Donnerstag, 27. Mai 2010

dämliche Bio-"Studie"

es prankt groß in den Nachrichten: "laut Wissenschaft ist Bio nicht gesünder!"
Wissenschaft? Naja. Das einzige, was untersucht wurde, war die antioxidative Wirkung der Lebensmittel:

Das Team um Alan D. Dangour von der London School of Hygiene and Tropical Health hatte bereits bestehende Studien zum Thema Antioxidanzien gesichtet und führte deren Ergebnisse zusammen. Antioxidanzien (Radikalfänger) sollen schädliche Nebenwirkungen des Sauerstoffs und von Stoffwechselvorgängen begrenzen und vor Alterungsprozessen, Zellschäden, Krebs und Gefäßerkrankungen schützen.

Nach einer viel beachteten Publikation im vergangenen Jahr bekräftigt Dangour nun im „American Journal of Clinical Nutrition“ seine damalige Aussage: Es gebe keine stichhaltigen Belege dafür, dass biologisch erzeugte Lebensmittel aufgrund ihrer antioxidativen Wirkung gesünder seien als konventionelle. „Ein Ergebnis dieser Studie ist die extrem begrenzte Aussagekraft zu diesem Thema sowohl mit Blick auf Zahl und Qualität der Studien“, sagt Dangour.


steht in der welt


das ist ungefähr so als vergleicht man ob Radfahren gesünder ist als Autofahren und verneint dies, weil die Luft die man beim Radfahren atmet auch nicht besser ist als im Auto.

Was die "Wissenschaftler" anscheinend irgendwie vergessen haben: Biogemüse wird ohne Kunstdünger und Pestizide produziert, bei der Tierhaltung werden keine Antibiotika oder Wachstumshormone eingesetzt. Dadurch führt man dem Körper weniger Gift zu.
Es gibt auch Studien die zeigen, dass Bio-Lebensmittel deutlich weniger Pestizidrückstände, Schwermetalle und Gifte enthalten, dafür mehr hochwertige Fettsäuren, Vitamine, und andere gesundheitsfördernde Stoffe.

Und egal ob bio gesund ist: es ist besser für die Umwelt und fürs Tier.

1 Kommentar:

  1. Ja, das finde ich auch erstaunlich, dass der Aspekt des Umwelt- und Tierschutzes nur so am Rande erwähnt wird...

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