Samstag, 11. Juli 2015

Billiges Fleisch, teurer Tierschutz - Frontal 21

Ich schau eigentlich keine Berichte über Tiere in der Nahrungsmittelproduktion, weil ich denke, es betrifft mich nicht wirklich; ich kenne die grundsätzliche Problematik und es bringt nix, wenn ich mir das reinziehe, sondern frustriert mich nur. Dass einiges im Argen ist, ist doch echt nix neues; und was genau da alles schiefläuft, das mag ich gar nicht alles wissen. Diesen Bericht habe ich eher zufällig gesehen; und fand ihn so bezeichnend für das Grundproblem, dass ich ihn teilen möchte:

Überblick über die Sendung Frontal21 vom 7.Juli 2015 

Eigentlich sind sich alle einig, dass man Tiere nicht quälen darf, um sie zu leckerem Essen zu verarbeiten. Deswegen hatte man die Idee, den Schweinen ein bisschen Stroh in den Stall zu geben und ein paar Quadratmeter mehr. Das nennt sich dann "Tierwohl-Label" und ist entsprechend teuer, weil ja auch in der Produktion (es ist so ekelhaft, in dem Zusammenhang von Produktion zu sprechen) mehr Kosten entstehen. Alle finden das gut. Aber keiner will es zahlen. Jedenfalls nur ein verschwindend geringer Teil.
Letztlich ist es eh nur eine minimale Verbesserung; aber ich finde, da sieht man schon das grundsätzliche Problem: Die Leute kennen das Leid, wollen es aber am liebsten nicht sehen und kaufen einfach ein wie bisher: Viel und billig. Hauptsache es schmeckt. Aber die Hersteller sind voll böse. Weil die quälen ja die Tiere. Und das finde ich frustrierend... Dass sich NIE was ändert!
Ich bin ja auch kein Engel, von daher will ich mich von der Kritik gar nicht ausnehmen. Denn ich kaufe ja auch nicht so ethisch ein, wie ich könnte. Nee, ich kauf den normalen Pulverkaffee, weil der einzige Fair trade-Pulverkaffee dreimal so teuer ist und fünfmal so schlecht schmeckt. Aber bei Fleisch/Tierprodukten ist das eine völlig andere Dimension; weil da viel größeres Leid von viel mehr Lebewesen für noch kleinere Geldbeträge verursacht wird. Ich weiß, es tut sich schon was; aber wenn ich sowas sehe, frage ich mich wirklich, in was für einer Welt ich lebe.

Mittwoch, 17. Juni 2015

Mausflaus testet: basische Körperpflege

Keimling Naturkost (das sind die mit dem Vitamix) war so nett, mir einige Produkte aus ihrer Kategorie "basische Körperpflege" zur Verfügung zu stellen, und zwar (von links nach rechts):


pH-Cosmetics basische Haarspülung
pH-Cosmetics basische Beinlotion
pH-Cosmetics basisches Peeling

Ehrlich gesagt bin ich kein Anhänger von diesem Säure-Basen-Geunke, von daher spar ich mir mal jegliche Ausführung zu angeblich zu "saurer" Kosmetik. Wen es aber genauer interessiert, kann die Hintergründe im Info-Flyer des Herstellers nachlesen.


