Sonntag, 3. Januar 2010

FAZ über mangelnden Tierschutz:

FAZ: Das Hähnchen ist ein armes Schwein
(einige Auszüge)
Die moderne Legehenne ist ein Hochleistungsvieh, das im Jahr dreihundert Eier fallen lassen muss, bevor es als Suppenhuhn endet. Am Jahresende laufen die letzten Genehmigungen für die Batteriehaltung aus, fortan wird die deutsche Henne in einer Kleingruppe unter Kunstlicht auf DIN A4 plus eine Handbreit je Tier leben - vorher war es noch weniger. Den Hähnchen und Puten geht es nicht besser, viele sind am Ende ihrer Turbo-Mast bewegungsunfähige Krüppel, weil sie die angezüchteten Riesenbrüste zu Boden zwingen. Solch ein Vogel ist schon ein armes Schwein.

Nutztierhaltung ist immer mit Zumutungen für das Lebewesen verbunden; wer Milch haben will, muss der Kuh das Kalb wegnehmen, auch wenn sie tagelang nach ihm ruft. Haltungsformen, die Tierfreunde zu ihrer Erbauung betreiben, sind zuweilen auch nicht viel besser. Die Wartezimmer der Veterinäre sind voll von Schmusedackeln, die mit Schokolade zu Tode gefüttert werden, und nackten Papageien, die sich in ihrem Wohnklo vor Langeweile selbst rupften. Die Liste der Gemeinheiten wider die Tiere ließe sich beliebig fortsetzen.

wer mal sehen möchte wie Bio-Gänse gehalten werden, möge sich diesen Beitrag von Radio Bremen anschauen


mein Fazit: auf Tierprodukte verzichten heißt, auf Tierqual zu verzichten. Die Lösung lautet "vegan"!

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1 Kommentar:

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