Samstag, 16. Mai 2015

Mausflaus testet Buch "Vegan im Job" von Patrick Bolk




Der Randomhouse-Verlag hat mir freundlicherweise ein Rezensionsexemplar vom neu erschienenen "Vegan im Job" von Patrick Bolk (der Autor von "So geht vegan") zur Verfügung gestellt.

Wie der Untertitel "Über 60 schnelle und gesunde Rezepte - auch für unterwegs" verspricht, geht es um funktionales Kochen für den Alltag.

Infos von der Verlagsseite:
 Paperback, Klappenbroschur, 144 Seiten, 19,0 x 24,0 cm
ca. 50 Farbfotos
ISBN: 978-3-517-09374-1 € 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 20,50 * (* empf. VK-Preis)  

Sich vegan zu ernähren muss nicht kompliziert sein! Vor allem wer stark im Berufsleben eingebunden ist und gleichzeitig versucht, vegan und gesund zu leben, der hat es scheinbar nicht leicht - dieses Buch beweist das Gegenteil! "Vegan im Job" zeigt, dass sich mit ein wenig Vorbereitung ein gesundes Frühstück genau so schnell zubereiten lässt wie ein ausgewogenes Mittagessen "to go" oder ein paar Energieriegel für den kleinen Hunger zwischendurch. Und auch am Abend kann man sich ganz flott ein Abendessen auf den Teller zaubern. Statt sich also auf die Schnelle mit fett-, zucker- und kohlenhydratreichem Fastfood zu versorgen, bietet dieses Buch köstliches veganes und gesundes Essen ohne Riesenaufwand, viele Rezeptideen zum Mitnehmen, Tricks zur geschickten Vorratshaltung sowie einen Wochenplaner für stressfreie Kochwochen.

Was alles enthalten ist:


Sind also nicht bloß Rezepte, sondern auch viele Tipps rund ums Kochen, haushalten und einkaufen. Die Texte sind gut zu lesen und kurz gehalten. Das Buch beginnt wie jedes Vegan-Buch mit der obligatorischen Wieso-vegan-so-toll-ist-Einführung. Wann sind wir endlich soweit, dass man nicht erst erklären muss, wieso vegan gut ist, sondern das als allgemein bekannt vorausgesetzt wird?

Nach einigen grundsätzlichen Tipps zur veganen Alltagsbewältigung kommt der ausführliche Rezepteteil, unterteilt in Frühsstück, Mittag, Abend und zwischendurch.





Zu fast jedem Rezept gibt es Bilder, außerdem mit Symbolen veranschaulicht die Angaben wie lange man braucht bis das Essen fertig ist, wie viele Portionen es gibt und ob es mitnahmegeeignet ist.
Da sollte man als erstes nen Blick drauf werfen, um zu checken, ob man noch genug Zeit hat, denn viele Lebensmittel müssen erstmal ne ganze Weile eingeweicht werden.
An sich sind diese Angaben eine gute Idee, was ich aber bei vielen Rezepten vermisse, ist die Kochzeit. Die komplette Zubereitungszeit wird immer in den Symbolen angegeben, aber das schließt ja schnibbeln, hacken, waschen mit ein, und nicht jeder weiß, wie lange man ein Risotto köcheln lassen muss, bis es cremig ist.
Die "to go"-Angabe erscheint mir etwas willkürlich gesetzt. Denn wieso sollte es leichter sein, sich Zucchini-Spaghetti mitzunehmen, als ein Risotto? Muss man beides in ein Gefäß füllen und mit Gabel/Löffel essen.

