Samstag, 31. Juli 2010

a very vegan wedding

Tolle Nachricht aus den USA: Chelsea Clinton, die Tochter von Ex-Präsident Bill Clinton, heiratet.
And here comes the clue: Es gibt eine vegane Hochzeitstorte!
Eine coole Gelegenheit, den Gästen tierleidfreies Essen unterzujubeln und Werbung für leckeres veganes Essen zu machen. Naja, leider gibts auch "grasgefüttertes Beef". Bei ecorazzi heißt es, das ganze könnte Schule machen:

“It will certainly be the most influential of setting trends,” said event planner Diann Valentin. “If anything becomes public knowledge it will immediately set a trend.”

Wie geil wäre das denn?  wer auch gern eine vegane Hochzeitstorte hätte; kann ja mal das Hochzeitstorten-Rezept auf Veganwelt ausprobieren oder sich eine Torte von vegan wondercake bestellen.

Mailaktion gegen den geplanten Schlachthof Wietze

Europas größten Schlachthof in Wietze stoppen!


 2,5 Millionen geschlachtete Hühner in der Woche, 134 Millionen im Jahr, dazu 450 Großmastbetriebe zur Belieferung – diese Zahlen offenbaren die hässlichen Seiten der Essenskultur in Deutschland. Die Errichtung des Megaschlachthofes in Wietze (Landkreis Celle) steht kurz vor seiner Durchsetzung. Der Vegetarierbund Deutschland hat eine Mailaktion ins Leben gerufen, um ein Zeichen gegen die industrielle Tierwirtschaft und ihre negativen Folgen für Mensch, Tier und Umwelt zu setzen, denn Massenmästung und Massenschlachtung bedeuten Tierquälerei auf höchstem Niveau.

Mit der Petition sollen die Verantwortlichen aufgerufen werden den Schlachthof zu stoppen, der der größte Europas wäre und in dem im Schnitt 7,5 Tiere pro Sekunde getötet werden können. Der Text ermöglicht einen eigenen Kommentar und ist an Landrat Wiswe und Bürgermeister Klußmann adressiert.


 >hier< gehts zur Petition

Donnerstag, 29. Juli 2010

perverser Trend: Fleisch von Mini-Kühen

In Amerika boomt derzeit ein besonderes Geschäft: Mini-Kühe erobern den Markt - oder vielmehr ihr Fleisch. Das Halten von Mini-Kühen gilt als besonders umweltfreundlich und nachhaltig.

Mit derselben Anzahl an Mini-Kühen erhält man etwa dreimal soviel Fleisch wie mit normalen Kühen, benötigt für sie aber nur etwa ein Drittel des Futters. Für den Farmer damals Grund genug, sich der Zucht von Mini-Kühen zu verschreiben. Mittlerweile gelten die Mini-Kühe aber vor allem als Lösung eines ganz anderen Problems: Rindfleischgenuss gilt aufgrund des hohen Methanausstoßes als eine der schlimmsten Klimasünden. Zehn Minis braucht man, um den Methanausstoß einer großen Kuh zu erreichen. Deshalb werden die Mini-Kühe mittlerweile als umweltfreundliche Fleischlieferanten gehandelt und sind auf dem ganzen Globus gefragt.


 gelesen auf essen-und-trinken

anstatt einfach mal den sowieso viel zu hohen Fleischkonsum zu reduzieren, suchen sich die Leute einen Ausweg wo sie bloß ihr eigenes Verhalten nicht ändern müssen und trotzdem ein gutes Gewissen haben können. Schonmal dran gedacht dass auch eine Mini-Kuh leidet? *kopfschüttel*

Mittwoch, 28. Juli 2010

... Hier kommt die Tofu-Maus!

Die Maus und der Tofu

Es war natürlich alles andere als eine gewöhnliche Maus, die die Tofurei Sojafarm hoch oben im Wald über Trechtingshausen besuchte. Es war die berühmte ARD-Maus, die jeder aus der gleichnamigen ARD-Fersehproduktion “Die Sendung mit der Maus” kennt. Einen Tag lang drehte Moderator Christoph dort mit einem Fernsehteam, um den kleinen und großen Menschen in seiner Sendung die Geheimnisse des Tofu zu erklären. Und dafür hat er sich einen perfekten Betrieb ausgesucht.

ganzer Artikel auf swr.de

und das hier ist das Video:

Dienstag, 27. Juli 2010

Veganer sind jetzt auch fröhlich

... sagt Attila Hildmann im Interview mit der Westfälischen.

Man kann von Addi's Kochkünsten ja halten was man will, aber als Typ ist er klasse. Ich glaub er ist (neben Alexander Dargatz) derjenige, der in Deutschland am meisten dazu beigetragen hat, das Klischee vom ungewaschenen blassen, Möhrchen knabbernden Veganer (nix gegen Möhrchen!) aus den Köpfen der Menschen verbannt und zeigt dass die neue "Generation Vegan" cool, genussfreudig, unkompliziert und eben fröhlich ist.

ImageChef.com

Montag, 26. Juli 2010

2 Fernsehtipps für Dienstag

Dienstag den 27.07.2010 auf VOX um 20.15 Uhr (Goodbye Deutschland)
Beitrag über eine Rohkost-Community
"Wer uns sehen und einen Rundgang mit uns durch unser "El paraiso" in Paraguay machen möchte, ist herzlich eingeladen am Dienstag den 27.07.2010 auf Vox um 20.15 Uhr bei der Sendung "Goodbye Deutschland" einen Blick in unser Leben und auf unseren schönen paradiesischen Platz zu werfen. Wer die Sendung zu diesem Termin nicht sehen kann, hat auf jeden Fall die Möglichkeit in kurzer Zeit auf unserer Homepage www.rawfood-community.info den Film sehen zu können. Sobald er uns erreicht, werden wir ihn dort reinstellen."



