Sonntag, 4. April 2010

Für Eier muss doch kein Tier sterben, oder?

Schön wärs...

Bis zu 300 Eier legt ein deutsches Huhn im Jahr. Wenn es überhaupt solang überlebt ist es derart ausgemergelt, dass es brutal gepackt, in Kisten gestopft, in den Schlachthof abtransportiert und - oft bei vollem Bewusstsein - als Suppenhuhn geschlachtet wird.
Und egal ob Käfig- oder Bioeier: am Anfang sind die Küken, und nur die weiblichen müssen ihr kümmerliches Dasein als Legehennen fristen. Die männlichen werden, da es für die Fleischproduktion spezielle Züchtungen gibt, nicht mehr gebraucht, aussortiert und vergast oder vermust. 45 Millionen jedes Jahr alleine in Deutschland. Das nennt man "sexen".
Das Töten erfolgt üblicherweise durch Gasvergiftung oder durch Zerschreddern. Bei dem Vergiften mit Gas wird CO2 in Behälter mit einigen hundert Küken eingeleitet. Innerhalb von Sekunden tritt Bewusstlosigkeit ein und der Tod erfolgt, sofern nicht bereits zuvor durch Zerquetschen, innerhalb von wenigen Minuten durch Sauerstoffarmut im Blut.


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