Alle pH Cosmetics Produkte für die basische Körperpflege sind:
  • frei von Erdölprodukten
  • frei von Unreinheiten
  • frei von tierischen Produkten
  • frei von alkoholischen Lösungsmitteln
  • frei von Konservierungsstoffen
  • frei von alkoholischen Zusätzen
Die Haarspülung ist ohne Silikone, das Peeling ohne Mikroplastik, sondern mit natürlichen Schleifpartikeln.
Also selbst wenn man nicht an dieses Basisch-Heilversprechen glaubt, kriegt man tolle, pflegende Produkte mit hochwertigen Inhaltsstoffen, die auch noch vegan gekennzeichnet sind.
Ich fand die Produkte alle toll; das Peeling peelt gut, ohne dass es einem die Haut wegätzt, die Haarspülung macht die Haare toll weich und kämmbar, ohne sie allzu sehr zu beschweren und die Beinlotion hat eine perfekte Konsistenz, sodass man sie gut am Körper verteilen kann, sie zieht gut ein und hinterlässt keinen Fettfilm. Nur weil die "Beinlotion" heißt, heißt das ja nicht, dass man sie nicht auch für was anderes als die Beine nehmen könnte ;)
Die Produkte riechen allesamt dezent frisch und angenehm. Als ich die Flaschen geöffnet habe, hatte ich zuerst die Assoziation "Saunaaufguss", also so Richtung Fichte. Aber nicht so intensiv wie in der Sauna, sondern wirklich dezent. Kommt wohl von den Frischpflanzenextrakten und den Pflanzenölen; synthetische Aromen sind laut Zutatenliste nicht drin.
Was ich noch positiv hervorheben möchte, ist, dass die Flaschen zwar aus Plastik sind, aber verpackt war alles ausschließlich in Papier! Ich ärger mich immer, wenn ich tonnenweise Knisterfolie in einem Paket finde. Das Keimling-Paket war nur mit Papier ausgelegt, und die Flaschen noch in Papier eingewickelt. Find ich eigentlich auch überflüssig, da das echt stabile Dinger sind, aber erhöht die Spannung beim Auspacken *g*

Also ich kann die Produkte durchweg empfehlen. Allerdings sind sie ganz schön hochpreisig; 7 bis 14€ pro 100ml. Von daher habe ich mich natürlich doppelt gefreut, dass Keimling mir die Sachen kostenlos zur Verfügung gestellt hat. Vielen Dank dafür!

Dienstag, 9. Juni 2015

Lesetipp: veganes Teeniebuch "Ich liebe dich, Lorelai", von Fenia Kubin

Diesmal kein wirklicher Test, sondern ein relativ blinder Tipp, da ich das Buch nicht selbst gelesen habe. Die Autorin Fenja Kubin hat mich angeschrieben mit der Bitte, ihr Buch zu promoten, und ich fand die Sache unterstützenswert, sodass ich es zumindest einen Blogpost wert fand.

"Ich liebe dich, Lorelai" ist eine Teenie-Erotik-Romanze mit der Besonderheit, dass die Protagonisten ganz nebenbei vegan leben. (Und die, die es nicht tun, entwickeln sich ganz nebenbei zu Veganern.)
Die Idee dahinter ist, auch Romane zu schreiben, die das Thema Vegan wie selbstverständlich in die Mitte der Gesellschaft rücken. Der Text ist für Omnis wie für Veganer :)
Kein Zeigefinger, das Wort "vegan" kommt nur im Anhang vor. Vordergründig ist es also eine ganz normale Teenie-Erotik-Lovestory, in der die Figuren eben keine Milch trinken und kein Fleisch essen.

Ich mag weder Teenie noch Erotik noch Lovestory, sodass es für mich persönlich nix ist, egal wie gut es geschrieben ist. Aber wenn man zur Zielgruppe gehört bzw. jmd davon kennt, könnte ich mir vorstellen, dass es eine gute Idee ist. Gerade wenn man einem Teenie den Veganismus etwas schmackhaft machen will, ohne gleich zu "missionieren". Dadurch, dass weder im Titel, noch in der Beschreibung das böse Wörtchen "vegan" auftaucht, kann man jmd etwas Veganes unterjubeln. Und allein schon, dass die Teenies wie selbstverständlich Pizza mit Hefeschmelz essen, sorgt unterbewusst dafür, dass man vegane Ernährung als normal ansieht. Das sind ja genau die Tricks, mit denen die Werbung arbeitet; je häufiger man etwas gesehen/gehört hat, desto eher ist man bereit es zu akzeptieren. Das nennt man subtil :)

Das Taschenbuch mit 402 Seiten kostet 8,99€, das ebook auf amazon 2,99€; ist also auch nicht teuer. So wie ich das verstehe, ist es wenn man einen kindle hat, auch kostenlos in der amazon-online-Bibliothek auszuleihen.
Und es gibt natürlich eine Leseprobe.