Dienstag den 27.07.2010 auf ZDF um 21.00 Uhr (Frontal 21)
Problematik über den Bau der größten Geflügelgroßschlachterei Europas
Noch kann der Bau der größten Geflügelgroßschlachterei Europas verhindert werden. Denn einige Entscheidungen bis zum ersten Spatenstich für die Anlage stehen noch aus. So bleibt vor allem die Frage zur Wasserversorgung von täglich 3.300 Kubikmetern vollkommen ungeklärt. Und solange der Bau solcher Großbetriebe weiterhin aus Mitteln der EU subventioniert wird, damit diese ihre Massengüter billig auf den Markt bringen können, werden Tiere wie leblose Rohstoffe behandelt. Wir stehen am Beginn einer Entwicklung, die jetzt aufgehalten werden muss. Fordern Sie die Gemeinderäte, die Regierungsvertreter und die Vertreter im Europäischen Parlament in Brüssel auf, die Ausweitung von Tiermast- und Großschlachtereien hin zur industriellen Landwirtschaft in Deutschland zu verhindern.
Weitere Infos bei der Bürgerinitiative Wietze: http://www.bi-wietze.de/

Sonntag, 25. Juli 2010

Fleischpropaganda bei Kindernahrung

Hier hatte ich vor einiger Zeit darüber berichtet, dass die Stiftung Ökotest bemängelte, in Babynahrung sei oft zu wenig Fleisch, Fleisch sei aber wichtig, da es sehr wichtiges Eisen und Zink enthalte, was das Kind zum Wachstum benötige.

Vor 2 Wochen gab es passend dazu die Meldung "Stillkindern droht gefährlicher Eisenmangel", der  Universität Bonn und das Dortmunder Forschungsinstitut für Kinderernährung (FKE).
Darin wurde geraten, beim Zufüttern "sollten Eltern auch darauf achten, zu möglichst fleischreichen Gläschen zu greifen". Eigenartig, denn eigentlich wurde am Anfang des Textes noch detailliert beschrieben, dass die an der Studie beteiligten Stillkinder auch nach monatelangem Zufüttern von Fleischbrei viel weniger Eisen im Blut hatten als die Vergleichsgruppe der Flaschenkinder. Woraus man folgern könnte, dass die Fleischbreikost ungeeignet ist, den vermeintlich gefährlichen Eisenmangel zu beheben.
Die welt-online hat daraufhin mehrere Experten gebeten, die FKE-Studie und die dazu veröffentlichte Mitteilung zu prüfen, und die Mitteilung in der Luft zerrissen:

Alfred Längler, Leitender Arzt der Kinder- und Jugendmedizin im Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke, ist der Meinung, "dass die Ergebnisse dieser Studie in der Interpretation überstrapaziert werden". Die Schlussfolgerung, schon an vier Monate alte Kinder möglichst fleischreiche Gläschen zu verfüttern, könne aus den Ergebnissen der Studie nicht gezogen werden. Noch deutlicher wird Gisela Janßen, Oberärztin der Abteilung Kinderonkologie und -hämatologie an der Uni-Klinik Düsseldorf. "Ich kann in den in der Studie veröffentlichten Hämoglobin-Werten keinen Hinweis auf eine durch Eisenmangel bedingte Blutarmut finden", sagt sie.

 tja, und das ganze hat auch einen Hintergrund...

Kritiker des Dortmunder FKE beklagen immer wieder, das Institut sei von der Nahrungsmittelindustrie abhängig. Tatsächlich wird als Geldgeber der aktuellen Studie die Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft genannt (CMA, "Fleisch ist ein Stück Lebenskraft"). Hipp und Nestlé lieferten die gepriesenen "fleischreichen Gläschen".

interessant. Link zum ganzen Artikel auf welt-online

Freitag, 23. Juli 2010

Neues vom vegan-podcast

Eine ganze Weile war der Podcast eingeschlafen, jetzt ist aber eine neue Folge erschienen!

Der Vegan-Podcast wird von 2 WGlern gemacht, die über ihr Leben als Veganer berichten. Im Fokus steht die Auseinandersetzung als Veganer in einer a-veganen Welt zu leben. Und natürlich das Leben zweier Tierrechtler, die sich aktiv gegen den Missbrauch von Tieren einsetzen. Selber bezeichnen sie ihren Podcast als “Beschallung aus der vegan-WG”.
In der 7. Folge geht es um die Animal Rights Conference 2011, die die Jungs nächstes Jahr in Frankfurt ausrichten wollen, es gibt Musik vom Tierrechts-Rapper Albino, und der neue vegan-shop "vegan life" wird vorgestellt.

Klickt auf den Banner, dann kommt ihr direkt zur Seite und könnt euch den neuen Podcast anhören. Die alten Folgen sind übrigens auch hörenswert :-)


http://www.vegan-podcast.de/img/head3.png

Donnerstag, 22. Juli 2010

Tierquälerei im Pferdesport

Pferde sind zwar von Natur aus Lauftiere, der Rennsport ist für sie aber eine Qual. Der menschliche Sportler kann sich aussuchen, dass er für eine bestimmte Sportart traninieren will, die Tiere jedoch werden rücksichtslos aus Profitgier ausgenützt. Die Pferde haben keine Wahl, werden benutzt und können sich nicht wehren.Es wird das Letzte aus ihnen herausgeholt, egal ob sie Schaden nehmen, es zählen nur Erfolg und Gewinn.

