Sonntag, 15. März 2015

Mausflaus testet Buch "Schlank wie ein Buddha"

Der Randomhouse-Verlag hat mir freundlicherweise ein Rezensionsexemplar von "Schlank wie ein Buddha. Mit Achtsamkeit das Wohlfühlgewicht erreichen und halten" der Autoren Misayo Kawashima Meindl  und und Anna Cavelius zur Verfügung gestellt.

Paperback, Klappenbroschur, 144 Seiten, 17,2 x 23,5 cm
40 farbige Fotos
ISBN: 978-3-424-15270-8
€ 14,99 [D]



Mich hat der Buchtitel neugierig gemacht - erstens mal zieht alles was mit Abnehmen und Diät zu tun hat, mich immer noch an, außerdem denkt man doch automatisch sofort wtf?!? Buddha ist doch der mit dem Schwabbelbauch?!? Jedenfalls die Buddha-Figuren, die ich kenne, sind alle dickbäuchig.

Die Beschreibung auf der Rückseite erklärt; was mit dem Titel gemeint ist:


Inhaltsübersicht
 Motive wie Stress, Reizüberflutung, Schlafmangel und falsch antrainierte Verhaltensmuster (Stichwort Belohnungsprinzip) sind meist der Auslöser dafür, dass wir zu viel oder das Falsche essen und in Folge dessen zunehmen. Ziel des Buches ist es deshalb aufzuzeigen, wie wir durch zeitlose buddhistische Weisheiten und Achtsamkeiten uns wieder mit uns selbst anfreunden und somit über den Weg ins Innere auch das Äußere harmonisieren können. Der Weg des Buddhas besteht darin, sich von überflüssigem Gewicht zu trennen – geistig und seelisch ebenso wie körperlich.


Was ist achtsam leben?
Es geht also um eine langfristige Ernährungsumstellung und die Änderungen der Gewohnheiten insgesamt.

Dies wird nicht nur grundsätzlich erklärt, es werden auch viele konkrete Tipps gegeben, was man tun kann um achtsam zu leben. Außerdem gibt es einen Rezepte-Teil, bei dem allerdings das meiste nicht vegan ist, als Veganer kann man aber einige der Gemüsegerichte, Suppen, Vegetarischen Gerichte relativ leicht veganisieren.
Übungen für den Morgen
Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen; und einige der Sachen, wie zb die Atemübungen am Morgen, möchte ich auch gerne umsetzen, da ich zwar nicht mega-gestresst bin, aber so eine Art "innere Unruhe" habe, und ich glaube, dass die Übungen mir helfen würden, ausgeglichener zu werden.

Vielen Dank an randomhouse fürs Zurverfügungstellen!

Samstag, 7. März 2015

Mausflaus auf der Veggieworld Wiesbaden

Letztes WE war ich auf der Veggieworld in Wiesbaden. Die Karten hatte ich bei einem Gewinnspiel von beVegt gewonnen - vielen Dank nochmal dafür! Gerne hätte ich mir auch den Vortrag von Daniel und Katrin über vegane Ernährung und Ausdauersport angesehen; leider war der einzige Tag an dem ich konnte, der Freitag nach der Arbeit. Also 15Uhr mit der Bahn nach Wiesbaden, da dann in den Shuttle-Bus und innerhalb einer Stunde musste ich über die Messe hetzen, weil die nämlich schon um 18 Uhr zu macht. V.a. ist der letzte Shuttle-Bus um 18:15 gefahren.

Im Nachhinein war es aber nicht so schlimm, dass ich nur kurz da war. Aus dem Programm hätten mich neben dem bereits erwähnten eigentlich eh nur noch die Kochshows von Jerome Eckmeier und Attila Hildmann interessiert. Jerome habe ich dann aber immerhin am Vebu-Stand gesehen (siehe Foto), und von Attila gabs bei Keimling ein riesiges Poster ^^ Sebastian Zösch hing am Vebu-Stand ab.
Also haben wir uns alle Stände angeguckt und ordentlich probiert... Leckere Schokocreme, Wilmersburger und Vegusto-Käse, Müsliriegel, Zwergenwiese-Aufstriche, Taifun-Tofu... Alles superlecker, aber das meiste echt zu horrenden Preisen. Ansonsten habe ich noch ein bisschen durch die Bücherauslagen geblättert, mir Postkarten von Vegusto mitgenommen und die Mixer von Keimling bestaunt.
Am Ende waren wir noch 5min auf der Esoterik-Messe Paracelsus, einfach um zu sehen was da so läuft. Die 5min haben aber schon gereicht, um alle meine Vorurteile zu bestärken; dass da nur hanebüchener Blödsinn angeboten wird: Magnetschmuck, fragwürdige Literatur, einen LebeGesund-Stand (abzulehnen da die zur Sekte UL gehören), Wasseraufbereiter.... Bloß ein Stand mit Massagesesseln hätte mich interessiert. Da hätt ich doch gerne mal probegelegen :)

Fazit: Messe ganz nett, aber 12 Euro Eintritt definitiv nicht wert! 

