde ein reines Gewissen beim Kauf haben, aber im Ergebnis entscheidet er sich für den günstigeren Preis”, so IFH-Geschäftsführer Boris Hedde. 

gelesen bei dailygreen



Erinnert mich an "du hast ja recht, aber Fleisch schmeckt so gut". Irgendwo hat halt doch jeder seine Leichen im Keller. Bei mir sind's zwar keine Tierleichen, aber ein paar Grad Klimaerwärmung, zerstörte Landschaften, umgekippte Seen, u.ä. hab ich sicher auch aufm Kasten.

Samstag, 7. August 2010

für die Obsträuberei!

über die Seite mundraub.org hat kürzlich sogar die ARD berichtet:


Der Hintergrund: 
Jedes Jahr verrotten massenhaft herrliche Früchte an massenhaft Obstbäumen ohne Besitzer oder an Bäumen an offenen Landstraßen auch in Deiner Nähe. Sehr oft sind das selten gewordene und wertvolle Obstsorten mit natürlichem Wachtum. Dieses Obst lässt sich pflücken, wenn man denn weiß, wo.

Dabei hilft mundraub.org! Eine Plattform, auf der wilde oder herrenlose Obstbäume zum Abernten bekannt gemacht werden. Gratis, als euer Geschenk und als Geschenk der Natur. Auch kannst Du selbst wilde oder herrenlose Obstbäume eintragen.
Mundraub will nicht zum Obstklau animieren, die Plattform kümmert sich darum, dass die Besitzer, so die Bäume überhaupt welche haben, ihre Bäume für alle sichtbar zum Abernten freigeben. Damit kannst Du ungehemmt zulangen. Wann man was ernten kann, kann man in dem Erntekalender von Greenpeace nachschauen.



 http://www.mundraub.org/wp-content/themes/mundraub/images/mundraub_logo.gif

Ich finde das an sich eine gute Idee, die Seite ist allerdings noch im Aufbau, sodass z.B. in meinem Wohnort noch gar nix eingetragen ist (ich wohn aber auch in einer nicht sehr obstigen Stadt). So viel Feinstaub wie hier ist, wär das wahrscheinlich auch nicht so ganz gesund...

Donnerstag, 5. August 2010

halbe Katze


Ich hab einen neuen veganen+tierversuchsfreien Kosmetik-Shop gefunden und gleich mal ausprobiert! 



Die Produkte von "Half Cat" stehen alle auf der Positivliste vom Deutschen Tierschutzbund; d.h. die strengen Richtlinien des IHTK gelten und werden auch kontrolliert. Die veganen Produkte (was der Großteil des Sortiments ist) sind durch ein grünes Blatt gekennzeichnet bzw. mit der Veganblume. Außerdem werden die Inhaltsstoffe gelistet, sodass man auch nochmal selbst nachkontrollieren kann.
Neben der dekorativen und pflegenden Kosmetik gibt es noch Haushaltskram, Parfüm, ätherische Öle und Postkarten. Was ich sehr praktisch finde, ist, dass man sich die Produkte nicht nur nach Kategorien, sondern auch nach Hersteller sortiert anzeigen lassen kann: Da ich ein großer Fan von Tol bin; hab ich mir erstmal die 215-Produkte lange Tol-Liste angeguckt :-)