Diese Woche lief die Sendung Report Mainz, darin wurde auch ein Beitrag zum Thema “Das Leid der Rennpferde – Tierquälereien hinter der Hochglanzfassade großer Derbys” gezeigt. Pferderennen sind mit gigantisch hohen Besucherzahlen “Volkssport Nummer eins”, doch was hinter den Kulissen der Rennbahnen geschieht, wissen die Wenigsten.


Den Beitrag kann man auf der Seite von Report Mainz online sehen:
Video des TV-Beitrags

Video des Autorengesprächs

den Beitrag in Textform und bebildert gibt es hier: Das Leid der Rennpferde


Tiere sind keine Ware, keine Lebensmittel, keine Messinstrumente, keine Sportgeräte, keine Bekleidungslieferanten und keine Versuchsobjekte sondern fühlende Lebewesen wie wir!

Sonntag, 18. Juli 2010

Henne-Ei-Frage gelöst



Es ist Sommer, die Fußball-WM ist rum, das Öl-Loch ist vorerst gestopft und die blöde Krake reißt auch niemanden mehr vom Hocker. Noch nicht mal über das Wetter kann man sich aufregen.



Britische Forscher springen in die Bresche; sie haben die legendäre "Was war zu erst da, das Huhn oder das Ei?"-Frage wissenschaftlich gelöst:

Die Forscher der Universität von Warwick und der Universität von Sheffield haben mit dem britischen Super-Rechner HECToR in Edinburgh die Schale eines Hühnereis genau untersucht. Dabei entdeckten sie das Protein Ovocledidin-17, welches die Struktur der Kalkhülle des Eis bestimmt.
Ovocledidin-17 aber, und darauf kommt es an, gibt es nur in den Eierstöcken der Hennen. Ohne das Protein kann das Ei nicht aufgebaut werden. Die Schlussfolgerung: ohne Huhn keine Schale, ohne Schale kein Ei. Die Wissenschaftler folgern daraus, dass das Huhn zuerst gekommen sein muss.
Materialforscher Dr. Colin Freeman von der Sheffield Universität sagte der englischen Zeitung Daily Mail: "Lange wurde vermutet, dass das Ei zuerst da war. Aber jetzt haben wir den wissenschaftlichen Beweis, dass das Huhn zuerst da war."

via Augsburger Allgemeine

bleibt noch die Frage, welches Huhn denn zuerst da war - das Ofenhuhn oder das Suppenhuhn?

Samstag, 17. Juli 2010

Galileocheck: Tofuburger vs. Fleischburger

am 13.7. gings bei Galileo um den Tofu gegen Fleisch-Battle:

Zum Leibgericht vieler „Veggies“ gehört Tofu. Das ist das Produkt koagulierter Sojamilch. Quasi derselbe Weg, wie man Käse aus Milch gewinnt. Tofu ist zu 100 Prozent pflanzlich, dient als Fleischersatz – und stößt in der „normal“ essenden Bevölkerung noch auf große Vorbehalte. „Man muss doch tierisches Eiweiß zu sich nehmen“, „Ohne Fleisch geht’s mir nicht gut, hab ich keine Power!“ und „Tofu schmeckt einfach nur fad und langweilig“. Aber stimmt das wirklich? Schmeckt Tofu „fad“? Oder kann ein Tofuburger so gut zubereitet werden, dass er wie ein echter Klassiker, ein Hamburger, schmeckt? Dazu machen wir einen Test: Drei Footballspieler, Muskel- und Fleischberge, Fleisch- und Hamburgerfans laden wir zum Barbecue. Was die Jungs nicht wissen: Attila Hildmann wird neben Hamburgern auch Tofuburger grillen und den Jungs zwischen die Brötchenhälften schmuggeln. Werden sie es schmecken?



und hier noch der Link zum Rezept für den Tofuburger


es ist zwar Galileo, aber gegen gute Vegan-Propaganda hab ich nie was... Attila ist ein absoluter Vorzeige-Veganer; der allein mit seinem Äußeren schonmal das Vorurteil abbaut, Veganer seien zottelige Jesuslatschenträger (schaut euch mal die Fitness-Bilder auf seiner Seite an, das große scheint mir zwar ne Montage zu sein, aber der Rest ist ja wohl mal *rrrr*). Im Beitrag gehts im Wesentlichen um die Tofuherstellung, außerdem werden einige Infos zu Soja geliefert, z.B. wird auf die Wasserproblematik von Fleisch hingewiesen und erwähnt dass nur 10% der Sojaproduktion für die Nahrungsmittelherstellung verwendet wird, der Rest dient als Viehfutter.

