Sonntag, 18. April 2010

Ernährungsmythos: mindestens 2 l Wasser

ständig hört man "mindestens 2l Wasser am Tag trinken!". Dabei nimmt man schon über die Nahrung Wasser auf, Gemüse und Obst sind z.B. sehr wasserhaltig. Und ich ess selten Knäckebrot ^^ Pauschalregeln, dass eine bestimmte Menge für alle Menschen richtig ist, sind sowieso blödsinnig. Ein 100kg Bodybuilder hat einen ganz anderen Bedarf als eine Veganmaus wie ich - sowohl was die Nahrungs- als auch die Trinkmenge angeht. Und zu viel trinken kann sogar schädlich sein:

Allerdings gibt es keine Untersuchung, die den gesundheitsfördernden Effekt des Viel-Trinkens wissenschaftlich belegt. Der US-Physiologe Heinz Valtin veröffentlichte schon vor einigen Jahren eine Studie im „American Journal of Physiology“ die den Wassermythos entkräftete. Dagegen konnte inzwischen nachgewiesen werden, dass Menschen, die sich zwingen, über ihren Durst zu trinken, sich Schaden können. Im Alter lässt der natürliche Durst häufig nach – ältere Menschen sollten also tatsächlich darauf achten, dass sie das Trinken nicht vergessen. Alle anderen können sich auf ihr Durstgefühl verlassen.

schreibt immerhin die zeit

Also: Auf sein Körpergefühl hören und trinken wann man Durst hat. Optimal finde ich Leitungswasser, das kostet fast nix, ist immer frisch und die Ökobilanz ist dank mangelnder Verpackung und Transport vorbildlich. Alternativ gibts auch noch das gute vegane Wasser von Vitalitasia ^^
Wasserhahn sieht aber auch lustiger aus *g*

Kommentare:

  1. Ja, da muss ich dir auch wieder mal zustimmen :o)
    Beim Essen heisst es, man soll auf sein Körpergefühl hören und nur dann essen, wenn man Hunger hat. Hmmm, und ausgerechnet beim Durst soll das dann auf einmal ausser Kraft treten, und man soll krampfhaft gegen seinen Durst antrinken? Kurios, oder?

    AntwortenLöschen
  2. da steckt bestimmt die Wasserindustrie dahinter, danone und hassia wollen schließlich auch Umsatz machen ^^

    AntwortenLöschen
  3. Ich denke auch, dass unser Körper im Idealfall uns schon mitteilt was er braucht...
    Die Katze ist ja herrlich, die scheint sich an die 2L-Regel strikt zu halten...;-)

    AntwortenLöschen
  4. Wenn das Leitungswasser nicht regelmäßig mit e.coli-Bakterien verseucht ist wie bei uns...
    Habe immer sehr gerne aus dem Wasserhahn getrunken. Wildnesstouren in Schweden sind dann echt der Himmel. An jedem Bachlauf, klares Wasser mit einem ganz neuen Mineralgeschmack. Bin von einem Lauf zum anderen gehopst und habe die Geschmäcker verglichen^^

    AntwortenLöschen
  5. nee, hier gibts ne trinkwasserverordnung und das leitungswasser wird regelmäßig überprüft, also das kann man echt ohne bedenken trinken

    AntwortenLöschen
  6. Meine Untermieterin ist freie Journalistin und war es mal für Greenpeace und ist da mit der Gesundheit immer ganz vorsichtig. Sie hat das Wasser in einem Labor untersuchen lassen. Hat dann eben auch das rausgefunden. Hatte dann Ärger mit den Behörden angefangen und es kam dann raus, dass es schon seit zwei Wochen verseucht war und auch irgendwie festgestellt wurde, aber erst zwei wochen später wurde das bekannt gegeben und es wurden überlautsprecher durch die straßen gefahren und verkündet, dass man das wasser mindestens 3 minuten abkochen soll. Und später kam raus, dass das wohl schon öfter der fall war und nicht bescheid gegeben wurde.

    AntwortenLöschen