Zum Schluss noch die Links:


Samstag, 16. Mai 2015

Mausflaus testet Buch "Vegan im Job" von Patrick Bolk




Der Randomhouse-Verlag hat mir freundlicherweise ein Rezensionsexemplar vom neu erschienenen "Vegan im Job" von Patrick Bolk (der Autor von "So geht vegan") zur Verfügung gestellt.

Wie der Untertitel "Über 60 schnelle und gesunde Rezepte - auch für unterwegs" verspricht, geht es um funktionales Kochen für den Alltag.

Infos von der Verlagsseite:
 Paperback, Klappenbroschur, 144 Seiten, 19,0 x 24,0 cm
ca. 50 Farbfotos
ISBN: 978-3-517-09374-1 € 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 20,50 * (* empf. VK-Preis)  

Sich vegan zu ernähren muss nicht kompliziert sein! Vor allem wer stark im Berufsleben eingebunden ist und gleichzeitig versucht, vegan und gesund zu leben, der hat es scheinbar nicht leicht - dieses Buch beweist das Gegenteil! "Vegan im Job" zeigt, dass sich mit ein wenig Vorbereitung ein gesundes Frühstück genau so schnell zubereiten lässt wie ein ausgewogenes Mittagessen "to go" oder ein paar Energieriegel für den kleinen Hunger zwischendurch. Und auch am Abend kann man sich ganz flott ein Abendessen auf den Teller zaubern. Statt sich also auf die Schnelle mit fett-, zucker- und kohlenhydratreichem Fastfood zu versorgen, bietet dieses Buch köstliches veganes und gesundes Essen ohne Riesenaufwand, viele Rezeptideen zum Mitnehmen, Tricks zur geschickten Vorratshaltung sowie einen Wochenplaner für stressfreie Kochwochen.

Was alles enthalten ist:


Sind also nicht bloß Rezepte, sondern auch viele Tipps rund ums Kochen, haushalten und einkaufen. Die Texte sind gut zu lesen und kurz gehalten. Das Buch beginnt wie jedes Vegan-Buch mit der obligatorischen Wieso-vegan-so-toll-ist-Einführung. Wann sind wir endlich soweit, dass man nicht erst erklären muss, wieso vegan gut ist, sondern das als allgemein bekannt vorausgesetzt wird?

Nach einigen grundsätzlichen Tipps zur veganen Alltagsbewältigung kommt der ausführliche Rezepteteil, unterteilt in Frühsstück, Mittag, Abend und zwischendurch.





Zu fast jedem Rezept gibt es Bilder, außerdem mit Symbolen veranschaulicht die Angaben wie lange man braucht bis das Essen fertig ist, wie viele Portionen es gibt und ob es mitnahmegeeignet ist.
Da sollte man als erstes nen Blick drauf werfen, um zu checken, ob man noch genug Zeit hat, denn viele Lebensmittel müssen erstmal ne ganze Weile eingeweicht werden.
An sich sind diese Angaben eine gute Idee, was ich aber bei vielen Rezepten vermisse, ist die Kochzeit. Die komplette Zubereitungszeit wird immer in den Symbolen angegeben, aber das schließt ja schnibbeln, hacken, waschen mit ein, und nicht jeder weiß, wie lange man ein Risotto köcheln lassen muss, bis es cremig ist.
Die "to go"-Angabe erscheint mir etwas willkürlich gesetzt. Denn wieso sollte es leichter sein, sich Zucchini-Spaghetti mitzunehmen, als ein Risotto? Muss man beides in ein Gefäß füllen und mit Gabel/Löffel essen.

Ich hatte mir auch mehr Rucki-Zucki-Rezepte erwartet. Die meisten Rezepte brauchen mehr als 30min zur Zubereitung.
Ich persönlich hätte mir noch Nährwertangaben zu den Rezepten gewünscht; aber das ist bei Kochbüchern ja eher die Ausnahme. 
Insgesamt sind die Rezepte aber vielseitig, gesund und seeeehr lecker anzuschauen. Und auch nicht allzu kompliziert in der Zubereitung. Die Rezepte sind "normal" sojalastig, also gelegentlich kommt mal Tofu oder Sojamilch zum Zuge. Auf komplette Fertigprodukte, wie Soja-Gyros oder Fertigmischungen wird größtenteils verzichtet; die Tofuwürstchen im Schlafrock aus Fertigwürstchen und Fertigblätterteig sind da eher eine Ausnahme.
Es sind auch garantiert keine Oma-Rezepte, sondern es gibt hippe Smoothies, Zucchini-Spaghetti und Chia-Pudding. Das macht sich auch bei den Zutaten bemerkbar, denn Ingwerwurzel, Agavensirup und Chia-Samen hat ein Nicht-Hipster eher nicht zu hause.
Wo man was einkaufen kann, wird im Buch aber auch erklärt.

