Dienstag, 13. Juni 2017

TV-Tipp: HEUTE, 13.06.2017 20:15 SWR Marktcheck - Die Mär von glücklichen Hühnern

Was für die "Ich ess nur ganz selten Eier, und wenn dann bio"-Fraktion:

Bioeier Die Mär von glücklichen Hühnern


Marktcheck deckt auf

Marktcheck hat Betriebe besucht, die auch für einen Discounter Bioeier produzieren. Vom Elektrozaun bis zu herumliegenden Tierkadavern: Ein Skandal wird sichtbar.
  Quelle: swr marktcheck

Auf der Seite kann man sich das Video hinterher auch anschauen bzw. downloaden, außerdem wird es einen Textbeitrag geben.

Samstag, 10. Juni 2017

Wer will den Essener Vegan-Imbiss "Why so serious?" weiterführen?

„Why so serious?“: Darum steht Essens Vegan-Imbiss Nr.1 zum Verkauf

Essen. Es ist eines der beliebtesten Imbiss-Restaurants der Stadt: Das „Why so serious?“ in Essen-Frohnhausen. Doch jetzt steht der vegane Laden plötzlich auf Ebay-Kleinanzeigen zum Verkauf. Was ist passiert?

„Ich muss den Laden verkaufen, weil ich es zeit- und gesundheitstechnisch nicht mehr schaffe“, so die 34-Jährige Besitzerin Nadin Freund gegenüber DER WESTEN. Und das sind nicht die einzigen Gründe.

Im Jahr 2015 übernahm die junge Frau zusammen mit ihrem damaligen Freund Marcel Kuhl den veganen Imbiss auf der Kölner Straße.
Nicht Nadins Traum

Doch wie das manchmal so ist, zerbrach die Beziehung der beiden Ende 2015. „Der Imbiss war nicht mein Traum, es war der von Marcel. Als wir uns getrennt hatten, musste ich ihm auch kündigen.“
Restaurant soll weitergeführt werden

Seit Anfang 2016 führt die junge Frau den Imbiss. Beschäftigt dort drei Mitarbeiterinnen. Nicht ihr einziger Job. „Vormittags arbeite ich als Sekretärin und Mutter bin ich auch noch. Das wird auf Dauer zu viel.“

Ganz schließen will sie den Imbiss jedoch nicht. „Ich möchte den Betrieb in gute Hände geben und hoffe, dass er so weitergeführt wird. Das 'Why so serious?' bleibt so lange offen, bis ich einen neuen Besitzer gefunden habe.“

*hier* gehts zum Artikel von DER Westen vom 09.06.2017
*hier* zur ebay-Kleinanzeige
*hier* zur Facebook-Seite des Imbisses


Ich kenn den Laden nicht, aber es wär doch schade, wenn eine gut laufende vegane Essgelegenheit verloren gehen würde.

Samstag, 13. Mai 2017

Krebsverdächtige Mineralöle: Drogerieketten dm und Müller stoppen Verkauf von veganen Bio-Brotaufstrichen

Die Zeitschrift „Ökotest“ hat in ihrer aktuellen Ausgabe 22 vegane Brotaufstriche getestet und in 17 von ihnen problematische Mineralöle gefunden. Vier Produkte enthielten die besonders gefährlichen aromatischen Mineralöle (MOAH), die unter Verdacht stehen, krebserregend und erbgutverändernd zu sein. Die Drogerieketten dm und Müller stoppten daraufhin den Verkauf dieser Produkte, Rossmann und Allos verkaufen die belasteten Aufstriche jedoch weiter. 
 
Nach dem Fund von gesundheitsgefährdenden Mineralölen haben die Drogerieketten dm und Müller den Verkauf zweier Bio-Brotaufstriche gestoppt. Betroffen sind die „dm Bio Pastete Tomate“  und die „Bio Primo Gourmet Pastete Kräuter" von Müller, wie die Unternehmen schriftlich gegenüber foodwatch erklärten. Auch die „Ener Bio Paprika-Chili Pastete“ der Drogeriekette Rossmann sowie die „Tartex Brotzeit Tomate“ von Hersteller Allos waren mit MOAH belastet – diese Produkte stehen aber weiterhin in den Regalen, die Unternehmen lehnen einen Verkaufstopp ab.

Rossmann: „gesundheitliche Bewertung problematisch“

Die in den Brotaufstrichen nachgewiesenen aromatischen Mineralöle (MOAH) stehen laut der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) unter Verdacht, krebserregend und erbgutverändernd zu sein. Auch dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) zufolge sollte kein nachweisbarer Übergang von MOAH auf Lebensmittel stattfinden. Trotzdem hat die Drogeriekette Rossmann den Verkauf ihres mit Mineralölen belasteten Brotaufstrichs nicht gestoppt. Man teile die Einschätzung über die gesundheitlichen Gefahren von mineralölbelasteten Lebensmitteln nicht, erklärte das Unternehmen gegenüber foodwatch. Auch der Hersteller Allos hat sein Produkt nicht aus dem Verkauf genommen. Man habe den Lieferanten gewechselt, schrieb das Unternehmen an foodwatch. 

Gesundheitsschutz nicht Herstellern überlassen!

foodwatch fordert die Unternehmen auf, die betroffenen Produkte sofort aus dem Verkehr zu ziehen. Das sollten Hersteller grundsätzlich tun, wenn sie wissen, dass ihre Lebensmittel mit krebsverdächtigen Mineralölen verunreinigt sind. Die unterschiedlichen Reaktionen der Unternehmen auf die Mineralöl-Funde in ihren Produkten zeigen jedoch: Der Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher darf nicht den Herstellern und Händlern überlassen werden, Bundesregierung und EU müssen endlich sichere Grenzwerte für Mineralöle vorschreiben!


Freitag, 14. April 2017

Mittwoch, 8. März 2017

weniger Plastikmüll bei Penny + Rewe bio

Seit Ewigkeiten wird kritisiert, dass Bio-Obst und -Gemüse in Supermärkten extra in Plastikfolie verpackt ist. Der Einzelhandel hat als Grund dafür angegeben, dass sich anders die konventionelle Ware nicht von Bio-Ware unterscheiden lässt. Klar, da könnte man ja einfach die Bio-Aubergine aufs Band legen und an der Kasse behaupten es sei ne (billigere) konventionelle.
Dafür hat Rewe jetzt eine Lösung: Ein Laser-Logo
Rewe teilte mit, dass ab Mitte März rund 800 Rewe- und Penny-Märkte in Nordrhein-Westfalen Süßkartoffeln und Avocados mit einem Laser-Logo angeboten werden. Die Testphase soll erstmal vier Wochen dauern und dann wird nach dem Feedback der Kunden entschieden, ob diese Methode ausgeweitet werden soll.

Das natürliche Label soll übrigens keinen Einfluss auf Geschmack, Qualität oder Haltbarkeit der Lebensmittel haben. Bei der Laser-Methode werden lediglich Pigmente der äußersten Schalenschicht abgetragen.
Quelle: stern

Hört sich nach ner ziemlich guten Idee an, geht allerdings wohl nicht immer, sondern nur bei Zeug mit dicker Schale und ausreichend groß ist. Sowohl Avocados als auch Süßkartoffeln sind ja relativ hart und werden einzeln oder zumindest nicht in großer Stückzahl gekauft. Jede einzelne Kartoffel zu lasern wäre Blödsinn. Und auf nen Salatkopf oder ne Tomate lässt sich so ein Logo bestimmt auch nicht aufbringen.
Aber immerhin schonmal ein Anfang.