Das Ergebnis war dann leider nicht so super, die Testesser, 3 Footballtypen entschieden, dass der mit "B" gekennzeichnete Burger besser schmeckte, also der Fleischburger. Die Jungs haben nachdem Attila sie aufgeklärt hat, zwar noch gelobt, wie nah der Tofuburger an den echten rankommt; aber so ein bischen unglücklich war die Situation doch ^^

Freitag, 16. Juli 2010

Gewinnspiel

Bin auf ein Gewinnspiel gestoßen, in dem man als Blogger ein Gadgets und sogar ein Internetradio gewinnen kann. Das Gadgetpaket wird dabei folgende lustige “Gadgets” enthalten:
  • Taschenlampe mit Solarzellen
  • Kühlbecher
  • Wärmeherz
  • Massagemännchen
  • Schnapsgläser aus Eis
Der yomoy-Shop hat ne ganze Menge witzige Sachen, z.B. gibts im Bereich Katze nen Katzennapf mit Tatzautomatik ^^


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Donnerstag, 15. Juli 2010

Escada: Ausstieg aus dem Pelzhandel

http://offensive-gegen-die-pelzindustrie.net/Banner/ogpi468x60.gif
Großer Erfolg für die „Escada-Campaign“
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Offensive gegen die Pelzindustrie,
Berlin, den 02.07.2010
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In einer Pressemitteilung kündigt der deutsche Luxusmodekonzern ESCADA einen Verzicht auf den Verkauf von Pelzprodukten an. In dem Schreiben, dass der Offensive gegen die Pelzindustrie vorliegt, heißt es wörtlich: “Mit der Pre-Fall 2010 Kollektion, die seit Mai 2010 in den Geschäften erhältlich ist, verwendet ESCADA keine Zuchtpelze mehr.” TierbefreierInnen und PelzgegnerInnen die sich zur “Escada-Campaign” zusammengeschlossen haben, hatten in den letzten zwei Jahren regelmäßige Proteste gegen den Pelzhandel bei ESCADA organisiert. Die OrganisatorInnen der Kampagne rufen nun dazu auf, die Prosteste einzustellen. Sie kündigten aber an, dass die Kampagne unvermindert fortgeführt werde, wenn ESCADA die Ankündigung nicht umsetze oder nicht alle Formen von Echtfellprodukten aus dem Sortiment nehme..

Escada-Campaign: Entschlossene Proteste gegen Pelzhandel


Im Herbst 2007 startete eine internationale Kampagne gegen den Pelzhandel des deutschen Luxusmodekonzerns. Seitdem wurden nicht weniger als 900 Aktionen auf der Kampagnenseite www.antifur-campaign.org aufgelistet. Hierzu zählen meist wöchentlich abgehaltene Kund-gebungen vor Filialen, Demonstrationen mit bis zu 500 TeilnehmerInnen in Berlin, Hamburg und weiteren Städten, Aktionen des Zivilen Ungehorsams wie etwa eine Blockade einer ESCADA-Großveranstaltung bei der Berliner Fashion Week (01.07.2009) sowie Auftritte von PelzgegnerInnen auf den jährlich abhaltenen Jahreshauptversammlungen.
Die Proteste  konzentrierten sich vorallem auf Deutschland, Österreich und die Schweiz, wurden aber von AktivistInnen aus vielen anderen Ländern unterstützt, darunter Großbritannien, Frank-reich, Italien, Russland, Israel und den USA. Michael Stern, Pressesprecher der Offensive gegen die Pelzindustrie kommentiert den Ausstieg von ESCADA: „Modekonzerne wie ESCADA sind als Auftraggeber für die Pelzindustrie von enormer  Bedeutung. Ein entsprechend großer Erfolg ist auch das Ende des Pelzhandels bei ESCADA.“
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Für die Befreiung der Tiere
Die regelmäßigen Proteste gingen nicht spurlos an ESCADA vorbei: Um sich der Proteste zu entledigen, wurden AktivistInnen und Tierbefreiungsorganisationen mit Klagen und Einstweiligen Verfügungen überzogen. In zivilgerichtlichen Verfahren wurde etwa gefordert, dass AktivistInnen nicht vor den Geschäften demonstrieren und dass auf Webseiten nicht über Aktionen berichtet wird. Diese Einschüchterungsversuche konnten nichts an der Entschlossenheit der Proteste ändern.
Bis zuletzt hatte ESCADA den Pelzhandel zudem mit Verweis auf eine vermeintlich artgerechte Haltung gerechtfertig. „Eine artgerechte Haltung kann es nicht geben“, so Michael Stern: „Füchse durchstreifen Reviere von mehreren Quadratkilometern. Nerze verbringen einen Großteil ihres Lebens im Wasser. Auf den so genannten Pelzfarmen werden sie dagegen auf engstem Raum in Drahtgitterkäfigen gefangen gehalten. Es geht daher nicht um größere Käfige. Unsere Forderung ist die Befreiung der Tiere aus einer Situation, in der sie nur als Ressourcen und Objekte menschlicher Interessen gelten.“
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Kampagnen: Erfolgreiche Strategie der Tierbefreiungsbewegung
Kampagnen gegen Warenhäuser und Modeunternehmen sind ein strategisches Mittel zur Erreichung des Ziels, die Pelzindustrie als eine von zahlreichen Tierausbeutungsindustrien zu beenden. Dabei sollen die Unternehmen davon überzeugt werden, auf den Verkauf von Echtpelzen zu verzichten und nicht weiter Profit aus der Ermordung von ‘Pelztieren’ zu schlagen.
Nach erfolgreichen Kampagnen gegen den Pelzverkauf von Unternehmen wie C&A, Karstadt, Peek und Cloppenburg, Gerry Weber und Kaufhof gibt es kaum noch Mode- und Warenhäuser, die Pelzartikel verkaufen. Die Pelzindustrie steht daraufhin unter Druck. Michael Stern sieht in zielgerichteten Kampagnen ein effektives Mittel, um die Pelzindustrie mittelfristig zu beenden: „Modehersteller verzichten nicht freiwillig auf Echtpelzprodukte. Hierfür bedarf es der entschiedener Proteste der TierbefreierInnen. Mit  jeder gewonnenen Kampagne schwinden die Absatzmärkte der Pelzindustrie. Gleichzeitig ist jede gewonnene Kampagne ein Zeichen an die gesamte Bekleidungsindustrie: Wer Pelz verkauft, wird früher oder später Ziel von Anti-Pelz-Kampagnen.“
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Offensive gegen die Pelzindustrie
Die Offensive gegen die Pelzindustrie ist ein Netzwerk zahlreicher Gruppen der  Tierbefreiungsbewegung, das sich für die Abschaffung der Pelzindustrie einsetzt. Das Netzwerk ruft seit 2006 zu einer Kampagne gegen das österreichische Modeunternehmen Kleider Bauer auf und unterstützt zudem internationale Kampagnen wie die Escada-Campaign und die MaxMara-Campaign. (Weitere Informationen: www.offensive-gegen-die-pelzindustrie.net)

