Dienstag, 5. Januar 2010

erfreulicher Trend

Die Bedingungen, unter denen Lebensmittel hergestellt wurden, spielen für den Kunden im Supermarkt eine offenbar immer größere Rolle. Auch die Werte, für die Hersteller und Händler stehen, werden bei der Kaufentscheidung wichtiger. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie,

Folgt man der Studie, dann kommt der sozialen und ökologischen Unternehmensverantwortung (Corporate Responsibility) heute eine "immense" Bedeutung zu. Die ethischen oder moralischen Ansprüche des Käufers lenken ihn zu bestimmten Warengruppen oder bestimmten Ladentypen. Wenn der Discounter Real Käfigeier verbanne und Aldi das Label "One World" etabliere, dann geriete die Ernährungsindustrie unter Zugzwang, im eigenen Unternehmen nachhaltige Strategien zu verankern, heißt es in der Studie, die in Köln auf der Ernährungsmesse Anuga vorgestellt wurde.
berichtet die fr


den Trend merkt man auch, Siegel wie "fair trade" oder auch das Bio-Siegel haben sich aufgrund der Verbrauchernachfrage etabliert, und auch die Produktpalette der veganen Lebensmittel hat sich in den letzten Jahren stark vergrößert.
Leider springen viele Firmen auf den "korrekte Produkte"-Zug auf, ohne echte Verbesserungen herbeizuführen; wenn z.B. Aldi Käfigeier aus dem Regal nimmt und sich damit rühmt den Tierschutz ganz groß zu schreiben, ist das Augenwischerei, wenn ein Jahr später die Käfighaltung sowieso verboten wird, und Aldi also einfach ein paar Monate bevor sie's so oder so müssten, aussteigt. Oder wenn der Energiekonzern Vattenfall mit Windrädern wirbt, obwohl gleichzeitig von ihm in Hamburg das größte Kohlekraftwerk Europas gebaut wird.
Man muss also genau hinschauen und Statements hinterfragen, vielfach handelt es sich um "Greenwashing" und nicht um inhaltliche Verbesserungen.
Die Verbraucherzentrale Hamburg hat kürzlich erst mehrere Beispiele für Greenwashing bei Kosmetik aufgedeckt; da taucht "bio" im Markennamen auf, obwohl es sich gar nicht um bio handelt, andere schreiben groß die pflanzlichen Wirkstoffe auf die Packung, und wollen mit "grünen" Produkten punkten. Doch meistens verlieren sich die Minimengen an natürlichen Stoffen in einem Meer von Chemie.
Mit den bekannten großen Siegeln bio, demeter, fair trade, Ökotest ist man relativ auf der sicheren Seite, dass alles korrekt abläuft. auf biobay.de gibts übrigens ne Liste der Siegel und was dahintersteckt.


Insofern: La-La-la-lasst euch nicht verarschen... :-D

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