Freitag, 9. April 2010

Ulm: Stadt untersagt "Tier-Kreuzigung" von PETA

Die Stadt Ulm hat eine von Tierschützern für gestern geplante, öffentlich inszenierte "Tier-Kreuzigung" untersagt. Dies sei grob anstößig und sittenwidrig. Die Organisation PETA wollte mit der Aktion auf das Leiden von Tieren in der Massentierhaltung aufmerksam machen.


da könnte man jetzt denken "na gut, ist auch ein grausames Spektakel, und wenn das Kinder mitkriegen..." aber die Begründung ist eine andere: Gotteslästerung!

Als die geplante Aktion bekannt wurde, hatte der evangelische Dekan der Stadt, Ernst-Wilhelm Gohl, dagegen protestiert. Es sei gotteslästerlich und ein Missbrauch der Karwoche, das Leiden und Sterben von Jesus Christus mit dem Leiden von Tieren zu vergleichen. Aus christlicher Sicht dürfe der Mensch zwar nicht achtlos mit "Mitgeschöpfen" umgehen und sollte durchaus Missstände etwa in der Massentierhaltung benennen, doch müsse nach biblischer Ethik deutlich zwischen der Tötung eines Menschen und der eines Tieres unterschieden werden.


gelesen bei swr.de

Kommentare:

  1. Die Kirchenleute sollten sich mal lieber um ihre Ethik,in dem Umgang mit Beziehungen zu Schutzbefohlenen sorgen....!
    Gruss Sascha

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  2. Naja, Erregung öffentlichen Ärgernisses kann auch bei Verletztung von religiösen Gefühlen vorkommen.

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  3. Tiere haben auch Gefühle,besonders sehr unangenehme,wenn man sie per Bolzenschuss ins Jenseits befördert,damit wir uns den Bauch voll machen können!!!
    P.S.Ich habe keine religiösen Gefühle mehr :-)
    Gruss Sascha

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  4. Also ich halte weder viel von Peta noch von der Kirche, aber dass die Kirche sich plötzlich um sowas schert statt darum was sie für einen Mist bauen, ist ja mal wieder typisch... *Augenverdreh*

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