Mittwoch, 30. Juni 2010

bahnbrechende Erkenntnis: Chicken Nuggets sind Kalorienbomben

na da hat Öko-Test mal was ganz was neues rausgefunden:

Die Zeitschrift "Öko-Test" hat Chicken Nuggets getestet und hohe Fett- und Salzanteile festgestellt. Nur fünf von zwölf getesteten Produkten schnitten mit "gut" ab. 
via süddeutsche

ach deswegen schmecken die so fettig und salzig... hätt ich ja nicht gedacht. schreibt Ökotest dann auch selbst im Bericht:

Chicken Nuggets sind Fertiggerichte, die häufig stark gewürzt und aromatisiert sind. Kein Wunder, das es keine Bestnoten gibt. Immerhin knapp die Hälfte der Marken - darunter auch das Bio-Produkt - bekommen unsere zweitbeste Note "gut". Der Rest geht wegen mehrerer Mängel nur mit "befriedigend" oder "ausreichend" aus der Prüfung.
In den Vossko Nuggets steckt gentechnisch verändertes Soja, ohne Zutat der Rezeptur zu sei. 

 Schade dass nur die "echten" Chicken Nuggets getestet wurden, mich hätte mal der Vergleich mit Sojanuggets interessiert.

wird Jessica Simpson vegan?

Die amerikanische Sängerin und Schauspielerin Jessica Simpson (29), die gewöhnlich selbstbewusst zu ihren kurvigen Formen steht, probiert derzeit eine Diät ohne tierische Produkte aus. „Habe meinen Körper mit einer veganen Diät geschockt“, teilte Simpson ihren Fans via Twitter mit.
Im letzten Jahr macht die einst so sexy Schauspielerin nur noch durch ihre Gewichtsprobleme Schlagzeilen. Das will sie nun ändern und begibt sich auf eine vegane Diät und verzichtet damit auf alle tierischen Produkte. Fleisch, Fisch, Eier, Milch, Käse. . .

Ob es bei einer veganen Diät bleibt, oder ob sie Anhängerin des veganen Lebensstil wird?

 heute gelesen im focus


na toll, da wird mal wieder das Klischee vom salatblätterkauenden Veganer genährt. Simpsons Diät wird zwar vielleicht auch "vegan" sein, aber genauer treffen würde es "kalorienarm+gemüsereich" - denn sie wird sich wohl kaum von veganer Pizza und Schokotorte ernähren.
Ich halte eigentlich wenig von Lifestyle-Veganismus wo keine ethischen Beweggründe zu erkennen sind; andererseits ist es aber postiv wenn auch "coole Leute" als veganes Vorbild dienen.

der Geist ist willig aber das Fleisch ist schwach...

in der Welt war ein sehr interessanter über gesunde Ernährung. Problematisiert wurde dass sich die Mehrheit der Menschen immer noch viel zu ungesund ernährt - trotz besseres Wissen, denn es wird überall aufgeklärt.

Wir wissen mehr über Ernährung denn je, trotzdem essen wir einsam, hektisch und häufig falsch. Verfechter einer gesünderen Ernährung zweifeln zunehmend daran, dass Aufklärung allein genügt, um das Ernährungsverhalten besonders jüngerer Menschen zu verändern. Denn mehr Aufklärung über Ernährung und Gesundheit scheint Verbraucher nicht unbedingt zu besseren Essern zu machen.

 Ich sehe da Parallelen zum Veganismus: Viele berichten (ungefragt) sobald das Gespräch auf die Tierausbeutungsindustrie kommt "ja, es ist schon schlimm wie mit den Tieren umgegangen wird, aber ich ess halt gern Fleisch". Jeder findet die Bilder von der Massentierhaltung, die in den Medien auftauchen, schlimm - aber jeder kauft die Produkte weiterhin. Warum? Der logische Schritt wäre doch; vegan zu werden; oder zumindest eher zu Bio zu greifen. Viele gehen zwar schon (anscheinend) in die richtige Richtung; zumindest behaupten sie (ungefragt) "ich esse nur ganz wenig Fleisch" - ich glaube aber eher das ist eine Beschwichtung die nicht so ganz stimmt (nur 1x am Tag ein Schnitzel oder wie?).

In dem Artikel über gesunde Ernährung wird gefordert:

Weil Aufklärung an diesen Trends offenbar wenig ändern kann, verlangen Experten, dort anzusetzen, wo Menschen außer Haus essen. Bei der Schulspeisung etwa und in der Kantine. Dort müsse es mehr gesunde Mahlzeiten geben. Gefragt sei auch die Lebensmittelindustrie, sagt Neville Rigby: "Die großen Konzerne müssen ehrlicher werden und stärker kenntlich machen, wie gesund einzelne Lebensmittel sind. Dann werden Verbraucher sehen, dass eine große Zahl von Produkten das Übergewichtsproblem verschlimmert." Auch wenn Warnhinweise vermutlich kein Allheilmittel sind: Dass ein in siedendes Öl getauchter Schokoriegel kein Gesundheitsfutter ist, wissen auch die größten Fans der schottischen Delikatesse.

