Donnerstag, 29. April 2010

nochmal der Wunder-Yogi

inzwischen haben auch einige andere Medien über den Wunder-Yogi berichtet mit ein paar näheren Infos:

Prahlad Jani selbst erklärt seinen Zustand durch tägliche Meditation und die Segnung durch die Gottheit Amba Mata als er selbst acht Jahre alt war. Seit diesem Ereignis, so der Yogi, habe er keine Nahung mehr zu sich nehmen müssen. Stattdessen lebe er von einer als "Amrit" bezeichneten Flüssigkeit, die in etwa mit Ambrosia zu vergleichen sein soll und sich aus einer Öffnung in seinem Gaumen absondere. Amrit gilt als "Getränk der Götter" und soll, laut heiligen Hindu-Texten, ewiges Leben verleihen. Tatsächlich konnten die Mediziner 2003 eine entsprechende Flüssigkeit feststellen, die in geringen Mengen aus einem Loch im Gaumen austrat. Um was es sich dabei jedoch handele, konnte damals nicht festgestellt werden. Damals stellten die Ärzte zudem fest, sich – obwohl Jani kein Wasser oder sonstige Flüssigkeiten trank – zwar Urin in seiner Blase bildete, dieses jedoch von der Blasenwand wieder absorbiert wurde. Auch stellten die Mediziner fest, dass der Yogi während der zehntägigen Überwachung minimal an Körpergewicht abnahm – ein Grund für Skeptiker, an den Extrembehauptungen des Yogis zu zweifeln. Die indische Skeptikerorganisation "Indian Rationalist Association" (IRA) bezeichnet Jani derweil mit der Bezeichnung "village fraud" als "Dorfschwindler"...

bei
grenzwissenschaft-aktuell


der spiegel hat auch drüber berichtet, der artikel hat jetzt schon fast 100 Kommentare, die meisten sind auch eher skeptisch.

150l Kaffee

... trank der Durchschnittsdeutsche 2009, 2l mehr als im Jahr zuvor. Insgesamt wurden 407 000 Tonnen Röstkaffee und 12 400 Tonnen löslicher Kaffee abgesetzt.

(Quelle: rp-online)

schön: es ist auch immer mehr Fair-Trade-Kaffee dabei.



(Quelle: donaukurier)

gibts inzwischen sogar als Instant-Pulver.

Mittwoch, 28. April 2010

nur eine Seite

Eine einzige Seite zu drucken verbraucht ca. 200 ml Wasser, 2 g CO2 und 2 g Holz

in
Industriestaaten verbraucht jede Person 164kg Papier pro Jahr.


Quelle: greenpeace


Tipps zum Papiersparen gibts auf ich-habs-papiert.de oder auf shrinkpaper.org

nichts essen, nichts trinken - nur Luft und Liebe?


Ein extrem asketisch lebender Hindu ist aufgrund seiner Fähigkeiten nun zum Studienobjekt indischer Ärzte geworden. Der 83-jährige Yogi Prahlad Jani, der nach eigenen Angaben seit mehr als 70 Jahren weder Nahrung noch Wasser zu sich genommen hat, wurde in ein Krankenhaus eingewiesen. Dort unterziehe er sich einer Reihe von medizinischen Tests und werde rund um die Uhr beobachtet.
Der bärtige Hindu wurde den Angaben zufolge bereits vergangenen Donnerstag eingeliefert. Seitdem habe er keinen Tropfen Wasser getrunken, nichts gegessen und sei nicht zur Toilette gegangen, sagte Ilavazahagan.

Interessant sei unter anderem die Frage, woher Jani seine Energie gewinne. Der Yogi selbst habe angegeben, aus Meditation Kraft zu schöpfen. Zudem habe ihn eine Gottheit gesegnet, als er acht Jahre alt gewesen sei. Seitdem brauche er nichts mehr zu essen. Die Ergebnisse der umfangreichen Untersuchungen werden in zwei Monaten erwartet.

gelesen in der fr


da bin ich echt gespannt, was rauskommt, das kann doch nur ein Fake sein?!?! aus eigener Erfahrung weiß ich, das man mit ner Null-Diät irgendwann umkippt. selbst wenn man es schafft Wasser irgendwie über die Haut aufzunehmen, irgendwie muss man das doch auch wieder loswerden.
Ich werd das mal weiter verfolgen :-)

Dienstag, 27. April 2010

Goth for Earth

http://www.grentzwert.de/banner/Goth-for-Earth_banner.gif

Don’t You See You’re Killing Her – Planet Earth is Dying

Goth for Earth ist eine Umweltinitiative, die Fans, Künstler und Unternehmen speziell in der Gothic/Independentszene durch öffentliche Aktionen, eine Wissensplattform und praktische Unterstützung beim ökologischen Wandel fördert.
Nach dem Motto “Schwarz tragen, grün denken, kreativ handeln” – stehen wir für eine Bewegung aus der Schwarzen Szene und für die Schwarze Szene.
Initiiert wurde “Goth for Earth” vom Performance Projekt GriffonVox während des WGT s 2009 in Leipzig. Neben einer Kurzperformance vor dem GrenTzwert-Stand in der Agra-Halle und einem “Walking Act” mit Unterstützung von Greenpeace Leipzig und einer Vielzahl anderer Partner wurde auch eine Umfrage zu grünen Themen erhoben. Knapp 650 Fragebögen wurden in 4 Tagen ausgefüllt und zeigten das erfreuliche Ergebnis – die schwarze Szene ist grüner als ihr Ruf.

Goth for Earth ist eine Initiative – ein Anstoß zum eigenen Handeln

Jeder von uns kennt das Problem:
Man würde schon gerne etwas ändern, hat auch schon mal darüber nachgedacht, nur mit der Umsetzung klappt es dann doch nicht. Um den letzten Schritt zu tun, hilft dann oft die Kommunikation mit und Initiative von Gleichgesinnten.
Goth for Earth möchte zeigen, dass es in der schwarzen Szene auch anders geht: Green Party, ökologisches Merchandise, Green Gothic Fashion..
Bei Goth for Earth geht es nicht darum Umweltsünder anzuprangern, sondern Ideen, die nachahmenswert und realisierbar sind, vorzustellen.