Ich lass einfach mal Fotos sprechen - mein Handy macht leider nicht die besten Bilder:



















Freitag, 13. Februar 2015

TV-Tipp: Freitag, 27. Februar um 21:45 Uhr auf arte "Zucker oder Fett: Was schadet mehr?"

Eine zu fett- und zuckerhaltige Ernährung hat schwere Folgen für die Gesundheit und begünstigt Krankheiten wie Krebs, Fettleibigkeit, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Doch was ist schlimmer: zu viel Zucker oder zu viel Fett? Der Dokumentarfilm geht dieser Frage anhand eines Selbstversuchs nach.

In den westlichen Gesellschaften hat sich die fett- und zuckerhaltige Ernährung zu einem echten Problem für die öffentliche Gesundheit entwickelt. Krankheiten wie Krebs, Fettleibigkeit, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind auf dem Vormarsch und jährlich für 35 Millionen Todesfälle weltweit verantwortlich – mehr als die Infektionskrankheiten. Doch was ist schlimmer: zu viel Zucker oder zu viel Fett? Diese Frage beantwortet der Dokumentarfilm auf wissenschaftliche und zugleich spielerische Weise, und zwar mit einem doppelten Selbstversuch.

Chris und Xand Van Tulleken sind eineiige Zwillinge in den Mittdreißigern, haben die gleichen Gene und einen ähnlichen Lebenswandel. Einen Monat lang testeten sie die Auswirkungen von Fett und Zucker auf den eigenen Körper. Der eine nahm eine stark zuckerreiche und fettarme Nahrung zu sich, der andere eine fettreiche Nahrung ohne Zucker. So konnten sie sicher sein, dass die Veränderungen in ihrem Körper ausschließlich auf die Ernährung zurückzuführen sind. Bei ihrem Experiment wurden sie von einem Ernährungsberater begleitet, ließen Gewichts- und Körpermasseschwankungen untersuchen, ihren Blutdruck, Cholesterin- und Blutzuckerspiegel messen und unterzogen sich physischen und kognitiven Leistungstests – mit teils überraschenden Ergebnissen.

So räumt der Film mit einigen Klischees der Ernährungswissenschaft auf: Die Kalorien aus Kohlenhydraten sind nicht etwa „schlimmer“ als die aus Fett, und der Konsum von Fett macht nicht unbedingt dick. Gefährlich sind vielmehr die Auswirkungen der Kombination aus Fett und Zucker. Diese löst im Gehirn kein Völlegefühl aus und führt zu einer regelrechten Abhängigkeit. Wer abnehmen beziehungsweise nicht zunehmen will, sollte also vor allem auf den Fett-Zucker-Mix verzichten. Doch genau der steckt in den meisten Fertiggerichten und ist die Geschäftsgrundlage der Lebensmittelindustrie.

Quelle: arte

Samstag, 31. Januar 2015

dm-Haul

Beim Bummeln in der Innenstadt habe ich festgestellt, dass eine der dm-Filialen 20% Ausverkaufsrabatt auf alles hat - dabei schien mir der Laden da eigentlich gut zu laufen. Ich hab extra nochmal misstrauisch nen Verkäufer gefragt, ob das wirklich auf alles ist.... und dann ordentlich zugelangt! Ein paar Sachen, die ich immer kaufe und einiges, bei dem ich schon länger mit mir gehadert habe, mir das doch mal zu gönnen; aber dann doch zu geizig war.

Hier meine grandiose Ausbeute:


Nr.1 alverde Repair-Spülung Avocado Sheabutter 2,25€

Mit Avocado kann man mich zwar jagen, aber ich will das Zeug ja nicht essen und riechen tut es ganz gut, pflegen sowieso. Die Haare werden von allen alverde-Spülungen allerdings etwas schwer, sodass ich Spülung hauptsächlich in den Spitzen verteile.

Nr.2 2x alverde Nutricare-Spülung Mandel Argan 2,25€

Ich fahr voll auf Mandelduft ab.