Ich bin kein Fan von Zwang und Maßnahmen, die von oben diktiert werden. Aber wenn s anders nicht geht? Nachfrage wird auch  vom Angebot bestimmt; wenn die Menschen erstmal auf den Geschmack gekommen sind und gemerkt haben, dass gesunde bzw. vegane Ernährung schmeckt und man sich besser fühlt; dann fragen sie von allein auch danach. Insofern  fände ich z.B. eine Verordnung wie die Mahlzeiten in Schulkantinen oder Mensen beschaffen sein müssen nicht schlecht - und eine Einführung des "meat free monday"!

neues Bio-Siegel

pünktlich zum 1.7. kommt das neue EU-Bio-Siegel (Mausflaus bloggte drüber)mit dem weißen Sternchen-Blatt auf hellgrünem Hintergrund:




http://img651.imageshack.us/img651/6136/eulogo.jpg

Die Vorgaben der EU entsprechen den Bestimmungen des deutschen Bio-Siegels; hat also keine nennenswerten Vorteile sondern sieht in erster Linie hübsch aus. Neu ist allerdings die Herkunfts-Kennzeichnung , allerdings wird sich das oft auf ,EU-Landwirtschaft / Nicht-EU-Landwirtschaft’ beschränken.
Um Verwirrung zu vermeiden, wird das europäische Logo zunächst oft nur auf der Rückseite der Verpackung zu finden sein. Für vorproduzierte Waren und alte Etiketten gelten Übergangsfristen (wär auch bisi blöd das ganze Sortiment zum Stichtag austauschen zu müssen).

Montag, 28. Juni 2010

vegane Woche bei Lush



Lush verkauft ausschließlich vegetarische und vegane Kosmetik (u.a. mit Veganblume); jetzt gibts auch noch eine "Vegane Woche" vom 28. Juni bis zum 3. Juli 2010: 

Mutige Angestellte des Kosmetikunternehmens Lush lassen in einer Kampagne für vegane Ernährung die Hüllen fallen: Wörter wie "Lende", "Brust" und "Keule" werden wie bei Schlachttieren auf die menschlichen Körper geschrieben, um zu zeigen, dass alle Lebewesen gleich sind und den gleichen Respekt verdienen.
Unter dem tollen Motto „Es ist uns nicht Wurst!“ will LUSH zeigen, dass jeder Mensch im Schnitt 2 Tieren pro Woche das Leben rettet, wenn er sich für eine vegane Ernährung entscheidet. Zudem wird in allen Läden darüber informiert, dass der Verzicht auf tierische Lebensmittel eine gesunde Alternative sein kann!
„Probiere es mit uns zusammen eine Woche lang aus. Vielleicht kommst du auf den Geschmack, deine Essgewohnheiten dauerhaft zu ändern.“ Das "uns" ist wörtlich zu nehmen - Lush's Angestellte haben versprochen, eine Woche lang vegan oder vegetarisch zu leben, um diese Lebensweise im Selbstversuch auszuprobieren.
Anlässlich der Aktion hat Lush einen veganen Gesichtsreiniger namens "Babe" rausgebracht:
 http://www.lush-shop.de/
 
http://web6.m-eshop.de/shops/0000092-K/admin/startseite/2010-kw-26/babe&was_ist_vegan.gif

Netto's Veganlabel

bisher kannte ich nur die Veganblume als Label für vegane Produkte, heute war ich bei Netto und habe entdeckt dass da recht viele Produkte mit nem grünen "V" gekennzeichnet sind; in der Produktdatenbank von Rezeptefuchs sind aktuell 82 vegane bei Netto erhältliche Produkte eingetragen. Peta hat Netto 2009 sogar den Titel "tierfreundlichster Discounter" verliehen.




Dies ist natürlich insofern ein Fortschritt, als es zeigt, dass mehr und mehr Menschen vegan leben und vegane Produkte nachfrage, sodass die Hersteller es für nützlich halten, ihre Produkte dementsprechend zu labeln um diese Zielgruppe zu erreichen.
Netto macht das anscheinend durchweg bei allen Eigenprodukten, unabhängig davon dass die meisten ohnehin vergleichsweise unschwer als vegan zu identifizieren ist, u.a. haben die auch das vegane Wasser verbockt.
Das ist zwar vielleicht nicht so arg sinnvoll, schädlich ist es allerdings, wenn unvegane Produkte mit dem grünen "V" gekennzeichnet werden, das kommt nämlich auch gelegentlich mal vor, z.B. hat die Firma Mopro ihren Analogkäse "Gastromix" als vegan bzeichnet, obwohl Milchpulver drin ist. Anscheinend ist auch den Herstellern noch nicht so ganz klar, was "vegan" genau heißt ("ach, Laktose ist auch vom Tier? ich dachte das wären die Blütenpollen der Lakto-Blume" ^^)

Fazit: Labels machen das (vegane) Leben leichter, ein gesundes Misstrauen ist aber immer noch angebracht.

Sonntag, 27. Juni 2010

Ernährungsmythos: Soja erhöht das Krebsrisiko

Bisherige These: Östrogenähnliche Pflanzenstoffe (Isoflavone) aus Soja erhöhen einige Krebsrisiken (z. B. Brust, Gebärmutter).

Neue Erkenntnisse: Soja senkt das Risiko für diverse Krebsarten (Brust, Darm, Prostata). In hohen Dosen (bis 160 mg) reduzieren Präparate mit Soja- Isoflavonen auch Wechseljahresbeschwerden. 100 g Sojabohnen enthalten 60 – 380 mg, 100 g Tofu 8 – 67 mg Isoflavone. Experten empfehlen zur Brustkrebsvorbeugung mindestens 10 mg Soja-Isoflavone pro Tag.