Ich hatte mir auch mehr Rucki-Zucki-Rezepte erwartet. Die meisten Rezepte brauchen mehr als 30min zur Zubereitung.
Ich persönlich hätte mir noch Nährwertangaben zu den Rezepten gewünscht; aber das ist bei Kochbüchern ja eher die Ausnahme. 
Insgesamt sind die Rezepte aber vielseitig, gesund und seeeehr lecker anzuschauen. Und auch nicht allzu kompliziert in der Zubereitung. Die Rezepte sind "normal" sojalastig, also gelegentlich kommt mal Tofu oder Sojamilch zum Zuge. Auf komplette Fertigprodukte, wie Soja-Gyros oder Fertigmischungen wird größtenteils verzichtet; die Tofuwürstchen im Schlafrock aus Fertigwürstchen und Fertigblätterteig sind da eher eine Ausnahme.
Es sind auch garantiert keine Oma-Rezepte, sondern es gibt hippe Smoothies, Zucchini-Spaghetti und Chia-Pudding. Das macht sich auch bei den Zutaten bemerkbar, denn Ingwerwurzel, Agavensirup und Chia-Samen hat ein Nicht-Hipster eher nicht zu hause.
Wo man was einkaufen kann, wird im Buch aber auch erklärt.

Im Anhang findet man dann noch weitere Infos.



Fazit:
Ein gutes Basic-Kochbuch für Leute, die Lust auf neue Rezepte, aber nicht viel Zeit haben. Und die Kollegen werden sicher neidisch, wenn ihr mit den tollen Sachen ankommt :) 


Auf der Verlagsseite findet ihr noch mehr Infos, außerdem  eine ausführliche Leseprobe, wenn euch meine noch nicht gereicht hat. Außerdem hat Patrick einen eigenen Blog namens sogehtvegan und schreibt bei Deutschland isst vegan.

Vielen Dank an den Verlag fürs Zurverfügungstellen des Buches!


Sonntag, 3. Mai 2015

Mausflaus testet: Nahrungsergänzungsmittel von BjökoVit

Der Hersteller und Onlineshop BjökoVit war so nett, mir ein tolles Testpaket mit veganen Nahrungsergänzungsmitteln zukommen zu lassen:

Wow, Mit so viel hatte ich echt nicht gerechnet, als ich die Anfrage gestellt hab. Dazu noch ein netter Brief - so gewinnt man meine Sympathie :) Darüber hinaus habe ich zu fast allem nen Infozettel bekommen. Beipackzettel war natürlich auch noch in jeder Packung. Die kann man übrigens auch online einsehen. Überhaupt ist die Seite sehr informativ, übersichtlich und schön designt. Alle Produkte sind vegan-zertifiziert mit dem V-Label.

Noch mehr hätten sie gar nicht schicken können, denn diese 7 Sachen sind schon die (vorerst) komplette Produktpalette. Drin waren:


Eisencitrat

Eisenmangel hab ich zum Glück nicht, daher werd ich das an eine mangelleidende befreundete Vegetarierin verschenken. Das Präparat erscheint mir vernünftig; denn zum einen ist Vitamin C dabei, was die Eisenaufnahme verbessert, zum anderen liefert 1 Kapsel 100% des empfohlenen Tagesbedarfs. Viele Eisenpräparate sind niedriger dosiert. Außerdem ist es sinnvoll, ein Monopräparat einzunehmen, da bei vielen Kombipräparaten (zb Calcium+Eisen) sich die Wirkungen gegenseitig aufheben.

Folsäure

Wichtiger Nährstoff, bei dem viele einen Mangel haben. Außerdem kann man Folsäure praktisch nicht überdosieren, bzw. es ist nicht schädlich, sodass man das auch vorsorglich einnehmen kann, ohne dass ein Mangel diagnostiziert wurde. Außerdem ist noch Jod, B12 und D2 zugesetzt, mit denen man ebenfalls in den Dosierungen zumindest nix falsch machen kann.


Haut Haare Nägel

Bestehend hauptsächlich aus Zink, Vit C, E, Selen, Biotin
Bei Zink hat man leicht nen Mangel, ich vermute, dass ich einen leichten habe, deswegen habe ich früher schon gelegentlich mit Zink supplementiert und mich über das Präparat sehr gefreut. Biotin halte ich persönlich für wirkungslos, weil man das durch die normale Nahrung ziemlich sicher komplett abgedeckt kriegt, und eine Zufuhr darüber hinaus nix bewirkt, aber es ist auch nicht schädlich. Vitamin C kann man auch praktisch nicht überdosieren, und von Vit E sind eh nur 50% des Tagesbedarfs drin, das ist eine vernünftige Dosis. Selen kann man zusätzlich zuführen, erscheint mir aber auch nicht unbedingt notwendig. Darüber hinaus ist noch Schachtelhalm, Bierhefe und Goldhirse drin, wo ich jetzt auch nicht glaube, dass es nenneswert was bringt, aber es ist zumindest natürlich und es schadet nicht. Ich werde berichten, wenn mir Haare und Nägel in Zukunft sprießen und meine Hautprobleme beseitigt sein sollten :D