Nr.3 2x Das gesunde Plus Omega3 Leinöl-Kapseln 2,95€

Über die hatte ich *hier* schonmal geschrieben. Nehm ich nicht täglich, aber ich denke, dass bei meiner fettarmen Ernährung die Fettsäuren etwas zu kurz kommen könnten; und ein Zuviel dürfte wohl keine negativen Auswirkungen haben. Neben Vitamin E, B6 und Folsäure sind auch noch 7,5 ug B12 zugesetzt.

Nr.4 udowalz Repair-Shampoo 6,95€

Ich hab mir unter der Dusche mal nen Klecks Shampoo ausgeliehen; und als ich von dem Duft und der Pflegewirkung total begeistert war, hab ich gefragt was das ist - es war das blond-Shampoo von udo. Ich hab dann erstmal gecheckt ob das überhaupt vegan ist, und eine Produktanfrage bei udowalz gemacht - und hurra, alles aus der Linie ist vegan+tierversuchsfrei, wie mir versichert wurde. Was aber wehtut, ist der Preis... Ich glaub das ist das teuerste Shampoo, was ich mir je gekauft habe. Wird wahrscheinlich auch einmalige Geschichte bleiben; denn das Shampoo ist zwar wohlduftend und pflegend, aber halt auch nicht soooo toll, dass ich dafür diesen Mörderpreis hinlegen würde.
Nachteil ist auch, dass man im Laden nicht an den Flaschen schnuppern kann, weil die alle mit einem Plastiksiegel versehen sind. Die Flasche hab ich auch auf gut Glück gekauft, in der Hoffnung, dass es so riecht wie das Blond-Shampoo (das wollte ich nicht nehmen, weil ich ja nicht blond bin; wobei man davon ja wohl auch nicht blond wird); und wurde nicht enttäuscht.

Nr.5 Lavera Sensitiv Shampoo Mandel&Hammamelis 3,95€

Habe ich mal erwahnt, dass ich Mandelduft mag? ^^ Hat aber keinen so betörenden Duft wie ich mir erhofft hatte. Schäumt auch etwas schlecht, ist dafür aber relativ mild. 

Nr.6 Balea Bodylotion Day Spa normale Haut Mandelblüte&Orchidee 1,95€

Bodylotion verbrauche ich en masse, weil ich so häufig schwimmen gehe und die Haut durch das Chlorwasser so ausgetrocknet wird. Ich nehme die auch fürs Gesicht weil sie viel Feuchtigkeit spendet und wenig fettet. Eigentlich gibts auch keinen Grund, wieso man Bodylotion nicht im Gesicht verwenden sollte.

Nr.7 alverde Cellulite Duschpeeling Zitrone Rosmarin 2,95€

Ich hab zwar zum Glück nicht wirklich Cellulite, aber Peelings machen die Haut so schön glatt und geschmeidig. Riecht ziemlich heftig zitronig.

Nr.8 essence blister patches Blasenpflaster Mix 2,95€

Wird selten gebraucht, aber wenn man mal ne Blase hat, dann sind die Blasenpflaster echt Gold wert.


Und auf alles 20%! D.h. bei nem Gesamtpreis von 31,40€ habe ich 6,28€ gespart. Dafür bin ich dann aber auch erstmal auf Monate versorgt :)

Ab Frühsommer soll es laut Pressemitteilung übrigens einen dm-online-Shop geben, (in Österreich gibts den bereits) für alle, die keine Filialen um die Ecke haben. Wobei ich mich darüber nicht beschweren kann; die Gegend ist damit ziemlich zugepflastert, teilweise sind die Läden nur wenige Gehminuten voneinander entfernt. 
Und an einer eigenen Bio-Linie arbeitet dm auch gerade.

Dienstag, 27. Januar 2015

"natürliches Rindfleischaroma" in den McDonalds Pommes in den USA

Das tolle am Bloggen ist, dass es keine one way-street ist; oft kriege ich auch Input von Lesern. Gestern hat mich ein Kommentar erreicht, die Pommes bei McDonalds seien nicht mehr vegan, vorbildlicherweise mit einer Quelle belegt:

Wirklich interessant wird es jedoch in einem zweiten Film. Darin erklärt der Ingenieur Grant Imahara, warum in den kleinen goldbraunen Stiften insgesamt 19 verschiedene Inhaltsstoffe vorkommen müssen. Darunter nicht nur Kartoffeln, Öl und Salz, sondern deutlich lesbar auch natürliches Rindfleischaroma. Das, so sagt der Sprecher, gebe den McDonalds-Fritten ihren unvergleichlichen Geschmack. Früher wurden die Pommes sogar richtig in Rindertalg anstatt in Pflanzenzöl frittiert. Heute wird einfach Rindfleischaroma beigefügt.
Quelle: rp-online

Das Video zeigt die Zutaten in den USA! Also keine Infos darüber, wie es in Deutschland aussieht. (danke an Carola für den Hinweis)

Gut zu wissen, auch wenn ich bei McD nie was anderes konsumiere als die Toilette oder den Kaffee.

Ein Satz noch zu dem Kommentar, dass "bei Fastfoodketten vegane Gerichte zu essen Massentierhaltung genauso unterstützt,": Im Supermarkt Sojamilch einkaufen und beim Italiener Spaghetti essen unterstützt die Massentierhaltung genauso. Klar sind Global Player wie McD mit einem hohen Anteil an Fleischprodukten die Spitze; aber die Problematik, dass man mit veganem Konsum doch irgendwo auch Tierprodukte mitfinanziert hat man bei allen nicht rein vegan verkaufenden/produzierenden Läden/Herstellern. Insofern ist für mich der Konsum von veganen Produkten in/von nicht rein veganen Läden vertretbar. Jedenfalls noch. Wenn irgendwann an jeder Ecke ein veganer Imbiss oder Supermarkt ist, dann gilt das aber-ich-muss-doch-irgendwo-einkaufen-Argument-nicht mehr ;)


Sonntag, 18. Januar 2015

Links der Woche IX

Das einzige Berichtenswerte aus meinem Leben war diese Woche, dass ich auf der Wiesbaden-pelzfrei-Demo war. Mehr als dass ca. 150 Leute 2std mit "Menschen und Tiere sind kein Kapital"-Sprüchen+Transpis durch die Innenstadt tingelten, gibts dazu allerdings nicht zu sagen. Daher gibts mal wieder nur ein paar Lesetipps:


Neues Print-Magazin: Noveaux mit veganer Mode und nachhaltigem Lifestyle – Interview (via LesMads)
Ab 15.März im Handel

Vegetarier in der Küche: Kantinen-Bin-Laden auf dem Gemüsetrip (via handelsblatt)
Nachdem der von den Grünen empfohlene (nicht aufgezwungene!!) Veggieday in der Bevölkerung nicht gut ankam, stellen jetzt doch immer mehr Kantinen auf ein vegetarisches (Zusatz-)Angebot um. Eine erfreuliche Entwicklung!

World of Pizza mit veganem Angebot (via Albert-Schweitzer-Stiftung)
World of Pizza (WOP) ist eine Pizzakette, die in den Städten Berlin, Brandenburg/Havel, Dessau, Leipzig, Ludwigsfelde, Magdeburg, Oranienburg, Potsdam und Werder/Havel vertreten ist.
WOP stellt in seinem aktuellen Flyer folgende Punkte vor:
  • Alle Teigsorten sind für Veganer geeignet,
  • die klassische Pizzasauce enthält keine tierischen Produkte,
  • viele Beläge sind vegan (u. a. diverse Gemüsesorten),
  • man kann den veganen Käse von Veganic statt Käse aus Kuhmilch bestellen (kein Aufpreis).
Den Pizzateig kann man auch mit veganem Dinkelteig ordern. Die Option »Käse im Rand« ist nicht vegan. Über das vegane Pizzaangebot hinaus gibt es einen veganen Wrap, vegane Pizzabrötchen und einen Gartensalat (mit Balsamico-Dressing).

Mal wieder verkeimtes Putenfleisch (via welt)
Aber das hat sicher eh jeder mitgekriegt.

Franca Mangiameli: Ernährungstrend Vegan – Ist das gesund? (via Netto-Blog)
In dem Beitrag wird eigentlich nix neues erzählt, ich finds bloß bemerkenswert, dass der discounter-eigene Blog dieses Thema aufgreift. Aber Netto ist ja sogar so veganfreundlich, ein eigenes vegan-Label auf ihre Produkte zu packen.

"Veganer sind seltener übergewichtig" (via FR)
Interview mit einer Ernährungsberaterin über gesundheitliche Aspekte des Veganismus. Angenehm positiv.

Gesunde Lebensmittel sind teurer (via wiwo)
Sagt eine britische Studie, und mir erscheint es auch plausibel. Aber nicht unbezahlbar!

Günstig vegan (via Albert-Schweitzer-Stiftung)
Tipps wie man es trotzdem schafft, mit kleinem Budget zu haushalten.