Samstag, 1. Mai 2010

Ökokatastrophe Ölpest: die Leidtragenden sind die Tiere

Die Ölpest im Golf von Mexiko bedroht zahlreiche Tiere im Wasser und auf dem Land.

Betroffen seien natürlich nicht nur Vögel, auch wenn sie die Auswirkungen gewöhnlich als erste spürten. Die Vögel bekämen das Öl ins Gefieder und schluckten es, was zu Leber- und Nierenproblemen führe.

Das Öl beeinflusst auch das Plankton, das Nahrungsgrundlage vieler Tiere ist. Krabben, Muscheln, Austern und Shrimps ernähren sich davon. Eingeöltes Plankton könnten diese Tiere nicht fressen, sagte Bossart. In der vom Öl bedrohten Region lebten auch Otter, die Muscheln fressen und gerade im Moment sogar Pottwale. «Es gibt Delfine direkt im Ölfilm.»

Andere Umweltschützer weisen auf Delfine und Alligatoren hin, die aufgrund der Ölpest sterben können. Auch Laichgebiete von Fischen sowie Korallen an den Küsten von Florida könnten zerstört werden. Die flachen Küstengebiete könnten das Öl geradezu auffangen und ansammeln.

Das Delta des Mississippis ragt vogelfußartig weit in den Golf von Mexiko hinein. Der Fluss spült Sand, Ton und weitere Teilchen ins Meer und bildet dort eine einzigartige Landschaft mit fruchtbaren Feuchtgebieten.

1 Kommentar:

  1. Es ist wirklich traurig dass der Mensch die Natur jeden Tag immer kaputter macht...

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