http://media.de.indymedia.org/images/2008/02/207498.jpg

Dienstag, 13. Juli 2010

Dank Veggie-Burger: Umsatzrekord bei Mc Donalds

Die Fastfood-Kette McDonald's peilt in Deutschland einen Umsatzrekord an. Der Erlös der 1361 Filialen sei von Januar bis Mai um 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen, sagt McDonald's-Deutschlandchef Branislav Knezevic gegenüber der "Wirtschaftswoche".

"Wenn es so weiter geht, rückt 2010 sogar erstmals die Umsatzmarke von drei Milliarden Euro in greifbare Nähe", so Knezevic weiter. 2009 verbuchte McDonald’s einen Umsatz von 2,91 Milliarden Euro. Als Grund für die gute Entwicklung nennt Knezevic steigende Kundenzahlen und die Ausweitung des Sortiments. Vor allem der neu eingeführte "Veggieburger" komme bei den Kunden "sehr gut an". In diesem und den kommenden drei Jahren will Knezevic jeweils rund 30 neue Restaurants in Deutschland eröffnen.

Deutlich steigen könnte auch die Zahl der McCafé, die bislang in jeder zweiten deutschen Filiale integriert sind. "Im nächsten Schritt wollen wir testen, ob McCafés auch selbständig – also ohne Restaurantanschluss – funktionieren", kündigte Knezevic gegenüber der "Wiwo" an.

gelesen bei horizont.net

ich weiß nicht ob ich das gut oder schlecht finden soll.

gut:
- vegetarische Produkte scheinen gut anzukommen - bildet sich da ein Trend beim Fast Food?
- möglicherweise wird das vegetarische Angebot zu lasten des Fleischzeugs ausgeweitet
- einige McD-Gänger haben vielleicht mal statt Fleischburger den Veggieburger gegessen -> weniger Fleischkonsum. wobei bei der Meldung jetzt nicht stand dass weniger Fleischburger verkauft wurden.


schlecht:
- McDonalds ist und bleibt scheiße
- der Veggieburger ist nicht vegan; außerdem ungesundes Billigzeug
- Leute die vielleicht sonst nicht zu McD gegangen sind, z.B. Vegetarier sind hingegangen um den Veggieburger zu probieren -> mehr Umsatz für McD
- "Greenwashing" triffts nicht so ganz - ist das "Veggiewashing"?
- 30 neue Restaurants ("Restaurants"? lol) in Deutschland?! na toll.


kann man glaub ich so oder so sehen. In den USA soll übrigens jetzt so ne Art McHealthy aufgemacht werden:

Zwei ehemalige McDonald’s-Manager planen in den USA mit “Stephanie’s” eine Öko-Schnellrestaurant-Kette. Die Ex-Fritten-Manager Mike Roberts und Mike Donahue versprechen gesundes Essen, frische Blumen in den Fast-Food-Restaurants und selbst Kräutergärten auf den Dächern für grünes Wohlfühl-Ambiente.Die Einmal-Bestecke sollen natürlich kompostierbar sein.

Die Öko-Fast-Food-Menüs sollen zwischen acht und zwölf US-Dollar kosten und schon ab kommendem Jahr in den ersten “Stephanie’s”-Restaurants gereicht werden.
Mit “In-N-Out Burger” gibt es bereits ein ähnliches Konzept – das äußerst erfolgreich Burger mit Biofleisch anbietet.

gelesen bei techfieber.com


ich glaub da kommt noch ne Menge auf uns zu...

Montag, 12. Juli 2010

Fernsehen mit Bildungsauftrag

da sag noch mal einer, Fernsehen würde die Jugend verderben oder aus den USA käme nur Schnund - ein absolut lehrreicher Clip ist die Simpsons-Folge, wo Lisa zur Vegetarierin wird:





Eine schwerer Schlag für die ganze Familie Simpson: Töchterchen Lisa ist entschlossen, ihre Familie zu verlassen - und zwar aus vegetarischen Gründen. Das Mädchen ist überzeugte Vegetarierin. Ihrer Meinung nach wird dies in ihrer Familie nicht richtig gewürdigt. Deshalb greift sie zur letzten Konsequenz. Doch dann wird sie eines Besseren belehrt - ausgerechnet von einem Herrn namens Paul McCartney. 

