Freitag, 2. Oktober 2009

Fisch ist nicht nur "nicht gesund", sondern sogar giftig

Probanden scheiden unterschiedlich schnell das in Fisch enthaltene organische Arsen aus - Wenn der Stoff länger im Körper bleibt, könnte ein Gesundheitsrisiko bestehen

Graz - Harte Zeiten für Fisch-LiebhaberInnen: Im Zuge eines wissenschaftlichen Tests hat das Institut für Chemie an der Karl-Franzens-Universität Graz festgestellt, dass nicht alle Menschen das in Fisch und Meeresfrüchten enthaltene organische Arsen gleich schnell ausscheiden. Testleiter Kevin Francesconi erklärte, dass der Umstand, dass der Stoff länger im Körper bleibt, ein Gesundheitsrisiko darstellen könnte. Weitere Untersuchungen sollen Aufschluss geben.

berichtet derstandart.at


klar, dass was wir alles so an Schwermetallen ins Meer pumpen bleibt auch im Fisch. Fische von Farmen sind auch keine Alternative da diese dort in großer Zahl auf engstem Raum gehalten werden, und großzügig Antibiotika eingesetzt werden um Krankheiten zu vermeiden. Diese Rückstände nimmt der Fischesser natürlich beim kulinarischen Genuss auf.

einen interessanten Bericht über Antibiotika in Meeresfrüchten hat Greenpeace.at:

"Bereits mehrfach wurden Antibiotikarückstände in Aquakulturprodukten nachgewiesen. So
etwa in nach Großbritannien importierten Garnelen, was verschiedene Studien belegen. In
Japan wurde der Import von in Thailand aufgezogenen Garnelen Anfang der Neunziger Jahre
wegen Antibiotikarückständen sogar vorläufig verboten. Auch in Meereslebewesen aus der
Umgebung von kommerziellen Fisch-Farmen konnten, teils überhöhte, Antibiotikarückstände
nachgewiesen werden. Darüber hinaus wurden auch bakterielle Belastungen in tiefgefrorenen
Fischen festgestellt."

also nicht nur aus ethischer Sicht (dass Fische Schmerz empfinden, ist nach dem aktuellen Stand der Literatur nicht mehr fraglich) sollte man auf Fisch verzichten!


deadfish.jpg

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