Im Anhang findet man dann noch weitere Infos.



Fazit:
Ein gutes Basic-Kochbuch für Leute, die Lust auf neue Rezepte, aber nicht viel Zeit haben. Und die Kollegen werden sicher neidisch, wenn ihr mit den tollen Sachen ankommt :) 


Auf der Verlagsseite findet ihr noch mehr Infos, außerdem  eine ausführliche Leseprobe, wenn euch meine noch nicht gereicht hat. Außerdem hat Patrick einen eigenen Blog namens sogehtvegan und schreibt bei Deutschland isst vegan.

Vielen Dank an den Verlag fürs Zurverfügungstellen des Buches!


Sonntag, 3. Mai 2015

Mausflaus testet: Nahrungsergänzungsmittel von BjökoVit

Der Hersteller und Onlineshop BjökoVit war so nett, mir ein tolles Testpaket mit veganen Nahrungsergänzungsmitteln zukommen zu lassen:

Wow, Mit so viel hatte ich echt nicht gerechnet, als ich die Anfrage gestellt hab. Dazu noch ein netter Brief - so gewinnt man meine Sympathie :) Darüber hinaus habe ich zu fast allem nen Infozettel bekommen. Beipackzettel war natürlich auch noch in jeder Packung. Die kann man übrigens auch online einsehen. Überhaupt ist die Seite sehr informativ, übersichtlich und schön designt. Alle Produkte sind vegan-zertifiziert mit dem V-Label.

Noch mehr hätten sie gar nicht schicken können, denn diese 7 Sachen sind schon die (vorerst) komplette Produktpalette. Drin waren:


Eisencitrat

Eisenmangel hab ich zum Glück nicht, daher werd ich das an eine mangelleidende befreundete Vegetarierin verschenken. Das Präparat erscheint mir vernünftig; denn zum einen ist Vitamin C dabei, was die Eisenaufnahme verbessert, zum anderen liefert 1 Kapsel 100% des empfohlenen Tagesbedarfs. Viele Eisenpräparate sind niedriger dosiert. Außerdem ist es sinnvoll, ein Monopräparat einzunehmen, da bei vielen Kombipräparaten (zb Calcium+Eisen) sich die Wirkungen gegenseitig aufheben.

Folsäure

Wichtiger Nährstoff, bei dem viele einen Mangel haben. Außerdem kann man Folsäure praktisch nicht überdosieren, bzw. es ist nicht schädlich, sodass man das auch vorsorglich einnehmen kann, ohne dass ein Mangel diagnostiziert wurde. Außerdem ist noch Jod, B12 und D2 zugesetzt, mit denen man ebenfalls in den Dosierungen zumindest nix falsch machen kann.


Haut Haare Nägel

Bestehend hauptsächlich aus Zink, Vit C, E, Selen, Biotin
Bei Zink hat man leicht nen Mangel, ich vermute, dass ich einen leichten habe, deswegen habe ich früher schon gelegentlich mit Zink supplementiert und mich über das Präparat sehr gefreut. Biotin halte ich persönlich für wirkungslos, weil man das durch die normale Nahrung ziemlich sicher komplett abgedeckt kriegt, und eine Zufuhr darüber hinaus nix bewirkt, aber es ist auch nicht schädlich. Vitamin C kann man auch praktisch nicht überdosieren, und von Vit E sind eh nur 50% des Tagesbedarfs drin, das ist eine vernünftige Dosis. Selen kann man zusätzlich zuführen, erscheint mir aber auch nicht unbedingt notwendig. Darüber hinaus ist noch Schachtelhalm, Bierhefe und Goldhirse drin, wo ich jetzt auch nicht glaube, dass es nenneswert was bringt, aber es ist zumindest natürlich und es schadet nicht. Ich werde berichten, wenn mir Haare und Nägel in Zukunft sprießen und meine Hautprobleme beseitigt sein sollten :D