Donnerstag, 8. Juli 2010

Ziegenfabrik gestoppt

Endlich mal eine gute Nachricht - es tut immer wieder gut zu sehen, dass man durch Proteste doch was bewirken kann:

Die Firma Petri-Feinkost wollte in Niedersachsen die größte Ziegen-Massentierhaltung Europas aufbauen, was sofort mehrere Tierschutzvereine, u.a. den Tierschutzbund und die Albert-Schweitzer-Stiftung auf den Plan rief:
Im niedersächsischen Holzminden hat sich der Kreistag nun gegen eine Aufhebung des Landschaftsschutzgebietes auf der Domäne Heidbrink entschieden. Somit können die umstrittenen Pläne, dort eine Großanlage für Ziegen zu errichten, nicht umgesetzt werden. Der Deutsche Tierschutzbund begrüßt das Ergebnis. Der Verband, der seit Bekanntwerden der Pläne der Firma Petri (Petrella-Käse) gemeinsam mit seinem Landesverband Niedersachsen und dem örtlichen Tierschutzverein gegen das Großprojekt kämpft, fühlt sich in seinem Handeln bestätigt.
 
„Das Ergebnis beweist: Widerstand und Kampf lohnen sich. Wenn Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit dem Deutschen Tierschutzbund und anderen Umweltverbänden deutlich machen: Nicht hier, Nirgendwo!, bleibt das nicht wirkungslos", kommentiert Thomas Schröder, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Tierschutzbundes. „Auch um den gemeinsamen Widerstand gegen solche und andere Anlagen zu stärken, beteiligen wir uns an dem Netzwerk „Bauernhöfe statt Agrarfabriken", so Schröder weiter.
 Der Deutsche Tierschutzbund warnte im Vorfeld eindringlich davor, im jetzigen Landschaftsschutzgebiet eine geplante Großanlage zur Haltung von Ziegen zu realisieren. „Industrielle, ganzjährige Stallhaltungen von Ziegen ohne Weidegang sind nicht artgerecht und verstoßen darüber hinaus gegen EU-Vorgaben zum Schutz von Tieren in landwirtschaftlichen Tierhaltungen", betont Vera Steder, Vorsitzende des Landesverbandes Niedersachen des Deutschen Tierschutzbundes.
Nach dem umstrittenen Verkauf der Landesdomäne Heidbrink (Landkreis Holzminden) an die Firma Petri waren im Sommer letzten Jahres erste konkrete Planungen für die größte Ziegenfabrik Europas bekannt geworden. Damit würde erstmals in Deutschland - neben der Massenhaltung von Schweinen, Rindern und Geflügel - eine industrielle Ziegenhaltung realisiert. Bisher werden Ziegen meist in kleinen bäuerlichen Betrieben gehalten, deren Existenz durch eine Massenhaltung massiv gefährdet wäre.
  Die Firma Petri plante auf der Domäne Heidbrink in drei Großställen insgesamt über 7.500 Milchziegen zu halten. Hinzu kommen nach Schätzungen des Deutschen Tierschutzbundes jährlich mindestens 7.500 Lämmer. Für die männlichen Jungtiere  gibt es in Deutschland keinen Absatzmarkt. Deshalb könnte es - wie in den Niederlanden-  dazu kommen, dass die Böckchen in tagelangen Fahrten nach Südeuropa transportiert werden um dort geschlachtet oder geschächtet zu werden.

gelesen beim tierschutzbund

Mittwoch, 7. Juli 2010

vegane Kochshow mit Kerstin Linnartz und anderen Stars

In der neuen Peta-Kochshow "alles vegan" trifft die Moderatorin und "Das perfekte Promi-Dinner"-Gewinnerin Kerstin Linnartz vegane Köche wie Björn Moschinski und Attila Hildmann.
In der veganen Kochszene sind das schon richtige Stars, ob sie jetzt so überragend gut sind kann/will ich jetzt nicht beurteilen. Auf alle Fälle sind es optisch (vegane) Leckerbissen; für Leute die den südländischen Typ bevorzugen ist Attila was, und wer wie ich auf lange Haare und alternativen Look steht, kann sich an Björn sattsehen. Was die dabei kochen wird dann irgendwie zweitranging ^^

weil mir Björn am besten gefällt hier direkt das Video (es gibt Zupfkuchen):



die anderen Videos gibts hier

Dienstag, 6. Juli 2010

vegan und B12

Vitamin B12 oder Cobalamin ist ein wasserlösliches Vitamin, das für viele Prozesse im Körper wichtig ist, z.B. die Verdauung, Aufnahme von Nährstoffen, Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel,Synthese von Eiweißen.

Es ist der einzige Nährstoff, den man nicht durch rein pflanzliche Nahrung zu sich nehmen kann; da es von Mikroorganismen produziert wird. Im menschlichen Körper leben die auch und stellen B12 her, allerdings nicht so viel wie der Körper braucht, daher muss man es über die Nahrung zuführen.
Die körpereigenen Speicher halten zwar bis zu 10 Jahren; aber angesichts der drohenden irreversiblen Schäden bei B12-Mangel (Nervenschäden, Anämie...) sollte man sich frühzeitig darum kümmern.


