Sonntag, 23. Mai 2010

laut Umfrage bio und fleischfrei im Trend

Über 70 % der Befragten verzichten zumindest ab und zu auf Fleisch. Mindestens einmal pro Woche kommt bei immerhin knapp der Hälfte der Befragten nur Gemüse auf den Tisch. Knapp ein Viertel der Befragten verzichtet aus gesundheitlichen Gründen auf Fleisch. Fleischkonsum wird mit Gesundheitsrisiken wie z. B. einem hohen Cholesterinspiegel, Fettleibigkeit und Diabetes in Verbindung gebracht. Des Weiteren geben 13 % der Befragten der aktuellen Bio-Studie an, aus Tierschutz-Gründen auf Fleisch zu verzichten, genauso hoch ist die Zahl derer, die sich aus ernährungsphysiologischen Gründen für eine vegetarische Ernährung entschieden haben. 8 % geben ökologische Gründe wie z. B. Klimaschutz an und 3 % verzichten aus ethischen bzw. religiösen Gesichtspunkten auf Fleisch.


via fitforfun

eine Meldung zum Freuen! Ich finde es viel wichtiger, dass eine große Menge Menschen kleine Schritte geht, als wenn eine kleine Gruppe Radikalverzicht übt und vegan wird. Es zählt jedes Gramm Fleisch was weniger konsumiert wird, und jedes Tier das nicht getötet werden muss.
Und ein bundesweiter Veggie-tag würde 20.000 Tierleben retten!
mehr Infos gibts auf donnerstag-veggietag.de oder auf veggiday.de



bei der Gelegenheit will ich auch schonmal auf den Veggie-Street-Day 2010 hinweisen:

17.07.2010 in Stuttgart: Kronprinzstraße / Büchsenstraße
14.08.2010 in Dortmund: Reinoldikirchplatz

Auf dem Veggie Street Day (VSD) zeigen wir, wie groß die Bandbreite an tierleidfreien Produkten, vom Veggie-Burger über pflanzliche und tierversuchsfreie Kosmetik, bis hin zum lederfreien Schuh ist. Das große Angebot an Informations- und Verkaufsständen bietet dem Besucher die Möglichkeit, Neues zu entdecken und zu probieren. Dazu gibt es ein buntes Unterhaltungsprogramm mit vielen Künstlern, die sich bewusst für ein Leben ohne tierische Produkte entschieden haben und ihre positiven Erfahrungen teilen möchten.




Kommentare:

  1. großartig! :)
    ich habe heute vegane gefüllte paprika gemacht.
    mein vater meinte "siehst du. SO müssen die schmecken. mit lecker hack und guter soße!"
    nach der tofu-aufklärung hatte er einen unsagbar komischen gesichtsausdruck ^^
    ab sofort darf übrigens nur noch dieses paprikarezept auf den tisch ;)
    es ist direkt sein neues lieblingsessen geworden.

    viele kleine schritten ergeben einen großen.... ;)

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  2. *lach* das allerdings mal wirklich genial! man darf nur bloß nicht vorher sagen dass soja/tofu drin ist, sonst wird das Essen erst gar nicht angerührt...

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  3. Es wäre schön, wenn man das als starken allgemeinen Trend bezeichnen könnte. Ich bezweifle das aber ganz stark.
    Es handelt sich um eine reine Onlinebefragung. Von 500 Personen.
    An welchen Stellen sie durchgeführt wurde, weiß ich nicht, die Studie dürfte das erwähnen, aber sie kostet leider 60€.
    Ich denke das spricht alles für sich.

    Ich schlage vor, sich auf den Seiten des BMELV darüber zu informieren, welchen Anteil am Gesamtverbrauch Biolebensmittel haben und inwiefern ein steter und nennenswerter Rückgang des Verzehrs tierischer Produkte festgestellt werden kann.

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  4. PS
    Für mich (und ich glaube auch viele andere Veganer_innen) bedeutet vegan zu leben übrigens keineswegs einen "Radikalverzicht"...

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  5. Stimmt, viele kleine Schritte sind schon etwas wert...

    Aber es stimmt wirklich: wenn man vorher sagt, dass Tofu im Essen ist oder die Milch im Pudding gar keine richtige Milch ist, kommt sofort wieder die Aussage, "man kanns auch übertreiben mit dem Tierschutz"... Das regt mich auf, immer diese Sprüche....

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