 Was ich als Sparfuchs auch super finde, sind die Rubriken "Angebote" und "Ausverkauf". Ich geb nicht gern viel Geld für Kosmetik aus, und tierversuchsfreie, vegane Kosmetik gibts nicht beim Discounter. Kosmetik wird ja auch nicht "schlecht", v.a. nicht wenn sie ungeöffnet ist. Ich weiß noch, dass meine Mutter früher eine Schublade mit Lippenstiften, Puderdöschen, Parfums,  Wimperntusche aus ihrer Jugendzeit hatte, und ich die heimlich geplündert und mich geschminkt habe. Das Zeug war also locker mal 10 Jahre alt, und bis auf ne Wimperntusche die etwas eingetrocknet war, noch gut benutzbar. Bei Sonnencremes sollte man aber beachten, dass der LSF abnimmt, je länger sie irgendwo liegt, v.a. in der Sonne. Da die Sonnenprodukte aber erst seit kurzem (steht immer dabei) abgelaufen sind und bestimmt irgendwo kühl und dunkel gelagert wurden (man sollte Sonnencreme immer im Dunkeln lagern, da sich der LSF unter Sonneneinstrahlung schneller abbaut), würd ich einfach nen etwas höheren LSF nehmen um auf Nummer sicher zu gehen. Ich benütze nie nen höheren LSF als 15 (außer für meine Tattoos, die kriegen Sunblocker) und krieg damit keinen Sonnenbrand, selbst wenn ich den ganzen Tag im Schwimmbad bin. Also wenn ich nicht gerade am Äquator Urlaub mache, bin ich mit meiner LSF 10, die dann effektiv vielleicht noch ne 8 ist, ausreichend geschützt :-)


Was gibts noch zu sagen? Die Versandkosten liegen im normalen Bereich, ab einem Bestellwert von 75 Euro gibts sogar versandkostenfrei. Bei mir war die Bestellung superschnell da
Außerdem gibt es “gogreen”-Versand, das ist ein Service von DHL, wo man CO2-neutral versenden kann. Naja, eigentlich zahlt man einfach nur nen Aufpreis, der dann in Klimaschutzprojekte fließt.





So, nun aber zum Tussi-Kram!



 
  • Vitamin E Creme Tol 50ml: leichter Geruch, zieht gut ein. Soll angeblich die Haut glätten und die Zellerneuerung fördern. Die Zellen hab ich jetzt nicht nachgezählt, aber die Haut wird dadurch samtiger :-)

  
  • Mandel-Reinigungsmilch Tol 200ml: frischer Geruch und super aufzutragen. Reinigt aber auch nicht so gut, steht zwar “für normale und Mischhaut” drauf, würde aber eher sagen dass es was für sensible Haut ist.

  • Dusch-Gel Aroma Therapie Aloe Vera 30ml: Bin ich schon so versifft dass ich therapiert werden muss? *g* Also das Zeug macht sauber; ob das die „Therapie“ ist? Riecht aber auch echt gut, eher frisch, also durchaus auch für Männer geeignet (obwohl ich auch nix dagegen hab wenn Männer nach Blumen duften ^^) 
  • Body-Milk Aroma Therapie Orange und Tangerine 30ml: Was Tangerine ist, musste ich auch erst googeln, das ist eine Kreuzung aus Mandarine und Pomeranze. Riecht auch schön fruchtig-orangig. Wenn man die crème draufhat, sollte man auf ein Parfüm verzichten, die Haut riecht relativ lange danach.
  • Diverse Pröbchen: werden aufgehoben für den nächsten Kurztrip, Festivals o.ä. :-)

Mittwoch, 4. August 2010

die Energie der Zukunft

Eigentlich gilt Urin als Hinterlassenschaft auf Festivals und Open Air Events, als teuer zu entsorgender Abfall. Doch jetzt haben Forscher der University of the West of England einen Weg gefunden, menschlichen Urin als wertvollen Rohstoff für die Energiegewinnung zu nutzen. Sie entwickelten spezielle mikrobielle Brennstoffzellen, die den Urin mit Hilfe von Bakterienkulturen in Energie verwandeln. Derzeit arbeiten die Forscher an einer Art tragbarem Urinal zur Energieerzeugung. Der Forschungsleiter Ioannis Ieropoulos berichtet, dass das tragbare Urinal so auf Open Air Veranstaltungen jeglicher Art, zur Energiegewinnung eingesetzt werden könnte. Die Idee aus Abfallstoffen Energie zu erzeugen ist dabei nicht neu. Man denke nur an Biogas Anlagen für Bauernhöfe.