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Sonntag, 25. April 2010

Veganer sind Insektenmörder

Da fragt man sich natürlich, was mit den vielen Insekten ist, die eher unauffällig in unser Essen geraten. Die Amerikaner haben dafür übrigens genaue Regeln: Erdnussbutter darf in den USA auf 250 Gramm maximal 75 Insektenfragmente enthalten, 1 Liter Tomatensaft 100 Fliegeneier oder wahlweise 20 Taufliegenlarven - ja, die Geschmäcker sind verschieden! - und getrocknete Pilze 75 Milben pro 100 Gramm. Und natürlich dürfen Fäkalien nicht fehlen: Erlaubt sind zwei Nagerköttel pro Kilo Mehl - was bei Rattenschiet schon einen halben Teelöffel ergibt.

Das Lebensmittelrecht der EU will das gar nicht so genau wissen, hier zählt niemand Fliegenbeine, aber Lebensmittel werden nun mal in Feld und Flur erzeugt, und da lässt sich keine absolute Reinheit erzielen. Und so schätzen Fachleute, dass jeder von uns pro Jahr ganz nebenbei ein bis zwei Pfund Insekten vertilgt - fein zerkleinert natürlich.

via dradio

sowas hört man ja eigentlich gar nicht gerne... ist aber wahr. Dass man ab und an mal ne Fliege an der Windschutzscheibe hat und auch in der Lebensmittelproduktion mal ein Insekt mitgeschreddert wird, passiert, und man sollte es nicht ganz vergessen wenn man gegenüber anderen behauptet "für mich muss kein Tier leiden" oder über "Veganer" die Nase rümpft, die noch Honig essen. 100prozentigen Veganismus gibt es eben nicht...

ansonsten ist der Artikel von dradio zwar wahrscheinlich gut gemeint, aber teilweise so blauäugig geschrieben, dass ich schmunzeln musste:

Die Veganer erfreuen sich eines wachsenden Zulaufs - nicht etwa, weil ihr konsequenter Verzicht auf tierische Produkte gesund wäre, sondern eher, weil man sich damit im Club der Ernährungsmarotten als Paradiesvogel outen kann.

juhu, wir sind Paradiesvögel! und immer auf der Lauer:

Nun ist das konsequente Vermeiden von tierischen Produkten weitaus schwerer, als man sich das gemeinhin vorstellt. Deshalb sind die Veganer immer in Habachtstellung, um ja nicht versehentlich doch noch ein tierisches Fitzelchen zu erwischen.

und schnell noch eine urbane Legende verbreiten:

Wenn die wüssten, dass es früher üblich war, Getreide mit Mottenbefall schnell zu Müsliflocken zu verarbeiten

...und dann noch der überaus originelle Spruch mit den fleischfressenden Pflanzen:

In den Internetforen wird rege darüber diskutiert, welche Pflanzen vielleicht doch noch ein wenig B12 enthalten könnten. Wie wär's mit fleischfressenden Pflanzen?

Fazit: Veganer sind Paradiesvögel die keinen Honig essen aber Bienen kauen, und sollten statt Müsli lieber fleischfressende Pflanzen verzehren sollten.
Ist das nicht ein schönes Wort zum Sonntag?

Lieblingszitate

es gibt alle möglichen (pseudo-)veganen Zitate, ich erspar euch mal den " Für die Tiere ist jeden Tag Treblinka"-Kram , und stell euch nur mal meine Lieblingszitate zum Thema vegan/vegetarisch/Fleisch/Tierrechte vor, die meine Haltung ganz gut ausdrücken und auch einigermaßen angemessen formuliert sind (ich halte nix vom Holocaust-Vergleich)


  • "Solange wir Fleisch essen, können wir uns nicht über Pelze beschweren." Karl Lagerfeld
  • "Wenn in Deutschland ganze Rinderherden abgeschlachtet werden, sind auch Echtpelze politisch korrekt." Wolfgang Joop
  • "Gedankenlosigkeit tötet. Andere." Stanislaw Jerzy Leç
  • Eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, daß das Wort Tierschutz überhaupt geschaffen werden mußte. Theodor Heuss
  • "Du könntest ohne Probleme aufhören Tiere zu essen und somit ohne Probleme ein paar Leben mehr retten." Kool Savas
  • "Ich bin kein Vegetarier, weil ich Tiere liebe, sondern weil ich Pflanzen hasse." Wau Holland
  • "Wissen Sie was Zynismus ist? Zynismus ist Wurst im eigenen Darm." Hagen Rether
  • Fleisch ist ein Stück Lebenskraft, solange es lebt. Holzer-Sprenger, Marie-Luise
  • Wenn Schlachthäuser aus Glas wären, würde jeder Vegetarier werden. Paul McCartney
  • Es ist die Anonymität unserer Tieropfer, die uns Taub macht für ihre Schreie. Rinser, Luise
  • Ideale sind wie Sterne: man kann sie nicht erreichen, aber man kann sich nach ihnen orientieren. Schurz, Carl
  • Tiere sind meine Freunde, und ich esse meine Freunde nicht! Shaw, Georg Bernhard
  • Wenn der Mensch den Tiger umbringen will, nennt man das Sport. Wenn der Tiger den Menschen umbringen will, nennt man das Bestialität. Shaw, Georg Bernhard
  • Die Menschen gehen lieber zugrunde, als dass sie ihre Gewohnheiten ändern. Tolstoi, Leo
  • Niemand begeht einen grösseren Fehler als jemand, der nichts tut, nur weil er wenig tun könnte.
  • Der ewige Jammer mit den Weltverbesserern ist, dass sie nie bei sich selbst anfangen. Wilder, Thornton
  • Jäger sind Menschen, denen niemand ausreden kann, dass es für einen Rehbock kein größeres Vergnügen gibt, als von einer Kugel getroffen zu werden. Brigitte Bardot

Samstag, 24. April 2010

nur ein Dummer isst Hummer

Wegen der Wolke aus Vulkanasche können viele Waren nicht mehr per Flugzeug nach Europa gebracht werden. Darunter auch so genannte Gourmet-„Lebensmittel“ wie Hummer.