Vitamin B12 Kapseln

Für Veganer ist B12-Supplementierung ein Muss! Und in den Kapseln sind 1000ug drin, das ist eine vernünftige Dosis. Wenn man liest, dass das 4000% des Tagesbedarfs sein sollen, denkt man sich zwar WTF?!?, aber es wird leider nur ein Teil vom Körper aufgenommen, deswegen muss man da so hohe Dosen geben.

Vitamin B12 Lutschtabletten

Die sind lecker! Mit Waldfruchtgeschmack. Und 500ug B12





Vitamin D3 Kapseln

Es gibt superwenige vegane D3-Präparate, da das normalerweise aus dem Wollfett von Schafen gewonnen wird. Das von Bjökovit ist aus irgendwelchen Flechten. Fragt mich nicht wie das geht; es ist vegan-zertifiziert, das reicht mir. Bisher habe ich ein D2-Präparat genommen, das wird jedoch vom Körper nicht so gut verwertet wie D3. Jetzt wo es Sommer wird, kann der Körper auch einiges selbst bilden, aber trotzdem erscheint mir gelegentliche Supplementierung sinnvoll.
Außerdem ist noch bisi Calcium und Vitamin C drin, aber in vernachlässigbarer Dosierung.

Vitamin K2

Noch nie gehört? Ich auch nicht. K2 kannte ich bisher bloß als Skatermarke :D Soll aber wohl fürs Nervensystem gut sein. Ich empfehle das Studium des dazugehörigen Wikipedia-Artikels und dann zu entscheiden, ob man das für sich braucht.
B12 und Resveratol ist auch noch mit dabei.


Fazit:
Es handelt sich durchweg um vernünftige Produkte, wobei ich persönlich für Veganer defintiv  B12- und Vitamin D-Supplementierung für notwendig halte, alles andere ist eher Wohlfühl-Einnahme, wenn einem der Arzt nicht grade im Blutbild rote Zahlen bescheinigt.
Bjökovit ist ein sehr sympathischer und seriöser Online-Shop und eine gute Sache, denn man unterstüzt damit einen Hersteller/Shop, der zu 100% vegan ist, und das auch zertifizieren lassen hat.

Die Produkte bekommt ihr online, aber auch in einigen Reformhäusern, Bio- und Vegansupermärkten. Apotheken können sie auch bestellen.

Die Preise erscheinen mir angesichts der Qualität der Produkte absolut moderat.

http://www.bjoekovit.de/


Vielen lieben Dank an Björn von Bjökovit fürs Zurverfügungstellen der Produkte!!!


PS: Ich habe mir auch Gedanken darüber gemacht, wie der Name zustande kommt, und bin übereingekommen, dass das wohl eine Kombi aus Björn, öko und Vital sein soll. Coole Idee, mal was anderes als irgendwas mit Veg**** :)

PPS: auf Facebook ist BöjokoVit natürlich auch: https://www.facebook.com/bjoekovit.de

Sonntag, 15. März 2015

Mausflaus testet Buch "Schlank wie ein Buddha"

Der Randomhouse-Verlag hat mir freundlicherweise ein Rezensionsexemplar von "Schlank wie ein Buddha. Mit Achtsamkeit das Wohlfühlgewicht erreichen und halten" der Autoren Misayo Kawashima Meindl  und und Anna Cavelius zur Verfügung gestellt.

Paperback, Klappenbroschur, 144 Seiten, 17,2 x 23,5 cm
40 farbige Fotos
ISBN: 978-3-424-15270-8
€ 14,99 [D]



Mich hat der Buchtitel neugierig gemacht - erstens mal zieht alles was mit Abnehmen und Diät zu tun hat, mich immer noch an, außerdem denkt man doch automatisch sofort wtf?!? Buddha ist doch der mit dem Schwabbelbauch?!? Jedenfalls die Buddha-Figuren, die ich kenne, sind alle dickbäuchig.

Die Beschreibung auf der Rückseite erklärt; was mit dem Titel gemeint ist:


Inhaltsübersicht
 Motive wie Stress, Reizüberflutung, Schlafmangel und falsch antrainierte Verhaltensmuster (Stichwort Belohnungsprinzip) sind meist der Auslöser dafür, dass wir zu viel oder das Falsche essen und in Folge dessen zunehmen. Ziel des Buches ist es deshalb aufzuzeigen, wie wir durch zeitlose buddhistische Weisheiten und Achtsamkeiten uns wieder mit uns selbst anfreunden und somit über den Weg ins Innere auch das Äußere harmonisieren können. Der Weg des Buddhas besteht darin, sich von überflüssigem Gewicht zu trennen – geistig und seelisch ebenso wie körperlich.


Was ist achtsam leben?
Es geht also um eine langfristige Ernährungsumstellung und die Änderungen der Gewohnheiten insgesamt.

Dies wird nicht nur grundsätzlich erklärt, es werden auch viele konkrete Tipps gegeben, was man tun kann um achtsam zu leben. Außerdem gibt es einen Rezepte-Teil, bei dem allerdings das meiste nicht vegan ist, als Veganer kann man aber einige der Gemüsegerichte, Suppen, Vegetarischen Gerichte relativ leicht veganisieren.
Übungen für den Morgen
Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen; und einige der Sachen, wie zb die Atemübungen am Morgen, möchte ich auch gerne umsetzen, da ich zwar nicht mega-gestresst bin, aber so eine Art "innere Unruhe" habe, und ich glaube, dass die Übungen mir helfen würden, ausgeglichener zu werden.

Vielen Dank an randomhouse fürs Zurverfügungstellen!

Samstag, 7. März 2015

Mausflaus auf der Veggieworld Wiesbaden

Letztes WE war ich auf der Veggieworld in Wiesbaden. Die Karten hatte ich bei einem Gewinnspiel von beVegt gewonnen - vielen Dank nochmal dafür! Gerne hätte ich mir auch den Vortrag von Daniel und Katrin über vegane Ernährung und Ausdauersport angesehen; leider war der einzige Tag an dem ich konnte, der Freitag nach der Arbeit. Also 15Uhr mit der Bahn nach Wiesbaden, da dann in den Shuttle-Bus und innerhalb einer Stunde musste ich über die Messe hetzen, weil die nämlich schon um 18 Uhr zu macht. V.a. ist der letzte Shuttle-Bus um 18:15 gefahren.

Im Nachhinein war es aber nicht so schlimm, dass ich nur kurz da war. Aus dem Programm hätten mich neben dem bereits erwähnten eigentlich eh nur noch die Kochshows von Jerome Eckmeier und Attila Hildmann interessiert. Jerome habe ich dann aber immerhin am Vebu-Stand gesehen (siehe Foto), und von Attila gabs bei Keimling ein riesiges Poster ^^ Sebastian Zösch hing am Vebu-Stand ab.
Also haben wir uns alle Stände angeguckt und ordentlich probiert... Leckere Schokocreme, Wilmersburger und Vegusto-Käse, Müsliriegel, Zwergenwiese-Aufstriche, Taifun-Tofu... Alles superlecker, aber das meiste echt zu horrenden Preisen. Ansonsten habe ich noch ein bisschen durch die Bücherauslagen geblättert, mir Postkarten von Vegusto mitgenommen und die Mixer von Keimling bestaunt.
Am Ende waren wir noch 5min auf der Esoterik-Messe Paracelsus, einfach um zu sehen was da so läuft. Die 5min haben aber schon gereicht, um alle meine Vorurteile zu bestärken; dass da nur hanebüchener Blödsinn angeboten wird: Magnetschmuck, fragwürdige Literatur, einen LebeGesund-Stand (abzulehnen da die zur Sekte UL gehören), Wasseraufbereiter.... Bloß ein Stand mit Massagesesseln hätte mich interessiert. Da hätt ich doch gerne mal probegelegen :)

Fazit: Messe ganz nett, aber 12 Euro Eintritt definitiv nicht wert! 

Ich lass einfach mal Fotos sprechen - mein Handy macht leider nicht die besten Bilder:



















Freitag, 13. Februar 2015

TV-Tipp: Freitag, 27. Februar um 21:45 Uhr auf arte "Zucker oder Fett: Was schadet mehr?"

Eine zu fett- und zuckerhaltige Ernährung hat schwere Folgen für die Gesundheit und begünstigt Krankheiten wie Krebs, Fettleibigkeit, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Doch was ist schlimmer: zu viel Zucker oder zu viel Fett? Der Dokumentarfilm geht dieser Frage anhand eines Selbstversuchs nach.

In den westlichen Gesellschaften hat sich die fett- und zuckerhaltige Ernährung zu einem echten Problem für die öffentliche Gesundheit entwickelt. Krankheiten wie Krebs, Fettleibigkeit, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind auf dem Vormarsch und jährlich für 35 Millionen Todesfälle weltweit verantwortlich – mehr als die Infektionskrankheiten. Doch was ist schlimmer: zu viel Zucker oder zu viel Fett? Diese Frage beantwortet der Dokumentarfilm auf wissenschaftliche und zugleich spielerische Weise, und zwar mit einem doppelten Selbstversuch.

Chris und Xand Van Tulleken sind eineiige Zwillinge in den Mittdreißigern, haben die gleichen Gene und einen ähnlichen Lebenswandel. Einen Monat lang testeten sie die Auswirkungen von Fett und Zucker auf den eigenen Körper. Der eine nahm eine stark zuckerreiche und fettarme Nahrung zu sich, der andere eine fettreiche Nahrung ohne Zucker. So konnten sie sicher sein, dass die Veränderungen in ihrem Körper ausschließlich auf die Ernährung zurückzuführen sind. Bei ihrem Experiment wurden sie von einem Ernährungsberater begleitet, ließen Gewichts- und Körpermasseschwankungen untersuchen, ihren Blutdruck, Cholesterin- und Blutzuckerspiegel messen und unterzogen sich physischen und kognitiven Leistungstests – mit teils überraschenden Ergebnissen.

So räumt der Film mit einigen Klischees der Ernährungswissenschaft auf: Die Kalorien aus Kohlenhydraten sind nicht etwa „schlimmer“ als die aus Fett, und der Konsum von Fett macht nicht unbedingt dick. Gefährlich sind vielmehr die Auswirkungen der Kombination aus Fett und Zucker. Diese löst im Gehirn kein Völlegefühl aus und führt zu einer regelrechten Abhängigkeit. Wer abnehmen beziehungsweise nicht zunehmen will, sollte also vor allem auf den Fett-Zucker-Mix verzichten. Doch genau der steckt in den meisten Fertiggerichten und ist die Geschäftsgrundlage der Lebensmittelindustrie.

Quelle: arte

Samstag, 31. Januar 2015

dm-Haul

Beim Bummeln in der Innenstadt habe ich festgestellt, dass eine der dm-Filialen 20% Ausverkaufsrabatt auf alles hat - dabei schien mir der Laden da eigentlich gut zu laufen. Ich hab extra nochmal misstrauisch nen Verkäufer gefragt, ob das wirklich auf alles ist.... und dann ordentlich zugelangt! Ein paar Sachen, die ich immer kaufe und einiges, bei dem ich schon länger mit mir gehadert habe, mir das doch mal zu gönnen; aber dann doch zu geizig war.

Hier meine grandiose Ausbeute:


Nr.1 alverde Repair-Spülung Avocado Sheabutter 2,25€

Mit Avocado kann man mich zwar jagen, aber ich will das Zeug ja nicht essen und riechen tut es ganz gut, pflegen sowieso. Die Haare werden von allen alverde-Spülungen allerdings etwas schwer, sodass ich Spülung hauptsächlich in den Spitzen verteile.

Nr.2 2x alverde Nutricare-Spülung Mandel Argan 2,25€

Ich fahr voll auf Mandelduft ab.

Nr.3 2x Das gesunde Plus Omega3 Leinöl-Kapseln 2,95€

Über die hatte ich *hier* schonmal geschrieben. Nehm ich nicht täglich, aber ich denke, dass bei meiner fettarmen Ernährung die Fettsäuren etwas zu kurz kommen könnten; und ein Zuviel dürfte wohl keine negativen Auswirkungen haben. Neben Vitamin E, B6 und Folsäure sind auch noch 7,5 ug B12 zugesetzt.

Nr.4 udowalz Repair-Shampoo 6,95€

Ich hab mir unter der Dusche mal nen Klecks Shampoo ausgeliehen; und als ich von dem Duft und der Pflegewirkung total begeistert war, hab ich gefragt was das ist - es war das blond-Shampoo von udo. Ich hab dann erstmal gecheckt ob das überhaupt vegan ist, und eine Produktanfrage bei udowalz gemacht - und hurra, alles aus der Linie ist vegan+tierversuchsfrei, wie mir versichert wurde. Was aber wehtut, ist der Preis... Ich glaub das ist das teuerste Shampoo, was ich mir je gekauft habe. Wird wahrscheinlich auch einmalige Geschichte bleiben; denn das Shampoo ist zwar wohlduftend und pflegend, aber halt auch nicht soooo toll, dass ich dafür diesen Mörderpreis hinlegen würde.
Nachteil ist auch, dass man im Laden nicht an den Flaschen schnuppern kann, weil die alle mit einem Plastiksiegel versehen sind. Die Flasche hab ich auch auf gut Glück gekauft, in der Hoffnung, dass es so riecht wie das Blond-Shampoo (das wollte ich nicht nehmen, weil ich ja nicht blond bin; wobei man davon ja wohl auch nicht blond wird); und wurde nicht enttäuscht.

Nr.5 Lavera Sensitiv Shampoo Mandel&Hammamelis 3,95€

Habe ich mal erwahnt, dass ich Mandelduft mag? ^^ Hat aber keinen so betörenden Duft wie ich mir erhofft hatte. Schäumt auch etwas schlecht, ist dafür aber relativ mild. 

Nr.6 Balea Bodylotion Day Spa normale Haut Mandelblüte&Orchidee 1,95€

Bodylotion verbrauche ich en masse, weil ich so häufig schwimmen gehe und die Haut durch das Chlorwasser so ausgetrocknet wird. Ich nehme die auch fürs Gesicht weil sie viel Feuchtigkeit spendet und wenig fettet. Eigentlich gibts auch keinen Grund, wieso man Bodylotion nicht im Gesicht verwenden sollte.

Nr.7 alverde Cellulite Duschpeeling Zitrone Rosmarin 2,95€

Ich hab zwar zum Glück nicht wirklich Cellulite, aber Peelings machen die Haut so schön glatt und geschmeidig. Riecht ziemlich heftig zitronig.

Nr.8 essence blister patches Blasenpflaster Mix 2,95€

Wird selten gebraucht, aber wenn man mal ne Blase hat, dann sind die Blasenpflaster echt Gold wert.


Und auf alles 20%! D.h. bei nem Gesamtpreis von 31,40€ habe ich 6,28€ gespart. Dafür bin ich dann aber auch erstmal auf Monate versorgt :)

Ab Frühsommer soll es laut Pressemitteilung übrigens einen dm-online-Shop geben, (in Österreich gibts den bereits) für alle, die keine Filialen um die Ecke haben. Wobei ich mich darüber nicht beschweren kann; die Gegend ist damit ziemlich zugepflastert, teilweise sind die Läden nur wenige Gehminuten voneinander entfernt. 
Und an einer eigenen Bio-Linie arbeitet dm auch gerade.