B12 kann man aber über angereicherte Nahrungsmittel zu sich nehmen (dort wo B12 in den Zutaten aufgeführt wird). Das ist aber meist sehr gering dosiert.
 Mit B12 angereicherte Lebensmittel sind z.B.
- die Sojaprodukte von Alpro
- Kellogg's (gibt einige vegane Sorten, z.B. die Choco Crispies oder Fruit Loops)
- Kaba oder Suchard Kakaopulver
- Red Bull
- Traubenzucker von DM
- einige Sojaprodukte von Granovita (Reformhaus)
- Schneekoppe Vollfrucht Hochwert Müsli



Es ist übrigens nicht in Sauerkraut, Algen oder ähnlichem enthalten; hier handelt es sich um B12-Analoga, die der Körper nicht verwerten kann.
Insbesondere bei einem Mangel sollte man zügig hochdosiert B12 zuführen, damit die Speicher wieder voll werden (B12-Mangel gibts übrigens nicht nur bei Veganern). Es gibt verschiedene B12 Präparate wie zB Tropfen von Ankermann oder Dyckerhoff. Die sind aber eher gering dosiert. Dann gibt es Tabletten (die normalen aus der Apotheke sind meistens unvegan) wie zB von Holland&Barrett oder auch Lutschtabletten
Es gibt auch B12 Spray, das vom Körper besser aufgenommen werden soll.
Eine weitere Möglichkeit ist, B12 zu spritzen. Das kann man selbst machen, ins Unterhautfettgewebe, vergleichbar mit dem Spritzen von Diabetikern. Diese Methode hat den Vorteil, dass kein B12 "verloren" geht, wie es bei oraler Zufuhr der Fall ist. Obwohl Spritzen ja schon gruselig ist - auf jeden Fall sollte man sich das vom Fachmann zeigen lasen.
B12 kann praktisch nicht überdosiert werden, wenn zuviel ankommt, wird es ausgeschieden. Es gibt Menschen, die bei hohen Dosen Hautprobleme bekommen, ansonsten kann man da nicht viel falsch machen. Je höhere Dosen man zuführt, desto weniger oft muss man sich drum kümmern, desto geringer ist aber auch der Anteil, der gespeichert wird. Daher empfiehlt die Vegan Society eine der folgenden Optionen:
- 2000µg pro Woche
- 10µg pro Tag
- mehrfach täglich angereicherte Lebensmittel für insg. mind. 3µg pro Tag

Montag, 5. Juli 2010

die fünftausendste Fleisch&Klima-Studie

... kommt zu nem ähnlichen Ergebnis wie die 4.999 Studien zum Thema: der Tierprodukte- und insbesondere der Fleischkonsum schaden dem Klima, sind ungesund und sollten reduziert werden schreibt die Zeit über die Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). *gähn* erzählt mir mal was Neues.


Der Wissenschaftler weist darauf hin, dass das heutige Emissionsniveau dem westlichen Lebensstil geschuldet ist und er deshalb von den Menschen in den reichen Ländern auch als Erstes eine Veränderung erwartet. "Es geht auch darum, eine Vorbildfunktion zu erfüllen", sagt er. Denn der Lebensstil der Amerikaner und Europäer gilt in Schwellenländern ja als Vorbild. Fleisch und Milch sind dort Statussymbole. Und das sollten sie in den Industrieländern wieder werden, findet Popp, und deshalb nicht mehr jeden Tag auf dem Tisch stehen.

Sonntag, 4. Juli 2010

best of "bescheuerte Sprüche"

komischerweise kriegt man als Veganer immer dieselben doofen Sprüche entgegengeschleudert:

Du bist Veganer? was isst du denn da so?
-Nichts *Pause* Morgen werde ich des Hungers sterben *betretene Miene*
-
Ich warte immer darauf, dass mir Regentropfen in den Mund fallen, damit ich wenigstens was trinken kann!
- Gras und Steine und dazu bittere Tränen der Entbehrung.

Bist Du immer noch Veganer?
- Nein! Ich bin heute früh auf eine Ameise getreten und jetzt ist auch alles egal!
- Nein! Ich hab Käsefüsse, Hühneraugen und Milchschorf!

Also trinkst Du keine Milch mehr?
- Nein, ich wurde nur bis zum 8. Lebensmonat gestillt

Aber Eier kannst du dann ja auch nicht mehr essen.
- Sehr richtig, die kommen nämlich ausm Hüherarsch.

Veganer/Vegetarier essen meinem Essen das Essen weg
- Das muss ein Irrtum sein, ich ess kein Fischmehl, Antibiotika, Tierfett, Abfallprodukte und dergleichen Leckereien
- Dein Essen isst hungernden Kindern das Essen weg!
- Dein Essen steht meinem Essen in der Sonne


Der Mensch ist aber von Natur aus ein Fleischfresser! Guck mal Deine Eckzähne!
- Nagut, wenn ich das nächste Mal bei einer Kuhweide vorbei komme, werd ich mal versuchen, wie einsatzfähig meine Reißzähne so sind (nicht zu vergessen meine tödlichen Klauen!)


Aber der Mensch hat doch schon immer Fleisch gegessen!
- Ja, und jetzt hat er damit aufgehört. Genauso wie er irgendwann aufgehört hat in den Wald zu kacken und in Höhlen zu leben.


Fleischessen ist doch natürlich!
- Ja. Genau wie Mundgeruch und Achselbehaarung. Die Natur ist so wunderbar.

Kümmer dich doch erstmal um die Menschen
- Ich krieg beides hin. Cool, was? Ach ja, was machst du eigentlich so für die Menschen?

Dürfen Vegetarier eigentlich Schmetterlinge im Bauch haben?
- Nee, aber Pfeffer im Arsch...

Man kann nicht 100% vegan leben!
- Oh, verdammt. Da kann ich ja dann gleich mal meine Katze anzünden und den Nachbarshund verkloppen.

vegane Produkte sind aber so teuer.
- viel teurer sind unvegane Produkte. Sie kosten Tiere das Leben.

