Dienstag, 24. November 2009

Greenwashing bei McD

McDonald's wechselt von Rot auf Grün

Respekt vor der Umwelt soll die grüne Farbe signalisieren: Der Bulettenbrater hübscht nicht nur sein Firmenschild auf, sondern auch sein Image.
Der Farbwechsel sei auch als Bekenntnis und Respekt vor der Umwelt zu werten.

berichtet ftd

Die Farbveränderung passt zur Strategie: Seit Jahren schon versucht das Unternehmen, vom Image des Verkäufers ungesunder, fetttriefender Bratklöpse wegzukommen, die die Jugend der Welt zu dick werden lassen. Immer mehr kalorienarme Speisen werden angeboten. Längst bezeichnet sich McDonald's Deutschland als größten Salatverkäufer des Landes.
schreibt die welt


oh, super. Für sowas gibts auch nen Begriff "Greenwashing":

Greenwashing oder Greenwash (englisch wörtlich grün waschen, in Anspielung auf grün als Symbol für Natur und Umweltschutz und Waschen im Sinne von Geldwäsche oder sich reinwaschen, bzw. als Analogiebildung zu whitewash, englisch für schönfärben) ist eine kritische Bezeichnung für PR-Methoden, die darauf zielen, einem Unternehmen in der Öffentlichkeit ein umweltfreundliches und verantwortungsvolles Image zu verleihen (Deutsch etwa: „sich ein grünes Mäntelchen umhängen“).

Hierbei werden die Techniken der Öffentlichkeitsarbeit, der Rhetorik und der Manipulation benutzt, um einer Firmengeschichte oder den aktuellen Unternehmensaktivitäten eine weiße Weste zu verpassen. So behaupten die Unternehmen unter anderem, die Ausrottung der Armut und des Welthungers voranzutreiben, ihre Produkte fair zu handeln oder auf ökologisch verträgliche Weise herzustellen.

1 Kommentar:

  1. Das ist doch nun wirklich richtig pervers. Mir fehlen die Worte. Echt! Und das will was heißen!!

    Die Sudda

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