Gut zu wissen: Der Verzehr von Sojaprodukten in großen Mengen gilt als gesundheitlich unbedenklich – für hochdosierte Isoflavon-Präparate gibt es aber in Tierversuchen Anhaltspunkte für ein erhöhtes Krebsrisiko.

gelesen bei guter-rat.de

fröhliches Tofu-Grillen :-)

Freitag, 25. Juni 2010

dank Fußball-WM: Löwenfleisch aus Afrika im Restaurant

als gäbs nicht schon genug Gründe, die Fußball-WM zu hassen... anlässlich der WM ist es ja gerade alles was mit Afrika zu tun hat im Trend. Ein US-Restaurant hatte eine besonders originelle Idee:

Das Restaurant «Il Vinaio» ist bekannt dafür, seinen Gästen immer hervorragendes und extravagantes Essen zu servieren. Und da sich die USA für die WM in Südafrika qualifiziert hat, will Wirt Cameron Selogie etwas passendes anbieten.
Deshalb steht seit kurzem ein Löwen-Burger auf der Speisekarte. Und wer jetzt denkt, dass der Name ein Bluff ist, der täuscht sich. Das Fleisch werde extra aus Afrika eingeflogen, sagt Selogie gegenüber dem «Daily Telegraph».Die Löwen, so Selogie, seien aber nicht gejagd worden, es handle sich um Tiere von einer Zuchtfarm.
Doch die Idee stösst nicht nur auf Anklang. Dutzende Hassmails und Telefonanrufe gingen im Restaurant ein – darunter auch eine Bombendrohung. Tierschützer sind schockiert. So auch Susan Cooper. «Das ist wirklich entsetzlich. Ich wusste gar nicht, dass man das Fleisch überhaupt essen kann. Es ist einfach nicht richtig.»

gelesen auf blick.ch


naja, wenn man Raubtiere in enge Käfige sperren kann, um ihnen später das Fell abzuziehen, kann man das doch auch machen um ihr Fleisch zu essen? In den USA gibt es genug Nerzfarmen; und da regen sich seltsamerweise die wenigsten Tierschützer drüber auf (zumindest gehen seltener Bombendrohungen ein).
Speziesismus kennt anscheinend keine Grenzen

Mittwoch, 23. Juni 2010

Quote of the Day

Don’t apologize for your choice to be vegan. When you have to make special requests at dinner with non-vegan friends, never say sorry. If anything, they are the ones who should be apologizing for feeling the need to put the decaying carcass of a tortured animal in their body, instead of fresh plant food! … Also, never hesitate to offer up all the glorious health benefits that come with eating vegan. Some people may not realize that by eating vegan you are dramatically reducing your risk of cancer, heart disease, stroke, diabetes, Alzheimer’s, and pretty much any disease you can think of!


gelesen auf Living vegan




Verfolge meinen Blog mit Bloglovin

so, jetzt gibts meinen Blog auch bei Bloglovin :-)

Dienstag, 22. Juni 2010

kontranym-Gewinnspiel

die Überschrift sagt eigentlich schon alles: LPunkt macht auf ihrem Kosmetik-Blog "!kontranym!" ein Gewinnspiel: wer regelmäßiger Leser ist und einen Blogpost drüber schreibt kann teilnehmen. Zu gewinnen gibts etwas Tussi-Kram den ich auch gern hätte :-)

http://4.bp.blogspot.com/_Hu_QfRiJfW8/TBX0IEa0zcI/AAAAAAAAAxU/8GNZFkAV9Ao/s1600/100_7836.JPG

Link zum Gewinnspiel

Samstag, 19. Juni 2010

Film: "Your Mommy Kills Animals"


Mit seinem Film dokumentiert Regisseur Curt Johnson den grundsätzlichen Widerstreit von moralischer Verantwortung für jede Kreatur auf Erden und wirtschaftlicher Verwertung allen Lebens. Und es geht um die Frage, wie radikal das Handeln von Tierschutzaktivisten sein muss und darf angesichts rücksichtsloser Walfänger, naiver Nerzträgerinnen und ebenso unbedarfter Wissenschaftler.

Der ganze Film auf google video:




Hab den Film vor einem halben Jahr gesehen und fand ihn sehr interessant und informativ.
Man erfährt viel über Peta und die ALF, dabei ist der Film eigentlich eher neutral gehalten. und ich hab davon nen fiesen Ohrwurm bekommen


Freitag, 18. Juni 2010

Gewinnspiel bei ThinkPositive

oohh..... ein Gewinnspiel nach meinem Geschmack:
ThinkPostive verlost 2 Massageroller. Da ich ständig verspannte schultern vom vielen vorm-PC-sitzen und bloggen hab, kann ich von Massagen net genug kriegen kann, und brauch das Ding unbedingt!
*Link zum Gewinnspiel*

Donnerstag, 17. Juni 2010

Begriffe "vegan" und "vegetarisch" werden vielleicht bald geschützt

EU-Parlament stimmt für gesetzlichen Schutz der Begriffe „vegetarisch“ und „vegan“

Das europäische Parlament entschied heute über das neue Lebensmittelinformationsgesetz. Darin werden die Begriffe „vegetarisch“ und „vegan“ künstlich gesetzlich definiert und geschützt – und zwar europaweit. Damit wird garantiert, dass mit „vegetarisch“ deklarierte Lebensmittel auch tatsächlich keinerlei Produkte getöteter Tiere enthalten dürfen. Was selbstverständlich klingt, war bisher eine gesetzliche Grauzone, die Definition des vegetarischen Begriffes war allein der Fantasie der Hersteller überlassen. Das hatte Missverständnisse und Missbrauch zur Folge.