Für alle, die auch nach dem Asche-Regen ein Herz für Hummer zeigen wollen, veröffentlicht PETA jetzt ein kostenloses Rezept für leckeren „falschen Hummer“ – rein pflanzlich, aus frittierten Kartoffeln, Saitan und Mais: www.peta.de/veganerhummer

Die wenigsten von euch werden Hummer essen (überhaupt werden die wenigsten Menschen Hummer-esser sein), aber vielleicht passiert euch ja auch folgendes:
Man sitzt in einem etwas besseren Restaurant, und am Nachbartisch wird ein Hummer lebend auf dem Tablett präsentiert, oder es steht ein Glaskasten mit lebenden Hummern darin "dekorativ" im Raum (der Gast kann sich dann aussuchen welchen er gerne hätte), in dem Fall rät Peta:

Bitten Sie darum, mit dem Geschäftsführer sprechen zu dürfen, um ihn wissen zu lassen, dass diese Praktik grausam und unnötig ist. Um atmen zu können, müssen Hummer feucht gehalten werden. Wenn ihre Kiemen austrocknen, ersticken sie langsam. Hummer verfügen über ein ausgeklügeltes Nervensystem und leiden wenn sie aus dem Wasser entnommen werden.

Ansonsten gilt: "Das einfachste, was Sie tun können, um Hummern und anderen Tieren zu helfen, ist, aufzuhören, sie zu essen - ermutigen Sie dann andere, Ihrem Beispiel zu folgen."
http://www.freiheit-fuer-hummer.de/

und jetzt gibts noch Larry Lobster, die singende Sensation *g*

Freitag, 23. April 2010

Schlachthaus-Kunst

In Cannes sind die Sony-World-Photography-Awards für die schönsten Bilder des Jahres vergeben worden – eine Art „Oscar“ für Fotografen. Mit einer Bilderserie aus dem Schlachthaus konnte der italienische Fotograf Tommaso Ausili den Sony World Press Photo Award heuer für sich entscheiden. Er erhält die "L'iris d'Or", den mit 25.000 Dollar Preisgeld und einem Sony digital SLR-Kameraset dotierten Hauptpreis.

Insgesamt prämierte die Jury Fotos in drei Haupt- und insgesamt 12 Subkategorien. Hauptpreisträger Ausili wurde in der Kategorie "Photojournalism & Documentary: Contemporary Issues" ausgezeichnet.

Drei Schafe stehen vor der offenen Tür einer Metzgerei und schauen zu, wie zwei Artgenossen das Fell abgezogen wird. Dieses Bild - Titel: "The Hidden Death" - des italienischen Fotografen Tommaso Ausili hat den Hauptpreis beim diesjährigen Sony World Photography Award gewonnen.




hier gibts die anderen Bilder. Ich kann mir zwar vorstellen, dass einige es "ethisch unkorrekt" finden, dass Tiere als Kunst missbraucht werden, ich glaube aber nicht, dass auch nur ein einziges Tier extra dafür getötet wurde.
Ich finde es eher eine Hilfe, getreu Paul McCartney ""Wenn Schlachthäuser Glaswände hätten, würde niemand mehr Fleisch essen" - je mehr Menschen sich darüber klar sind, was da auf ihrem Teller landet, desto mehr werden darauf verzichten.

Sonntag, 18. April 2010

Ernährungsmythos: Obst kann man nie genug essen!

Fakt ist: Obst enthält viele wichtige Nährstoffe, Ballaststoffe, Vitamine, Mineralien und Vitalstoffe, außerdem hat es einen hohen Wasseranteil. Deswegen empfiehlt die DGE "5mal am Tag Obst und Gemüse" (gemeint sind 5 Portionen, die je eine Faust groß sind, also z.B. 2 Äpfel, 1 Kohlrabi, 1 Tomate und 1 Beilage Spinat).
Die meisten Obstsorten enthalten aber leider auch viel Zucker und Fruchtsäure. Daraus ergeben sich folgende Nachteile:

  • der Zucker greift die Zähne an, die Fruchsäure weicht den Zahnschmelz zusätzlich auf. Deswegen sollte man auch nicht direkt nach dem Genuss von Obst die Zähne putzen, das würde den aufgeweichten Zahnschmelz stark abtragen.
  • viele Menschen vertragen den Fruchtzucker nicht oder nur schlecht, was Magen- und Darmbeschwerden hervorrufen kann (Fructoseintoleranz ist sogar noch häufiger als Lactoseintoleranz)
  • viel Zucker = viel Kalorien. Trockenobst hat besonders viel - da kann eine kleine 100g-Tüte schonmal 450kcal haben (ungezuckert!) - das ist so viel wie eine Tafel Schokolade! am besten weg kommt noch die Papaya mit ca. 30kcal/100g. Ist aber leider auch schweineteuer.
  • Und wenn man täglich mehr Kalorien zu sich nimmt als der Organismus verbrennen kann, setzt man Fettreserven an – auch wenn die Kalorien aus vitaminreichen Früchten stammen.
  • der Fruchtzucker geht schneller ins Blut als normaler Zucker, treibt also den Insulinspiegel auch schneller nach oben, fatalerweise fällt er aber auch wieder rasch ab, sodass die Gefahr einer Unterzuckerung besteht.
  • Wer sich fast ausschließlich von Obst ernährt (z.B. Rohköstler), riskiert auch Nährstoffmängel. Denn obwohl es überaus gesund ist, enthalten Früchte nicht alle wichtigen Stoffe, die der Körper braucht. Zum Beispiel fehlt Eiweiß, Fett, bestimmte fettlösliche Vitamine sowie B-Vitamine.
  • - Obst wird oft mit vielen Pestiziden behandelt, Äpfel werden oft gewachst (Bienenwachs - also noch nicht mal vegan!). Deshalb vorher gut waschen und am besten Bio kaufen.
  • - die Klimabilanz von Südfrüchten ist ziemlich brutal. Transport, Lagerung, Reifung und Kühlung verursachen einen hohen CO2-Ausstoß. Besser ist saisonales regionales Obst, z.B. Äpfel, Birnen, Erdbeere (haben grad wieder Saison), Himbeeren, Stachelbeeren, Johannisbeeren, Kirschen, Pflaumen, Pfirsisch, Quitten (auch da immer auf den Herkunftsort achten, ich hab schon Äpfel aus Argentinien bei Alnatura gesehen)