 gelesen bei trendsderzukunft


na, das wär doch mal was - ein Rohstoff der immer und überall verfügbar ist, nochdazu nachhaltig und mit Sicherheit nie ausgeht ^^

Dienstag, 3. August 2010

21.August vegan-vegetarisches Sommerfest in Berlin

Sommer, Sonne, Grillvergnügen und gute Musik — das erwartet Euch am 21.08.2010, von 11 bis 20 Uhr, auf dem Vegan-Vegetarischen Sommerfest

Berlin-Vegan und der Vegetarierbund Deutschland e.V. laden zum sommerlichen Treff mit reichlich Live Acts, vielfältigen veganen Produkten, Kinderunterhaltungsprogramm und Eurer Lieblingsorganisation vor Ort ein. Mit über 30 Essens- und Informationsständen zu Tierschutz, Umwelt und Jugendarbeit ist das Vegan-Vegetarisches Sommerfest das größte seiner Art in Berlin.

Kulinarischer Genuss

Fleischfreie Steaks, Seitan- und Sojafilets, Veggie-Burger, Falafel oder Kuchen und Sojaeis machen es einem schwer, hungrig nach Hause zu gehen. Und das Beste: Hier muss niemand die Zutatenliste studieren oder vorsichtig bei der Verkäuferin nachfragen, denn alles ist vegan.
Wir zeigen, wie pflanzliche Vielfalt zum "gustatorischen Hochgenuss" wird und gleichzeitig so einfach bleibt.

Kleine Freuden

Für die kleinen Gäste wird es Maltische, lustige Spiele und Clownerie geben. Heimlicher Favorit wird jedoch die Hüpfburg sein. Die Wartezeit während des elterlichen Schlemmens erweist sich so sicherlich als viel zu kurz.

Programm und Bands

Auch dürft Ihr Euch auf musikalische Unterhaltung freuen, denn vegane und vegetarische Künstler_innen werden das Fest in Stimmung bringen. Zwischen den musikalischen Darbietungen gibt es genug Zeit, um der Lesung aus Jonathan Safran Foers aufrüttelndem Buch "Tiere essen" zu lauschen, das am 19. August auf den Markt kommt. Ihr dürft also gespannt sein.

Sonntag, 1. August 2010

Studie: Fleisch macht dick

hört man ja öfter, was die menshealth da schreibt. Fleischesser haben auf diese Behauptung immer mit "nur zuviel Fleischessen macht dick, solange man insgesamt nicht zu viele Kalorien zu sich nimmt ist Fleischessen gesund". Jetzt gibt es aber eine Studie vom Imperial College in London nach der bei gleicher Energiezufuhr das Fleischessen eben doch dicker macht. So hat ein Fleischesser bei gleicher Kalorienzufuhr nach fünf Jahren im Durchschnitt zwei Kilogramm mehr auf den Hüften als jemand, der vegetarisch lebt. Umgekehrt konnte nachgewiesen werden: Je weniger verarbeitetes Fleisch wie Würstchen oder Schinken konsumiert werden, umso stärker ist die Gewichtsabnahme:

RESULTS: Total meat consumption was positively associated with weight gain in men and women, in normal-weight and overweight subjects, and in smokers and nonsmokers. With adjustment for estimated energy intake, an increase in meat intake of 250 g/d (eg, one steak at approximately 450 kcal) would lead to a 2-kg higher weight gain after 5 y (95% CI: 1.5, 2.7 kg). Positive associations were observed for red meat, poultry, and processed meat. CONCLUSION: Our results suggest that a decrease in meat consumption may improve weight management.

ausdrucken und jedem um die Ohren knallen der  was anderes behauptet :-P

 http://www.veganblog.de/wp-content/uploads/2010/05/GreatWall_GoVegan2_Banner53.jpg