Die Definitionen also lauten gemäß Artikel 35 des neuen Lebensmittelinformationsgesetzes:

„Der Begriff „vegetarisch“ ist nicht auf Lebensmittel anzuwenden, bei denen es sich um Erzeugnisse handelt oder die aus oder mithilfe von Erzeugnissen hergestellt werden, die aus verendeten, geschlachteten oder aufgrund ihres Verzehrs zu Tode gekommenen Tieren gewonnen wurden.
Der Begriff „vegan“ ist nicht auf Lebensmittel anzuwenden, bei denen es sich um Tiere oder tierische Erzeugnisse handelt oder die aus oder mithilfe von Tieren oder tierischen Erzeugnissen (einschließlich Erzeugnissen von lebenden Tieren) hergestellt wurden.“


Bevor die Definitionen in Kraft treten, müssen noch die EU Mitgliedsstaaten im Rat zustimmen. Der VEBU ist optimistisch, dass dieser so wichtige Antrag diese Hürden ebenfalls – zum Wohle der europäischen Konsumenten – nehmen wird.


gelesen beim
VEBU

die Vegetarisch-Definition ist ja noch ganz gut, aber bei vegan wirds schon schwieriger; z.B. kann man Milchsäure mithilfe tierischer Organismen produzieren, oder synthetisch herstellen. Oftmals weiß der Hersteller selbst nicht genau, welches Verfahren angewendet wurde.
Trotzdem ein sehr begrüßenswerter Schritt, bisher kann ja jeder seine Produkte vegetarisch/vegan nennen wie er lustig ist.

Dienstag, 15. Juni 2010

Wahl zum sexiest vegetarian 2010!

Peta bittet mal wieder zur jährlichen Wahl des sexiest vegetarian: *Link zur Abstimmung*

Sie begegnen uns überall: prominente Veganer und Vegetarier, die sich öffentlich für Mitgefühl gegenüber den Tieren und für Achtung gegenüber der Natur aussprechen. Diese freundliche, gesunde und zukunftsorientierte Einstellung überträgt sich auch auf ihr Äußeres: sie sind anziehend, schön und sexy.



Mein Favorit ist der berühmteste Kriminalbiologe der Welt: Dr. Mark Benecke!

Lustig finde ich, dass die Tokio-Hotel-Zwillinge bei der Wahl dabei sind - und auch noch einsam an der Spitze stehen, da haben die Fans wohl gut mobilisiert... Bei den Frauen bin ich eher emotionslos, am ehesten noch Alexandra Neldel.

Die Abstimmung läuft noch 8 Tage, bitte jeder dran beteiligen und für Mark Benecke voten - sonst seid ihr schuld wenn Bill Kaulitz gewinnt! :-)

Samstag, 12. Juni 2010

Fleisch macht frühreif

die Meldungen über die negativen Wirkungen von Fleischkonsum reißen nicht ab:

Eine aktuelle Ernährungsstudie kommt zu dem Ergebnis, dass Mädchen früher geschlechtsreif werden, wenn sie sehr viel Fleisch essen.
Dabei gilt die frühe Geschlechtsreife für Mädchen als typisch und macht sie anfälliger für Eierstock-, Brustkrebs und Herzerkrankungen, sagt Imogen Rogers (School of Pharmacy and Biomolecular Sciences, Brighton). Sie und ihre Kollegen fanden einen Zusammenhang zwischen hohem Fleischkonsum und der ersten Periode heraus.


Fleischessen sorgt also für mehrere gefährliche Krankheitsarten, trotzdem heißt es:

Dies bedeutet jedoch nicht, dass Mädchen künftig auf Fleisch verzichten sollen, betonen die Studienautoren. Fleisch sei ein wichtiger Eisen- und Zinklieferant Fleisch sei ein wichtiger Eisen- und Zinklieferant


gelesen auf im Gesundheitswesen-magazin

Eisen- und Zinkmangel ist natürlich viel schlimmer als Eierstock-, Brustkrebs und Herzerkrankungen; und außerdem nur durch Fleischkonsum zu verhindern, ne?

Gewinnspielchen beim "Blog ohne Diät"

von Horst Klier anlässlich des Bloggeburtstages. Der Blog bzw. die 2 Bücher die er herausgebracht hat, stehen unter dem Motto “Schlank durch ehrliche Lebensmittel”

Beim Gewinnspiel kann man Schrittzähler, Waagen und mehr zu gewinnen.


Auch für Blogger gibt es eine Aktion, und an der beteilige ich mich hiermit :-)

weitere Infos hier

ZDF stoppt die Affenqualserie "unser Charly"

Affenleid bei "Unser Charly" - Studie beweist irreführende Darstellung

Seit Jahren fordert der Deutsche Tierschutzbund die ZDF-Serie "Unser Charly" zu stoppen. Nicht nur die Dressur und die Haltung der Affen sind ein Riesenproblem, die Sendung zeigt auch ein völlig falsches Bild der Tiere: Die Titelfigur, der Schimpanse Charly, muss in Kleidung herumlaufen und sich menschlich verhalten.