wie immer macht die Dosis das Gift. Obst in Maßen ist gesund und ist ein wichtiges Bestandteil gesunder Ernährung. Man sollte es aber auch nicht übertreiben. Das Sprichwort "an apple a day keeps the doctor away" triffts ganz gut :-)

http://i270.photobucket.com/albums/jj101/babydollpaigesmith/Icons/o0p56e.jpg

Ernährungsmythos: mindestens 2 l Wasser

ständig hört man "mindestens 2l Wasser am Tag trinken!". Dabei nimmt man schon über die Nahrung Wasser auf, Gemüse und Obst sind z.B. sehr wasserhaltig. Und ich ess selten Knäckebrot ^^ Pauschalregeln, dass eine bestimmte Menge für alle Menschen richtig ist, sind sowieso blödsinnig. Ein 100kg Bodybuilder hat einen ganz anderen Bedarf als eine Veganmaus wie ich - sowohl was die Nahrungs- als auch die Trinkmenge angeht. Und zu viel trinken kann sogar schädlich sein:

Allerdings gibt es keine Untersuchung, die den gesundheitsfördernden Effekt des Viel-Trinkens wissenschaftlich belegt. Der US-Physiologe Heinz Valtin veröffentlichte schon vor einigen Jahren eine Studie im „American Journal of Physiology“ die den Wassermythos entkräftete. Dagegen konnte inzwischen nachgewiesen werden, dass Menschen, die sich zwingen, über ihren Durst zu trinken, sich Schaden können. Im Alter lässt der natürliche Durst häufig nach – ältere Menschen sollten also tatsächlich darauf achten, dass sie das Trinken nicht vergessen. Alle anderen können sich auf ihr Durstgefühl verlassen.

schreibt immerhin die zeit

Also: Auf sein Körpergefühl hören und trinken wann man Durst hat. Optimal finde ich Leitungswasser, das kostet fast nix, ist immer frisch und die Ökobilanz ist dank mangelnder Verpackung und Transport vorbildlich. Alternativ gibts auch noch das gute vegane Wasser von Vitalitasia ^^
Wasserhahn sieht aber auch lustiger aus *g*

Samstag, 17. April 2010

Ernährungsmythos: Frühstück


es gibt ne Menge Ernährungsmythen und Ernährungsregeln, die propagiert werden, ohne dass es dafür irgendeine plausible Begründung gibt bzw. die wissenschaftlich widerlegt sind, aber immer noch weiterleben, weil "das hat man immer schon so gemacht", z.B. "der Mensch braucht Fleisch um gesund zu sein". Ich glaub da müssen wir hier nicht drüber reden :-)
Heute hatte ich ein Gespräch, wo mein Gegenüber entsetzt war, dass ich morgens oft nicht frühstücke. Ich finde das nicht schlimm, wenn ich um 8 an der Ubahnhaltestelle stehen muss hab ich keine Lust schon um 7 und nicht erst halb 8 aufzustehen, nur um mir schnell ein Frühstück zu machen, was ich dann eh nicht genießen kann weil ich es eben eilig habe. Wirklichen Hunger habe ich morgens auch nicht.
Ich halte es für völlig falsch, sich zum Essen zu "zwingen", deswegen habe ich mich nie an die uralte Weisheit "Frühstücken wie ein Kaiser, Mittagessen wie ein König und Nachtmahl wie ein Bettler" gehalten. Ich bin deswegen trotzdem nicht weniger fit, im Gegenteil, wenn ich schon morgens nen vollen Magen habe fühle ich mich träge, und ich glaub mit ner halben Stunde Schlaf weniger würd's mir schlechter gehen. ^^
Argumente für ein Frühstück wären dass man damit Energie für den Tag tankt. Ohne Grundlage sei man weniger aufmerksam und könne sich schlechter konzentrieren, heißt es.

Stimmt das? da sind die Meinungen geteilt. Ich teile die Meinung, die Ernährungsmediziner Professor Volker Schusdziarra im Brigitte-Interview vertritt:

BRIGITTE: Warum essen wir morgens so energiedichtes Zeug? Braucht der Körper das?

Volker Schusdziarra: Nein, braucht er nicht. Das ist vor allem Gewohnheit und Tradition.

BRIGITTE: Wäre es womöglich eine gute Idee, morgens gar nichts zu essen? Umfragen zeigen, dass junge Frauen das aus Gewichtsgründen mehr und mehr tun...

Volker Schusdziarra: Durchaus. Aber es darf nicht zwanghaft werden. Es gibt ja Menschen, die gar nicht gern frühstücken, die würde ich auch nie dazu drängen. Das könnte nämlich dazu führen, dass sie mehr Kalorien am Tag verzehren und dann zunehmen, was durch Studien auch belegt ist.

BRIGITTE: Und es besteht nicht die Gefahr, dass Menschen, die morgens nüchtern bleiben, über den Tag doppelt und dreifach zulangen?

Volker Schusdziarra: Wir haben untersucht, wie sich jemand verhält, der mal frühstückt und mal nicht. Und da konnten wir ganz klar feststellen: Solche Leute überkompensieren nicht. Ihr Vormittagssnack - das so genannte zweite Frühstück - fällt nur geringfügig größer aus als sonst, gleicht aber nie das fehlende Frühstück aus.

BRIGITTE: Was ist denn nun die Botschaft aus all Ihren neuen Erkenntnissen zum Thema Frühstück?

Volker Schusdziarra: Solange jemand kein Gewichtsproblem hat, kann er essen, was ihm schmeckt, und muss nichts weiter beachten. Menschen mit Gewichtsproblem, die es lieben zu frühstücken, können das so beibehalten. Sie müssen dann jedoch die Kalorien an anderer Stelle während des Tages einsparen. Aber gerade das Frühstück bietet viele Möglichkeiten, deutlich Kalorien zu reduzieren, und das schafft mehr Essensfreiheit während des restlichen Tages. Legt jemand überhaupt keinen Wert aufs Frühstück, sollte er sich auch nicht dazu zwingen, sonst riskiert er Extrapfunde.


ich bin ja auch kein Bauarbeiter, sondern Schreibtischhocker, und dafür reicht meine Energie allemal ^^Ernährung ist eben individuell und es gibt keine allgemeingültigen Regeln, die für jeden passen.