Aber Tiere töten doch auch andere Tiere!
- Guter Einwand. Soll ich dich erwürgen oder ziehst du es vor wenn ich dich ersteche?
- Tiere pflanzen sich auch mehrmals im Jahr fort.

Der Mensch ist die Krone der Schöpfung!
- Ich persönlich find ja die Evolutionstheorie glaubwürdiger als diese Adam&Eva-Märchen.

Also ich könnte das ja nicht. Vegan und so.
- Also ich könnte das ja nicht. Tiermord mitunterstützen und so.

Also ich ess ja gaaaanz wenig Fleisch (kommt komischerweise ungefragt immer irgendwann).
- Cool, das wird dem Tier auch nur ganz wenig fehlen!

Und was sollte mit den ganzen Kühen und Schweinen passieren, wenn jetzt auf einmal alle vegan wären??
- Und was ist, wenn morgen alle in Wohlstand leben, wer putzt dann noch unsere Bahnhofsklos? Oder alle Krankheiten besiegt sind, was machen dann die ganzen Ärzte? Ich mach mir dann Gedanken drüber, ok?

Aber die Tiere werden doch extra dafür gezüchtet!
- Ach stimmt, da wär es natürlich echt grausam, diesen Tieren die Erfüllung ihres gottgewollten Lebenszwecks vorzuenthalten. Die sind bestimmt total unglücklich wenn sie nicht ans Schlachtmesser dürfen.

Die Sammlung ist angelehnt an This Vegan's Life Blog. Die anderen Beiträge da sind übrigens auch empfehlenswert :)

Freitag, 2. Juli 2010

esther tol cosmetics - vegan&tierversuchsfrei

Ich bin ein großer Fan der Firma tol cosmetics - sie stellen vegane und tierversuchsfreie Kosmetik her.
Und zwar tierversuchsfrei nach den Richtlinien des deutschen Tierschutzbundes; die so ziemlich die strengsten überhaupt sind (nachzulesen hier); und bei einem kontrollierten Label (dem Streichel-Hasen) bin ich mir auch sicherer, dass die Angaben stimmen.

von Tol gibt es 4 Kollektionen:
  • Henna Color
  • Aloe Vera
  • Dead Sea
  • Fruit Tears


Ich hatte bisher einige Produkte der ersten 3, u.a. Gesichtswasser, Shampoo, Haarcreme, Cleansing Schaumgel und war ziemlich begeistert.
Die Produkte sind:
  • erschwinglich (150ml Haarspülung für 7Euro; 200ml Shampoo 6 Euro)
  • alles was ich bisher hatte war pflegend; das Shampoo hat die Haare nicht ausgetrocknet, das Gesichtswasser hat nicht gebranntund die Haarkur hat die Haare superweich gemacht
  • sie duften angenehm und nicht so nach Chemie
  • tierversuchsfrei
  • vegan
  • die Produkte sind aufeinander abgestimmt, man kann sich direkt eine ganze Linie kaufen wenn man möchte

bestellen kann man sie z.B. bei dem Shop giraffenland.de oder direkt beim online-Shop von tol

Donnerstag, 1. Juli 2010

auch ich wurde getaggt...

... und zwar vom Schwarzbunten Gänseblümchen. D.h. ich muss jetzt ihre 8 Fragen beantworten und dann 8 weitere Leute taggen :-PHier die Beantwortung der 8 gestellten Fragen:

1. Welche Jahreszeit magst du am liebsten?
Alle Jahreszeiten die nicht Winter sind - Ich hasse Kälte. Lieber so wie jetzt als unter Null...

2. Tag oder Nacht?
Tag. Nacht ist nicht so spannend, da schlaf ich meistens

3. Welcher Song wäre die Titelmelodie für dein Leben?
 Terminal Choice mit "Keine Macht". Das rockt nicht nur, der Text ist auch so n bischen meine Lebensphilosophie - unabhängig, stark sein; genau das eigene Ding durchziehen, sich nicht verbiegen und dabei noch rotzfrech sein:
1, 2, 3, 4 bin endlich weg von Dir,
5, 6, 7, 8 Du hast jetzt keine Macht mehr
über mich – Verpiss Dich!!!!
1, 2, 3, 4 bin endlich weg von Dir,
5, 6, 7, 8 Du hast jetzt keine Macht mehr
über mich – Verpiss Dich!!!!


4. Glaubst du, dass 2012 die Welt unter geht?
Nö.

5. Beschreibe dich in 3 Worten
Frech, ehrlich, kratzbürstig.

6. Was ist das erste, das du morgens nach dem Aufstehen tust?
Ins Bad gehen

7. Wenn du ein Tier wärst, welches wäre das?
Ganz klar - eine Fledermaus! ich liebe die Viecer einfach

8. Was sind deine Stärken?
Ich bin kritisch, versuche mein Ding durchzuziehen, denke auch an andere.


 Hier nun meine 8:
1. Was ist das Wichtigste in deinem Leben?
2. Was war das schönste was du je erlebt hast?
3. Was willst du unbedingt noch erreichen?
4. Größtes Vorbild?
5. Lieblingszitat?
6. Lieblingsrezept?
7. Wie bist du zu deinem Blog gekommen und was macht dir am Bloggen Spaß?
8. Was du schon immer mal loswerden wolltest:

Und die Blogs:

Dracheninsel
Fressack *g*
!kontranym!
Pseudoerbse
staplerfaris
Sudda Sudda
Tierschutzblog
Tussi-Gequake

Viel Spaß dabei!