Eine neue Studie der Freien Universität Berlin zeigt, dass dieses vermenschlichte Tierbild Kinder in die Irre führt. Grundschulkinder, die sich die Serie angesehen hatten, hielten Schimpansen für liebe Haustiere, die gerne Menschenkleidung anziehen und mit Menschen zusammen leben.
Ein Leben in Gefangenschaft - für kurzen TV-SpaßHinter diesem verzerrten Bild eines Schimpansen verbirgt sich für die Tiere eine Dressur-Tortur: Die Tiertrainer nehmen die Schimpansen im Alter von ein bis zwei Jahren ihren Müttern weg, um sie für die Serie zu dressieren. Normalerweise bleiben die Kleinen mehrere Jahre bei ihrer Mutter. Mittlerweile wurden für die 15 Staffeln der Serie elf Affen verschlissen - denn die Tiere sind nur zwei bis drei Jahre einsatzfähig, da sie mit sechs Jahren schon so stark, unberechenbar und zum Teil aggressiv sind, dass Menschen nicht mehr direkt mit ihnen arbeiten können.

Sind die Schimpansen für den Dreh unbrauchbar geworden, wartet auf sie ein Leben in Gefangenschaft, oft für mehr als 50 weitere Jahre. Weil sie von Menschen aufgezogen wurden und kein soziales Verhalten unter Artgenossen kennen, lassen sie sich nur schwer in einer Schimpansengruppe wieder eingliedern. Sie landen in einer amerikanischen Auffangstation, von wo sie angeblich weitervermittelt werden. Doch das lässt sich kaum nachvollziehen - das ZDF verlässt sich einfach darauf.

Unser Charly? Nicht mit uns!
Das ZDF hat immer wieder betont, dass der Sender Tierschutzthemen mit Angeboten wie "Unser Charly" kindgerecht vermitteln will. Die Studie der Berliner Universität zeigt, wohin das führt.

Derzeit laufen die Dreharbeiten zur 16. Staffel, die voraussichtlich im Herbst anlaufen soll. Nach einer aktuellen Meldung der Bild-Zeitung soll die Serie danach endlich abgesetzt werden. Dieses verdrehte Tierbild sollte aber gar nicht erst weiter verbreitet werden. Ihr könnt dann also vor allem eines tun: Kiste aus!


gelesen beim tierschutzbund

Freitag, 11. Juni 2010

das Wochenende steht bevor

http://img171.imageshack.us/img171/1733/taubenbu4.gif

sagt man nicht immer, Tauben würden den Frieden bringen? :D

wie konsequent soll man sein?

in der Theorie ist Veganismus klar: es soll vermieden werden, was Tierleid verursacht. In der Praxis ist das manchmal gar nicht so einfach; es gibt viele Situationen wo es kein eindeutiges "richtig" und "falsch" gibt bzw. es nicht einfach ist, konsequent zu sein.

1. Die Haustierfrage:
Angenommen, man hat ein (unveganes) Haustier, z.B. Hund oder auch Katze. Soll man dem Tier Fleisch zu fressen geben oder lieber vegan ernähren?

ich habe Katzen und die kriegen Fleisch. Katzen sind Carnivoren, ernährt man sie rein pflanzlich ohne zu supplementieren kriegen sie mangelerscheinungen. und katzen krankzufüttern ist meiner meinung nach nicht vegan. bei hunden sieht die sache anders aus; die sind wie der mensch allesfresser, sodass vegane hundeernährung weder unnatürlich noch ungesund ist.


2. Beim einkaufen greift man daneben, überliest irgendwas oder findet erst später raus, dass ne E-Nummer unvegan ist. Blöderweise merkt man sowas ja meistens erst daheim. Trotzdem verwenden, da es ja nun einmal gekauft ist oder würde direkt in den Müll damit?
1.wahl: verschenken. 2.wahl: konsumieren (aber es nicht an die große Glocke hängen ^^). was soll es bringen, essen was ich gekauft habe, wegzuschmeißen? da ist das kind doch schon in den brunnen gefallen. ich bin veganer, weil ich über mein konsumverhalten die industrie dazu bringen will, keine tierprodukte mehr zu produzieren. wenn ich ein produkt kaufe, dann rege ich damit die nachfrage an, egal ob ich es wegschmeiße oder esse.


3. die Mitfinanzierfrage:
Geht man in ein "normales" Restaurant, wo allenfalls ein oder zwei Gerichte vegan sind unterstützt man mit seinem Geld ein Lokal, dass Tiere töten lässt. Daheimbleiben oder das vegane Gericht essen?

natürlich. ich gehe auch in supermärkte, wo auch fleisch verkauft wird, wieso sollte ich da ausgerechnet bei restaurants nen unterschied machen? was anderes wäre es bei so "Fleischtempeln"; die richtig werbung mit fleischzeug machen und wo man kaum was anderes kriegt, also zb mcdonalds oder Steakhouse. ich würde auch nicht beim metzger einkaufen, wenn er was vegetarisches hat. allein schon weil ich es eklig finde wenn der fleischgeruch in der luft liegt und auf allen tischen um mich herum hühnchen und schweine liegen. aber solange jetzt nicht 90% des Geschäftes mit totem Tier gemacht werden, fände ich es okay.