Ich werd hier in Zukunft öfter mal über ein paar Ernährungsmythen schreiben, gibt ja auch genügend antiveganen Quatsch wie "der Mensch braucht Fleisch" oder "Milch ist gesund"

Donnerstag, 15. April 2010

Blog-Aktion für "Stiftung Mittagskinder"

Think Positive macht ne Aktion, zugunsten der Stiftung Mittagskinder, die ich richtig gut find:

Think Positive wird mit jedem Kommentar zuem Artikel die Stiftung Mittagskinder mit 2 Euro unterstützen. Was kannst du tun? Jeder Blogger, der über diese Aktion berichtet und diesen Artikel verlinkt, spendet sozusagen 2 Euro. Also: weitersagen! Die Spende übernehme natürlich ich. ich hoffe auf rege Teilnahme, so dass diese hervorragende Arbeit der Mittagskinder anständig unterstützt wird, diese Einrichtung überhaupt bekannt wird (und auf diesem Blog auch ein wenig Action ist…)

(Text von Think Positive)

wer oder was ist die "Stiftung Mittagskinder"?

Die Stiftung Mittagskinder ist Träger zweier Betreuungsprojekte in den Hamburger Stadtteilen Kirchdorf-Süd und Neuwiedenthal, die als soziale Brennpunkte gelten. In unseren beiden "Kindertreffs" werden mehr als 120 sozial benachteiligte Kinder im Alter zwischen fünf und elf Jahren unentgeltlich mit gesunden Mahlzeiten versorgt und sozialpädagogisch von Fachkräften betreut. Unsere "Kindertreffs" sind ganzjährig, auch während der Schulferien, montags bis freitags von 13 Uhr bis 19.30 Uhr geöffnet. Zum Angebot gehören Spielen und Hausaufgabenhilfe , ebenso unser Programm "Bildungsimpulse" mit Sprach- und Leseförderung, dem Mitmachlabor für naturwissenschaftliche Basisexperimente und den Fußballgruppen für Mädchen und Jungen. Viele Kinder haben einen Migrationshintergrund, so dass die Stiftung Mittagskinder für sie einen wertvollen Beitrag zur gesellschaftlichen Integration leistet.

(Text von der HP)

da mach ich doch glatt mal mit, gibt auch noch Büchergutscheine zu gewinnen :-)

Dienstag, 13. April 2010

Übergewicht und Fleisch

in meinem letzten Blogbeitrag habe ich behauptet, es gäbe einen Zusammenhang zwischen übermäßigem Fleischkonsum (täglich ist nach den DGE-Maßstäben in jedem Fall übermäßig) und Übergewicht.
im Hinterkopf hatte ich dabei die Vegetarierstudie des Deutschen Krebsforschungszentrums.

Dummerweise gibts anscheinend nirgendwo online den Volltext der Studie, jedenfalls hab ich sie nicht gefunden.
Auf der Seite vom vebu gibts aber n guten Text mit einer Zusammenfassung der Studie und einem Interview mit Experten des dkfz:

Jenny Chang-Claude, Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg: "Ja, Vegetarier leben länger als der Durchschnitt. Das haben wir in unserer Langzeitstudie bewiesen. Wir haben in der Auswertung die Altersverteilung berücksichtigt. Nach der Studie können wir sagen, dass Vegetarier weniger
Herzkrankheiten haben. Aus anderen Studien wissen wir, dass Vegetarier weniger an Diabetes, hohem Blutdruck und Gicht leiden.“
Laut deutscher Langzeitstudie schnitten die moderaten Vegetarier, also jene, die ab und zu Fleisch konsumieren, genauso gut ab wie die reinen Pflanzenesser. Die untersuchten Vegetarier sind auch deutlich weniger oft übergewichtig und weisen einen höheren Bildungsstandard als die Restbevölkerung auf.


und hier noch ein Video vom orf über die Studie:



klar kann man sich auch als Vegetarier ungesund ernähren und auch Übergewicht haben, mit Cola, Pommes und Rittersport Marzipan geht das ganz gut - die meisten Vegetarier tun dies allerdings nicht und sind auch keine Dauergäste bei McD und Burgerking.
Und natürlich kann man sich auch mit Fleisch gesund ernähren - aber nicht mit Schnitzel und Salami jeden Tag. Die DGE empfiehlt maximal 300-600 Gramm Fleisch und Wurst pro Woche.
Ich denke also schon dass man sagen kann, dass ein hoher Fleischkonsum Übergewicht begünstigt.

Sonntag, 11. April 2010

nicht ohne mein Fleisch!

Fleisch muss sein!
Umfrage: Viele können sich eine vegetarische Ernährung beim besten Willen nicht vorstellen - Männer deutlich versessener auf Wurst und Fleisch

Baierbrunn (ots) - Die Deutschen stehen auf Fleisch! Ein Speiseplan nur mit vegetarischer Kost wäre für viele undenkbar. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag der "Apotheken Umschau" herausgefunden. Vier von zehn der Befragten (41,5 %) gaben dort tatsächlich an, bei ihnen müsse "mindestens einmal am Tag" Fleisch oder Wurst auf den Tisch. Besonders versessen auf Steaks, Schweinebraten, Geschnetzeltes, Salami und Bierschinken sind dabei die Männer. Von ihnen sagt mehr als jeder Zweite (53,9 %), ein Tag ohne Fleisch komme bei ihnen nicht in Frage. Bei den Frauen können immerhin drei von zehn (29,9 %) nicht ohne eine tägliche Fleischportion auskommen.
Mehr zum Thema Ernährung unter www.apotheken-umschau.de/ernaehrung .

Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins "Apotheken Umschau", durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.942 Personen ab 14 Jahren, darunter 1000 Frauen und 942 Männer.

ich wage mal die kühne Behauptung, dass das mit folgenden Tatsachen korreliert:

Rund 70 Prozent der Männer und 50 Prozent der Frauen in Deutschland sind übergewichtig, jeder fünfte Deutsche ist fettsüchtig (BMI 30 und darüber).

(focus)

strange: vegetarischer Metzger

bin grad bei rp-online auf folgenden Bericht über einen vegetarischen Metzger gestoßen:

Diese Frage hat Axel Schäfer wohl schon oft gehört: "Ein vegetarischer Metzger? Wie geht das denn?" Für den schlanken und äußerst fit wirkenden 50-Jährigen ist das kein Widerspruch. Was vor allem daran liegt, dass er keineswegs Fanatiker ist, also Filet, Flöns und Frikadellen nicht etwa verteufelt. Im Gegenteil. Immerhin ist er Metzgermeister im Familienbetrieb, den der Großvater 1928 in Pempelfort an der Kaiserswerther Straße gründete. Dort arbeitet Axel Schäfer heute mit seiner Frau Dagmar (47). Ursprünglich war der Betrieb eine ganz normale Metzgerei mit Wurst- und Fleischtheke, inklusive wuchtigem Messing-Kuhkopf als Türklinke. Damit öffnet man den Laden noch immer – aber Rindfleisch ist eine Rarität geworden, und aus der Fleischerei wurde ein kleiner, gemütlicher Imbiss mit Stehtisch und Sitzgruppen. Und einer überwiegend fleischfreien Speisenkarte.

find ich ja schon etwas seltsam, die meisten Vegetarier/Veganer, die ich kenne, finden Fleisch eklig und halten sich schon die Nase zu wenn sie überhaupt an ner Metzgerei vorbeikommen.
Ich kanns aber natürlich verstehen, dass jmd lieber hinter der Metzgertheke steht, als arbeitslos zu sein oder gar den eigenen Betrieb aufzugeben. Und wenn man s schon sein ganzes Leben gewöhnt ist... Zudem ist der Düsseldorfer anscheinend kein ethischer Vegetarier, die Tiere sind ihm also mehr oder weniger egal, es geht hauptsächlich um die Gesundheit:

Metzgermeister Schäfer entdeckte für sich die Vorteile des fleischlosen Essens und ist bis heute, fünf Jahre später und 20 Kilo leichter, dabei geblieben.
Kein Widerspruch oder gar Gewissenskonflikt also zwischen Geschäft, Beruf und eigenen Vorlieben? Nein, da ist sich das Ehepaar einig, man habe halt nur für sich selbst entschieden, vegetarisch zu essen. Das müssten andere keinesfalls ebenfalls so sehen oder sich dadurch besser fühlen.

Der Imbiss ist aber hauptsächlich vegetarisch:

Der Schwerpunkt im kleinen Imbiss "Schäfer bewusst leben und ernähren" (so der offizielle Firmenname) liegt ganz klar bei allem, was ohne Fleisch ist und sein Fett weg hat. Von fünf Menüs pro Tag sind stets vier vegetarisch. Grünkohl, buntes Fenchelgemüse, Rahmporree, Stielmus, Milchreis, Spinatauflauf, kleines Vegi-Frühstück, Brotzeit mit Gürkchen und Zwiebelchen – eintönig klingt das nicht, was da auf der Speisenkarte steht.

Wer will, kann aber auch Fleisch essen: Sauerbraten, Schweinegeschnetzeltes, Rinderrouladenragout kommen ebenfalls auf den Teller.


Also wenn 4 von 5 Gerichten sowieso bereits vegetarisch sind, dann könnt man sich das 1 Fleischgericht doch auch sparen? Ich glaube nicht dass die Bude dann ohne Kundschaft dastünde. Zumal viele Vegetarier ja auch lieber Lokalitäten aufsuchen, wo kein Fleischgeruch in der Luft liegt und neben einem einer an Hähnchenknochen nagt. Und seit dem Bericht in der Zeitung dürfte der Herr Schäfer sich wohl eh keine Sorgen mehr über den Umsatz machen müssen.
Ein gutes Zeichen ist es mit Sicherheit, wenn sogar Metzger, die mit dem Spruch "Fleisch ist ein Stück Lebenskraft" groß geworden sind, den Sprung zum Vegetarismus schaffen :-)

17. April 2010 Vegan-Brunch in Trier

in Trier gibts nen Veganbrunch, vielleicht kommt ja jmd aus der Gegend:

http://img145.imageshack.us/img145/1539/miniplakat.jpg

Datum: Samstag, 17.04.2010, ab 11 Uhr
Ort: Café Lübke, Theodor-Heuss-Allee 18, 2 Min. Fußweg vom HBF

Was euch erwartet: ein leckeres, reichhaltiges veganes Buffet in entspannter, tageslichtdurchfluteten 70er-Jahre-Retro-Atmosphäre zum Selbstkostenpreis. Gern dürft ihr zusätzliches veganes Essen beisteuern. Getränke werden vom Lübke zu den üblichen, bezahlbaren Preisen verkauft. Besonders empfehlenswert: die veganen Shakes und Sojamilchkaffee/Cappuccino. Es gibt sogar Agavendicksaft. =)

Und ist bewusst, dass das Lübke nicht barrierefrei ist. Wenn aber ihr aber zB als Rollstuhlfahrer_innen gerne beim Brunch teilnehmen möchtet, helfen wir euch gerne nach oben. Dazu am Besten im Vorfeld per Mail Bescheid sagen.

Wir freuen uns auf euer zahlreiches Erscheinen,
die Trierer Veganer_innen

E-Mail: triervegan[AT]safe-mail[PUNKT]net

Freitag, 9. April 2010

Öko-Sex

Es gibt nichts was es nicht gibt. "Öko-Sex", ein neues Buch, in dem die Autorin

davon inspieriert hier meine Tipps für veganen, umweltfreundlichen Sex:

1.) Licht aus! und zwar nicht nur die Deckenlampe, sondern auch die Kerzen.
Kerzen sind zwar romantisch,Beim Abbrennen können aber verschiedene umwelt- und gesundheitsgefährdende Stoffe freigesetzt werden. Außerdem wird der Großteil der Kerzen aus Paraffin hergestellt, das in aufwendigen Verfahren aus Erdöl gewonnen wird. Außerdem sind die Dinger gefährlich und fackeln schnell mal die Bude ab.
Wenn man unbedingt optische Reize braucht, bietet sich Sex bei Tageslicht an. Und im Sommer ist es ja zum Glück bis 8 Uhr hell.

2.) Hinterher zusammen duschen. Spart die Hälfte Wasser.

3.) Verhüten. Windeln sind ziemlich mies für die Klimabilanz.

4.) Pornos gucken für die Umwelt. Möglich macht's fuck for forest.

5.) Kondome im Mülleimer entsorgen und nicht einfach das Klo runterspülen. Es gibt übrigens mittlerweile Fairtrade-Kondome, die "Lümmeltüten", vegane Kondome (Infos: veganekondome.de ) gibts z.B. bei veganwonderland

6.) in den Vibrator kommen keine Einwegbatterien sondern wiederaufladbare. Besser noch: gleich den Öko-Vibrator "Earth Angel" benutzen. Der wird von Hand betrieben und besteht aus recyclebaren Materialien.

7.) keine Sextoys mit giftigen Chemikalien

8.) Mit dem Fahrrad zum Rendez-vous fahren.

9.) Sex unter der Decke spart Heizungskosten.

10.) Make love, not war.



You can be a bomb in bed without nuking the planet :-)

Ulm: Stadt untersagt "Tier-Kreuzigung" von PETA

Die Stadt Ulm hat eine von Tierschützern für gestern geplante, öffentlich inszenierte "Tier-Kreuzigung" untersagt. Dies sei grob anstößig und sittenwidrig. Die Organisation PETA wollte mit der Aktion auf das Leiden von Tieren in der Massentierhaltung aufmerksam machen.


da könnte man jetzt denken "na gut, ist auch ein grausames Spektakel, und wenn das Kinder mitkriegen..." aber die Begründung ist eine andere: Gotteslästerung!

Als die geplante Aktion bekannt wurde, hatte der evangelische Dekan der Stadt, Ernst-Wilhelm Gohl, dagegen protestiert. Es sei gotteslästerlich und ein Missbrauch der Karwoche, das Leiden und Sterben von Jesus Christus mit dem Leiden von Tieren zu vergleichen. Aus christlicher Sicht dürfe der Mensch zwar nicht achtlos mit "Mitgeschöpfen" umgehen und sollte durchaus Missstände etwa in der Massentierhaltung benennen, doch müsse nach biblischer Ethik deutlich zwischen der Tötung eines Menschen und der eines Tieres unterschieden werden.


gelesen bei swr.de

Donnerstag, 8. April 2010

Pflanzenfett vs. Milchfett

in letzter Zeit hört man ja ständig von Verbraucherschutzverbänden, die anprangern, dass bei vielen Lebensmitteln wie z.B. Käse oder Eis "wertvolles Milchfett durch billiges Pflanzenfett ersetzt wird", wie grade wieder vom hr berichtet wurde. Milchfett ist nichts anderes als das "Buttereinfett", was man in vielen Süßwaren hat.

Auch der br hat über das "Analog-Eis" berichtet, und auch mal nen Hersteller zu Wort kommen lassen:

Fast alle großen Hersteller sind in vielen ihrer Eissorten auf Pflanzenfett umgeschwenkt. Die Hersteller schieben diesen Zutaten-Austausch allerdings auf die Kundennachfrage. Jutta Bednarz vom Nestle-Konzern, dem auch der Eishersteller "Schöller" gehört, sagte zum Bayerischen Rundfunk (BR): "Man hat in den vergangenen Jahren gemerkt, dass der Verbraucher den Geschmack geändert hat. Er mag nicht mehr das schwere, buttrige Eis. Deswegen hat man das Butterreinfett ersetzt durch Pflanzenfett. Damit wird das Eis ein bisschen leichter."


Pflanzenfett ist also nicht nur günstiger, sondern auch geschmacklich dem Milchfett vorzuziehen. Also wo ist das Problem? Der hr sagt:

Doch was die Qualität des Pflanzenfetts anbelangt, lässt der Ernährungswissenschaftler Lück keinen Zweifel: „In meinen Augen bekommt der Verbraucher ein schlechteres Lebensmittel im Sinne der Ernährungsphysiologie. Denn immer wenn ich natürliche Produkte durch künstliche ersetzte, dann spare ich nicht nur an den Inhaltsstoffen, die nicht nur Geschmack, Aroma und Farbe ausmachen. Sondern auch an Stoffen, die meinem Körper gut tun, die wichtig sind, damit ich leistungsfähig bleibe.“

da frag ich mich doch

- wenn für den Verbraucher Gesundheit vor Geschmack gehen würde, dann würde er erst gar kein Eis kaufen sondern sich einen Obstsalat machen!
- wieso ist Milchfett ein natürliches Produkt und Pflanzenfett ein künstliches???
zum Vergleich (Quelle: franky.de):

1.) Herstellung von Buttereinfett
Zur Gewinnung von Butterschmalz wird Butter "ausgelassen", d.h. erhitzt und so das in der Butter enthaltene Wasser verdunstet. Butterschmalz ist länger haltbar als Butter und eignet sich zum Ausbacken, z.B. von Krapfen (Berliner). Der Austausch kann mit 1 Teil Butter zu 0,82 Teilen Butterschmalz erfolgen.

2.) Herstellung von Pflanzenfett

Pflanzliche Fette werden entweder aus den ölhaltigen Früchten oder aus den Samen verschiedener Pflanzen gewonnen. Die Gewinnung erfolgt durch warmes oder kaltes Auspressen und anschließender Filterung bzw. Reinigung. Pflanzenfette sind meist flüssig, aber auch gehärtet erhältlich.

- ist Milchfett wirklich gesünder als pflanzliches? Hier mal eine Stellungnahme des BDSI (gegenteilige Infos habe ich nicht gefunden):

Milchfett und Pflanzenfett sind qualitativ gleichwertig
Die eingesetzten Milch- und Pflanzenfette sind von gleichwertig hoher Qualität. Bei einem Pflanzenfett von einem "minderwertigen Fett" zu sprechen entbehrt daher jeder sachlichen Grundlage.

und was hier als "Skandal" vorgegaukelt wird ist eigentlich Schnee von gestern (selbe Quelle):

Bei allen Speiseeissorten handelt es sich um qualitativ hochwertige, wohlschmeckende und sichere Lebensmittel. Welche Speiseeissorte und damit verwendete Fettart der Verbraucher bevorzugt, ist seine Entscheidung. Seit Ende der 80er-Jahre setzen deutsche Markeneishersteller neben Milchfett auch Pflanzenfett bei der Speiseeisproduktion ein und treffen damit den Geschmack und die Akzeptanz der Verbraucher. Dies beweist der seit Jahren konstante Speiseeisverbrauch von jährlich circa acht Liter pro Person in Deutschland.

ich empfehle sowieso das SoYeah, Milchfett hin oder her ;-)

Dienstag, 6. April 2010

ich glaub Ostern ist vorbei

  1. Die nachösterliche Werbekampagne der Fitnessstudios läuft an.
  2. Im Fernsehen gibt es keine Ansammlung von Gewaltfilmen mehr.
  3. Die Autobahnen sind in der Gegenrichtung verstopft.
  4. Die Benzinpreise fallen.
  5. In der Fußgängerzone fragen arbeitslose Hasen nach einem Euro.
  6. In den Läden tauchen schon die ersten Schokoladenweihnachtsmänner wieder auf.
  7. In der Wohnung riecht es nach verfaulten Eiern, die keiner rechtzeitig gefunden hat.

Montag, 5. April 2010

nachmittags um halb 2 im Taunus


Aussicht heute nachmittag vom Altkönig auf den Feldberg


Wir zerstören Millionen Blüten, um ein Schloss zu errichten,
dabei ist eine einzige Distelblüte wertvoller als tausend Schlösser.

Leo N. Tolstoi

Sonntag, 4. April 2010

Für Eier muss doch kein Tier sterben, oder?

Schön wärs...

Bis zu 300 Eier legt ein deutsches Huhn im Jahr. Wenn es überhaupt solang überlebt ist es derart ausgemergelt, dass es brutal gepackt, in Kisten gestopft, in den Schlachthof abtransportiert und - oft bei vollem Bewusstsein - als Suppenhuhn geschlachtet wird.
Und egal ob Käfig- oder Bioeier: am Anfang sind die Küken, und nur die weiblichen müssen ihr kümmerliches Dasein als Legehennen fristen. Die männlichen werden, da es für die Fleischproduktion spezielle Züchtungen gibt, nicht mehr gebraucht, aussortiert und vergast oder vermust. 45 Millionen jedes Jahr alleine in Deutschland. Das nennt man "sexen".
Das Töten erfolgt üblicherweise durch Gasvergiftung oder durch Zerschreddern. Bei dem Vergiften mit Gas wird CO2 in Behälter mit einigen hundert Küken eingeleitet. Innerhalb von Sekunden tritt Bewusstlosigkeit ein und der Tod erfolgt, sofern nicht bereits zuvor durch Zerquetschen, innerhalb von wenigen Minuten durch Sauerstoffarmut im Blut.


Freitag, 2. April 2010

April, April

der 1. April ist rum. Zugegeben, so wirklich originell und gut gemacht war der Peta-Aprilscherz nicht.
die anderen die so durch die Medien geisterten fand ich aber auch nicht viel besser:
  • Portogebühr für Emails
  • Bernsteinzimmer entdeckt
  • Ip-Adressen sind aufgebraucht
  • Google kauft Burda und nennt es Burgle
  • Google baut eine Fabrik zur Urananreicherung
  • Starbucks verkauft Kaffee jetzt auch in den Größen Micra und Plenta (59 Milliliter bzw. 3,78 Liter)
  • der iPad-Verkaufsstart wird verschoben, weil das Display schmilzt
  • - Frauenverkauf bei Wikipedia
  • Die EU stellt auf Linksverkehr um
  • WM 2010 doch in Deutschland
  • Kreuzberg wird Europas erster Rauchverbotsmusterbezirk
  • Land Hessen kauft griechische Insel

aber jetzt isser ja rum, und Ostern kommt mit riesen Schritten... in diesem Sinne:

Donnerstag, 1. April 2010

Guido Westerwelle zieht sich für PETA aus

„Lieber nackt als Pelz tragen“ ist die bekannteste Kampagne der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. Zahlreiche Stars wie Pamela Anderson, Alicia Silverstone und Charlize Theron legten in der Vergangenheit ihre Kleider ab, um auf das Leiden von Tieren auf Pelzfarmen hinzuweisen. Jetzt hat sich Außenminister Guido Westerwelle bei PETA gemeldet und sich als erster Politiker für die Kampagne ausgezogen.

http://img407.imageshack.us/img407/1562/guidowesterwellefuerpett.jpg

„Trotz seines ramponierten Ansehens geht Westerwelle in die Offensive, um seine Bekanntheit zum Wohle der Tiere einzusetzen. Das ist ein erfreulicher Schritt. Sein Einsatz für die schwächsten Glieder in der Gesellschaft wird hoffentlich auf breite Zustimmung stoßen“, so Harald Ullmann, 2. Vorsitzender von PETA Deutschland e. V. „Nerze, Füchse und Co. dürfen für Modezwecke genauso wenig missbraucht werden wie so genannte Haustiere“, so Guido Westerwelle gegenüber PETA. Westerwelle schließt sich damit dem internationalen Pelz-Boykott von PETA an, der unter anderem von Prominenten wie Franka Potente, Bela B., Nina Hagen, Thomas D., Dirk Bach, Pamela Anderson, Paul McCartney oder Sophie Ellis Bextor unterstützt wird. Jeder Pelz steht für einen qualvollen Tod durch Erwürgen, Ertränken, Vergasen oder Stromschlag. Für jeden Pelzmantel müssen rund 70-100 Tiere ihr Leben lassen. PETA bittet alle Menschen: Tragen, kaufen und verschenken Sie keinen Pelz!

Quelle: peta.de