Vitamin B12 Kapseln

Für Veganer ist B12-Supplementierung ein Muss! Und in den Kapseln sind 1000ug drin, das ist eine vernünftige Dosis. Wenn man liest, dass das 4000% des Tagesbedarfs sein sollen, denkt man sich zwar WTF?!?, aber es wird leider nur ein Teil vom Körper aufgenommen, deswegen muss man da so hohe Dosen geben.

Vitamin B12 Lutschtabletten

Die sind lecker! Mit Waldfruchtgeschmack. Und 500ug B12





Vitamin D3 Kapseln

Es gibt superwenige vegane D3-Präparate, da das normalerweise aus dem Wollfett von Schafen gewonnen wird. Das von Bjökovit ist aus irgendwelchen Flechten. Fragt mich nicht wie das geht; es ist vegan-zertifiziert, das reicht mir. Bisher habe ich ein D2-Präparat genommen, das wird jedoch vom Körper nicht so gut verwertet wie D3. Jetzt wo es Sommer wird, kann der Körper auch einiges selbst bilden, aber trotzdem erscheint mir gelegentliche Supplementierung sinnvoll.
Außerdem ist noch bisi Calcium und Vitamin C drin, aber in vernachlässigbarer Dosierung.

Vitamin K2

Noch nie gehört? Ich auch nicht. K2 kannte ich bisher bloß als Skatermarke :D Soll aber wohl fürs Nervensystem gut sein. Ich empfehle das Studium des dazugehörigen Wikipedia-Artikels und dann zu entscheiden, ob man das für sich braucht.
B12 und Resveratol ist auch noch mit dabei.


Fazit:
Es handelt sich durchweg um vernünftige Produkte, wobei ich persönlich für Veganer defintiv  B12- und Vitamin D-Supplementierung für notwendig halte, alles andere ist eher Wohlfühl-Einnahme, wenn einem der Arzt nicht grade im Blutbild rote Zahlen bescheinigt.
Bjökovit ist ein sehr sympathischer und seriöser Online-Shop und eine gute Sache, denn man unterstüzt damit einen Hersteller/Shop, der zu 100% vegan ist, und das auch zertifizieren lassen hat.

Die Produkte bekommt ihr online, aber auch in einigen Reformhäusern, Bio- und Vegansupermärkten. Apotheken können sie auch bestellen.

Die Preise erscheinen mir angesichts der Qualität der Produkte absolut moderat.

http://www.bjoekovit.de/


Vielen lieben Dank an Björn von Bjökovit fürs Zurverfügungstellen der Produkte!!!


PS: Ich habe mir auch Gedanken darüber gemacht, wie der Name zustande kommt, und bin übereingekommen, dass das wohl eine Kombi aus Björn, öko und Vital sein soll. Coole Idee, mal was anderes als irgendwas mit Veg**** :)

PPS: auf Facebook ist BöjokoVit natürlich auch: https://www.facebook.com/bjoekovit.de

Sonntag, 15. März 2015

Mausflaus testet Buch "Schlank wie ein Buddha"

Der Randomhouse-Verlag hat mir freundlicherweise ein Rezensionsexemplar von "Schlank wie ein Buddha. Mit Achtsamkeit das Wohlfühlgewicht erreichen und halten" der Autoren Misayo Kawashima Meindl  und und Anna Cavelius zur Verfügung gestellt.

Paperback, Klappenbroschur, 144 Seiten, 17,2 x 23,5 cm
40 farbige Fotos
ISBN: 978-3-424-15270-8
€ 14,99 [D]



Mich hat der Buchtitel neugierig gemacht - erstens mal zieht alles was mit Abnehmen und Diät zu tun hat, mich immer noch an, außerdem denkt man doch automatisch sofort wtf?!? Buddha ist doch der mit dem Schwabbelbauch?!? Jedenfalls die Buddha-Figuren, die ich kenne, sind alle dickbäuchig.