ich glaube das sind sachen die muss jeder mit sich selbst ausmachen; ich mache niemandem nen vorwurf wenn er auch mal n auge zudrückt, schließlich stimmt die Grundtendenz, und man muss auch noch "lebensfähig" bleiben und nicht überall radikal alles ablehnen :-)man sollte sich einfach immer die Fragen stellen
- "Kann ich es vermeiden?"
- "gibt es vegane Alternativen?"
- "wie groß ist das Tierleid das ich verursache und wie groß der Vorteil den ich durch das Unvegane erlange?"
bin ich krank (also richtig), dann brauche ich wohl das Medikament, ich würde dann höchstens noch gucken ob es vllt ein gelatinefreies gibt (kann man arzt/apotehker ja fragen). wenn nein, dann nehme ich es, weil es für mich ein zu großer Nachteil ist, wenn ich dadurch folgeschäden erleide oder andere menschen anstecke. bei hunde/katzenleckerli, die ja eigentlich eh überflüssig sind, ist es dem Tier egal ob die vegan sind oder nicht, da kann man ohne dass irgendein nachteil da ist auf Knabberohren (das sind echte Schweineohren *grusel*) verzichten. beim restaurant kann man ja gucken ob man ein hübscheres findet; wenn man aber eingeladen wird, oder alle anderen da hin wollen, dann wär das für mich auch alternativlos und ich würd hingehen.

Mittwoch, 9. Juni 2010

keine vegane Mensa in Bremen

gerade erst vor ein paar Tagen hatte ich über den tollen Erfolg für die Initiative vegane Mensa in Karlsruhe berichtet.
In der taz ist heute ein Artikel erschienen, dass das Projekt an der Bremer Mensa gescheitert ist.
Grund: die Nachfrage war zu gering.
Zumindest soll aber in Zukunft Sojamilch angeboten werden, und die bereits bestehenden Gerichte (Pommes, Salat, Obst...) als vegan gekennzeichnet werden.

Tja, da müssen wir wohl noch ein paar mehr werden und die Nachfrage kräftig ankurbeln bis das mal was wird ;-) aber die Bremer haben immerhin das vegetarisch/vegane Restaurant "Vegefarm" wo sie futtern können.

Dienstag, 8. Juni 2010

traurige Bilder...







Bisher ist es eine recht saubere Ölkatastrophe, die sich da im Golf von Mexiko abspielt, oder? Die Fernsehbilder von den tausenden ölverschmierten Vögeln, von hunderten Menschen, die verzweifelt am Strand das Öl in Tonnen schaufeln – es gibt sie nicht. Kein gigantischer, klebriger Ölteppich, der sich wie bei den Tankerhavarien von “Prestige” oder “Exxon Valdez” an die Strände wälzt. Ist vielleicht alles gar nicht so schlimm? Übertreiben Greenpeace und die ganzen Meeresbiologen mal wieder maßlos, wenn sie von einem “Super-Gau” fürs Meer sprechen?

Unvorstellbare 15 Millionen Liter Öl sind in den letzten 27 Tagen aus den Lecks am Meeresboden geströmt. In über 1.500 Metern Tiefe schießen täglich 800.000 Liter Öl heiß aus dem Meeresboden. Da in dieser Tiefe die Wassertemperatur nur bei 1 Grad Celsius liegt, vermischt sich das Öl sofort mit dem Wasser. Auch das vom Ölmulti BP in Massen verwendete chemische Dispergiermittel Corexit macht genau das: Das Öl wird zu kleinen Tröpfchen und mit Wasser gemischt – wie bei einer guten Salatsauce. Das Öl ist giftig, das Dispergiermittel ist giftig – die Kombination von beidem ist besonders giftig. Tödlich für jegliches Leben im Meer: Bodenlebewesen, Plankton, Algen, Krebse, Muscheln, Fische, Wale, Delfine, Schildkröten …

Das einzige, das bisher von diesem Drama sichtbar wurde, sind einige schlierige Ölfilme auf dem Meer, 35 tote Schildkröten und ein paar verölte Pelikane. Die wirklichen Schäden bleiben verborgen in der Tiefsee – und werden es wahrscheinlich größtenteils auch immer bleiben.


schreibt der greenpeace.at-blog


Welttag der Meere

heute ist "World Ocean Day".

Der Welttag der Ozeane wurde ausgerufen, um die Bürger für die Bedeutung der Ozeane und deren Beitrag zur Artenvielfalt und zum Leben auf der Erde sowie für mögliche Wege zur Erhaltung der Ozeane zu sensibilisieren. An diesem Tag, der erstmals 1992 begangen wurde, werden weltweit Aktivitäten zum Thema „Ozeane“ organisiert.

Gerade angesichts des katastrophalen Unglücks im Golf von Mexiko wird ist es wichtig, den Schutz der Ozeane mit all ihren Bewohnern und Pflanzen besser zu verstärken.

Laut WWF nutzen wir die Ozeane ungestraft als Müllkippe und nehmen ihnen so die Luft zum Atmen. Neben Überfischung und Klimawandel ist der Sauerstoffmangel die größte Bedrohung der Weltmeere im 21. Jahrhundert.
Wenn man sich klimafreundlich verhält trägt das also auch zum Schutz der Meere bei.

Auch die Artenvielfalt der Meere kann der Einzelne schützen, indem er z.B. auf Meeresfisch ganz verzichtet, oder zumindest Fisch aus nachhaltiger Fischerei kauft. Beim WWF gibts dazu einen Einkaufsratgeber.

Mittlerweile gibts auch tolle Fake-Fish-Produkte:
Die dänische Firma "Sophies kitchen" bietet mit dem Vegan-Label gekennzeichnete Meeresfrüchte an, z.B. vegane Calamari, Shrimps, Fischfilet. Leider nur in Dänemark :-(

aber bei veganic gibt es Fischstäbchen!

Sonntag, 6. Juni 2010

neues Verfahren kann 200.000 Kaninchen vor dem Tierversuchstod bewahren

Zahllose Versuchstiere lassen jedes Jahr ihr Leben für Pharmazie, Medizin oder Chemie. Daher werden Alternativen zu Tierversuchen dringend gebraucht. Ein Testverfahren der Universität Konstanz wird jetzt in Europa eingeführt und rettet schätzungsweise 200.000 Kaninchenleben pro Jahr.

Das neue Verfahren wurde kürzlich europaweit als Alternative zum sogenannten Kaninchentest bei der Neueinführung von Medikamenten zugelassen. Dabei geht es um sogenannte Pyrogene - Rückstände toter Bakterien, die im menschlichen Körper eine verheerende Wirkung entfalten können.
Neue Medikamente müssen pyrogenfrei sein. Wie dies aber feststellen? Da half bislang nichts: Das neue, zu testende Medikament musste einem Kaninchen injiziert werden. Bekam das Tier starkes Fieber, dann deutete dies auf Pyrogene hin. Die meisten Versuchskaninchen sterben bei solchen Versuchen - für die Konstanzer Forscher der Grund, nach Alternativen zu suchen. Ihr neuer Pyrogentest, dessen Elemente sich in dem kleinen weißen Kästchen befinden, arbeitet mit menschlichem Blut aus Blutspenden.
Das funktioniert perfekt, so ganz ohne lebende Tiere: Drei Jahre haben die Konstanzer Forscher die Alternativmethode zum herkömmlichen Kaninchenversuch getestet. Mardas Daneshan aus dem Forscherteam erklärt:

"Das ist sozusagen der Höhepunkt unserer 20jährigen Forschung auf diesem Gebiet. Wir haben am Ende doch einen Test geschaffen, der erste Test seiner Art, der international anerkannt ist, in Europa eingeführt wird und auch von den amerikanischen Autoritäten akzeptiert wird. Das heißt: Wir haben einen Test, der international dazu führt, eine bessere Sicherheitsprüfung zu haben und Tierverbrauch zu vermeiden und damit ein Stück weit ethischer zu sein in unserem Verbrauch und in unserer Produktion."


Den ganzen Beitrag gibts auf dradio.de entweder zum nachlesen oder nachhören. Eine schöne Meldung!

Samstag, 5. Juni 2010

Tag der Organspende

Heute, am 5. Juni ist Tag der Organspende. An diesem Tag sollen möglichst viele Menschen motiviert werden, eine Entscheidung zur Organspende zu treffen.

Tag der Organspende 2010_Banner

Rund 12.000 Patienten warten derzeit in Deutschland auf die lebensrettende Transplantation. Dazu passt das aktuelle Motto des Organspendetages: „Richtig. Wichtig. Lebenswichtig.“


Wer noch keinen Organspendeausweis hat, kann ihn sich hier kostenlos bestellen bzw. herunterladen und am PC ausfüllen.

Leben retten kann so einfach sein!

http://www.organspende-info.de/static/common/wfimage/c65d4c1a6698faeeb670fa3321f467fc.jpg


5.Juni Weltumwelttag

heute ist auch noch Weltumwelttag!

Der Weltumwelttag ist ein Aktionstag, der am 5. Juni gefeiert wird. Am 5. Juni 1972, dem Eröffnungstag des ersten Weltumweltgipfels in Stockholm, wurde der Weltumwelttag offiziell vom United Nations Environment Programme (Umweltprogramm der Vereinten Nationen) ausgerufen. Seitdem beteiligen sich weltweit jährlich rund 150 Staaten an diesem World Environment Day.

Letztes Jahr wurde an diesem Tag der Film "Home - Das ist unsere Erde" veröffentlicht.
Er ist frei verfügbar in HD, und zwar hier oder auf youtube.

jetzt gibts noch den Trailer:


Aus der Filmbeschreibung:

Der Film besteht großenteils aus Luftaufnahmen aus verschiedenen Gebieten der Erde – vom tropischen Regenwald über die arktische See bis hin zu Großstädten wie Tokio, Dubai oder Lagos. Der aus dem Off gesprochene Kommentar thematisiert ökologische und soziale Probleme, wie die globale Erwärmung, Überbevölkerung, Bodenerosion, die Ausbeutung natürlicher Ressourcen, Trinkwassermangel und den Artenschutz. Im Schlussteil werden noch einige positive Entwicklungen gezeigt, wie der zunehmende Einsatz von Windenergie und Solarenergie und die Rolle des persönlichen Konsumstils. Die Intention des Films ist es, nach Aussage der Macher, die Biodiversität der Welt und die Bedrohung des ökologischen Gleichgewichts durch den Menschen zu zeigen. Er soll somit eine Hommage an die Schönheit der Natur sein und gleichzeitig ihre Verletzlichkeit zeigen, wodurch dem Publikum die Dringlichkeit des Umweltschutzes und die gemeinsame Verantwortung für unsere Erde ins Bewusstsein gerufen werden soll.

Freitag, 4. Juni 2010

laktosefreie Anti-Baby-Pille kommt

einige Veganerinnen verzichten auf die Pille weil darin wie in den meisten Tabletten Laktose (=Milchzucker) enthalten ist. Das ostdeutsche Unternehmen Jenapharm bringt in den kommenden Wochen die erste laktosefreie Mikropille auf den deutschen Markt.Hoffen wir mal dass sie auch vegan ist.

Aus der Pressemitteilung von Jenapharm:


Laktose sorgt bei Kapseln, Tabletten und Dragees für mechanische und chemische Stabilität. Um eine Alternative mit ähnlichen Eigenschaften zu finden, sind aufwändige Studien nötig. Bei der neuen Verhütungspille von Jenapharm wurde die Laktose durch Cellulose ersetzt. Das mit 30 Mikrogramm Ethinylestradiol und zwei Milligramm Chlormadinonacetat niedrig dosierte Präparat wird über 21 Tage mit siebentägiger Einnahmepause angewendet und gewährleistet den Anwenderinnen sehr sichere und verträgliche Verhütung.

Donnerstag, 3. Juni 2010

in der Karlsruher Mensa gibts vegan

Ab Juni werden vegane Speisen in der Mensa gekennzeichnet, siehe CampusLife (Seite 5). Das ist ein sehr großer Erfolg, den wir der “Initiative Vegane Mensa Karlsruhe” verdanken können, die zur “Initiative Vegane Mensa” gehört. Der Online-Speiseplan gibt ebenfalls Auskunft darüber, welche Speisen vegan (vg) oder vegetarisch (veg) sind.

danke dem Karlsruhe-vegan-Blog für diese tolle Neuigkeit!

die Abkürzungen "vg" für vegan und "veg" für vegetarisch finde ich zwar etwas unglücklich, aber wenn mans einmal weiß sollte das auch kein Problem mehr sein.

Pasta con zucchini und Weizenrisotto-Pfanne mit Piri Piri hört sich jedenfalls lecker an, außerdem kann man ja auf Salat zurückgreifen. Und wenn die Nachfrage steigt, steigt bestimmt auch das Angebot :-)


Mehr Infos über andere Mensen mit veganem Angebot (Berlin, Düsseldorf, Dresden(Görlitz), Koblenz, Leipzig, Magdeburg, Potsdam, Rostock, Saarland, Siegen, Thüringen, Trier, Würzburg) gibts auf vegane-mensa.de

http://www.vegane-mensa.de/logo_mensa.gif


Mittwoch, 2. Juni 2010

die Gesundheits- / Bio-Kontroverse geht weiter

gerade erst ging mal wieder um, Bio sei gar nicht gesünder.

Fakt ist aber, dass bei den Bio-Lebensmitteln Pestizide nur ganz selten und dann auch nur in sehr geringen Mengen entdeckt werden.

Heute berichtet hr-online

Importiertes Obst und Gemüse enthält oft viel zu viele Rückstände von Pflanzenschutzmitteln. Das ergaben Kontrollen am Frankfurter Flughafen.
In nahezu jeder fünften Probe seien Pestizid-Rückstände festgestellt worden


Ich würde ja behaupten dass das zeigt, dass Bio doch gesünder ist. Dass Pestizide nicht gerade gesund sind, sollte jedem einleuchten. Laut einer aktuelle Studie können sie sogar Verhaltensstörungen verursachen.

In der aktuellen Studie wurden laut Global 1.139 Kinder und Jugendliche im Alter von acht bis 15 Jahre auf im Urin messbare Pestizidrückstände und das Auftreten von ADHS untersucht. Die Wahrscheinlichkeit, an ADHS zu leiden, war demnach bei jenen Kindern signifikant höher, die größere Pestizidwerte im Urin aufwiesen. ADHS bei Kindern und Jugendlichen werde auf eine Störung der Nervenreizleitung zurückgeführt, die durch Organophosphate hervorgerufen werden kann.

Lebensmittel sind häufig damit kontaminiert, denn Wirkstoffe auf Organophosphatbasis, wie zum Beispiel das Pestizid Chlorpyrifos, werden in der konventionellen Landwirtschaft in großen Mengen verwendet. Außerdem werde der Wirkstoff in der Umwelt nur sehr langsam abgebaut.

Dienstag, 1. Juni 2010

live vom Öl-Leck

Bei PBS Newshour gibt’s ein kleines Widget mit der Unterwasser Live-Cam vom BP Öl-Leck und einem Ticker über die ausströmende Ölmenge, dazu gibts eine Anzeige wie viel Öl schon ausgetreten ist:



so kann man sich das Elend kopfschüttelnd jederzeit am PC antun. Eindrucksvoll.

Fleischessen mit gutem Gewissen?

Fleischessen mit gutem Gewissen – geht das überhaupt? Wie lassen sich Ökologie und Klimaschutz, Moral und Verantwortung mit Genuss vereinbaren?


fragt die Zeit in einem sehr lesenswerten Artikel. Und kommt zu folgendem Fazit:

Für die Umwelt, die Tiere und das Klima wäre ein totaler Verzicht das Beste. Um aber auch den Bedürfnissen des Menschen gerecht zu werden, rät zum Beispiel Foodwatch zu Fleisch und Milch aus ökologischer Landwirtschaft – davon aber wenig. Eine Empfehlung, der sich die meisten Experten anschließen können. Der geringeren Produktivität bei der Herstellung müsse man eben mit niedrigerem Konsum entsprechen.

Konkret hieße das: Statt derzeit durchschnittlich 60 Kilogramm Fleisch sollte jeder Bundesbürger nur noch 20 Kilo pro Jahr essen. Auf ein Drittel der Milchprodukte und auf jedes zweite Ei sollte er verzichten. Das wäre wohl auch gesünder, entspräche es doch in etwa den Mengen, welche die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt.