Mittwoch, 2. Juni 2010

die Gesundheits- / Bio-Kontroverse geht weiter

gerade erst ging mal wieder um, Bio sei gar nicht gesünder.

Fakt ist aber, dass bei den Bio-Lebensmitteln Pestizide nur ganz selten und dann auch nur in sehr geringen Mengen entdeckt werden.

Heute berichtet hr-online

Importiertes Obst und Gemüse enthält oft viel zu viele Rückstände von Pflanzenschutzmitteln. Das ergaben Kontrollen am Frankfurter Flughafen.
In nahezu jeder fünften Probe seien Pestizid-Rückstände festgestellt worden


Ich würde ja behaupten dass das zeigt, dass Bio doch gesünder ist. Dass Pestizide nicht gerade gesund sind, sollte jedem einleuchten. Laut einer aktuelle Studie können sie sogar Verhaltensstörungen verursachen.

In der aktuellen Studie wurden laut Global 1.139 Kinder und Jugendliche im Alter von acht bis 15 Jahre auf im Urin messbare Pestizidrückstände und das Auftreten von ADHS untersucht. Die Wahrscheinlichkeit, an ADHS zu leiden, war demnach bei jenen Kindern signifikant höher, die größere Pestizidwerte im Urin aufwiesen. ADHS bei Kindern und Jugendlichen werde auf eine Störung der Nervenreizleitung zurückgeführt, die durch Organophosphate hervorgerufen werden kann.

Lebensmittel sind häufig damit kontaminiert, denn Wirkstoffe auf Organophosphatbasis, wie zum Beispiel das Pestizid Chlorpyrifos, werden in der konventionellen Landwirtschaft in großen Mengen verwendet. Außerdem werde der Wirkstoff in der Umwelt nur sehr langsam abgebaut.

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