Die Beschreibung auf der Rückseite erklärt; was mit dem Titel gemeint ist:


Inhaltsübersicht
 Motive wie Stress, Reizüberflutung, Schlafmangel und falsch antrainierte Verhaltensmuster (Stichwort Belohnungsprinzip) sind meist der Auslöser dafür, dass wir zu viel oder das Falsche essen und in Folge dessen zunehmen. Ziel des Buches ist es deshalb aufzuzeigen, wie wir durch zeitlose buddhistische Weisheiten und Achtsamkeiten uns wieder mit uns selbst anfreunden und somit über den Weg ins Innere auch das Äußere harmonisieren können. Der Weg des Buddhas besteht darin, sich von überflüssigem Gewicht zu trennen – geistig und seelisch ebenso wie körperlich.


Was ist achtsam leben?
Es geht also um eine langfristige Ernährungsumstellung und die Änderungen der Gewohnheiten insgesamt.

Dies wird nicht nur grundsätzlich erklärt, es werden auch viele konkrete Tipps gegeben, was man tun kann um achtsam zu leben. Außerdem gibt es einen Rezepte-Teil, bei dem allerdings das meiste nicht vegan ist, als Veganer kann man aber einige der Gemüsegerichte, Suppen, Vegetarischen Gerichte relativ leicht veganisieren.
Übungen für den Morgen
Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen; und einige der Sachen, wie zb die Atemübungen am Morgen, möchte ich auch gerne umsetzen, da ich zwar nicht mega-gestresst bin, aber so eine Art "innere Unruhe" habe, und ich glaube, dass die Übungen mir helfen würden, ausgeglichener zu werden.

Vielen Dank an randomhouse fürs Zurverfügungstellen!

Samstag, 7. März 2015

Mausflaus auf der Veggieworld Wiesbaden

Letztes WE war ich auf der Veggieworld in Wiesbaden. Die Karten hatte ich bei einem Gewinnspiel von beVegt gewonnen - vielen Dank nochmal dafür! Gerne hätte ich mir auch den Vortrag von Daniel und Katrin über vegane Ernährung und Ausdauersport angesehen; leider war der einzige Tag an dem ich konnte, der Freitag nach der Arbeit. Also 15Uhr mit der Bahn nach Wiesbaden, da dann in den Shuttle-Bus und innerhalb einer Stunde musste ich über die Messe hetzen, weil die nämlich schon um 18 Uhr zu macht. V.a. ist der letzte Shuttle-Bus um 18:15 gefahren.

Im Nachhinein war es aber nicht so schlimm, dass ich nur kurz da war. Aus dem Programm hätten mich neben dem bereits erwähnten eigentlich eh nur noch die Kochshows von Jerome Eckmeier und Attila Hildmann interessiert. Jerome habe ich dann aber immerhin am Vebu-Stand gesehen (siehe Foto), und von Attila gabs bei Keimling ein riesiges Poster ^^ Sebastian Zösch hing am Vebu-Stand ab.
Also haben wir uns alle Stände angeguckt und ordentlich probiert... Leckere Schokocreme, Wilmersburger und Vegusto-Käse, Müsliriegel, Zwergenwiese-Aufstriche, Taifun-Tofu... Alles superlecker, aber das meiste echt zu horrenden Preisen. Ansonsten habe ich noch ein bisschen durch die Bücherauslagen geblättert, mir Postkarten von Vegusto mitgenommen und die Mixer von Keimling bestaunt.
Am Ende waren wir noch 5min auf der Esoterik-Messe Paracelsus, einfach um zu sehen was da so läuft. Die 5min haben aber schon gereicht, um alle meine Vorurteile zu bestärken; dass da nur hanebüchener Blödsinn angeboten wird: Magnetschmuck, fragwürdige Literatur, einen LebeGesund-Stand (abzulehnen da die zur Sekte UL gehören), Wasseraufbereiter.... Bloß ein Stand mit Massagesesseln hätte mich interessiert. Da hätt ich doch gerne mal probegelegen :)

Fazit: Messe ganz nett, aber 12 Euro Eintritt definitiv nicht wert! 

Ich lass einfach mal Fotos sprechen - mein Handy macht leider nicht die besten Bilder: